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Archive for the ‘Urheberrecht’ Category

Gelesen in Biblioblogs (34.KW’21)

Die Stadtbücherei in Gladbeck probierte den Reisekoffer „Audiovisuelles Lernen“ und berichtete im Blog der Fachstelle ÖB NRW vor allem über ihre Erfahrungen mit der Open Software Twine. Mit deren Hilfe lassen sich Geschichten erstellen, die je nach der Entscheidung des Lesers zu verzweigten Erzählsträngen führen.

Es gibt einen neuen Norm-Entwurf zu digitalen Angeboten in Archiven, Bibliotheken und Museen – E DIN 31640. Dieser steht zur Kommentierung im Norm-Entwurfs-Portal bereit, weitere Infos siehe Fachstelle ÖB NRW.

Ein herzliches Dankeschön an die fleißigen Studierenden der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern. Sie starteten die PodcastreiheWiBitte – Wissenschaftliche Bibliotheken einfach erklärt“ (via aubib). Der Name ist schon im ersten Teil Programm und universell für Hochschulbibliotheken passend. Freuen wir uns auf weitere Folgen.

Fortbildung in Bibliotheken entdeckte eine technische Anleitung für hybride Lehrveranstaltungen auf den Seiten des Zentrums für Mediales Lernen.

Archivalia verlinkte auf Materialien zum Workshop „Urheberrecht und Lizenzierung bei Forschungsdaten„. Sie sind frei verfügbar und stehen unter einer CC-Lizenz.

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30. August 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’21)

Einen Einblick in ihre Online-Veranstaltungen gab die Stadtbibliothek Herne im Blog Fachstelle ÖB NRW. Ob Online-Vorlesungen oder Bibliotheksmaskottchen, die die Einrichtung entdecken, oder Live-Veranstaltung via Twitch. Es mehr Möglichkeiten als viele denken.

Auch wenn die Ausleihen der physischen Medien 2020 zurückgingen, die Onleihe boomte (+ 41 Prozent) in der Stadtbücherei Haltern. Ansonsten nutzte die Bibliothek die Zeit, um Pläne für die Zukunft zu schmieden, siehe Ruhr Nachrichten (via Fachstelle ÖB NRW).

Der Verleih von Tablets klingt nach einer tollen Sache. Aber die Geräte müssen auch regelmäßig gewartet, von Daten bereinigt, synchronisiert sowie die Apps aktualisiert werden. Dieser Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Die Stadtbibliothek Erlangen berichtete in ihrem Blog von ihren Erfahrungen (via Fachstelle ÖB NRW).

Das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft verfasste eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Anpassung des Urheberrechts (via Urheberrecht, Datenschutz und Schule in der Krise). Neben einigen positiven Aspekten wird der Entwurf als „hyperkomplex und praxisuntauglich“ kritisiert.

Aubib setzte sich ausführlich mit dem Thema Fake News auseinander.

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1. März 2021 at 10:06

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’20)

Die Öffentlichen Bibliotheken in Österreich müssen wegen den steigenden Infektionszahlen ab dem 17. November schließen, siehe VÖBBlog. Eine Ausnahme bilden die Universitätsbibliotheken.

Die Verleihung des „Deutschen Lesepreises 2020“ war in diesem Jahr digital (via Fachstelle ÖB NRW). Die Gewinner sind in einem Beitrag der Internetseite Buchreport aufgelistet.

Auch das BibCamp 2020 fand als Online-Unkonferenz statt. Die Teilnehmer ließen sich in ihrer Kreativität nicht davon einschränken, siehe BibCamp-Blog.

Biboer verlinkte auf die OERcamp-Webtalks. Insgesamt 50 Online-Seminare sind bis Januar 2021 rund um das Thema Open Educational Resources geplant. Man kann sich die Aufzeichnung auch im Nachhinein anhören.

Die Technik spinnt?! Das funktioniert nicht zeigt, was man machen kann, wenn es bei der Videokonferenz technische Probleme gibt (via Netbib).

Karsten Schuldt hat viele Ideen in seinem Blog gesammelt, was man nach der Corona-Zeit aus dem breiten Spektrum von Nutzungsverhalten bis Arbeitsbedigungen der Beschäftigten unbedingt mal wissenschaftlich untersuchen sollte.

Der Deutsche Bibliotheksverband verfasste eine Stellungnahme zur „Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie in Deutschland“, via Fachstelle ÖB NRW. Gefordert wird u.a. die Aufhebung der Befristung für die Paragraphen 60a ff, eine Regelung für das E-Lending, die klare Nutzungsmöglichkeiten bei Text und Data Mining, Fernleihe für Artikel aus Zeitungen und Kioskzeitschriften.

Im Podcast bei frau fahrenkrog stellte Sabine Wolf das Buch „Smart Libraries“ vor. Am Anfang gab es einen kleinen Rückblick zum Projekt Augmented Reality.

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16. November 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’20)

Die Fachstelle ÖB NRW stellte in Text und Fotos die neugestaltete Zentralbibliothek Paderborn vor. Dazu gehören neben einem Lerncafé auch ein Whiteboard-Raum und technische Features wie ein Flugsimulator und andere Gaming-Angebote. Auch die Stadtbibliothek Solingen probierte ein neues Lernraum-Konzept, siehe ebenfalls Fachstelle ÖB NRW. Auch wissenschaftliche Bibliotheken denken über Veränderungen ihrer Lern- und Raumkonzepte nach. Karsten Schuldt sah sich 79 Studien von 2009 bis 2019 genauer an, um herauszufinden, ob und wie sich die Bedürfnisse der Studierenden im Hinblick auf die Bibliotheksnutzung geändert haben. Seine Ergebnisse fasste er in einem Artikel der Zeitschrift „Information – Wissenschaft & Praxis“ zusammen.

Die Anzahl der Menschen, die neben Printmedien auch E-Books und und Audiobücher nutzen ist auf 40 Prozent gestiegen. Das ermittelte eine Studie mit fast 6100 Leuten in verschiedenen Ländern, siehe buchreport (via Fachstelle ÖB NRW). #BuchistBuch meint auch der Deutsche Bibliotheksverband und startete eine Kampagne für die Gleichstellung gedruckter und elektronischer Formen in rechtlicher Hinsicht. Für Einrichtungen, die das unterstützen möchten, stehen Grafiken in verschiedenen Varianten zum Download bereit, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Um die Darstellung des Bestandes an elektronischen Fachzeitschriften ansprechender zu gestalten, wurde das Tool VIDIJO (= virtual display of journals) im Rahmen eines BMBF-Projektes entwickelt. Ein Überblick der Funktionen findet man im Blog der NTNM Campus Bibliothek (via Fortbildung in Bibiotheken). Die Webapplikation ist Open Source und kann von Bibliotheken nachgenutzt werden.

„Die Transformation der Informationsmärkte in Richtung Nutzungsfreiheit“ lautet der Titel des neuen Open-Access-Buches von Rainer Kuhlen (via Archivalia). Der Autor meinte, dass das derzeitige Urheberrecht, den Wissensaustausch und die Weiterentwicklung in Wissenschaft und Bildung eher behindert und zeigt Alternativen auf. Einen Beitrag zu „Urheberrecht und Forschungsdaten“ verfasste Linda Kuschel, veröffentlicht in „Ordnung der Wissenschaft“ (via VÖBBlog).

Ein Beitrag bei Scienceblogs listet frei nutzbare Repositorien auf. Hier können Wissenschaftler ihre Publikationen veröffentlichen, damit sie weltweit zur Verfügung stehen (via Netbib).

 

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19. Oktober 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’20)

Im aktuellen Podcast unterhielt sich Frau Fahrenkrog mit dem Medienpädagogen Dennis Kranz. Er macht ebenfalls Podcasts (Eduthek) und so war die Erstellung solcher Angebote auch das Thema dieser Ausgabe. Indem man selbst Medien erstellt, wird man medienkompetent, meinte Frau Fahrenkrog. Und Herr Kranz ermunternte schon mal vorab alle, die es auch probieren wollen, nicht an sich zu zweifeln, denn: „Die erste Folge wird schlecht.“. Doch wer nicht nur andere beneiden möchte, dass sie tolle Sachen machen, muss einfach den ersten Schritt tun. Die Fähigkeiten, die man dabei erlernt, kann man vielseitig einsetzen. Den Zweck eines Podcast sahen die Gesprächspartner jedoch nicht in der Steigerung von Nutzerzahlen oder Ausleihen. Mediale Aufmerksamkeit trägt zu einer besseren Wahrnehmung der Bibliotheksarbeit in der Bevölkerung bei und hilft, Kooperationspartner zu gewinnen.

Auch der Stadtbibliothek Bünde widmete sich digitalen Angeboten und konnte damit Schulen als Kooperationspartner gewinnen, siehe Fachstelle ÖB NRW. An erster Stelle stand der Ausbau des WLAN im Gebäude, um dann die Möglichkeiten der Technik auch nutzen zu können.

Das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ veröffentlichte eine Stellungnahme zum Entwurf der Änderungen des Urheberrechts (via Inetbib).

Bei Bibliothekarisch.de ist ein Video eingebettet, welches 108 Medientypen vorstellt (in Engl.). Dabei lernt man auch Datenträger, die inzwischen in Vergessenheit geraten sind.

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10. August 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (21.KW’20)

Die Zeitschrift Digital Publishing Report veröffentlichte das Sonderheft Bibliotheken mit vielen unterschiedlichen Themen, wie Podcasts, Gaming, Instagram, Digitalstrategie uvm.

Jöran Muuß-Merholz meinte in seinem Video bei Jöran & Konsorten, dass es eher zu viele Materialien und Werkzeuge zum Lernen gibt. Da besteht die Herausforderung darin, eine gute Auswahl zu treffen und diese in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen (via Fortbildung in Bibliotheken). In dem Blog stolperte ich noch über die Edu-FuckUp-Night. In dieser Videoaufzeichnung werden gescheiterte digitale Projekte vorgestellt. Keine Sorge, das kann auch lustig sein. 😉

Jane Hart stellte im Magazine Modern Workplace Learning die „4 D’s of Learning“ vor: didactics, discovery, doing, discourse. Dazu passend werden Programme und Online-Tools in einer Grafik angeordnet (via Fortbildung in Bibliotheken.

IRights.info aktualisierte den Beitrag „Urheberrecht für Lernende: Häufige Fragen und Antworten“ (via Fortbildung in Bibliotheken).

Die Internetseite Gutes Aufwachsen mit Medien stellte die Online-Konferenz „#WirbleibenzuHause – Mit Medien lernen, spielen & kreativ sein“ als Aufzeichnung zur Verfügung (via Fachstelle ÖB NRW). Es geht hier um digitale Anwendungen, die für kleinere Kinder genutzt werden können.

Auch die Bücherbusse in Schleswig-Holsteinhaben haben sich nun auf die veränderten Bedingungen eingestellt, die aktuell zum Schutz vor Covid-19 angesagt sind, siehe Fahrbibliothek.de.

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25. Mai 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’19)

Blauwal

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober wurde der Preis „Bibliothek des Jahres“ verliehen und zwar an die Zentral- und Landesbibliothek Berlin, siehe Aubib. Auf der Frankfurter Buchmesse wurde hingegen das Gütesiegel „Buchkindergarten 2019“ an über 200 Einrichtungen verliehen, siehe Jugendbibliothek21.

Aubib besuchte die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main. Der Bestand der Nationalbibliotheken wird auf ein Gewicht von 11.800 Tonnen geschätzt (= 84 Blauwalen). Die Nutzerzahlen sind jedoch in den letzten Jahren merklich zurückgegangen.

Da es für jeden technisch einfach geworden ist, etwas zu veröffentlichen, sollte Urheberrecht unbedingt in der Bildung vermittelt werden. Die Plattform Wer hat Urheberrecht stellt Materialien dafür bereit (via Fachstelle ÖB NRW).

Jasmin Schmitz fasste in Password den aktuellen Stand von Open Access zusammen und sah so einige „kritische Punkte“ (via Netbib & MedInfo).

Google Books feierte seinen 15. Geburtstag mit einem Video (siehe Archivalia). Und die Staatsbibliothek zu Berlin änderte passend zur Open-Access-Woche ihre Nutzungsbedingungen für ihre gemeinfreie, digitalisierte Literatur. Diese ist nun offiziell Public Domain. Archivalia hatte übrigens dagegen gewettet, aber gern verloren.

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober veröffentlichte ze.tt die Ergebnisse der Umfrage, was Leute in Bibliotheken noch so machen außer lesen (via VÖBBlog). Nun manches wollten Bibliothekare vielleicht gar nicht so genau wissen. 😉

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28. Oktober 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’19)

Ab dem 1. April 2019 gibt es das eine Portal für alle Stellenangebote im Bibliotheksbereich – nämlich OpenBiblioJobs. Bibliothekarisch.de erklärte ausführlich, wie man mühelos auf dem Laufenden bleibt (z.B. maßgeschneiderte RSS-Feeds) und hat noch weitere Tricks auf Lager.

In einer Pressemitteilung äußerte sich der Deutsche Bibliotheksverband zur Zustimmung des Europäischen Parlaments zur EU-Urheberrechtslinie (via Fachstelle ÖB NRW). Zwar sind auch einige Verbesserungen enthalten, die Bibliotheken betreffen, sehr kritisch werden allerdings die „umstrittenen Artikel zum Leistungsschutzrecht (Artikel 15, vormals 11) und zur Lizenzierung von Plattformen (Artikel 17, vormals 13, Stichwort Uploadfilter)“ gesehen.

Seit 2017 fördert die DFG das Projekt „Nachnutzung von Open-Access-Abbildungen (NOA)„. Der Wikimedia-Blog widmete dem nun einen ausführlichen Beitrag (via Archivalia). Dazu werden Abbildungen aus Open-Access-Artikeln mit CC-Lizenz in großem Stil heruntergeladen, Metadaten der Artikel und Bildunterschriften ausgelesen sowie die Inhalte der Bilder inhaltlich erschlossen. Dabei kommen automatisierte Methoden zum Einsatz. Eine Suchmaschine gibt es schon.

Klaus Graf listete in Archivalia seine Wünsche an Bibliotheken hinsichtlich der Möglichkeiten des Fernzugriffs auf elektronische Medien sowie der Anmeldung und Verlängerung des Nutzerausweises auf.

Fachstelle ÖB NRW wies auf eine US-amerikanische Studie hin, die sich mit der Einbeziehung der Familien bei der Förderung der Kinder beschäftigte. Das englischsprachige Ideabook zur „Family literacy“ bietet neben theoretischen Grundlagen auch praktische Beispiele.

Natürlich gab es auch noch weitere Beiträge über den 7. Bibliothekskongress, wie beispielsweise hier bei Lesewolke (Social Media Walk, Infomationskompetenz, Zahlen und Highlights).

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1. April 2019 at 08:45

Gelesen in Biblioblogs (11. KW’18)

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Bei der Publikation von Forschungsdaten sind Wissenschaftler bisher eher zögerlich. Die Gründe dafür sind vielfältig. Libreas Blog sortierte die genannten Hürden und Hindernisse, die beim Open-Science-Bar-Camp des Leibniz Forschungsverbunds Science 2.0 sowie dem eDissPlus-Projekt zur Sprache kamen. Links, die zu Dokumenten führen, die sich mit einer nationalen Forschungsinfrastruktur befassen, trug Archivalia zusammen.

Antworten auf verschiedene Fragen, die den Einfluss des Urheberrechts auf die Hochschullehre betreffen, gibt Prof. Dr. Achim Förster (via Urheberrecht in Bibliotheken). Außerdem erschien soeben eine aktualisierte AuflageInternetrecht“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren (via Archivalia).

Seit Oktober 2017 läuft das Pilotprojekt „Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand“. Die Fachstelle ÖB NRW zeigt, wie die Gestaltung von kleinen Trickfilmen einen Beitrag zum besseren Medienverständnis beitragen kann. Bei der Vertonung kommt auch die Sprache zum Einsatz.

Fortbildung in Bibliotheken empfiehlt ein Artikelraster, beschrieben auf der Seite Medienpädagogik-Praxis, welches es erleichtern soll, einen Blogbeitrag zu schreiben, der sich inhaltlich mit einem Tool, einer Website, einer Broschüre etc. auseinandersetzt.

Jan-Martin Wiarda berichtete über den Sanierungsstau an deutschen Hochschulen. Davon sind auch die Bibliotheken betroffen, via Netbib. Hochglanzfotos von Bibliotheken hat hingegen die Süddeutsche Zeitung auf Lager und zwar speziell von Einrichtungen, die sich eher als Begegnungsorte sehen (via Fachstelle ÖB NRW).

Das Library Journal stellt die Movers & Shakers 2018 vor, also Menschen, die einen besonderen Einfluss im Bibliotheksbereich haben (via Netbib).

Bibliothek Information Schweiz (BIS) und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der öffentlichen Bibliotheken (SAB) haben sich zusammengeschlossen. Unter dem Namen Bibliosuisse startet der neue Verein am 1. Januar 2019 seine Tätigkeit, siehe VÖBBlog.

 

 

 

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19. März 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (10. KW’18)

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Dürfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bibliotheken in Fachmedien publizieren? Und falls ja, ohne den Text vorher der Bibliotheksleitung vorzulegen? Karsten Schuldt machte sich in Bibliotheken als Bildungseinrichtung Gedanken über ein Thema, welches sonst nicht so offen angesprochen und schon gar nicht schriftlich formuliert wird.

T. Nordhausen und J. Hirt veröffentlichten ein „Manual zur Literaturrecherche in Fachdatenbanken“ (via MedInfo). Neben allgemeinen Tipps und Tricks zur Recherche stehen Datenbanken aus den Bereichen Medizin, Gesundheits-, Pflege- und Therapiewissenschaften im Focus.

Viele Bibliotheken sind inzwischen in sozialen Netzwerken aktiv. Doch warum ist das so wichtig? K. Kahmann und S. Schwering von den Stadtbüchereien Düsseldorf haben „Sieben ‚glorreiche‘ Gründe“ zusammen getragen, siehe Gastbeitrag bei ZBW-Mediatalk.

Sehr problematisch ist das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz hinsichtlich der Nutzung von Zeitungsartikeln. Archivialia widmete sich ganz detailliert diesem Thema. Man fragt sich, was sich der Gesetzgeber (und die Zeitungslobby) damit erhoffen, ausgerechnet die nichtkommerziellen Anwendungen in Schule und Hochschule derart zu beschränken.

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12. März 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’17)

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Archivalia ging in einem Beitrag zur Open-Access-Woche auf einen Vortrag zum Zweitveröffentlichungsrecht ein. Demnach gilt laut einer aktuellen Kommentierung „mithin die gesamte Forschung an Hochschulen zur ‚Forschungstätigkeit‘ iSd. § 38 Abs. 4.“ (Peukert, in: Schricker/Loewenheim, UrhG, § 38 Rz. 49, aktuelle Auflage). Bisher war man davon ausgegangen, dass Artikel, die aus der Forschung entstanden, die mit Grundmitteln einer Hochschule finanziert wurde, vom Zweitveröffentlichungsrecht ausgeschlossen sind.

Die englischsprachige Anleitung How to make your own work open access von Peter Suber gibt es nun dank C. Riesenhuber & M. Tullney auch in einer deutschen Übersetzung (via Archivalia).

ZBW Mediatalk stellt das OER-Hörnchen und seinen Entwickler Matthias Andrasch in einem Interview vor. Diese Suchmaske für Open Educational Resources filtert die Google-Suche nach maschinenlesbare Lizenzhinweise, die allerdings im Quelltext der Internetseiten erhalten sein müssen, bzw. nach konkreten OER-Seiten.

Für die Hochschulen in Baden-Württemberg wird gerade ein zentrales OER-Repositorium entwickelt, schreibt e-teaching.org (via Biboer). Ein zentraler Server für offene Bildungsressourcen ist eine tolle Idee. Trotzdem hätte man sich irgendwie gewünscht, dass dies gleich für alle Hochschulen deutschlandweit aufgebaut wird.

Eine Anleitung für schlechte Standards stellte Jakob Voß in einer Präsentation zusammen (via Archivalia). 😉

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30. Oktober 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’17)

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Einen Beitrag zur Deutschen Bibliotheksstatistik und einigen neuen Feldern veröffentlichte die Fachstelle ÖB NRW. Statistiken werden auch gern herangezogen, um Positionen zu begründen. Fortbildung in Bibliotheken verlinkt auf Beiträge zu und von Gerd Gigerenzer, der sich genauer anschaut, was hinter der Statistik steckt und auch an der Internetseite Unstatistik des Monats mitwirkt.

Zum einen wird bei der Forschungsförderung inzwischen öfter eine Open-Access-Veröffentlichung gefordert und zum anderen wollen wissenschaftliche Autoren natürlich gelesen und zitiert werden, wobei die Reputation, die vom Ruf der Zeitschrift abhängt, weiterhin sehr wichtig ist. Wenn Autorengebühren dafür fällig werden, meint man, Qualität und Begutachtung müssten gewährleistet sein. Die zunehmende Akzeptanz solcher Gebühren ruft aber auch schwarze Schafe auf den Plan, sogenannte Predatory Journals (Erläuterungen und Listen, Uni Mainz). Archivalia verlinkt auf aktuelle Beiträge zu einer Studie zu diesen Thema.

Das UrhWissG ist nun veröffentlicht und ab dem 1.3.2018 in Kraft (via Archivalia).

Basiswissen RDA gibt einen Überblick zur Sacherschließungsdebatte. Die Deutsche Nationalbibliothek plant, bei der Schlagwortvergabe zunehmend auf maschinelle Methoden zu setzen. Nicht alle sehen diese Entwicklung positiv. Auch das Börsenblatt berichtete darüber (via VÖBBlog).

Frederick Wiseman, ein US-amerikanischer Regisseur, drehte eine über 3stündige Dokumentation über die Öffentliche Bibliothek in New York (via Infobib). Der Film wurde sogar bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig gezeigt. Der dazugehörige Trailer ist allerdings nur 2:23 Minuten lang, zu sehen auf der Seite der Fachstelle ÖB NRW.

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11. September 2017 at 08:45

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’17)

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Das UrhWissG soll am 1. März 2018 in Kraft treten. Nun haben sich die Kultusministerkonferenz (KMK) und die VG Wort darauf geeinigt, die Übergangsregelung zur pauschalen Abgeltung für elektronische Semesterapparate bis Ende Februar zu verlängern, siehe Hochschulrektorenkonferenz (via Urheberrecht in Bibliotheken). Wer selbst Lehrmaterialien erstellt, interessiert sich vielleicht für die „Fünf Tipps für gutes Lizenzieren von OER“, erläutert von Henry Steinau bei iRights.info.

Auf ORCID nimmt Fahrt in Deutschland auf. Die Universitätsbibliothek Regensburg hat ihr Repositorium mit ORCID verknüpft, damit ein Datenabgleich erfolgen kann und Daten nicht mehrfach eingegeben werden müssen, siehe Beitrag bei ORCID.de (via Netbib).

Digithek Blog fand Beiträge zu Spaactor, einer Suchmaschine für gesprochene Wörter in Videos und Podcasts (via Fortbildung in Bibliotheken). Christian Schrumpf aus Bremen entwickelte mit seinem Team diese Suche, die sich nicht auf Titelzeilen und Teaser beschränkt.

Globolibro führte die Reihe zu künstlicher Intelligenz in Bibliotheken weiter. Wären einfache Auskünfte denkbar? Eines der Beispiele im Beitrag ist die Bibliothek der TH Wildau. Sie testet immerhin schon einen Roboter für solche Zwecke und zwar mit „Zusatzqualifikationen: Außer trockenen Bibliotheksfakten hat er nämlich auch gleich noch eine Handvoll Witze parat […].“ (Zitat bei RBB online).

Ein Beitrag im Hamburger Abendblatt beschreibt einen Tag im Bücherbus Harburg (via fahrbibliothek.de).  Doch wie entsteht eigentlich so ein Bücherbus? Der Blogbeitrag der Münchner Stadtbibliothek erläutert, wie ein Bücherbus geplant, gebaut und schließlich in Dienst genommen wird (via fahrbibliothek.de).

An der Universität Mekelle in Äthiopien wurde ein Buchscanner gebaut. Ein Video des Prototyps sowie Links zu weiteren Informationen findet man bei Infobib.

Peter Lambeck (1628-1680), Den Bibliothekar der kaiserlichen Hofbibliothek Wien, und seinen Bibliothekskatalog stellte ein Beitrag im Blog Iter Austriacum vor (via Archivalia).

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21. August 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’17)

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„Gibt es einen gewissen Jugendwahn bei den (Öffentlichen) Bibliotheken?“ fragte Karsten Schuldt im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung und erklärt, was Menschen in der Lebensphase Jugendliche so alles leisten müssen, sich auch abgrenzen wollen/sollen, Extreme testen und manches einfach nicht in die Bibliothek gehört: „Die sollen mal draussen feiern und nur reinkommen, wenn sie sich in Literatur versenken wollen.“.

Im Heft 7/2017 der Zeitschrift „BuB“ erschien ein Beitrag von David Lankes mit dem Titel „New Librarianship“ in der deutschen Übersetzung, der sich mit dem Selbstverständis des Berufsbildes auseinandersetzt und dabei auch auf Fragen nach den Kernkompentenzen wie Programmierkenntnisse beantwortet sowie der Umgang mit gesellschaftlichen Problemen. Prof. Hobohm ging im Blog LIS in Potsdam ausführlich auf diesen Beitrag ein, moniert allerdings die nicht immer gelungene Übersetzung und fehlende Quellenhinweise.

Die Dissertation von Helga Schwarz, die dafür mit 81 Jahren ihren Doktortitel erhielt, geht der Geschichte des Deutschen Bibliotheksinstitutes (1978-2000) auf den Grund. Karsten Schuldt schrieb nun eine Rezension im Libreas Blog über diese Abhandlung. Willi Bredemeier griff in Password diese Sichweisen auf und setzte sich ebenfalls damit auseinander (via Archivalia).

Der BibCamp-Blog verlinkte auf die Dokumentation der Sessions des 10. BibCamp in Hannover.

Der Rat der Europäischen Union hat neue Regelungen getroffen, die u.a. Blindenbibliotheken erlauben, urheberrechtlich geschützte Texte ohne Zustimmung des Autors in Großdruck, Braille-Schrift oder Hörbuchfassungen zu übertragen sowie diese analog oder elektronisch an blinde, seh- und lesebehinderte Menschen zu verbreiten, siehe Pressemitteilung des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (via Fachstelle ÖB NRW). „Deutschland wird diese Standards jetzt zügig umsetzen.“ erklärte der zuständige Bundesminister Herr Maas.

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24. Juli 2017 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (27. KW’17)

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Nachdem ich eine Weile offline war – mehr dazu demnächst in der Reihe „Unterwegs entdeckt“, gibt es heute nun wieder den gewohnten Blick in die bibliothekarischen Blogs.

Biboer weist auf die Ausgabe 3 der Zeitschrift „Synergie : Fachmagazin für Digitalisierung in der Lehre“ hin. Es enthält Beiträge zu Open Educational Ressources sowie ein extra Praxisheft zu diesem Thema, alles frei online verfügbar. Außerdem gibt es bei Biboer einen lesenswerten Beitrag über den Workshop beim #OERcamp17 in Hamburg.

Helmholtz Open Science Newsletter vom 5.7.17 fasste unter anderem zusammen, was das neue UrhWissG, welches ab März 2018 in Kraft treten wird, so bringt (siehe auch Archivalia). Da kommt sicher nicht nur in der Inetbib die Frage auf, wie die Regelung für digitale Semesterapparate vom 1.10.2017 bis 28.02.2018 aussieht? Denn die Pauschalvergütungsverlängerung endet am 30. September 2017. Zeitungsartikel dürften nach den neuen Gesetzentwürfen gar nicht mehr für die Wissenschaft genutzt bzw. über die Fernleihe verschickt werden. Kapselschriften erklärt, warum sich Zeitungen mit dieser „vollkommen verunglückten Regelung“ selbst schaden.

Das Buch „Freundeskreise und Fördervereine: Best Practice in Öffentlichen Bibliotheken“ von 2015 ist nun frei im Internet zugänglich (via VÖBBlog). Das Titelthema der Büchereiperspektiven 2/2017 lautet „Barrierefreie Bibliothek. Hürden abbauen, LeserInnen gewinnen“ und ist sofort online (via VÖBBlog).

Libreas schrieb einen ausführlichen Beitrag zur Geschichte des IB-Weblogs, welcher inzwischen nicht mehr online ist, und bedauert, dass „ein digitales Zeitdokument dieser Art so sang- und klanglos ausgesondert wird.”. Aber zumindest sind sie die Daten wohl noch nicht gelöscht … .

Fortbildung in Bibliotheken stellte eine Übersicht der eigenen Mitschriften zum Bibliothekartag 2017 ins Netz. Wirklich eine nette Idee!

Um Privatbibliotheken dreht es sich in der Kolumne 1/2017 von Library Mistress. Die Ansicht darüber, wie groß ein privater „beachtlicher Bücherschatz“ ist, wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte. Und wer schon immer wissen wollte, wie sie/er die vielen eigenen Bücher rechtfertigen soll, bekommt hier von Umberto Eco eine prima Vorlage. 🙂 Und wer wusste, dass Bildschirmtext (BTX) in den 80er Jahren als „the next big thing“ auch für Bibliotheken gehandelt wurde? Mehr dazu verrät die Kolumne 4/2016.

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10. Juli 2017 at 10:00