Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (19.KW’20)

Nach und nach öffnen einige Bibliotheken wieder. Welche es sind und welche Services bzw. Einschränkungen gelten dabei? Ein Blogbeitrag bei Bibliothekarisch.de listete die Einrichtungen und Bedingungen auf. Wer seine Bibliothek dort vermisst, trägt diese in das Etherpad ein.

Globolibro verlinkte auf einen Bericht der Vereinigung der National Authorities on Public Libraries in Europe (NAPLE), in dem Bibliotheken aus 20 europäischen Ländern ihre Maßnahmen angesichts der Corona-Zeiten darlegen. Leseförderung kontaktlosTotal digital fand geeignete Beispiele für solche Veranstaltungsformate (via Fortbildung in Bibliotheken).

Fortbildung in Bibliotheken fragte sich, ob wir Bekannte aus anderen Bibliotheken vermissen, die wir zwar nur selten treffen (vielleicht nur 1x jährlich auf dem Bibliothekartag), aber die Begegnung trotzdem stets unser Herz erfreute.

Über die Zeit nach der Pandemie machte sich die IFLA in einem Blogbeitrag Gedanken und setzte sich mit 10 wichtigen Fragen auseinander (via Fachstelle ÖB NRW). Beispielsweise wurden die Probleme digitaler Infrastruktur deutlich. Werden diese behoben? Und wie sieht es mit rechtlichen Grundlagen aus, die Digitales manchmal behindern? Im Preprint „Die nächste Pandemie kommt bestimmt“ warf Karsten Schuldt einen Blick in die Literatur zur Katastrophen- und Krisenplanung in Bibliotheken (Zeitschrift „Informationspraxis“, via VÖBBlog).

Man könnte die jetzige Zeit auch nutzen, um neue Veranstaltungskonzepte zu entwerfen. Aubib widmete sich dem Thema Geocaching in Bibliotheken und plant – falls die Bedingungen es erlauben – vier Münchner Einrichtungen einzubeziehen. In einem weiteren Beitrag wird das Prinzip Escape Room erklärt.

Das Heft 1/2020 der Mitteilungen der VÖB ist online erschienen. Unter anderem wird der Journal Club der Universitätsbibliothek Wien vorgestellt und die Aus- und Fortbildung im bibliothekarischen Bereich in Österreich der letzten zwei Studienjahre analysiert.

 

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11. Mai 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’19)

VÖBBlog verlinkte auf einen Artikel des Tagesspiegels, der sich mit dem Plagiate befasst. Darin wird auch kritisiert, dass es keine Regelung gibt, wie Bibliotheken vom Entzug des Titels erfahren und damit bei vorhanden Exemplaren umgehen sollten. Das Schreiblabor bietet nun 3 hilfreiche Tools für Autoren an, die Füll- und Bindewörter finden sowie die Lesbarkeit prüfen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Armin Talke erweiterte sein Open-Access-Buch „Bibliotheksschranken“ um das Kapitel Nr. 4 „§60e UrhG, die neue zentrale Norm für die Bibliotheksbefugnisse“ (via Inetbib).

CiberaBlog schrieb über die Ergebnisse einer „Umfrage zu Open Access bei kleinen Verlagen„. Da der kostenfreie Zugang für Leser immer häufiger eine Bedingung bei der Vergabe von Fördergeldern ist, werden auch sie häufiger mit der Frage nach OA-Veröffentlichung konfrontiert.

In der letzten Woche fand die DACHS-Tagung 2019 „Bibliothek – Qualifikation – Perspektiven“ in München statt. Vier Präsentationen sind bei aubib online. Außerdem stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Nachwuchsforums 10 Forderungen und Wünsche an ihre Arbeitgeber zusammen, siehe ebenfalls aubib.

Der dbv veröffentlichte das Videotutorial „Gaming in der Bibliothek„, siehe Bibliothekarisch.de. Im Library Lab befindet sich eine Liste englischsprachiger Podcasts, die sich mit bibliotheksrelevanten Themen befassen (via Netbib).

Insbesondere in Hochschulbibliotheken werden gern die Arbeitsplätze zum Lernen und Schreiben genutzt. Da kann es auch mal knapp werden. Michael Knoche stellte sich daher die Frage, ob Bestände zugunsten von Arbeitsplätzen weichen sollten. Auch wenn Bibliotheken sich durchaus damit befassen könnten, ihre elektronischen Bestände sichtbarer zu machen, sind auch die gedruckten von Bedeutung. Die Empfehlung des Autors lautet daher: „Über alle Themen aus der schönen neuen Informationswelt sollten die Basisanforderungen nicht vergessen werden, die eine Bibliothek erfüllen muss, damit mit ihr und nicht nur in ihr gearbeitet werden kann.

Gewohnt ausführlich widmete sich Karsten Schuld im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung der Frage „Wird die Welt (um Bibliotheken) komplexer?„. Denn die daraus gezogenen Schlussfolgerungen klingen zwar oft fortschrittlich und nach Partizipation bergen aber durchaus Risiken und verbessern Bibliotheken nicht unbedingt.

In der Liste „Leicht verspätete Bücherrückgaben …“ gibt es nun einen neuen Fall. Hier fand sich das Buch nach 73 Jahren wieder an und wurde zurückgebracht, siehe VÖBBlog.

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18. Februar 2019 at 14:00

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’18)

Analog vs. digital – Jöran Muuß-Merholz erklärt die Begegnung mit neuen Medienwelten am Beispiel von Pinguinen, siehe Fortbildung in Bibliotheken. An der dauerhaften Zugänglichkeit und Haltbarkeit digitaler Daten gibt es nach wie vor Zweifel. Martin Kunze brennt das Wissen daher auf Keramikplatten, die in einem österreichischen Salzbergwerk eingelagert werden, siehe w wie Wissen (via Archivalia).

Keine guten Nachrichten gibt es zum Internetrecht. Die Abgeordneten entschieden sich leider für Uploadfilter und Leistungsschutzrecht, siehe Netbib. Oliver Hinte meinte in seinem Blog, dass sich Bibliothekare heute und zukünftig sehr gut mit dem Urheberrecht auskennen müssen, um die Entscheidungsspielräume zu nutzen. Die Verantwortung für Nutzerdaten bei Facebook sorgte für rechtliche Probleme bei Seitenbetreibern. Facebook hat nun ein „Page Controller Addendum“ veröffentlicht, welches Verantwortlichenkeiten in Datenschutzfragen klären soll, siehe Kulturmanagement Blog und Dr. Schwenke (via Archivalia).

Die Fachstelle ÖB NRW listete die 5 Haupttrends aus dem Report der IFLA auf und verlinkte auf die deutsche Zusammenfassung.

Bibliothekarisch.de bettete ein Video von BR alpha ein, welches den Beruf „Fachangestellte für Medien und Informationsdienste in der Bibliothek“ vorstellt.

In Zeiten von Mail und WhatsApp werden deutlich weniger Ansichtskarten verschickt, die übrigens 1865 in Deutschland erfunden wurden, wie ein Beitrag des ORF verrät (via VÖBBlog). Die Botschaften aus der Vergangenheit sind heute Sammlerstücke. Das haben sie digitalen Grüßen voraus.

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17. September 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’17)

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„Wie sehen BürgerInnen, die Bibliotheken gar nicht nutzen, Bibliotheken und wie könnte man sie erreichen?“ lautete das Thema des 8. BibChatDe. Die Ergebnisse wurden auf der Internetseite zum Chat zusammengefasst. Außerdem gibt es auch dieses Mal wieder ein Storify.

Fortbildung in Bibliotheken las den Artikel „Mit Gaming wird die Bibliothek zum Erlebnisraum“ in der Zeitschrift BuB 11/2017. Wer es lieber audiovisuell mag, kann auch das Video der Autorinnen Bianca Hochstein und Romy Topf schauen.

Die neue überarbeitete Fassung des Leitfadens „Rechtsfragen zur Digitalisierung in der Lehre“ (Autoren: Dr. Till Kreutzer und Tom Hirche) richtet sich bereits nach dem „Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz“ (UrhWissG), welches am 1. März 2018 in Kraft tritt, siehe auch iRights.info.

Web 2.0 in Lehre und Unterricht schauete sich Publikationen zu Open Educational Resources an (via Archivalia).

Das ZBW des Leibniz-Informationszentrums Wirtschaft führte eine Umfrage zur Informationskompetenz der Studierenden der Wirtschaftswissenschaften durch. Die Ergebnisse sind online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

In einem Teamprojekt ermittelten zwei Studierende der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, was aus den Abschlussjahrgänge 2006 bis 2016 des Studiengangs Bibliothekswesen wurde und fassten die Ergebnisse dieser Verbleibstudie im Blog des Fachbereiches Archiv- und Bibliothekswesen der HföD zusammen (via Netbib).

Nicht alles was architektonisch fotogen aussieht, ist auch praktikabel, heute: die Binhai-Bibliothek in der chinesischen Stadt Tianjin, siehe Watson (via VÖBBlog). Bibliothekarisch.de bettete dazu ein Video ein. Bei den vielen Büchern in den Regalen des großen Lesesaales handelt es sich überwiegend um Büchertapete.

Kann man aus einer Publikation zitieren, die gar nicht existiert? Das ist tatsächlich passiert und zwar in „fast 400 Publikationen“ wie der Standard berichtete (via Infobib). Bei den Quellenangaben handelte sich dabei vermutlich um ein erfundenes Beispiel, welches dazu diente, den Zitierstil der Zeitschrift zu demonstieren. 😉

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27. November 2017 at 09:45

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’17)

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Der NMC Horizon Report 2017 ist erschienen (via Netbib). Der Weiterbildungsblog listet die Trends auf, zeigt ein Video und verschweigt auch kritische Stimmen nicht.

Die Online-Zeitschrift Password kürte Rudolf Mumenthaler zum Information Professional des Jahres 2017 (via Netbib). Er hatte sich unter anderem für die Rettung der ZB Med eingesetzt. In einem Interview mit Password beantwortet er zahlreiche Fragen zur aktuellen Rolle der Bibliotheken.

VÖBBlog verlinkte auf die deutsche und englische Version der Publikation „Projektbericht von e-Infrastructures Austria”. Darin geht es unter anderem um Forschungsdaten.

„Gutes Aufwachsen mit Medien“ – die Neuauflage dieser Broschüre kann von Bibliotheken kostenlos bestellt oder auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) heruntergeladen werden (via Fachstelle ÖB NRW). Darin gibt es Tipps und Hilfen für Eltern und Pädagogen zur Vermittlung von Kenntnissen der sicheren Internetnutzung an Kinder.

Artikelgebühren, um den Lesern den kostenfreien Zugang zur Publikation zu ermöglichen, liegen im Trend. Doch „They are selling articles that have been paid-for to be open access.“ behauptet Ross Mounce über Elsevier in seinem Blogbeitrag (via VÖBBlog).

Auf online verfügbare Tagungsberichte „Digitalisierung in Lehre und Studium“ (RUB), „DINI-Jahrestagung 2016“ und „Veränderung durch Digitalisierung – Lernen von anderen Branchen“ FernUni Hagen machte e-teaching.org aufmerksam (via Fortbildung in Bibliotheken).

Im Rahmen eines Berufsschulprojekts entstand ein kurzes Video, welches mit Klischees zum Berufsbild in Bibliotheken aufräumt und Aufgaben von Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste zeigt, siehe Netbib.

Und weil man ja auch gern etwas Nettes hört/liest: „We need librarians more than ever“ meint dieses Video von John Spencer, siehe VÖBBlog.

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20. Februar 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’15)

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Die Hochschulrektorenkonferenz hat eine Empfehlung für die Speicherung von Forschungsdaten erarbeitet, welche nun als Kurzfassung und ausführliches PDF auf ihrer Internetseite zum Download bereitsteht (via Wisspub.net). Laut der Empfehlung könnten auch Bibliotheken eine wichtige Rolle spielen „Speziell mit Blick auf die Dokumentation von Daten können die Bibliotheken der Hochschulen eine besondere, seit Langem bewährte Expertise der Informationsauszeichnung und -bewahrung in das FDM einbringen.

In zahlreichen Grafiken zeigte ZBW-Mediatalk welche digitalen Werkzeugen von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern genutzt werden. Es handelt sich hier um eine Weiterführung der Goportis-Studie zu Social Media-Nutzungstypen Ms Maker und Mr Nerd.

Mittelalterforschung und digitales Publizieren? Die Ergebnisse der „Umfrage zu Preprints, Open Peer Review und einem Fachrepositorium für die Mediävistik “ wurden in einem Blogbeitrag bei Hypotheses.org veröffentlicht (via Archivalia).

Der Vorab-AuszugBibliotheksurheberrecht: Ein Update zu (einigen) Schrankenregeln“ aus dem Buch „Bibliotheksurheberrecht“ von Katja Bartlakowski, Eric Steinhauer und Armin Talke  beschäftigt sich insbesondere mit §52a und §52b des Urheberrechtsgesetzes sowie den Regelungen der Digitalisierung verwaister und vergriffener Werke (via Archivalia).

Der Digital-Index 2015 ist online und stellt den Stand der Onlinenutzung nach verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Vergleich zum Vorjahr dar (via NRW-Blog). Wie Bibliotheken digitale Nutzerbedürfnisse erfüllen, verdeutlicht eine Grafik bei Bibliothekarisch.de. Über die Gaming-Tage in den Bibliotheken Borken und Raesfeld berichtete ausführlich NRW-Blog.

Bei aller Begeisterung für das Digitale sollte die historische Entwicklung bis hierher nicht vergessen werden. In seinem Blogbeitrag bei BiblioViel:)Historische Medienkompetenz im Fachfererat“ plädierte Eric Steinhauer für solide Kenntnisse der Buch- und Bibliotheksgeschichte im Fachreferat. Library Mistress war ebenfalls dieser Meinung und ergänzte die Berufsgeschichte.

Das Heft 1/2016 der „Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen & Bibliothekare (kurz: VÖB-Mitteilungen)“ soll den  Themenschwerpunkt „Gender & Diversity“ haben. Infos für alle, die Ideen zu eigenen Beiträgen haben, gibt es bei Library Mistress. Auch Libreas plant eine neue Ausgabe, dieses Mal zum Thema „Bibliographien„. Hier wurde ebenfalls ein Call for Papers gestartet.

Mit wunderschönen Bildern setzt Jason LaMotte im Film „The Library“ eine öffentliche Bibliothek in Szene und erzählt dazu eine Geschichte, siehe Basedow1764. 🙂

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16. November 2015 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’15)

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Eine Übersicht mit Unterrichtsmaterialien und Kinderbüchern zu Migration und Flucht veröffentlichte die Büchereizentrale Schleswig-Holstein (via NRW-Blog). Auch die Akademie für Lesefördung Niedersachsen nahm sich diesem Thema an und sammelte zahlreiche Links (ebenfalls via NRW-Blog).

Der Südpol Verlag hatte zum Poster-Spruch-Wettbewerb 2014 aufgerufen (via NRW-Blog). Mit 453 Stimmen siegte „Braucht dein Kopf ‘ne Leckerei, steck ihn in die Bücherei!“ Das Gewinnerposter können Bibliotheken kostenfrei anfordern und drei weitere Poster herunterladen.

Bereits zur Geburt könnte es nun für Kinder in Schottland einen Bibliotheksmitgliedschaft geben. Die Regierung investiert gerade 80.000 Pfund in die verschiedene bibliotheksspezifische Projekte für Kinder, siehe Bibliotheksportal (via NRW-Blog).

„Ist die Bibliothek ein Dritter Ort?“ lautete die Fragestellung in einem Seminar an der HTW Chur. Dazu erschien ein Artikel von Corinna Haas, Rudolf Mumenthaler & Karsten Schuldt in der Zeitschrift Informationspraxis, welcher nun auf sein Open Peer Review wartet. Nach einer Analyse der Literatur teilten sich die Studierenden in Gruppen auf, um die Kriterien in verschiedenen Bibliotheken zu überprüfen.

Die Deutschen Forschungsgemeinschaft hat Ende September die “Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten” (PDF) verabschiedet, siehe Wisspub.net. Außerdem sah sich Christian Gutknecht einen Beitrag an, der sich mit Open-Access-Zeitschriften im Journal Citation Report Science beschäftigte. In acht Kategorien führt demnach sogar ein OA-Journal die Liste an. Insgesamt waren 955 Zeitschriften (11 Prozent) auch im DOAJ verzeichnet. DeGruyter will nun ab 2016 das oft kritisierte Douple-dipping-Problem angehen. Liegt der Anteil der Open-Access-Artikel bei 5% oder höher, soll der Subskriptionspreis der Zeitschrift im Folgejahr proportional gesenkt werden (siehe deGruyter, via VÖBBlog).

Die Staatbibliothek zu Berlin hat nun einen Blog zum Thema Inkunabeln und stellt dort nach eigenen Angaben „interessante Ergebnisse aus der täglichen bibliographischen Arbeit am Gesamtkatalog der Wiegendrucke (GW)“ vor (via bibliotheca.gym). Von Archivalia gab es Kritik an der Umsetzung.

Mit dem Ausbildungsberuf FaMI setzte sich Stefanie Weiß im VdA-Blog auseinander und wünscht sich unter anderem eine schnellere Reaktion seitens der Berufschule auf Veränderungen im Praxisbereich, stärkere Zusammenarbeit sowie eine ständige Anpassung von Methoden und Inhalten.

Ein Überlebens-ABC für den Semesterstart – Fortbildung in  Bibliotheken hat so einige Ideen, wie man körperlich (= Teil 1) und seelisch (= Teil 2) gut durchstartet.

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’14)

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Die Campusbibliothek der Bibliothek der Florida Polytechnic University ist nach der Biblio-Tech Bexar County Digital Library  ein weiteres Beispiel für eine papierlose Bibliothek. NRW-Blog ging auf einen Artikel des Guardian ein, der über diese Einrichtung berichtete.

Und wenn es die Literatur eben nur in gedruckter Form gibt, lautet die Alternative: Einscannen. Infobib recherchierte, ob es bereits Bibliotheken gibt, die Scanstifte ausleihen, und wie es mit Scan-Apps aussieht. Weitere Erfahrungsberichte sind willkommen.

Elektronische Dokumente vorzustellen, ist gar nicht so einfach. Wie illustriert man Meldungen über neue Online-Dokumente am besten in einem Blogbeitrag, fragte Infobib.

In einem Fachbeitrag im Heft 1/2 von 2014 der Online-Ausgabe der Zeitschrift „GMS Medizin — Bibliothek — Information“ erläuterten Michaele Adam und Jens Mittelbach das vierstufige, fachspezifische Schulungskonzept der Zweigbibliothek Medizin, via MedInfo.

Eine Reportage über die Makerszene in Dresden und die Beteiligung der SLUB entdeckte Bibliothekarisch.de.

 

„Wer sind eigentlich diese Gamer?“ fragte NRW-Blog und widmete sich verschiedenen Studien, die zeigen, das Gaming kein Jugendphänomen ist.

Bibliotheksratte erzählte in einem Blogbeitrag über ihre Kindheitserlebnisse in der Stadtbibliothek.

Wenn man dann am liebsten täglich in der Bibliothek sein möchte, kann man z.B. Fachangestellte für Medien und Informationsdienste werden. Diesen Beruf stellte die Universitätsbibliothek Osnabrück in einem Videoporträt mit ihren zwei Azubis vor, siehe Bibliothekarisch.de.

Die Geschichten von Büchern, die teilweise Jahrzehnte nicht zurück in die Bibliothek gebracht wurden, letztendlich ihren Weg dann doch wieder dorthin fanden, trug mental_floss zusammen (via VÖBBlog).

Auch Daisy Duck wollte schon mal in der Bibliothek arbeiten. Welche Erfahrungen sie dabei machte, kann man in Haferklees Ausblicken lesen. 😉

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’12)

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In den Medien wurde viel über die Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek 2011“ berichtet. Eine Übersicht der Berichte in TV, Radio und Presse ist nun online (via NRW-Blog).

Wie man die potentielle Bibliothekskunden mittels Werbespots erreichen könnte, daran hatte sich schon die Filmhochschule Ludwigsburg anlässlich der oben genannten Aktionswoche probiert und immerhin über 10.000 Zugriffe auf den Webclip erzielt. Nun beschäftigte sich eine Projektarbeit der FaMIs des OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung mit diesem Thema. Eine eigene Internetseite stellt das Projekt vor. Dabei ist auch ein Werbespot entstanden (via Bibliothekarisch.de).

Für die Erforschung der Kunden kann man verschiedenste Methoden einsetzen. Ein Blogbeitrag in The growing organism verweist auf Videos, die solche Methoden vorstellen und speziell von Studierenden an der HAW Hamburg im Projekt Perle2012 für den Einsatz in Bibliotheken entwickelt wurden.

Einige interessante Beiträge enthielt das Heft 2 von 2012 der Zeitschrift „BuB, Forum Bibliothek und Information“. Fobikom-Weblog geht auf die Artikel zum Schwerpunktthema „Lernort Bibliothek“ ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Weiterbildung. Damit FaMIs hier nicht zu kurz kommen, ist es hilfreich, wenn Weiterbildungen speziell für FaMIs angeboten werden, meint ein weiterer Artikel in dem Heft (ebenfalls via Fobikom-Weblog).

Auf ein nett aufbereitetes Quiz zum Urheberrecht von Klicksafe verweist Netbib.

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’12)

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In den USA werden jährlich Preise für innovative Bibliothekstechnologien vergeben. Globolibro stellte die Gewinner 2012 vor. Chrystie Hill aus den USA sprach in einem sehr emotionalen Vortrag (engl., online verfügbar) über die Rolle der Bibliotheken in der Gegenwart und in der Zukunft (via Infobib). Warum es sich lohnt, ausgerechnet in Nordamerika ein Praktikum zu absolvieren, darüber schrieb Anne Christensen in Plan3t und verwies auf Fördermöglichkeiten. In den Kommentaren bot sich Dale gleich als Ansprechpartner für Interessierte an.

BOBCATSSS 2012 Amsterdam

BOBCATSSS 2012 Amsterdam

Doch nicht nur in Amerika kann man viel lernen. Von ihrem Aufenthalt in den Niederlanden berichteten die Autoren der 8. Ausgabe der Online-Zeitschrift „BRaIn“. Denn in Amsterdam fand im Januar 2012 die BOBCATSSS-Konferenz statt.

Literaturverwaltung & Bibliotheken meldete, dass es eine aktualisierte Version von Zotero gibt. Neuerungen sind eine Standalone-Variante, die Nutzung der Software als Plugin auch in den Browsern Google Chrome und Safari sowie die Dublikaterkennung und ein überarbeitetes Plugin für MS Word und Open Office . Als Firefox-Plugin kann man es ja schon lange verwenden.  Und noch eine neue Version: Was das Release OPUS 4.2.0 bringt, verrät Infobib.

In Bibliothekskreisen für ihre Facebookseite berühmt, ist die Mediothek Krefeld. Anläßlich des zweijährigen Bestehens der Seite gab es ein Dankeschön im Blog von Martin Kramer. Hier wird deutlich, dass man auch viele Leute im Hintergrund benötigt, die so ein Projekt unterstützen.

Gegen Beschränkungen im Informationsaustausch im Internet kämpft Bibliothekarisch.de. Nicht nur in den USA versuchen Lobbyisten Restriktionen durchzusetzen. Auch in Europa sieht es dank des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) nicht besser aus. Kader Arif, Berichterstatter für ACTA im Europäischen Parlament, ist bereits aus Protest zurück getreten (siehe Erklärung). Ausführliche Informationen über das umstrittene Abkommen, gibt es auf der Internetseite der Digitalen Gesellschaft. In der Inetbib wurde auf die Protestresolution hingewiesen. In seiner Kolumne im Tagesspiegel vergleicht Mario Sixtus ACTA mit Locomotive Acts, einem Gesetz des 19. Jahrhundert, welches den ersten Autofahrern das Leben schwer machte.

Wer wissen möchte, was Leute, die in Bibliotheken arbeiten, den ganzen Tag machen, surft im Wiki des Library Day in the Life Project vorbei. Dort wird auf über 300 Berichte von BloggerInnen verlinkt. Das Projekt fand bereits zum 8. Mal statt. Die nächste Runde soll dann im Juli 2012 starten (via Bibliothekarisch.de).

Und wie sortieren BibliothekmitarbeiterInnen eigentlich ihre Bücher im heimischen Regal? Bibliothekdrache plauderte aus dem Nähkästchen. 😉

Foto: Bobcatsss 2012 von NPSIG2012 bei Flickr, Lizenz: CC BY 2.0

Gelesen in Biblioblogs (35.KW’11)

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Die 35. Kalenderwoche war hauptsächlich geprägt von Studien und Umfragen. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Entwicklung wissenschaftlicher Bibliotheken, die Ausbildung zukünftiger Bibliotheksmitarbeiter und die Nutzung sozialer Netzwerke.

Mit einer 5-tägigen Umfrage versuchte Ultra Bibliotheka Blogs zu ermitteln, welche Studieninhalte für zukünftige BibliothekarInnen an öffentlichen Bibliotheken als wichtig erachtet werden. 186 Personen haben abgestimmt. Das Ergebnis ist sicher nicht repräsentativ, aber dennoch sehr interessant. Ganz vorn dabei ist die Öffentlichkeitsarbeit gefolgt von Bestandsmanagement und Veranstaltungsmanagement (via NRW-Blog). Themen der Ausbildung sollten laut einem Drittel der TeilnehmerInnen auch Pädagogik und Konfliktmanagement sein. Mit dem Umfrageergebnis und einer weiteren Orientierung der Ausbildung in Richtung „Zukunftsqualifikationen“ wie Social Media, Marketing, Kommunikation und Management setzte sich Zukunftswerkstätter Christoph Deeg in einem Blogbeitrag bei Kulturbeutel auseinander.

Eine 10jährige Studie der American Library Association (ALA) Office of Research and Statistics ergab, dass in den USA der Bedarf an wissenschaftlichen Bibliotheken steigt. Das Internet hat demnach sogar zu einer Erhöhung der Nutzung von Bibliotheken als Raum geführt. Vielerorts wurden die Öffnungszeiten erweitert. Fernleihanforderungen und Dokumentlieferdienste konnten Steigerungen von 54% bzw. 62,9% verbuchen (weitere interessante Daten bei Bibliothekarisch.de und bei american libraries).

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist ebenfalls ein beliebter Forschungsgegenstand. So hat der Berufsverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) nun eine Studie herausgegeben, bei der 1.001 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt wurden. Online-Communities sind sehr beliebt. 76 Prozent der Internetnutzer sind mindestens in einer angemeldet, bei den unter 30jährigen sind es 96 Prozent (via NRW-Blog). Hier wird mal wieder klar, welche Bedeutung soziale Netzwerke spielen und warum Einrichtungen, die wahrgenommen werden wollen, dort unbedingt vertreten sein sollten. Die gesamte Studie kam man sich kostenfrei als PDF herunterladen.

Nicht nur die Ergebnisse von Umfragen werden gern in einer Rankliste oder als Balkendiagramm dargestellt, um die häufigsten Antworten oder geringe Relevanz zu verdeutlichen. Auch in vielen anderen Bereichen wird anhand sortierter Rankings verglichen, wer die höchsten Werte hat. Aber was sagen diese Zahlen eigentlich (nicht) aus? Kann man beispielsweise die Anzahl der Fans in Facebook bei öffentlichen Einrichtungen wirklich vergleichen? Kulturbeutel geht dieser Frage nach.

Mal angenommen, man wäre kein Mensch, sondern ein Buch geworden. Zu welchem Genre würde man dann wohl gehören? Wer es wissen möchte, beantwortet die Testfragen bei: Welches Buch bist Du? (erstellt von den KollegInnen der Stadtbibliothek Straubing) 😉

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’11)

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Gründungsteam des Instituts für Internet und Gesellschaft

Gründungsteam des Instituts für Internet und Gesellschaft

Mit finanzieller Starthilfe von Google wurde am 11. Juli 2011 in Berlin das Institut für Internet und Gesellschaft gegründet. Das löste heftige Kontroversen aus. Kritik gab es sowohl dafür, dass erst Google die Initiative ergreifen musste, um die Forschung im Bereich Internet und Gesellschaft voran zu treiben, als auch zu der Problematik, ob eine unabhängige Wissenschaft unter diesem Umständen überhaupt möglich sei.  Ausführliche Meinungsäußerungen  kann man beispielsweise im IBI-Weblog, bei Philip Banse und in der Berliner Gazette lesen sowie bei drRadio hören.

Im März 2011 fand in Osnabrück der IUWIS-Workshop zu „Urheberrecht und Repositorien“ statt. Als Ergebnis hat der IUWIS nun eine Broschüre, die viele nützliche Informationen dazu enthält, online gestellt (via Inetbib). Ein Blogbeitrag von IUWIS berichtet außerdem über den Workshop und verlinkt auf verschiedene Rechtsgutachten. Häufige Fragen zu Open Access und dem Zweitveröffentlichungsrecht hat die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen beantwortet und online veröffentlicht (via Archivalia).

An einer Vereinfachung bei der Übernahme bibliographischer Daten aus Repositorien in Literaturverwaltungsprogramme mittels COinS (ContextObjects in Spans -> siehe Wikipedia) experimentiert die SUB Hamburg.  Der Testfall ist der OPUS-Server eDoc.ViFaPol. Wer sich dafür interessiert, erfährt bei @kte 20.09 genaueres.

Die Bibliotheksarbeit mit Jugendlichen ist das Thema in der aktuellen Ausgabe der „Büchereiperspektiven“ (via NRW-Blog). In einem Interview meint der Jugendforscher Heinzlmeier, dass Bibliotheken auch eine Alternative zum Mainstream sein können, der bereits anderweitig ausgelebt wird, denn „Vielleicht gibt es auch ein paar junge Menschen, die es gern mal nicht schrill haben.“ (S. 9).

Seine Literatursammlung zu Schulbibliotheken hat Karsten Schuldt in eine Datenbank gestellt, die natürlich noch erweitert wird (siehe Bibliotheken als Bildungseinrichtungen).

Auf einen Artikel, der sich mit dem Stand und der Entwicklung von Bibliotheken in skandinavischen Ländern befasst, verweist Globolibro. Den Blog von zwei FaMIs, die gerade in Finnland ein Bibliothekspraktikum absolvieren, hat Netbib entdeckt.

Wer sich für die Bibliotheksarchitektur interessiert und gerade in München ist, sollte in der Pinakothek der Moderne vorbei schauen. Denn dort startete am 14. Juli 2011 die Ausstellung der Architekturmuseums der TU München „Die Weisheit baut sich ein Haus : Architektur und Geschichte von Bibliotheken“ (via Archivalia).

Foto:  Danish Puthan Valiyandi, Lizenz: CC BY 3.0

Gelesen in Biblioblogs (25.KW’11)

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Die 33. Checkliste der OPL-Kommission des BIB ist inzwischen erschienen und befasst sich mit dem Anlegen von Facebook-Seiten für One-Person Libraries (via Netbib). Viele Anleitungen und Tipps sind sicher für alle Seitenbetreiber relevant.

In der Inetbib wurden letzte Woche Linktipps zu Bibliothekssoftware weitergereicht. Hingewiesen wurde u.a. auf Michael Lackhoff’s Homepage, die Übersichtsseite des Berliner Arbeitskreises Information und die Bachelorarbeit von Katlen Reimann (Oktober 2008) zu diesem Thema.

Eine Präsentation zu VuFind, das Programm wurde beim HOBSY-Workshop vorgestellt, findet man im Blog Bibliotheken in Hannover und die passende Linksammlung des Autors dazu in Delicious.

Mit FaMI-Base gibt es nun auch eine spezielle Datenbank in LibraryThing für die zukünftigen Fachangestellten für Medien- u. Informationsdienste aller Fachrichtungen. Sie enthält Literatur, die für die Ausbildung und Prüfungsfächer wichtig ist, inklusive Einführungsvideo (via Bibliothekarisch.de). Und vielleicht ist hier auch das eine oder andere Buch dabei, dass man lesen muss, aber gar keine Lust dazu hat. Tipps zu dieser Problematik gibt Jim Trelease in seinem Video (engl.), ebenfalls gefunden bei Bibliothekarisch.de. 😉

Ob E-Book-Reader da wohl mehr Lesevergnügen bereiten? Eine kritische Analyse der aktuellen Geräte sowie der generellen Handhabung und dem Vertrieb von E-Books liefert HD Schellnack in seinem Blog (via Netbib).

Ein Beitrag von Libreas Blog beschäftigt sich mit der Gegenwart und Zukunft der Informationswissenschaft und bemängelt, dass sich zu wenige Akteure aktiv damit befassen. Ebenfalls wissenschaftlich geht es in dem aktuellen Beitrag bei beyondthejournal.net zu. Daniel Mietchen, Heinz Pampel and Lambert Heller formulierten Kriterien für zukünftige wissenschaftliche Zeitschriften, die dem modernen Internetzeitalter gerecht werden sollen. Kommentare sind willkommen.

Die Europeana bietet in einem ersten Beta-Test Linked Open Data. Jakoblog hat es ausprobiert, beschreibt die Vorgehensweise und auftretende Probleme.

Bibliothekartag 2011 – Exzellenzinitiative und Ausbildung

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Der Nachmittag begann mit einem leckeren Stück Kuchen, Swets feierte sein 110. Firmenjubiläum. Inzwischen hatte sich der Konferenzbereich im Estrel deutlich gefüllt.

Ich hörte mir zwei Vorträge zur Exzellenzinitiative der Hochschulen statt. Gespannt war ich auch darauf, wie es sich auf Bibliotheken auswirkt. Leider ging es im entsprechenden Beitrag des Vortragenden der Bibliothek des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) mehr um die Geschichte, den Zusammenschluss der Einrichtungen, den strukturellen Aufbau und aktuelle Serviceleistungen. Nur eine Folie drehte sich um die Exzellenzinitiative und da gab es wenig Positives zu berichten. Die Bibliothek erhielt nichts von den Mitteln, sondern verlor durch Neueinstellung von Wissenschaftlern noch etwas von ihrer Geschäftsfläche, obwohl die Studierendenzahlen durch das wachsende Renommee anstiegen.

Dann ging ich zum Stand der Wissenschaftlichen Bibliotheken Berlin und Brandenburgs, denn dort war ich für eine Stunde Betreuung eingeteilt. Besonders interessant fand ich es, Kolleginnen aus anderen Bibliotheken zu treffen, die man sonst sicher nie kennengelernt hätte.

Stand der Wiss. Bibliotheken in Berlin und Brandenburg

Stand der Wiss. Bibliotheken in Berlin und Brandenburg

Gleich nebenan begann danach die nächste Session: Berufsbild heute und morgen. Natürlich war ich neugierig, was Prof. Hobohm über die Fernweiterbildung und die Erfahrungen der FH Potsdam aus dem ersten Kurs sagen würde. Ein weiterer Vortrag stellte den Masterstudiengang „Bibliotheks- und Informationswissenschaft“ der FH Köln vor. Aus den Projekten der Studierenden ist das Buch „MALIS Praxisprojekte 2011″, Band 35 der Reihe B.I.T.online INNOVATIV entstanden, welches man auch online lesbar kann.

Da noch ein bisschen Zeit war, flitzte ich in die Zukunftswerkstatt und lies mir die E-Book-Reader zeigen, die man sonst nur von Bildern und Beschreibungen im Internet kennt. Vielen Dank übrigens an die nette Kollegin, die geduldig alle Fragen beantwortete. [Update 19.06.2011]: Inzwischen ist dazu auch ein Beitrag im Blog der Zukunftswerkstatt erschienen.

Der Abend endete mit einem wunderschönen Treffen mit Studienfreundinnen und einer großen Pizza im La Terrazza. 🙂

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8. Juni 2011 at 12:15

Bibliothekartag 2011 – KIBA Lounge

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Der 100. Bibliothekartag hat begonnen. Wie schon die Schreiber von Libreas Blog vor mir, hatte nun auch ich das Estrel gefunden. Ich war extra zeitig aufgestanden, da mich das Programm der KIBA Lounge am Vormittag interessierte. Teilweise bekam ich noch etwas vom Vortrag von Prof. Büttner mit, der über die Forschungsaktivitäten der FH Potsdam berichtete. Insbesondere ging es um neue Spezialisierungsgebiete wie den Umgang mit Forschungsdaten. Ein Projekt beschäftigte sich beispielsweise mit wissensbasiertem Klimadatenmanagement (wibaklimada), ein weiteres mit einem Werkzeugkasten für die Entwicklung von neuen Ideen in der Forschung (DataCreativity Tools).

Im Vortrag von Karsten Schuldt und Matti Stöhr [Update: Präsentation] ging es um Unkonferenzen (auch BarCamp genannt) im Bibliotheksbereich. Bereits zum 4. Mal fand dieses Jahr das BibCamp statt, wird laut Evaluation auch in den Leitungsebenen zunehmend anerkannt und die Teilnahme gefördert. Und weil gerade so viele Bibliotheksleute in Berlin sind, soll es am Freitag hier eine Unkonferenz geben und zwar den frei<tag>.

Tom Becker erläuterte in seinem Beitrag, warum Theorie und Praxis im Bibliothekswesen viel besser zusammen arbeiten und beidseitig davon profitieren könnten. Da er selbst aus der Praxis kommt und nun in der Lehre angekommen ist, hatte er gleich einige Beispiele parat. So könnten Evaluationen von Webseiten oder Online-Tutorien, die Bibliotheken gern hätten und aber keine Ressourcen dafür haben, von Studierendengruppen erarbeitet werden. Mindestens neue Anregungen und Ansätze zur Optimierung würden auf jeden Fall dabei entstehen. Solche Potentiale, von denen sowohl die Theorie als auch die Praxis profitiert, werden bisher viel zu wenig genutzt.

Um die Mittagszeit trafen die radfahrenden Bibliothekare ein. Sie sind von Kopenhagen bis Berlin geradelt. Alle Achtung! Und wie ich heute im Vortrag zu Unkonferenzen gelernt habe, zählt das auch als eine Unkonferenz.

CCycling for libraries

Cycling for libraries

Das war mein Dienstagvormittag auf dem Bibliothekartag. Sobald Präsentationen online sind, werden diese in den Berichten ergänzt. Alle Blogberichte zum Bibliothekartag sammelt bibliothekarisch.de.

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7. Juni 2011 at 22:15

Veröffentlicht in Bibliothekartag 2011

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