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Archive for the ‘Bibliothek der Zukunft’ Category

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’21)

Einen Einblick in ihre Online-Veranstaltungen gab die Stadtbibliothek Herne im Blog Fachstelle ÖB NRW. Ob Online-Vorlesungen oder Bibliotheksmaskottchen, die die Einrichtung entdecken, oder Live-Veranstaltung via Twitch. Es mehr Möglichkeiten als viele denken.

Auch wenn die Ausleihen der physischen Medien 2020 zurückgingen, die Onleihe boomte (+ 41 Prozent) in der Stadtbücherei Haltern. Ansonsten nutzte die Bibliothek die Zeit, um Pläne für die Zukunft zu schmieden, siehe Ruhr Nachrichten (via Fachstelle ÖB NRW).

Der Verleih von Tablets klingt nach einer tollen Sache. Aber die Geräte müssen auch regelmäßig gewartet, von Daten bereinigt, synchronisiert sowie die Apps aktualisiert werden. Dieser Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Die Stadtbibliothek Erlangen berichtete in ihrem Blog von ihren Erfahrungen (via Fachstelle ÖB NRW).

Das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft verfasste eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Anpassung des Urheberrechts (via Urheberrecht, Datenschutz und Schule in der Krise). Neben einigen positiven Aspekten wird der Entwurf als „hyperkomplex und praxisuntauglich“ kritisiert.

Aubib setzte sich ausführlich mit dem Thema Fake News auseinander.

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1. März 2021 at 10:06

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’21)

Es wurde ein offener Discord-Server eingerichtet, der eine Plattform für die bibliothekarische Kommunikation im deutschsprachigen Bereich sein soll, siehe Netbib. Viele sind dieser Einladung bereits gefolgt.

Alle, die sich für Escape Rooms interessieren, sollten den 6. Podcast der Eduthek nicht verpassen. Neben den interessanten Gesprächen gibt es dort auch etliche Links mit praktischen Beispielen.

Die Vorträge vom Virtuellen Workshop zu Open Educational Resources in der Informationswissenschaft sind online (via biboer). Die Veranstaltung fand Ende Januar 2021 statt.

Bei MDR Kultur gab es ein Spezial zu Bibliotheken. Einige Beiträge kann man sich noch anhören (via Fachstelle ÖB NRW). Vorgestellt werden die Deutsche Nationalbibliothek, die Stadtbibliothek Magdeburg sowie die Projekte „Bibo 7/10“ und „Faktenforschen“.

Auszubildende der Stadtbibliothek Berlin-Mitte drehten einen Film über die Bibliothek am Luisenbad in Berlin-Wedding, siehe Bibliothekarisch.de. Auch wenn man sieht, dass hier Anfänger am Werk waren, haben sie sich bei der inhaltlichen Gestaltung sehr viel Mühe gemacht und damit ein sympathisches Video erstellt.

Auch die Mitarbeiter der Stadtbibliothek Brilon widmeten sich einem Filmprojekt. Sie wollten die Weihnachtsgeschichte erzählen. Mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hatten, und wie das Ergebnis dann aussah, sieht man im Blog Fachstelle der ÖB NRW.

Das Goethe-Institut interviewte den Mitgründer des „Netzwerk Grüne Bibliotheken“ (via Netbib). Er erklärt dort die sozialen und ökologischen Aspekte.

Recht auf Stadt zeigte in der letzten Woche die Ergebnisse der Umfrage „Wie sieht die Bibliothek der Zukunft aus?“ aus den Bremer Bibliotheken an den Standorten Vahr und Gröpelingen.

 

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22. Februar 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’21)

Pinnwände mit vielen bunten Ideen, wie die Bibliothek der Zukunft aussehen könnte, zeigte Recht auf Stadt. Die Ergebnisse stammen aus einer Umfrage in der Stadtbibliothek Bremen.

ZBW-Mediatalk stellte verschiedene Podcasts zum Thema Open Science vor.

Einen Einblick in Umberto Ecos Privatbibliothek gab uns die Welt (via VÖBBlog). Seine Sammlung wird nun an die Universität Bologna weitergereicht.

Zwei schöne Videos von der Wiedereröffnung der Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Unter den Linden findet man bei Bibliothekarisch.de.

Ein Artikel in Young Information Scientist widmete sich der Darstellung verbotener Bücher in Filmen (via VÖBBlog).

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8. Februar 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’20)

Die Fachstelle ÖB NRW stellte in Text und Fotos die neugestaltete Zentralbibliothek Paderborn vor. Dazu gehören neben einem Lerncafé auch ein Whiteboard-Raum und technische Features wie ein Flugsimulator und andere Gaming-Angebote. Auch die Stadtbibliothek Solingen probierte ein neues Lernraum-Konzept, siehe ebenfalls Fachstelle ÖB NRW. Auch wissenschaftliche Bibliotheken denken über Veränderungen ihrer Lern- und Raumkonzepte nach. Karsten Schuldt sah sich 79 Studien von 2009 bis 2019 genauer an, um herauszufinden, ob und wie sich die Bedürfnisse der Studierenden im Hinblick auf die Bibliotheksnutzung geändert haben. Seine Ergebnisse fasste er in einem Artikel der Zeitschrift „Information – Wissenschaft & Praxis“ zusammen.

Die Anzahl der Menschen, die neben Printmedien auch E-Books und und Audiobücher nutzen ist auf 40 Prozent gestiegen. Das ermittelte eine Studie mit fast 6100 Leuten in verschiedenen Ländern, siehe buchreport (via Fachstelle ÖB NRW). #BuchistBuch meint auch der Deutsche Bibliotheksverband und startete eine Kampagne für die Gleichstellung gedruckter und elektronischer Formen in rechtlicher Hinsicht. Für Einrichtungen, die das unterstützen möchten, stehen Grafiken in verschiedenen Varianten zum Download bereit, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Um die Darstellung des Bestandes an elektronischen Fachzeitschriften ansprechender zu gestalten, wurde das Tool VIDIJO (= virtual display of journals) im Rahmen eines BMBF-Projektes entwickelt. Ein Überblick der Funktionen findet man im Blog der NTNM Campus Bibliothek (via Fortbildung in Bibiotheken). Die Webapplikation ist Open Source und kann von Bibliotheken nachgenutzt werden.

„Die Transformation der Informationsmärkte in Richtung Nutzungsfreiheit“ lautet der Titel des neuen Open-Access-Buches von Rainer Kuhlen (via Archivalia). Der Autor meinte, dass das derzeitige Urheberrecht, den Wissensaustausch und die Weiterentwicklung in Wissenschaft und Bildung eher behindert und zeigt Alternativen auf. Einen Beitrag zu „Urheberrecht und Forschungsdaten“ verfasste Linda Kuschel, veröffentlicht in „Ordnung der Wissenschaft“ (via VÖBBlog).

Ein Beitrag bei Scienceblogs listet frei nutzbare Repositorien auf. Hier können Wissenschaftler ihre Publikationen veröffentlichen, damit sie weltweit zur Verfügung stehen (via Netbib).

 

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19. Oktober 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’20)

Die Fachstelle ÖB NRW machte sich Gedanken, welche Aufgaben Bibliotheken erfüllen, wenn es um eine Weiterentwicklung der digitalen Gesellschaft geht, z. B. die Bibliothek als Kultur- und Lernort.

Ohne IT-Wissen funktioniert die Arbeit in Bibliotheken heute nicht mehr. Anne Christensen regte in ihrem Gastbeitrag bei Effektive Webwork an, unbedingt die Fortbildung und den Wissensaustausch zu fördern: Kurse, Workshops, regelmäßige Veranstaltungen sowie mehr virtuelle Anwendertreffen.

Archivalia bettete das neue Zotero-Video-Tutorial der Universitätsbibliothek der FU Berlin ein.

Die 27. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in den Wissenschaften stand unter dem Motto „Seamless Learning – lebenslanges, durchgängiges Lernen ermöglichen”. Der Tagungsband ist nun frei online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

Fortbildung in Bibliotheken verwies auf eine Seite bei K12 Moderne Unternehmenskommunikation mit Links zu Tools, die Visualisierungen, Infografiken und Diagramme ermöglichen.

Einige PhD-Studierenden haben sogar ihre Abschlussarbeit visualisiert. Im Digithek Blog sind zwei Beiträge der Gewinner des Awards „Tanz Deine Doktorarbeit“ zu sehen. 🙂

Bei Libraries happen gab es einen Einblick in den Bibliotheksalltag: was man eben so am ersten Tag nach dem Urlaub macht, die verschiedenen Aufgaben von Studentischen Hilfskräften und Zugangsbedingungen zur Bibliothek in Corona-Zeiten.

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’20)

Auf der Seite „Bibliotheken und ihr Beitrag zur Agenda 2030 der UN“ stehen nun verschiedene Materialien zum Download bereit, beispielsweise Lesezeichen, der Flyer, ein Werkzeugkasten, aber auch Planungsraster und Stellenbeschreibungen (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Stadtteilbibliothek am Hubland-Tower in Würzburg ist seit 6 Monaten eine Open Library. Der Büchereiausweis ist auch ein Schlüssel mit dem die Nutzer zu den Zeiten in die Bibliothek kommen, an denen kein Mitarbeiter anwesend ist. Die Mainpost fasste die Erfahrungen zusammen (via Fachstelle ÖB NRW).

Die internationalen Bibliotheksverbände haben einen englischsprachigen Leitfaden für Bibliotheken zur europäischen Urheberrechtsrichtlinie herausgegeben (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Zukunft kleiner Stadtteilbibliotheken und Bibliotheken auf dem Land war das Thema des 35. BibChatde.  Im Blog gibt es einen Rückblick.

Woher kommt die Redewendung „ein Buch aufschlagen“? Aubib erläuterte diese vergessene Methode aus früheren Zeiten (inklusive Video).

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10. Februar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’19)

Vieles verändert sich, Bibliotheken auch. Karsten Schuldt stellte sein Skript zum Vortrag „Wie schnell oder langsam sollen sich Bibliotheken verändern?“ von der Herbsttagung der Bibliothekarinnen und Bibliothekare Graubündens 2019 in den Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung. Dabei kommt er zu der Erkenntnis, dass gegensätzliche Positionen für den einzelnen unangenehm sein mögen, zeigt aber an Beispielen, dass die Bibliotheken in den letzten Jahrzehnten ingesamt die gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen gut gemeistert haben sowie bei Nutzern und Nichtnutzern ein positives Image erhalten konnten.

BibChatDe befasste sich am 7. Oktober 2019 mit der Methode „Kollegiale Beratung“. Der Blogbeitrag stellte Erfahrungen, Tools und Themen aus dem Twitterchat dar. Außerdem gibt es weiterführende Links zu dieser Gruppengesprächsmethode.

Fortbildung in Bibliotheken sah sich das Echtzeit-Umfrage-Tool Mentimeter an und meinte, dass man es bei Schülerführungen einsetzen könnte.

Nicht jede Bibliothek hat alle Zeitschriften. Die Zweigbibliothek Medizin der Universität Münster zeigte in einem Blogbeitrag „Elf Wege an Zeitschriften-Artikel zu kommen, die nicht in Münster verfügbar sind“ (via Netbib).

Der VDB Blog verlinkte auf die Texte des ab Januar 2020 geltenden neuen Tarifvertrages für die Länder. Dann werden für Beschäftigte in Bibliotheken die gleichen Tätigkeitsmerkmale gelten wie für die anderen Angestellten im öffentlichen Dienst.

 

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14. Oktober 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’19)

Wiener Hauptbücherei am Gürtel

Die Zeit widmete der Wiener Hauptbücherei am Gürtel einen ausführlichen Artikel und erklärte, wie öffentliche Bibliotheken vom Wandel der Zeiten betroffen sind (via VÖBBlog). Der Büchereileiter Christian Jahl stellte sich Fragen zu abnehmenden Ausleihzahlen und der zunehmenden Verfügbarkeit der Informationen in digitaler Form.

Der „Actionbound Edu-Guide“ ist in der 2. Auflage erschienen und kann als PDF-Ausgabe kostenfrei gelesen werden (via Fachstelle ÖB NRW). Hier geht es insbesondere um den Einsatz des Spieles, welches einer Schnitzeljagd ähnelt, allerdings speziell für Lernzwecke. Aubib schaute sich Tools für Visualisierungen an.

In einer Studie wurde untersucht, ob Artikel, die als Preprint bei BioRxiv veröffentlicht wurden, höhere Werte hinsichtlich Zitation und Altmetrics haben. Dabei wurden 7,087 Artikel mit OA-Preprints und eine gleiche Anzahl ohne preprints untersucht, siehe ZBW-Mediatalk (in Engl.).

Ab August 2019 gilt der KodexLeitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“, welcher von der Deutschen Forschungsgemeinschaft herausgegeben wurde (via MedInfo). Nur Antragsteller, deren Hochschulen diesen Kodex umsetzen, erhalten Fördermittel.

C. Hornung erklärte im Romanistik-Blog (ehemals cibera) wie man Änderungen bei Medien mit CC-Lizenz richtig angibt.

 

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29. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’19)

Michael Knoche las „Die Sammlung ist tot, es lebe die Sammlung!“ von Thomas Stäcker und beschäftigte sich mit einer Zukunft der Bibliothek, die mehr auf Teilen als Besitzen ausgelegt ist, und wo die Aufbereitung der Daten an Bedeutung gewinnt (via Archivalia). Trotzdem sollten Bibliothekare die Gegenwart nicht vergessen. Denn es gibt noch viel Literatur, die eben nur gedruckt erschien oder erscheint und aus urheberrechtlichen Gründen noch lange Zeit nicht digitalisiert werden darf.

Bürgerbeteiligung und Ausleihe von verschiedensten Dingen sind Themen des Heftes 1/2019 der Büchereiperspektiven (via Fachstelle ÖB NRW).

Forschern ist es nun möglich, ihre ORCID mit der Deutschen Nationalbibliografie und der Gemeinsamen Normdatei zu verknüpfen und damit die Metadaten ihre Publikationen zu übernehmen. Die Vorgehensweise erklärte Paul Vierkant bei ORCID DE (via Archivalia).

Im Blog der Staatsbibliothek zu Berlin erklärte Armin Talke, welche Auswirkungen die von der EU verabschiedete Urheberrechtsrichtlinie für Bibliotheken und die Wissenschaft hat (via Archivalia).

Wissenschaftler teilen ihre Publikationen gern bei ResearchGate. Das ist häufig seitens der Verlage, bei denen die Artikel bereits erschienen sind natürlich nicht erlaubt. Buchreport berichtete nun über ein Pilotprojekt von Springer Nature mit ResearchGate, um legale Varianten zu testen (via MedInfo).

Bibliothekographie? Nie gehört? Das Wort stand von 1880 – 1926 tatsächlich im Duden, wie @dudensammler twitterte – gefunden von Archivalia.

Ja, die warmen Sommernächte. Fortbildung in Bibliotheken schaute bei Bloomberg, welche anderen Berufsgruppen gern von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren geheiratet werden. 😉

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22. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’19)

Fachstelle ÖB NRW zieht ein Resüme der Initiative „Lernort Bibliothek„, welche nun ihr 10-jähriges Jubiläum feiert. Viele öffentliche Bibliotheken wurden in dieser langen Zeit dabei unterstützt, die digitalen Chancen für sich zu nutzen.

Auf dem Publikationsserver der HU Berlin findet man nun das Buch „Öffentliche Bibliothek 2030“ (Hrsg.: Petra Hauke) mit Beiträgen, die sich vielen unterschiedlichen Themen widmen (via VÖBBlog).

Der Preis „Green Library 2019“ vergab die IFLA an die Stadtbibliothek Cali in Kolumbien (via Fachstelle ÖB NRW). Gelobt wurden Aktivitäten für alle Altersgruppen und die Kombination von „information literacy, eco-literacy and reading“.

CiberaBlog stellte den Podcast Open Science Talk vor. Veröffentlicht werden die  englischsprachigen Podcasts zu Themen wie Open Access und Open Science von der Universitätsbibliothek Tromsø.

Beim Abstauben der Bücher im Stift St. Florian wurden 2 Fragmente einer Riesenbibel gefunden, die ca. um 1140/50 geschrieben wurde, meldete VÖBBlog.

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1. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’19)

Eine Studie von Hanser Fachbuch und Medienmanagement-Studenten befasste sich mit dem Zusammenhang der 4 Lerntypen und ihrer Vorliebe für elektronische oder gedruckte Lehrbücher und Lernmaterialien, siehe Börsenblatt. Fortbildung in Bibliotheken kritisierte, dass auch die konkreten Empfehlungen der Dozenten und damit deren Vorlieben eine Rolle bei der Mediennutzung spielen könnten.

Das Portal Biblio2030 stellte Aktivitäten aus dem Bibliotheksbereich vor, die zu den Nachhaltigkeitszielen der UN-Agenda 2030 passen (via Fachstelle ÖB NRW). Man kann dort auch eigene Projekte einreichen und damit die Beispielsammlung erweitern.

Im Februar erschien die deutschsprachige AusgabeIFLA-Richtlinien für Bibliotheksangebote für Kinder von 0 bis 18 Jahren„. Darin werden Anregungen zur Einrichtung, Bestandsentwicklung und notwendigen Fachkenntnisse für diese spezielle Nutzergruppe gegeben (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Fachstelle ÖB NRW verwies auf die Materialien einer Unterrichtseinheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Thema „Gewaltprävention: Schwierige Kundensituationen„.

Der OA-Sammelband „Zerstörung von Geschriebenem“ geht auf eine geschichtlich-kulturelle Reise, die von der Auslöschung von Namen über Bücherzerstörungen bis zu magischen Ritualen reicht, siehe deGruyter (via Archivalia).

Der lange verhandelte Vertrag mit Wiley (Projekt DEAL) ist nun online, siehe Max-Planck-Gesellschaft (via Archivalia).

Der VÖBBlog verlinkte auf verschiedene Beiträge zur Insolvenz des Buchgroßhändler Koch, Neff & Volkmar (KNV).

Darf ich bitten?! Die Ulyianovsk Regional Scientific Library hat nicht nur die üblichen Medien sondern außerdem einen Ballsaal, siehe Library Planet (via Archivalia). 🙂

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25. Februar 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’19)

Neue Themen und Trends im Jahr 2018 wurden beim Januar-BibChatDe besprochen. Einige Tweets kann man bei wakelet nachlesen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Der Digital Index erscheint jährlich und analysiert das digitale Leben in Deutschland. Nun ist die Ausgabe 2018/19 online (via Fachstelle ÖB NRW). Demnach nahm die Internetnutzung weiter zu. Bei den sozialen Medien ist WhatsApp der Renner.

Im Blog der Fachstelle ÖB NRW stellte K. Schuster den Instagram-Auftritt der Münchner Stadtbibliothek vor und erklärte, warum sie diesen Netzwerk für einen Einstieg in Social Media empfiehlt.

Nun, bei aller Begeisterung für das Digitale, muss es ja nicht gleich eine „Bibliothek ohne Bücher“ sein, wie die SWR2 titelt (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Unterschiede in Kinderbüchern mit weiblichen und männlichen Hauptfiguren untersuchte die Süddeutsche Zeitung. (via Fachstelle ÖB NRW). Man wertete Schlagworte von 50.000 Kinder- und Jugendbüchern aus. Der Trend geht eher wieder mehr in Richtung Klischees, also rosa Bücher & Ponyhof für Mädchen, blaue Bücher & Abenteuer für Jungen.

Das uni:view Magazin Wien fragte Forschende, warum sie bei ORCID angemeldet sind und worin sie den Nutzen sehen (via VÖBBlog).

Unter dem Hashtag #GreatestHits twitterten auch Bibliotheken und Menschen, die dort arbeiten, wie ihre Antworten auf häufige oder klischeehafte Fragen lauten. 😉

 

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28. Januar 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (11. KW’18)

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Bei der Publikation von Forschungsdaten sind Wissenschaftler bisher eher zögerlich. Die Gründe dafür sind vielfältig. Libreas Blog sortierte die genannten Hürden und Hindernisse, die beim Open-Science-Bar-Camp des Leibniz Forschungsverbunds Science 2.0 sowie dem eDissPlus-Projekt zur Sprache kamen. Links, die zu Dokumenten führen, die sich mit einer nationalen Forschungsinfrastruktur befassen, trug Archivalia zusammen.

Antworten auf verschiedene Fragen, die den Einfluss des Urheberrechts auf die Hochschullehre betreffen, gibt Prof. Dr. Achim Förster (via Urheberrecht in Bibliotheken). Außerdem erschien soeben eine aktualisierte AuflageInternetrecht“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren (via Archivalia).

Seit Oktober 2017 läuft das Pilotprojekt „Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand“. Die Fachstelle ÖB NRW zeigt, wie die Gestaltung von kleinen Trickfilmen einen Beitrag zum besseren Medienverständnis beitragen kann. Bei der Vertonung kommt auch die Sprache zum Einsatz.

Fortbildung in Bibliotheken empfiehlt ein Artikelraster, beschrieben auf der Seite Medienpädagogik-Praxis, welches es erleichtern soll, einen Blogbeitrag zu schreiben, der sich inhaltlich mit einem Tool, einer Website, einer Broschüre etc. auseinandersetzt.

Jan-Martin Wiarda berichtete über den Sanierungsstau an deutschen Hochschulen. Davon sind auch die Bibliotheken betroffen, via Netbib. Hochglanzfotos von Bibliotheken hat hingegen die Süddeutsche Zeitung auf Lager und zwar speziell von Einrichtungen, die sich eher als Begegnungsorte sehen (via Fachstelle ÖB NRW).

Das Library Journal stellt die Movers & Shakers 2018 vor, also Menschen, die einen besonderen Einfluss im Bibliotheksbereich haben (via Netbib).

Bibliothek Information Schweiz (BIS) und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der öffentlichen Bibliotheken (SAB) haben sich zusammengeschlossen. Unter dem Namen Bibliosuisse startet der neue Verein am 1. Januar 2019 seine Tätigkeit, siehe VÖBBlog.

 

 

 

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19. März 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’18)

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Wissenschaftliche Bibliotheken 2025 Die Sektion 4 „Wissenschaftliche Universalbibliotheken“ des Deutschen Bibliotheksverbandes veröffentlichte die PublikationWissenschaftliche Bibliotheken 2025“ mit Ist- und Ziel-Szenarien für acht verschiedene Handlungsfelder, u.a. Open Access und neue Formen der Lizenzierung, Publikationsdienstleistungen, Management von Forschungsdaten sowie Förderung digitaler Medien- und Informationskompetenz (via Netbib).

Die Internetseite Wissenschaftsjahr 2018 verlinkte auf eine Studie, die die Auswirkung der Nutzung von Social Media auf Schulnoten untersuchte (via Fortbildung in Bibliotheken). Die gute Nachricht lautet, dass eine intensive Nutzung sich nicht automatisch negativ auswirkt. Nur gleichzeitig chatten und Hausaufgaben erledigen, das funktioniert nicht besonders gut.

Q-Thek in der Stadtbücherei Düren hat ihre 2. Etage umgestaltet und beschreibt in einem Blogbeitrag der Fachstelle ÖB NRW genau, was wie angeordnet wurde. In einem weiteren Beitrag der Öffentlichen Bibliothek Remscheid dreht es sich um Angebote zur Sprach- und Integrationsförderung.

Ausleihulla stellte beim Jurytreffen der Jugend-Literatur in Dreieich (JuLiD) fest, dass perfekte Heldinnen oder ein Helden heute weniger angesagt sind. Junge Leser wünschen sich Hauptpersonen, die „in ihre eigene vielseitige Welt“ passen.

Eine Broschüre der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen im Regierungspräsidium Karlsruhe stellt Bilderbuch-Apps vor (via Fachstelle ÖB NRW).

Zum Schluß noch ein paar Kuriositäten. Zauberhaft ist das Skriptorium eines Klosters aus Legosteinen, siehe Iter Austriacum via Archivalia. Eine Bibliotheksauswahl, die mal gar nicht nach optischen Gründen erfolgte, sind die fünf Einrichtungen, die trotz schwieriger Bedingungen geöffnet haben, siehe The Guardian (via Archivalia). Welche Bibliotheksabteilung hat den schwersten Job? Librarian Problems beantwortet es mit Filmszenen (via Netbib). 😉

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5. März 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’18)

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Für Aufregung sorgte die Information, dass die Landesbibliothek Stuttgart die gedruckten Originalausgaben der Zeitungen nach der Digitalisierung aussondert, siehe Stuttgarter Zeitung (via Archivalia). In einem Interview mit dem Deutschlandfunk mahnt Michael Knoche, ehemaliger Leiter der Anna Amalia Bibliothek in Weimar, nicht auf die reine Digitalisierung, sondern auf einen Medienmix zu setzen und wendet sich gegen die Entsorgung der Originale (via VÖBBlog). Generell ermöglicht die (meistens hoffentlich zusätzliche) Digitalisierung natürlich einen  Zugang zu gesuchten Inhalten. Das Portal Anno der Österreichischen Nationalbibliothek listet große Digitalisierungsprojekte für Zeitungen auf (via VÖBBlog).

Wie funktioniert derzeit die Archivierung digitaler Publikationen seitens der Deutschen Nationalbibliothek? In einem Interview mit iRights.info beantwortet Ute Schwens, stellvertretende Generaldirektorin der DNB, viele Fragen zu diesem Thema.

Im australischen Port Philip soll nun eine dritte Bibliothekszweigstelle ohne Bücher eröffnet werden, siehe Globolibro. Die Pläne treffen nicht nur auf Zustimmung. Eine Bürgerinitiative ist dagegen.

ZBW-Mediatalk erklärte das Konzept der Wissenschaftsläden oder Science Shops. Als Anlaufstelle für Bürger sollen sie eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft schaffen. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht. Bereits in den 1970er Jahren gab es erste Science Shops an niederländischen Universitäten. Das EU-Projekt SciShops will das Konzept nun fördern. Drei Beispiele in Deutschland werden ebenfalls im Beitrag vorgestellt.

Der Trend wissenschaftliche Bibliotheken als Lernort für Prüfungen und Schreibort für wissenschaftliche Arbeiten zu nutzen, ist ungebrochen. ORF.at berichtete darüber (via VÖBBlog).

Die FAZ bietet hingegen mal wieder Open-Access-Gegner eine Plattform. Doch was schränkt die Wissenschaftsfreiheit mehr ein: eine gewünschte, mindestens zusätzliche Open-Access-Publikation oder der Druck zur Einreichung bei High-Impact-Journals, um die Karriere zu befördern, fragte OA2020  (via Archivalia). Übrigens hat Florian Freistetter in Scienceblogs dem Impact Factor einen ausführlichen Beitrag gewidmet.

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5. Februar 2018 at 10:00

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