Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (24.KW’21)


Einen umfassenden Überblick zum aktuellen Stand beim Veröffentlichen und der Nutzung wissenschaftlicher Publikationen gab iRights.info. Kritisiert werden vor allem die Wissenschaftsorganisationen, die es zulassen, dass weiterhin die Verlage die Preise diktieren können, auch wenn sich diese im Zuge von Open Access von den Bibliotheken zu den Autoren verschoben haben.

Aubib startete einen neuen Blogbereich für Projekte, wie z.B. „Bibliothekswesen International“ mit Steckbriefen über das Bibliothekswesen in 38 Ländern.

Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf einen Beitrag der Pädagogischen Hochschule Zürich, der sich mit Erkenntnissen aus den letzten Semestern digitaler Lehre für zukünftige Empfehlungen befasst. Zwei Studentinnen berichteten über ihre Erfahrungen. Dabei wurde deutlich, dass auch die asynchronen Methoden für die Motivation nützlich sein können.

Die Diskussion über die Bezeichnung „Deutscher Bibliothekartag“ kocht gerade mal wieder hoch, siehe VDB online. Dazu gab es 2012 schon mal eine Diskussion und Stellungnahme beim VDB. Man hatte sich damals schließlich entschieden, den Namen beizubehalten, da es eine „Marke mit hohem Wiedererkennungswert“ wäre. In der aktuellen Petition noch völlig unklar: wie soll die Veranstaltung stattdessen heißen? Nun, im nächsten Jahr gibt es zunächst wieder einen Bibliothekskongress und damit hoffentlich keinen Namensärger. Vielleicht wäre es ja sogar möglich, dass sich die Verantwortlichen dazu durchringen, die Variante „Bibliothekskongress“ (meiner Meinung nach etabliert, neutral & gutklingend) mit in den Vorschlagstopf zu werfen. Die interne Organisation könnten die Insider doch trotzdem wie gehabt beibehalten und es eben am Ort Leipzig oder am Rhythmus festmachen (alle 3 Jahre gibt es ein Gastland ö.ä.). Den meisten Teilnehmenden sind solche Unterschiede vermutlich ohnehin nicht bewusst.

Written by lesewolke

28. Juni 2021 um 10:03