Lesewolke

Just another librarian weblog

Archive for the ‘Literaturverwaltung’ Category

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’20)

Die Fachstelle ÖB NRW machte sich Gedanken, welche Aufgaben Bibliotheken erfüllen, wenn es um eine Weiterentwicklung der digitalen Gesellschaft geht, z. B. die Bibliothek als Kultur- und Lernort.

Ohne IT-Wissen funktioniert die Arbeit in Bibliotheken heute nicht mehr. Anne Christensen regte in ihrem Gastbeitrag bei Effektive Webwork an, unbedingt die Fortbildung und den Wissensaustausch zu fördern: Kurse, Workshops, regelmäßige Veranstaltungen sowie mehr virtuelle Anwendertreffen.

Archivalia bettete das neue Zotero-Video-Tutorial der Universitätsbibliothek der FU Berlin ein.

Die 27. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in den Wissenschaften stand unter dem Motto „Seamless Learning – lebenslanges, durchgängiges Lernen ermöglichen”. Der Tagungsband ist nun frei online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

Fortbildung in Bibliotheken verwies auf eine Seite bei K12 Moderne Unternehmenskommunikation mit Links zu Tools, die Visualisierungen, Infografiken und Diagramme ermöglichen.

Einige PhD-Studierenden haben sogar ihre Abschlussarbeit visualisiert. Im Digithek Blog sind zwei Beiträge der Gewinner des Awards „Tanz Deine Doktorarbeit“ zu sehen. 🙂

Bei Libraries happen gab es einen Einblick in den Bibliotheksalltag: was man eben so am ersten Tag nach dem Urlaub macht, die verschiedenen Aufgaben von Studentischen Hilfskräften und Zugangsbedingungen zur Bibliothek in Corona-Zeiten.

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’18)

Nach den Erfolgskomponenten gibt es nun bei Bibliothekarisch.de auch die  Infografik „Gefahren für Projekte in Bibliotheken : warum scheitern wir“, entstanden beim BibCamp. Die Dokumentation der BibCamp-Sessions 2018 sind online. Ergänzungen von Teilnehmenden sind laut BibCamp-Blog ausdrücklich erwünscht.

Biboer machte auf die überarbeitete Ausgabe des Leitfadens „Open Educational Resources (OER): eine Hilfestellung für digitales Lehren und Lernen“ aufmerksam.

Die 7. aktualisierte und korrigierte Version der „Literaturverwaltungsprogramme im Vergleich“ ist erschienen (via bibliothekarisch.de).

Astrid Blome schrieb bei Clio online einen ausführlichen Beitrag über die Bedeutung und die Sammlung von Zeitungen. Dabei werden auch zahlreiche Online-Portale vorgestellt, die einen Zugriff auf digitalisierte Ausgaben ermöglichen (via Archivalia).

Die Recherche in der Datenbank BASE wird in einem Video ausführlich erläutert, siehe Bibliothekarisch.de. Apropros Recherche – unverzichtbar ist der Karlsruher Virtuelle Katalog, kurz KVK! Bibliothekarisch.de gratulierte zum 22. Geburtstag. Es gibt ihn tatsächlich schon seit 1996!

Library Mistress widmete sich in ihrer Kolumne den Leseheften. Dort konnte oder musste man sogar eintragen, welche Bücher man ausgeliehen hatte. Es diente zur Beratung aber auch zur Analyse des Leseverhaltens.

In Köln haben Archäologen die Reste eine römischen Bibliothek entdeckt, die ca. zwischen 150 – 200 errichtet wurde. Die Nischen in den Wänden sprechen für eine Aufbewahrung von Kisten mit Papyrusrollen, wie man es aus ähnlichen Bauten im Mittelmeerraum kannte, siehe Kölner Stadtanzeiger (via Fachstelle ÖB NRW).

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6. August 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’16)

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Um die Beliebtheit, Weiterempfehlung und Kursangebote zu Literaturverwaltungssystemen dreht es sich bei Infobib. Ist Zotero wirklich genauso gut wie kommerzielle Programmen?  Bei den Studierenden scheint Citavi jedenfalls deutlich beliebter zu sein. Hängt das davon ab, welches Programm man zuerst kennenlernt, welche Funktionen man unbedingt benötigt, spielt doch eher die Usability ein Rolle oder die Studienrichtung? Auch in den Kommentaren gibt es einige Erklärungsansätze. Archivalia setzt auf öffentliches Bibliographieren bei zukunftsfähigen Programmen. Während Schneeschmelze der Meinung ist, dass man bei Studienarbeiten und Promotionen, eh allein arbeitet. Darüber hinaus erwähnt er den aktuellen Beitrag in der c’t 1/2016, S. 158–161 zu BibTeX.

Wenn Bibliotheken nicht mehr selbst entscheiden, welche Bücher erworben werden, kann das durchaus Nachteile haben, so beschrieben von Peter Delin und u.a. veröffentlich bei Archivalia.

Das Titelthema des Heftes 4/2015 der Büchereiperspektiven lautet „Jugendliteratur„. Neben aktueller Literatur und dem anhaltenden Trend von Zukunftsliteratur beschäftigt sich auch ein Artikel mit der wieder zunehmenden Trennung in Bücher für Mädchen und Jungen.

Mit den Ausgaben der ETH-Bereichs (Schweiz) für elektronische Publikationen von Elsevier befasste sich ausführlich Wisspub.net.

Auf Overlay-Journale als Alternative zu den elektronischen Open-Access-Journalen der Verlage mit teilweise sehr hohen Artikelgebühren ging heise.de ein (via Archivalia).

Um die verlegerische Tätigkeit von Bibliotheken geht es in einem Beitrag des Goethe-Institutes, sowohl bei Jahresberichten, Dissertationen, Digitalisierungen und Forschungsdaten.

Laut NRW-Blog ist nun der IFLA-Jahresbericht 2014 online veröffentlicht.

Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) bietet auf ihrer Internetseite ihre „Bundesweiten Handlungsempfehlungen“ zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts in Bibliotheken und Archiven an (via Archivalia).

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18. Januar 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (50.KW’15)

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In einer Übersicht von A bis Z stellte ZBW Mediatalk die Trendthemen 2015 dar und bietet dazu jeweils weiterführenden Links. Wer also die Beacon-Technologie, Jodel oder Open Science bisher verpasste, hat kurz vor Jahresende die Chance up-to-date zu werden.

Über das Landeskoordinatoren-Treffen im Rahmen von Lesestart II berichtete NRW-Blog (Teil 1 und Teil 2).

Eignen sich Bibliothekskataloge eigentlich gut zum Datenexport in Literaturverwaltungssyteme? Dieser Frage gingen Matti Stöhr und Dr. Philipp Zumstein in einem Artikel der Zeitschrift „ABI-Technik“ nach, der auf dem Server der UB Mannheim online verfügbar ist (via Blog Literaturverwaltung. Das Fazit: „Die bibliothekarischen Daten sind zumeist nicht schlechter, sondern vielmehr qualitativ hochwertiger als bibliographische Metadaten anderer Quellen, aber das Potential auch für deren Nachnutzung in Literaturverwaltungen erscheint uns noch nicht ausgeschöpft.“ Eine Zusammenarbeit mit den Anbietern der Programme wird empfohlen, um den Inhalt der Exportformate zu standardisieren, zu vervollständigen und das Potential von Normdaten zu nutzen.

Mit der Gemeinsamen Normdatei (GND) beschäftigte sich auch Übertext Blog.

Im Jahr 2016 müssen die elektronischen Medien in Semesterapparaten noch nicht einzeln erfasst werden. Die Nutzung wird über eine Pauschalvergütung geregelt, schrieb vdb-Blog.

Lesewolke-Weihnachtsanimation

In diesem Jahr stieg die Anzahl der Werke, die mit CC-Lizenzen versehen wurde auf über eine Milliarde. Eine Infografik zeigt, wie sich die einzelnen Lizenzen verteilen, welche Inhalte und Sprachen dabei eine Rolle spielen (via Netbib).

Auf das Programm der nächsten Inetbib-Tagung (10.-12. Februar 2016 in Stuttgart) verlinkte Fortbildung in Bibliotheken. das Motto lautet „Treiben wir oder werden wir getrieben“.

Beim der Sketchnote Challenge warf Tracy Hoffmann einen zeichnerischen Blick auf die Katalogisierung, siehe Bibliothekarisch.de.

Beliebt sind Drohnenflüge in und über Bibliotheken. Bibliothekarisch.de fand ein Video der Jefferson Market Library. Geflogen sind wir nicht zwar nicht, aber vom Besuch der Landesgruppe Brandenburg in der Bibliothek des Bauhaus-Archivs Berlin gibt es zumindest einen Blogbeitrag mit Diashow.

Das war die letzte Ausgabe der wöchentlichen, bibliothekarischen Blogschau in diesem Jahr. Lesewolke schwebt jetzt erst mal ganz virtuell in die Weihnachtsferien. 🙂

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14. Dezember 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’15)

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Trommelwirbel – den Titel „Bibliothek des Jahres 2015“ erhielt die Stadtbibliothek Köln. Herzlichen Glückwunsch! In der Pressemitteilung des dbv wurde u.a. die „sehr hohe Motivation der Mitarbeitenden und eine interdisziplinäre Vernetzung mit der Technologie- und Kreativbranche“ gelobt.

Die Universität Zürich hat ein Wiki zur Erstellung und Nutzung von E-Books veröffentlicht, die beispielsweise als Lehrmaterial an Hochschulen eingesetzt werden könnten (via Biboer). Neben Tipps zur Nutzung werden Publikationsformate, Autorensysteme sowie ePUB-Reader vorgestellt bzw. verlinkt.

Um „Open Educational Ressources und Bibliotheken“ drehte sich ein Beitrag im Hapke-Weblog. Der Autor ging auf zahlreiche Beiträge zu diesem Thema ein und verlinkte diese. Und Till Kreutzer räumte bei iRights.info mit drei Mythen über OER auf.

Felix Lohmeier, Jens Mittelbach und  Matti Stöhr widmeten ein Kapitel im „Handbuch Informationskompetenz“ den „Informationsservices auf Augenhöhe – So können Bibliotheken den Forschungsprozess proaktiv unterstützen“ (die Autorenfassung des Beitrages ist frei online verfügbar). Dabei wird unter anderem am Beispiel Literaturverwaltung untersucht, wie der wissenschaftlichen Arbeitsprozess begleitet werden könnte (via Blog Literaturverwaltung).

Eine Empfehlung des Weblogs Fortbildung in Bibliotheken lautete: „Mal wieder einen Blick auf Library Training werfen“. Hier werden Fortbildungstermine verschiedener Anbieter (dbv, BIB, ekz, fb-wiki, ZBIW usw.) auf einer Plattform dargestellt. Etwas lernen kann man auch im  Heft 2/2015 der Zeitschrift „027.7“ und zwar über RDA (via netbib). Einen Bericht über seinen Besuch bei der Gamescom 2015 in Köln verfasste Robin Horn, zu lesen im NRW-Blog.

In der ReiheBlog & Recht“ verfasste Klaus Graf den Beitrag „Wie ist das mit dem Kommerz?“ u.a. mit interessanten Hintergründen zu Schleichwerbung, Bloggerreisen und Buchbesprechungen.

Impressionen aus dem Neubau der Universitätsbibliothek Freiburg sowie Links zu weiterführenden Informationen bloggte Libreas.

Bildung, Unterhaltung und dabei noch Geld gespart: Kathi Mignon hat die Bibliothek für sich entdeckt und berichtet in einem Video begeistert über ihre Erfahrungen als Bibliotheksnutzerin (siehe Bibliothekarisch.de).

Auf eine Bilderserie mit den hübschesten Bücherschränken verlinkte Netbib (via Libreas-Tweet). 🙂

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’15)

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Über die Kooperation der New Yorker Schulen mit den öffentlichen Bibliotheken berichtete Basedow1764 Weblog. Unter anderem findet eine Zusammenarbeit nur statt, wenn es an der jeweiligen Schule eine Bibliothekarin bzw. einen Bibliothekar gibt.

Auf den WhatsApp-Service der Stadtbibliothek Erlangen verwies Netbib. Eine Internetseite der Bibliothek erklärt, wie es funktioniert.

NRW-Blog begann eine Blogreihe zu digitalen Spielen in öffentlichen Bibliotheken (Teil 1, Teil 2) und verlinkte u.a. auf den Projektbericht der Daddel-Bib in der Stadtbücherei Neukirchen-Vluyn.

Senioren und Tablet-PCs? E-Plus startete gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen ein Projekt dazu (via NRW-Blog). Der Bericht ist nun online.

Sind Sie auf der Suche nach neuen Ideen? Online-Tools für Mindmaps schaute sich Fortbildung in Bibliotheken an.

Schneeschmelze verwies auf die aktualisierte Übersicht der Literaturverwaltungsprogramme (TU München) und berichtete über Entwicklungen bei JabRef und Zotero.

Die Möglichkeiten der Recherche in wissenschaftlichen Bibliotheken erläuterte Jürgen Plieninger in der Checkliste Nr. 39 nicht nur für One-Person-Librarians (via Netbib).

Es gibt ein neues Weblog: Open Educational Resources in Bibliotheken. Es enthält z. B. einen Beitrag mit dem Link zum entsprechenden UNESCO Open Access Curriculum.

Die teuren wissenschaftlichen Zeitschriften und ihr oft eingeschränkter Zugang waren ebenfalls Thema der vergangenen Woche. Archivalia verlinkte auf zwei Beiträge zum Elsevier-Boykott der niederländischen Universitäten, und Springer kappte den Zugriff auf ihre elektronischen Medien für Russland, weil die Subskriptionszahlungen ausblieben, siehe Infobib. Währendessen verkaufte die Max-Planck-Gesellschaft aus unbekannten Gründen drei Living-Reviews-Journale an Springer. Das ließ bei Scinoptica Fragen offen.

So ein Flug durch die Bibliothek hat was! Bibliothekarisch.de entdeckte diesen kleinen Film aus den Lesesälen der Staatsbibliothek zu Berlin.

Es gibt sogar Bibliotheken, die Backformen verleihen, Infobib verlinkte auf einige Beispiele dazu. 🙂

Bibliotheksschulungen beim #bib8

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Ich besuchte drei Sessions zu Schulungen. Zuerst waren interne Schulungen das Thema (Mitschrift Se6). Denn besonders BibliotheksmitarbeiterInnen werden nun mal stets mit neuen Technologien konfrontiert. Gerade bei technischen Anwendungen geht es ohne ein Verstehen-Wollen allerdings gar nicht, und solche Fälle gibt es wohl fast überall. Aber man sollte wenigstens versuchen, so viele KollegInnen wie möglich mitzunehmen. Berichtet wurde vom Medienmittwoch zu Neuerungen, dem Thekentreff für Auskunfts- und Informationsbibliothekare mit Berichten über Fortbildungen und Neuigkeiten aus den Bereichen oder gar mal einer Reihe, wobei jeder mal als Vortragender verantwortlich ist.

Wikis werden als Informationsmittel durchaus angenommen. Hier muss jedoch darauf geachtet werden, dass es wordähnlich zu bedienen ist, denn technische Hürden schrecken ab. Bei Nachfragen von KollegInnen sollte dann immer auf das Wiki verwiesen werden, um es zu etablieren. Und: Bitte, bitte nicht ausdrucken!

Session-PaedagogikIn wie weit in Bibliotheken schon Bibliothekspädagogik angewendet wird, wollte ein Student der HTWK von den BibCamp-TeilnehmerInnen wissen (Mitschrift Se18). Insbesondere im Kinder- und Jugendbereich kamen einige Konzepte zum Einsatz (Schatzsuche usw.). Alle, die bisher noch wenig zum Thema Bibliothekspädagogik wussten, hörten hier von interessanten Ansätzen, wie der Sandwich-Methode. Hier wechseln sich passive und aktive Phasen der Teilnehmenden ab (siehe auch Methoden und Techniken der Hochschullehre : Sandwich-Methode). Man geht davon aus, dass bei einem mehr als 15-Minuten-Vortrag Konzentration & Aufnahmefähigkeit stark nachlassen, dann heißt es: die Methode wechseln. Und bei Pecha-Kucha-Vorträgen gibt auf jeder Folie nur genau ein Bild, mehr nicht.

Für Interessierte wurden noch einige Buchtipps zur Bibliothekspädagogik genannt:

  • Bibliothekspädagogische Klassenführungen : Ideen und Konzepte für die Praxis / hrsg. von Kerstin Keller-Loibl. – 2., aktualis. und erw. Aufl. – Bad Honnef : Bock + Herchen, 2012. – 196 S. – ISBN 978-3-88347-291-1
  • Keller-Loibl, Kerstin [u.a.]: Leseförderung in öffentlichen Bibliotheken / Keller-Loibl, Kerstin ; Brandt, Susanne. – Berlin : de Gruyter Saur, 2015. – 201 S. – (Praxiswissen). – ISBN 978-3-11-033688-7
  • Siebert, Horst: Methoden für die Bildungsarbeit : Leitfaden für aktivierendes Lehren. – 4., aktualisierte und überarb. Aufl. – Bielefeld : Bertelsmann, 2010. – 170 S. – ISBN 978-3-7639-1993-2
Literaturverwaltung beim 8. Bibcamp

Zum Vergrößern bitte anklicken!

Welche Probleme und Fragen die Teilnehmenden von Literaturverwaltungsschulungen haben, war das Thema einer weiteren Session (Mitschrift Se37). Für Einsteiger können zu viele Funktionen abschreckend wirken. Die Abhängigkeit von bestimmten Plattformen (z.B. Citavi funktioniert nur auf Windows) bereitet öfter Schwierigkeiten. Rein webbasierte Anwendungen sind auch keine Lösung – da waren sich die SessionteilnehmerInnen einig – denn man muss nicht Polarforscher sein, um offline zu sein, Bahnfahren reicht auch. An Hochschulen scheitern die Systeme daran, dass Lehrbeauftragte gern einen eigenen Zitationsstil vorschreiben, statt auf einen von den tausenden vorhandenen Stilen zu verweisen. Da ist Aufklärungsarbeit nötig.

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21. April 2015 at 07:30

Wünsche zur Literaturverwaltung beim #bib7

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Sitzungssaal der FHP

Sitzungssaal der FHP

In der Session zur Literaturverwaltung stellten wir fest, dass die Ansprüche an eine Software sehr unterschiedlich sein können und stark vom persönlichen Arbeitsstil abhängen. Sucht man während des Schreibprozesses nach bereits bekannten Quellen, sollten diese Daten recht einfach aus dem Programm heraus im Hintergrund gesucht und geladen werden.

Wer gern visuell arbeitet, möchte eventuell Literaturdaten oder Zitate einfärben und wie Karteikarten auf dem Bildschirm verschieben.

Ein besserer Datenimport stand ebenfalls auf der Wunschliste. Entweder könnte dies durch ein intelligentes System, welches den Abgleich durch die Nutzung vieler Anwender ermöglicht oder einer Verknüpfung mit Datenbanken, (z. B. der ZDB für Zeitschriftentitel) ermöglicht werden. Eine manuelle Änderungsmöglichkeit wurde jedoch ausdrücklich gewünscht.

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30. September 2014 at 19:30

Veröffentlicht in BibCamp 2014, Literaturverwaltung

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Gelesen in Biblioblogs (46.KW’13)

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Für die Aufreger in der letzten Woche sorgte Roland Reuß mit seinem Artikel in der FAZ zum Thema Datenschutz und Bibliotheken. Das löste Diskussionen in der Inetbib-Liste aus. Auch die Biblioblogger waren nicht untätig. VÖBBlog fasste die Forderungen von Herrn Reuß zusammen. Schmalenstoer.net äußerte sich zu den Behauptungen und zeigte an Beispielen, dass Datenschutz trotzdem ein wichtiges Thema ist, um das man sich in Bibliotheken Gedanken machen sollte. Mit einer Wortwolke vom FAZ-Beitrag angereichert, macht Libreas allerdings die völlig überflüssige Polemik deutlich, die eine sachliche Auseinandersetzung erschwert, so „dass man das hehrste Anliegen verbrennt, wenn man es auf einem derart schwarzen Kanal in die Öffentlichkeit rudert.“ Für eine differenzierte Sichtweise (zumindest gegenüber Bibliotheken) ist Herr Reuß, der schon als Unterstützer des Heidelberger Appells fleißig gegen Open Access wetterte, eben nicht bekannt.

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen bietet die 136-seitige Broschüre „Der Info-Kompass : Orientierung für den kompetenten Umgang mit Information“ kostenfrei an, auch zum Download. Behandelt werden u.a. Fragen zur Informationssuche (z.B. Suchmaschinen, Cookies, Produktsuche, Gefahren) und eigene Aktivitäten in Wikis, sozialen Netzwerken, auf Webseiten, in Blogs (via NRW-Blog).

Was macht eigentlich eine Fachstelle? Eckhard Kummrow von der Hessischen Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken erklärte dies auf der Frankfurter Buchmesse in einem Interview mit dem Stadtfernsehen,  zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Einen gelungenen, kostenfreien E-Book-Ratgeber hat Lehmanns Media veröffentlicht. Neben Grundlagen zu Datenformaten bietet der Ratgeber einen Vergleich der Gerätetypen, Hinweise zur Onleihe und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie das E-Book auf das jeweilige Gerät kommt (via NRW-Blog).

Urheberrecht 2.0“ war das Thema eines Projektes im Rahmen der Stiftung wannseeFORUM. FaMIs vom Oberstufenzentrum in Berlin erstellten Videos, Schwarz-Weiß-Fotografien, Comics und einen Blog dazu (via Netbib).

Neun Monate mit dem Projektwunschkind Bücherschubsen: Die Bibliotheksfrauen aus Enger, Harsewinkel, Hiddenhausen und Werther berichten im NRW-Blog von ihren Erfahrungen mit ihrer Facebookseite.

Wie der Anstieg digitaler Medien die Rolle von BibliothekarInnen verändert, zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Auf die Literaturverwaltungssoftware Docear geht ein ausführlicher Beitrag im Blog Literaturverwaltung ein. Für Fans von Mindmaps ist das Programm sicher eine Überlegung wert.

Im Oktober 2013 wurde in Schweden ein Bibliotheksgesetz verabschiedet. Mehr dazu findet man im dbv-Blog. Eine überparteiliche Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments hat die Bedeutung von Bibliotheken ebenfalls erkannt und eine “Schriftliche Erklärung zum Einfluss der öffentlichen Bibliotheken in europäischen Gesellschaften” verfasst (siehe dbv-Blog).

Nicht mehr lange dann ist Weihnachtszeit. Bibliothekarisch.de ruft für den Adventskalender alle Leser auf, kleine Geschichten rund um die Adventszeit in Bibliotheken oder Erlebnisse mit Büchern, Musik oder anderen Bibliotheksmaterialien zu senden. Es kann auch ein selbstgeschriebenes Gedicht oder eine Buchbesprechung zu einem Weihnachtsbuch sein. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’13)

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„Die Farbe des Katalogs“ heißt das Thema des soeben erschienenen Heftes 2/2013 der Online-Zeitschrift 027.7. Machen Discovery-Systeme wirklich Rechercheschulungen überflüssig? Und muss die erweiterte Suche im Bibliothekskatalog schwinden, weil die Einschlitzsuche à la Google genügt? Dabei sei angemerkt, auch die in diesem Zusammenhang oft genannte Suchmaschine Google bietet in ihren Anwendungen eine erweiterte Suche an (z.B. Suchmaschine, Bildersuche), mit der ich durchaus schon weiterhelfen konnte. 😉

Oliver Flimm berichtete im OpenBibBlog, dass es im KUG nun ein spezielles Feld für die Suche in Inhaltsverzeichnissen gibt. Im Blog Archivalia schimpfte K. Graf, dass die Worte aus Inhaltsverzeichnissen nicht im allgemeinen Index des KUG auftauchen. In diesem Zusammenhang schaute er sich gleich mal die Möglichkeiten in den Verbünden an.

Die Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin (digiS) hat eine umfangreiche „Checkliste Digitalisierung“ veröffentlicht (via Archivalia). Diese Checkliste soll eine Hilfe für Einrichtungen sein, die Digitalisierungen in Auftrag geben und deren Qualität einschätzen wollen.

Dank einem Beitrag auf Hatori Kibble erfuhren wir in der letzten Woche, dass einige Vorträge und Folien zum “Hyperlinked Library MOOC”, einem weltweiten Projekt von Michael Stephens, ebenfalls für Gäste online sind.

Eine Neuigkeit für Literaturverwaltungsbegeisterte hatte der Blog Literaturverwaltung auf Lager: „Bibliographix läuft auf Mac und demnächst auch auf Linux“.

Die Liste der nomierten Spiele für den Kindersoftwarepreis 2013 wurde nun veröffentlicht (via NRW-Blog). Vielleicht ist hier die ein oder andere Empfehlung für Kinderbibliotheken dabei.

Eigentlich wollte Sascha Foerster doch nur seine Magisterarbeit veröffentlichen und zwar gedruckt und als Open-Access-Variante unter CC-By 3.0-Lizenz. Über seine Erfahrungen berichtete er in einem Blogbeitrag (via Archivalia). Ihm würde auch die neueste Änderung des Urheberrechtsgesetzes nicht helfen. Ein Handout dazu hat Thomas Hartmann ins Internet gestellt. Ein Blick in die SHERPA/RoMEO-Liste empfiehlt sich für Veröffentlichungen in Zeitschriften auf jeden Fall weiterhin, wie Heinz Pampel ergänzte (via Inetbib)!

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’13)

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Wie kann man Literaturverwaltungskurse interessanter für die Teilnehmenden gestalten? Die SUB Göttingen entwarf Schulungsunterlagen für Gruppenarbeiten mit Citavi. Diese sind online verfügbar und stehen unter CC-By-Lizenz. Dankeschön! In einem Blogbeitrag bei Literaturverwaltung berichtete Roland Wagner über das Konzept.

Das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, um den Bundesrat davon abzuhalten, der aktuellen Version des Urheberrechtsgesetzes zuzustimmen, da die lang erhoffte Regelung zum Zweitverwertungsrecht nun die „normale Hochschulforschung“ ausgrenzt (via Netbib).

In einem Vortrag auf der 34. Tagung der AG sportwissenschaftlicher Bibliotheken in Bonn am 4.9.2013 ging Klaus Graf ausführlich auf das Thema „Schlechte Bücher? Publikationsmöglichkeiten im 21. Jahrhundert als Herausforderung für Bibliotheken“ ein (siehe Beitrag Archivalia & Diskussion Inetbib) und zeigte an zahlreichen Beispielen, dass man wissenschaftliche Abhandlungen nicht aus formalen Gründen (z. B. beim „falschen“ Verlag erschienen, oder „nur“ eine Bachelorarbeit) als minderwertig abtun sollte. Außerdem geht es um das noch ungenutzte Potenzial wissenschaftlicher Arbeiten, die, wenn schon nicht gedruckt, wenigstens auf Publikationsservern eingestellt werden sollten.

Die neue Broschüre der UNESCO erklärt, was es mit OER = Open Educational Ressources auf sich hat. Dr. R. Becker meint im Vorwort: „Im offenen Zugang zu Bildungsmaterialien liegt eine große Chance zur
Förderung von Bildung und Wissen für alle Menschen.“ (S. 5), weshalb man hier aufklären und die Diskussion anregen möchte (via Fortbildung in Bibliotheken).

Zumindest vor der Wahl geben sich Parteien ja gern volksnah und erkennen schon mal Handlungsbedarf für den Erhalt der Bibliothek. Die ver.di Bundesarbeitsgruppe Archive, Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen hat sich die Wahlaussagen angeschaut  (via Netbib).

Peter Purgathofer, Professor für interaktive Systeme an der TU Wien, hatte genug von DRM beim Amazon Kindle und baute mit Legobausteinen einen Scanner, um die Texte wieder nutzbar zu machen, siehe Video bei iRights.info.

Auf den Trend, 6- oder 15-Sekunden-Videos mit VINE ins Internet zu stellen, geht ein Beitrag im NRW-Blog ein und übersetzt die 12 Tipps zu gelungenen Videos von David Lee King.

Über ein mögliches Thema für die bevorstehende Masterarbeit grübelte Anna Zschokke in einem Blogbeitrag der Töchter Regalias. An verrückten Ideen mangelte es Anna dabei nicht. 😉

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9. September 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’13)

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Am 1. Juli 2013 fand der Workshop von Prof. Heidrun Wiesenmüller zu Resource Description and Access (RDA) an der FH Köln statt. wer diese Erschließungsstandards für seine Arbeit benötigt, kann sich nun die Aufzeichnung anschauen, siehe NRW-Blog (4 Teile als Flashvideo, insgesamt 4 Stunden).

Über die Anreicherung des Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) mit Schlagwörtern aus den offenen bibliographischen Daten von BVB/KOBV berichtete Oliver Flimm im OpenBibBlog.

Den Literaturverwaltungsserviceder UB TU München stellte Gastautorin Dorothea Lemke in einem Blogbeitrag bei Literaturverwaltung vor. Zum Serviceangebot gehören u.a. Citavi-Campuslizenzen, Schulungen, eKurse und Beratung (Sprechstunde, E-Mail-Auskunft).

Die IFLA hat einen Publikationsserver eingerichtet. Im Moment findet man dort die eingereichten Unterlagen für den IFLA World Library and Information Congress 2013 in Singapor, welcher im vom 17.-23. August statt finden wird (via Netbib & Fortbildung in Bibliotheken).

Keine Vergütung seitens VG Wort gibt es für elektronische Bücher im Epub-Format. Hier zählen nur nicht kopiergeschützte PDF-Dokumente. Die etwas merkwürdige Erklärung samt interessanter Kommentare zu diesem Theme findet man im buchreport (via Netbib).

Über die Verwertungsgesellschaft GEMA ärgern sich so manche Künstler. Sie wünschen sich mehr Mitbestimmung und flexiblere Lizenzen, die den heutigen Bedürfnissen bei den digitalen Möglichkeiten entsprechen. Deshalb wollen sie mit Cultural Commons Collecting Society (C3S) eine Alternative zur GEMA gründen und sammeln auf der Crowdfunding-Plattform Startnext Geld für dieses Projekt (via Archivalia).

Das sollten auch BibliothekarInnen wissen: Wem noch nicht so richtig klar ist, wo die Gefahren eines Überwachungsstaates liegen, schaut (via Netbib):

Die verschiedenen Arten von Buchliebhabern beschreibt Laura Kelly, siehe Infografik bei Bibliothekarisch.de. Na, wiedererkannt? 😉

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5. August 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’13)

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In einer Pressemitteilung fasste der Deutsche Bibliotheksverband die Antworten der verschiedenen Parteien (s. a. Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2013) zu der Möglichkeit der Sonntagsöffnung von öffentlichen Bibliotheken zusammen. BibTexte verwies auf die Dissertation „Die Wiederbelebung der Sonntagsöffnung von Bibliotheken“. Heiße Diskussionen zur Sonntagsöffnung gab es in der Inetbib.

Die Seiten des Bibliotheksportals wurden jetzt um die Bereiche Kinder- und Jugendbibliotheken ausgebaut (via Jugendbibliothek21).

Auf das Literatur- und Lesezeichenverwaltungssystem BibSonomy ging TIB-Blog in einem Beitrag näher ein und verlinkte auf zwei neue Screencasts im BibSonomy-Blog, welche die Anwendungsmöglichkeiten zeigen.

Wie entstand eigentlich die Übersicht „Vergleich Literaturverwaltungsprogramme„? Dorothea Lemke berichtete im Blog Literaturverwaltung über ihre Erfahrungen bei der Erstellung der aktuellen Übersicht und ging dabei auch auf Probleme, die sich bei der Erarbeitung ergaben, genauer ein.

Schmalenstroer.net verlinkte auf einen Beitrag von Sascha Foerster, der nützliche WordPress-Plugins für Wissenschaftler vorstellt.

Einen interessanten Blogbeitrag im Upload-Magazin zum Presserecht hat Archivalia entdeckt. Wer für seine Einrichtung bloggt oder anderweitig journalistisch tätig ist, sollte hier durchaus mal hineinschauen.

Oliver Pohl beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit (HU Berlin) mit «Konzept und prototypische Erstellung eines Informationssystems auf VuFind-Basis für die Bibliotheks- und Informationswissenschaft». Es soll sich besser am gegenwärtigen Nutzerverhalten orientieren als b2i. In einem Beitrag im Webis-Blog stellte er das neue LISard-Fachportal vor.

Die Überwachung des Internet durch die Geheimdienste insbesondere der NSA ist weiterhin auch ein Thema in den bibliothekarischen Kreisen. Infobib zitierte die 12 Forderungen eines offenen Briefes verschiedener Vereinigungen, welchen man auch als Privatperson unterschreiben kann.  So eine allgegenwärtige Überwachung kann auch leicht Unschuldige treffen, und zwar nicht nur Leute mit orientalischen Namen, die Chemie studieren (siehe Szenario Bibliotheksdaten Inetbib), sondern auch solche, die „Gebildet, unauffällig und irgendwie links“ sind und sich darüber hinaus „konspirativ“ verhalten, z.B. Mobiltelefon ausschalten, anonyme E-Mail-Adresse verwenden usw. (siehe Beitrag im Freitag via inetbib).

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29. Juli 2013 at 06:00

BibCamp 2013 – Campus Communities und Recherchetipps

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Über vier der sechs Session, an denen ich teilnahm, habe ich in den letzten zwei Beiträgen schon ausführlicher berichtete.

Vortrag zu Recherchekursen

Vortrag zu Recherchekursen

Hier noch kurz zu den zwei übrigen Sessions. In „Campus Communities“ wurde recht kontrovers diskutiert, ob sich der Aufwand für eine Universität und speziell für die Bibliothek lohnt, denn oft haben WissenschaftlerInnen eher überregional Kontakte zu Forschern ähnlicher Themen. Darüber hinaus ist auch die Konkurrenz beim Wissensaustausch von Bedeutung. Möchte doch jeder die/der erste sein, welcher die Erkenntnisse veröffentlicht. Studierende und Alumni könnten da eventuell eher eine Zielgruppe sein. Felix Lohmeier, der die Session moderierte, hat eine ausführliche Zusammenfassung im Wiki veröffentlicht.

Finden statt Suchen„. Mit seinem Vortrag handelte sich Steffen Schilke den Unmut der TeilnehmerInnen ein. Eine Schulung in Informationskompetenz für Studierende (heute jedoch mit BibliothekarInnen) hatte sich kaum jemand darunter vorgestellt. Aber Steffen Schilke bekam dann doch die Kurve und erklärte zu seinen Folien, warum er dies oder jenes Informationsmittel empfiehlt, welche Erfahrungen er selbst gemacht hat und ersparte uns detaillierte Erläuterungen. So wurde es doch noch interessant. Manche Portale wurden in mein Bewusstsein gerückt, von denen ich irgendwann schon gehört, aber sie wieder vergessen hatte (hier zur Mitschrift).

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14. April 2013 at 18:30

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’12)

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Was haben Bibliotheken und Mumien gemeinsam? E. Steinhauer meint in einem Interview mit der Zeit unter anderem „Es geht darum, Sterblichkeit zu überwinden, sich der Endlichkeit durch Aufbewahrung entgegenzustellen.“ Doch das ist lange nicht alles … (via Bibliotheca Altonensis).

Ranga Yogeshwar

Ranga Yogeshwar

Im 7. Themendienst steht Ranga Yogeshwar, der Preistäger der Karl-Preusker-Medaille 2012, im Mittelpunkt. Im Interview mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. verrät Ranga Yogeshwar, woher sein Interesse an Bibliotheken rührt. Der Einsatz hat familiäre Wurzeln, sagt er. Sein indischer Großvater, der Bibliothekswissenschaftler Shiyali Ramamrita Ranganathan, habe ihm die Bedeutung der kulturellen Einrichtungen bereits von Kindheit an vermittelt. So seien sie für ihn zu einer Lebenshaltung geworden. Auch Bibliothekarisch.de hatte in der letzten Woche den Preisträger als Thema.

Mendeley, eine Mischung aus Literaturverwaltung und Sozialem Netzwerk für WissenschaftlerInnen, hat den ersten Global Research Report veröffentlicht, berichtete Scinoptica. Der Dienst hat inzwischen über 2 Millionen Nutzer. Besonders lesefreudig sind demnach westeuropäische Forscher, die auch die meisten Literaturverweise speichern. Schwierig ist die Lage für Wissenschaftler aus Entwicklungsländern, denen der Zugang zu vielen kostenpflichtigen Publikationen fehlt.

Die SLUB Dresden berät WissenschaftlerInnen bezüglich Bibliometrie. Und weil sicher nicht jeder weiß, was es damit auf sich hat, gibt es dort gleich noch eine gelungene Erläuterung dazu (via Netbib).

Der Streit um die Onleihe geht in die nächste Runde. Matthias Ulmer, Verleger und Vorsitzender im Verleger-Ausschuss des Börsenvereins, verlangt, dass ein Modell, bei dem Bibliotheken die Onleihe anbieten, dafür sorgen muss, dass es keine Umsatzeinbrüche gibt (siehe Buchreport, via NRW-Blog).

Ein Teil der ehemaligen Stralsunder Gymnasialbibliothek wurde an ein Antiquariat verkauft. In der Inetbib gab es daraufhin Diskussionen, ob so etwas erlaubt sei. Infobib fasste es in einem Blogartikel zusammen.

Es ist gar nicht so einfach sich zu merken, welchen Garderobenschrank man in der Bibliothek hatte. Und dann war da noch die PIN … . Eine Glosse in der taz nimmt sich diesem Dilemma an (via Netbib). 😉

Foto: Nina Yogeshwar (Quelle: Treffpunkt Bibliothek, Themendienst 7)