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Gelesen in Biblioblogs (8.KW’20)


Etliche Beiträge der o-bib-Ausgabe 1/2020 sind nun online (via vdb-Blog). Ein Aufsatz beschreibt den Test der Universitätsbibliothek Tübingen, gewünschte Bücher als E-Book zu bestellen, falls diese in der Form einzeln erhältlich, nicht durch DRM eingeschränkt waren sowie einen bestimmten Prozentsatz an Aufschlag nicht überschritten. Immerhin 68 Prozent der Bestellungen erfüllten die  Bedingungen allerdings nicht und wurden dann doch als Druckexemplar erworben. Zahlreiche interessante Tagungsberichte – Reading in a Digital Environment, BibCamp 2019, Netwerk maschinelle Erschließung usw. – kann man ebenfalls in diesem Online-Heft nachlesen.

Weiterhin ist die 1. Ausgabe der Open-Access-Zeitschrift „Quantitative Science Studies“ erschienen. Es handelt sich laut Inetbib um den Nachfolger der ehemligen Elsevier-Zeitschrift „Journal of Informetrics“. Die Beiträge behandeln vor allem bibliometrische Methoden.

Im idw – Informationsdienst Wissenschaft wird das Konzept der Open Library an der Hochschulbibliothek Mainz näher erläutert (via Medinfo). Wie schon in einigen skandinavischen Bibliotheken fungiert der Bibliotheksausweis hier als Schlüssel, um außerhalb der Servicezeiten die Bibliothek zu betreten und zu nutzen. Neben dem Einsatz von Selbstverbuchern erfolgt eine Videoüberwachung, die bei Beschädigungen oder Diebstählen ausgewertet wird.

In Irland kam es nun zu einem Deal-Vertrag zwischen Elsevier und dem dortigen Hochschulkonsortium. Der Buchreport listete einige Detail auf (via Medinfo).

Im Praxisblog Medienpädagogik veröffentlichte Yannick Bandi ein Veranstaltungsformat (Aufträge & Lehrerkommentar), um Schülern die Grundlagen des Fotografierens beizubringen (via Fachstelle ÖB NRW). Es steht unter der CC-Lizenz By-Sa 4.0 und kann damit an eigene Bedingungen angepasst sowie veröffentlicht werden.

Written by lesewolke

24. Februar 2020 um 10:00