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Archive for the ‘Facebook’ Category

Gelesen in Biblioblogs (10.KW’15)

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Die Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen sah sich den Paragraphen zum Zweitveröffentlichungsrecht im Urheberrechtsgesetz genauer an und schrieb ein ausführliches FAQ dazu (via Infobib). Viele Verlage haben eigene Regeln für eine Zweitveröffentlichung, häufig zu finden in Sherpa/Romeo. Infobib verlinkte auf Alternativen zu diesem Angebot.

Bibliothek & Information Deutschland (BID) kritisierte in einer Stellungnahme vom 3.3.15, dass keine Möglichkeit gefunden werden konnte, das Informationsportal b2i vor der Abschaltung zu bewahren (via Archivalia).

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Eröffnungsvortrag beim Tag der Bibliotheken

Am 28. Februar 2015 fand in der Staatsbibliothek zu Berlin der 5. Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg statt. Berichte dazu sind hier bei Lesewolke und im Blog LIS in Potsdam erschienen.

Stimmt es, „dass die NutzerInnen von Bibliotheken diese aufsuchen, um dort bedienstleistet zu werden?“ fragte Lib{cache in einem Blogbeitrag, ging dabei auf die Ausage von Bibliotheksmanager Heller beim Tag der Bibliotheken ein, sah sich das Nutzungsmonitoring der Berliner Bibliotheken und eine Studie aus der kanadischen Provinz Alberta an.

Auf die Ergebnisse einer Umfrage zu Fahrbibliotheken machte NRW-Blog aufmerksam. 72 Fahrbibliotheken hatten teilgenommen.

US-Amerikanern, die am Flughafen merken, dass sie noch Lesestoff brauchen könnten, bieten Bücherstationen die Möglichkeit auf das E-Book-Angebot ihrer Bibliothek zuzugreifen. Diese Möglichkeit wird gern genutzt, weiß Lesen.net zu berichten (via NRW-Blog). Zudem merken Nutzer manchmal erst hier, dass ihre Bibliothek auch E-Books verleiht. Die Stationen bieten außerdem das Aufladen von Elektrogeräten und den Zugang zum Internet.

In ihrer Masterarbeit untersuchte Marlene Neumann die Social-Media-Kommunikation deutscher Großstadtbibliotheken und gibt Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Präsenz bei Facebook & Twitter (via Bibtexte).

Fortbildung in Bibliotheken entdeckte ein Facebook-Spiel. Hier kann man offline ausprobieren, wie soziale Netzwerke funktionieren. Alle Materialien sind auf der Plattform #pb21 – Web 2.0 in der politischen Bildung zu finden.

Auf eine Übersicht der coolsten Bibliotharinnen und Bibliothekare verlinkte Netbib und meinte, dass man den Bibliothekar der Unsichtbaren Universität nicht vergessen sollte.

Library Mistress rettete ein paar Bücher aus dem Altpapiercontainer, darunter „Beim nächsten Mann wir alles anders“ von Eva Heller. Die Zitate bezüglich Birgit, der Bibliotheksangestellten aus diesem Roman wollte sie uns nicht vorenthalten. 😉

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9. März 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’14)

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Mit dem „In-Szene-Setzen von Details und Trendthemen“, kurz Storytelling, beschäftigte sich die Stadtbücherei in Bochum und berichtete in einem Beitrag des NRW-Blog darüber. Um eine praktische Vorstellung zu bekommen, lohnt es sich auch mal in den Blog dieser Bibliothek zu schauen. Einfach wundervoll fand ich den Beitrag „Herr Erdmann reist per Anhalter„.

Um mehr Aufmerksamkeit für Bibliotheken geht es in der Imagekampagne „Netzwerk Bibliothek“, mehr dazu beim dbv (via NRW-Blog). Lib{cache meinte, dass Bibliotheken schließlich mit vielen anderen Einrichtungen um das Interesse konkurrieren. Bezugnehmend auf Dale Carnegie empfiehlt er, statt dessen Freunde für Bibliotheken zu gewinnen. Das gelingt besser, wenn man anderen Aufmerksamkeit schenkte, als sich nur darum zu kümmern, selbst welche zu bekommen.

Aufmerksamkeit möchten auch TeilnehmerInnen von Postersessions. Hatori Kibble erklärte in einem Blogbeitrag, mit welchen Mitteln er sein Poster für die IFLA-Konferenz gestaltet hatte, und welche Angebote drumherum nützlich sein können. Empfehlenswert!

Und wie viele Leute fanden die Bibliotheksseiten in den sozialen Netzwerken Twitter, Facebook und Google+ so interessant, dass sie sie abonnierten? Die ZBW veröffentlicht ab sofort wieder Bibcharts. Darin kann man die Abonnentenzahlen vergleichen bzw. sich grafisch anzeigen lassen.

Bei der Onleihe wird gerade von drei Pilotbibliotheken eine neue Zusatzoption getestet. Die Nutzer können sich auch dafür entscheiden, einen Kaufbutton zu klicken, z.B. wenn das Buch ausgeliehen ist. Bei Bibliothekarisch.de schimpfte Dörte Böhner, Bibliotheksangebote derart zu kommerzialisieren. Auch Schneeschmelze und Netbib ärgern sich darüber, dass sich Bibliotheken auf solche Dinge einlassen. Ultrà Biblioteka sah im Kaufbutton ein Verstoß gegen den „Code of Ethics“ und schrieb einen Brief an die Ethik-Kommission. Zur angekündigten Provisionszahlung an Bibliotheken für weitergeleitete kaufwillige Kunden hat die Rechtsabteilung des Börsenverein schon eine ablehnende Meinung veröffentlicht.

Obwohl es manchmal gar so scheint, als würden sich neue Technologien durchsetzen, sollte man diese doch im Auge behalten, meinte Birgit Fingerle in einem Blogbeitrag bei ZBW Talk. In der Vergangenheit kam es durchaus vor, dass vermeintlich minderwertige Erfindungen weiterentwickelt wurden, bis sie die herkömmliche Technik überrundeten und dann plötzlich von den Kunden bevorzugt wurden (Dampfschiffe <-> Segelschiffe; analoge Fototechnik <-> digitale Fototechnik).

Über die Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke berichtete Bibliothekarisch.de. Man kann sich die Exponate auch virtuell anschauen. Zugegeben, ich war ziemlich enttäuscht, dass die Schriftstücke in so geringer Größe eingescannt wurden, dass man die Texte oft nicht lesen kann.

Auch schon früher träumten die Menschen von innovativen Erfindungen und Autoren beschrieben solche Ideen in Science Fiction Romanen. Was so alles davon wahr wurde, zeigte uns eine Grafik bei Bibliothekarisch.de. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’14)

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In einem Interview der Netzpiloten (auch im Freitag erschienen) berichteten Corinna Haas und Beate Rusch über die neue digitale Welt in Bibliotheken (via Blog des OPL-Arbeitskreises Berlin-Brandenburg).

Benefits of reading books

Der Elending Landscape Report 2014 (online verfügbar) zeigt die Ergebnisse einer Studie über den Verleih elektronischer Medien in öffentlichen Bibliotheken in Kanada, USA und Europa, in Auftrag gegeben von der ALIA (Australian Library and Information Association), via NRW-Blog.

W steht für World Wide Web meinte ein peppiges Bibliothekslied, welches das Alphabet verwendet und für jeden Buchstaben eine Grund findet, warum Kinder einen Bibliotheksausweis haben sollten (siehe Bibliothekarisch.de).

Besonders für kleinere Einrichtungen ist es gar nicht einfach, stets in sozialen Netzwerken aktiv zu sein. Ganz offen über Schwierigkeiten bei der dauerhaften Realisierung von Aktivitäten in Facebook erzählen die Mitarbeiter der Bibliotheken aus Burscheid und Rösrath, siehe NRW-Blog.

Seine Begeisterung für den Charme alter Bibliotheken mit ihren historischen Beständen spürt man in dem Bericht von Andreas Lerch über seine Forschungen in der Apostolischen Bibliothek im Vatikan (via Archivalia).

Eine hübsche Grafik über den Nutzen des Lesens hat Gosia Zimniak entworfen und bietet diese bei Visually zum Teilen und Einbetten an (via Bibliothekarisch.de).

Grafik: Gosia Zimniak. Explore more visuals like this one on the web’s largest information design community – Visually.

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’14)

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Zum 10. Geburtstag von Facebook gratulierte Mareike König mit einem ausführlichen Blogbeitrag bei Zeitgeschichte online vor allem in Bezug zur Wissenschaft. Archivalia sah den Hype um das soziale Netzwerk differenzierter, schätzt eher Gruppen und kritisierte die Vorfilterung im Newsfeed. Ich nutze übrigens schon lange Freundeslisten und bekomme nach Wunsch alles Abonnierte angezeigt, zudem vorsortiert. Christoph Deeg gratulierte ebenfalls in seinem Blog und befasste sich zu diesem Anlaß mit der Frage, inwieweit Institutionen überhaupt kompatibel mit der neuen Kommunikationskultur sind.

„Wenn Harry Potter eine akademische Arbeit wäre“ [eig. Übersetz.]  – ein fiktiver Briefwechsel über Veröffentlichungsbedingungen zwischen zwischen Autorin und Verlag, erfunden von Mike Taylor (in Engl.) und gefunden von Archivalia – lesenswert!

Die Diskussion zu #newLIS geht in eine neue Runde. Brauchen wir eine neue Open-Access-Zeitschrift im Bibliothekswesen? Dörte Böhner fasste den Stand bei Twitter in einem Storify zusammen (siehe dazu auch Beitrag bei Bibliothekarisch.de).

Wie gestaltet man ein wissenschaftliches Poster, beispielsweise um Forschungsergebnisse auf einer Konferenz vorzustellen? Scicommbobulate gibt in einer Prezi-Präsentation Tipps, worauf man unbedingt achten sollte (via Fortbildung in Bibliotheken).

Im Suhrkamp-Blog Logbuch schimpfte F. Forssman auf E-Books und Leute, die es mögen. Wobei für einige Probleme, die Anwender mit E-Books haben, doch eindeutig die Verlage verantwortlich sind (via Infobib).

Einen Vorteil gedruckter Bücher nutzte eine Chemnitzer Buchhandlung. Sie machten  Fotos von ihren Kunden mit deren Lieblingsbüchern und stellten diese nette Sammlung bei Tumblr ins Netz (via Basedow1764).

„Triff die Menschen dort, wo sie sind, und nicht wo wir sie gern hätten!“ [eigene Übers.] meinte Brian Kenney in seiner Kolumne (auch nachzulesen bei Tame the Web / Blog von Michael Stephens), mahnte, flexibel auf aktuelle Entwicklungen und Fragen einzugehen und die Angebote dementsprechend weiterzuentwickeln (via NRW-Blog).

Dem Bedürfnis der Studierenden, sich in einer besonderen Aktion ihrem Studium zu widmen, kam die Fachbereichsbibliothek für Wirtschaftswissenschaften und Mathematik der Universität Wien nach und veranstaltete die 6. Nachtschicht@UB. Eine Fotostrecke im uni:view Magazin erzählte von dieser Nacht (via VÖBBlog).

Auf einen interessanten Beitrag zu virtuellen Lerncommunites (z. B. bei MOOCs) verwies Fortbildung in Bibliotheken. Karlheinz Pape erklärte in seinem Blog, warum es so schwierig ist, zum Mitmachen anzuregen und welche Rahmenbedingungen erfolgversprechend sein könnten.

Nicht nur das Krümelmonster eckte mit dem Wunsch an, in der Bibliothek Kekse zu essen. Ein Video bei Bibliothekarisch.de zeigt die fatalen Folgen für Unbelehrbare … 😉

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’13)

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Im 21. Jahrhundert kommt man schnell an benötigte Literatur?! Also, so einfach ist das nun auch wieder nicht. Karsten Schuldt lies uns in seinem Blogbeitrag bei Bibliotheken als Bildungseinrichtung an seinen Erlebnissen in deutschen und Schweizer Bibliotheken teilhaben.

Station mit Locher, Heftklammerer und Schneidemaschine

Station mit Locher, Heftklammerer und Schneidemaschine

„Haben Sie einen Locher/Tacker?“ ist eine beliebte Frage von Studierenden. Auf einen Beitrag von College & Research Libraries News zum Leben und Sterben von Heftklammermaschinen in wissenschaftlichen Bibliotheken verwies Library Mistress und verlinkte auf das Foto einer Station mit Bürogeräten der Loughborough University Library (siehe rechts).

Über den „Raum der Stille“ in der geschäftigen Universitätsbibliothek Tübingen berichtete ein Online-Artikel der Stuttgarter Zeitung (via Netbib).

Mit dem Thema Inklusion in Bibliotheken setzte sich Wolfgang Kaiser in Bibliothekarisch.de auseinander. Dazu gehört neben barrierefreien Zugängen zum Gebäude und auf den Internetseiten auch ein Literaturangebot in leichter Sprache, damit die Bibliothek von vielen Nutzern der unterschiedlichsten Voraussetzungen genutzt werden kann.

Bibliotheken sollten auch an ausländische Nutzergruppen denken. Das BiblioteksCenter for Integration (SBCI) in Aarhus erwirbt zentral fremdsprachige Literatur für die öffentlichen Bibliotheken in Dänemark. Deutsche Bibliotheken können ebenfalls über SBCI bestellen, müssten dann allerdings die Versandkosten tragen, schrieb BuB (via NRW-Blog).

Netbib erläuterte, wie man mit Hilfe von Suchmaschinen eine Stichwortsuche auf den Seiten von Open-Access-Zeitschriften startet (falls es dort keine eigene Suchfunktion gibt).

Was passiert eigentlich, wenn sich die Bibliotheksbenutzer nicht an das Urheberrecht halten? Und welche Pflichten haben Bibliotheksmitarbeiter, um dies zu verhindern? Markus Andreas Lohmann geht in der 337. Berliner Handreichung „Zivilrechtliche und strafrechtliche Sanktionen bei unerlaubter Vervielfältigung eines urheberrechtlich geschützten Werkes“ u.a. auf diese Fragen ein (via Bibtexte).

Im Oktober 2013 wurde DIN 1505-2 „Titelangaben von Dokumenten; Zitierregeln“ zurückgezogen. Was bietet der international gültige Nachfolger DIN ISO 690:2013-10? Infobib hat in diese neue Norm zu Zitierregeln geschaut und den Passus gefunden, dass Zeitschriftentitel abgekürzt werden dürfen, wenn kein „Risiko der Mehrdeutigkeit“ besteht. Ist das wirklich eine gute Idee?

Internetseiten und Seiten in sozialen Netzwerken sind in vielen Bibliotheken inzwischen nicht mehr wegzudenken. Ein Beitrag von NRW-Blog beschäftigte sich nun mit der Frage, mit welchen Zielen Bibliothekskunden die entsprechenden Internetseiten besuchen, und was sie bei Seiten in sozialen Netzwerken erwarten.

Foto: Loughborough University Library bei Flickr (Lizenz: CC-By 2.0)

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’13)

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Die Nutzung der neuen Medienformen war das hauptsächliche Thema der vergangenen Woche. Zum einen sind da die Forscher. Wollen sie Open Access und wenn ja, auf dem goldenen oder grünen Weg. Der Tagesspiegel widmete dieser Frage einen ausführlichen Artikel und erwähnt auch Planungen/Projekte wie „European Information Science“ von Rainer Kuhlen (s.a.Twitter) sowie Pi und Sigma (Mathematik-Zeitschriften in Cooperation mit Cambridge Univ. Press).

Kathrin Passig schrieb für die Zeit über ihre Erfahrungen mit E-Books. Demnach liest sie jetzt mehr. Ihre Empfehlung sind Leseproben. Da steigt ihrer Meinung nach die Chance, dass man die ausgewählen Bücher auch wirklich bis zum Ende liest.

In einer Langzeitstudie werden ca. 1.200 Kinder (6-13 Jahre) alle paar Jahre nach ihrer Mediennutzung vom Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest befragt. Nun wurde die aktuelle KIM-Studie 2012 veröffentlicht. Für die Gruppe der 12-13jährigen ist das Internet inzwischen schon wichtiger als das Fernsehen (siehe NRW-Blog).

Zu den sich verändernden Aufgaben der Bibliotheken durch die digitalen Möglichkeiten stehen Dr. Rafael Ball und Dr. Bernhard Lübbers, die Redakteure von B.I.T. online, in einem Interview Rede und Antwort. Auch die eigene Zeitschrift ist hier ein Thema.

Wer im Internet und speziell in sozialen Netzwerken richtig mitmischen will, gibt natürlich auch Daten über sich preis. Am Beispiel Facebook erklärt iRights.info ausführlich wie es sich mit den Rechten an eigenen Daten verhält. Bei iRights.info bleibt man jedoch angenehm realistisch: „Den Schatz der Nutzerprofile behält das Unternehmen aus eigenem Interesse weitestgehend für sich.“ und verwendet sie zur „Optimierung der Anzeigenschaltung“. Genau dafür zahlen die Werbekunden. Außerdem würden Datenschutzskandale dann wohl doch viele Nutzer vergraulen.

Wie man mit bibliographischen Daten richtig umgeht, gemeint sind hier die Zitate in juristischen Arbeiten sprich Fußnoten/Klammern und Literaturverzeichnis, erklärt ein Poster (Download oder kostenfreier Versand in Deutschland), welches von Lehmanns auf der Grundlage einer Arbeit der Mitarbeiter der juristischen Fakultät der Universität Halle entwickelt wurde (via Archivalia & Juristischer Gedankensalat).

Die schönsten Tweets zum Thema Bibliothek aus den letzten 2,5 Monaten hat Bibliotheksratte zusammengetragen. In der Süddeutschen fand Netbib eine Einteilung der verschiedenen Bibliotheksnutzertypen. 😉

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’12)

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In der letzten Woche fand die IFLA World Library and Information Congress 2012 in Helsinki statt. Gesammelte Informationen gibt es im IFLA express (mehrsprachig, weitere Links siehe Netbib). Auch Hatori Kibble hat zahlreiche Beiträge veröffentlicht. Ein echtes Hightlight „IFLA Tag 3 – Bibliothekare schrecken ab“. Dabei wurden verschiedene Ansätze vorgestellt, es den Leuten leichter zu machen, mal eine Bibliothekarin zu fragen. Zum Beispiel nannte man den Dienst „Ask A Librarian“ in „Ask Anything“ um oder ging raus aus der Bibliothek, um auf Festivals präsent zu sein usw. Dem frei(tag), einer Unkonferenz, die ebenfalls in der letzten Woche statt fand, werde ich morgen einen eigenen Blogbeitrag widmen.

Gesammelte, aktuelle Nachrichten zu Literaturverwaltungssoftware hat Literaturverwaltung & Bibliotheken veröffentlicht.

Twitter in der Lehre?! Zu diesem Thema stellte Mareike König im Blog hypotheses.org eine kleine Literaturliste zu diesem Thema zusammen (via Archivalia). Die Daten in Twitter und sozialen Netzwerken werden auch schon von der Wissenschaft für Forschungszwecke verwendet, um beispielsweise herauszufinden, ob man sich von den Interessen der Freunde beeinflussen lässt, wie sich Krankheiten verbreiten usw. Einen spannenden Radiobeitrag des SWR (MP3 – ca. 28 min) dazu hat Corvus Corax heidelbergensis gefunden.

Netbib verlinkte auf zwei interessante Beiträge zu Facebook. Zum einen wird noch mal genau erläutert, wie das Impressum einer öffentlichen Facebookseite auszusehen habe, wenn man keine juristischen Probleme bekommen möchte (siehe allfacebook.de). Der zweite Linktipp erklärt, dass man sich zwar nach ungewolltem Hinzufügen Dritter wieder aus Gruppen abmelden kann, es jedoch problematisch wird, sich dann wieder anzumelden (siehe hersec.de).

Für Mathematikbegeisterte: Jason Orendorff rechnet vor, wie man in der Bibliothek ein Buch findet ->;; siehe Bibliothekarisch.de. 😉

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’12)

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Selbst die Harvard University kann sich die Abopreise wissenschaftlicher Zeitschriften nicht mehr leisten und ruft deshalb ihre Forscher unter anderem dazu auf, den Hochschulschriftenserver und Open-Access-Zeitschriften zu nutzen (via Archivalia & Heise online). Bereits im Januar 2012 sorgte eine Aktion des Mathemtikers Tyler Neylon von der New York University für Aufsehen, der zum Boykott des Verlegers Elsevier aufrief (siehe auch Beitrag in Plan3t). Ihm folgten inzwischen über 10.000 Wissenschaftler aus aller Welt. Auch die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ beschäftigte sich mit Open Access, wie wir bei Wisspub.net erfahren.

Zum Welttag des Buches veröffentlichte der Deutsche Bibliotheksverband eine Presseerklärung, die insbesondere den Umgang mit digitalen Kopien im Urheberrecht kritisiert. Das Thema ist derzeit prekär, denn ein Urteil des OLG Stuttgart entschied Anfang April zu ungunsten der Fernuniversität Hagen, die ihren Studierenden auf der Lernplattform PDF-Seiten aus Lehrbüchern anbot und sich auf §52a UrhG berief. Das Gericht legte nun fest, dass maximal 3 Seiten erlaubt sind (via eRecht24).

Steuereule verlinkte auf eine Zusammenfassung der Studie zu E-Books und Sozialen Medien als Informationsquellen auf den Seiten der Universitätsbibliothek der HSU. Demnach sind zwar Suchmaschinen die beliebtesten Suchinstrumente, gedruckte Bücher (knapp vor E-Books & gedruckten Lehrmaterialien) liegen dagegen bei der Vertrauenswürdigkeit vorn.

Mit dem Pro und Kontra der Einrichtung von Facebookseiten für öffentliche Bibliotheken befasst sich eine Arbeitshilfe der Büchereizentrale Niedersachsen und bietet weiterführende Links und Literaturhinweise. Eine Einsteigerbroschüre zum Internet brachte die Digitale Gesellschaft heraus (beides via NRW-Blog).

Neu erschienen ist auch die „Handreichung zu Bau und Ausstattung Öffentlicher Bibliotheken„, die frei im Internet verfügbar ist oder gegen Kostenerstattung auch als Druckexemplar erworben werden kann. Inhaltlich reicht die Bandbreite von der  Planung über Elektrik, Bibliothekseinrichtung bis zu Orientierungsystemen.

Lambert Heller verglich in einem Beitrag bei Literaturverwaltung & Bibliotheken die verschiedenen Literaturverwaltungsprogramme danach, ob es ein Online-Handbuch, Einführungsvideos und Support von Experten bzw. einer Anwender-Community gibt.

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’12)

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In Libreas Blog gab es in der letzten Woche den Literaturtipp „Concevoir et construire une bibliothèque : Du projet à la réalisation“. Das Buch „führt von Anfang bis Ende die Planung von Bibliotheken und Bibliothekssystemen, inklusive des Baus und Ausbaus des Gebäudes, der Ausstattung, des Personals, des Bestandes, des Raumes Bibliothek und der Angebote von Bibliotheken vor.“ und begründet nach der Meinung von Karsten Schuldt zudem alle Entscheidungen.

Gleich 139 Themenkoffer mit verschiedenen Medien bietet die Stadtbibliothek Neuss ihren Nutzern an. Das Angebot wird gern angenommen. Beispiele für die guten Ideen bei der Zusammenstellung findet man im Artikel der NGZ-online Neuss (via Netbib).

Lemy’s Blog machte auf das Angebot „Journal TOCs“ des Institute for Computer Based Learning der Heriot-Watt University Edinburgh aufmerksam. Nach eigenen Angaben handelt es sich hier um die größte durchsuchbare Sammlung von Inhaltsverzeichnissen wissenschaftlicher Zeitschriften. Man kann außerdem auswählen, welchen neuesten Zeitschriftentiteln man folgen möchte und diese in einen RSS-Reader einbinden.

Spezialisten von Thesauri sei der Beitrag in Übertext-Blog empfohlen, der sich ausführlich mit der Problematik von Veränderungen von Deskriptoren und deren Auswirkung auf Verlinkungen usw. beschäftigt.

Laut einer aktuellen BITKOM-Studie stieg die Anzahl der Internetnutzer weiter an und hat jetzt in Deutschland die 75%-Hürde genommen. Auch Smartphones und Tablet-PCs boomen (via NRW-Blog). Sehr verbreitet sind internetfähige Handys bei Jugendlichen. Fobikom verweist auf einen Beitrag vei Mediendidaktik, der Schulen anmahnt, auf diese Entwicklung zu reagieren (enthält interessante weiterführende Links).

Für viel Aufregung sorgte die Meldung, dass es eine erste Abmahung eines Facebookseitenbetreibers gab, weil die Urheberrechte beim Einstellen eines Fotos verletzt wurden. Allerdings hatten nicht die Seitenadministratoren sondern ein Fan der Seite das umstrittene Foto gepostet. Der Ausgang des Rechtsstreits bleibt abzuwarten (siehe Archivalia und Stiftung Warentest). Für einen anderen Risikofaktor im Internet – dem Cybermobbing – hat NRW-Blog eine Linkliste zu den aktuellen Forschungsergebnissen zusammengestellt.

Written by lesewolke

16. April 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’12)

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Der Elsevier-Boykott ist weiterhin ein Thema in den Blogs. So stellte Wisspub.net fest, dass es bereits über 7.000 Unterzeichner des Aufrufs gibt und inzwischen auch deutsche Wissenschaftler dazu zählen. Außerdem findet man im Beitrag eine Übersicht der Presseartikel zu diesem Thema und eine Verlinkung zum Blogbeitrag von Günter M. Ziegler, der das Problem auf den Punkt bringt. Auch Netbib widmete sich dem Boykott und verweist auf eine Liste der teuersten Zeitschriften der Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie. Doch, das sind tatsächlich die Preise für ein Jahresabo! Wer bis jetzt meinte, Fachbücher wären teuer, oder was haben die denn bloß alle mit Elsevier, der sollte jetzt klarer sehen.

In einer ausführlichen Rezension von Molly Flashpohlers Abhandlung „Engaging First-year Students in Meaningful Library Research“ widmete sich LIBREAS Blog den Erkenntnissen der amerikanischen Autorin und Bibliothekarin, die sich mit dem gleichen Problem herumärgert, welches man hier auch kennt, und zwar dass die Studierenden die Ressourcen der Bibliothek nicht in ihren Forschungsprozess einbeziehen.

Mit didaktischen Hintergründen zum richtigen wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigte sich die Universität Erfurt und stellt umfangreiche Lehrmaterialien bereit (via NRW-Blog). Wer sich mehr für kurze Lernhäppchen interessiert, schaut sich das Video an, welches von explainity in Kooperation mit der UB Lüneburg erstellt wurde, Titel: „Recherche in der Bibliothek einfach erklärt“. Da lernt man in knapp 4 Minuten, was es eigentlich mit den einzelnen Publikationsformen auf sich hat (via Bibliothekarisch.de). So vermittelt man heute Informationskompetenz! Empfehlenswert!

Über den Innovationspreis für Movers & Shakers, den die Zeitschrift „Library Journal“ bereits seit 2003 vergibt, berichtet Bibliothekarisch.de und verweist auf die neue gleichnamige Ausschreibung für den deutschsprachigen Bibliotheksbereich, gestiftet vom Verlag De Gruyter in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) und der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V.

Was wollen Nutzer über Bibliotheken in Social Media wissen. Netbib hat einen Artikel des Kulturmanagement-Blog gelesen und überlegt, was die Erkenntnisse für Bibliotheken bedeuten. Apropos Social Media: anlässlich der närrischen Zeit, die letzte Woche zu Ende ging, verfasste Christoph Deeg eine schöne Satire, die die Gegenargumente, die im Zusammenhang mit Social Media und Gaming oft verwendet werden, auf den Karneval münzt. 😉

Bei allen virtuellen Vernetzungen: In der Prüfungszeit herrscht Platzmangel in vielen Bibliotheken, und damit sind ganz reale Stühle und Tische gemeint. Außerdem hätten die Studierenden gern rund um die Uhr die Möglichkeit, in der Bibliothek zu lernen (Hinweise auf Zeitungsartikel dazu siehe Netbib).

Written by lesewolke

27. Februar 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’12)

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In den USA werden jährlich Preise für innovative Bibliothekstechnologien vergeben. Globolibro stellte die Gewinner 2012 vor. Chrystie Hill aus den USA sprach in einem sehr emotionalen Vortrag (engl., online verfügbar) über die Rolle der Bibliotheken in der Gegenwart und in der Zukunft (via Infobib). Warum es sich lohnt, ausgerechnet in Nordamerika ein Praktikum zu absolvieren, darüber schrieb Anne Christensen in Plan3t und verwies auf Fördermöglichkeiten. In den Kommentaren bot sich Dale gleich als Ansprechpartner für Interessierte an.

BOBCATSSS 2012 Amsterdam

BOBCATSSS 2012 Amsterdam

Doch nicht nur in Amerika kann man viel lernen. Von ihrem Aufenthalt in den Niederlanden berichteten die Autoren der 8. Ausgabe der Online-Zeitschrift „BRaIn“. Denn in Amsterdam fand im Januar 2012 die BOBCATSSS-Konferenz statt.

Literaturverwaltung & Bibliotheken meldete, dass es eine aktualisierte Version von Zotero gibt. Neuerungen sind eine Standalone-Variante, die Nutzung der Software als Plugin auch in den Browsern Google Chrome und Safari sowie die Dublikaterkennung und ein überarbeitetes Plugin für MS Word und Open Office . Als Firefox-Plugin kann man es ja schon lange verwenden.  Und noch eine neue Version: Was das Release OPUS 4.2.0 bringt, verrät Infobib.

In Bibliothekskreisen für ihre Facebookseite berühmt, ist die Mediothek Krefeld. Anläßlich des zweijährigen Bestehens der Seite gab es ein Dankeschön im Blog von Martin Kramer. Hier wird deutlich, dass man auch viele Leute im Hintergrund benötigt, die so ein Projekt unterstützen.

Gegen Beschränkungen im Informationsaustausch im Internet kämpft Bibliothekarisch.de. Nicht nur in den USA versuchen Lobbyisten Restriktionen durchzusetzen. Auch in Europa sieht es dank des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) nicht besser aus. Kader Arif, Berichterstatter für ACTA im Europäischen Parlament, ist bereits aus Protest zurück getreten (siehe Erklärung). Ausführliche Informationen über das umstrittene Abkommen, gibt es auf der Internetseite der Digitalen Gesellschaft. In der Inetbib wurde auf die Protestresolution hingewiesen. In seiner Kolumne im Tagesspiegel vergleicht Mario Sixtus ACTA mit Locomotive Acts, einem Gesetz des 19. Jahrhundert, welches den ersten Autofahrern das Leben schwer machte.

Wer wissen möchte, was Leute, die in Bibliotheken arbeiten, den ganzen Tag machen, surft im Wiki des Library Day in the Life Project vorbei. Dort wird auf über 300 Berichte von BloggerInnen verlinkt. Das Projekt fand bereits zum 8. Mal statt. Die nächste Runde soll dann im Juli 2012 starten (via Bibliothekarisch.de).

Und wie sortieren BibliothekmitarbeiterInnen eigentlich ihre Bücher im heimischen Regal? Bibliothekdrache plauderte aus dem Nähkästchen. 😉

Foto: Bobcatsss 2012 von NPSIG2012 bei Flickr, Lizenz: CC BY 2.0