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Archive for the ‘Urheberrecht’ Category

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’16)

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Hätten Sie gewusst, dass bei Veranstaltungen, bei denen aus urheberrechtlich geschützten Werken vorgelesen wird, eine Abgabe an die VG Wort fällig wird?! Der Blogbeitrag der Stadtbibliothek SalzgitterVorlesen ist abgabenpflichtig – das Weihnachtssingen läßt grüßen“ verlinkt unter anderem auf das Merkblatt der VG Wort mit einer Preisliste (via Netbib).

Ein englischsprachiges Video zu der Frage wie Bibliotheken den Forschungskreislauf unterstützen könnten, bettete Bibliothekarisch.de ein.

Die berühmte Online-Enzyklopädie Wikipedia feierte ihren 15. Geburtstag und wünscht sich mehr aktive Beteiligung, siehe auch Artikel bei Spiegel online (via NRW-Blog).

Digithek blog fand auf der Internetseite 20.000 lenguas 30 freie, englische online Lexika und Thesauri und empfahl einige davon weiter.

Zum 1. April 2016 schickten auch manche Bibliotheken ihre Leser mit einem Scherz in den April. Bibliothekarisch.de listete diese Beiträge auf.

Die Sortierung scheint etwas gewöhnungsbedüftig, aber Herr Lagerfeld muss sich schließlich in seiner Bibliothek zurecht finden. Zahlreiche Fotos seiner Bibliothek mit Bücherstapeln hat My modern met (via VÖBBlog). Kuriose und lustige Tweets zum Thema Bibliothek bloggte Bibliotheksratte im 9. Teil von #Twitterlieblinge: #Bibliothek. 😉

Written by lesewolke

4. April 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (11.KW’16)

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Messe Leipzig

Messe Leipzig

In der letzten Woche war der 6. Bibliothekskongress in Leipzig. Eine Sammlung der Blogbeträge findet man wie immer bei Bibliothekarisch.de. Einige Präsentationen sind bereits auf dem OPUS-Server des BIB zu finden. Überrascht war ich davon, dass überwiegend Abstracts eingestellt wurden. Auf einem Repositorium hätte ich nur Volltexte/Folien erwartet. Deshalb hier noch ein Filterversuch.

Im Anschluss an den Kongress fand gleich das nächste große Ereignis statt – die Leipziger Buchmesse (mein Beitrag dazu).

Medinfo meldete, dass die ZB Med Köln bis 2019 abgewickelt werden soll. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft vermisste in seiner Einschätzung demnach „insbesondere ein überzeugendes Forschungskonzept, auf dessen Grundlage die digitalen Angebote weiterentwickelt werden könnten.“ und kritisierte mangelnde Zusammenarbeit mit nahegelegenen Hochschulen. Infobib verlinkte auf die Pressemitteilung der ZB Med. Inzwischen gibt es weitere Meinungen dazu. Bibliothekarisch.de fasste dies in einer Annotierten Linkliste R.I.P ZB MED zusammen.

Der Hype um E-Books ist verflogen“ meinte futurezone. Schneeschmelze realivierte diese Einschätzung, denn in der S-Bahn sieht man häufig, dass E-Book-Reader und Tablets zum Lesen genutzt werden. Dazu kann ich nur anmerken, ich lese selbst wieder mehr, seit ich einen E-Book-Reader habe, bin aber trotzdem ein schlechter Kunde, wenn es um den Kauf von E-Books geht. Bisher genügen mir meist die Onleihe oder kostenfreie Angebote.

Wenn man im Lizenzhinweisgenerator den Link eines Wikipedia-Artikels eingibt, dann erscheinen zugehörige Bilder. Nach der Bildauswahl werden die Nutzungswünsche abgefragt und ein passender Lizenznachweis erstellt, den man dann in dann verwenden kann (via Fortbildung in Bibliotheken).

Eine nette Szene zum Zettelkatalog fand Haferklees Ausblicke bei Commissario Brunetti. Ob Bibliothekare wohl heute im digitalen Zeitalter gesünder leben? In einem Zeitungsbeitrag von 1853 verwies man tatsächlich auf zahlreiche Fälle, die dem Wahnsinn verfallen waren, siehe VÖBBlog.

Written by lesewolke

21. März 2016 at 08:30

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’16)

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Das Relevanzranking eines Discovery-Systems ist nicht so einfach zu regeln, wie ein Blogbeitrag in A growing organism zeigt.  Worauf kommt es denn nun an? Zitationshäufigkeit, Popularität oder ganz etwas anderes? Anne Christensen geht in ihrem Beitrag auf LibRank und das Bremer E-LIB ein hat auch einige Ideen, welche Kriterien noch nützlich sein könnten: „Einbeziehung von (möglichst über Verbünde oder gar national aggregierten) Exemplarzahlen, Bevorzugung von einschlägigen Lehrbüchern und Verlagen sowie Titeln mit lokaler Prominenz (Datengrundlage zum Beispiel: Listen von Seminarapparaten) – und natürlich einer liebevolleren Behandlung des Themas Verfügbarkeit, in Form von Bevorzugung aktuell verfügbarer Titel und geschmeidigeren Darstellungen der Optionen für zunächst scheinbar unerreichbare Titel.“ Und sollten sich Bibliotheken vielleicht ein Beispiel an einem Versandhaus nehmen, Suchanfragen anschauen und sich zusätzlich manuell nachbessern?

Die Publikation “OER Atlas 2016” stellt die Transferstelle OER zur Verfügung. Enthalten sind Angebote zu Open Educational Ressources aus den Deutschland, Österreich und der Schweiz (via Biboer). Mit „Praxisrahmen für Open Educational Resources (OER) in Deutschland“ ging gleich noch einen zweite umfangreiche Broschüre online (via Archivalia). Der Buchreport stellte in einem Beitrag einige Punkte dieser Wikimedia-Studie dar. Auf verschiedene interessante Aktivitäten und Projekte bezüglich OER ging auch Basedow1764 Weblog ein. Über einen Tag beim OER-Camp in Berlin berichtete Biboer.

Eine tolle Infografik „Das Urheberrecht : darf ich diesen Inhalt verwenden?“ gestaltete Dr. Carsten Ulbricht im Blog Recht 2.0 (via NRW-Blog).

Auch wenn noch Verbesserungen wünschenswert sind, könnte dies tatsächlich eine Konkurrenz zu Google Scholar werden, meinte Infobib und verlinkte auf die neue wissenschaftliche Suchmaschine Microsoft Academic nebst einem Beitrag im Library Journal.

Digitalisierung, Bibliotheken und wie es weiter gehen könnte – das beschäftigte auch Tobias Schwarz bei den Netzpiloten. Er las die Argumente von Hagner und Ball und entdeckte zudem das Makerspace in der Kölner Stadtbibliothek (via Archivalia).Der Bibliothekswertrechner im Bibliotheksportal wurde inzwischen aktualisiert (via VÖBBlog).

Wenn man in eine Sache völlig versunken ist wie beim Lesen, können unter Umständen Geräusche nicht mehr wahrgenommen werden. Dieses Phänomen erforschten Wissenschaftler des University College London, siehe n24 (via VÖBBlog). Wer also schon mal Leute unabsichtlich ignoriert hat, weil sie/er gerade in ein Buch vertieft war, kann nun auf die Wissenschaft verweisen. 😉

 

 

 

 

Written by lesewolke

7. März 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’16)

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In der letzten Woche fand die 13. Inetbib-Tagung in Stuttgart statt. Geplant ist ein gemeinschaftlich geschriebener Bericht über die Tagung. Darauf sind sicher einige gespannt. Bei Twitter konnte man schon vorab interessante Themen verfolgen, wie die Premiere der mylibrARy-App, Sacherschließung, Urheberrecht usw. Für viel Aufmerksamkeit sorgte die Checkliste für mehr Openness in Bibliotheken, die von allen Interessierten ergänzt werden kann (via Netbib). Bei dem Projekt geht es darum, Ideen für einfache Maßnahmen zu sammeln, die nicht teuer und in maximal 6 Monaten umsetzbar sind. Wie es zu dieser Idee kam erklären die Vortragsfolien von F. Lohmeier. Nutzen und Risiken bei der Auswahl von Discovery-Lösungen stellte Christof Rodejohann u.a. in seinem Vortrag „In die Zukunft steuern“ gegenüber (S. 8), online bei Slideshare. Vor allem ging er natürlich auf die Eigenentwicklung der SLUB Dresden ein.

Für Aufregung sorgte das Interview mit Rafael Ball in der Neuen Zürcher Zeitung. Unter anderem meinte der Leiter der ETH-Bibliothek Zürich: „Um Inhalte zu finden und zu lesen, brauchen Sie heute eben keine Bibliotheken mehr, weil Sie keine gedruckten Bücher mehr brauchen.„. Zudem wunderte er sich über die Aufregung, wenn Gemeindebibliotheken schließen müssten. Die zahlreichen Kommentare zeigten wenig Verständnis für solche Ansichten. Rudolf Mumenthaler machte in seinen Beiträgen „Sind Bibliotheken überflüssig? Eine Replik“ und „Bibliotheksbranche im Umbruch und Aufruhr“ deutlich, dass diese Sichtweise doch sehr oberflächlich ist und die zahlreichen Aktivitäten der Bibliotheken hinsichtlich neuer technischer Entwicklungen völlig ignoriert. Provokante Äußerungen könnten für interne Diskussionen durchaus ein Anreiz sein, sich über neue Wege Gedanken zu machen, wären aber in einer großen Tageszeitung schädlich. Man müsse befürchten, dass sich die Politik bei Sparmaßnahmen auf solche Experteneinschätzungen beruft. Ben Kaden setzte sich im Libreas Blog ebenfalls mit der aktuellen Rhetorik der Bibliotheksleiters der ETH Zürich auseinander. VÖBBlog meinte zu Balls Äußerungen: „wir leben in einer Zeit, wo es wichtig scheint, in den Medien präsent zu sein und wer zündelt, bekommt seinen Auftritt“ und verlinkte auf das Interview Balls mit dem SRF.

Der dbv veröffentlichte einen Animationsfilm zur Interkulturellen Bibliotheksarbeit. Ohne Sprache absolvieren zwei animierte Figuren einen Bibliotheksbesuch, zu sehen auf der Internetseite des dbv (auch als mp4-Download). In den sozialen Netzwerken sorgte der Film im Bibliotheksbereich eher für wenig Begeisterung. Deutlich mehr positiven Zuspruch bekam die Stadtbibliothek Eberswalde für ihren Werbespot. Wie ich finde, ein toller Film, der Lust auf einen Bibliotheksbesuch macht:

 

Text & Blog empfiehlt den ArtikelSocial Media-Aktivitäten wissenschaftlicher Bibliotheken – Ergebnisse einer Bachelorarbeit“ von Anika Pfützner. Er steht zum Peer Review bei der Online-Zeitschrift Informationspraxis bereit und kann dort kommentiert werden. Ein Erklärvideo bei Bibliothekarisch.de geht dem Phänomen Internettrolls ganz wissenschaftlich auf den Grund.

Eine Orientierungshilfe zum Urheberrecht bei Metadaten verfasste iRights.info. Auch in Bibliotheken werden Dokumente erstellt, verteilt & online veröffentlicht, z.B. für Schulungen oder Veranstaltungen. Durch eine Kennzeichnung  mit CC-Lizenzen wäre eine Weiternutzung möglich, meinte biboer und stellte in einem Blogbeitrag die Varianten dar.

Auch die virtuellen Besuche auf Internetseiten von Bibliotheken zählen für die Deutsche Bibliotheksstatistik (Zählpixelverfahren). Jedoch endet die Kooperation der HdM Stuttgart und dem HBZ Ende März 2016 und es wird nach neuen Möglichkeiten gesucht, schrieb NRW-Blog.

Zum Schluss noch ein bisschen Geschichte. Zettelkataloge findet man kaum noch in Bibliotheken. Einst waren sie eine revolutionäre Entwicklung. Gottfried Wilhelm Leibniz hatte in der Herzoglichen Bibliothek von Wolfenbüttel die Bücher aus dem Katalog einzeln auf Zetteln schreiben lassen und diese alphabetisch sortiert. Die Stuttgarter Zeitung widmete  Leibniz einen ausführlichen Artikel, der auch seinen Zettelkatalog nicht unbeachtet ließ (via Netbib).

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’16)

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Über den Projektkurs LibraryLab an der HTW Chur berichtete Infoswiss Chur. Zahlreiche technische Anwendungen für ein Makerspace wurden vorgestellt und sind im Beitrag aufgelistet. Eine Internetseite zu den Konzepten und Anwendungen ist in Planung.

MylibrARy lädt dazu ein, Beiträge für #VisDom2016 einzureichen. Beim 2. Symposium an der FH Potsdam „Visualisierung von Daten und Informationen“  dreht es sich um Technologietrends, der Funktion der Bibliothek als Ort und das Berufsbild des Bibliothekars/der Bibliothekarin.

Internetseiten unterliegen meist ständiger Veränderung. Das Internet Archive versucht mittels Momentaufnahmen, verschiedene Versionen dauerhaft verfügbar zu machen. Ein Beitrag von Forbes (Engl.) schaut hinter die Kulissen der Internet Archive Wayback Machine (via Archivalia).

Um die Zukunft es Wissenschaftsurheberrechts geht es in einem Beitrag der FAZ, der recht einseitig die Position der Verlage vertritt (via Archivalia).

Lesen, Beispiel von PixabayDie Idee, jeden Freitag auf Public-Doman-Schätze wie Gemälde, Karten, Bilder, Bücher oder Musikstücke zu verlinken (= Gemeinfreitag), stammt von Moritz Hoffmann (siehe dazu auch Netbib & Schmalenstroer).

Eine Little Free Library kann zum Beispiel im Vorgarten stehen. Wer möchte, darf sich ein Buch herausnehmen. Das muss er auch nicht zurück bringen, sondern sollte dafür ein anderes Buch dort deponieren. Die Neue Zürcher Zeitung berichtete über diesen Trend, der seinen Anfang in den USA nahm und inzwischen eine offizielle Internetseite hat (via Archivalia). Laut der Weltkarte gibt es derzeit sieben Little Free Libraries in Deutschland und fünf in der Schweiz.

Farb- und Stilberatung als Weiterbildung für Bibliothekarinnen und Bibliothekare?! Das sorgte für einige ironische Kommentare bei Twitter. Utrà biblioteka veröffentlichte eine Zusammenstellung.

Foto: CC0 – ein Beispiel für ein gemeinfreies Foto von Pixabay.

 

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’15)

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Das Programm für den Bibliothekartag 2016 ist online. Wer seinen, von der Kommission abgelehnten Vortrag trotzdem im März 2016 gern der Fachöffentlichkeit vorstellen möchte, kann dies in einem Webcast tun und sich bis zum 30.11.2015 hier eintragen – eine tolle Idee von Felix Lohmeier. Denn das „Alternativprogramm“ klingt schon jetzt vielversprechend (via Infobib & Library Mistress).

Ob das Vorlesen eine positiven Einfluss auf die Entwicklung hat, untersuchte die Vorlesestudie 2015, via NRW-Blog.

Auf die einzelnen Teile der Reihe „Bilder fürs Social Web“ des Blogs Amt 2.0 verlinkte NRW-Blog. Dort findet man neben Tipps zahlreiche Links zu Portalen mit gemeinfreien Fotos.

Quellensteuer für Datenbanken ausländischer Anbieter? „Selbst das zuständige Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) sieht sich nicht in der Lage, konkrete Aussagen zur Quellensteuerpflicht oder zur beschränkten Steuerpflicht zu treffen, fordert jedoch die Bibliotheken auf, vorsorglich Steuern zu entrichten, für deren Erhebung möglicherweise gar kein Rechtsgrund besteht.“ schrieb VDB-Blog und fordert eine schnelle Klärung dieser Frage, da es hier um große Geldsummen geht.

Wie die Rechtslage ab 2016 hinsichtlich der Vergütung beim Einstellen von Veröffentlichungen in elektronischen Semesterapparaten sein wird, rätselte Medinfo (via Netbib).

Um neue urheberrechtliche Regelungen im Wissenschaftsbereich machte sich Rainer Kuhlen im iuwis-Blog Gedanken. Und auf manch nationaler Ebene steigt das Interesse am freien Zugriff zu Publikationen. So plant Österreich die wissenschaftliche Publikationstätigkeit bis 2025 auf Open Access umzustellen, siehe VÖBBlog.

Schildbachsche Holzbibliothek

Schildbachsche Holzbibliothek

Mit einigen Aussagen in den Folien und im Protokoll der Sitzung Facharbeitsgruppe Technische Infrastruktur des GBV setzte sich TUBfind-Blog auseinander. Zur Zeit ist ein „VZG Discovery Service“ als Alternative zu vufind 2 in Arbeit.

Ein Sketchnote zur Frage „Was beschäftigt Bibliotheksleiter?“ zeichnete Patrick Danowski, siehe Bibliothekarisch.de. Das war Nummer 2 der Sketchnote Challenge.

Viele Fotos, die das Literaturmuseum der Österreichisches Nationalbibliothek zeigen, veröffentlichte VÖBBlog.

Netbib hatte bereits einige Büchertausch-TelefonzellenBeiträge gesammelt. Das neueste Häuschen steht in Münster.

Im 2. Teil ihrer Kolumne „Bibliotheken ohne Bücher“ widmete sich Library Mistress den Xylotheken. Ich habe übrigens auch schon mal eine besucht und zwar die Schildbachsche Holzbibliothek in Kassel. 🙂

 

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’15)

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Die Hochschulrektorenkonferenz hat eine Empfehlung für die Speicherung von Forschungsdaten erarbeitet, welche nun als Kurzfassung und ausführliches PDF auf ihrer Internetseite zum Download bereitsteht (via Wisspub.net). Laut der Empfehlung könnten auch Bibliotheken eine wichtige Rolle spielen „Speziell mit Blick auf die Dokumentation von Daten können die Bibliotheken der Hochschulen eine besondere, seit Langem bewährte Expertise der Informationsauszeichnung und -bewahrung in das FDM einbringen.

In zahlreichen Grafiken zeigte ZBW-Mediatalk welche digitalen Werkzeugen von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern genutzt werden. Es handelt sich hier um eine Weiterführung der Goportis-Studie zu Social Media-Nutzungstypen Ms Maker und Mr Nerd.

Mittelalterforschung und digitales Publizieren? Die Ergebnisse der „Umfrage zu Preprints, Open Peer Review und einem Fachrepositorium für die Mediävistik “ wurden in einem Blogbeitrag bei Hypotheses.org veröffentlicht (via Archivalia).

Der Vorab-AuszugBibliotheksurheberrecht: Ein Update zu (einigen) Schrankenregeln“ aus dem Buch „Bibliotheksurheberrecht“ von Katja Bartlakowski, Eric Steinhauer und Armin Talke  beschäftigt sich insbesondere mit §52a und §52b des Urheberrechtsgesetzes sowie den Regelungen der Digitalisierung verwaister und vergriffener Werke (via Archivalia).

Der Digital-Index 2015 ist online und stellt den Stand der Onlinenutzung nach verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Vergleich zum Vorjahr dar (via NRW-Blog). Wie Bibliotheken digitale Nutzerbedürfnisse erfüllen, verdeutlicht eine Grafik bei Bibliothekarisch.de. Über die Gaming-Tage in den Bibliotheken Borken und Raesfeld berichtete ausführlich NRW-Blog.

Bei aller Begeisterung für das Digitale sollte die historische Entwicklung bis hierher nicht vergessen werden. In seinem Blogbeitrag bei BiblioViel:)Historische Medienkompetenz im Fachfererat“ plädierte Eric Steinhauer für solide Kenntnisse der Buch- und Bibliotheksgeschichte im Fachreferat. Library Mistress war ebenfalls dieser Meinung und ergänzte die Berufsgeschichte.

Das Heft 1/2016 der „Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen & Bibliothekare (kurz: VÖB-Mitteilungen)“ soll den  Themenschwerpunkt „Gender & Diversity“ haben. Infos für alle, die Ideen zu eigenen Beiträgen haben, gibt es bei Library Mistress. Auch Libreas plant eine neue Ausgabe, dieses Mal zum Thema „Bibliographien„. Hier wurde ebenfalls ein Call for Papers gestartet.

Mit wunderschönen Bildern setzt Jason LaMotte im Film „The Library“ eine öffentliche Bibliothek in Szene und erzählt dazu eine Geschichte, siehe Basedow1764. 🙂

Written by lesewolke

16. November 2015 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’15)

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Hinweis: Die Rückblicke der 43. & 44. Kalenderwoche fallen aus.

Über die Buchmesse in Frankfurt/Main berichtete Schneeschmelze und stellte fest,“daß diese Messe kleiner ist als die früheren.“ Fast 11 Millionen Entleihungen virtueller Bestände, 50.000 Schulungsstunden in wissenschaftlichen und 100.000 Veranstaltungen in öffentlichen Bibliotheken nannte der „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2015“, ebenfalls auf der Buchmesse vorgestellt (online verfügbar, via NRW-Blog). Außerdem wurde vor Ort ein neuer Rekord aufgestellt und zwar im Bücher-Domino. 10.200 Guinness-Bücher fielen und übertrumpften damit den bisherigen Titelträger aus Japan, schrieb die FAZ (via VÖBBlog).

Zukunftsträchtig oder ein „verflachtes Einheitsangebot“ – wie Peter Delin das Angebot der Bibliothek im dänischen Aarhus in Inetbib bezeichnete – das ist hier die Frage. Ihren Schwerpunkt richtet die Einrichtung auf mehr Platz für Freizeitangebote, Bürgerservices und beliebte Bücher – vorgestellt in der FAZ (via Archivalia).

Während man sich als Nutzer öffentlicher Bibliotheken von zu Hause Literatur über die Onleihe herunterladen kann, unterscheiden sich die Bedingungen für elektronische Literatur in wissenschaftlichen Bibliotheken. Hier haben meist nur die MitarbeiterInnen und Studierenden der Hochschule von außen Zugang (remote access), während Externe persönlich die Bibliothek besuchen müssen, um die Online-Literatur zu nutzen. Abhängig von der Lizenz ist jedoch oft ein Download möglich, ohne dass die Dateien nach einer vorgegebenen Zeit verschwinden. Bei Netbib wurde diese Benachteiligung Externer, die oft die höchsten Beiträge zahlen, thematisiert.

Roland Reuß gehen die Rechte der Bibliotheken hingegen viel zu weit. Er haderte wortgewaltig in der FAZ mit dem Urteil des BGH hinsichtlich der Digitalisierung und Bereitstellung von Literatur. Libreas Blog setzte sich daraufhin mit den Äußeren des Autors der letzten Jahre auseinander und schrieb „Wie Roland Reuß lesen? Eine Textkritik.“.

Open Content – Ein Praxisleitfaden zu Creative-Commons-Lizenzen“ von Till Kreutzer erschien nun in einer überarbeiteten Version. Links auf verschiedene Fassungen (html, pdf, deutsch, englisch) sowie zur Bestellmöglichkeit sind im Beitrag bei irights.info enthalten.

Eine Volltexterecherche in historischen Zeitungen bietet Elephind.com (via Archivalia). Hier findet man vor allem Zeitungen aus den USA, Australien, Neuseeland und Singapore. Und das war im Jahr 1879 tatsächlich eine Meldung im Lokalteil für Indianapolis, Indiana wert: „Am 6. August wird Herr Tyler der neue, städtische Bibliothekar seine Stellung antreten.“ (In: Indiana Tribüne, Volume 1, Number 50, 26 July 1879, S. 8).

Die Ausgabe 3/2015 der Online-Zeitschrift „o-bib“ hat den Themenschwerpunkt „Berufsbild wissenschaftliche Bibliothekarin, wissenschaftlicher Bibliothekar„.

Auf den Ausstellungskatalog Frauen und das Buch im Mittelalter und der Renaissance“ (in Engl.), verlinkte Archivalia.

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’15)

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Im Blog A growing organism erschien in der letzten Woche ein Beitrag zur Zukunft der Benutzungsabteilung.  Die Nutzerfragen und Veranstaltungen zum Schreiben und Publizieren nehmen zu. „Aber wo lernen wir, Schreib- und Publikationsberatungen  zu machen oder Benutzungsoberflächen zu designen?“ fragte Anne Christensen daher in ihrem Blogbeitrag. Wichtige Themen sind nicht demnach nicht nur die digitalen Ressourcen, Discovery Systeme und die Gestaltung der Lernorte. Wobei digitale Dienste eben ganz andere Kenntnisse erfordern, als viele Bibliothekarinnen und Bibliothekare einst in Studium/Ausbildung erworben haben.

Onleihe – der NRW-Blog machte in einem Beitrag darauf aufmerksam, dass es laut divibib nun auch möglich ist, gelesene E-Books und E-Magazine (außer PDF) vor dem Ablauf der Leihfrist zurück zu geben. Ein gesetzliches Recht, dass Bibliotheken erschienene E-Books erwerben und verleihen dürfen, gibt es allerdings immer noch nicht.  Deshalb reichte die Fraktion einen Antrag dazu im Bundestag ein (siehe dbv, via NRW-Blog). In ländlichen Gegenden des Landes Brandenburg wird es zunehmend schwieriger die gedruckte Literatur von Bibliotheken zu nutzen, denn die Bücherbusse wurden in den letzten Jahres stark reduziert, wie der RBB berichtete.

Wer die Podiumsdiskussion zum Thema Datenschutz und Privatsphäre auf dem 104. Bibliothekartag in Nürnberg verpasst hat, kann diese nun online anschauen – siehe Netzwerk Bibliothek (via NRW-Blog). Den Hinweis auf den Webtalk „Ist das rechtens? Teilen und Urheberrecht„, ein Video der Bundeszentrale für politische Bildung, bettete Netbib ein.

Buchcover aus der Sammlung der British Library bei Flickr

Buchcover aus der Sammlung der British Library bei Flickr

Der freie Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen war ebenfalls ein Thema in der letzten Woche. „Welcher Verlag erlaubt was?“ hieß ein Beitrag des neuen Open-Access-Blogs der TU Berlin (via Archivalia).

ZBW-Mediatalk widmete sich der Kommunikation von Wissenschaftlern mittels Twitter und bietet Guidelines für Wirtschaftswissenschaftler zum Download an. Die Tipps beruhen auf den Erfahrungen von neun aktiven Twitteren aus dem ökonomischen Bereich und sind sicher auch für Forscher anderer Fachrichtungen interessant.

Doch auch das Bibliothekswesen selbst ist ein Forschungsgebiet. Um dies zu unterstützen wurde im Juni 2015 die Berlin-Brandenburgische Stiftung zur Förderung der Bibliotheks-Forschung gegründet, siehe Internetseite (via Netbib).

Auf die riesige und frei nutzbare Sammlung gemeinfreier Buchillustrationen der British Library, sortiert in Alben auf Flickr, verlinkte VÖBBlog. Laut einem Artikel von Zeit online sind Nutzer der Plattform Flickr eingeladen, beim Taggen zu helfen.

 

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’15)

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VÖBBlog verlinkte auf einige Beiträge zum Thema Panoramafreiheit, welche aktuell im EU-Parlament zur Gestaltung einer EU-Urheberrechts heiß diskutiert wird. Bisher ist es in Deutschland laut UrhG §59 (1) „Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Graphik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich wiederzugeben.“ Auch in einigen anderen europäischen Ländern funktioniert dies ähnlich, manche haben allerdings strengere Rechtsvorschriften. iRights.info fasste den aktuellen Stand und mögliche Veränderungen zusammen. Wikipedia Deutschland schrieb einen Offenen Brief an die Abgeordneten des Parlamants. Eine Verschärfung des Rechts würde noch mehr Unsicherheit hinsichtlich der Veröffentlichung von Fotos für alle Privatpersonen und Institutionen mit sich bringen inklusive einem großen Aufwand zur Prüfung bereits erfolgter Bildbeiträge.

Wer auf seine Netzwerke bewirbt, kann auch mal Kritik ernten. Diese Erfahrung machte die Stadtbibliothek Gütersloh und schilderte im NRW-Blog ganz offen die Reaktion auf ihre Aktion, mittels Lesezeichen auf digitale Kanäle aufmerksam zu machen.

Digitale Spielwelten ruft dazu auf, Projekte & Veranstaltungsmaterialien zu diesem Thema auf der ihrer Internetseite teilen (via NRW-Blog). Es stehen bereits einige Projekte und deren Materialien bereit. Ebenfalls um Digitale Spiele geht in der Veranstaltungsliste für das 2. Halbjahr 2015 auf spielbar.de, einer Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung (via NRW-Blog).

Auf die online verfügbare Masterthesis „Kinderbücher der ÖNB“ verwies VÖBBlog. Na, das ist doch auch mal ein nettes Forschungsthema und zeigt laut Abstractvorherrschende politische Strömungen, soziale Verhältnisse, moralische und pädagogische Ansichten der jeweiligen Epoche„.

Dei Deutsche Digitale Bibliothek übernimmt die fast 70 Millionen Datensätze des Portals Bibliotheken, Archive und Museen (BAM), welches Ende Juni 2015 eingestellt wird, siehe b.i.t.online (via Netbib).

Koha.abunchofthings.net berichtete über die Verbesserungen in der Version 3.20.0 des freien Bibliothekssystems Koha.

Written by lesewolke

29. Juni 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (25.KW’15)

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Tipps für die Bibliotheksarbeit mit Flüchtlingen und Asylbewerbern hat NRW-Blog zusammen getragen. Dazu gehören allgemeine Voraussetzungen (Fremdsprachenkenntnisse, Raumangebote) aber auch konkrete Anregungen zum Bestandsaufbau. Weiterhin werden bereits praktizierte Angebote aus Bibliotheken aufgelistet.

Über den Schülerwettbewerb „YES! – Young Economic Summit“ berichtete ZBW-Talk. Die Schülerinnen und Schüler aus Projektschulen in Hamburg und Schleswig-Holstein sollen Lösungsansätze für aktuelle Probleme unserer Zeit erarbeiten und diese dann auf dem Global Economic Symposium (GES) vorstellen. Außerdem wird die beste Medienarbeit (z.B. in Zeitungen, sozialen Netzwerke, Blogs usw.) prämiert. Denn wer mit Ideen punkten will, muss diese publik machen. Das Projekt ist demnach auch gut geeignet, Recherche- und Medienkompetenzen zu stärken.

Im Blog Spaces of Knowlege beschäftigte sich Eva-Christina Edinger mit den Bedürfnissen der Bibliotheken verschiedener Orte mit unterschiedlichen Zielgruppen, und meinte, dass man deren „Eigenlogik“ bei Planungen unbedingt beachten sollte (via NRW-Blog).

Auf die aktuellen Trends, Herausforderungen und technologische Entwicklungen des Horizon Report 2015 Library Edition ging Rudolf Mumenthaler in seinem Blog ein und verglich die Themen mit der Ausgabe von 2014. Hingegen erklärte Gerhard Steidl in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, dass die Fans von Medien auf Papier wieder zunehmen (via NRW-Blog).

Fortbildung in Bibliotheken stellte die Funktionen des BIB-OPUS-Servers nach dem Upgrade auf OPUS 4 vor. Der IFLA/Brill Open Access Award 2015 ging an die Plattform Directory of Open Access Books (DOAB), siehe Netbib.

In Österreich ist das geplante Leistungsschutzrecht weiterhin ein umstrittenes Thema, auch wenn es vorerst nicht mehr im Entwurf zum neuen Urheberrechtsgesetz enthalten ist, schrieb VÖBBlog und verlinkte zudem auf drei Kommentare.

Wie sehen heutige Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus?! Zahlreiche Fotos kann man im Tumblr-BlogThis is what a librarian looks like“ anschauen (via Netbib). 🙂

Gelesen in Biblioblogs (24.KW’15)

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Auf die BachelorarbeitInformationsberatung als zeitgemäßes Dienstleistungskonzept für wissenschaftliche Bibliotheken” von Claudia Julia Keller verlinkte Infobib. Hier geht es darum, genau dann Unterstützung anzubieten, wenn diese benötigt wird. Auf drei Praxisbeispiele (Wissensbar der SLUB Dresden, Helpdesk Lern- und Arbeitstechniken an der KIT-Bibliothek, Learning Center der Universitätsbibliothek Mannheim) wird näher eingegangen.

Zur geplanten Urheberrechtsnovelle in Österreich verfasste schrieb KRIBIBI eine ausführliche Stellungnahme, siehe VÖBBlog. Die Computerwelt schimpfte lt. VÖBBlog vor allem über die Speichermedienabgabe und das Leistungsschutzrecht. Es soll nun auch in Österreich eingeführt werden, obwohl es schon in Deutschland eher Schaden, aber keinen Nutzen brachte. IRights.info berichtete über das neue Gesetz. Nach der Einführung in Deutschland wurde schnell klar, dass die Marktmacht von Google durch das Gesetz eher noch gestärkt wurde, denn eine Nichtanzeige der Treffer von Presseverlagen, brachte diesen einen finanziellen Schaden. Deshalb gaben viele eine kostenfreie Lizenz an Google, um nicht aus der Anzeige verbannt zu werden (siehe auch Telepolis).

Reed-Elsevier, Springer Nature, Wiley-Blackwell, Taylor & Francis und Sage sind die fünf Verlage, die 50 Prozent aller akademischen Artikel publizieren. Das bringt Gewinnspannen bis 40 Prozent. Eine Studie zu dieser Problematik ist im Juni in PLOS ONE erschienen. Robert Czepel, (science.ORF.at) meinte dazu „Erstens sollten die wissenschaftlichen Fachgesellschaften beginnen, ihre Studien wieder selbst zu publizieren, so wie es auch in historischen Zeiten üblich war. Und zweitens sollte man den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen – Stichwort „Open Acess“ – weiter fördern.“ (via VÖBBlog).

VÖBBlog verlinkte auf die aktualisierte Ausgabe der Publikation „Rechtliche Rahmenbedingungen für Digitalisierungsprojekte und Gedächtnisinstitutionen“ der Servicestelle Digitalisierung.

Vor 70 Jahren erschien das 1. Buch über Pippi Langstrumpf! NRW-Blog machte auf die Jubiläumsseite des Oetinger-Verlages + Gewinnspiel aufmerksam.

Ein tolle Idee – die Weltkarte mit den Orten, an denen Romane spielen:

Einige Fotos aus Bibliotheken in der Schweiz – unter anderen Klosterbibliothek Einsiedeln – brachte ich von meiner Urlaubsreise mit. Einen Bericht + Diashow gab es hier bei Lesewolke. 🙂

Written by lesewolke

15. Juni 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’15)

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Wie die Ideas Box aufgebaut wird und welche Bestandteile sie enthält, zeigt ein Video bei Bibliothekarisch.de. Die kompakte, transportable Box eignet sich vor allem für den Einsatz in Krisengebieten, um dort  für Abwechslung und den Zugang zu Informationen zu sorgen.

Dank einem neuartigen T-Book-Projekt wurden erstmals in einem Buch zu den abgebildeten Fotos Kommentare eingebunden, die mit den dort integrierten Lautsprechern sofort angehört werden können (via Text & Blog).

In der Reihe Büro-Apps stellte NRW-Blog zahlreiche Anwendungen vor, die im Alltag helfen könnten. In der letzten Woche wurden Evernote (Blogbeitrag) & Taptodo (Blogbeitrag) näher erläutert.

Die vorläufigen Daten des Berichtsjahres 2014 der Deutschen Bibliotheksstatistik sind online. Für Bibliotheken, die Hilfe  bei der Zählung virtueller Besuche benötigen, findet sich Beitrag der NRW-Blogs eine Kontaktadresse.

Matthias Spielkamp erläuterte in der online verfügbaren BroschüreZweitveröffentlichungsrecht für Wissenschaftler : Geltende Rechtslage und Handlungsempfehlungen„, welche Möglichkeiten sich anbieten, wenn ein Werk (Artikel, Monographie) bereits von einem Verlag veröffentlicht wurde und eine Zweitveröffentlichung vom Autor angestrebt wird (via Netbib).

Im Jahr 2010 brachte die Brasilianische Regierung ein Gesetz heraus, welches alle Schulen verpflichtete, eine Schulbibliothek einzurichten. Über den aktuellen Stand dieses ergeizigen Projektes machte sich Basedow1764-Blog Gedanken.

Werden physische Bücher viel und intensiv gelesen, sieht man ihnen das auch an. Bibliotheca.gym beschäftigte sich mit den verschiedenen Gebrauchspuren früher Exemplare (via Archivalia).

Zum Schluss noch der Link auf den aktuellen BibComic mit einem kleinen, illustrierten Gedicht über die Flüchtigkeit des E-Books.  Im 22. Bibliotheksgesetz (siehe Bibliothekarisch.de) erfuhren wir zudem die folgende Weisheit: „The ‚e‘ in ‚eBooks‘ stands for EVIL.“ 😉

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’15)

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Die bundesweite Kampagne Netzwerk Bibliothek stellt nach den Angaben ihre extra dafür neu gestalteten Internetseitesowohl digitale Angebote, Services und zeitgemäße Veranstaltungsformate als auch aktuelle Trends der Bibliothekslandschaft in den Mittelpunkt“ (via Netbib).

Eine, auch online verfügbare, Broschüre mit 20 Konzepten für interkulturelle Veranstaltungen und Spiele entwickelte der Büchereiverband Österreichs (via VÖBBlog).

Wie beschreiben Kinderbücher die Tätigkeiten in einer Bibliothek? Library Mistress sah sich elf Bücher aus verschiedenen Ländern an. Ganz besonders glücklich mit seinem Job ist Bärenbibliothekar Lewis. 😉

Sollte es eine Bundes-Schulbibliothekstagung geben? Basedow1764’s Weblog fand Gründe, die dagegen sprachen, sich dafür zu engagieren.

Libreas fasste die Eindrücke über den Vortrag „Begriff, Funktionen und gesellschaftliche Bedeutung von Metropolbibliotheken“ von Boryano Rickum in einem Blogartikel zusammen. Die Audiodatei des Vortrags ist auf der Veranstaltungsseite online.

In Österreich besteht nach der einer Änderung des Privatuniversitätengesetzes (PUG) nun auch eine Veröffentlichungspflicht der „positiv beurteilten Diplom- oder Masterarbeit, Dissertation oder künstlerischen Diplom- oder Masterarbeit bzw. der vergleichbaren wissenschaftlichen oder künstlerischen Arbeit oder der Dokumentation der künstlerischen Diplom- oder Masterarbeit.“ (mehr dazu im VÖBBlog).

Über den Sinn von Publikationslisten, deren Formatierung und Hilfmitteln zur Erstellung schrieb Secret Cow Level einen ausführlichen Blogartikel.

Einen Rückblick auf das BarCamp Science 2.0 inklusive Podcast veröffentlichte ZBW-Talk. Auch die Anzahl der Beiträge zum 8. BibCamp ist in der letzten Woche angewachsen, siehe Bibliothekarisch.de.

 

 

Gelesen in Biblioblogs (16.KW’15)

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emma_slogan_klDas Highlight der letzten Woche war natürlich das 8. BibCamp, welches von der HTWK Leipzig super organisiert wurde. Die Blogbeiträge dazu sammelt wie immer Bibliothekarisch.de. Übrigens stellte das Orga-Team zu den einzelnen Sessions jeweils Studierende, die mitschrieben: einfach die Notizzettel in den Plänen anklicken. Ein ganz dickes Dankeschön dafür! 🙂

In einem Urteil zu elektronischen Leseplätzen entschied der Bundesgerichtshof zugunsten der Nutzerinnen und Nutzer von Bibliotheken (via NRW-Blog). Demnach ist die Digitalisierung erlaubt. Außerdem verkündete der BGH in seiner Pressemitteilung: „Ein Ausdrucken oder Abspeichern von an elektronischen Leseplätzen bereitgestellten Werken kann in vielen Fällen als Vervielfältigung zum privaten oder sonstigen eigenen Gebrauch nach § 53 UrhG zulässig sein.“

Im ZBW-Workshop „The Future of Scholarly Communication in Economics” wurde über die Tendenzen in der wissenschaftlichen Kommunikation diskutiert, siehe ZBW-Talk. Kritisiert wurde unter anderem, dass es noch so lange dauert, bis eine eingereichte Publikation erscheint und Rankings das Publikationsverhalten beeinflussen. Der Hinweis in Newslettern und die Vernetzung gewinnen an Bedeutung und tragen dazu bei, dass Veröffentlichungen häufiger zitiert werden.

Spiegel online berichtete über die Methoden der Omni-Scriptum-Verlagsgruppe (via Netbib & VÖBBlog). Hier werden im Print-on-Demand-Verfahren Abschlussarbeiten ohne jede qualitative Vorausauswahl und Überarbeitung veröffentlicht und damit hohe Zahlen von Buchtiteln erreicht. Die Verlagsgruppe kam übrigens schon früher in die Schlagzeilen mit Büchern, die tatsächlich aus Wikipedia-Beiträgen bestanden (mehr dazu bei Wikiwand). Bibliotheken meiden beim Buchkauf diese Verlage. Der dubiose Ruf schadet damit leider auch gelungenen & wichtigen Arbeiten, weshalb im Artikel Akademikern mit Ambitionen empfohlen wird, den Verlockungen dieser unkomplizierten, zuschussfreien Publikation zu widerstehen. Wer gern gelesen werden will, dem steht zudem das Internet offen. „Alle Abschlussarbeiten und Dissertationen online“ – dafür plädierte 2013 Klaus Graf  in einem Vortrag (siehe Archivalia), als er sich ebenfalls mit der Frage guter & schlechter Büchern im Zusammenhang mit den VDM-Verlagen (gehören zu Omni-Scriptum) beschäftigte.

Auf die Möglichkeiten, die Hangouts für die Kommunikation mit Kunden bieten, wie Live FAQs, Fan Interviews, Vorstellungsrunden, ging die Karrierebibel ein (via Fortbildung in Bibliotheken). Darüber hinaus gibt es viele praktische Tipps zum Hintergrund, Licht, Kleidung usw.

Wie sich Bücher sortieren würden und worüber sie sich beim Besitzer beschweren  – das war das Thema im BibComic. 😉