Lesewolke

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Archive for the ‘Open Access’ Category

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’17)

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Auf der Leipziger Buchmesse wurden 30 Kinder- und Jugendbücher mit dem Leipziger Lesekompass 2017 ausgezeichnet. Die Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf die Preisträger in den verschiedenen Alterskategorien.

Die Fachstelle ÖB NRW ging näher auf die App BIBPARCOUR ein und stellte viele spannende Veranstaltungsbeispiele vor, die bereits in Bibliotheken umgesetzt wurden.

Im Tagesspiegel erschien ein Gastbeitrag zur Autorenvergütung von Rainer Kuhlen (via Archivalia). Darin meint er, dass die Verlage am Verkauf und der Lizenzierung ihrer Produkte verdienen und in die Diskussion mit der VG Wort eigentlich nicht einmischen sollten. Zudem schon gerichtlich geklärt wurde, dass Verlage nicht automatisch an den Ausschüttungen beteiligt werden dürfen. Eine Individualerhebung und –vergütung der in Lernplattformen genutzten Werke wäre für Hochschulen zudem nicht nicht zumutbar.

Im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstellte der Beirat der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland die BroschüreDie Empfehlungen zum Umgang mit wissenschaftlichen Sammlungen an Universitäten“ (via VÖBBlog).

ZBW-Mediatalk berichtete ausführlich von der Open Science Conference 2017 in Berlin. Forschungsdaten und Open Educational Resources (OER) bildeten die Schwerpunkt dieser Konferenz. Die Barrieren liegen inzwischen mehr im kulturellen als im technischen Bereich. Trotz einem kostenfreien Zugang gibt es Regeln zur Nutzung der Daten und Texte.

Die Library 2.017 mini-conference stand unter dem Motto „Expertise, Kompetenzen und Karriere“ (via Fortbildung in Bibliotheken). Der Wandel des Berufsbildes, was wird heute von Bibliotheksmitarbeitern erwartet usw. waren Themen dieser Webkonferenz, die weltweit zugänglich war. Hier ein Einblick in die ersten 90 Minuten als Twitter-Storify.

Andreas Mittrowann besuchte Bibliotheken in Italien und schilderte im Blog Globolibro seine Eindrücke. Auf Flickr veröffentlichte er zahlreiche Fotos der Bibliotheken.

Außerdem erschien in der letzte Woche mein Film „Mit dem BIB in Wienhier bei Lesewolke! Er stellt sechs wunderschöne österreichische Bibliotheken vor. 🙂

Martin Scheuplein, der Chef der Kartensammlung an der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle fand eine alte Karte aus dem 16. Jahrhundert, die für Aufsehen in der Fachwelt sorgte, siehe idw online (via Archivalia) & Spiegel online. Vermutlich gehört sie zu einem Fragment einer großen Gesamtkarte, von der bisher nur zwei weitere Tiele bekannt sind. Genau genommen, handelt es sich nicht um eine klassische Landkarte, denn zum Reisen wäre sie ungeeignet, sondern eher um eine Infografik, die Bibelszenen verortet.

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’17)

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Inzwischen wurde die Ausgabe für Bibliotheken des Horizon Reports 2017 (Engl.) veröffentlicht (via Fortbildung in Bibliotheken). Auch ZBW-Mediatalk interessierte sich für die weitere Entwicklung und fragte: „Wie sieht die Zukunft des Forschens und Publizierens aus?“ Im Februar 2017 nahmen dazu 234 Personen an einer Umfrage teil. Die Ergebnisse wurden im Beitrag veröffentlicht. Demnach ist die Akzeptanz von Open Access stark gestiegen, alternative Metriken gewinnen an Bedeutung und 57,9 Prozent glauben, „dass der Impact-Faktor dann als Indikator ausgedient haben wird.“ Auch Open-Science-Aktivitäten werden dann vermutlich stärker gewürdigt werden. Passend dazu sah sich wisspub.net den Open Science Monitor genauer an.

Jeweils im Frühjahr erscheint die aktualisierte Fassung des Skripts „Internetrecht“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren. Jetzt ist die Ausgabe April 2017 im Jurablog online (via Archivalia).

Im Blog Literaturverwaltung wertete Philipp Zumstein eine Twitterumfrage aus, die ermitteln sollte, welche Metadaten beim Zitieren wichtig sind. Nicht in allen Stilen und Fachrichtungen sind beispielsweise Artikeltitel oder Zeitschriftentitel von Bedeutung.

Anleitungen, Materialien und Arbeitsblätter für die Veranstaltung „Wie weit ist mein Buch gereist? Von der Buch-Idee bis zur Ausleihe“ stehen auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf zur Nachnutzung zur Verfügung (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Künstlerin Rebecca McCorkindale erstellte die Grafik „Bibliotheken für alle“. Sie ist in 60 Sprachen verfügbar und mit der CC-Lizenz BY-SA 4.0 (also Namensnennung + Weitergabe unter gleichen Bedingungen) nutzbar, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Leicht verständliche Erläuterungen zur Nutzung von Bildern aus Wikimedia Commons gibt der Lizenzgenerator (via VÖBBlog).

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27. März 2017 at 08:50

Gelesen in Biblioblogs (11.KW’17)

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Das wird spannend – am 3. April 2017 soll der erste BibChatDE bei Twitter stattfinden. Das Thema lautet „Wozu noch Bibliotheken? Es gibt doch Google!“. Für die Organisation dieses Chats wurde bereits eine Internetseite angelegt.

Am 11. März 2017 fand in Cottbus der 6. Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg statt. Dazu erschien in der letzten Woche hier bei Lesewolke ein Blogbeitrag. Inzwischen ist auch der 2-Minuten-Clip mit einigen Impressionen zu dieser Fachtagung fertig geworden. Beim Minute Madness wurden die geplanten Vorträge vorab in 90 Sekunden vorgestellt.

Deutsche, österreichische, luxemburgische und Schweizer Bibliotheksverbände haben einen Vereinbarung unterschrieben, die es den jeweiligen Mitgliedern grenzübergreifend ermöglicht, an Kongressen und Fortbildungen zum reduzierten Mitgliederpreis teilzunehmen, siehe vdb-online (via Library Mistress).

Libreas hat sich vorgenommen, zukünftig Debatten im Blog zu dokumentieren. In Listen, wie der Inetbib, sind Debatten im Nachhinein nicht immer leicht nachzuvollziehen. „Die Analyse Eric Steinhauers zum Aufruf Publikationsfreiheit.de“ lautet das erste Thema.

Auf die Suche nach einem Repositorium für bibliothekarische Fachbeträge machte sich Ulrich Herb. In seinem Blogbeitrag bei scinoptica kritisierte er, dass E-LIS zeitweise nicht erreichbar wäre und sich URLs ändern können. Bayern 2 erläuterte leicht verständlich in einem Radiobeitrag, was es mit Open Access auf sich hat (via MedInfo). ZBW-Mediatalk stellte Forschungstools vor.

Im Bibliotheksportal wurde eine neue Version des Bibliothekswertrechners veröffentlicht (via Fachstelle ÖB NRW). Auf Wunsch wird das Skript des Rechners für die eigene Bibliotheksinternetseite zur Verfügung gestellt.

Die Business 2 community gibt fünf einfache Tipps, wie man mittels Storytelling seine Kunden erreicht (via Fortbildung in Bibliotheken).

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20. März 2017 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’17)

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Die ETH-Bibliothek hat ihre neue PlattformExplora – die Erlebniswelt der ETH“ gestartet . Dort werden spezielle Themen aufgegriffen und in einem Wechsel aus Bildern, Videos und Texten anschaulich dargestellt. Storytelling nennt sich dieses Konzept (via digithek blog). Und das ist eher selten: „Die gezeigten Abbildungen aus den Beständen der ETH-Bibliothek sind frei zugänglich und können hochaufgelöst heruntergeladen und weiterverwendet werden.“ (Quelle: Explora, Über uns).

WiFi4EU heißt die Initiative der Europäischen Union, welche dazu gedacht ist, „einen freien Internetzugang an öffentlichen Plätzen wie Bibliotheken, Parks oder öffentlichen Gebäuden zu realisieren.“ (siehe auch Fachstelle ÖB NRW). Um dieses Ziel zu erreichen sind ca. 120 Millionen Euro eingeplant.

Die Fachstelle ÖB NRW stellte das interkulturale Projekt „Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund – Medien und mehr aus der Stadtbibliothek Dormagen“ vor. Hierbei handelt es sich um eine Vielzahl von Aktivitäten, angefangen beim Bestandsaufbau mit Beteiligung der Kooperationspartner bis zu gezielten Veranstaltungen.

Wie steht es mit der Weiterbildung bei älteren Bibliotheksmitarbeiteinnen und -mitarbeitern? Das Wega-Team beschäftigte sich von Ende Januar bis Anfang März in einer mehrteiligen Reihe ausgiebig mit der Bachelorarbeit von Annett Burkhardt, die für ihre Umfrage 196 wissenschaftliche Bibliotheken in Hamburg anschrieb (via Bibtexte).

Christian Heise probierte Open Science aus. Seine Doktorarbeit war während des Schreibprozesses jederzeit online einsehbar. ZBW-Mediatalk interviewte ihn zu seinen Erfahrungen mit dieser offenen Methode.

Kapselschriften berichtete ausführlich über das Symposium „Rechtsquelle Wikipedia? : Praxis – Fiktionen – Standards”.

Wie erkennt man falsche Informationen – sogenannte  „Fake News”? Eine Grafik der IFLA gibt Tipps (via Archivalia). Sie wird dort in zahlreichen Sprachen angeboten.

Die „Regeln für die Schlagwortkatalogisierung“ wurden überarbeitet und stehen nun online zur Verfügung (via VÖBBlog).

Bibliotheksratte trug Fundstücke aus der Twitterwelt zum Thema Bibliothek zusammen – die Twitterlieblinge Teil 10. 🙂

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6. März 2017 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’17)

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Der NMC Horizon Report 2017 ist erschienen (via Netbib). Der Weiterbildungsblog listet die Trends auf, zeigt ein Video und verschweigt auch kritische Stimmen nicht.

Die Online-Zeitschrift Password kürte Rudolf Mumenthaler zum Information Professional des Jahres 2017 (via Netbib). Er hatte sich unter anderem für die Rettung der ZB Med eingesetzt. In einem Interview mit Password beantwortet er zahlreiche Fragen zur aktuellen Rolle der Bibliotheken.

VÖBBlog verlinkte auf die deutsche und englische Version der Publikation „Projektbericht von e-Infrastructures Austria”. Darin geht es unter anderem um Forschungsdaten.

„Gutes Aufwachsen mit Medien“ – die Neuauflage dieser Broschüre kann von Bibliotheken kostenlos bestellt oder auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) heruntergeladen werden (via Fachstelle ÖB NRW). Darin gibt es Tipps und Hilfen für Eltern und Pädagogen zur Vermittlung von Kenntnissen der sicheren Internetnutzung an Kinder.

Artikelgebühren, um den Lesern den kostenfreien Zugang zur Publikation zu ermöglichen, liegen im Trend. Doch „They are selling articles that have been paid-for to be open access.“ behauptet Ross Mounce über Elsevier in seinem Blogbeitrag (via VÖBBlog).

Auf online verfügbare Tagungsberichte „Digitalisierung in Lehre und Studium“ (RUB), „DINI-Jahrestagung 2016“ und „Veränderung durch Digitalisierung – Lernen von anderen Branchen“ FernUni Hagen machte e-teaching.org aufmerksam (via Fortbildung in Bibliotheken).

Im Rahmen eines Berufsschulprojekts entstand ein kurzes Video, welches mit Klischees zum Berufsbild in Bibliotheken aufräumt und Aufgaben von Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste zeigt, siehe Netbib.

Und weil man ja auch gern etwas Nettes hört/liest: „We need librarians more than ever“ meint dieses Video von John Spencer, siehe VÖBBlog.

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20. Februar 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’17)

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Julia Bergmann übersetzte die Materialien zum Design Thinking für Bibliotheken ins Deutsche und bietet diese zum Download auf ihrer Internetseite an (via Fachstelle ÖB NRW). Bei dieser Methode geht es darum, Ideen für verschiedenste Problemstellungen zu entwickeln, z.B. der Verbesserung von Services, IT-Lösungen uvm.

Für alle Einrichtungen, die in sozialen Netzwerken unterwegs sind: Ein Whitepaper mit Handlungsempfehlungen und rechtlichen Hintergründen zu Impressumspflicht, Datenschutzerklärung und Disclaimern bei Facebook veröffentlichte Dr. Thomas Schwenke (via Fachstelle ÖB NRW). Außerdem sind einige Vorträge vom Urheberrechtstag 2017 (Ende Januar in Hannover) online (via Archivalia).

Die Darmstädter Fahrbibliothek gibt es schon seit 41 Jahren. Das Angebot ist immer noch ein großer Erfolg (via Fahrbibliothek.de). 2016 stiegen die Ausleihzahlen noch mal um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, schrieb das Darmstädter Tageblatt. Die meisten Nutzer sind Kinder und Jugendliche.

Nutzer der Bibliothek der TH Wildau können demnächst auch einen Roboter fragen, wenn sie Hilfe benötigen. Pepper kann aber nicht nur fragen beantworten, sondern auch zur Ruhe mahnen oder Witze erzählen, siehe RBB (via Netbib).

Viel positives Feedback zu Open Access ergab eine Umfrage des FID Romanistik, siehe ciberaBlog. Der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 startete eine Umfrage zur Hochschullehre und Open Science (via Fortbildung in Bibliotheken). Auf die Ergebnisse darf man dann gespannt sein.

Bibliothekarisch.de feierte in der letzten Woche sogar schon 10jähriges Bestehen und möchte gern wissen, was Sie an dem Blog lieben und damit verbinden.

Auch das Lesen von fachlichen Blogs kann eine Art der Fortbildung sein, meinte Fortbildung in Bibliotheken und verlinkte auf das wöchentliche Digest hier bei Lesewolke. Die Leser der Lesewolke begrüße ich übrigens auch gern persönlich am 11. März 2017 beim Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg in Cottbus (weitere Infos, Anmeldung, Programm). Unter anderem werden auch Führungen im IKMZ-Gebäude angeboten, welches Sabine von Fischer in ihren Artikel in Werk, Bauen und Wohnen (92.2005,4, S. 4-13) als Lesewolke betitelte und schrieb „Einer Wolke ähnlich, verändert der Bibliotheksbau für die Brandenburgische Universität seine Figur mit jeder Verschiebung des Blickwinkels der Betrachtenden.“ Dieser hübsche Vergleich lieferte dann später die Idee für den Blognamen.

Schoelcher-Bibliothek

Schoelcher-Bibliothek

Ein interessantes Bibliotheksbauwerk bestaunte ich auf der Insel Martinique in der Karibik – die Schœlcher-Bibliothek. Und nur dank digitalisierter, historischer Hefte einer Architekturzeitschrift aus der Entstehungszeit des Bauwerkes konnte ich jetzt doch noch ein paar Hintergründe ermitteln. 🙂

Auf alte Bücher, u.a. frühe Werke von Galileo, Isaac Newton und Leonardo da Vinci, waren die Diebe in Feltham aus und ließen sich in Mission-Impossible-Manier mit Seilen von der Decke herab, um die Bewegungsmelder zu umgehen, siehe The Guardian (via Infobib).

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13. Februar 2017 at 09:30

Gelesen in Biblioblogs (50.KW’16)

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Laut einer Pressemitteilung des Aktionsbündisses „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ wurde der umstrittene Rahmenvertrag für Vergütung im Hochschulbereich nach § 52a UrhG vorerst ausgesetzt. Bis zum Jahresende wollen die Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und VG Wort eine Übergangslösung erarbeiten.

Dafür scheint das Projekt DEAL – eine bundesweite Lizenz für Elsevier-Zeitschriften – vorerst gescheitert zu sein, siehe Infobib. Zahlreiche Hochschulen, die ihre Verträge gekündigt hatten, um die Verhandlungsposition zu stärken, stehen nun ohne Lizenzen da.

Bei der Literaturbeschaffung auf Schattenbibliotheken auszuweichen, ist aus urheberrechtlicher Sicht auch nicht unbedingt eine gute Lösung. Das Herunterladen der dort bereitgestellten Literatur ist rechtswidrig, und das reine Lesen zumindest in der Grauzone, meint Herr Steinhauer in seinem Diskussionspapier.

Nach einen jahrelangen Prozess über die Verteilungspraxis der VG Wort, der zugunsten der Urheber entschieden wurde, gibt es jetzt die gesetzliche „Möglichkeit“ für Urheber, ihre Verleger an den Ausschüttungen zu beteiligen. Martin Vogel erklärte im Perlentaucher leicht verständlich die gesamte Debatte, ihre Auswirkungen und geht auch auf die Vergütung zur Seminarliteratur ein (via Archivalia).

Auf gemeinsame Leitsätze zur wissenschaftlichen Publikationspraxis einigten sich die Académie des sciences, die Leopoldina und die Royal Society, siehe Wisspub.net. Empfohlen werden darin Preprint-Server, um einen schnellen Zugang zur Information zu gewährleisten, und Open Access. Und alles zum Thema Forschungsdatenmanagement findet man auf der neuen Plattform forschungsdaten.info (via Archivalia).

Im Heft 4/2016 der o-bib sind die Konferenzbeiträge vom letzten Bibliothekskongress frei verfügbar.

VÖBBlog machte auf die Wikipedia Bibliotheks-Kampagne #1Lib1Ref aufmerksam. Vom 15.01.-03.02.2017 sind Bibliothekarinnen und Bibliothekare aufgerufen, in Wikipedia-Artikeln Literaturangaben zu ergänzen.

Die SLUB Dresden veröffentlichte derweil die 4. NeuauflageLiteraturverwaltungsprogramme im Überblick“ (via Archivalia).

Lesewolke-WeihnachtsanimationTexte von Stellenanzeigen erreichen übrigens nur selten eine Schöpfungshöhe, die einen Urheberrechtsschutz begünstigt. So scheiterte eine Klägerin vor dem Kammergericht Berlin mit einer diesbezüglichen Beschwerde, zusammengefasst von Archivalia.

Die Bücher aus dem Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek sind online verfügbar, siehe Pressemitteilung (via VÖBBlog).

Wie man bei der Sichtung neuer Trends den Überblick behält, erklärt ZBW-Mediatalk im 2. Teil der Reihe Trend-Monitoring. Die Sammlung auf Chancen prüfen – das ist das Thema des 3. Teils.

Das war der letzte Beitrag in diesem Jahr. Lesewolke entschwebt nun in eine längere Weihnachts- und Winterpause! 🙂

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’16)

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Nach der Ankündigung der Open-Access-Strategie im September 2016 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nun eine Richtlinie dazu veröffentlicht, siehe wisspub.net. Norbert Frei, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Jena, ist von dieser Entwicklung überhaupt nicht begeistert und nutzte die Süddeutsche Zeitung, um seine Meinung kund zu tun (via Archivalia).

Welche Kriterien sind bei der Beurteilung bibliothekarischer Fachstellen von Bedeutung? Und wer wäre an so einem Ranking interessiert? Fortbildung in Bibliotheken möchte sich diesem Thema gern mal annehmen und freut sich über Meinungen und Zuspruch.

NRW-Blog verlinkte in dieser Woche auf die Leitfäden zum Schutz der Privatsphäre in den verschiedenen Netwerken und auf die Broschüre „Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt! Urheber- und Persönlichkeitsrechte im Internet”. Beide Hilfen bei der aktiven Internetnutzung werden von Klicksafe angeboten.

Wie sieht das perfekte Buchcover aus?“ fragte die Süddeutsche Zeitung einige Verlagsmitarbeiter (via VÖBBlog). Wobei es sich im Artikel vom allem um Illustrationen für Kinderbücher, Krimis, Fantasy und Ratgeber dreht. So legen Fantasy-Fans zum Beispiel Wert darauf, dass der Held auf dem Cover der Beschreibung im Buch entspricht.

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21. November 2016 at 10:00

Veröffentlicht in Open Access, Soziale Netzwerke

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Gelesen in Biblioblogs (43.KW’16)

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„Die neuen Heldinnen und Helden der Bibliotheken“ – so hieß ein Beitrag bei welt.de, der anläßlich des Tages der Bibliotheken 2016 gern geteilt wurde. Der Text stammt vom dbv und wurde als Advertorial veröffentlicht (via Archivalia & VÖBBlog). „Mich irritiert dennoch, dass die Presse (zumindest die Welt) anscheinend nur gegen Zahlung bereit ist, sich mit Bibliotheken zu befassen…„, schrieb Ulrich Herb bei Inetbib. Denn ein Advertorial, so lernten wir, ist laut Wikipedia eine „Werbeanzeige, die den Anschein eines redaktionellen Beitrages erwecken soll.“.

Im Blog Medienpädagogik erläutert detailliert ein Veranstaltungsformat, bei dem Schüler einen Trailer für ein Jugendbuch erstellen können (via Fortbildung in Bibliotheken). Neben einem Arbeitsblatt, welches hilft, inhaltliche Gestaltungselemente zu finden, sind praktische Tipps (z.B. Videoerstellung, Musikquellen) enthalten.

Eine Übersicht von „Video-Tutorials zu Open Access und Open Data“ veröffentlichte Publisso der ZB Med. Neben dem eigentlichen Link sind in der Tabelle Angaben zur Länge, Sprache und der Lizenz enthalten, gefunden bei Archivalia. Das Blog Archivalia widmete sich ausgiebig der Open Access Woche und publizierte nach eigenen Angaben 16 Beiträge zu diesem Thema, siehe Rückblick mit vielen Links.

Welche Bedingungen werden benötigt, damit sich digitales Publizieren und der freie Zugang zu den Veröffentlichungen durchsetzten kann? Im Rahmen des Programms „Eine Woche Zeit“ zum Thema „Konzepte wissenschaftlichen Publizierens im digitalen Zeitalter“ entstanden 10 Thesen, siehe Hypotheses Redaktionsblog.

Ein Beitrag bei dhmuc fragt „Wie permanent sind Permalinks?„. Hier werden auch die verschiedenen Arten von Links (permanente Identifikatoren, Direktlinks, Kurzlinks sowie aussagekräftige Links) und ihre Einsatzgebiete näher erläutert. Ein Peer Review ist ausdrücklich erwünscht. Der Artikel soll dann in der Online-Zeitschrift Informationspraxis erscheinen (via Archivalia).

Infografiken sehen schön aus. Aber wie recherchiert man nach darin enthaltenenen Texten? Die Forschungsgruppe Knowledge Discovery der ZBW entwickelte ein Verfahren zur Text-Extraktion: „es wendet eine neuartige Kombination von Methoden aus Bildverarbeitung und Data Mining an, die mit minimaler manueller Eingabe auskommt.„, siehe ZBW Mediatalk.

Die „digitale Bildungsrevolution“ – kommt er nun doch noch – der Paradigmenwechsel? Shift geht in einem ausführlichen Beitrag auf Akteure und Methoden ein und fragt sich, ob kritisches Denken noch gelernt/gelehrt wird oder alles im Klausurtraining endet (via Fortbildung in Bibliotheken). Letzteres ist wiederum ebenfalls ein Problem für die Wirtschaft „Sie braucht einerseits gescheitere, vielfältig fähigere, selbstständig denkendere und komplexere Aufgaben bewältigende Arbeitskräfte […]. Andererseits dürfen diese Arbeitskräfte nicht auf dumme Ideen kommen und etwa zu sehr selbstbeauftragt eigenmächtig lernen […]“ .

Librarian in Residence war in der letzten Woche in der New York Public Libary zu Gast, erkundigte sich dort nach Bibliotheksangeboten für Migranten und listete diese auf.

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’16)

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Bibliotheken, die selbst Open Access leben, z.B. Schulungsmaterialien veröffentlichen, Fotos zur Weiternutzung freigeben, Open Access publizieren uvm., können sich nun um ein Open Library Badge bewerben (via Archivalia). Mindestens drei von zehn Kriterien müssen erfüllt sein. Das Open Library Badge macht die Offenheit der Einrichtung auch nach außen sichtbar.

Das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft äußerte sich nun in einer Pressemitteilung zum Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen für Nutzungen nach § 52a UrhG (via Archivalia). Darin werden Aufwand und Kosten des Vertrages dargelegt. In Folge dessen sei zu erwarten, dass Hochschulen eher auf elektronische Semesterapparate verzichten werden: „Die Studierenden werden wenn überhaupt kopierte und ausgedruckte Vorlagen in Aktenordnern erhalten; sie werden auf Selbsthilfe angewiesen sein oder auf die Suche in Google oder Wikipedia verwiesen. Die Qualität der Ausbildung wird drastisch sinken.„.

Eine „Dramatische Verschlechterung bei der Arbeit mit Google Books“ beklagte Archivalia. Demnach sind zahlreiche Snippets von Büchern verschwunden. Das reduziert die Treffer bei Suchanfragen. Andere Leser konnten diese Erfahrungen bestätigen.

Librarian in Residence stellte die Queens Library in New York vor (Teil 1, Teil 2), die sich besonders im Bereich der interkulturellen Bibliotheksarbeit engagiert. Die Bibliothek hat Bestände vieler Sprachen und bietet kostenlose Kurse und Veranstaltungen für Erwachsene vor allem in Englisch, Lesen/Schreiben an. Auch eine mehrsprachige Internetseite und Übersetzungshilfen für den Bibliotheksalltag gehören zum Programm.

Das Themenheft „An verschwundenen Orten“ des Evangelischen Literaturportals erläutert nicht nur politische Hintergründe verschiedener Länder Afrikas und Vorderasiens sondern stellt auch empfehlenswerte Romane dieser Länder vor, siehe NRW-Blog.

Ein Beitrag der Bundeszentrale für politische Bildung erläuterte, wie man mit der Open-Source-Software Twine Erzählungen mit verzweigten Handlungen erstellen kann (via NRW-Blog). Der Leser trifft dabei hin und wieder Entscheidungen, die sich darauf auswirken, welcher Handlungsstrang weitergeführt wird. Das kann auch dazu anregen, beim nächsten Mal zu probieren, was passiert, wenn man eine andere Wahl trifft. Die Grundidee stammt aus den 80er Jahren, als Spielbücher auf den Markt kamen, die dann jedoch mit dem Aufkommen von Computerspielen in Vergessenheit gerieten.

Die Deutschen und das E-Book (Infografik von Statista_com, CC BY-ND

Die Deutschen und das E-Book (Infografik von Statista_com, CC BY-ND

Einen wesentlichen Schritt weiter, als Texte lediglich auf elektronischen Geräten lesbar zu machen, ging das Projekt „adaptable Books“ (via NRW-Blog), vorgestellt in der Leseprobe der Zeitschrift JuLIt 2/2016. Hier wurden zusammen mit Drittklässlern einer Münchner Grundschule andere mediale Elemente, wie Audio-/Videodateien oder Sachtexte integriert und somit E-Books geschaffen, die speziell den Bedürfnissen der Schüler angepasst waren.

Gedruckte Bücher sind bei deutschen Lesern nach wie vor sehr beliebt. Sie schrecken auch vor dicken Wälzern mit mehr als 500 Seiten nicht zurück, wie zwei Infografiken von Statista zeigen (gefunden bei Bibliothekarisch.de).

Conan the Librarian – da traut sich keiner mehr, Bibliotheksregeln zu ignorieren oder unqualifizierte Fragen zu stellen, siehe Bibliothekarisch.de. 😉

Grafik: Statista_com, Lizenz: CC BY-ND

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’16)

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Stadtbücherei Hilden

Den Titel „Bibliothek des Jahres 2016“ erhält die Stadtbücherei Hilden (via NRW-Blog). In der Pressemitteilung des dbv werden unter anderem ein „neu entwickeltes und aktualisiertes Marketingkonzept mit Bestandsprofil und Veranstaltungskonzept bei klarer Zielgruppenorientierung“ gelobt.

WILA Arbeitsmarkt führte ein Interview mit der Direktorin der Universitätsbibliothek der FAU Erlangen-Nürnberg zum Studium und den heutigen, vielfältigen Aufgaben in Bibliotheken (via vdb-Blog). Eines macht jedoch Kontanze Sölder im Gespräch deutlich: „Wenn jemand nur des gedruckten Buches wegen in einer Bibliothek arbeiten möchte, hat er schon heute ein Problem.

Im Frühjahr 2016 fand in 37 kommunalen öffentlichen Bibliotheken des Regierungsbezirkes Freiburg eine Benutzerumfrage statt (via NRW-Blog). Die Ergebnisse sind online verfügbar.

Globolibro sah sich einen Beitrag von Business Insider UK an, in dem es um die Zukunft der Bibliothek geht – genauer einem Blick ins Jahr 2056. Demnach werden Vernetzung, Beratung und Begleitung weiterhin Aufgaben von Bibliotheken sein.

Das Massachusetts Institute of Technology entwickelte eine Methode mit der man dünne Bücher lesen kann, ohne sie aufzuschlagen. Wie das funktioniert, erklärt ein Beitrag von Science ORF.at (via VÖBBlog).

Viele Werke, die geschützt sind, werden zwar nicht mehr verlegt, können aber wegen den ungeklärten Rechten auch nicht digitalisiert werden. Das erschwert/verhindert die Nutzung. Martin Kretschmar ging in einem Interview mit iRights.info ausführlich auf die Probleme ein (betrifft lt. Beitrag nach 50 Jahren 90% der herausgegebenen Werke) und wünscht sich „eine Regel […], wie man sie aus dem internationalen Markenschutzrecht kennt. Wird eine geschützte Marke eine bestimmte Zeit lang nicht genutzt, kann der Rechteinhaber sie verlieren.″.

Der Börsenverein stellt seine Shop-Plattform Buchhandel.de ein.“ schrieb Buchreport (via Infobib). Die Umsätze des Portals buchhandel.de, welches bereits 1997 initiert wurde, entsprachen nicht den Erwartungen.

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: eine ungleiche Besteuerung gedruckter Bücher, Zeitschriften etc. zu E-Books und E-Journals widerspricht nicht dem Gleichbehandlungsgesetz, siehe Pressemitteilung (via VÖBBlog).

Mit Artikelgebühren in Deutschland befasste sich „A study of institutional spending on open access publication fees in Germany“ von Najko Jahn und Marco Tullney, siehe Telepolis, via wisspub.net.

Folgende interessante Broschüren sind erschienen:

Laut NRW-Blog ist die Gesamtauswertung der Deutschen Bibliotheksstatistik 2015 nun online verfügbar.

Die Landesgruppe Brandenburg des BIB e.V. war Anfang September in sechs großen Wiener Bibliotheken zu Gast. Mein Bericht dazu erschien in der letzten Woche. 🙂

Foto: Fachstellen für Öffentliche Bibliotheken NRW bei Flickr, CC-Lizenz: BY-SA 2.0

 

 

Gelesen in Biblioblogs (34.KW’16)

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Das Heft 3/2016 der Zeitschrift „Bibliotheksforum Bayern“ enthält u.a. einen ausführlichen Beitrag zu E-Medien in der Fernleihe, siehe zkbw-Blog (via Archivalia). Während gedruckte Bücher quer durch Deutschland in andere Bibliotheken reisen, ist die Bereitstellung von gesamter E-Books meist nicht erlaubt. Ein Pilotprojekt experimentiert mit speziellen Fernleihlizenzen.

Bei der Podiumsdiskussion anläßlich der Tagung „Digital Classics“ in Freiburg im Breisgau diskutierten Roland Reuß und Hubertus Kohle über die Auswirkungen von Open Access auf die Wissenschaft. Die Videoaufzeichnung ist auf den Seiten von L.I.S.A, der Wissenschaftsportal der Gerda-Henkel-Stiftung online verfügbar (via Archivalia). Vanessa Köneke ging in der duz auf die Argumente von Befürwortern und Gegnern von verschiedenen Open-Access-Varianten ein (via Archivalia).

Basedow1764 beendet seine Bloggertätigkeit. Bisherige Beiträge bleiben aber online. Im letzten Beitrag wird erklärt, wie der Blog zu seinem Namen kam: „Johann Bernhard Basedow, der Namensgeber für diesen Blog, forderte 1764 eine Schulbibliothek in jeder Schule. Er wird noch eine Weile warten müssen.“

Kapitel zu Themen wie Booksprint, transmedia Learning und offenen Lizenzen enthält der Tagungsband der Jahreskonferenz 2016 der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) – siehe Inhaltsverzeichnis in der linken Navigation. Für die einzelnen Beiträge steht eine Kommentarfunktion bereit (via Fortbildung in Bibliotheken).

Written by lesewolke

29. August 2016 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’16)

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Handverlesen – die Stadtbibliothek Osnabrück lässt Leserinnen und Leser Büchertipps geben. Dafür kann eine Karte aufgefüllt und ins Buch gesteckt werden, welche dann von anderen Nutzern hoffentlich entdeckt wird. Auf einer Internetseite und bei Facebook werden diese Empfehlungen ebenfalls veröffentlicht (via Netbib).

Könnten Roboter Routineaufgaben in Bibliotheken übernehmen? ZBW Mediatalk ging dieser Frage nach und dabei auch auf Herausforderungen und Risiken ein.

Eine Sammlung deutscher Gerichtsurteile zum Bibliotheksrecht stellten die Studierenden des Departments Information der HAW Hamburg zusammen (via Netbib).

Die Analyse der Harvard Library zum Umstieg bei Zeitschriften auf Open Access sah sich wisspub.net an (siehe auch VÖBBlog).

Passend zu den Olympischen Spielen veranstaltete das Bibliotheksteam der Universität von Dayton (Ohio) eine Bibliotheksolympiade mit Bücherweitwurf, Bücherwagenrennen, Zeitschriftenbände balancieren usw. Programming librarian bloggte in Bild und Text darüber. Netbib fand den Umgang mit den Büchern dann doch etwas brutal. Na, man sollte dafür vielleicht Medien nutzen, die ausgesondert und nicht im Tausch gewünscht wurden. 😉

Bibliotheksratte hat sich zwar mit dem Pokémon-Fieber infiziert, sich aber trotzdem einen realistischen Blick auf Bibliotheken als Pokémonstop erhalten.

Das ist doch mal eine nette Art, Leute aus dem Bibliotheks- und Medienbereich vorzustellen: „Auf einen Espresso mit …“ im Blog der Büchereien Düsseldorf.

Videos mit Rankings der schönsten und größten Bibliotheken hat Bibliothekarisch.de gefunden.

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’16)

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Wie sieht es eigentlich mit der Softwareentwicklung in und für Bibliotheken aus? Dr. Time Borst schildert bei ZBW Mediatalk seine Erfahrungen von typischen Einsatzgebieten, dem Problem dafür geeignete Mitarbeiter zu finden, der Nachhaltigkeit von Projekten bis zur Liste der Entwickler bei Github.

Wird es einen nationalen Vertrag mit Elsevier geben? Wissenschaftliche Einrichtungen aus Deutschland verhandeln im Rahmen des Projektes „DEAL – bundesweite Lizenzierung von Angeboten großer Wissenschaftsverlage“, siehe wisspub.net.

Wenn die eigene Bibliothek das benötigte Buch oder die Zeitschrift nicht hat, hilft meistens die Fernleihe. Wie so etwas funktioniert, zeigt ein Erklärvideo der Hochschulbibliothek Mannheim (via Bibliothekarisch.de).

Wisspub.net sah sich eine Studie an, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ermitteln sollte, wie sich eine Bildungs- und Wissenschaftsschranke wirtschaftlich auswirkt.

Der Absatz von E-Books steigt, der von gedruckten Büchern sinkt? So funktioniert es nun auch wieder nicht, wie ein Beitrag des SRF analysierte (via VÖBBlog). Einen Song für E-Books veröffentlichte die West Vancouver Memorial Library, siehe Video bei Bibliothekarisch.de. 😉

Nun, E-Books kann man wenigstens nicht falsch einsortieren. Um gedruckte Bücher wiederzufinden, die nicht am richtigen Standort stehen, stellte Library Journal einen Roboter vor, der an den Regalen entlang fährt und solche Exemplare selbstständig erkennt (via VÖBBlog).

Auch das Hören von Büchern verbessert die Lesefähigkeit. Basedows1764 Weblog berichtete über Geschäftsmodelle mit Audiobooks für amerikanische Schulbibliotheken.

ZBW Talk listete bei Facebook Open Access Bibliothekszeitschriften auf, VÖBBlog verlinkte auf diesen Beitrag.

So sind sie eben die Bibliotheksleute. Sie können auch im Urlaub nicht an Bibliotheken vorbei gehen ohne einen neugierigen Blick hinein zu werfen. Eliane Blumer und Karsten Schuldt brachten interessante Berichte und tolle Fotos aus Kanada für das Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung mit.

Anfang Juli erschien der Entwurf der DIN 67700 „Bau von Bibliotheken und Archiven – Anforderungen und Empfehlungen für die Planung“ und kann noch mit zum 8.11.2016 über das Norm-Entwurfsportal des DIN e.V. gelesen und kommentiert werden (via Archivalia).

Eine Krawatte mit Bibliotheksmotiven gefällig? Jens Klein löst seine Sammlung auf, siehe Bibliothekarisch.de.

Zum Schluss noch ein bisschen Pokémon inklusive diverser Pannen & Unfälle in einer Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Gelesen in Biblioblogs (23.KW’16)

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Die Ergebnisse der Abstimmung Top10 für mehr Openness in Ihrer Bibliothek sind online (via Netbib). Auf Platz 1 landete „Schulungsmaterialien veröffentlichen“, gefolgt von „Open Data Policy für Digtalisate“ und „Fotos mit CC-Lizenz“.

Till Kreutzer schreibt auf der Seite IGEL über neue Vorstöße der Verleger ein erweitertes Leistungsschutzrecht für Verlage unter dem Begriff „verwandtes Schutzrecht“(“neighbouring right for publishers”) als Gesetzesinitiative bei der EU einzubringen und geht auf die weitreichenden negativen Folgen ein (via Netbib & Archivalia).

Die IFLA hat ihren Strategieplan für die Jahre 2016 – 2021 veröffentlicht (via Infobib). Die Universität Graz veröffentlichte eine Umfrage, die das aktuelle Berufsbild BibliothekarIn ergründen möchte (via VÖBBlog).

Schöne Fotos und einen englischsprachigen Beitrag über die Kinder- und Jugendbibliothek in Oslo (speziell für 10-15jährige) veröffentlichte TheOsloBook (via Basedow1764). Eine Broschüre mit Literaturempfehlungen für den Deutschunterrricht veröffentlichte Jugend-Literatur Dreieich (via Basedow1764).

Zum 500. Geburtstag der Ulmer Stadtbibliothek kamen neun Bücherbusse aus baden-württembergischen Städten. Über dieses Ereignis schrieb die Augsburger Allgemeine (via Fahrbibliothek.de).

In einem Blogbeitrag geht Herr Larbig auf die Unterschiede von analogen und digitalen Büchern ein (via Archivalia). Dabei meint er, dass die vielbeschworene Haptik eher das Problem der Tiefe des Buches ist, also die Orientierungshilfe, wie dick das Buch vor und nach der gerade aufgeschlagenen Seite ist. Zudem muss man sich beim Lernen mit elektronischen Texten umgewöhnen. Das sollte seiner Meinung nach auch Thema in Schulen sein, die nach seiner Einschätzung „oft so handeln, als ginge die Digitalisierung wieder weg, als handele es ich bei ihr um einen »Schnupfen«, der kommt und wieder geht.“.

Die Infografik „Berühmte Tiere in der Literatur“ ist bei Bibliothekarisch.de gefunden.

Hinweis: Der nächste Wochenrückblick erscheint erst wieder für die 27. Kalenderwoche.