Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (25.KW’20)


Der Bibliotheksverband kürte die Bibliothek des Jahres 2020 (via Fachstelle ÖB NRW). Gewonnen hat die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek. In der Pressemitteilung werden unter anderem die Aktivitäten in der „strategischen Open Science-Transformation, Open Access, Forschungsdaten und der digitalen Langzeitarchivierung“ betont und Services hinsichtlich „Forschungsdaten, 3D-Objekte oder audiovisuelle Medien“ hervorgehoben. Seit diesem Jahr gibt es außerdem den Preis Bibliothek des Jahres 2020 in kleinen Kommunen und Regionen. Er wurde an die Stadtbibliothek Gotha vergeben. Ausschlaggebend war die „auf sehr unterschiedliche Zielgruppen abgestimmte Bildungs- und Medienarbeit„.

Karsten Schuldt störte sich in seinem neuesten Blogpost bei Bibliotheken als Bildungseinrichtung daran, dass Bibliotheken gern einfach behaupten, bestimmte gesellschaftliche Aufgaben zu erfüllen ohne es zu belegen, zu erforschen oder zu diskutieren. Im Beispiel geht es um das Argument „gegen Armut helfen„. Doch dazu müsste man vorab folgenden Fragen nachgehen: „Nutzen den Menschen in Armut die Bibliothek so? Sehen sie die auch so oder anderes? Was denken die über Bibliotheken?„.

Wer sich viele eigene Bücher leisten kann und möchte (oder schenken lässt), hat dann andere Probleme. Viele eigene Bücher machen einen Umzug zur Herausforderung. Aubib empfiehlt Obstkisten zum Transport der Schwergewichte. Trotzdem schrecken Büchersammlungen  freundliche Umzugshelfer trotzdem schon mal ab.

Ilona Munique, Jürgen Plieninger sahen sich das „Praxishandbuch Strategische Planung und Controlling in Bibliotheken“ von Petra Düren und Regine Lipka an und schrieben einen Rezension. Demnach wäre es als Einführungswerk durchaus geeignet und punktet mit praktischen Beispielen, ist aber „weder Ergänzung noch Vertiefung„, siehe Fortbildung in Bibliotheken.

 

 

Written by lesewolke

22. Juni 2020 um 10:00