Lesewolke

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Archive for the ‘Informationskompetenz’ Category

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’20)

Eine Nachlese zu ihrer eLecture „Open Educational Resources: How to? Do’s & Dont’s!“ veröffentlichte Elke Höfler im Blog Digitalanalog (via Archivalia). Neben Tipps zur Nutzung und einer Verlinkung zur Videoaufzeichung gibt es auch nützliche Hilfsmittel wie den Lizenzgenerator. Die UNESCO erarbeitete Richtlinien für OER-Policies (via Biboer).

In der Serie „Methoden und Tools für die IK-Vermittlung“ stellte aubib die Vier-Ecken-Methode vor. Sie beschäftigt sich mit der Bedeutung von Begriffen.

Welches Können und Wissen benötigen Kursleiter? Zwei Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls für Betriebspädagogik der Universität Konstanz führten dazu eine Umfrage durch. Wb-web veröffentlichte die Top 10 (via Fortbildung in Bibliotheken).

Easy feedback – ein Tool für Umfragen sah sich Fortbildung in Bibliotheken an. Es gibt auch eine kostenfreie Variante (max. 10 Fragen & 100 Teilnehmer pro Umfrage).

Die Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare gründete die Arbeitsgruppe „Barrierefreiheit in Bibliotheken“. Es soll jedoch nicht um bauliche Barrieren gehen, sondern um den Zugang zu veröffentlichten Werken, siehe VÖBBlog.

Nun sind auch die Auswertung des BibChatDeWie kann bürgerschaftliche Partizipation in der Bibliothek aussehen?“ und das Wakelet online verfügbar.

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27. Januar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’20)

Mit frischen Ideen und Slogans wie beispielsweise „Make your Ortsleihe great again!“ oder „SIBI (Small Ideas, Big Impacts)“ startete Aubib ins Jahr 2020.

Fortbildung in Bibliotheken machte auf die BroschüreTatort Bibliothek“ aufmerksam. Hier sind Rezepte für Aktivitäten rund um die Medienpädagogik und Leseförderung enthalten, die mit geringem Umfang umsetzbar sind. In der Serie „Methoden und Tools für die IK-Vermittlung“ stellte aubib dieses Mal Actionbound vor. Das Tool im Stile einer Schnitzeljagd mit Smartphone bietet viele Aufgabenvarianten an.

Sind Comics keine richtigen Bücher für Kinder? ORF.at meinte, gut gemachte Comics wären sogar gut geeignet, um die Lust am Lesen zu fördern und sind darüber hinaus ein guter Übergang vom Bilderbuch zum reinen Textbuch (via VÖBBlog).

Haferklees Ausblicke befasste sich mit Titelaufnahmen in Verbundkatalogen und stellte fest, dass es bei ein und denselben Büchern zu unterschiedlichen Aufnahmen kommt und zwar auch in wichtigen Feldern wie Autor, Titel & Verlag. Liegt das nun am neuen Regelwerk RDA, mangelnden Korrekturlesungen, unkritischer Übernahme von Daten oder ein bisschen an allem?

Die Fachstelle ÖB NRW ging auf Bibliotheksbesichtigungstour und berichtete im 1. Teil der geplanten Blogreihe über Besonderheiten von Bibliotheken in anderen Ländern. Während beispielsweise in öffentlichen niederländischen Bibliotheken die Gebühren eher hoch und die Anzahl der ausleihbaren Medien beschränkt ist, wird in Finnland keine Nutzungsgebühr erhoben. Eine Ausnahme sind dort machmal Sonderleistungen, wie Raumbuchungen.

Eigentlich sollen die DEAL-Verträge den Wandel zu Open Access fördern. M. Knoche erklärte im Blog Aus der Forschungs­bibliothek Krekelborn jedoch, warum die Verträge die gewünschte Entwicklung eher weniger begünstigen.

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20. Januar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (46. KW’19)

Hapke-Weblog beschäftigte sich mit dem amerikanischen Framework zur Informationskompetenz. Dabei verwies er auf den Aufsatz von Tessa Sauerwein, die an Beispielen erklärt, wie man in Bibliothekskursen Verbindungen zu verwandten Themen darstellen kann (Suchbeispiele – Zugänge/Lizenen/Open Access; Literatur – Forschungsmethoden usw.) und damit ein besseres Verständnis für wichtige Hintergründe erzeugt.

Aubib startete eine Reihe zu Schulungsmethoden. In der ersten Folge wurde das „Gruppenpuzzle“ (auch als Kettensägenmethode bezeichnet) vorgestellt. Außerdem gab es Vorschläge, wo die Methode bei Kursen zur Verbesserung der Informationskompetenz eingesetzt werden könnte.

ZBW-Mediatalk berichtete über die Open-Access-Tage 2019 (in Engl.). Man fragte sich beispielsweise, ob Open Access denn nun wirklich eine Erfolgsgeschichte ist (Präsentation von E. Šimukovič). Fair und preiswerter ist es jedenfalls nicht geworden. Die Hauptproblem der neuen großen Verträge: die „Abhängigkeit von großen Verlagen vergrößert sich weiter, ein Ende der Preissteigerungen ist nicht in Sicht“ (siehe Präsentation A. Oberländer & L. Dreher, S. 4). Die Autorinnen stellten daher auch alternative Open-Access-Modelle vor.

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. äußerte sich in einer Presseerklärung zum Regierungsentwurf, welcher eine Senkung der Mehrwertsteuer für elektronische Publikationen vorsieht (via Fachstelle ÖB NRW). Während die Angleichung auf 7% zu Druckausgaben begrüßt wird, kritisiert der dbv unnötige Einschränkungen und unklare Formulierungen, die von der EU-Richtlinie abweichen.

 

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18. November 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’19)

Hapke-Weblog widmete eine ausführlichen Beitrag dem wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben. Enthalten sind viele nützliche weiterführende Links sowie Kursfolien. Auch die Sammlung und der Umgang mit Daten will gelernt sein. Daher sollte auch Data literacy den Studierenden näher gebracht werden. Das Hochschulforum Digitalisierung veröffentlichte zwei Arbeitspapiere zu diesem Thema (via Fachstelle ÖB NRW).

Viele Hochschulbibliotheken bieten Coffee Lectures an. Katrin Ott analysierte in ihrer Masterarbeit (Text & Forschungsdaten) die Angebote (via Inetbib). Wo & wann finden die Veranstaltungen statt, welche Zielgruppen werden erreicht, wie werden sie angenommen, und wer bezahlt eigentlich den Kaffee?

Eine Übersicht aller Artikel der Ausgabe 1-2/2019 der Zeitschrift „GMS Medizin — Bibliothek — Information“ verlinkte zkbw (via Archivalia). Das Schwerpunktthema der Ausgabe lautete „Open Access an medizinischen Hochschulen„.

Über 200 deutsche Kindergärten erhielten das Gütesigel „Buchkindergarten„. Damit zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Einrichtungen aus, „in denen frühe kindliche Erfahrungen rund ums Erzählen, Reimen und Lesen ein Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts sind. Buchkindergärten legen Wert auf regelmäßiges Vorlesen, einen vielseitigen Umgang mit Büchern, kreative Projekte, eine altersgerechte Medienbildung und bringen Kinder mit Leseorten wie Buchhandlungen oder Bibliotheken in Kontakt.“, siehe Jugendbibliothek21.

Nachschlag(en) heißt ein neuer bibliothekarischer Blog. Hier gibt es jedoch keine ausführlichen Beiträge, sondern es werden nützliche Links gesammelt. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!

Zum Schluss noch ein bisschen Satire. In den Tübinger Bibliotheksinformationen hatte Jürgen Plieninger im Jahr 1994 die verschiedenen Typen von Bibliotheksnutzern beschrieben. Der Beitrag ist nun auf seiner Internetseite online (via Archivalia). 😉

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30. September 2019 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’19)

VÖBBlog verlinkte auf die Informationsblätter des Starter Packs „Informationskompetenz für Teaching Librarians„. Hier gibt es praktische Tipps für die Kursplanung und eine 4teilige Reihe zur Didaktik .

Biboer entdeckte bei Twitter den Hinweis auf die kostenfreie BroschüreOpen Educational Resources (OER) für die Berufsbildung“ des Bundesinstitutes für Berufsbildung. CreatOERs ist ein Lernangebot für alle, die gern in einer Online-Gruppe freie Bildungsmaterialien erstellen möchten. Die 1. Runde startete im September (via Biboer). Fertige Tutorials und Lernmaterialien findet man auch in der Sammlung tub.torials, einem Angebot des Hamburg Open Online University. (via Biboer). Auch wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben ist dabei.

Die Top 200 Tools for Learning 2019 sind online (via Fortbildung in Bibliotheken). Den 1. Platz eroberte sich Youtube vor Google Search und PowerPoint. Gleich danach kommen die sozialen Netzwerke Twitter und LinkedIn.

Der Film „What do users say about library services for people experiencing homelessness“ der Stadtbibliothek Zagreb gewann den 1. Preis beim Wettbewerb „A Corto di Libri“.  Zu sehen ist er in einem Beitrag von Bibliothekarisch.de. „Im Video kommen obdachlose Nutzer, Ehrenamtliche und Unterstützer zu Wort. Sie sprechen dabei über ihre Situation und was ihnen die Kooperation mit der Bibliothek bedeutet.“.

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23. September 2019 at 10:00

Austausch zu Bibliothekskursen beim #bibtag18

Beim Hands On „Wie entwickle und bewerbe ich alte sowie neue Kurse in der Bibliothek?“ bot sich die Gelegenheit, Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bibliotheken zu treffen, die sich mit dem Thema Kurse in ihrer Einrichtung befassen bzw. diese selbst durchführen. Heinz Mathys (UB Basel) und Gaby Jenzer (UB Bern) leiteten diesen Workshop. Zum Einstieg gab es einen Überblick der Baseler Angebote (Präsentation). Neben den typischen Kursen und Formaten (auch Actionsbound war dabei) wird der Kurs „Presse-Recherche leicht gemacht“ angeboten, wobei eigene Themenvorschläge willkommen sind. Außerdem ist ein Kurs zur Recherche nach medizinischen Themen in Planung.

In Gruppen befassten wir uns mit verschiedene Fragestellungen, z.B welche Kurse gut laufen. Überraschungen waren hier nicht zu erwarten. Ganz vorn dabei: Literaturverwaltungsprogramme! Hohe Teilnehmerzahlen haben natürlich auch Kurse, die ECTS-Punkte versprechen, oder die von Lehrern für ihre Schülergruppen gebucht werden.

Interesse für Kursteilnahme wecken

Als spannender erwiesen sich typische Probleme, z.B. das es Anmeldungen gibt, aber die Teilnehmer dann gar nicht kommen. Was kann man tun? Eine Erinnungsmail einen Tag vorher kann hier helfen. Auch eine „Gebühr“ für unentschuldigtes Nichterscheinen wurde diskutiert. Manche Bibliotheken haben Mindestteilnehmerzahlen, damit ein Kurs stattfindet. Knapp darunter wird aber auch schon mal um eine erneute Bestätigung der Teilnehmer gebeten und dann doch der Kurs durchgeführt. Weitere Überlegungen gingen in die Richtung, die Kurse nicht zu weit im Voraus anzukündigen oder sie gegebenfalls zu überbuchen. Letzteres eventuell nicht gerade zu Beginn des Wintersemesters, wenn die Studierenden noch sehr motiviert sind.

Kursbezeichnungen standen noch auf dem Programm. Informationskompetenz zieht da nicht so gut. Dann doch lieber Titel, die vielleicht zum Schmunzeln bringen, wie bekannte, angepasste Buch- oder Filmtitel, Slogans oder Zitate.

Der Kontakt zu Dozierenden kann sehr nützlich sein, um Kurse besser zu bewerben, da diese Multiplikatoren sind, Kurse eventuell weiterempfehlen oder in die Lehre einbinden. Da sind alle Wege gefragt, auch im Bibliotheksausschuss könnte das Programm mal vorgestellt werden. Außerdem sollte auch in das Weiterbildungsprogramm der Hochschule ein Hinweis auf die Kurse der Bibliothek.

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26. Juni 2018 at 06:50

Nützliche Tools beim #bibtag18, Teil 3: Padlet, Guided walked, Speed databasing

Weil der 107. Bibliothekartag im Hinblick auf aktivierende Methoden ein echtes Feuerwerk war, gibt es sogar noch einen dritten Teil. Die folgenden Ideen stammen aus dem Workshop „Boah ist das langweilig!“ (Präsentation). Na, das war es natürlich überhaupt nicht. 🙂 So wurden die Teilnehmer gleich aufgefordert, Padlet zu nutzen, um Meinungen & Wünsche anonym allen auf einer Pinnwand zugänglich zu machen.

Auf eine teilweise analoge Variante der Zuhörerbefragung machte uns ein Workshopteilnehmer aufmerksam: Plickers. Hier erhält jeder Teilnehmer eine Pappkarte, die er je nach Antwort  (A, B, C oder D) passend gedreht hochhält. Der Kursleiter scannt das Publikum und eine App liest aus, wie oft welche Antwort gegeben wurde.

Speed databasing, Profilkarten

Eine hübsche Idee ist Speed databasing. Eingeladen sind  ca. 6 Datenbanken. Für sie muss vorab ein Profil erstellt werden. Ein bisschen Humor kann dabei nicht schaden. Nette Anregungen gibt es in den Files beim Speed databasing. Außerdem benötigt man kleine Suchaufgaben. Am Beginn der Veranstaltung empfiehlt sich eine Einführung über die generelle Funktionsweise von Datenbanken. Die Studierenden sollen ca. 3-5 Minuten für jede Datenbank Zeit bekommen, bevor die Glocke ertönt und gewechselt wird. Ihre Eindrücke vom Datenbankpartner halten sie auf vorbereiteten Kärten fest. Für eine romantische Atmosphäre sind Musik, batteriebetriebene Kerzen und Rosen denkbar (ausführliche Anleitung in Engl.). 😉

Im Guided Walked lernen die Studierenden, wie sie eine gute Hausarbeit verfassen. Themen sind die Suche und Bewertung von Literatur, der Zugang zum Volltext und das richtige Zitieren. Sehr nett finde ich die psychologischen Komponenten im Lernprozess wie „Ich gehe erstmal eine Kaffee trinken“ oder „Ich habe keine Lust mehr und gebe auf”, die zum Schmunzeln sind und zum Weitermachen ermutigen. 😉

Learning Snacks erinnert an einen WhatsApp-Chat. Es ist etwas Kurzes und deshalb hier keine lange Erklärung, sondern einfach ein Beispiel zur Illustration „Bib für Dummies an der OTH-AW”. LearningApps sind ein weiteres Online-Tool für kleine Übungen. Eine ganze Sammlung von Lern-Tools wie Karteikarten, Mindmaps, Notizen, Folien und Quizze enthält GoCongr. Es ist aber nur in der Basisverson kostenfrei.

Written by lesewolke

22. Juni 2018 at 09:00