Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (5.KW’20)

In seinem neuesten Beitrag im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung befasste sich Karsten Schuldt mit  einer vergessenen bibliothekarischen Aufgabe – der Lesesoziologie. Sollte man sie wieder aufleben lassen? Lange Zeit untersuchten Bibliotheksmitarbeiter, was gelesen wird, warum und welche Wirkung es hatte. Die Vorlieben der Leser zu kennen, war beispielsweise für den Bestandsaufbau erwünscht. Je nach politischem System hatte man auch das Ziel, die richtigen Interessen zu fördern bzw. zu schauen, ob die bibliothekarische Arbeit in diesem Sinne Fürchte trug, welche sozialen Schichten erreicht wurden usw.

Corinna Roeder, Direktorin der Landesbibliothek Oldenburg, erläutert in einem Interview die Hintergründe der Aussonderungen von gedruckten Beständen in Bibliotheken und worauf man achten sollte, damit Werke nicht generell verloren gehen, siehe Aus der Forschungsbibliothek Krekelborn.

Beispiel für eine Bibliotheksvariante der #dollypartonchallenge

Die Fachstelle ÖB NRW stellte die niederländische Stadtbibliothek in Schiedam vor. Sie wurde 2015 neu eröffnet, nachdem man eine denkmalgeschützte historische Markthalle dafür umgebaut hatte. Eine Besonderheit sind die vielen Pflanzen. Außerdem machen Regale und Buchtröge aus Kartonagen sie zu einer echten grünen Bibliothek.

Ebenfalls im Blog der Fachstelle ÖB NRW findet man die drei Preisträger des b.i.t.online-Innovationspreises 2020.

Der Romanistik-Blog machte auf die Möglichkeit aufmerksam, dass bis Ende 2020 Zeitschriften, die gern auf Open-Access umstellen und auf dem Server Open Library of Humanities (OLH) gehostet werden möchten, sich um eine Förderung bewerben können.

Ein Netztrend, an dem sich auch schon einige Bibliotheken beteiligt haben, ist die #dollypartonchallenge. Hier wird gezeigt, wie man sich in unterschiedlichen sozialen Netzwerken präsentieren würde. Die Country-Sängerin Dolly Parton hatte Mitte Januar eine Collage in diesem Stil gepostet bei Instagram gepostet und damit eine kreative Welle ausgelöst. 🙂

Written by lesewolke

3. Februar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (21.KW’17)

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Im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung versuchte sich Karsten Schuldt an zwei Modellversuchen, welche zeigen sollen, wie Angebote in Bibliotheken entwickelt werden, wo die Ideen herkommen, ob Vorhandenes genutzt bzw. doch eher umgearbeitet wird und wie es mit der Publikation darüber aussieht.

Die Ergebnisse einer Nutzerstudie von Jacqueline Bayer zum Umgang mit Suchvorschlägen wurden in der Zeitschrift Young Information Scientist veröffentlicht (via VÖBBlog).

Das niedersächsische Kultusministerium publizierte Unterrichtsmaterialien, die eingesetzt werden können, um Schüler für einen kritischen Betrachtung von Informationen zu sensibilisieren (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Bundeszentrale für politische Bildung erläutert die Funktionsweise von Twitter und ermuntert dazu, dieses Tool im Bildungskontext einzusetzen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Kathrin Passig geht in einem Beitrag bei iRights.info der Frage nach: „Wozu brauchen wir freie Werke?“ und  dabei auf „Unspektakuläre Kleinstverwendungen“ wie „Sharing, Vermeidung von Ausweichverhalten, Kunst im Alltag und gemeinsames Bearbeiten“ genauer ein (via Archivalia).

Um eine dauerhafte Archivierung geschaffener Werke zu gewährleisten, wurden per Pflichtabgabe Exemplare der Schrift, Schallplatten, CDs usw. an die Deutsche Nationalbibliothek geliefert. Da vieles jedoch zunehmend nur noch online veröffentlicht wird, erschwert dies eine zuverlässige Archivierung. Eric Steinhauer erläutert in einem Interview mit dem Goethe-Institut diese Problematik (via Archivalia) und setzte sich außerdem im Blog Kapselschriften mit dem neuesten F.A.Z.-Beitrag zum Urheberrecht auseinander.

Eine Nummer für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Gunter Dueck erklärt, warum die ORCID hilfreich sein kann (via Netbib).

Im MALIS Projekte-Blog wurde der Aussonderungsassistent für Fachreferenten an wissenschaftlichen Bibliotheken vorgestellt (via Netbib). Anhand der Nutzung von Medien berechnet dieses Tool eine grafische Darstellung und schlägt konkrete Medien zur Aussonderung vor. Aktuell funktioniert dies mit dem ExLibris Aleph System.

BibComic entdeckte in der Alten Pinakothek München das „Bücherstillleben“ und fand dieses Szenario einfach „apokalyptisch“, denn für bücherliebende Menschen ist es nicht unbedingt ein schöner Anblick.

Written by lesewolke

29. Mai 2017 at 09:00