Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’21)


Am 1. Januar war wie immer der Public Domain Day. Werke von Urheberinnen und Urhebern der EU-Ländern, die 1950 verstarben bzw. bei denen in den USA 1926 das letzte Lebensjahr war, wurden gemeinfrei, siehe Archivalia.

Seit Anfang Januar 2021 ist Großbritannien nicht mehr in der EU. Im SBB-Blog erläuterte Armin Talke, wie sich der Brexit auf deutsche Bibliotheken auswirkt (via Netbib). Insbesondere die Erwerbungsabteilungen sind davon betroffen (Stichworte: Umsatzsteuer, Zoll). Doch EU-Richtlinien regeln auch den Verleih, das Urheber- und Datenschutzrecht. Fazit des Autors: „Das alles wird die Bibliotheken zwar nicht lahmlegen, macht aber Arbeit !“.

Der 46. #BibChatDe blickte auf das Jahr 2020 zurück, welches für Beschäftigte in Bibliotheken und die Nutzenden ganz neue Herausforderungen mit sich brachte.

Bernhard Schubert befasste sich in seinem BeitragFormalerschließung trotz COVID-19 – (wie) geht das?“ mit den konkreten Möglichkeiten und Beschränkungen bei dieser bibliothekarischen Tätigkeit (via VÖBBlog).

Fortbildungsthemen für Bibliothekspersonal bei coronabedingten Bibliotheksschließungen stellte ein Artikel der Online-Zeitschrift „Informationspraxis“ zusammen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Auch der Rückblick zum 44. #BibChatDe erschien in der letzten Woche. Hier drehte sich alles um Barrierefreiheit, Inklusion und Teilhabe.

Im Blog Aus der Forschungsbibliothek Krekelborn erklärte Michael Knoche die Unterschiede zwischen ISBN und ISSN und ging darauf ein, warum eine ISSN auch für Weblogs nützlich sein kann. Der Titel erscheint dann nämlich in der Zeitschriftendatenbank und wird von der Deutschen Nationalbibliothek langzeitarchiviert.

Written by lesewolke

11. Januar 2021 um 10:00