Lesewolke

Just another librarian weblog

Archive for the ‘Gelesen in Biblioblogs’ Category

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’21)

Die Fachstelle ÖBiB veröffentlichte die Ergebnisse einer Umfrage, die sich an kommunale bayerische Bibliotheken zum Umgang mit Corona wendete (via Fachstelle ÖB NRW). Gefragt wurde unter anderem nach Serviceangeboten wie Click & Collect bzw. Lieferung, Hygienemaßnahmen und die Auswirkungen auf die Arbeit der Beschäftigten.

IRights.info verwies in einem Beitrag auf mehrere Lehrvideos zum Thema Open Access und Creative Commons, die open-access.network in Zusammenarbeit mit Hochschulbibliotheken erstellte (via Medinfo).

Ein Lernvideo-Canvas bietet eine nützliche Vorlage bei Zenodo (OER!), die wichtige Aspekte bei der Videoproduktion berücksichtigt (via Fortbildung in Bibliotheken). Die frei verfügbare Ideensammlung stammt vom Lehr- und Lerntechnologien- (LLT-)Team der TU Graz (Österreich).

„Mehr als 77 Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten“ – so lautete der Titel eines frei verfügbaren E-Books der Universitätsbibliothek der TUHH (via Bibtexte). Von der Ideenfindung über die Recherche bis zum Schreiben – es gibt nützliche Hinweise zu allen Arbeitsschritten.

Gudrun Behm-Steidel erklärte in ihrem Blog die Unterschiede, Vor- und Nachteile des Learner und Performer Mindsets.

Written by lesewolke

10. Mai 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (16.KW’21)

Die Fachstelle ÖB NRW wies darauf hin, dass die vorläufigen Zahlen der Deutschen Bibliotheksstatistik 2020 nun online verfügbar sind.

Ein Beitrag bei scil befasste sich ausführlich mit dem selbstregulierten Lernen. Gezeigt werden auch Videos des Studenten Samuel Suresh, der zeigt, wie er mir dem Selbstlernen zurecht kommt und welche Tools ihm dabei helfen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Es gibt nun auch eine englischsprachige Version des ELN-Wegweisers. In den Broschüren geht es sich um die Funktionsweise und die Auswahlkriterien elektronischer Laborbücher siehe ZB Med.

Die Stadtbibliothek Erlangen veröffentlichte einen Blogbetrag zum Thema „Wie verbreitet sich Social Media in Bibliotheken?“ (via Netbib). Dabei wird die Präsenz auf den gängigen Plattformen 2014 und 2021 verglichen.

Google kann nicht nur das Internet durchsuchen, sondern bietet auch einige lustige Gimmicks und Spiele. Im Digital Guide IONOS werden sie vorgestellt (via Archivalia). 🙂

Written by lesewolke

26. April 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’21)

Karsten Schuldt las das Buch „Working with Young Children in Museums“ und überlegte in seinem Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung, wie man die Erkennisse auf Bibliotheken übertragen könnte. Dabei stellen sich viele interessante Fragen und Forschungsansätze, beispielweise „was Kinder (oder andere Menschen) in der Bibliothek überhaupt tun – nicht, was sie der Meinung der Bibliotheken nach dort tun sollten, sondern was sie tatsächlich machen und warum.“.

Im aktuellen Podcast sprach Frau Fahrenkrog mit der Antje Heise, der Direktorin der Rostocker Universitätsbibliothek.

Der 2. Bibliothekspolitische Bundeskongress wurde aufgezeichnet. Die Videobeiträge sind auf der Kongressseite zu finden.

Der Deutsche Bibliotheksverband veröffentliche in einem Positionspapier „Leitlinien für die Entwicklung der Öffentlichen Bibliotheken.“, siehe Fortbildung in Bibliotheken.

Written by lesewolke

19. April 2021 at 10:00

Veröffentlicht in Gelesen in Biblioblogs

Gelesen in Biblioblogs (11.KW’21)

Archivalia verlinkte auf eine Internetseite mit über 20 OpenBooks zum Thema Musik. Warum stellen Autoren ihre Bücher kostenfrei zur Verfügung? Ulrich Kaiser räumt mit drei Vorurteilen auf.

Open Access wird als kostenfrei betrachtet. Warum Verlage damit Riesengewinne erwirtschaften, das erklärt Lukas Wieselberg im Beitrag bei science.orf.at (via Archivalia).

20 Dinge über die Wikipedia veröffentlichte RND anläßlich des 20. Geburtstages der Online-Enzyklopädia (via Archivalia).

Fachstelle ÖB NRW ging auf das Thema Öffentliche Bibliotheken und Open-Source-Software ein.

Written by lesewolke

22. März 2021 at 10:00

Veröffentlicht in Gelesen in Biblioblogs

Tagged with , ,

Gelesen in Biblioblogs (10.KW’21)

Der Stifterverband veröffentlichte die Data-Literacy-Charta (via Fachstelle ÖB NRW).  Hier geht es um notwendige Kompetenzen beim Umgang und der Nutzung von Daten.

In der o-bib 1/2021 erschien ein Bericht der Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme.

Zum Internationalen Frauentag ehrte Aubib die erste deutsche hauptberufliche Bibliothekarin – Bona Peiser. Sie eröffnete 1895 die erste öffentliche Lesehalle zu Berlin.

Im BibFunk erzählte Hans-Christoph Hohbohm von seiner Entwicklung, und wie er in der Bibliothekswissenschaft landete.

Written by lesewolke

15. März 2021 at 10:30

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’21)

Für Praktiker sicher wenig überraschend konnte man im Fazit einer Untersuchung von Nutzerarbeitsplätzen in der Universitätsbibliothek Magdeburg lesen, „dass Studierende eine als leise, ruhig, hell und warm wahrgenommene Lernumgebung mit genügend Platz zum Arbeiten bevorzugen, da sie sich dort wohler fühlen.“ (siehe S. 19 des Artikels in der o-bib 1/2021). Kommt bei dieser Beschreibung nicht bei vielen ein wohliges Gefühl auf? 😉

Eine Studie untersuchte die Mediennutzung im privaten und schulischen Zusammenhang im ersten Lockdown, siehe Gutes Aufwachsen mit Medien (via Fachstelle ÖB NRW).

Auch eine Umfrage kann nützlich sein, ein Angebot besser bekannt zu machen. So verzeichnete Pollux, der Fachinformationsdienst für Politikwissenschaft, etliche neue Registrierungen, siehe o-bib 1/2021.

Archivalia probierte kostenfreie VPN-Dienste aus und berichtete von den Ergebnisse beim Zugriff auf Werke bei Google Books, die sonst nur US-amerikanische Server lesen können.

 

 

Written by lesewolke

8. März 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’21)

Einen Einblick in ihre Online-Veranstaltungen gab die Stadtbibliothek Herne im Blog Fachstelle ÖB NRW. Ob Online-Vorlesungen oder Bibliotheksmaskottchen, die die Einrichtung entdecken, oder Live-Veranstaltung via Twitch. Es mehr Möglichkeiten als viele denken.

Auch wenn die Ausleihen der physischen Medien 2020 zurückgingen, die Onleihe boomte (+ 41 Prozent) in der Stadtbücherei Haltern. Ansonsten nutzte die Bibliothek die Zeit, um Pläne für die Zukunft zu schmieden, siehe Ruhr Nachrichten (via Fachstelle ÖB NRW).

Der Verleih von Tablets klingt nach einer tollen Sache. Aber die Geräte müssen auch regelmäßig gewartet, von Daten bereinigt, synchronisiert sowie die Apps aktualisiert werden. Dieser Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Die Stadtbibliothek Erlangen berichtete in ihrem Blog von ihren Erfahrungen (via Fachstelle ÖB NRW).

Das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft verfasste eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Anpassung des Urheberrechts (via Urheberrecht, Datenschutz und Schule in der Krise). Neben einigen positiven Aspekten wird der Entwurf als „hyperkomplex und praxisuntauglich“ kritisiert.

Aubib setzte sich ausführlich mit dem Thema Fake News auseinander.

Written by lesewolke

1. März 2021 at 10:06

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’21)

Es wurde ein offener Discord-Server eingerichtet, der eine Plattform für die bibliothekarische Kommunikation im deutschsprachigen Bereich sein soll, siehe Netbib. Viele sind dieser Einladung bereits gefolgt.

Alle, die sich für Escape Rooms interessieren, sollten den 6. Podcast der Eduthek nicht verpassen. Neben den interessanten Gesprächen gibt es dort auch etliche Links mit praktischen Beispielen.

Die Vorträge vom Virtuellen Workshop zu Open Educational Resources in der Informationswissenschaft sind online (via biboer). Die Veranstaltung fand Ende Januar 2021 statt.

Bei MDR Kultur gab es ein Spezial zu Bibliotheken. Einige Beiträge kann man sich noch anhören (via Fachstelle ÖB NRW). Vorgestellt werden die Deutsche Nationalbibliothek, die Stadtbibliothek Magdeburg sowie die Projekte „Bibo 7/10“ und „Faktenforschen“.

Auszubildende der Stadtbibliothek Berlin-Mitte drehten einen Film über die Bibliothek am Luisenbad in Berlin-Wedding, siehe Bibliothekarisch.de. Auch wenn man sieht, dass hier Anfänger am Werk waren, haben sie sich bei der inhaltlichen Gestaltung sehr viel Mühe gemacht und damit ein sympathisches Video erstellt.

Auch die Mitarbeiter der Stadtbibliothek Brilon widmeten sich einem Filmprojekt. Sie wollten die Weihnachtsgeschichte erzählen. Mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hatten, und wie das Ergebnis dann aussah, sieht man im Blog Fachstelle der ÖB NRW.

Das Goethe-Institut interviewte den Mitgründer des „Netzwerk Grüne Bibliotheken“ (via Netbib). Er erklärt dort die sozialen und ökologischen Aspekte.

Recht auf Stadt zeigte in der letzten Woche die Ergebnisse der Umfrage „Wie sieht die Bibliothek der Zukunft aus?“ aus den Bremer Bibliotheken an den Standorten Vahr und Gröpelingen.

 

Written by lesewolke

22. Februar 2021 at 10:00

Über den Tellerrand – als Bibliothekarin bei der Genealogica

Ich hatte mir bisher wenige Gedanken gemacht, ob und wo sich Familienforscherinnen und -forscher treffen. Mitte Januar gab es dann eine Anfrage über die Inetbib, ob nicht jemand aus dem Bibliotheksbereich bei einer virtuellen Messe namens Genealogica beraten möchte.

Bei der Nacht der kreativen Köpfe 2017 (einem Veranstaltungsformat in Cottbus) hatte ich an der Station unser Universität schon mal einen kurzen Vortrag zu diesem Thema gehalten. Außerdem habe ich mich sporadisch tatsächlich immer mal mit Genealogie befasst bzw. meinen Vater dabei unterstützt. Also das passte einfach. Das sah auch das Organisationsteam so: „… der Vortrag, den Sie beschreiben, wäre genau einer, den wir einbinden möchten.“. Prompt war ich ein Teil des Programms der Genealogica.

Ein paar Tage bevor die Messe startete, wurden zwei Termine für einen Techniktest angeboten. Da ich bisher nur von Zoom gehört, aber keine praktischen Erfahrungen damit hatte, war ich natürlich sehr dankbar dafür. Hier traf ich bereits auf andere motivierte Vortragende. Mit einem guten Gefühl und meinem „Mysterium Bibliothek – so funktioniert die Recherche!“ startete ich in die virtuelle Veranstaltung. Das Interesse war groß und die Präsentation auch später noch gefragt. Zur gemeinsamen Überraschung und Freude war auch eine Kollegin aus dem Bibliotheksbereich anwesend, die dort ebenfalls einen Vortrag hielt. So trifft man sich wieder.

Ich hatte zudem eine Freikarte erhalten und nutzte diese ausgiebig, um mich auf der Messe umzuschauen und andere Vorträge anzuhören, direkt oder später. Zum Glück wurden diese nämlich aufgezeichnet und waren noch einige Tage online. Eine prima Idee – wie ich fand. Beispielsweise wusste ich gar nicht, wie viele Grabsteinprojekte es gibt. Es gab viele Tipps, wie man richtig in Archiven nachfragt. Die beruflichen Aktivitäten der Ahnen können bei der Suche ebenfalls helfen, beispielsweise in Zeitschrifen und Unternehmensarchiven. Übrigens bloggen auch Ahnenforscher und organisieren eine #afstunde bei Twitter.

Auf ein paar nette Features möchte ich noch eingehen. Eine Social Media Wall ist nicht unbekannt, aber immer schön anzuschauen. Begeistert hat mich die Idee der Plauderecke via Wonder. Dort konnten sich die Teilnehmer außerhalb des Programms treffen und kommunizieren. Das ist eine echte Empfehlung für Onlineveranstaltungen! Die Kaffeeecke sozusagen. Ebenfalls cool: eine Karte zum Eintragen der Forschungsorte. Für bibliothekarische Veranstaltungen könnte ich mir gut eine Karte vorstellen, an die die Teilnehmer pinnen, in welcher Bibliothek sie arbeiten oder früher mal waren.

Ein Foto der Twitterer kann man übrigens auch online machen:

Fazit: Ich habe meine Vortragsskills geübt, Tools kennengelernt, neue Suchmöglichkeiten der Familienforschung erschlossen, hatte eine schöne Zeit und habe vor allem viele neue Leute kennengelernt. Das ist in diesen Zeiten ja alles andere als normal. Ein großer Dank geht an die tolle und sehr professionelle Organisation!

Written by lesewolke

19. Februar 2021 at 13:35

Veröffentlicht in Gelesen in Biblioblogs

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’21)

In ihrem Podcast interviewte Frau Fahrenkrog in der letzten Woche die Bibliothekarin Marlene Neumann aus Erlangen. Thema war natürlich aus aktuellem Anlass auch der Umgang der Bibliothek mit der coronabedingten Situation. Aber auch die Frage, ob/wie eine Architektur das Wohlbefinden der Bibliotheksbesucher beeinflussen könnte, kam zur Sprache. Ein umfangreiches Video „Die SLUB im Lockdown“ kann man bei Youtube sehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichten über ihre Erlebnisse und Erfahrungen in dieser außergewöhnlichen Zeit.

Ab Januar 2020 wurde aus der Stadtbibliothek Moers auch eine Open Library. In einem Beitrag bei Fachstelle ÖB NRW wird erklärt, wie die konkrete Umsetzung dieses Konzeptes aussieht.

Im Blog der Fachstelle ÖB NRW gibt es Hinweise zu den Eintragungen in der Deutschen Bibliotheksstatistik 2020. Details gibt es insbesondere zur Erfassung der Öffnungszeiten, automatische Verlängerungen, Ausgaben, Arbeitsplätzen und Veranstaltungsbesuchern.

Klaus Graf machte einen Suchmaschinentest. In seinen Beitrag bei Archivalia listete er die Ergebnisse der 10 Teilnehmer auf. Die Sieger hießen eTools.ch und Google.

Bei wissensdialoge.de erklären 10 Personen, wie das Lernen bei ihnen am besten funktioniert (via Fortbildung in Bibliotheken).

Written by lesewolke

15. Februar 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’21)

Pinnwände mit vielen bunten Ideen, wie die Bibliothek der Zukunft aussehen könnte, zeigte Recht auf Stadt. Die Ergebnisse stammen aus einer Umfrage in der Stadtbibliothek Bremen.

ZBW-Mediatalk stellte verschiedene Podcasts zum Thema Open Science vor.

Einen Einblick in Umberto Ecos Privatbibliothek gab uns die Welt (via VÖBBlog). Seine Sammlung wird nun an die Universität Bologna weitergereicht.

Zwei schöne Videos von der Wiedereröffnung der Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Unter den Linden findet man bei Bibliothekarisch.de.

Ein Artikel in Young Information Scientist widmete sich der Darstellung verbotener Bücher in Filmen (via VÖBBlog).

Written by lesewolke

8. Februar 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’21)

Bis Ende März 2021 dürfen Fernleihkopien digital geliefert werden, siehe b.i.t. online (via Fachstelle ÖB NRW). Dazu gibt es eine Sondervereinbarung mit den Verwertungsgesellschaften VG Wort und Bild-Kunst, um Studierende und Forschende trotz der Einschränkungen durch die coronabedingten Eindämmungsmaßnahmen zu versorgen.

Hier herrscht keine Einigkeit: die Verbände des Netzwerkes Autorenrechte reagierten sehr ablehnend auf den offenen Brief des dbv für bessere Regelungen zum Erwerb und der Ausleihe von E-Medien durch Bibliotheken. Sie fordern „an den frei verhandelbaren Lizenzen für E-Books festzuhalten und dem Ansinnen des dbv eine klare Absage zu erteilen.“. Der dbv hat daraufhin eine Stellungnahme verfasst (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft brachte zwei neue Programme auf den Weg, um Open Access zu fördern. Bei „Open-Access-Publikationskosten“ gibt es Zuschüsse zu APC/BPC-Gebühren. Das Förderprogramm „Infrastrukturen für wissenschaftliches Publizieren“ unterstützt das Publikationswesen, siehe idw online (via MedInfo).

Ein Beitrag der Fachstelle ÖB NRW berichtete über das Online-Seminar „Sustainability and Libraries – agenda 2030“. Hier ging es um Nachhaltigkeit in Bibliotheken.

Könnten Schulbibliotheken ein Teil der Öffentlichen Bibliotheken sein? Karsten Schuldt schaute sich dazu die Entwicklung in anderen Ländern an und meinte in seinem Beitrag in Bibliotheken als Bildungseinrichtung, dass eher eine von ÖBs unabhängige Entwicklung mit eigenen Organisationsformen zu erwarten wäre, da die Interessen doch unterschiedlich sind.

Digithek Blog machte auf den BeitragGiftschränke in Bibliotheken“ von Ulrike Werch in „Ausbilden Publizieren Informieren“ aufmerksam. Neben einem Blick in die Geschichte wird auch die aktuelle Rechtslage beleuchtet. Die Ausgabe 1/2021 enthält übrigens viele weitere interessante Artikel, beispielsweise Tipps für Vorträge.

Written by lesewolke

2. Februar 2021 at 09:03

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’21)

Die Fachstelle ÖB NRW geht auf drei Felder in der Deutschen Bibliotheksstatistik 2020 näher ein, wie die Zählung der Öffnungszeiten, die im letzten Jahr coronabedingt zu Abweichungen führte.

Im Januar 2021 erschien das „Praxishandbuch Forschungsdatenmanagement“ bei De Gruyter (via Archivalia). Es ist Open Access!

Irene Barbers und Bernhard Mittermaier aus der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich erläuterten in Open Passwort ihre Methoden des Zeitschriftenmonitorings (Teil 1 & Teil 2, via MedInfo).

Instagram mit seinen unzähligen visuellen Inhalten stellt auch ein Zeitdokument dar und kann somit eine zunehmend bedeutende Quelle für Forscher sein. In ihrem Beitrag bei Visual History befassen sich die Autorinnen mit der Entstehung der Plattform und der Grauzone zwischen vorzeigbaren und nicht vorzeigbaren Fotos. So wurden beispielsweise Bilder gelöscht, die die Helmut Newton Foundation gepostet hatte, da sie unbekleidete Damen zeigten.

Doch auch persönliche Meinungen können zu Sperrungen auf Social-Media-Plattformen führen. Archivalia verlinkte auf zwei Beiträge, die das Für und Wider beleuchten.

Nicht gesperrt – dafür weggeworfen. Manchmal landen sogar wertvolle Bücher einfach im Müll. Ein Beitrag in The Fate of books berichtet über solche, die dort gefunden und gerettet wurden (via Archivalia).

Written by lesewolke

25. Januar 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’21)

Nach einem Vortrag beim #vBIB20 und dem Artikel in der Zeitschrift „Information – Wissenschaft & Praxis“ gibt es die Auswertung der 79 Studien von 2009 bis 2019 zur Nutzung der Räume wissenschaftlicher Bibliotheken nun auch als Poster. „Sie sind auch nicht so überraschend: Die Studierenden wollen vor allem in Ruhe arbeiten.“ – so fasste der Autor Karsten Schuldt im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung sein Ergebnis zusammen.

Für alle, die derzeit wieder die Eintragungen in die Deutsche Bibliotheksstatistik erledigen, bettete die Fachstelle ÖB NRW noch das Webinar von 2019 mit Hinweisen und Erläuterungen ein.

Die JIM-Studie 2020 zur Mediennutzung ist erschienen. Demnach stieg die Internetnutzung der Jugendlichen um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist nicht vor dem Hintergrund der Maßnahmen zur Kontaktreduzierung natürlich nicht verwunderlich. Auch die technische Ausstattung verbesserte sich erheblich, siehe Pressemittelung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (via Fachstelle ÖB NRW).

Wie werden technologische und rechtliche Maßnahmen bei der Digitalisierung genutzt? In einer Umfrage möchte der europäische Verband wissenschaftlicher Bibliotheken LIBER dies ermitteln und Handlungsempfehlungen daraus ableiten, siehe Fachstelle ÖB NRW.

ZBW-Mediatalk listete Konferenzen und Barcamps auf, die 2021 interessant sein könnten.

Regale mit Büchern gibt es jetzt auch virtuell und zwar im Open Library Explorer des Internet Archives. T3N sah sich das – aus urheberrechtlicher Sicht umstrittene – Portal genauer an (via Fortbildung in Bibliotheken).

Wikipedia feierte Mitte Januar den 20. Geburtstag! ORF.at widmete dem Jubiläum Beiträge bei news (via VÖBBlog) und science.

Written by lesewolke

18. Januar 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’21)

Am 1. Januar war wie immer der Public Domain Day. Werke von Urheberinnen und Urhebern der EU-Ländern, die 1950 verstarben bzw. bei denen in den USA 1926 das letzte Lebensjahr war, wurden gemeinfrei, siehe Archivalia.

Seit Anfang Januar 2021 ist Großbritannien nicht mehr in der EU. Im SBB-Blog erläuterte Armin Talke, wie sich der Brexit auf deutsche Bibliotheken auswirkt (via Netbib). Insbesondere die Erwerbungsabteilungen sind davon betroffen (Stichworte: Umsatzsteuer, Zoll). Doch EU-Richtlinien regeln auch den Verleih, das Urheber- und Datenschutzrecht. Fazit des Autors: „Das alles wird die Bibliotheken zwar nicht lahmlegen, macht aber Arbeit !“.

Der 46. #BibChatDe blickte auf das Jahr 2020 zurück, welches für Beschäftigte in Bibliotheken und die Nutzenden ganz neue Herausforderungen mit sich brachte.

Bernhard Schubert befasste sich in seinem BeitragFormalerschließung trotz COVID-19 – (wie) geht das?“ mit den konkreten Möglichkeiten und Beschränkungen bei dieser bibliothekarischen Tätigkeit (via VÖBBlog).

Fortbildungsthemen für Bibliothekspersonal bei coronabedingten Bibliotheksschließungen stellte ein Artikel der Online-Zeitschrift „Informationspraxis“ zusammen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Auch der Rückblick zum 44. #BibChatDe erschien in der letzten Woche. Hier drehte sich alles um Barrierefreiheit, Inklusion und Teilhabe.

Im Blog Aus der Forschungsbibliothek Krekelborn erklärte Michael Knoche die Unterschiede zwischen ISBN und ISSN und ging darauf ein, warum eine ISSN auch für Weblogs nützlich sein kann. Der Titel erscheint dann nämlich in der Zeitschriftendatenbank und wird von der Deutschen Nationalbibliothek langzeitarchiviert.

Written by lesewolke

11. Januar 2021 at 10:00