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Archive for the ‘Gelesen in Biblioblogs’ Category

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’19)

Wiener Hauptbücherei am Gürtel

Die Zeit widmete der Wiener Hauptbücherei am Gürtel einen ausführlichen Artikel und erklärte, wie öffentliche Bibliotheken vom Wandel der Zeiten betroffen sind (via VÖBBlog). Der Büchereileiter Christian Jahl stellte sich Fragen zu abnehmenden Ausleihzahlen und der zunehmenden Verfügbarkeit der Informationen in digitaler Form.

Der „Actionbound Edu-Guide“ ist in der 2. Auflage erschienen und kann als PDF-Ausgabe kostenfrei gelesen werden (via Fachstelle ÖB NRW). Hier geht es insbesondere um den Einsatz des Spieles, welches einer Schnitzeljagd ähnelt, allerdings speziell für Lernzwecke. Aubib schaute sich Tools für Visualisierungen an.

In einer Studie wurde untersucht, ob Artikel, die als Preprint bei BioRxiv veröffentlicht wurden, höhere Werte hinsichtlich Zitation und Altmetrics haben. Dabei wurden 7,087 Artikel mit OA-Preprints und eine gleiche Anzahl ohne preprints untersucht, siehe ZBW-Mediatalk (in Engl.).

Ab August 2019 gilt der KodexLeitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“, welcher von der Deutschen Forschungsgemeinschaft herausgegeben wurde (via MedInfo). Nur Antragsteller, deren Hochschulen diesen Kodex umsetzen, erhalten Fördermittel.

C. Hornung erklärte im Romanistik-Blog (ehemals cibera) wie man Änderungen bei Medien mit CC-Lizenz richtig angibt.

 

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Written by lesewolke

29. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’19)

Michael Knoche las „Die Sammlung ist tot, es lebe die Sammlung!“ von Thomas Stäcker und beschäftigte sich mit einer Zukunft der Bibliothek, die mehr auf Teilen als Besitzen ausgelegt ist, und wo die Aufbereitung der Daten an Bedeutung gewinnt (via Archivalia). Trotzdem sollten Bibliothekare die Gegenwart nicht vergessen. Denn es gibt noch viel Literatur, die eben nur gedruckt erschien oder erscheint und aus urheberrechtlichen Gründen noch lange Zeit nicht digitalisiert werden darf.

Bürgerbeteiligung und Ausleihe von verschiedensten Dingen sind Themen des Heftes 1/2019 der Büchereiperspektiven (via Fachstelle ÖB NRW).

Forschern ist es nun möglich, ihre ORCID mit der Deutschen Nationalbibliografie und der Gemeinsamen Normdatei zu verknüpfen und damit die Metadaten ihre Publikationen zu übernehmen. Die Vorgehensweise erklärte Paul Vierkant bei ORCID DE (via Archivalia).

Im Blog der Staatsbibliothek zu Berlin erklärte Armin Talke, welche Auswirkungen die von der EU verabschiedete Urheberrechtsrichtlinie für Bibliotheken und die Wissenschaft hat (via Archivalia).

Wissenschaftler teilen ihre Publikationen gern bei ResearchGate. Das ist häufig seitens der Verlage, bei denen die Artikel bereits erschienen sind natürlich nicht erlaubt. Buchreport berichtete nun über ein Pilotprojekt von Springer Nature mit ResearchGate, um legale Varianten zu testen (via MedInfo).

Bibliothekographie? Nie gehört? Das Wort stand von 1880 – 1926 tatsächlich im Duden, wie @dudensammler twitterte – gefunden von Archivalia.

Ja, die warmen Sommernächte. Fortbildung in Bibliotheken schaute bei Bloomberg, welche anderen Berufsgruppen gern von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren geheiratet werden. 😉

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22. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’19)

Im 28. #BibChatDe ging es um „Das Image von Bibliotheken im öffentlichen Bild“. Die Zusammenfassung kann man wie immer im BibChatDE-Blog und die zahlreiche Tweets bei Wakelet nachlesen.

Die Ausgabe 2/2019 der o-bib ist erschienen (via VDB Blog). Neben Tagungsberichten widmen sich Artikeln der Frage, wie man Mitarbeiter zur Weiterbildung motiviert, der Beratung zu Predatory Publishing sowie der Entwicklung von E-Learning-Angeboten durch Studierende der TH Köln ohne viel Geld und Zeitaufwand. Passend dazu verlinkte Fortbildung in Bibliotheken auf die Broschüre „Bildung neu gestalten mit Games“.

Zum Jubiläum Lernort Bibliothek äußern die Coaches ihre Eindrücke. In dieser Folge ist es die freiberufliche Trainerin und Beraterin Julia Bergmann. Luise Wabnitz untersuchte in ihrer Bachelorarbeit die „Influencer-Kommunikation deutscher Bibliotheken“ (via Fachstelle ÖB NRW).

Bei Hamburg University Press ist das Buch „Rechtsfragen bei Open Science“ von Till Kreutzer & Henning Lahmann frei online verfügbar (via VÖBBlog).

Jan-Martin Wiarda berichtete über den aktuellen Stand der DEAL-Verhandlungen. Eine baldige Einigung mit Springer scheint demnach nicht in Sicht zu sein (via Archivalia).

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15. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’19)

Nützliche deutschsprachige Veröffentlichungen zum Forschungsdatenmanagement hinsichtlich Strategieprozessen, Forschungsdaten-Policies, einem Train-the-Trainer-Konzept und Infos für Anwender präsentierte ZBW-Mediatalk in einem Blogbeitrag.

Ein Video der Coffee Lecture von Frank Waldschmidt-Dietz (Universitätbibliothek Gießen) zum Thema Open Educational Resources zeigt Biboer.

Christoph Deeg begleitete das 10jährige Projekt „Lernort Bibliothek“ und erzählte im Blog der Fachstelle ÖB NRW was es für ihn bedeutete.

Microsoft gibt seine E-Book-Sparte auf. Das hat weitreichende Folgen für alle, die dort E-Books gekauft haben. Sie werden nämlich gelöscht. Die Süddeutsche Zeitung berichtete darüber (via Archivalia).

Biographisch ist nicht gleich bibliographisch – VÖBBlog fand einen kleinen Fauxpas bei Spiegel online. 😉

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8. Juli 2019 at 10:00

Veröffentlicht in Gelesen in Biblioblogs

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Gelesen in Biblioblogs (26.KW’19)

Fachstelle ÖB NRW zieht ein Resüme der Initiative „Lernort Bibliothek„, welche nun ihr 10-jähriges Jubiläum feiert. Viele öffentliche Bibliotheken wurden in dieser langen Zeit dabei unterstützt, die digitalen Chancen für sich zu nutzen.

Auf dem Publikationsserver der HU Berlin findet man nun das Buch „Öffentliche Bibliothek 2030“ (Hrsg.: Petra Hauke) mit Beiträgen, die sich vielen unterschiedlichen Themen widmen (via VÖBBlog).

Der Preis „Green Library 2019“ vergab die IFLA an die Stadtbibliothek Cali in Kolumbien (via Fachstelle ÖB NRW). Gelobt wurden Aktivitäten für alle Altersgruppen und die Kombination von „information literacy, eco-literacy and reading“.

CiberaBlog stellte den Podcast Open Science Talk vor. Veröffentlicht werden die  englischsprachigen Podcasts zu Themen wie Open Access und Open Science von der Universitätsbibliothek Tromsø.

Beim Abstauben der Bücher im Stift St. Florian wurden 2 Fragmente einer Riesenbibel gefunden, die ca. um 1140/50 geschrieben wurde, meldete VÖBBlog.

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1. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (25. KW’19)

Ab Anfang Dezember wird es die Broadcast-Funktion in WhatsApp, bei der an bis zu 256 Empfänger gleichzeitig eine Nachricht geschickt werden kann, abgeschaltet. Das betrifft auch Bibliotheken, die diese Funktion für ihre Infos nutzen, schrieb Fachstelle ÖB NRW.

Im Ebildungslabor gab es einen Überblick zu den Aktivitäten des OERCamps in Lübeck mit vielen Links zu Ergebnissen und weiterführenden Infos (via Biboer).

Als „Iron Man des Publishing“ beschrieb Password Online das Erstellen eines Youtube-Angebotes, welches auch angenommen wird. Neben professioneller Technik werden Authentizität und Kreativität benötigt. Aber das sollte keine Bibliothek davon abhalten. Schon jetzt sind Online-Videos bei jüngeren Generationen als Informationsquelle nicht mehr weg zu denken. Im Beitrag werden Vorschläge gemacht, wie man starten könnte, und Einsatzbereiche genannt (via MedInfo).

Eine Inneneinrichtung ist Geschmacksache. Zudem könnte es von der Zugehörigkeit zur sozialen Schicht abhängen, was man schön findet. Karsten Schuldt befasste sich in Bibliotheken als Bildungseinrichtung in diesem Zusammenhang natürlich mit Bibliotheken. Für die Designs von Aat Vos kann er sich gar nicht erwärmen, obwohl sie doch öfter als gemütlich beschrieben werden. Und selbst wenn, führt das dazu, das fremde Menschen ins Gespräch kommen?! Das ist sogar in gemütlichen Cafés selten der Fall.

Die Buchbranche konnte ihren Umsatz 2018 halten und ist sogar mit Zuwächsen ins aktuelle Jahr gestartet. Detaillierte Zahlen gibt es im ausführlichen Beitrag des Börsenblattes (via Fachstelle ÖB NRW).  Und wie steht es um die Literaturkritik? Schneeschmelze setzte sich mit den Aussagen von Iris Radisch (Interview mit dem Börsenblatt) auseinander und erklärte, warum Buchblogger ernst genommen werden sollten.

Mit wissenschaftlichen Publikationen und Konferenzen lässt sich viel Geld verdienen. Das haben einige Verlage als Geschäftsmodell entdeckt ohne die üblichen Standards zu bieten. Und es hat sich leider gelohnt, wie ein Beitrag von Science.orf verrät, der sich insbesondere mit Artikeln österreichischer Wissenschaftler befasste (via Archivalia).

Written by lesewolke

24. Juni 2019 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (24.KW’19)

Der 27. BibChatDe drehte sich um das Thema Medienpädagogik. Welche Aufgaben können Medienpädagogen in Bibliotheken übernehmen? Wofür sind sie nicht ausgebildet? Im Blogbeitrag werden die Ergebnisse zusammengefasst.

Bei der Fachtagung „Einfach digital!“ stellten süddeutsche Öffentliche Bibliotheken Best-Practice-Beispiele vor. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung ist im Netzwerk Bibliothek online verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW). Und wer sich anschauen möchte, wie viel Digitales ständig entsteht und kommuniziert wird, schaut bei FelixBeilHarz vorbei (via MedInfo).

Wozu dienen Umfragen zur Neugestaltung von Bibliotheken? Laut Bibliotheken als Bildungseinrichtung ähneln sich die Ergebnisse des Umbaus so sehr, dass unklar ist, was denn nun die jeweilige Umfrage an Besonderheiten gebracht hat.

Written by lesewolke

17. Juni 2019 at 12:00

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