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Archive for the ‘BibCamp 2013’ Category

BibCamp 2013 – Highlights

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Begrüßung durch Steffi & Marlene

Begrüßung durch Steffi & Marlene

Das BibCamp 2013 an der Universität Erlangen-Nürnberg war aus meiner Sicht wieder ein voller Erfolg. Da bei einem BibCamp eben viele Sessions gleichzeitig statt fanden, fiel die Entscheidung oft sehr schwer und manche wünschten sich Hermines Zeitumkehrer aus Harry Potter, Teil 3. 😉 Immerhin bei 6 Sessions war ich dabei, über die ich in den vorigen drei Beiträgen schrieb (E-Books, Usability von Internetseiten, Weiterbildung für BibliothekarInnen & Verbände, Campus Communities & Recherche).

In den Abschlussdiskussionen berichteten die ModeratorInnen kurz über die Erkenntnisse. So wird für Schulungen empfohlen, die Teilnehmer möglichst viel selbst probieren zu lassen und außer dem Lehrenden noch eine zweite Person dabei zu haben, die hilft, wenn bei einzelne TeilnehmerInnen Probleme auftreten. Freundlichkeit und Humor in Bibliothekskursen ist ebenfalls angesagt. Dies sollte jedoch nicht verkrampft sein, sondern authentisch wirken. Eine Projektbörse für Bibliotheken ist geplant, auf die man gespannt sein darf. Über die Session zum Wissenstransfer wurde ebenfalls berichtet. Hier ging es um den Erhalt des Wissens von KollegInnen, die in Rente gehen. Als wichtig wurde die Vermittlung von AnsprechpartnerInnen auch außerhalb der eigenen Einrichtung angesehen. Na, und manchmal kann es auch positiv sein, wenn mit KollegInnen alte Praktiken ausscheiden und neue Einzug halten.

Zum Glück wurde oft mitgeschrieben und nach und nach erscheinen Blogbeiträge. Zu den Sessions gehörende Internetseiten werden im Sessionplan des Wikis verlinkt.

Das Organisationsteam aus Nürnberg & Erlangen hat uns rundherum verwöhnt. Stets gab es AnsprechparterInnen, wir wurden kulinarisch umsorgt, die Moderationen bei der Sessionplanung war toll und auf Wunsch einiger Teilnehmer gab es sogar noch eine spontane Stadtbibliotheksführung. In der Abschlussveranstaltung wurden dann die schönsten Namensschilder prämiert. Für die Gestaltung waren die TeilnehmerInnen nämlich selbst veranwortlich.

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Written by lesewolke

14. April 2013 at 18:50

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BibCamp 2013 – Campus Communities und Recherchetipps

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Über vier der sechs Session, an denen ich teilnahm, habe ich in den letzten zwei Beiträgen schon ausführlicher berichtete.

Vortrag zu Recherchekursen

Vortrag zu Recherchekursen

Hier noch kurz zu den zwei übrigen Sessions. In „Campus Communities“ wurde recht kontrovers diskutiert, ob sich der Aufwand für eine Universität und speziell für die Bibliothek lohnt, denn oft haben WissenschaftlerInnen eher überregional Kontakte zu Forschern ähnlicher Themen. Darüber hinaus ist auch die Konkurrenz beim Wissensaustausch von Bedeutung. Möchte doch jeder die/der erste sein, welcher die Erkenntnisse veröffentlicht. Studierende und Alumni könnten da eventuell eher eine Zielgruppe sein. Felix Lohmeier, der die Session moderierte, hat eine ausführliche Zusammenfassung im Wiki veröffentlicht.

Finden statt Suchen„. Mit seinem Vortrag handelte sich Steffen Schilke den Unmut der TeilnehmerInnen ein. Eine Schulung in Informationskompetenz für Studierende (heute jedoch mit BibliothekarInnen) hatte sich kaum jemand darunter vorgestellt. Aber Steffen Schilke bekam dann doch die Kurve und erklärte zu seinen Folien, warum er dies oder jenes Informationsmittel empfiehlt, welche Erfahrungen er selbst gemacht hat und ersparte uns detaillierte Erläuterungen. So wurde es doch noch interessant. Manche Portale wurden in mein Bewusstsein gerückt, von denen ich irgendwann schon gehört, aber sie wieder vergessen hatte (hier zur Mitschrift).

Written by lesewolke

14. April 2013 at 18:30

BibCamp 2013 – Social Media zur Weiterbildung und Bibliotheksverbände

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Emma & Horst

Emma & Horst, BibCamp heisst Lernen mit Spaß

Bei dem Einsatz von Social Media zur eigenen Weiterbildung durfte ich natürlich nicht fehlen. Ich bin schließlich selbst ein echter Fan davon! 🙂

Ähnlich wie ich hatten auch andere TeilnehmerInnen viele positive Erfahrungen mit Twitter und Blogs. Hier erfährt man von neuen Entwicklungen viel eher als in Druckmedien. Informationen fließen kontinuierlich und Nutzer dieser Medien haben einen Wissensvorsprung. Tatsächlich werden auch virtuelle Kontakte geknüpft und bei realen Veranstaltungen vertieft. Für Quereinsteiger bieten Blogs eine gute Informationsmöglichkeit. Die Darstellung von Bibliotheken und ihren Mitarbeitern in solchen Medien schafft Aufmerksamkeit, vermittelt ein modernes Außenbild und kann Interesse für den Beruf wecken.

Es gibt jedoch auch Schattenseiten. Noch viel zu wenige aus der Branche nutzen die modernen Medien. Die Menge der Informationen ist enorm. Da fehlt oft auch die Zeit. Obwohl ich meine, wenn man dran bleibt, lernt man recht schnell, wo sich etwas Interessantes verbirgt. Ganz wichtige Dinge gehen meist über mehrere Kanäle. Da ich bei der Session mitgeschrieben habe, hier der Link zum Open Knowledge Pad.

Das Interesse an der Session zu Bibliotheksverbänden war groß. Viele der TeilnehmerInnen waren selbst Mitglied, einige aktiv in Gremien des BIB e.V. Über die Chatfunktion des Open Knowledge Pad nahmen auch BibliothekarInnen teil, die nicht vor Ort sein konnten. Insgesamt wurde es eine spannende Diskussion um Gründe Mitglied oder Nichtmitglied zu sein, sich zu engagieren oder nicht. Offen wurde über die Probleme gesprochen. Da die Vereinsarbeit natürlich ehrenamtlich geleistet wird, werden sicher nicht alle gelöst. Hierarchie und starre Strukturen schrecken junge Leute ab, lieber auch projektbezogene Kontakte und Verzahnung mit engagierten Leuten außerhalb der Strukturen. Und zu politischen Themen, die Bibliotheken betreffen, wünschen sich die Mitglieder ebenfalls schnellere Reaktionen vom Verein. Und warum es zwei große Verbände im Bibliothekswesen gibt, ist auch den meisten unklar. [Update 16.04.2013]: Eine Zusammenfassung der Session im Wiki ist nun ebenfalls online verfügbar.

Written by lesewolke

14. April 2013 at 18:20

BibCamp 2013 – E-Books und Nutzbarkeit von Internetseiten

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Um die Erwerbung, Erschließung und Benutzung von E-Books drehte sich gleich eine der ersten Sessions des BibCamps. Die Anforderungen und Probleme sind vielfältig, wie die Diskussionsrunde zeigte. Beim Kauf ist PDA (Patron Driven Acquisition) ein großes Thema geworden. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass die Nutzung unter einem Zeitlimit kostenfrei ist, bei Überschreitung, Ausdruck oder Download zählt es als eine Ausleihe und ein Betrag von 10-30 Prozent des Buchwertes wird fällig für die Bibliothek. Nach 3 Ausleihen erfolgt automatisch der Kauf des Buches. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, einen Höchstpreis für die im Angebot enthaltenen Bücher festzulegen. Denn sonst können selbst Ausleihen schon teuer werden.

Weitere Probleme bei E-Books sind die unterschiedlichen Lizenzvarianten, Unklarheit bei der Archivierung, unterschiedliche Plattformen, die Einbindung überhaupt und bei temporären Angeboten die Löschung im Bibliothekskatalog. Zum Nachlesen dieser Session gibt es eine ausführliche Mitschrift.

Folie aus dem Vortrag über Internetseiten von Nils Windisch

Folie aus dem Vortrag über Internetseiten von Nils Windisch

In einem Vortrag berichtete uns Nils Windisch von seinen Erfahrungen beim Zugriff und der Nutzbarkeit (accessibility & usability) von Internetseiten. Hier waren viele nützliche Hinweise dabei. So kann es helfen, neben Radioboxen auch die Begriffe daneben anklickbar zu machen, nicht unnötige Ausfüllfelder bei einfachen Anfragen anzubieten und es auch sonst mit langen Texten nicht zu übertreiben. Was der Anwender tun kann, muss auf Anhieb erkennbar sein.

Bei der Gestaltung sollte man unbedingt an Menschen mit verschiedenen Einschränkungen denken. So wirkt die Signalfarbe rot bei einer Rot-Grün-Schwäche, betrifft immerhin 9% der Männer, einfach grau (siehe auch Wikipedia). Beim Einsatz von Screenreadern sind Listen gegenüber von Absätzen vorteilhaft. Es ist auch möglich, gegen Gebühren die Barrierefreiheit vom Blinden- und Sehbehindertenverein testen zu lassen. Eine Empfehlung lautete, die eigene Webseite doch mal nur mit der Tastatur zu bedienen. 😉

Und weil immer öfter die Internetseiten auf mobilen Geräten aufgerufen werden, sollten sie sich der Bildschirmgröße problemlos anpassen sowie hochkant oder quer gehalten werden können. Auch für diese Session gibt es eine Mitschrift. [Update 16.04.2013]: Auch die Folien sind nun online.

Written by lesewolke

14. April 2013 at 08:00

Veröffentlicht in BibCamp 2013

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