Lesewolke

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Archive for the ‘Digitale Ressourcen’ Category

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’16)

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Mit dem Erkennen von Trends beschäftigte sich ein Beitrag in ZBW Mediatalk. Dabei geht es nicht in erster Linie darum, Trends wahllos aufzugreifen, sondern zu analysieren, worin ein potentieller Nutzen – eventuell auch in abwandelter Form – liegen könnte.

How to evaluate information“ – das Videotutorial der Bibliothek der Charles Sturt Universität (Australien) zeigt in 2 Minuten, woran man vertrauenswürdige Quellen erkennt, siehe Bibliothekarisch.de.

Fortbildung in Bibliotheken verlinkt auf eine Übersicht bei PeacheyPublications, die kostenfreie 10 Anwendungen für Blended Learning und Online-Lernen vorstellt.

NRW-Blog veröffentlichte eine Linkliste zu bibliothekspädagogischen Angeboten. Das betrifft sowohl Portale mit Mediensammlungen und Konzepten als auch Anlaufstellen.

Hans-Joachim Wätjen von der Universitätsbibliothek Oldenburg geht in einem Interview mit NWZ online auf Angebot und Nutzung von E-Books und gedruckten Büchern ein (via VÖBBlog). „Die Waage neigt sich in Richtung Digitalisierung.“ meint der Bibliotheksleiter. Aber er glaubt, dass es trotzdem weiterhin gedruckte Bücher geben wird.

Von der Internationalen Kinderbuchausstellung (IKiBu) in Duisburg berichtete RP online (via NRW-Blog). Mit mehreren Kooperationspartner wurden Aktionen zum Thema „Weltraum“ durchgeführt.

Außerdem gab es in dieser Woche interessante Hinweise zu Weiterbildungen:

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’16)

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Wisspub.net sah sich den Leitfaden zum Zitieren von DOIs von Crossref.org an. Demnach wird empfohlen, statt einer reinen DOI anklickbare URIs anzugeben. Auch ORCID setzt sich für diese Darstellung ein. Klaus Graf von Archivalia hofft, dass sich URN dem anschließt und erinnerte an dieser Stelle an seinen Beitrag von 2011 „Wie zitiere ich … Online-Quellen?„. Denn nicht jeder Leser kann mit Persistent Identifiers umgehen.

Das Internet Archive wird 20 Jahre alt! „Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Webseiten, Texte, Fotos, Audio- und Video-Werke sowie Videospiele und Software dauerhaft zu speichern und zur Verfügung zu stellen.“ Irights.info widmete dieser Organisation einen ausführlichen Beitrag (via Netbib).

Auf die vielfältigen Schwierigkeiten, die das Urheberrecht hinsichtlich der elektronischen Medien mit sich bringt (Dokumentlieferung, Digitalisierung, Langzeitarchivierung usw.) ging ArminTalke in seinem ArtikelEU-Urheberrechtsreform: Eine Problembeschreibung aus Sicht der Bibliotheken“ in der Online-Zeitschrift Informationspraxis ein.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichte seine Open-Access-Strategie (via Wisspub.net).  Marco Tullney sah sich das Papier an und schrieb dazu im TIB Blog einen ausführlichen Kommentar.

Gender und Diversity ist das Schwerpunktthema des Heftes 2/2016 der Mitteilungen des VÖB (via VÖBBlog).

Die aktuelle Ausgabe der Online-Zeitschrift „GMS Medizin — Bibliothek — Information“ befasst sich mit der Zukunft von ZB Med (via medinfo). Die ZB Med war auch Thema im Interview der duz mit dem Vorsitzenden des Senatsausschusses für Evaluierung in der Leibniz Gemeinschaft. Das konnte Willi Bredemeier in Password nicht im Raum stehen lassen und listete unter anderem auf, welche Entwicklungen und Argumente dabei unter den Tisch fielen (via Archivalia).

Im NRW-Blog ist die Liste der nominierten Bücher für den Deutschen Buchpreis 2016 zu finden. Die Verleihung wird am 17. Oktober 2016 erfolgen.

 

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26. September 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’16)

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Stadtbücherei Hilden

Den Titel „Bibliothek des Jahres 2016“ erhält die Stadtbücherei Hilden (via NRW-Blog). In der Pressemitteilung des dbv werden unter anderem ein „neu entwickeltes und aktualisiertes Marketingkonzept mit Bestandsprofil und Veranstaltungskonzept bei klarer Zielgruppenorientierung“ gelobt.

WILA Arbeitsmarkt führte ein Interview mit der Direktorin der Universitätsbibliothek der FAU Erlangen-Nürnberg zum Studium und den heutigen, vielfältigen Aufgaben in Bibliotheken (via vdb-Blog). Eines macht jedoch Kontanze Sölder im Gespräch deutlich: „Wenn jemand nur des gedruckten Buches wegen in einer Bibliothek arbeiten möchte, hat er schon heute ein Problem.

Im Frühjahr 2016 fand in 37 kommunalen öffentlichen Bibliotheken des Regierungsbezirkes Freiburg eine Benutzerumfrage statt (via NRW-Blog). Die Ergebnisse sind online verfügbar.

Globolibro sah sich einen Beitrag von Business Insider UK an, in dem es um die Zukunft der Bibliothek geht – genauer einem Blick ins Jahr 2056. Demnach werden Vernetzung, Beratung und Begleitung weiterhin Aufgaben von Bibliotheken sein.

Das Massachusetts Institute of Technology entwickelte eine Methode mit der man dünne Bücher lesen kann, ohne sie aufzuschlagen. Wie das funktioniert, erklärt ein Beitrag von Science ORF.at (via VÖBBlog).

Viele Werke, die geschützt sind, werden zwar nicht mehr verlegt, können aber wegen den ungeklärten Rechten auch nicht digitalisiert werden. Das erschwert/verhindert die Nutzung. Martin Kretschmar ging in einem Interview mit iRights.info ausführlich auf die Probleme ein (betrifft lt. Beitrag nach 50 Jahren 90% der herausgegebenen Werke) und wünscht sich „eine Regel […], wie man sie aus dem internationalen Markenschutzrecht kennt. Wird eine geschützte Marke eine bestimmte Zeit lang nicht genutzt, kann der Rechteinhaber sie verlieren.″.

Der Börsenverein stellt seine Shop-Plattform Buchhandel.de ein.“ schrieb Buchreport (via Infobib). Die Umsätze des Portals buchhandel.de, welches bereits 1997 initiert wurde, entsprachen nicht den Erwartungen.

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: eine ungleiche Besteuerung gedruckter Bücher, Zeitschriften etc. zu E-Books und E-Journals widerspricht nicht dem Gleichbehandlungsgesetz, siehe Pressemitteilung (via VÖBBlog).

Mit Artikelgebühren in Deutschland befasste sich „A study of institutional spending on open access publication fees in Germany“ von Najko Jahn und Marco Tullney, siehe Telepolis, via wisspub.net.

Folgende interessante Broschüren sind erschienen:

Laut NRW-Blog ist die Gesamtauswertung der Deutschen Bibliotheksstatistik 2015 nun online verfügbar.

Die Landesgruppe Brandenburg des BIB e.V. war Anfang September in sechs großen Wiener Bibliotheken zu Gast. Mein Bericht dazu erschien in der letzten Woche. 🙂

Foto: Fachstellen für Öffentliche Bibliotheken NRW bei Flickr, CC-Lizenz: BY-SA 2.0

 

 

Gelesen in Biblioblogs (22. KW’16)

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Bevor man mit einer Infrastruktur für Metadaten beginnt, sollte man sich die Ersteller- und Anwendergruppen anschauen und konkrete User-Stories sammeln, meinte Adrian Pohl in seinem neuesten Beitrag zu Metadatenservices im Blog Uebertext und hatte auch gleich Beispiele für solche Anwendergeschichten parat.

Für die digitale Ausleihe über Bibliotheken gibt es die US-Plattform Overdrive nun auch im deutschsprachigen Raum, meldete das Börsenblatt (via NRW-Blog).

Auf die neugestaltete Zeitungsplattform digiPress der BSB München machte zkbw aufmerksam. Ebenfalls online ist die digitale Sammlung der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften (OLB) in Görlitz (via Zkbw), wenn auch „Ohne vernünftige Sortiermöglichkeit“ wie Archivalia bemängelte. Ich hatte bei meiner Suche zudem recht häufig „[Kein Titel]“ in der Trefferliste. Davon abgesehen ist es eine Fundgrube für Geschichtsinteressierte und Genealogen.

Der Jahresbericht der Deutschen Nationalbibliothek ist online verfügbar (via VÖBBlog). Offene Metadaten und die RDA-Einführung prägten das Jahr 2015.

Eine Infografik zur Verwendung von Schriftarten teilte Bibliothekarisch.de.

Zum Trost für alle, die ebenfalls bei Kursen und Vorträgen immer mal mit Technikproblemen kämpfen, hier ein Link zum Techniktagebuch von Kathrin Passig (via Fortbildung in Bibliotheken).

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6. Juni 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’16)

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In einem Positionspapier äußerte sich Bibliothek & Information Deutschland zum Umgang mit umstrittenen Werken in Bibliotheken und lehnt damit jegliche Zensur ab, denn „Ein umfassendes Informationsangebot schließt auch kontrovers diskutierte Titel ein.“ (via Archivalia).

In der Reihe „Wie gelingt Institutionen der Sprung in die digitale Teilhabe?“ schrieb Markus Trapp einen Gastbeitrag zu Bibliotheken für den Blog des Volkshochschultages 2016 (via Text & Blog).

Bis zum 31.Mai 2016 kann man an der Abstimmung zu den wichtigsten Openness-Ideen für Bibliotheken teilnehmen (via Archivalia).

Biboer machte auf den MOOC zu Open Educational Ressources aufmerksam, der am 23. Mai 2016 startet. Tipps und Regeln für Twitter in der Lehre bettete Bibliothekarisch.de ein.

Philipp Maaß wertete für seine Masterarbeit zum Einsatz von /Libre/Open-Source Software (FLOSS) zahlreiche Antworten von wissenschaftlichen Bibliotheken aus. Die Arbeit ist online verfügbar (via Bibtexte).

Ende letzten Jahres richtete die Bilddatenbank der ETH Bibliothek Zürich eine Kommentarfunktion ein und fragte medienwirksam „Wissen Sie mehr?“. Die vielen E-Mail-Einsendungen konnten kaum bewältigt werden. Nun gibt es das Blog Crowdsourcing, in dem regelmäßig alte Fotos vorgestellt werden, die noch Rätsel aufgeben (via Archive 2.0).

Wer im Internet etwas veröffentlichen möchte, muss zahlreiche Rechte bedenken. Klicksafe und iRights.info bieten als Hilfe die BroschüreSpielregeln im Internet 3 – Durchblicken im Rechte-Dschungel“ an (via NRW-Blog).

Bibliotheksratte berichtete über ihre Teilnahme an einer dreitägigen RDA-Schulung und schimpfte: „Wir als Bibliotheken labern von Medienkompetenz und Informationsvermittlung, kriegen dass aber bei uns selber nicht hin.

 

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17. Mai 2016 at 09:15

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’16)

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Hätten Sie gewusst, dass bei Veranstaltungen, bei denen aus urheberrechtlich geschützten Werken vorgelesen wird, eine Abgabe an die VG Wort fällig wird?! Der Blogbeitrag der Stadtbibliothek SalzgitterVorlesen ist abgabenpflichtig – das Weihnachtssingen läßt grüßen“ verlinkt unter anderem auf das Merkblatt der VG Wort mit einer Preisliste (via Netbib).

Ein englischsprachiges Video zu der Frage wie Bibliotheken den Forschungskreislauf unterstützen könnten, bettete Bibliothekarisch.de ein.

Die berühmte Online-Enzyklopädie Wikipedia feierte ihren 15. Geburtstag und wünscht sich mehr aktive Beteiligung, siehe auch Artikel bei Spiegel online (via NRW-Blog).

Digithek blog fand auf der Internetseite 20.000 lenguas 30 freie, englische online Lexika und Thesauri und empfahl einige davon weiter.

Zum 1. April 2016 schickten auch manche Bibliotheken ihre Leser mit einem Scherz in den April. Bibliothekarisch.de listete diese Beiträge auf.

Die Sortierung scheint etwas gewöhnungsbedüftig, aber Herr Lagerfeld muss sich schließlich in seiner Bibliothek zurecht finden. Zahlreiche Fotos seiner Bibliothek mit Bücherstapeln hat My modern met (via VÖBBlog). Kuriose und lustige Tweets zum Thema Bibliothek bloggte Bibliotheksratte im 9. Teil von #Twitterlieblinge: #Bibliothek. 😉

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4. April 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (11.KW’16)

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Messe Leipzig

Messe Leipzig

In der letzten Woche war der 6. Bibliothekskongress in Leipzig. Eine Sammlung der Blogbeträge findet man wie immer bei Bibliothekarisch.de. Einige Präsentationen sind bereits auf dem OPUS-Server des BIB zu finden. Überrascht war ich davon, dass überwiegend Abstracts eingestellt wurden. Auf einem Repositorium hätte ich nur Volltexte/Folien erwartet. Deshalb hier noch ein Filterversuch.

Im Anschluss an den Kongress fand gleich das nächste große Ereignis statt – die Leipziger Buchmesse (mein Beitrag dazu).

Medinfo meldete, dass die ZB Med Köln bis 2019 abgewickelt werden soll. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft vermisste in seiner Einschätzung demnach „insbesondere ein überzeugendes Forschungskonzept, auf dessen Grundlage die digitalen Angebote weiterentwickelt werden könnten.“ und kritisierte mangelnde Zusammenarbeit mit nahegelegenen Hochschulen. Infobib verlinkte auf die Pressemitteilung der ZB Med. Inzwischen gibt es weitere Meinungen dazu. Bibliothekarisch.de fasste dies in einer Annotierten Linkliste R.I.P ZB MED zusammen.

Der Hype um E-Books ist verflogen“ meinte futurezone. Schneeschmelze realivierte diese Einschätzung, denn in der S-Bahn sieht man häufig, dass E-Book-Reader und Tablets zum Lesen genutzt werden. Dazu kann ich nur anmerken, ich lese selbst wieder mehr, seit ich einen E-Book-Reader habe, bin aber trotzdem ein schlechter Kunde, wenn es um den Kauf von E-Books geht. Bisher genügen mir meist die Onleihe oder kostenfreie Angebote.

Wenn man im Lizenzhinweisgenerator den Link eines Wikipedia-Artikels eingibt, dann erscheinen zugehörige Bilder. Nach der Bildauswahl werden die Nutzungswünsche abgefragt und ein passender Lizenznachweis erstellt, den man dann in dann verwenden kann (via Fortbildung in Bibliotheken).

Eine nette Szene zum Zettelkatalog fand Haferklees Ausblicke bei Commissario Brunetti. Ob Bibliothekare wohl heute im digitalen Zeitalter gesünder leben? In einem Zeitungsbeitrag von 1853 verwies man tatsächlich auf zahlreiche Fälle, die dem Wahnsinn verfallen waren, siehe VÖBBlog.

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21. März 2016 at 08:30

Apps und Filme beim #bibcast

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Seit 2014 arbeiten Linda Freyberg und Sabine Wolf aus dem Bereich Informationswissenschaften der FH Potsdam am Projekt mylibrARy. Eine Argumented Reality-App die Bausteine anbietet, welche dann von Bibliotheken für ihre lokalen Bedürfnisse angepasst werden können – das ist das Ziel ihrer Entwicklung (Blog des Projektes). In ihrem Vortrag boten sie einen Blick hinter die Kulissen. Zudem wurden nette Beispiele für jene gezeigt, die sich bisher noch gar nicht mit Augmented Reality beschäftigt haben, wie die TimetravellerApp, die am Berliner Mauerstreifen historische Bilder/Filme zeigt oder die niedlichen Pinguine, die helfen, den Weg zu finden. Und daher lautete der Titel des Vortags auch „Wo geht’s zur Bibliothek? Die Pinguine wissen’s!

Nachdem die Programmierung der App seitens des kommerziellen Partners im Gange war, wurde dieser leider von einer größeren Firma aufgekauft, und das Projekt erlebte einen herben Rückschlag. Inzwischen ist aber ein neuer Partner an Bord. Aktuelle Möglichkeiten sind die Erkennung von ISBN und QR-Codes, auch eine Bilderkennung ist möglich. Beispielsweise kann man per ISBN ermitteln, ob ein Buch in einer umliegenden Bibliothek angeboten wird. Nach einer Bilderkennung vor Ort könnten jeweils passenden Erläuterungen verknüpft werden. Die Rechte an der Nachnutzung hat die aktuelle Entwicklungsfirma. Was die App kosten würde, ob sie sich in bestehende Apps integrieren ließe usw. konnten die Vortragenden noch nicht beantworten.

Den „Beitrag der Universitätsbibliothek zur App der RWTH Aachen University“ erläuterten Dominik Schmitz und Moritz Hübner. Hier wurden Funktionalitäten der Bibliothek, die für die Studierenden wichtig sind, in die bereits bestehende App der Universität integriert. Das reduziert den Aufwand, und die Anwender müssen nicht mehrere Apps herunterladen. Verfügbar ist z.B. eine Kontofunktion, die zeigt, welche Bücher man ausgeliehen hat. Man kann diese sofort über die App verlängern. Wie die Verknüpfung zum Bibliothekssystem technisch funktioniert, wird im Vortrag erklärt. Beim Update des Bibliothekssystems sind schon mal leichte Anpassungen nötig. Weiterhin wird der Direktchat auch für die Bibliothek angeboten und über eine WLAN-Auslastung ermittelt, wo sich wahrscheinlich freie Arbeitsplätze befinden. An der Entwicklung der App waren die Studierenden über einen Ideenwettbewerb beteiligt. Mit einer Raumsuche fing alles an und wird kontinuierlich ausgebaut. 40.000 Installationen zeugen für die Beliebtheit dieser App.

Im Vortrag „Wohin mit meinen Filmen? Nutzerorientierte Dienstleistungen für audiovisuelle Medien aus der Wissenschaft.“ zeigte uns Sven Strobel von der TIB Hannover das TIB|AV-Portal seiner Universität. Denn es ist nicht mehr ungewöhnlich, wissenschaftliche Inhalte über Videos zu vermitteln. Diese zu archivieren, genau inhaltlich zu erschließen und ziterfähig zu machen, ist die Aufgabe dieses wissenschaftlichen Filmportals.

Aufgrund seines Entstehungsprozesses ist das Portal leider nicht Open Source. Wenn das Thema inhaltlich passt (Kernfächer: Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik), dann ist der Upload jedoch nicht auf die TIB beschränkt. Bedenken muss man jedoch die zahlreichen Rechte, die zur Veröffentlichung benötigt werden. Denn meist sind mehrere Personen an der Erstellung beteiligt, es werden Materialien gezeigt und/oder sind Personen zu sehen. Sind alle Rechte geklärt, bietet das Portal tolle Features. Aus dem gesprochen/gezeigten Text sowie den Metadaten werden Begriffe erkannt und mit einer Liste von GND-Begriffen abgeglichen. Diese Begriffe, ihre Synomyme und englischen Übersetzungen sind recherchierbar. Bei den Treffern wird genau angezeigt, in welchem Bereich des Videos das gewünschte Thema auftaucht. Das Video selbst erhält eine DOI. Für eine bestimmte Filmsekunde kann ebenfalls ein Zitierlink erzeugt werden.

Übrigens sind im Moment alle Videos des #bibcast 2016 bei Youtube zu finden und werden dann nach und nach im TIB|AV-Portal eingestellt.

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10. März 2016 at 19:15

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’16)

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Das Relevanzranking eines Discovery-Systems ist nicht so einfach zu regeln, wie ein Blogbeitrag in A growing organism zeigt.  Worauf kommt es denn nun an? Zitationshäufigkeit, Popularität oder ganz etwas anderes? Anne Christensen geht in ihrem Beitrag auf LibRank und das Bremer E-LIB ein hat auch einige Ideen, welche Kriterien noch nützlich sein könnten: „Einbeziehung von (möglichst über Verbünde oder gar national aggregierten) Exemplarzahlen, Bevorzugung von einschlägigen Lehrbüchern und Verlagen sowie Titeln mit lokaler Prominenz (Datengrundlage zum Beispiel: Listen von Seminarapparaten) – und natürlich einer liebevolleren Behandlung des Themas Verfügbarkeit, in Form von Bevorzugung aktuell verfügbarer Titel und geschmeidigeren Darstellungen der Optionen für zunächst scheinbar unerreichbare Titel.“ Und sollten sich Bibliotheken vielleicht ein Beispiel an einem Versandhaus nehmen, Suchanfragen anschauen und sich zusätzlich manuell nachbessern?

Die Publikation “OER Atlas 2016” stellt die Transferstelle OER zur Verfügung. Enthalten sind Angebote zu Open Educational Ressources aus den Deutschland, Österreich und der Schweiz (via Biboer). Mit „Praxisrahmen für Open Educational Resources (OER) in Deutschland“ ging gleich noch einen zweite umfangreiche Broschüre online (via Archivalia). Der Buchreport stellte in einem Beitrag einige Punkte dieser Wikimedia-Studie dar. Auf verschiedene interessante Aktivitäten und Projekte bezüglich OER ging auch Basedow1764 Weblog ein. Über einen Tag beim OER-Camp in Berlin berichtete Biboer.

Eine tolle Infografik „Das Urheberrecht : darf ich diesen Inhalt verwenden?“ gestaltete Dr. Carsten Ulbricht im Blog Recht 2.0 (via NRW-Blog).

Auch wenn noch Verbesserungen wünschenswert sind, könnte dies tatsächlich eine Konkurrenz zu Google Scholar werden, meinte Infobib und verlinkte auf die neue wissenschaftliche Suchmaschine Microsoft Academic nebst einem Beitrag im Library Journal.

Digitalisierung, Bibliotheken und wie es weiter gehen könnte – das beschäftigte auch Tobias Schwarz bei den Netzpiloten. Er las die Argumente von Hagner und Ball und entdeckte zudem das Makerspace in der Kölner Stadtbibliothek (via Archivalia).Der Bibliothekswertrechner im Bibliotheksportal wurde inzwischen aktualisiert (via VÖBBlog).

Wenn man in eine Sache völlig versunken ist wie beim Lesen, können unter Umständen Geräusche nicht mehr wahrgenommen werden. Dieses Phänomen erforschten Wissenschaftler des University College London, siehe n24 (via VÖBBlog). Wer also schon mal Leute unabsichtlich ignoriert hat, weil sie/er gerade in ein Buch vertieft war, kann nun auf die Wissenschaft verweisen. 😉

 

 

 

 

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7. März 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’16)

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Unsere Bibliotheksnutzerinnen und Bibliotheksnutzer kennen sie – die Tricks, wie man Bibliotheksregeln umgeht. Sollten wir die Regeln ändern oder anders erklären? Haben Mahngebühren einen Einfluss auf die Anzahl der Verluste? Mit solchen und anderen Fragen beschäftigte sich Anne Christensen in ihrem Blogbeitrag „Benutzungsregeln & der Lernort Bibliothek“.

Auf den ausführlichen Bericht über die Jahrestagung des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI) zum Thema Informationsethik verlinkte VÖBBlog. Zum Umgang mit der Bibliotheksethik beklagte Prof. Rösch beispielsweise „dass die zunehmende Ökonomisierung aller Lebensbereiche diesen wichtigen Aspekt bibliothekarischen Handelns immer mehr in den Hintergrund dränge. Die dem Bibliothekswesen früher anhaftende Technikfeindlichkeit sei durch eine Haltung ersetzt worden, alles ungeprüft und kritiklos übernehmen zu wollen, nur weil es neu sei.„. Weitere Aspekte der Tagung gingen unter anderem auf Neutralität und Informationsgerechtigkeit ein.

Um viel Geld dreht es sich bei Verträgen mit großen Wissenschaftsverlagen. Im 2. Teil von „Der ETH-Bereich und Elsevier“ dokumentierte Christian Gutknecht bei wisspub.net die Ereignisse rund um die Begutachtung solcher Verträge.

NRW-Blog sowie das Bibliotheksportal verweisen auf die neue „Richtlinie zur Förderung von Offenen Bildungsmaterialien„, auch online verfügbar. Fortbildung in Bibliotheken empfiehlt darüber hinaus als Einstiegslektüre „Wie offen ist Lernmittelfinanzierung für OER?“ von Leonhard Dobusch . Biboer hat einige Ideen, warum diese Fördermaßnahme auch für öffentliche Bibliotheken interessant sein könnte. Die Frist für die Einreichung von Projektskizzen endet am 13. März 2016.

Ein ausführliches Interview zu den „Grundfragen des Wissenschaftsbloggens“ führte Mareike König mit Klaus Graf im Redaktionsblog von Hypotheses.org (via Netbib). Seiner Meinung nach bieten Blogs die Chancengleichheit, dass die eigene Forschung zur Kenntnis genommen, darauf aufgebaut bzw. widerlegt werden kann. Filtermechanismen schaden eher. Peer review wird zu recht immer mal kritisiert. Außerdem: „Ein Social-Media-Algorithmus nach dem Motto ‚bekannt und beliebt‘ ist nicht weniger verhängnisvoll als die Praxis von renommierten Zeitschriften nur Themen zu nehmen, die ’sexy‘ sind.“ Klaus Graf wirbt zudem dafür, gemeinfreie Digitalisate, die man für die eigene Arbeit erstellt hat, dann unbedingt auch der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Den persönlichen Blick hinter die Kulissen von Studierenden im Bibliothekswesen in Großbritannien und Irland startete nun der Blog 23 LIS Students (via Netbib).  Im ähnlichen Stil gab es bereits Vorgängeraktionen wie 23 Bibliothekare Englands, Irlands und Wales (siehe About des neuen Blogs).

Am 25. Januar wurde in der Wiener Hofburg die Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek, Dr. Johanna Rachinger mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse ausgezeichnet (via VÖBBlog).

Die FAZ besuchte „Büchersammler Lagerfeld“ und widmete ihm und seiner Leidenschaft einen ausführlichen Artikel (via VÖBBlog).

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1. Februar 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’16)

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Über den Projektkurs LibraryLab an der HTW Chur berichtete Infoswiss Chur. Zahlreiche technische Anwendungen für ein Makerspace wurden vorgestellt und sind im Beitrag aufgelistet. Eine Internetseite zu den Konzepten und Anwendungen ist in Planung.

MylibrARy lädt dazu ein, Beiträge für #VisDom2016 einzureichen. Beim 2. Symposium an der FH Potsdam „Visualisierung von Daten und Informationen“  dreht es sich um Technologietrends, der Funktion der Bibliothek als Ort und das Berufsbild des Bibliothekars/der Bibliothekarin.

Internetseiten unterliegen meist ständiger Veränderung. Das Internet Archive versucht mittels Momentaufnahmen, verschiedene Versionen dauerhaft verfügbar zu machen. Ein Beitrag von Forbes (Engl.) schaut hinter die Kulissen der Internet Archive Wayback Machine (via Archivalia).

Um die Zukunft es Wissenschaftsurheberrechts geht es in einem Beitrag der FAZ, der recht einseitig die Position der Verlage vertritt (via Archivalia).

Lesen, Beispiel von PixabayDie Idee, jeden Freitag auf Public-Doman-Schätze wie Gemälde, Karten, Bilder, Bücher oder Musikstücke zu verlinken (= Gemeinfreitag), stammt von Moritz Hoffmann (siehe dazu auch Netbib & Schmalenstroer).

Eine Little Free Library kann zum Beispiel im Vorgarten stehen. Wer möchte, darf sich ein Buch herausnehmen. Das muss er auch nicht zurück bringen, sondern sollte dafür ein anderes Buch dort deponieren. Die Neue Zürcher Zeitung berichtete über diesen Trend, der seinen Anfang in den USA nahm und inzwischen eine offizielle Internetseite hat (via Archivalia). Laut der Weltkarte gibt es derzeit sieben Little Free Libraries in Deutschland und fünf in der Schweiz.

Farb- und Stilberatung als Weiterbildung für Bibliothekarinnen und Bibliothekare?! Das sorgte für einige ironische Kommentare bei Twitter. Utrà biblioteka veröffentlichte eine Zusammenstellung.

Foto: CC0 – ein Beispiel für ein gemeinfreies Foto von Pixabay.

 

Gelesen in Biblioblogs (50.KW’15)

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In einer Übersicht von A bis Z stellte ZBW Mediatalk die Trendthemen 2015 dar und bietet dazu jeweils weiterführenden Links. Wer also die Beacon-Technologie, Jodel oder Open Science bisher verpasste, hat kurz vor Jahresende die Chance up-to-date zu werden.

Über das Landeskoordinatoren-Treffen im Rahmen von Lesestart II berichtete NRW-Blog (Teil 1 und Teil 2).

Eignen sich Bibliothekskataloge eigentlich gut zum Datenexport in Literaturverwaltungssyteme? Dieser Frage gingen Matti Stöhr und Dr. Philipp Zumstein in einem Artikel der Zeitschrift „ABI-Technik“ nach, der auf dem Server der UB Mannheim online verfügbar ist (via Blog Literaturverwaltung. Das Fazit: „Die bibliothekarischen Daten sind zumeist nicht schlechter, sondern vielmehr qualitativ hochwertiger als bibliographische Metadaten anderer Quellen, aber das Potential auch für deren Nachnutzung in Literaturverwaltungen erscheint uns noch nicht ausgeschöpft.“ Eine Zusammenarbeit mit den Anbietern der Programme wird empfohlen, um den Inhalt der Exportformate zu standardisieren, zu vervollständigen und das Potential von Normdaten zu nutzen.

Mit der Gemeinsamen Normdatei (GND) beschäftigte sich auch Übertext Blog.

Im Jahr 2016 müssen die elektronischen Medien in Semesterapparaten noch nicht einzeln erfasst werden. Die Nutzung wird über eine Pauschalvergütung geregelt, schrieb vdb-Blog.

Lesewolke-Weihnachtsanimation

In diesem Jahr stieg die Anzahl der Werke, die mit CC-Lizenzen versehen wurde auf über eine Milliarde. Eine Infografik zeigt, wie sich die einzelnen Lizenzen verteilen, welche Inhalte und Sprachen dabei eine Rolle spielen (via Netbib).

Auf das Programm der nächsten Inetbib-Tagung (10.-12. Februar 2016 in Stuttgart) verlinkte Fortbildung in Bibliotheken. das Motto lautet „Treiben wir oder werden wir getrieben“.

Beim der Sketchnote Challenge warf Tracy Hoffmann einen zeichnerischen Blick auf die Katalogisierung, siehe Bibliothekarisch.de.

Beliebt sind Drohnenflüge in und über Bibliotheken. Bibliothekarisch.de fand ein Video der Jefferson Market Library. Geflogen sind wir nicht zwar nicht, aber vom Besuch der Landesgruppe Brandenburg in der Bibliothek des Bauhaus-Archivs Berlin gibt es zumindest einen Blogbeitrag mit Diashow.

Das war die letzte Ausgabe der wöchentlichen, bibliothekarischen Blogschau in diesem Jahr. Lesewolke schwebt jetzt erst mal ganz virtuell in die Weihnachtsferien. 🙂

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14. Dezember 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’15)

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In vielen Bibliotheken wird zur Zeit RDA geschult. Laut VDB-Blog veröffentlichte der VDB-Regionalverband Südwest nun Präsentationsfolien, Aufgaben- und Lösungsblätter aus der Veranstaltung „Was man als Nicht-Katalogisierer über RDA wissen muss – eine Einführung in das neue Katalogisierungsregelwerk“.

In ihrer Bachelorarbeit stellte Tatiana Walther die Unterschiede in der Katalogisierung von RAK-WB und RDA bezüglich alter Drucke gegenüber (via Infobib). Im Resumé ihres Vergleichs sieht sie durchaus Vorteile bei RDA, wie die vielseitigen Verknüpfungsmöglichkeiten, einer besseren Suchbarkeit und Verständlichkeit ohne die bisherigen Abkürzungen. Allerdings wünscht sie sich doch eine Präzisierung der Regeln für alte Drucke, da die Einheitlichkeit leidet, und auch die Anwendung für Bibliothekare, die selten mit solchen Beständen zu tun haben, die Erfassung schwieriger sein könnte, als bei RAK.

Digitale Daten, Bücher, Bilder, Filme usw. prägen unsere Zeit. Aber sind sie dort sicher? Ein Artikel der Welt zweifelte dies an. Links, die ins Leere führen, nicht funktionierende CDs oder Dateien in alen Formaten führen bereits jetzt zu erheblichen Lücken. Die nachhaltige Sammlung digitaler Veröffentlichungen aller Art ist ebenfalls ein Problem (via VÖBBlog).

Mit der Erstellung von Visualisierungen für wissenschaftliche Zwecke und der Unterstützung durch Bibliotheken beschäftigte sich ZBW-Mediatalk. Was sich hinter Design Thinking verbirgt, erläutert ein Erklärvideo von Denkmotor, siehe Bibliothekarisch.de.

Anne Christensen fasste in A growing organism das Jahr 2015 hinsichtlich der Entwicklung von Discovery-Systemen zusammen. Bei der Suchmaschinentechnologie ist auch Google weiterhin aktiv und schaut, was die Trends der Suche sein werden. Das Ziel ist die Entwicklung zum „persönlichen Assistenten“. Basierend auf dem Beitrag von t3n, schaute Lib{cache welche Funktionen Bibliothekskatalogen, Discovery Systemen und BibliotheksApps demnach noch fehlen.

Zum Testen: Die Betaversion der Zeitschriftendatenbank enthält viele neue Funktionen, wie Filterfunktionen, eine Bestandskarte, Titelhistorie und Titelrelationen (via VÖBBlog).

Das Blog Archivalia, seit 2004 online, zog in der letzten Woche mit über 30.000 Beiträgen auf die neue Domain bei Hypotheses.org um. Neben Themen aus dem Archivwesen fanden sich dort in den letzten Jahren auch häufig interessante Links und Artikel zum Bibliothekswesen und zu Veröffentlichungsrechten.

Bibliothekarisch.de sammelte auch in diesem Jahr wieder „Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender„. Na, wenn da nicht bei einer Auswahl von über 230 Links für jeden etwas dabei ist. Und auf die Weihnachtsgeschichte von Rainer Pörzgen wird auch verlinkt. 🙂

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7. Dezember 2015 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’15)

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Hinweis: Die Rückblicke der 43. & 44. Kalenderwoche fallen aus.

Über die Buchmesse in Frankfurt/Main berichtete Schneeschmelze und stellte fest,“daß diese Messe kleiner ist als die früheren.“ Fast 11 Millionen Entleihungen virtueller Bestände, 50.000 Schulungsstunden in wissenschaftlichen und 100.000 Veranstaltungen in öffentlichen Bibliotheken nannte der „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2015“, ebenfalls auf der Buchmesse vorgestellt (online verfügbar, via NRW-Blog). Außerdem wurde vor Ort ein neuer Rekord aufgestellt und zwar im Bücher-Domino. 10.200 Guinness-Bücher fielen und übertrumpften damit den bisherigen Titelträger aus Japan, schrieb die FAZ (via VÖBBlog).

Zukunftsträchtig oder ein „verflachtes Einheitsangebot“ – wie Peter Delin das Angebot der Bibliothek im dänischen Aarhus in Inetbib bezeichnete – das ist hier die Frage. Ihren Schwerpunkt richtet die Einrichtung auf mehr Platz für Freizeitangebote, Bürgerservices und beliebte Bücher – vorgestellt in der FAZ (via Archivalia).

Während man sich als Nutzer öffentlicher Bibliotheken von zu Hause Literatur über die Onleihe herunterladen kann, unterscheiden sich die Bedingungen für elektronische Literatur in wissenschaftlichen Bibliotheken. Hier haben meist nur die MitarbeiterInnen und Studierenden der Hochschule von außen Zugang (remote access), während Externe persönlich die Bibliothek besuchen müssen, um die Online-Literatur zu nutzen. Abhängig von der Lizenz ist jedoch oft ein Download möglich, ohne dass die Dateien nach einer vorgegebenen Zeit verschwinden. Bei Netbib wurde diese Benachteiligung Externer, die oft die höchsten Beiträge zahlen, thematisiert.

Roland Reuß gehen die Rechte der Bibliotheken hingegen viel zu weit. Er haderte wortgewaltig in der FAZ mit dem Urteil des BGH hinsichtlich der Digitalisierung und Bereitstellung von Literatur. Libreas Blog setzte sich daraufhin mit den Äußeren des Autors der letzten Jahre auseinander und schrieb „Wie Roland Reuß lesen? Eine Textkritik.“.

Open Content – Ein Praxisleitfaden zu Creative-Commons-Lizenzen“ von Till Kreutzer erschien nun in einer überarbeiteten Version. Links auf verschiedene Fassungen (html, pdf, deutsch, englisch) sowie zur Bestellmöglichkeit sind im Beitrag bei irights.info enthalten.

Eine Volltexterecherche in historischen Zeitungen bietet Elephind.com (via Archivalia). Hier findet man vor allem Zeitungen aus den USA, Australien, Neuseeland und Singapore. Und das war im Jahr 1879 tatsächlich eine Meldung im Lokalteil für Indianapolis, Indiana wert: „Am 6. August wird Herr Tyler der neue, städtische Bibliothekar seine Stellung antreten.“ (In: Indiana Tribüne, Volume 1, Number 50, 26 July 1879, S. 8).

Die Ausgabe 3/2015 der Online-Zeitschrift „o-bib“ hat den Themenschwerpunkt „Berufsbild wissenschaftliche Bibliothekarin, wissenschaftlicher Bibliothekar„.

Auf den Ausstellungskatalog Frauen und das Buch im Mittelalter und der Renaissance“ (in Engl.), verlinkte Archivalia.

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’15)

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Eine Übersicht mit Unterrichtsmaterialien und Kinderbüchern zu Migration und Flucht veröffentlichte die Büchereizentrale Schleswig-Holstein (via NRW-Blog). Auch die Akademie für Lesefördung Niedersachsen nahm sich diesem Thema an und sammelte zahlreiche Links (ebenfalls via NRW-Blog).

Der Südpol Verlag hatte zum Poster-Spruch-Wettbewerb 2014 aufgerufen (via NRW-Blog). Mit 453 Stimmen siegte „Braucht dein Kopf ‘ne Leckerei, steck ihn in die Bücherei!“ Das Gewinnerposter können Bibliotheken kostenfrei anfordern und drei weitere Poster herunterladen.

Bereits zur Geburt könnte es nun für Kinder in Schottland einen Bibliotheksmitgliedschaft geben. Die Regierung investiert gerade 80.000 Pfund in die verschiedene bibliotheksspezifische Projekte für Kinder, siehe Bibliotheksportal (via NRW-Blog).

„Ist die Bibliothek ein Dritter Ort?“ lautete die Fragestellung in einem Seminar an der HTW Chur. Dazu erschien ein Artikel von Corinna Haas, Rudolf Mumenthaler & Karsten Schuldt in der Zeitschrift Informationspraxis, welcher nun auf sein Open Peer Review wartet. Nach einer Analyse der Literatur teilten sich die Studierenden in Gruppen auf, um die Kriterien in verschiedenen Bibliotheken zu überprüfen.

Die Deutschen Forschungsgemeinschaft hat Ende September die “Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten” (PDF) verabschiedet, siehe Wisspub.net. Außerdem sah sich Christian Gutknecht einen Beitrag an, der sich mit Open-Access-Zeitschriften im Journal Citation Report Science beschäftigte. In acht Kategorien führt demnach sogar ein OA-Journal die Liste an. Insgesamt waren 955 Zeitschriften (11 Prozent) auch im DOAJ verzeichnet. DeGruyter will nun ab 2016 das oft kritisierte Douple-dipping-Problem angehen. Liegt der Anteil der Open-Access-Artikel bei 5% oder höher, soll der Subskriptionspreis der Zeitschrift im Folgejahr proportional gesenkt werden (siehe deGruyter, via VÖBBlog).

Die Staatbibliothek zu Berlin hat nun einen Blog zum Thema Inkunabeln und stellt dort nach eigenen Angaben „interessante Ergebnisse aus der täglichen bibliographischen Arbeit am Gesamtkatalog der Wiegendrucke (GW)“ vor (via bibliotheca.gym). Von Archivalia gab es Kritik an der Umsetzung.

Mit dem Ausbildungsberuf FaMI setzte sich Stefanie Weiß im VdA-Blog auseinander und wünscht sich unter anderem eine schnellere Reaktion seitens der Berufschule auf Veränderungen im Praxisbereich, stärkere Zusammenarbeit sowie eine ständige Anpassung von Methoden und Inhalten.

Ein Überlebens-ABC für den Semesterstart – Fortbildung in  Bibliotheken hat so einige Ideen, wie man körperlich (= Teil 1) und seelisch (= Teil 2) gut durchstartet.