Lesewolke

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Archive for the ‘Bibliothek der Zukunft’ Category

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’19)

Eine Studie von Hanser Fachbuch und Medienmanagement-Studenten befasste sich mit dem Zusammenhang der 4 Lerntypen und ihrer Vorliebe für elektronische oder gedruckte Lehrbücher und Lernmaterialien, siehe Börsenblatt. Fortbildung in Bibliotheken kritisierte, dass auch die konkreten Empfehlungen der Dozenten und damit deren Vorlieben eine Rolle bei der Mediennutzung spielen könnten.

Das Portal Biblio2030 stellte Aktivitäten aus dem Bibliotheksbereich vor, die zu den Nachhaltigkeitszielen der UN-Agenda 2030 passen (via Fachstelle ÖB NRW). Man kann dort auch eigene Projekte einreichen und damit die Beispielsammlung erweitern.

Im Februar erschien die deutschsprachige AusgabeIFLA-Richtlinien für Bibliotheksangebote für Kinder von 0 bis 18 Jahren„. Darin werden Anregungen zur Einrichtung, Bestandsentwicklung und notwendigen Fachkenntnisse für diese spezielle Nutzergruppe gegeben (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Fachstelle ÖB NRW verwies auf die Materialien einer Unterrichtseinheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Thema „Gewaltprävention: Schwierige Kundensituationen„.

Der OA-Sammelband „Zerstörung von Geschriebenem“ geht auf eine geschichtlich-kulturelle Reise, die von der Auslöschung von Namen über Bücherzerstörungen bis zu magischen Ritualen reicht, siehe deGruyter (via Archivalia).

Der lange verhandelte Vertrag mit Wiley (Projekt DEAL) ist nun online, siehe Max-Planck-Gesellschaft (via Archivalia).

Der VÖBBlog verlinkte auf verschiedene Beiträge zur Insolvenz des Buchgroßhändler Koch, Neff & Volkmar (KNV).

Darf ich bitten?! Die Ulyianovsk Regional Scientific Library hat nicht nur die üblichen Medien sondern außerdem einen Ballsaal, siehe Library Planet (via Archivalia). 🙂

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25. Februar 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’19)

Neue Themen und Trends im Jahr 2018 wurden beim Januar-BibChatDe besprochen. Einige Tweets kann man bei wakelet nachlesen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Der Digital Index erscheint jährlich und analysiert das digitale Leben in Deutschland. Nun ist die Ausgabe 2018/19 online (via Fachstelle ÖB NRW). Demnach nahm die Internetnutzung weiter zu. Bei den sozialen Medien ist WhatsApp der Renner.

Im Blog der Fachstelle ÖB NRW stellte K. Schuster den Instagram-Auftritt der Münchner Stadtbibliothek vor und erklärte, warum sie diesen Netzwerk für einen Einstieg in Social Media empfiehlt.

Nun, bei aller Begeisterung für das Digitale, muss es ja nicht gleich eine „Bibliothek ohne Bücher“ sein, wie die SWR2 titelt (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Unterschiede in Kinderbüchern mit weiblichen und männlichen Hauptfiguren untersuchte die Süddeutsche Zeitung. (via Fachstelle ÖB NRW). Man wertete Schlagworte von 50.000 Kinder- und Jugendbüchern aus. Der Trend geht eher wieder mehr in Richtung Klischees, also rosa Bücher & Ponyhof für Mädchen, blaue Bücher & Abenteuer für Jungen.

Das uni:view Magazin Wien fragte Forschende, warum sie bei ORCID angemeldet sind und worin sie den Nutzen sehen (via VÖBBlog).

Unter dem Hashtag #GreatestHits twitterten auch Bibliotheken und Menschen, die dort arbeiten, wie ihre Antworten auf häufige oder klischeehafte Fragen lauten. 😉

 

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28. Januar 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (11. KW’18)

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Bei der Publikation von Forschungsdaten sind Wissenschaftler bisher eher zögerlich. Die Gründe dafür sind vielfältig. Libreas Blog sortierte die genannten Hürden und Hindernisse, die beim Open-Science-Bar-Camp des Leibniz Forschungsverbunds Science 2.0 sowie dem eDissPlus-Projekt zur Sprache kamen. Links, die zu Dokumenten führen, die sich mit einer nationalen Forschungsinfrastruktur befassen, trug Archivalia zusammen.

Antworten auf verschiedene Fragen, die den Einfluss des Urheberrechts auf die Hochschullehre betreffen, gibt Prof. Dr. Achim Förster (via Urheberrecht in Bibliotheken). Außerdem erschien soeben eine aktualisierte AuflageInternetrecht“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren (via Archivalia).

Seit Oktober 2017 läuft das Pilotprojekt „Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand“. Die Fachstelle ÖB NRW zeigt, wie die Gestaltung von kleinen Trickfilmen einen Beitrag zum besseren Medienverständnis beitragen kann. Bei der Vertonung kommt auch die Sprache zum Einsatz.

Fortbildung in Bibliotheken empfiehlt ein Artikelraster, beschrieben auf der Seite Medienpädagogik-Praxis, welches es erleichtern soll, einen Blogbeitrag zu schreiben, der sich inhaltlich mit einem Tool, einer Website, einer Broschüre etc. auseinandersetzt.

Jan-Martin Wiarda berichtete über den Sanierungsstau an deutschen Hochschulen. Davon sind auch die Bibliotheken betroffen, via Netbib. Hochglanzfotos von Bibliotheken hat hingegen die Süddeutsche Zeitung auf Lager und zwar speziell von Einrichtungen, die sich eher als Begegnungsorte sehen (via Fachstelle ÖB NRW).

Das Library Journal stellt die Movers & Shakers 2018 vor, also Menschen, die einen besonderen Einfluss im Bibliotheksbereich haben (via Netbib).

Bibliothek Information Schweiz (BIS) und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der öffentlichen Bibliotheken (SAB) haben sich zusammengeschlossen. Unter dem Namen Bibliosuisse startet der neue Verein am 1. Januar 2019 seine Tätigkeit, siehe VÖBBlog.

 

 

 

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19. März 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’18)

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Wissenschaftliche Bibliotheken 2025 Die Sektion 4 „Wissenschaftliche Universalbibliotheken“ des Deutschen Bibliotheksverbandes veröffentlichte die PublikationWissenschaftliche Bibliotheken 2025“ mit Ist- und Ziel-Szenarien für acht verschiedene Handlungsfelder, u.a. Open Access und neue Formen der Lizenzierung, Publikationsdienstleistungen, Management von Forschungsdaten sowie Förderung digitaler Medien- und Informationskompetenz (via Netbib).

Die Internetseite Wissenschaftsjahr 2018 verlinkte auf eine Studie, die die Auswirkung der Nutzung von Social Media auf Schulnoten untersuchte (via Fortbildung in Bibliotheken). Die gute Nachricht lautet, dass eine intensive Nutzung sich nicht automatisch negativ auswirkt. Nur gleichzeitig chatten und Hausaufgaben erledigen, das funktioniert nicht besonders gut.

Q-Thek in der Stadtbücherei Düren hat ihre 2. Etage umgestaltet und beschreibt in einem Blogbeitrag der Fachstelle ÖB NRW genau, was wie angeordnet wurde. In einem weiteren Beitrag der Öffentlichen Bibliothek Remscheid dreht es sich um Angebote zur Sprach- und Integrationsförderung.

Ausleihulla stellte beim Jurytreffen der Jugend-Literatur in Dreieich (JuLiD) fest, dass perfekte Heldinnen oder ein Helden heute weniger angesagt sind. Junge Leser wünschen sich Hauptpersonen, die „in ihre eigene vielseitige Welt“ passen.

Eine Broschüre der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen im Regierungspräsidium Karlsruhe stellt Bilderbuch-Apps vor (via Fachstelle ÖB NRW).

Zum Schluß noch ein paar Kuriositäten. Zauberhaft ist das Skriptorium eines Klosters aus Legosteinen, siehe Iter Austriacum via Archivalia. Eine Bibliotheksauswahl, die mal gar nicht nach optischen Gründen erfolgte, sind die fünf Einrichtungen, die trotz schwieriger Bedingungen geöffnet haben, siehe The Guardian (via Archivalia). Welche Bibliotheksabteilung hat den schwersten Job? Librarian Problems beantwortet es mit Filmszenen (via Netbib). 😉

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5. März 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’18)

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Für Aufregung sorgte die Information, dass die Landesbibliothek Stuttgart die gedruckten Originalausgaben der Zeitungen nach der Digitalisierung aussondert, siehe Stuttgarter Zeitung (via Archivalia). In einem Interview mit dem Deutschlandfunk mahnt Michael Knoche, ehemaliger Leiter der Anna Amalia Bibliothek in Weimar, nicht auf die reine Digitalisierung, sondern auf einen Medienmix zu setzen und wendet sich gegen die Entsorgung der Originale (via VÖBBlog). Generell ermöglicht die (meistens hoffentlich zusätzliche) Digitalisierung natürlich einen  Zugang zu gesuchten Inhalten. Das Portal Anno der Österreichischen Nationalbibliothek listet große Digitalisierungsprojekte für Zeitungen auf (via VÖBBlog).

Wie funktioniert derzeit die Archivierung digitaler Publikationen seitens der Deutschen Nationalbibliothek? In einem Interview mit iRights.info beantwortet Ute Schwens, stellvertretende Generaldirektorin der DNB, viele Fragen zu diesem Thema.

Im australischen Port Philip soll nun eine dritte Bibliothekszweigstelle ohne Bücher eröffnet werden, siehe Globolibro. Die Pläne treffen nicht nur auf Zustimmung. Eine Bürgerinitiative ist dagegen.

ZBW-Mediatalk erklärte das Konzept der Wissenschaftsläden oder Science Shops. Als Anlaufstelle für Bürger sollen sie eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft schaffen. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht. Bereits in den 1970er Jahren gab es erste Science Shops an niederländischen Universitäten. Das EU-Projekt SciShops will das Konzept nun fördern. Drei Beispiele in Deutschland werden ebenfalls im Beitrag vorgestellt.

Der Trend wissenschaftliche Bibliotheken als Lernort für Prüfungen und Schreibort für wissenschaftliche Arbeiten zu nutzen, ist ungebrochen. ORF.at berichtete darüber (via VÖBBlog).

Die FAZ bietet hingegen mal wieder Open-Access-Gegner eine Plattform. Doch was schränkt die Wissenschaftsfreiheit mehr ein: eine gewünschte, mindestens zusätzliche Open-Access-Publikation oder der Druck zur Einreichung bei High-Impact-Journals, um die Karriere zu befördern, fragte OA2020  (via Archivalia). Übrigens hat Florian Freistetter in Scienceblogs dem Impact Factor einen ausführlichen Beitrag gewidmet.

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5. Februar 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’18)

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Der Horizon Report Library Edition erscheint inzwischen nicht mehr. Die Downloadzahlen waren gut, aber verantwortliche Organisation leider pleite, erfährt man im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung. Doch vor allem ging Karsten Schuldt ausführlich der Frage nach, ob so ein Report im Bibliothekswesen benötigt wird, worin die positiven und negativen Aspekte des bisherigen bestanden und stellte Kriterien für einen besseren Trendreport auf. Verzichten muss man aktuell nicht auf Trendreports. Die IFLA hat in der letzten Woche eine Aktualisierung ihrer Ausgabe veröffentlicht (via Fachstelle ÖB NRW). Auf die Zusammenfassung des ZBW-Mediatalk speziell zu „Digitale Trends 2018“ hatte ich bereits in der vorletzten Ausgabe hingewiesen.

Den 10. BibChatDe, Thema Bibliotheksethik fasste D. Ehlen im BibChatDe-Blog zusammen.

Bis man mit dem Tolino tatsächlich sein erstes E-Book ausleihen kann,  sind so einige Formularhürden zu überwinden, siehe Techniktagebuch  (via Fortbildung in Bibliotheken). Na, wenn es dann schließlich läuft, ist das schnell vergessen. 😉

ZBW-Mediatalk interviewte Lenny Teytelman, CEO und Mitbegründer der Open-Access-Plattform protocols.io. Hier handelt es sich um eine Datenbank für Forschungsmethoden und deren Dokumentation.

Netbib sah sich eine Spezialsuchmaschine für Personennamen an und lobte besonders die übersichtliche Darstellung bei Namenfinden.de.

Fortbildung in Bibliotheken probierte das Zeichentool Autodraw.com aus. Anhand eigener Skizzen bringt es eine Auswahl passender Vorschläge.

Die ZB Med hat über 4000 Titel aus ihrer historischen Literatursammlung zur Medizingeschichte online gestellt (via Informationsdienst Wissenschaft).

 

Written by lesewolke

29. Januar 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (23.KW’17)

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Dass sich Inhalte sich nicht mehr nur auf physischen Gegenständen befinden und zudem veränderlich sind, macht es nicht immer leicht für Bibliotheken. In ihrer Festrede zum Hessischen Bibliothekstag 2017 (nachzulesen bei Orbanism) ging Christiane Frohmann auf die Buchkultur, neue Aggregatzustände von Inhalten, Flow-Menschen ein und ermuntert dazu die verschiedenen Social-Media-Angebote selbst auszuprobieren, um sich ein realistisches Bild von den Möglichkeiten zu machen (via Netbib).

Die Debatte zu Open Access geht weiter. Archivalia listete auf, welche Vorbehalte es gegen die grüne Variante gibt. Rudi Schmiede hält bei Academia.eu den Protesten einiger Wissenschafter zum Entwurf des UrhWissG entgegen, dass der überwiegende Anteil der Wissenschaftler keine Honorare erhält, sondern sogar noch Druckkostenzuschüsse zahlen muss (via Archivalia). Open Access sieht er positiv: „Aus jahrelanger Erfahrung kann ich nur betonen, dass die wissenschaftliche Bommunikation und die 2erbreitung unter den Lernenden dadurch erheblich erleichtert und befruchtet wird“ .

Laut einem Beitrag im TIB-Blog versucht die Initiative for Open Citations (I4OC) auch Zitationsdaten frei zugänglich zu machen. Bisher benötigte man Datenbanken wie Web of Science und Scopus und solche Daten einfach zu ermitteln. Auch die Veröffentlichung von Forschungsdaten wurde auf dem Bibliothekartag angesprochen, Libreas widmete dem Thema eine sehr ausführliche Notiz.

Wibke Ladwig zeigt in ihrem Beitrag im blog.wegweiser-kommune.de die Möglichkeiten von Bibliotheken im ländlichen Raum (via Fachstelle ÖB NRW).

In ihrem Beitrag „Das optimale E-Portfolio für Ihre Bibliothek – Lizenzierungsentscheidungen und Bestandscontrolling für elektronische Ressourcen“ in der Ausgabe 2/2017 Young Information Scientist beschreibt Dana Vosberg  (via VÖBBlog).

Ja, ich bin auch lieber Bibliothekarin als Hollywood-Schauspielerin. 😉 Wer genau die Briten zu diesem Thema befragt hat, ist unbekannt, mehr dazu in Haferklees Ausblicke.