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Archive for the ‘Urheberrecht’ Category

Gelesen in Biblioblogs (10.KW’15)

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Die Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen sah sich den Paragraphen zum Zweitveröffentlichungsrecht im Urheberrechtsgesetz genauer an und schrieb ein ausführliches FAQ dazu (via Infobib). Viele Verlage haben eigene Regeln für eine Zweitveröffentlichung, häufig zu finden in Sherpa/Romeo. Infobib verlinkte auf Alternativen zu diesem Angebot.

Bibliothek & Information Deutschland (BID) kritisierte in einer Stellungnahme vom 3.3.15, dass keine Möglichkeit gefunden werden konnte, das Informationsportal b2i vor der Abschaltung zu bewahren (via Archivalia).

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Eröffnungsvortrag beim Tag der Bibliotheken

Am 28. Februar 2015 fand in der Staatsbibliothek zu Berlin der 5. Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg statt. Berichte dazu sind hier bei Lesewolke und im Blog LIS in Potsdam erschienen.

Stimmt es, „dass die NutzerInnen von Bibliotheken diese aufsuchen, um dort bedienstleistet zu werden?“ fragte Lib{cache in einem Blogbeitrag, ging dabei auf die Ausage von Bibliotheksmanager Heller beim Tag der Bibliotheken ein, sah sich das Nutzungsmonitoring der Berliner Bibliotheken und eine Studie aus der kanadischen Provinz Alberta an.

Auf die Ergebnisse einer Umfrage zu Fahrbibliotheken machte NRW-Blog aufmerksam. 72 Fahrbibliotheken hatten teilgenommen.

US-Amerikanern, die am Flughafen merken, dass sie noch Lesestoff brauchen könnten, bieten Bücherstationen die Möglichkeit auf das E-Book-Angebot ihrer Bibliothek zuzugreifen. Diese Möglichkeit wird gern genutzt, weiß Lesen.net zu berichten (via NRW-Blog). Zudem merken Nutzer manchmal erst hier, dass ihre Bibliothek auch E-Books verleiht. Die Stationen bieten außerdem das Aufladen von Elektrogeräten und den Zugang zum Internet.

In ihrer Masterarbeit untersuchte Marlene Neumann die Social-Media-Kommunikation deutscher Großstadtbibliotheken und gibt Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Präsenz bei Facebook & Twitter (via Bibtexte).

Fortbildung in Bibliotheken entdeckte ein Facebook-Spiel. Hier kann man offline ausprobieren, wie soziale Netzwerke funktionieren. Alle Materialien sind auf der Plattform #pb21 – Web 2.0 in der politischen Bildung zu finden.

Auf eine Übersicht der coolsten Bibliotharinnen und Bibliothekare verlinkte Netbib und meinte, dass man den Bibliothekar der Unsichtbaren Universität nicht vergessen sollte.

Library Mistress rettete ein paar Bücher aus dem Altpapiercontainer, darunter „Beim nächsten Mann wir alles anders“ von Eva Heller. Die Zitate bezüglich Birgit, der Bibliotheksangestellten aus diesem Roman wollte sie uns nicht vorenthalten. 😉

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9. März 2015 at 08:00

Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg 2015

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Eigentlich sollte diese Veranstaltung bereits Anfang November 2014 stattfinden. Sie wurde allerdings durch den Streik bei der Deutschen Bahn abgesagt. Auch dieses Mal drohte wieder ein Bahnstreik, der dank der Rückkehr der streitenden Parteien an den Verhandlungstisch zum Glück kurzfristig abgewendet wurde.

Bibliotheksführung

Kurz vor 10 Uhr stand ich also am 28. Februar 2015 vor der Staatsbibliothek zu Berlin. Denn vor Beginn der Veranstaltung wurden Führungen durch die Bibliothek angeboten. Hans Scharoun, einer der berühmtesten Architekten Deutschlands, hatte diesen Bau entworfen, der 1978 feierlich eröffnet wurde. Große offene Räume, Lichtpyramiden und die Milchglaskuppeln lassen diese Bibliothek noch heute sehr modern wirken (mehr zur Architektur & Kunst am Bau auf den Seiten der Staatsbibliothek zu Berlin).

Diashow aus der Bibliotheksführung, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Eröffnungsvortrag

Inzwischen waren auch die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingetroffen, und wir fanden uns zum Eröffnungsvortrag ein. Dirk Knipphals, Literaturredakteur bei der „taz“, hatte sich gut auf seine bibliothekarischen Zuhörerinnen und Zuhörer vorbereitet und hielt einen netten, unterhaltsamen Vortrag. Neben eigenen Erfahrungen von der Buchmesse und Erinnerungen an den Lesezirkel, streute er auch die Vermittlung von Informationskompetenz ein (um uns eine Freude zu machen).

Eröffnungsvortrag, Zeichnung von Sophia Halamoda

Eröffnungsvortrag, Zeichnung von Sophia Halamoda

Begeistert und von späteren Vortragenden gern aufgegriffen wurden die „leuchtenden Augen“ von Eltern & Kinder, die gern an ihre Bibliothek denken, oder bei der Rückbesinnung an lange Aufenthalten während der Studienzeiten. Öfter zitierte er aus John Williams‘ Roman „Stoner“ . Die Hauptfigur, ein Landwirt an der Uni,  entdeckte die Literatur und blieb an der Hochschule (siehe auch Rezension in der taz). Während des Vortrags zeichnete Sophia Halamoda auf wunderbare Weise eine Zusammenfassung des Gesagten.

1. Vortragspanel „Best Practice“: Informationskompetenzvermittlung & Kooperationen

Vier Vorträge waren für dieses Thema angesetzt. Cornelia Stabrodt und Marion Mattekat gingen vor allem auf die Kooperation von Bibliothek und Volkshochschule ein. In Cottbus sitzen beide Einrichtungen in einem Haus und wurden unter dem Dach Lernzentrum Cottbus zusammengefasst. Dafür wurde technisch aufgerüstet (um auch computerorientierte Kurse anzubieten), ein Corporate Design entworfen und ein gemeinsamer Servicebereich für Anmeldungen VHS-Kurse/Bibliothek angelegt. Mit dem Bildungsforum Potsdam ging man einen ähnlichen Weg (Beitrag zum BIB-Besuch im Bildungsforum mit Diashow). Auch hier sind Volkshochschule und Bibliothek sowie die Wissenschaftsetage unter einem Dach. Grundsätzlich wurde festgehalten, dass diese Kooperationen die Bedeutung und Sichtbarkeit der Einrichtungen bezüglich Geldgebern und poteniellen Nutzern/Kunden erhöhen. Praktisch besteht die Zusammenarbeit außerdem darin, auch auf die VHS-Kurse angepasste Medien anzubieten. Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Volkshochschulen und Bibliotheken in Brandenburg ist „Interkulturelle Begegnungen an öffentlichen Lernorten“. Für Menschen, die aus anderen Ländern aus verschiedensten Gründen nach Deutschland kommen, sollen hier Anlaufpunkte geschaffen werden.

Um verschiedene Kooperationen drehte sich auch der Vortrag von Anne Helbig & Dirk Wissen. Der Leiter der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt/Oder berichtete über die Veranstaltungsreihe „Das Leben erzählen“ (in Zusammenarbeit mit dem Verein „My life – erzähle Zeitgeschichte“), dem Spiel der Autorennationalmannschaften Deutschland & Polen auf dem Stadtfest und der Kooperation mit einem Fotografen, der dann im Gegenzug Hochzeitsfotos auf dem Balkon der Einrichtung machen darf. Anne Helbig, zeitweise Praktikantin in dieser Bibliothek, fand hier das Thema ihrer Masterarbeit und betrachtete „Bibliothek als Partner : Chancen und Risiken durch Kooperation“ in wissenschaftlicher Hinsicht.

Viele schöne Fotos und spannende Erlebnisse brachte den Bibliothekarinnen und Bibliothekaren das ProjektWir Kinder aus Hohenschönhausen – Fotostory 2.0„, einer Kooperation der Anna-Seghers-Bibliothek, der Hort der Matibi-Grundschule und der MEDIA TO BE e.V.

TutorialIm letzten Vortrag des Panels berichtete Carla Freise über die Entstehungs des Tutorials für Schüler (CC BY-NC-ND 4.0) , ein Projekt des Netzwerkes Informationskompetenz Berlin/Brandenburg (NIK-BB) in Kooperation mit der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM). Kurze, einführende Erläuterungen zur Themenfindung, der Recherche und dem Schreiben sollen Schülern und Studienanfängern helfen und die Nachfrage nach Kurswünschen an Hochschulen – insbesondere für Schüler – wieder etwas reduzieren. Wir erfuhren, dass die Studierenden des 3. Semesters im Bibliothekswesen doch einige Mühe hatten, einfache, verständliche Texte für Anfänger zu verfassen, der Betreuungsaufwand nicht zu unterschätzen sei und leider der Wunsch nach viel Interaktion im Tutorial weitestgehend ignoriert wurde. Trotzdem fanden die Kolleginnen des NIK-BB die Zusammenarbeit mit der Hochschule gut und würden es wieder tun.

2. Vortragspanel „Best Practice“: Erfolgreiche Förderanträge & Marketingprojekte

Best Practice, Zeichnung: Sophia Halamoda

Best Practice, Zeichnung: Sophia Halamoda

Über das Kompetenzzentrum für Lizenzierung informierte uns Ursula Stanek. Mit Sitz in Berlin und Göttingen soll es die Fachinformationsdienste (FID) bei der Lizenzierung und Bereitstellung digitaler Medien unterstützen. Dieses Angebot wurde bereits von 29 FIDs genutzt, da es bezüglich der vielfältigen Varianten der Lizenzierung elektronischer Ressourcen doch noch viel Unklarheiten gibt. Ansonsten bleibt es hier spannend, da die FIDs mit großen Nutzergruppen erst in diesem Jahr an den Start gehen.

Das Projekt Europeana Newspaper stellte Hans-Jörg Lieder vor. Hier erfolgte die Kooperation auf internationaler Ebene. 10 Millionen Seiten historischer Zeitungen verschiedener Länder (zu beachten: das Urheberrecht) wurden digitalisiert. Einige Tools mussten extra für das  Projekt entwickelt werden, z. B. Named Entity Recognition (NER), um Personennamen, Orte und Institutionen im Volltext zu lokalisieren und suchbar zu machen (mehr im Europeana Blog). Überhaupt machte die Texterkennung in den alten Zeitungstexten viele Schwierigkeiten und wer hier auf Perfektion aus sei, könne gleich aufgeben, hörten wir.

Einen lebendigen Einblick in FaMI-Projekte, die an der TH Wildau durchgeführt werden, vermittelte uns Nicole Kusserow. „Schmökern in den ersten Advent“ heißt eine Veranstaltung, die die Auszubildenden planen und durchführen (u.a. mit Quiz, Abendessen, Übernachtung). Ein weiteres Projekt ist der Sticker Shock. Dabei wird den enormen Kosten von Medien (z.B. wissenschaftlicher Zeitschriften und Datenbanken) einem Vergleichsobjekt entgegengestellt (Fahrzeug, Reise o.ä.). Die Idee dazu stammt von der Bibliothek der Cornell Universität.

In einer großangelegten Studie wurden Berliner Bibliotheksnutzer und Nichtnutzer nach ihrer Meinung und ihre Interessen befragt. So halten 96% der Nutzer und 90% der Nichtnutzer öffentliche Biblitoheken für ein wichtiges Angebot. Die persönliche Beratung wurde sehr positiv eingeschätzt. Alle Ergebnisse zu NuMoB – Nutzungsmonitoring in Bibliotheken findet man auf der Internetseite zur Studie.

Podiumsdiskussion: Veränderungen im Bestandsmanagement am Beispiel der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)

Dieses Thema sorgte bereits seit Ende 2014 für viel Aufregung, wovon die Leitung der ZLB, als auch die Ersteller des Gutachtens Prof. Cornelia Vonhof und Prof. Dr. Konrad Umlauf völlig überrascht wurden. Sogar die Medien beschäftigten sich mit dem geplanten Bestandskonzept (z.B. taz, Berliner Kurier & RBB), Verdi kritisierte es, und inzwischen wurde eine Open Petition ins Leben gerufen. Zustimmung für das Konzept kam vom dbv Berlin. In einem Blogbeitrag kritisierte Ultrà Biblioteka eben diese offene Positionierung, da hier finanzielle Interessen bei der Auslagerung von Dienstleistungen an die ekz nicht auszuschließen seien.

Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion

Auf dem Podium in Berlin ging der Moderator Dr. Werner die Punkte der Kritiker durch und befragte Managementdirektor Volker Heller & Prof. Dr. Konrad Umlauf nach ihren Argumenten dazu. Heller hoffte durch eine Erwerbung mittels Standing Order auf freiwerdende Ressourcen für Service und Innovation. Er versicherte, dass der Vorwurf, Büchern auszusondern, die zwei Jahre nicht verliehen wurden, frei erfunden wäre. Umlauf machte deutlich, dass er dem Sachverstand der 300 Lektoren der ekz vertraue, definitiv keine Gefälligkeitsgutachten mache und schon seit jeher auf einen praxisorientierten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen bedacht sei. Dass dafür Fremdleistungen in Anspruch genommen würden, wäre noch nicht einmal besonders originell.

Eine vermutete, heiße Diskussion mit dem Publikum blieb weitesgehend aus. Erst ganz zum Schluss kam der Hinweis auf das Gegengutachten, eine Kritik daran, dass Gegenstimmen nicht auf das Podium eingeladen waren sowie der Hinweis auf die Sitzung dazu im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses am 2.3.15 (taz berichtete).

Weitere Infos:

Grafiken: Ein herzliches Dankeschön an die Illustratorin Sophia Halamoda (ihre Internetseite) für die Erlaubnis zum Fotografieren und Posten der grafischen Mitschriften! 🙂

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’15)

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Gleich drei Beiträge zu Social Media-Aktivitäten verfasste Christoph Deeg in der letzten Woche in seinem Blog, kritisierte unter anderem langweilige Posts, mal Social-Media-Aktivitäten zu beobachten, die gar nichts mit dem eigenen Themenbereich zu tun haben und daraus zu lernen sowie dem „Return of Investment“ (kurz: ROI). Letzterer kann laut Deeg nur funktionieren, wenn mit der Zielgruppe ein „Dialog auf Augenhöhe“ gelingt. „Es geht um den Aufbau einer Community, in der Unternehmen/Institutionen auf der einen Seite und Kooperationspartner und Kunden auf der anderen Seite gleichberechtigt die gleichen Ziele verfolgen.“

Im Blog der Zukunftswerkstatt wurde das Tool „IFTTT“ („If this than that“) vorgestellt. Es dienst dazu, Handlungsanweisungen zu erstellen. Im Beispiel wird gezeigt, wie man eine Mailbenachrichtung einrichtet, sobald bei Instagram ein Bild mit einem bestimmten Tag veröffentlicht wurde.

Eine Grafik mit den typischen Abkürzungen, die bei Twitter verwendet werden, hat Bibliothekarisch.de veröffentlicht.

Laut der Markforschungsergebnisse es US-Unternehmens, den sich Buchreport näher ansah, liegt der Anteil der Teens, die E-Books erwerben niedriger als bei Erwachsenen (via NRW-Blog). Mögliche Gründe dafür werden darin gesehen, dass die Eltern ihren Kindern eher gedruckte Bücher kaufen, Teens keine eigene Kreditkarte für Online-Käufe haben, und sie sich zudem gern gegenseitig Bücher verleihen.

Rudolf Mumenthaler sah sich den NMC Horizon Report 2014 – Edition Bibliotheken und liste die wichtigsten Herausforderungen auf, siehe B.I.T. online.

Lib{cache sah sich das Programm des Bibliothekartages 2015 in Nürnberg an und analysierte es nach Gendergesichtspunkten.

Ultrà Biblioteka untersuchte die Verflechtungen zwischen dem kommerziellen Unternehmen ekz, Bibliotheken und Vertretern bibliothekarischer Verbände. Der Anlass dafür war die Unterstützung des Deutschen Bibliotheksverbandes hinsichtlich der Änderung des Bestandsmanagements der Zentral- und Landesbibliothek Berlin.

Auf die Untersuchung und daraus resultierende Vorschläge (erstellt von Julia Reda, der Europaabgeordneten der Piratenpartei) für neue urheberrechtliche, europaweite Regelungen, die die digitalen Entwicklungen berücksichtigen und einheitliche Fristen und Schranken enthalten, verlinkte NRW-Blog.

VÖBBlog zitierte aus einem Beitrag von Spiegel online, welcher neben der Stürmung der Museen auch über die Bücherverbrennung der IS-Dschihadisten in Mossul berichtete. Was sind das nur für Menschen? 😦

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2. März 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’15)

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Mareike König von de.hypotheses.org hatte dazu aufgerufen, in einer Blogparade Beiträge zu veröffentlichen, die zeigen, ob sich Wissenschaftsbloggen lohnt. Christof Schöf berichtet über seine Erfahrungen. Er schilderte, wie aus einem Vortragstext, den er in seinem Blog einstellte und der dort für Aufmerksamkeit sorgte, schließlich ein Zeitschriftenbeitrag wurde (via ciberaBlog). Im Bibliotheksrecht schrieb Eric Steinhauer über einen Artikel, der sich mit juristischen Blogs befasste. Tipps zum Bloggen für Doktoranden hatte L. Bolz in Digital Humanities am DHI Paris auf Lager (via Archivalia). Beiträge im Internet können allerdings auch Leute anziehen, die einfach gern andere beschimpfen. Tipps gegen Trolle gab eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

„Das neue Arbeiten im Netz“ heißt ein Leitfaden, der grundlegende Angebote des Internet kurz erläutert und den man als PDF oder epub kostenfrei downloaden kann (via Fortbildung in Bibliotheken).

Jugendbibliothek21 verlinkte auf das neue PortalKinder- und Jugendbuchverlage von A bis Z„. Neben Verlagsgeschichte, Kontaktdaten und aktuellen Publikationen (Rubrik Verlage), findet man Empfehlungslisten, Literaturpreise und Tipps für potentielle Autorinnen und Autoren.

Für Fahrgäste der Elster-Saale-Bahn stehen nun Bücherregale in allen Wagons bereit. Dort kann man gelesene Bücher hineinstellen und dafür andere mitnehmen. Ein Medienserver für Leser von E-Books ist in Planung, siehe Beitrag des MDR (via NRW-Blog). In der Linie 4 der Pekinger U-Bahn können Fahrgäste per QR-code E-Books auf ihr Tablet oder Smartphone laden, berichtete der Standard (via VÖBBlog).

Lesen.net schrieb über ein EU-Urteil, laut dem der Weiterverkauf von E-Books als rechtmäßig angesehen wird, da der „Weiterverkauf von Software grundsätzlich legal sei“. Allerdings musste die Plattform in den Niederlanden, die solche „gebrauchten“ Bücher anbot, trotzdem vom Netz, weil gewährleistet sein muss, dass es sich ausschließlich um legal erworbene E-Books handelt (via NRW-Blog).

Statistiken spielen in Bibliotheken eine wichtige Rolle. Doch was sagen sie wirklich über die Qualität einer Einrichtung aus? Zudem haben sich die Benutzerwünsche mit der zunehmenden Digitalisierung gewandelt und damit die Bedeutung der Werte oder derer, die gar nicht erfasst werden/erfassbar sind. Karsten Schuldt ging in Bibliotheken als Bildungseinrichtung auf die Probleme ein und bemängelte, dass zwar viel kritisiert aber wenig geändert wird.

In seinem Vorwort zu „Diversität als Basis für Informationsgerechtigkeit“ (Leyla Dewitz) beschäftigte sich Prof. Hobohm (siehe LIS in Potsdam) mit der Problematik eines immer mehr auf Beliebtheit setzenden Angebots. Damit wird jedoch vorgefiltert und die Förderung der Auswahl aus einem breiten Informationsangebot wird zunehmend eingeschränkt.

Immerhin sind sie „extrem intelligente Wesen“. Ansonsten entsprechen sie wirklich kaum dem Klischee – die Bibliothekare im Computerspiel Metro 2033 (via Netbib). 😉

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’15)

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„Tierische Freunde“ lautet das Thema der Bücherrallye 2015. Materialien und eine Wanderausstellung dazu bietet die Bayerische Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken an (via NRW-Blog).

Der englischsprachige WerkzeugkastenDesign Thinking for Libraries“ soll Bibliotheken bei der Entwicklung neuer Konzepte unterstützen. Was sich genau dahinter verbirgt, erläutern Blogbeiträge im NRW-Blog und bei ZBW-Talk.

Open Access Enthusiast Christian Gutknecht versucht mit Hilfe des Crownfunding-Projektes „Transparenz bei Bibliotheken“ Einblick in die Zahlungen der Schweizer Bibliotheken an wissenschaftliche Verlage zu erhalten (via wisspub.net & Netbib).

Librarian in Residence stellte eine Linksammlung zum Thema E-Books zusammen.

Ein Hoffnungsschimmer: Europa-Abgeordnete Julia Reda erklärte in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, warum sie sich für eine Reformierung des Urheberrechts in Europa stark macht (via Archivalia).

Eric Steinhauer las den Zeitschriftenbeitrag „Die Gefährdung des geisteswissenschaftlichen Buches“  von Caspar Hirschi, Carlos Spoerhase und fasste die Erkenntnisse in einem Blogbeitrag bei Skriptorium zusammen. Hauptgrund für den Absatzeinbruch sind laut den Verfassern die immer teurer gewordenen wissenschaftlichen Zeitschriften. Bibliotheken haben damit deutlich weniger Gelder für Bücher übrig, die sie dann zudem eher für Einführungsliteratur und Handbücher ausgeben.

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26. Januar 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’14)

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Über ihre Erfahrungen zur Entwicklung einer Social-Media-Content-Strategie für Öffentliche Bibliotheken im Rahmen der Initiative „Lernort Bibliothek NRW“ berichtete P. Büning im NRW-Blog. Auf die Bildergeschichten (angekündigt als Fazit 3) darf man schon gespannt sein.

Die Diskussion um die Sonntagsöffnung – genauer: die Bedeutung von öffentlichen Bibliotheken für die Gesellschaft -, und hier vor allem die Reaktion des Bundesvorstandes des BIB (konkret: Tom Becker) ging derweil in die nächste Runde. Ben Kaden von Libreas störte dabei vor allem die Sicht auf den Bibliotheksnutzer als Kunden und ein „einfältiger Popularisierungsdrang“. Interessant waren auch die Kommentare bei Netbib.

Auf das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main wies NRW-Blog hin. Demnach ermöglicht ein Facebook Share-Button auf der Internetseite automatisch das eingeschränkte Nutzungsrecht beim Teilen in diesem Netzwerk für Überschrift, Quelle, Kurztext & Miniaturbild in Facebook. Dazu muss man diesen Button allerdings benutzen. Problematisch kann es für den Webseitenbetreiber werden, wenn dieser selbst gar nicht Rechte (z.B. am Bild) für diese Nutzung hat, schrieb Rechtsanwalt C. Solmecke.

Kursmaterialien für öffentliche Bibliotheken stellte das Medienkompetenzportal NRW  bereit (via NRW-Blog). An Alltagsbeispielen, wie der Reiseplanung oder einer Prüfung der Nebenkostenabrechnung, werden Recherchestrategien vermittelt.

In Dänemark versuchen die Bibliotheken nun aktiv im E-Book-Bereich Fuss zu fassen, lösten sich vom kommerziellen Anbieter (EBIB wird seinen diesbezüglichen Service einstellen) und bieten die E-Books auf einer eigenen Plattform an (siehe Bibliotheksportal, via NRW-Blog).

Die deutschsprachige Landschaft der Publikationsserver wurde im „2014 Census of Open Access Repositories in Germany, Austria and Switzerland“ ermittelt. Libreas Blog nahm dies zum Anlass für einen Blick auf die geschichtliche Entwicklung der Repositorien in diesem Gebiet von 1991 bis 2013.

Auf „Open content – a practical guide to using creative commons licences“ (Autor: Till Kreutzer) erschien nun überarbeitet, in englischer Sprache, basierend auf der deutschsprachigen Broschüre von 2011, mehr dazu im Blog Wikimedia (via Netbib).

„Der Bibliothekar als Leser“ heißt der Titel der Weihnachtsgeschichte 2014 im Blog Bibliothekar.de von Rainer Pörzgen. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’14)

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Papiergeflüster erläutert in einem Podcast die Onleihe (via Bibliothekarisch.de). Doch nicht jeder Verlag stellt seine Bücher dafür bereit. Nach einer kurzen Erläuterung zur Erwerbung von analogen Büchern und der Bibliothekstantieme (2010: 4 Cent pro Ausleihe), eröffnet ein Beitrag in Librarian in Residence tatsächlich, dass der Verlegerausschuss an ca. 1 Euro Gebühr pro Ausleihe denkt. Ebenfalls im Blog des Goethe-Instituts sprach E. Kummrow mit der Leiterin der virtuellen Zweigstelle der Public Library Cleveland und Koordinatorin im Verbund Clevnet über elektronische Medien in Bibliotheken.

Wenn Forschungsdaten bereit gestellt werden, sollte auch die Zitierfähigkeit garantiert werden. Deshalb empfiehlt Wisspub.net in einem Beitrag zu Forschungsdaten Infrastrukturen und Services bereitzustellen.

Über seine praktischen Erfahrungen bei der Veröffentlichung seiner Dissertation schrieb Markus Neuschäfer einen ausführlichen Blogbeitrag, inklusive einer Checkliste, welche Fragen man sich in diesem Zusammenhang stellen sollte (via Archivalia).

In einem Video erklärt die Transferstelle für OER (Open Educational Resources) worauf man bei der Verwendung von Bildern mit Creative Commons Lizenzen achten muss (via Archivalia & Bibliotheca Althonensis).

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft appelliert an die Wissenschaftler, offene Lizenzen zu verwenden und stellt die unterschiedlichen Varianten dar. Derweil hat Creative Commons eine Infografik herausgebracht, die den aktuellen Stand der Nutzung solcher Lizenzen zeigt, siehe Netzpolitik.org.

Margareta Lindner zeigte in einem Gastbeitrag bei Bibliothekarisch.de in einer kleinen Fotostory Eindrücke ihres Besuches bei der Internationella biblioteket und Stockholms Stadsbibliotek in Schweden – schöne Fotos.

Mit dem Design von Bibliotheken beschäftigt sich auch eine Diashow von BCI Libraries, die Bibliotheksmöbel anbieten (siehe Bibliothekarisch.de).

Eine lustige Fotomontage aus der „National Geographic“ (Oktober 1995) hat Haferklees Ausblicke ausgegraben. Es zeigt den Schimpansen Archie vielfach im Lesesaal der Athenaeum Bibliothek in Boston (wie der Hintergrundbericht erklärt). 😉

Written by lesewolke

24. November 2014 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’14)

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Eine gute Übersicht der Gebühren, die Universitäten & die Max Planck Digital Library für Open-Access-Publikationen zahlten, wurde nun als GitHub-Datensatz veröffentlicht (Engl.). Libreas berichtete darüber.

In den Niederlanden sind die Verhandlungen zwischen Bibliotheken und Elsevier vorerst gescheitert, da es kein akzeptables Preisangebot für 2015 gab. Eine schlechte Nachricht für Aktionäre, eine gute für Open Access, meinte wisspub.net.

Eine Möglichkeit an Literatur zu kommen, die die nächstgelegene Bibliothek nicht vorrätig hat, ist bekanntlich die Fernleihe. Ein Video der Fachhochschule Südwestfalen erklärt, wie das funktioniert – gefunden von Bibliothekarisch.de

Eine Zusammenstellung von Texten zum wissenschaftlichen Arbeiten, die vor allem aus Wikipedia stammen, veröffentlichten Sandra Schön & Martin Ebner in Kooperation mit dem BIMS e.V und der TU Graz (via Bibtexte).

Auf Alternativen zu Dropbox und Google Drive wies Fortbildung in Bibliotheken hin und empfiehlt für den Datenaustausch volafile.io (Löschung nach 48 Stunden) und weTransfer (10 GB, Löschung nach 1 Woche).

Der Europäische Gerichtshof kam zu einem Urteil über das Einbetten von Inhalten in eigene Internetseiten. Demnach liegt kein Urheberrechtsverstoß vor (via NRW-Blog). Rechtsanwalt Schwenke erklärt in einem Beitrag, dass es trotzdem Embedding-Fälle gibt, die problematisch sein können.

Den Einsatz von Social Media in Leibniz-Instituten untersuchte eine Studie des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und die 17seitige Auswertung publizierte ZBW-Mediatalk. Das Goethe-Institut veröffentlichte ein Interview mit Lambert Heller zur Entwicklung der Wissenschaftskommunikation (via Netbib).

Die Karl-Preusker-Medaille 2014 erhielt Ende Oktober der Journalist, Kinderbuchautor und Medienexperte Thomas Feibel, siehe NRW-Blog.

Eine englischsprachige Infografik stellt die Vorteile des Lesens dar, schön gestaltet in historischem Look, zu sehen bei Bibliothekarisch.de. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’14)

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VÖBBlog meldete, dass am 30. Oktober 2014 die „Datenbank zu verwaisten Werkenin Betrieb genommen wurde. Zuständig ist das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM).

Die Norwegische Nationalbibliothek hat nun eine Stelle geschaffen, die speziell dafür zuständig ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schulen, wie man für Wikipedia schreibt, inklusive der Verlinkung zu den Literaturquellen der Nationalbibliothek, mehr dazu im Bibliotheksportal (via NRW-Blog).

Die neue InternetseiteIch bin ein Leseheld“ will Jungen zeigen, „welche Bücher cool und spannend sind“ (via NRW-Blog).

Jugendbibliothek21 fasste in einem Blogbeitrag die wichtigsten Ergebnisse der Vorlesestudie 2014 zusammen, z.B. dass „90% der Kinder zu Hause davon erzählen, wenn ihnen außerhalb der Familie (Kita, Schule oder anderswo) vorgelesen wird […]“.

Taylor & Francis veröffentlichte ein Whitepaper zur Nutzung von Social Media durch Bibliotheken, die auf Umfragen basieren (via Netbib). Darin wird vor allem der aktuelle Stand untersucht. Neben Diagrammen zu Lieblingstools findet man zahlreiche Zitate der Befragten zu dem Thema.

Wer ein Googlekonto hat, kann VideoNotes nutzen. Der Dienst ermöglicht es, Notizen während des Anschauens von Videos von Youtube oder Vimeo zu verfassen. Klickt man diese später an, gelangt man sofort an die entsprechende Stelle im Video – das Tool der Woche im Blog der Zukunftswerkstatt.

Birgit Fingerle griff im ZBW-Mediatalk das Thema Shareeconomy auf, fragte sich, warum man dabei selten an Bibliotheken denkt, und ob es eher eine Chance oder ein Risiko ist.

Auf eine Bibliotheksrundreise durch Kamerun und die Konferenz des kamerunischen Bibliotheks-, Archivs-, Dokumentalisten- sowie Museographenverbandes (ABADCAM) nahmen uns 4 Beiträge im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung mit.

In der letzten Woche war Halloween. In einem Video der Bibliothek der RMIT University in Australien wird gezeigt, wie man dort mit der Zombieinvasion umgeht (siehe Bibliothekarisch.de).  Unheimlich wurde es auch bei einer Halloween-Lesung von Erich Steinhauer. Er gab der Berliner Zeitung ein Interview zu Mumien in Bibliotheken (via VÖBBlog). Gegen das Böse kämpfen die „Librarians“ in der gleichnamigen Serie von TNT. Den Trailer gibt es bei Text & Blog. 😉

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’14)

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Eine Zusammenfasssung der aktuellen Analyse des Instituts für Demoskopie Allensbach zum Literaturkauf- und Lesegewohnheiten veröffentlichte der Buchreport (via NRW-Blog). Demnach ist das Lesen auf elekronischen Geräten leicht angestiegen.

Wie sich das Leseverhalten dank elektronischer Möglichkeiten veränderte und dass sich Menschen immer noch gern über Gelesenes austauschen, weiß ein Beitrag des Goethe-Instituts zu berichten (via Netbib).

NRW-Blog meldete, dass sowohl Design als auch Funktionalitäten des InternetforumsOnleihe“ überarbeitet wurden. Zwei Videos zur papierlosen Bibliothek in Bexar County fand Netbib und bettete sie in einem Blogbeitrag ein.

Eine Liste der nominierten Romane für den Buchpreis 2014 findet man im NRW-Blog.

Anhand von 110 juristischen Verlagsdissertationen, die zwischen 1997 und 2010 erschienen, untersuchte die UB Hagen, wie sie sich diese Publikationen in Bibliotheken verbreitet haben. Selbst im Durchschnitt landete nicht jede Dissertation in einer Bibliothek mit Juristischer Fakultät. Das Fazit lautete: „Für die reine Zugänglichkeit zu einem Text sind gedruckte Verlagsdissertationen als Verbreitungsweg nicht zu empfehlen.“ -> siehe Blog Skriptorium.

Weil sie auch Leserinnen und Leser haben möchten, veröffentlichten Oliver Hinte und Eric Steinhauer also den Sammelband „Die Digitale Bibliothek und ihr Recht – ein Stiefkind der Informationsgesellschaft?“ zusätzlich frei online im Internet (via VÖBBlog).

Im Blog Bibliotheksrecht erfuhren wir, was in den Wahlprogrammen der Parteien zur Landtagswahl Brandenburg zum Thema Bibliothek enthalten ist.

In Baden-Württemberg beantwortete das dortige Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in einer Drucksache Fragen zur Ausstattung der Fachstellen, da es Überlegungen zur Einrichtung einer hauptamtlichen DBV-Geschäftsstelle gibt (via NRW-Blog).

Wer sich für Linked Data interessiert, findet in Brinxmat’s Blog eine Zusammenfassung (Engl.) des Satellite Meeting Linked Data in Libraries (via Netbib).

Am letzten Samstag begann die IFLA-Konferenz 2014Netbib empfahl den Aggregator „Eventifier“. Neben Tweets werden Fotos, Videos und Blogs angezeigt.

Zum Schluss noch der Hinweis auf eine Grafik zum Thema „What do people read on the toilet?“ bei Bibliothekarisch.de. 😉

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18. August 2014 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’14)

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Zum Thema „Discovery-Beziehungskrise“ hielt Anne Christensen auf bei SBB-Kolloquium einen Vortrag, der gefilmt wurde, bei Youtube verfügbar ist und mehrfach in Blogs einbunden wurden, siehe z.B. Infobib, Netbib oder VÖBBlog.

In der 25. Ausgabe von Libreas drehte sich alles um Frauen in Bibliotheken. Wie wird in Nachrufen über sie geschrieben, gendergerechte Schlagwörter, Themenaufstellungen ohne geschlechtsspezifische Zuordnungen uvm.

Über Hypes in Bibliotheken am Beispiel von Makerspaces machte sich Karsten Schuldt in Bibliotheken als Bildungseinrichtung so seine Gedanken. Er kritisiert u.a. dass insbesondere Trends aus den USA oder Skandinavien beachtet und aufgegriffen werden.

Ein Makerspace hat auch US-amerikanisch Johnson County Library. Aber im Beitrag bei Tame the Web (Engl.) geht es darum, die Menschen vorzustellen, die in der Bibliothek arbeiten. Als kleiner Gag verändern sich die Fotos, wenn man mit der Maus darüber fährt – sympathisch. 🙂

Amazon plant (vorerst in den USA) eine Flatrate für E-Books. Man bezahlt einen Festbetrag und kann dann von Amazon angebotene Bücher lesen (mehr zu Leihangeboten von Amazon bei Zeit.de). Sarah Dudek, E-Book-Verantwortliche der Zentral- und Landesbibliothek Berlin sagte in einem Interview von Deutschlandradio ihre Meinung zur Entwicklung beim E-Book-Verleih (via Netbib).

Laut einer Pressemitteilung der Deutschen Nationalbibliothek stellt die Zeitschriftendatenbank seit Juni 2014 ihre Daten unter der Lizenz CC0 1.0 zur Verfügung (via Netbib)

In einem Blogbeitrag mit praktischen Beispielen erklärte iRights.info, worauf Lernende hinsichtlich des Urheberrechts achten müssen. Denn auch hier gilt, nicht alles was technisch möglich ist, ist erlaubt (via Archivalia mit dem Hinweis auf weitere Urheberrechtsinformationen).

War einst eine Bibliothek im Lake of Words versunken? Bibcomic sah einen Stuhl auf dem Grund des Sees und machte sich so seine Gedanken dazu. 😉

Written by lesewolke

28. Juli 2014 at 07:15

Gelesen in Biblioblogs (20.KW’14)

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Gefährdet das Medium E-Book die Existenz öffentlicher Bibliotheken? Dieser Frage ging Wolfgang Michal bei Carta nach. In den Kommentaren wurde fleißig über die Onleihe diskutiert (via Netbib, Archivalia, VÖBBlog …).

Neun Prozent der Deutschen haben laut einer GfK-Studie einen E-Book-Reader. Aber nur 5 Prozent kauften E-Books. Die Kommentare zu dem Beitrag bei lesen.net zeigen, dass hier nicht ausschließlich Piraterie im Spiel ist (via NRW-Blog). Immer wieder wird beispielsweise die Onleihe genannt.

Beim Frühjahrsputz förderte Infobib den Hinweis zu einem Netzpolitik-Blogbeitrag über Katharina de la Durantayes Werk „Allgemeine Bildungs- und Wissenschaftsschranke“ zu tage. Dort werden wieder einmal die Probleme deutlich, die das aktuelle Urheberrecht mit sich bringt. Doch die Autorin hat Verbesserungsvorschläge. Und ihr Buch ist jedenfalls frei im Internet lesbar.

Know Your Librarian

Infobib rief in einem Blogbeitrag die Verlage auf, ihre Bedingungen für eine Zweitpublikation auf dem grünen Weg in der Sherpa/Romeo-Datenbank offen zu legen. Denn es würde den Autoren nützen, den Bibliothekaren bei der Beratung und nicht zuletzt den Mitarbeitern der Verlage selbst, die dann auf diesbezügliche Fragen schnell die richtige Antwort hätten.

Auch in dieser Woche gab es im NRW-Blog Berichte über die persönlichen Erfahrungen von Mitarbeitern kleiner Bibliotheken mit Facebook, z. B. der Öffentlichen Büchereien St. Gudula Rhede und Raesfeld. Von den vier Bibliotheken, die sich an der Facebookseite Bücherschubsen beteiligten, verabschiedete sich nun die Bücherei Harsewinkel. In ihrem Blogbeitrag erklärte die Leiterin, wo die Schwierigkeiten lagen.

Die Grafik von Newhousemaps erklärt, wie eine Bibliothekarin denkt und dass man dieses Wissen für einen erfolgreichen Bibliotheksbesuch nutzen kann (via Bibliothekarisch.de). 😉

Grafik: by newhousemaps.  Explore more visuals like this one on the web’s largest information design community – Visually.

 

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19. Mai 2014 at 07:15

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’14)

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the-right-to-e-read-your-library_200x200Zum Welttag des Buches und des Urheberrechts am 23.April bloggte Joost Smiers bei iRights.info: „Nur keine Angst: Unsere Kultur braucht kein Urheberrecht“ und begründete dies auch ausführlich (via Archivalia). Wer im 19. Jahrhundert Literatur benötigte, musste reiselustig sein. Das könnte mit dem E-Book nun wieder so werden, denn diese Literatur darf fast nie über Fernleihe der örtlichen Bibliothek zur Verfügung gestellt werden. Mit diesen und anderen aktuellen Problemen der Literaturbeschaffung beschäftigte sich ein Beitrag des Spiegel (via VÖBBlog). Konflikte zwischen Urhebern/Verwertern und den Nutzern der Werke beleuchtete ein Interview mit der Historikerin Monika Dommann bei Zeit online (via VÖBBlog). An dieser Stelle sei auch auf die Onlinepetition des European Bureau of Library, Information and Documentation Associations (EBLIDA) „Für das Recht auf elektronisches Lesen“ hingewiesen. Ultrà biblioteka kritisierte an der deutschen Kampagne „E-Medien in der Bibliothek – mein gutes Recht!“ vor allem die starke Orientierung auf Bibliotheken und schrieb „Kern der Kampagne sollten nicht unsere Probleme, sondern die Situation der Bürgerinnen und Bürger sein.“

Um den Bibliotheksbenutzer ein Gefühl zu vermitteln, wie hoch der Wert des Angebots ist, welches sie in Anspruch nehmen, hat die Stadtbücherei Öhringen einen Bibliotheksrechner auf ihre Internetseite gestellt. Dort kann man Ausleihen und Dienstleistungen eingeben und erhält Angaben zum Durchschnittspreis (via Grosse-Eule-Blog).

In Bibliotheken wird stets fleißig gezählt – Statistik. Auf Neuerungen in der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS) 2015 ging NRW-Blog ein, verlinkte auf die Protokoll– und Fragebogenseiten.

Linktipps für die Nutzung von VPN, auch um Google Bücher zu lesen, die nur in den USA zugänglich sind, hatte Archivalia auf Lager.

Bisher gab es Regeln, was eine Bibliothek, die ein Sondersammelgebiet übernommen hat, erwerben und aufnehmen sollte. Nun kann jede SSG-Bibliothek selbst entscheiden, wie sie die Literatursammlung gestaltet, erklärte Christoph Kümmel in einem Interview mit dem Goethe-Institut. Für Literatursuchende gibt es dann keinen „übergreifenden und einfachen Überblick mehr„, meinte Netbib.

Für den Bibliothekartag 2014 hat der Berufsverband Information Bibliothek e. V. (BIB) in zahlreichen Bundesländer eine Anerkennung als Bildungsfreistellung/Bildungsurlaub erwirkt, siehe dazu Internetseite des BIB (via VDB-Blog).

Die meisten kennen die Mediothek Krefeld eher aus sozialen Netzwerken. Dörte Böhner war vor Ort und veröffentlichte bei Bibliothekarisch.de tolle Fotos.

Logo: Mehr Infos,  Logos und Poster gibt es auf der Internetseite des Deutschen Bibliotheksverbandes.

Gelesen in Biblioblogs (16.KW’14)

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Für gutes Marketing für Bibliotheken hat die IFLA nun zum 12. Mal Preise vergeben (via NRW-Blog). In einem Storify werden die Gewinnner und ihre Ideen vorgestellt.

Die Aufzeichnungen der Lesestart-Webinarreihe für BibliothekarInnen sind online (via NRW-Blog). Behandelt wurden dort unter anderem die Themen Vorlesepraxis, Elternveranstaltungen und Bilderbuch-Apps.

Im Heft 1/2014 der Zeitschrift “BIS – das Magazin der Bibliotheken in Sachsen” berichteten Tracy Hoffmann (Systembibliothekarin) und Alexander Bigga (TYPO3-Entwickler) über ihre Tätigkeitsfelder in der Bibliothek (via NRW-Blog).

Open Educational Resources (OER) könnte ein neues Betätigungsfeld für Bibliotheken werden. Jan Neumann nannte als Aufgaben, die laut einer Studie bereits in Projekten von Bibliothekaren erledigt wurden. Dabei geht es weniger um die Inhalte sondern das Drumherum, also Beschreibungen, Archivierung und Marketing. Mehr dazu im Preprint seines Artikels (Bibliotheksdienst, Bd. 47, H. 11, S. 805–819), via Netbib.

Das Siegervideo des Wettbewerbs „Why Open Education Matters“ zeigte Bibliothekarisch.de. Die Firma Blink Tower aus Südafrika erklärte dort, was man unter OER versteht und warum es so nützlich ist.

Wer öffentlich, z.B. per Weblog, Inhalte verbreitet, sollte sich gut mit dem Urheberrecht auskennen. Sonst kann schnell eine Abmahnung drohen. Archivalia schrieb über seine Erfahrungen und gab Tipps, was man im tun sollte, wenn es einen doch mal trifft.

Eine neue Entscheidung zur Frage, welchen Umfang man genau bei der Bezeichnung „kleine Teile“ zu verstehen hat (§52a UrhG, Zugang zu Werken auf geschlossenen Lernplattformen) gibt es nun vom BGH. Nach deren Auslegung sind 12 Prozent und nicht mehr als 100 Seiten legal, und zwar auch zur Ergänzung und Vertiefung des behandelten Lehrstoffs, siehe Internet-Law (via Archivalia).

Trotz steigender Akzeptanz elektronischer Bücher sind die Druckausgaben noch nicht aus der Mode. Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigte, warum sie nach wie vor beliebt sind.

10 Tassen, die auf literarische Werke Bezug nehmen, zeigte OEDb (via Netbib).

Written by lesewolke

22. April 2014 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’14)

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Bibliothek des NRCC

Bibliothek des NRCC

Zuerst einen ganz lieben Gruß an Bibliothekarisch.de, die in den letzten vier Wochen die Blogschau übernommen haben, während ich mich dem bunten, nichtbibliothekarischen Leben in Indien gewidmet habe. Eine Bibliothek fotografierte ich jedoch wenigstens von außen, sogar mit heiliger Kuh. Es handelt sich hier um die Bibliothek des National Research Centre on Camel bei Bikaner.

So, nun aber zurück zwischen Regale und in die Welt der elektronischen Medien. Ein Filmbetrag von HRonline sowie eine Infografik, die eine Onlinebefragung von Jugendlichen zur Facebook-Nutzung auswertet, teilte Bibliothekarisch.de. Die Erwachsenen fanden das Netzwerk in der Schule nicht sinnvoll bzw. würden es lieber ganz verbieten. Allerdings gaben 75 Prozent der Schüler an (7.-10. Klasse), dass die Eltern keine Gespräche mit ihnen führen, was man nicht posten sollte.

Im März 2014 fand in Hannover die Veranstaltung „E-Books in wissenschaftlichen Bibliotheken“ statt. Der TIB-Blog berichtete über die einzelnen Vorträge (wie Geschäftsmodelle, Lizenzrecht, Bearbeitung, Akzeptanz der E-Books) und verlinkte jeweils auf die Folien, die sich auf der Seite des VDB befinden.

Auf einen gelungenen Artikel von Thomas Schwencke bei Allfacebook.de machte Archivalia aufmerksam. Hier wird die Rechtslage zur Nutzung von Texten grundlegend und leicht verständlich erklärt.

Auf einen Online-Artikel von Dresdner Neueste Nachrichten verwies Netbib. Darin wird angeprangert, dass die SLUB Dresden Honorarverträge mit Studierenden abschließt, um Personalkosten zu sparen (via Netbib).

Einen ausführlichen Beitrag über die (Nicht-)Anerkennung von Schulbibliotheken vor allem an den Schulen selbst veröffentlichte Basedow1764 und fordert trotzdem oder gerade deshalb mehr Lobbyarbeit.

Welche Apps sind für Jugendliche besonders wichtig? Ist der Spaßfaktor hoch? Und wie sieht es eigentlich mit dem Datenschutz aus? Handysektor hat dazu eine Liste veröffentlicht (via NRW-Blog). Zu den einzelnen Apps gibt es eine ausführliche Bewertung inklusive kurzem Erklärvideo. Das hilft sicher nicht nur Jugendlichen!

 

Written by lesewolke

14. April 2014 at 07:00