Lesewolke

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Archive for the ‘Gelesen in Biblioblogs’ Category

Gelesen in Biblioblogs (48. KW’19)

Die Adventszeit ist eingläutet. Bibliothekarisch.de stellt wieder eine lange Liste „Mehr oder minder bibliothekarische Adventskalender“ zur Verfügung.

In der Serie „Methoden und Tools für die IK-Vermittlung“ stellte aubib in der letzten Woche Funktionen des Audience Response Systems Tweedback vor. Man kann das Programm beispielsweise nicht nur Quizfragen nutzen, sondern auch als „Panik-Tool“ („zu leise“, „zu schnell“ usw.).

Fortbildung in Bibliotheken machte darauf aufmerksam, dass LOTSE, das Infoportal zur Literatursuche und zum wissenschaftlichen Arbeiten weiterhin angeboten und gepflegt wird. Damit kann es auch gern genutzt werden.

VÖBBlog verlinkte auf den Beitrag „Die Schattenseite der Digitalisierung“ von science.orf.at. Im Zuge der Digitalisierung vereinfacht sich auch der Zugang zu historischer Literatur, die NS-Propanda enthält.

5 Jahre Zweitveröffentlichungsrechtirights.info zog Bilanz (via Med-Info). Diese fiel jedoch wenig positiv aus. Einfach sind die gesetzlichen Vorgaben schließlich nicht gestaltet. Das Recht gilt nicht für alle Publikationen und ist von der ursprünglichen Finanzierung der  Forschung abhängig. Außerdem muss man die akzeptierte Manuskriptversion noch parat haben. Diese Hürden führen dazu, dass die Wissenschaftler die Zweitveröffentlichung lieber bleiben lassen.

Bibliotheken sind eine beliebte Kulisse für Film- und Fotoaufnahmen. Das führt schon mal zu kuriosen Fragen der Beteiligten, berichtete Bibliophase. Elektronische Medien interessieren nicht, man möchte Gedrucktes und am liebsten noch eine Bibliotheksleiter. Also ich meine, die Idee einer abgrenzten und gut ausgeleuchteten Fotoecke mit Attrappenbestand, um dort gelungene Foto- und Filmaufnahmen mit Experten oder Selfies zu machen, sollte man tatsächlich aufgreifen. 😉

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2. Dezember 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’19)

Aubib fasste die Regensburger Konferenz „Reading in a Digital Environment“ in einem Blogbeitrag zusammen. Laut Studien ist beispielsweise die Informationsverarbeitung bei der Nutzung gedruckter Bücher besser als beim E-Reader.

Während sich Bibliotheken viele Gedanken dazu machen, wie man eine Langzeitarchivierung auch digitaler Medien sicherstellen kann, beinhaltet die Digitalstrategie des ZDF eine Löschung von Dokus und Grafiken nach 5 Jahren. Wikimedia, der Deutsche Bibliotheksverband und die Gewerkschaft Erziehung & Wissenschaft wollen sich in einem offenen Brief dagegen aussprechen, schrieb der Tagesspiegel (siehe Archivalia). Auch ältere Medien können länger aktuell sein und Inhalte gut vermitteln.

Allerdings zeigte eine Umfrage an öffentlichen Bibliotheken Nordrhein-Westfalens, dass längst noch nicht alle Bibliotheken schnelles Internet haben, welches eine Voraussetzung für die Nutzung heutiger multimedialer Inhalte (hochauflösende Bilder, Videos, Streaminganbote) ist, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Auch Schweizer Hochschulen verhandeln übrigens mit Elsevier, Springer und Wiley, um Read & Publish Verträge abzuschließen. Wisspub.net analysierte die bisherigen Entwicklungen und stellte den aktuellen Stand dar.

Archivalia meldete, dass das Zeitschriftenfreihandmagazin wieder online ist. Es enthält zahlreiche Inhaltsverzeichnisse geschichtswissenschaftlicher Zeitschriften.

Fachstelle ÖB NRW erinnerte daran, dass ab 2020 in Quittungsdruckern kein Papier mehr verwendet werden darf, welches Bisphenol-A enthält.

Fachbegriffe, die Bibliotheksleute tagtäglich verwenden, erscheinen unseren Nutzern bisweilen etwas fremd. Daher versuchen sie mit ihrem eigenen Vokabular zu erklären, was sie möchten. Bibliophase hat einige lustige Formulierungsbeispiele zusammengetragen. Zugegeben musste ich aber auch über die Ausdrucksweise der Autorin schmunzeln. In der Gegend, wo ich lebe, werden Bücher nämlich ausgeliehen. Da würde es in den Ohren der Bibliotheksmitarbeiter sehr merkwürdig klingen, wenn sie „entlehnt“ zu hören bekommen. Aber seit meiner Reise mit dem BIB nach Wien weiß ich natürlich, dass es in Österreich einfach der übliche Begriff dafür ist. 😉

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25. November 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (46. KW’19)

Hapke-Weblog beschäftigte sich mit dem amerikanischen Framework zur Informationskompetenz. Dabei verwies er auf den Aufsatz von Tessa Sauerwein, die an Beispielen erklärt, wie man in Bibliothekskursen Verbindungen zu verwandten Themen darstellen kann (Suchbeispiele – Zugänge/Lizenen/Open Access; Literatur – Forschungsmethoden usw.) und damit ein besseres Verständnis für wichtige Hintergründe erzeugt.

Aubib startete eine Reihe zu Schulungsmethoden. In der ersten Folge wurde das „Gruppenpuzzle“ (auch als Kettensägenmethode bezeichnet) vorgestellt. Außerdem gab es Vorschläge, wo die Methode bei Kursen zur Verbesserung der Informationskompetenz eingesetzt werden könnte.

ZBW-Mediatalk berichtete über die Open-Access-Tage 2019 (in Engl.). Man fragte sich beispielsweise, ob Open Access denn nun wirklich eine Erfolgsgeschichte ist (Präsentation von E. Šimukovič). Fair und preiswerter ist es jedenfalls nicht geworden. Die Hauptproblem der neuen großen Verträge: die „Abhängigkeit von großen Verlagen vergrößert sich weiter, ein Ende der Preissteigerungen ist nicht in Sicht“ (siehe Präsentation A. Oberländer & L. Dreher, S. 4). Die Autorinnen stellten daher auch alternative Open-Access-Modelle vor.

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. äußerte sich in einer Presseerklärung zum Regierungsentwurf, welcher eine Senkung der Mehrwertsteuer für elektronische Publikationen vorsieht (via Fachstelle ÖB NRW). Während die Angleichung auf 7% zu Druckausgaben begrüßt wird, kritisiert der dbv unnötige Einschränkungen und unklare Formulierungen, die von der EU-Richtlinie abweichen.

 

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18. November 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’19)

Die Fachstelle ÖB NRW berichtete über die Verleihung des Deutschen Lesepreises 2018. 15 Projekte wurden ausgezeichnet.

Der November-BibChat.de interessierte sich dafür, wie Bibliotheken zu Buchbloggern stehen. Ein Beitrag im Blog fasste die Ergebnisse zusammen.

Das Internet Archive hat begonnen, Quellenangaben in Wikipedia direkt auf die entsprechende Seite der Online-Ausgabe zu verlinken. So können interessierte Leser schnell weitere Informationen zum Thema in der Originalquelle finden, siehe Internet Archive Blogs (via Archivalia).

Um digitalkompetent zu sein, mussten Achtklässler bei einem Test im letzten Jahr schon mehr können, als auf dem Smartphone herumzuwischen. Da zeigten sich deutliche Lücken. In Deutschland erreichten nur 2 Prozent die höchste Kompetenzstufe, siehe Beitrag bei Heise und ICILS-Studie (via Archivalia).

Die Langzeitarchivierung von Daten und Dokumenten ist nach wie vor ein Thema. Könnte Glas eine Lösung sein? Microsoft hat es ausprobiert, siehe Aubib.

In einem Video stellen Studierende den Studiengang Informationswissenschaften an der Hochschule der Medien Stuttgart vor, siehe Bibliothekarisch.de.

Wie klingt es, wenn Bibliothekare schimpfen? Netbib fand einen Tweet dazu. Das ist zwar ganz lustig und kreativ, aber sicher nicht alltagstauglich. 😉

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11. November 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’19)

Andreas Breiter kritisierte in seinem Gastbeitrag bei jmwiarda das Konkurrenzdenken zwischen Informatik und Medienpädagogik (via Fortbildung in Bibliotheken). Denn er meint, beides sollte in der Schule gelehrt werden: die technischen Grundlagen und der Umgang mit den Medien. Als dritten, wichtigen Aspekt bringt er noch den kompetenten Einsatz digitaler Medien im Fachunterricht ins Spiel.

In der Checkliste Nr. 41 „Die publizierende One-Person Library“ erklärte Jürgen Plieninger, welche Möglichkeiten sich auch für kleinere Einrichten bieten, etwas zu publizieren bzw. ihre Benutzer in dieser Hinsicht zu beraten (via Netbib).

Der Romanistik-Blog schaute sich das Buch „The deliverance of open access books : Examining usage and dissemination“ von Ronald Snijder an.  Unterschiede gibt es zwischen Neuerscheinungen und älteren lieferbaren Büchern, die auch Open Access sind oder eben nicht. ZBW-Mediatalk las „Open Science und Open Innovation“ von Clemens Blümel.

SR2 Kulturradio stellte die neue Stadtbibliothek Oslos vor (via Fachstelle ÖB NRW).

Jetzt wird es unangenehm. Haferklees Ausblicke widmete einen Beitrag kleinen Krabbeltieren, die Bücher zum Fressen gern haben oder sie zumindest als Transportmittel nutzen.

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4. November 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’19)

Blauwal

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober wurde der Preis „Bibliothek des Jahres“ verliehen und zwar an die Zentral- und Landesbibliothek Berlin, siehe Aubib. Auf der Frankfurter Buchmesse wurde hingegen das Gütesiegel „Buchkindergarten 2019“ an über 200 Einrichtungen verliehen, siehe Jugendbibliothek21.

Aubib besuchte die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main. Der Bestand der Nationalbibliotheken wird auf ein Gewicht von 11.800 Tonnen geschätzt (= 84 Blauwalen). Die Nutzerzahlen sind jedoch in den letzten Jahren merklich zurückgegangen.

Da es für jeden technisch einfach geworden ist, etwas zu veröffentlichen, sollte Urheberrecht unbedingt in der Bildung vermittelt werden. Die Plattform Wer hat Urheberrecht stellt Materialien dafür bereit (via Fachstelle ÖB NRW).

Jasmin Schmitz fasste in Password den aktuellen Stand von Open Access zusammen und sah so einige „kritische Punkte“ (via Netbib & MedInfo).

Google Books feierte seinen 15. Geburtstag mit einem Video (siehe Archivalia). Und die Staatsbibliothek zu Berlin änderte passend zur Open-Access-Woche ihre Nutzungsbedingungen für ihre gemeinfreie, digitalisierte Literatur. Diese ist nun offiziell Public Domain. Archivalia hatte übrigens dagegen gewettet, aber gern verloren.

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober veröffentlichte ze.tt die Ergebnisse der Umfrage, was Leute in Bibliotheken noch so machen außer lesen (via VÖBBlog). Nun manches wollten Bibliothekare vielleicht gar nicht so genau wissen. 😉

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28. Oktober 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’19)

Schneeschmelze besuchte die Frankfurter Buchmesse und und stellte fest, dass sie immer kleiner wird: „Wenn das so weitergeht, hat die ganze Buchmesse in wenigen Jahren bequem in einer Hutschachtel Platz.“. Trotzdem erscheinen immer noch viele Bücher. Die F.A.Z. widmete dem Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) einen Artikel (via VÖBBlog). Die ersten zwei Bände des VLB erschienen 1972. Die letzte Druckausgabe 2003/2004 hatte 12 Bände mit je 1700 Dünndruckseiten. Seitdem gibt es das Verzeichnis nur noch digital.

Bitkom untersuchte hingegen den E-Book-Markt (via Fachstelle ÖB NRW). Das Fazit: es gibt Fans, aber ein erhofftes Wachstum der Nutzerzahlen blieb weitestgehend aus. Portale, die kostenfreie E-Books anbieten, stellte Netzwelt vor (via Archivalia).

Die ZBW feiert den 100. Geburtstag und hat dafür ein tolles Video zu ihrer Geschichte erstellt (via Bibliothekarisch.de):

Zum Vokabeln lernen empfahl Fortbildung in Bibliotheken Quizlet. Es gibt sogar schon einige Lernsets für Bibliotheksvokabeln. Außerdem verlinkte Fortbildung in Bibliotheken auf drei Anbieter von Etherpads. Diese Anwendungen sind für kollaborative Mitschriften geeignet.

Wer kennt noch andere Suchmaschinen außer Google?! T3N stellte Alternativen vor (via Archivalia). Allerdings ging es im Artikel eher um einen besseren Datenschutz oder andere Funktionalitäten und nicht darum, wie gut und aktuell die Ergebnisse sind.

Eine Schattenseite von Social Media – die Sucht – beleuchtete die Reihe Dopamin bei Arte (via Bibliothekarisch.de).

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21. Oktober 2019 at 10:00

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