Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (50. KW’17)

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Im 9. BibChatDe lautete das Thema „Berufsanfänger und Quereinsteiger in Bibliotheken“. Im Blog wurden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Storify erstellt. Doch Vorsicht: Storify wird am 16. Mai 2018 abgeschaltet und die Inhalte gelöscht, schreibt Schmalenstroer. Bis dahin ist es noch möglich, die eigenen Stories zu exportieren.

Die Fachstelle ÖB NRW erläutert, was Barrierefreiheit für öffentliche Bibliotheken bedeutet und welche Maßnahmen den Zugang erleichtern. Dazu gehören sowohl geeignete Möbel, Orientierungsmöglichkeiten, Medien, Führungen in einfacher Sprache sowie Hilfsmittel.

Über Umbau- und Renovierungsmaßnahmen in öffentlichen Bibliotheken der USA, genauer Boston und Philadelphia, berichtete Globolibro. Beliebt sind aktuell Sitzecken, leuchtende Farben, Gruppenräume, mehr Fenster und Glaselemente uvm.

Die Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlichte die PublikationMedienkompetenz“ als Webversion auf der Internetseite und als gedruckten Schriftenband zum Bestellen (via Archivalia & Fortbildung in Bibliotheken).

Wer keine Ideen hat, was man über seine Einrichtung bloggen könnte, findet 100 Themen für lokale Einzelunternehmer bei KennstDuEinen, die durchaus auch als Inspiration für Bibliotheken dienen könnten (via Fortbildung in Bibliotheken).

ZBW Mediatalk ging in einem englischsprachigen Blogbeitrag auf Initiaven zu Infrastrukturen für Forschungsdaten ein und listete einige europäische Projekte auf.

Auf zwei Sammlungen urheberrechtsfreier Weihnachtslieder bei den Musikpiraten und in der Eberswalder Liedersammlung verlinkte die Kanzlei Stefan Loebisch Passau (via Archivalia).

Auch Lesewolke wird es langsam weihnachtlich zumute. Und da noch einige Vorbereitungen bis zum Fest getroffen werden wollen, gibt es die nächsten Tipps zu interessanten Blogbeiträgen erst wieder am 8. Januar 2018.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 🙂

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Written by lesewolke

18. Dezember 2017 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’17)

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Netbib meldete „Alle Lotse-Artikel stehen daher unter einer cc-by-sa-Lizenz: Unter Nennung der Ursprungsquelle dürfen die Inhalte kopiert, verändert und in eigene Angebote integriert werden; die so entstandenen Inhalte müssen dann dieselbe Lizenz verwenden.“. Verlinkt wird auch auf den LotseBlogbeitrag zu neuen Artikeln.

Mark C. Wilson hat es geschafft. Nach seiner Bewerde beim Ombudsmann legten die neuseeländischen Universitäten ihre Zahlungen an die großen Verlage offen, siehe Wisspub.net.

Peter Suber hat das Directory of Open Access Journals (DOAJ) danach analysiert, wie häufig welche CC-Lizenzen verwendet werden (via Archivalia).

Manchmal sind auch Bücher Open Access, wie beispielsweise die AusgabePerspektiven der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter”. Themen sind unter anderen Wikipedia, Facebook, Twitter, Youtube und Wissenschaftsblogs (via VÖBBlog). Formale Kritik an der Veröffentlichung gab es von Infobib. Vermisst wurden Lizenzangaben, die Speicherung in einem Repositorium und ein persistenter Link.

Eine Art Storify vom OER-Festival 2017 in Berlin veröffentlichte Frau Fahrenkrog bei OER info (via biboer).

Plagiate sind keine Kavaliersdelikte“ meinte Dr. Jochen Zenthöfer und kritisierte im Cicero, dass auch Personen, denen der Doktortitel aberkannt wurde, Posten erhalten können, die mit Wissenschaft und Bildung im Zusammenhang stehen. Klaus Graf verlinkte und kommentierte bei Archivalia diesen Beitrag.

Das Library Journal stellte  die „Top Trends in Library Architecture“ vor (via Fachstelle ÖB NRW).

Eine Liste deutschsprachiger Archive listete das Blog Archive 2.0 auf. Library Mistress ergänzte ihre Literatursammlung zum Berufsbild Bibliothekar/Bibliothekarin.

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’17)

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Während seit Anfang Dezember wieder Schneeflöckchen über den ein oder anderen Blog tanzen, erfreute uns uns Bibliothekarisch.de schon zum 9. Mal. mit der Linkliste Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender.

In einer Barcamp-Session des OER-Festivals 2017 in Berlin wurde das OER Librarian Network Germany gegründet (via Netbib). „Alle interessierten Bibliothekarinnen und Bibliothekare sind herzlich eingeladen an der Initiative teilzunehmen.“ steht dazu in der OER World Map.

Archivalia sah sich das ZB MED Portal Livio an. Hier wird ein Verfahren eingesetzt, welches die Recherche freier Fachliteratur möglich machen soll. Die Ergebnisse hielten jedoch nicht das Versprochene.

Für die Recherche nach Podcasts gibt es die Suchmaschine listennotes, gefunden von Archivalia.

Die Zentralbibliothek Zürich hat eine Stichprobe in drei zufällig ausgewählten Regalen gemacht: Ist wirklich alles online, was in Bibliotheken steht? Bibliothekarinnen und Bibliothekare überrascht das Ergebnis sicher nicht, siehe digithek blog.

Auf die Risiken sozialer Netzwerke geht eine Infografik  von Trend Micro ein, zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Von uralt bis supermodern: ein Youtube-Video stellt 16 unglaubliche Bibliotheken vor, siehe Bibliothekarisch.de.

 

Written by lesewolke

4. Dezember 2017 at 09:00

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Gelesen in Biblioblogs (47.KW’17)

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„Wie sehen BürgerInnen, die Bibliotheken gar nicht nutzen, Bibliotheken und wie könnte man sie erreichen?“ lautete das Thema des 8. BibChatDe. Die Ergebnisse wurden auf der Internetseite zum Chat zusammengefasst. Außerdem gibt es auch dieses Mal wieder ein Storify.

Fortbildung in Bibliotheken las den Artikel „Mit Gaming wird die Bibliothek zum Erlebnisraum“ in der Zeitschrift BuB 11/2017. Wer es lieber audiovisuell mag, kann auch das Video der Autorinnen Bianca Hochstein und Romy Topf schauen.

Die neue überarbeitete Fassung des Leitfadens „Rechtsfragen zur Digitalisierung in der Lehre“ (Autoren: Dr. Till Kreutzer und Tom Hirche) richtet sich bereits nach dem „Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz“ (UrhWissG), welches am 1. März 2018 in Kraft tritt, siehe auch iRights.info.

Web 2.0 in Lehre und Unterricht schauete sich Publikationen zu Open Educational Resources an (via Archivalia).

Das ZBW des Leibniz-Informationszentrums Wirtschaft führte eine Umfrage zur Informationskompetenz der Studierenden der Wirtschaftswissenschaften durch. Die Ergebnisse sind online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

In einem Teamprojekt ermittelten zwei Studierende der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, was aus den Abschlussjahrgänge 2006 bis 2016 des Studiengangs Bibliothekswesen wurde und fassten die Ergebnisse dieser Verbleibstudie im Blog des Fachbereiches Archiv- und Bibliothekswesen der HföD zusammen (via Netbib).

Nicht alles was architektonisch fotogen aussieht, ist auch praktikabel, heute: die Binhai-Bibliothek in der chinesischen Stadt Tianjin, siehe Watson (via VÖBBlog). Bibliothekarisch.de bettete dazu ein Video ein. Bei den vielen Büchern in den Regalen des großen Lesesaales handelt es sich überwiegend um Büchertapete.

Kann man aus einer Publikation zitieren, die gar nicht existiert? Das ist tatsächlich passiert und zwar in „fast 400 Publikationen“ wie der Standard berichtete (via Infobib). Bei den Quellenangaben handelte sich dabei vermutlich um ein erfundenes Beispiel, welches dazu diente, den Zitierstil der Zeitschrift zu demonstieren. 😉

Written by lesewolke

27. November 2017 at 09:45

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’17)

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Auf der Internetseite des BuB findet man den Artikel „Bibliotheksplanung mit Design Thinking und Design Planning“ (via Fachstelle ÖB NRW). Die Bibliothek im Kölner Stadtteil Kalk nutzte den Umbau, um ein modernes Konzept für ihre überwiegend junge Bevölkerung in dieser Gegend zu umzusetzen.

Im Oktober 2017 startete das Pilotprojekt „Sprachschatz – Bibliothek und KiTa Hand in Hand“ mit einem Auftaktworkshop. 55 Projektteilnehmer aus Kindertagesstätten, Bibliotheken, kommunale Integrationszentren arbeiten zusammen an der Förderung der Sprach- und Lesekompetenz im Kindergartenalter, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Stadtbüchereien Düsseldorf hat nun die App „Tigerbooks“ im Angebot, gefördert von der BürgerStiftung Düsseldorf. Bibliotheksnutzer können in diese App 2.500 animierte Bilderbücher, E-Books und Hörbücher laden, siehe auch Westdeutsche Zeitung. Fachstelle ÖB NRW zeigt im Beitrag ein Video, welches die App vorstellt.

Sarah Hollendiek berichtete in Text und Bildern im Blog der Fachstelle ÖB NRW über den Besuch des LibraryLabs der Stadtbüchereien Düsseldorf.

VÖBBlog verlinkte auf zwei Beiträge in der Online-Zeitschrift sui generis. „Verpflichtung zu Open Access – universitäres Publizieren der Zukunft? #openaccess“ lautet der erste Beitrag und geht auf die dementsprechenden Möglichkeiten in der Schweiz ein. Im zweiten Artikel dreht es sich um Data Mining mit Blick auf das aktuelle Urheberrecht sowie geplante Änderungen im Europäischen Urheberrecht.

Eine Infografik zum ABC der Informationskompetenz bettete Bibliothekarisch.de ein.

VÖBBlog stellt das BlogABI-Lehre: Alle Infos zur Lehre Archiv-, Bibliotheks- und InformationsassistentIn“ vor. Absolventen dieser Lehrberufe betreuen diese Internetseiten.

Bis zum 31.12.2017 kann man an der Libreas-UmfrageFünf Bilder / Fünf Fragen über meine Bibliothek“ zu Bibliotheken beteiligen.

Ob man den Geruch alter Bücher kaufen kann, verrät eine Aufzeichnung des Beitrags von Radioeins in der ARD-Mediathek (via Archivalia).

 

Written by lesewolke

20. November 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’17)

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Libreas möchte regelmäßig eine Kolumne zu bibliothekarischer Publikationen veröffentlichen und ruft zur Mitarbeit auf: „Dabei geht es nicht um ausführliche Besprechungen, sondern um kurze Hinweise von wenigen Sätzen. Es geht um einen Überblick: Was ist da? Was sollte rezipiert werden? Was irritiert? Was ist so interessant, dass man es herausheben sollte? Was ist so uninteressant, dass man es getrost vergessen kann?„.

Springer Nature publizierte einen Bericht, der sich mit frei zugänglichen E-Books und ihren Auswirkungen beschäftigt. Demnach werden Open-Access-Bücher 7x häufiger heruntergeladen, zu 50% mehr zitiert und 10x öfter online erwähnt (via Archivalia).

IRights.info erklärt in einem ausführlichen Beitrag mit grafischen Darstellungen, was Creative Commons Zero bedeutet, erklärt, welche Vor- und Nachteile es hat, und gibt Tipps zur Suche (via Archivalia).

Ein Erklärvideo zur Recherche im Karlsruher Virtuellen Katalog zeigt der Informationsbroker Michael Klems bei Youtube, auch zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Das Bundesverfassungsgericht muss nun entscheiden, ob es eine Zweitveröffentlichungspflicht in der Hochschulsatzung geben darf, siehe Pressemitteilung des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg (via inetbib). Die Universität Konstanz hatte diese nach Vorgabe des Landeshochschulgesetzes in Baden-Württemberg in ihre Satzung aufgenommen.

US-Bundesgericht entschied, dass Suchmaschinen und andere Anbieter die Verlinkung zu Sci-Hub löschen müssen, schreibt heise.de (via Archivalia). Die Plattform für wissenschaftliche Arbeiten in Kasachstan sammelt Publikationen ungeachtet der rechtlichen Lage. Dagegen hatten sich die Verlage gewehrt und gewonnen, auch wenn sie die Plattform selbst nicht sperren lassen können. Manche sehen die Open-Access-Aktivistin Alexandra Elbakyan jedoch als Heldin. Sie wurde beispielsweise von der Fachzeitschrift Nature in die Top 10 der Wissenschaft 2016 gewählt, siehe Beitrag bei heise.de.

Mit der Veranstaltungsbezeichnungen, die Werbung für das Lesen von Büchern machen soll, befasste sich Bibcomic in der 421. Episode Bücherzeit. 😉

 

Written by lesewolke

13. November 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’17)

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Die Stadtbibliothek München hat so einige Ideen, was öffentliche Bibliotheken für die Nutzergruppe der Bloggerinnen und Blogger tun und sein kann (via Fortbildung in Bibliotheken). Neben einem kostenlosen Arbeitsplatz, Hilfe bei Recherche, der Teilnahme an Kursen/Veranstaltungen bzw. bei letzterem auch als Partner.

Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Hamburg e.V. veröffentlichte eine Broschüre zu „Konfliktlösungen in Bilderbüchern“ mit vielen Buchempfehlungen und passenden Fragen (via Jugendbibliothek21).

Was kostet die Überziehung der Leihfrist an deutschen Hochschulbibliotheken? Vexcash stellte eine Liste der Mahngebühren von 40 Universitätsbibliotheken zusammen (via Netbib).

Einen ausführlichen Bericht über ihren Tag der Virtuellen Realität veröffentlichte die Zentralbibliothek Köln (via Fachstelle ÖB NRW). Dort gab es unter anderem die Möglichkeit, Virtual Reality und Augmented Reality direkt auszuprobieren. VR-Brillen haben sich allerdings bisher nicht in der von Herstellern erwarteten Weise durchgesetzt, schrieb Heise.de (via Fachstelle ÖB NRW). Die Sendung zu dem Thema ist in dem Beitrag eingebunden.

Immerhin sind Erklärvideos noch angesagt. Prof. Dr. Dirk Lewandowski zeigt dort zum Beispiel, wie Boolesche Suchbegriffe funktionieren und was mit Relevanz gemeint ist, siehe Fortbildung in Bibliotheken.

Infobib bettete eine Grafik ein, die die Lebensdauer verschiedener Medien darstellt.

Archivalia stellte einen Überblick der 18 Beiträge zusammen, die dort anläßlich der Open-Access-Woche 2017 zu lesen waren. Zum Ende der OA-Woche hat der KOBV hat eine Open-Access-Leitlinie verabschiedet (via Archivalia). Die sechs Empfehlungen enthalten u.a. Digitalisate von gemeinfreien Werken auch als gemeinfrei auszuweisen bzw. selbst CC-By zu veröffentlichen. Der TIB Blog erläuterte ausführlich, was Open Educational Resources sind und worin der Unterschied zu Open Access besteht.

Solche Bibliothekskarten sind dank Computertechnik total aus der Mode, aber sie haben es immerhin auf eine Tasse bei This is’nt happiness geschafft (via Netbib). 😉

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