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Gelesen in Biblioblogs (23.KW’19)

Das Praxishandbuch Ausstellungen in Bibliotheken ist auf dem edoc-Server der HU Berlin verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW). Darin werden organisatorische, praktische, konzeptionelle, rechtliche und finanzielle Aspekte bei der Erstellung von Ausstellungen beleuchtet.

Aubib weist auf einen Beitrag zu AccessLabs hin. Bei diesem Konzept sollen sich Menschen mit verschiedenden Hintergründen in einer Gruppe zusammenkommen und voneinander lernen.

Fortbildung in Bibliotheken stellt Filmsortiment.de vor. Hier können Lehr- und Unterrichtsfilme direkt von Schulen aber auch von Bibliotheken und Medienzentren erworben werden. Die Preise sind danach gestaffelt, ob man den Film in der eigenen Einrichtung vorführen oder auch verleihen möchte.

Auch Youtube-Videos werden von Schülern für Lernzwecke genutzt. Der Rat für kulturelle Bildung fasste die Ergebnisse der Studie „Jugend/YouTube/Kulturelle Bildung. Horizont 2019“ in einem Beitrag zusammen (via Fortbildung in Bibliotheken). Darin wird auch das Interesse an eigener Videoerstellung deutlich.

Biboer stellte die neue Broschüre zum Kompetenzrahmen für Open Educational Resources vor (Engl., Franz, Span.). Enthalten sind Punkte zu fünf Handlungsfeldern.

Im Heft 1/2019 der VÖB-Mitteilungen lautet der Themenschwerpunkt das Hochschulraumstrukturmittelprojekts „Austrian Transition to Open Access“ (AT2OA). Außerdem gibt es einen ausführlichen Bericht vom letzten Bibliothekskongress in Leipzig (via VÖBBlog).

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11. Juni 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’18)

Am letzten Wochenende fand das 11. BibCamp in Hamburg statt. Einen ersten Bericht schrieb Martin Kramer in Rückenwind. Etherpads wurden zu den Sessions  Interne Kommunikation, Projekte Infrastruktur, Weiterbildung übern Tellerrand und Alles digital erstellt.

Jaclyn Savolainen, Bibliothekarin am Community College in New York berichtete Archivalia über ihre Erfahrungen mit der Chatfunktion. Außerdem aktualisierte Klaus Graf die Übersicht der Chat-Auskunft in Bibliotheken im LIS-Wiki (via Archivalia).  Weitere Ergänzungen und Meinungen zu diesem Thema sind erwünscht.

Ein Video von Loern erklärt, wie man Open Educational Resources erstellt und teilt, siehe Bibliothekarisch.de.

Eine Infografik von Lee Fallin & Sue Watling erklärt, auf welche formalen Dinge man bei der Erstellung von Materialien für unterschiedliche Lerner achten sollte und was man besser nicht tut, siehe Bibliothekarisch.de.

Soeben ist die Ausgabe 2/2018 der o-bib erschienen. Themenschwerpunkt sind Forschungsdaten.

Archivalia verlinkte auf das Online-Tool PDF24, welches PDF-Bild-Dateien mittels OCR-Erkennung in durchsuchbare Dokumente umwandelt.

Die IFLA veröffentlichte ihren Jahresbericht 2017 online (via Fachstelle ÖB NRW). Die IFLA hat 1293 Mitglieder (gemeint sind nationale und internationale Vereine, Institutionen, Organsationen und Personen) aus 137 Ländern.

Die Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky (Hamburg) eröffnete eine Ausstellung zu Freundschaftsalben, siehe bibliotheca.gym.

Archivalia machte auf den Gemeinfreitag aufmerksam, einer Idee von Moritz Hoffmann. Auch Bibliotheken haben sich schon mit Digitalisaten beteiligt.

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16. Juli 2018 at 08:00

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Gelesen in Biblioblogs (42. KW’17)

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Das Storify vom 7. BibChatDe „Bibliotheken und Soziale Medien – Vernetzung in der Filterblase oder wirklicher Mehrwert für die Nutzer?“ ist online und enthält viele interessante Meinungen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Bibliothek & Information Deutschland (BID) e.V. veröffentlichte die ethischen Grundsätze für die Arbeit in Bibliotheken als PDF-Datei (via vdb Blog). Sie wurden beim letzten Bibliothekartag zur Diskussion gestellt.

ORCID, die Open Researcher and Contributor ID, feierte bereits den 5. Geburtstag. Der Code ermöglicht eine eindeutige Zuordnung von Publikationen zu ihren Autoren, unabhängig von Namensgleichheiten, -änderungen, Hochschulwechsel usw. Anläßlich des Jubiläums wurde ein Video veröffentlicht, zu sehen im Library Journal (via Netbib).

Archivalia verlinkte auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der die Probleme des Wissensschaftssystems am Beispiel Philosophie verdeutlicht. Was gut für die Karriere ist, bringt den wissenschaftlichen Diskurs oft nicht weiter. Zitiert wird neben anderen auch Lukas Köhler, er meint: „Das heißt, man schreibt wie alle anderen und über dieselben Themen; und man rezipiert natürlich die Topautoren, die die Peer-Review durchführen.

Das Institute for Information Technology in Education der UNESCO gab eine Studie zu Open Educational Resources in Deutschland in Auftrag. Das Ergebnis ist online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken) in englischer Sprache mit einer zweiseitigen Zusammenfassung in Deutsch (S.9-11). Betrachtet wurden sowohl Initiativen die von der Praxis als auch der Politik ausgingen. Deutschland gilt eher als „Spätzünder“ bei OER, auch wenn es durchaus eine starke OER-Community gibt. Inzwischen hat aber auch die Politik das Thema entdeckt und fördert zunehmend OER.

Die Deutsche Digitale Bibliothek veröffentlichte das Buch „Der Vergangenheit eine Zukunft : kulturelles Erbe in der ditigalen Welt”, welches auch online lesbar ist (via Urheberrecht in Bibliotheken).

Wer viel liest, lebt länger“ titelte die GEO und bezieht sich damit auf eine Studie Yale University (via Netbib). Demnach veringert das Lesen von Büchern Stress, entspannt und trainiert das Gehirn.

Die British Library zeigt gerade die Ausstellung „Harry Potter : a History of Magic”. VÖBBlog hat dazu zwei Videos eingebettet. 🙂

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23. Oktober 2017 at 08:45

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’16)

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Der Archivalia-Beitrag „Sci Hub, Fernleihe und Open Access“ beschäftigte in der letzten Woche die Gemüter, z.B. in der Inetbib. Schneeschmelze äußerte ebenfalls seine Gedanken dazu und wunderte sich, dass solche Diskussionen tatsächlich in Mailinglisten geführt werden und nicht direkt im Blog. Digithek gab einen Überblick der Argumente. Na, wer weiß, vielleicht kommt der stärkste Ruck in Richtung Open Access demnächst von den Verlagen selbst. Denn wenn die Publikation vom Autor bezahlt ist, haben sie ja ihr Geld drin und müssen keine Verluste durch illegale Plattformen fürchten. Obwohl die Zahlung horrender Autorengebühren (APCs) – Prestige über alles – ursprünglich nicht hinter der Idee von Open Access steckte. Dagegen müssen sich offene Metriken, wenn es dann demnächst dafür einheitliche Standards geben wird (mehr dazu), erst mal durchsetzen.

Der Facebook-Auftritt der Büchereien Wien war 3sat einen Beitrag wert (via VÖBBlog). Ja, sie sind einfach lesenswert, die kleinen Anekdoten aus dem Bibliotheksalltag.

Den Beruf Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste stellten die FaMIs der Stadtbibliothek Köln in einem Video vor, siehe NRW-Blog.

Die Folien der Vorträge der 13. Inetbib-Tagung in Stuttgart sind nun online verfügbar (via Netbib).

Tipps zum Ausstellen von Büchern hatte die Universitätsbibliothek Leipzig und veröffentlichte diese als Videoclip (via VÖBBlog). Über die Entstehung des Praxishandbuches „Ausstellungen in Bibliotheken“ gibt es ebenfalls ein Video (siehe VÖBBlog). Das Buch selbst soll im Sommer 2016 erscheinen.

 

Lilian Landes empfiehlt Geisteswissenschaftlern das Bloggen, natürlich in einem Blogbeitrag im Redaktionsblog von Hypotheses.org (via Archivalia).

Should you buy more books?“ fragt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de. Wie wohl das Ergebnis lautet? 😉

Written by lesewolke

18. April 2016 at 08:15

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’14)

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Mit dem „In-Szene-Setzen von Details und Trendthemen“, kurz Storytelling, beschäftigte sich die Stadtbücherei in Bochum und berichtete in einem Beitrag des NRW-Blog darüber. Um eine praktische Vorstellung zu bekommen, lohnt es sich auch mal in den Blog dieser Bibliothek zu schauen. Einfach wundervoll fand ich den Beitrag „Herr Erdmann reist per Anhalter„.

Um mehr Aufmerksamkeit für Bibliotheken geht es in der Imagekampagne „Netzwerk Bibliothek“, mehr dazu beim dbv (via NRW-Blog). Lib{cache meinte, dass Bibliotheken schließlich mit vielen anderen Einrichtungen um das Interesse konkurrieren. Bezugnehmend auf Dale Carnegie empfiehlt er, statt dessen Freunde für Bibliotheken zu gewinnen. Das gelingt besser, wenn man anderen Aufmerksamkeit schenkte, als sich nur darum zu kümmern, selbst welche zu bekommen.

Aufmerksamkeit möchten auch TeilnehmerInnen von Postersessions. Hatori Kibble erklärte in einem Blogbeitrag, mit welchen Mitteln er sein Poster für die IFLA-Konferenz gestaltet hatte, und welche Angebote drumherum nützlich sein können. Empfehlenswert!

Und wie viele Leute fanden die Bibliotheksseiten in den sozialen Netzwerken Twitter, Facebook und Google+ so interessant, dass sie sie abonnierten? Die ZBW veröffentlicht ab sofort wieder Bibcharts. Darin kann man die Abonnentenzahlen vergleichen bzw. sich grafisch anzeigen lassen.

Bei der Onleihe wird gerade von drei Pilotbibliotheken eine neue Zusatzoption getestet. Die Nutzer können sich auch dafür entscheiden, einen Kaufbutton zu klicken, z.B. wenn das Buch ausgeliehen ist. Bei Bibliothekarisch.de schimpfte Dörte Böhner, Bibliotheksangebote derart zu kommerzialisieren. Auch Schneeschmelze und Netbib ärgern sich darüber, dass sich Bibliotheken auf solche Dinge einlassen. Ultrà Biblioteka sah im Kaufbutton ein Verstoß gegen den „Code of Ethics“ und schrieb einen Brief an die Ethik-Kommission. Zur angekündigten Provisionszahlung an Bibliotheken für weitergeleitete kaufwillige Kunden hat die Rechtsabteilung des Börsenverein schon eine ablehnende Meinung veröffentlicht.

Obwohl es manchmal gar so scheint, als würden sich neue Technologien durchsetzen, sollte man diese doch im Auge behalten, meinte Birgit Fingerle in einem Blogbeitrag bei ZBW Talk. In der Vergangenheit kam es durchaus vor, dass vermeintlich minderwertige Erfindungen weiterentwickelt wurden, bis sie die herkömmliche Technik überrundeten und dann plötzlich von den Kunden bevorzugt wurden (Dampfschiffe <-> Segelschiffe; analoge Fototechnik <-> digitale Fototechnik).

Über die Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke berichtete Bibliothekarisch.de. Man kann sich die Exponate auch virtuell anschauen. Zugegeben, ich war ziemlich enttäuscht, dass die Schriftstücke in so geringer Größe eingescannt wurden, dass man die Texte oft nicht lesen kann.

Auch schon früher träumten die Menschen von innovativen Erfindungen und Autoren beschrieben solche Ideen in Science Fiction Romanen. Was so alles davon wahr wurde, zeigte uns eine Grafik bei Bibliothekarisch.de. 🙂