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Archive for the ‘Gelesen in Biblioblogs’ Category

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’18)

Nina Bach ging in Hochschuldidaktik & Bibliotheksdidaktik sehr ausführlich der Frage nach „Wie kriege ich den Stoff durch?“ und rät sich von der Vorstellung, möglichst viel in 90 Minuten unterzubringen, zu verabschieden, denn weniger einfach mehr. Dabei sollten die Teilnehmenden in den Kursen vor allem selbst aktiv werden. Wer schon von Thresholds und Schwellenkonzepten gehört hatte (z.B. beim letzten Bibliothekartag) – hier wird es mal konkreter: Frau Bach listet typische Verständnisprobleme auf, die es zu überwinden gilt.

Cibera Blog entdeckte die Internetseite forTEXT. Hier werden Methoden und Tools für digitale Textanalysen vorgestellt. Beispielsweise ermöglicht das Tool Stanford Named Entity Recognizer das Finden und Zählen von Personen und Orten.

Kollidieren Artikel- und Buchgebühren (APCs & BPCs) für die Open-Access-Veröffentlichung mit dem Haushaltsrecht? Auf der Seite von OA2020-DE erläutert Alexandra Jobmann, warum diese Ausgaben kein Problem darstellen und wie man argumentieren bzw. worauf man achten sollte (via Archivalia).

Vielleicht macht sich schon der ein oder andere Gedanken über Weihnachtsgeschenke für Bibliotheksliebhaber. Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf den Kalender 2019 „blickwinkel bibliothek“.

 

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Written by lesewolke

19. November 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’18)

Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf den ausführlichen, praxisorientierten LeitfadenLesen fördern – Welten öffnen”. Er richtet sich für allem an Lesepatinnen und Lesepaten, könnte allerdings auch für Veranstaltungen in Kinderbibliotheken von Interesse sein.

Software zum Erstellen eigener Videos für Lehrzwecke, die schnell und einfach anwendbar ist, stellte FlippedMathe zusammen (via Fortbildung in Bbiliotheken). Wie die einzelnen Anwendungen funktionieren, wird meist gleich als Video erklärt.

Michael Knoche empfiehlt den Film „Ex Libris – Die Public Library von New York“ (197 Minuten) – eine Dokumentation ohne Interviews und Off-Sprecher, bei dem jedoch zahlreiche Benutzer und Bibliothekare zu Wort kommen.

Wer in einem Fachgremium der IFLA mitarbeiten möchte, kann sich gern bewerben, weitere Infos dazu im Beitrag der Fachstelle ÖB NRW.

In einem offenen Brief wandte sich die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) an die Verhandlungspartner des TV-L. Darin wird die schlechtere Eingruppierung von Tätigkeiten in weiblich dominierten Berufen kritisiert (via vdb Blog).

Archivalia verwies auf einen Artikel in der Berliner Morgenpost, der sich mit dem Urteil des Landesgerichts Berlin befasst. Demnach dürfen studentische Hilfkräfte nicht in nichtwissenschaftlichen Bereichen eingesetzt werden. Dazu zählen auch Bibliotheken.

Netbib machte auf einen Beitrag von Netzpolitik.org zum aktuellen Rechtsstreit zu gemeinfreien Werken aufmerksam. Die Eigentümer (hier: das Reiss-Engelhorn-Museum) möchten die freie Nutzung von Kopien dieser Werke komplett verhindern, indem zum einen das Fotografien im Gebäude verboten wird und man sich zum anderen bei vorhandenen Kopien auf das Leistungsschutzrecht beruft. Insbesondere bei öffentlichen Einrichtungen, die auch aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, ist es eigentlich inakzeptabel, dass man zu solchen Restriktionen greift. Zudem ist es nicht mal sinnvoll. Gerade Fotografien wecken oft das Interesse an Themen und Orten.

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12. November 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’18)

E-LIS  – das internationale Fachrepositorium für Bibliotheks- und Informationswissenschaft feierte seinen 15. Geburtstag. AIMS widmete dem Jubiläum einen Beitrag (via Fortbildung in Bibliotheken).

Die erste Ausgabe der Online-Zeitschrift Bausteine Forschungsdatenmanagement ist erschienen und enthält zahlreiche Erfahrungsberichte zu Informations- und Beratungsangeboten sowie einer Policy (via VÖBBlog).

Was bieten Bibliotheken außer Bücher? Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de ging der  Frage nach, welche Rolle Bibliotheken im digitalen Zeitalter spielen.

Was muss die Datenschutzerklärung unbedingt zum Inhalt haben? Thomas Schwenke erklärt es im Upload Magazin (via Fachstelle ÖB NRW).

Laut einer Pressemitteilung der Stiftung Lesen wurden 500 Grundschüler und deren Eltern für die Vorlestudie 2018 befragt. Dabei stellte man unter anderem fest, dass Vorlesen vielen Kindern das spätere Lesenlernen erleichtert. (via Fachstelle ÖB NRW)

Ingrid Strauch listete in Archialia Links zu Studien, Gutachten oder Forschungsvorhaben auf, die von der Bundesregierung erstellt wurden.

Das war teuer: 50 ausgeliehene Bücher 30 Tage zu spät zurück gebracht = 2250 Euro. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf wies die Klage der Professorin, die diese Mahngebühren nicht bezahlen wollte, zurück, mehrere Artikel dazu sind im VÖBBlog verlinkt.

 

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5. November 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’18)

Wie hieß bloß der Buchtitel? Dörte Böhner zeigte im Blog Bibliothekarisch.de Möglichkeiten, wie man dem gesuchten Buch trotzdem auf die Spur kommen kann.

Der Europäische Bibliotheksverband EBLIDA startete die KampagneE-Medien in der Bibliothek: mein gutes Recht!“. Bibliotheksnutzende sollen mit einem Schreiben ihren zuständigen Bundestagsabgeordneten auffordern, Gesetzesänderungen zu initiieren, damit auf dem Markt erhältliche E-Books ebenso wie gedruckte Bücher von Bibliotheken erworben und zur Nutzung bereitgestellt werden können. Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf das Musterschreiben sowie die Liste der Abgeordneten.

Dr. Harald Müller vom Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ erstellte eine Mustervorlage für die Benutzungsordnung sowie eine Vorlage für die Einwilligungserklärung zur Verwendung von Fotos, die die aktuellen Datenschutzvorgaben erfüllen, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Pineapple Glam gab Tipps für einen guten Bibliotheksauftritt bei Instagram (via Fortbildung in Bibliotheken).

Das Literaturverwaltungsprogramm Zotero kann nun auch in Google Docs eingesetzt werden. Näheres dazu erläuterte der Zotero Blog (via Netbib).

Zum Tag der Bibliotheken sah sich Der Standard Hotels an, die über größere Buchbestände verfügen bzw. früher mal eine Bibliothek waren (via VÖBBlog).

 

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29. Oktober 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’18)

Heute startet die Internationale Open-Access-WocheArchivalia meinte, dass Bibliotheken mit einem Button auf ihrer Internetseite darauf hinweisen könnten und verlinkte für alle, die nach Inspiration suchen auf die Beiträge vom letzten Jahr.

In einem Interview mit dem SLUB-Blog erklärte Manuela Queitsch, warum die Archivierung von Forschungsdaten einen Mehrwert darstellt, aber auch mit Aufwand verbunden ist, und welche Services die SLUB bereits anbietet und entwickelt (via Archivalia).

In einer englischsprachigen Broschüre „Understanding and negotiating book publication contracts“ erklärt die Authors Alliance, worauf Buchautoren bei Verlagsverträgen achten sollten (via Archivalia).

Archivalia veröffentlichte einen Inetbib-Beitrag von Peter Delin zum Thema „Tsundoku oder Der Wert (noch) nicht gelesener Bücher“, denn diese gibt es sowohl in privaten Sammlungen als auch in Bibliotheken.

Karsten Schuldt geht in Bibliotheken als Bildungseinrichtung der Frage nach, was bei Evaluationen in Bibliotheken so schief laufen kann und welche Überlegungen + Arbeitskultur nötig wären, um tatsächlich Ergebnisse zu erzielen, aus denen man etwas lernen kann.

Fachstelle ÖB NRW stellte das Tool Tweetback vor. Hier kann das Publikum bei Lehrveranstaltungen oder Konferenzen anonym Fragen beantworten (Quiz oder Feedback), Nachrichten an die Chatwall schreiben oder den Panikbutton drücken, wenn der Vortragende zu schnell/langsam spricht usw. Nach eigenen Angaben der Internetseite ist TweetbackDSGVO konform mit Servern in deutschen Rechenzentren.“.

Auf die neue, kostenfreie BroschüreMaking + Coding“ verlinkte Fachstelle ÖB NRW. Dort sind 14 Praxisbeispiele enthalten, die mit Schülergruppen durchgeführt werden könnten.

Google wird sein soziales Netzwerk Ende August 2019 einstellen, meldete Fachstelle ÖB NRW. Es konnte sich neben Facebook nie richtig etablieren und hatte in letzter Zeit mit Sicherheitslücke und den steigenden Anforderungen an den Datenschutz zu kämpfen.

 

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22. Oktober 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (41. KW’18)

Rolf Schwartmann widmet sich in einem Artikel der FAZ der Frage, ob der Entzug des Doktortitels bei den Dissertationen mit Plagiaten in Bibliothekskatalogen vermerkt werden sollte und wie es sich diesbezüglich mit der DGSVO verhält (via Archivalia). Seiner Meinung nach stellt es kein rechtliches Problem dar. Zudem darf niemandem zugemutet werden, unwissentlich auf Schriften aufzubauen, bei denen klar ist, dass sie wissenschaftliche Standards nicht einhalten.

Im Blog Wissenschaftliches Arbeiten erklärt Dr. Ulrike Hanke wie man Kurse zu diesem Thema beginnen kann, die das Interesse der Studierenden wecken und zum Lernen motivieren (via Fortbildung in Bibliotheken).

Zotero verbesserte das Auffinden von freien PDF-Artikeln durch Nutzungs des Zusatzprogramms Unpaywall, siehe Beschreibung im Zotero Blog (via VÖBBlog).

Lizenzfrei vs. freie Lizenz! Jöran Muuß-Merholz zeigt an Beispielen bei J&K, dass insbesondere der Begriff „lizenzfrei“ oft missbräuchlich verwendet wird, handelt es sich hier doch häufig um Angebote zum Kauf der Lizenzen für die angebotenen Inhalte. Hingegen sind freie Lizenzen tatsächlich zur Nachnutzung konzipiert (via Fortbildung in Bibliotheken).

Written by lesewolke

15. Oktober 2018 at 14:30

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’18)

Andreas Brandtner, Direktor der Universitätsbibliothek der FU Berlin, erklärte im Interview mit campus.leben seine Sicht auf die heutige Bedeutung von Hochschulbibliotheken (via VÖBBlog). Sie sind demnach die Orte, an denen man sich mit den Informationen beschäftigt. Kurse zur Verbesserung der Informationskompetenz gehören zu den zentralen Aufgaben dieser Bibliotheken.

Die Präsentationen der 12. Open Access-Tage in Graz sind online (via VÖBBlog). Die Veranstaltung fand Ende September 2018 statt. Beispielsweise befasste sich die TIB Hannover in einem Workshop mit der Frage, ob Open Access auch für die Gruppe der Studierenden interessant sein könnte, und wie man dort OA vermitteln könnte.

Oliver Hinte sah sich die Pläne für eine zentrale Lizenzierungsplattform an und erklärte im Blog Urheberrecht in Bibliotheken, warum er ein solches Angebot für überflüssig erachtet.

Der Themenschwerpunkt der Ausgabe 3/2018 der o-bib ist das Forschungsdatenmanagement. Aber auch die Katalogisierung in öffentlichen Bibliotheken wird unter die Lupe genommen. Klaus Graf interessierte sich mehr für das Ergebnis dieser Arbeit – nämlich die Darstellung des Bibliothekskataloges und kritisierte in Archivalia die Optik und die Auswahl der Begriffe (Notation, Schlagwortkette usw.).

Ebenfalls in der letzten Woche erschienen: die Büchereiperspektiven Nr. 3/2018 (via VÖBBlog). In den Beiträgen werden Beispiele für Kooperationen mit anderen Einrichtungen und Projekten vorgestellt. Das können neben der Bildungseinrichtungen oder Literaturwerkstätten auch mal ein naturkundlicher Verein, Künstler oder Handwerksbetriebe sein.

Tipps für Social-Media-Kommunikation, digitale Bibliothekspädagogik, Makerspaces und digitale Infrastruktur bietet die Broschüre „Einfach digital – 20 Tipps für Ihre Bibliothek“ – siehe Netzwerk Bibliothek (via Fachstelle ÖB NRW und BuB).

Zum Schluss noch zwei Tool-Tipps. Die Schweizer Suchmaschine Swisscows verspricht auf Datenspeicherung und Überwachung zu verzichten. Außerdem wird eine nachträgliche Filterung mit Schlagworten angeboten (via Münchner Stadtbibliothek & Archivalia). Zur Bearbeitung von PDFs empfiehlt Archivalia die freie Software PDFill PDF Tools. Hier kann man unter anderem Seiten einfügen, beschneiden, löschen oder verschieben.

 

Written by lesewolke

8. Oktober 2018 at 09:25