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Gelesen in Biblioblogs (49.KW’19)


Sollten E-Books wie gedruckte Bücher hinsichtlich ihrem Verkauf ein Bibliotheken behandelt werden? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist dagegen, obwohl Onleihe-Nutzer mehr gedruckte Bücher und E-Books kaufen als der Durchschnitt. Es könnten vielleicht noch mehr sein. 16 Prozent der Onleihe-Nutzer gaben an, wohl mehr Bücher zu kaufen (analog & digital), wenn es keine Onleihe gäbe. Der Deutsche Bibliotheksverband argumentiert, dass Bibliotheken zum einen kaufkräftige Kunden sind –  sie geben ca. 112 Millionen Euro pro Jahr für E-Book-Lizenzen aus -, und zum anderen das Lesen fördern (via Fachstelle ÖB NRW).

Angesichts der Leseschwächen, die laut aktueller PISA-Studie insbesondere bei Schülern mit ungünstigem sozioökonomischen Hintergrund auftreten, machte der dbv in einer Pressemitteilung Rolle der Bibliotheken als Unterstützer deutlich (via Fachstelle ÖB NRW).

Und gleich noch eine Studie: Der Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zeigte, wie die einzelnen Bundesländer im Bereich Bildung abschnitten (via Fachstelle ÖB NRW).

Archivalia gab Tipps zum Selbstarchivieren auf dem grünen Open-Access-Weg und verlinkte auf Plattformen, bei denen der Upload unabhängig von der Zugehörigkeit zur Institution ist.

Circa 70 Prozent des urheberrechtefreien Bestandes des Bayerischen Staatsbibliothek ist inzwischen online. In einem Blogbeitrag bei zkbw feiert die Bibliothek ihr 2,5 millionstes Digitalisat. Archivalia hat jedoch an dem Angebot einiges zu kritisieren. Einen Hauch von Geschichte vermittelt eine Kupferstichplatte mit historischen Signaturschildchen, ein Digitalisat der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (ebenfalls Archivalia).

 

Written by lesewolke

9. Dezember 2019 um 10:00