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Posts Tagged ‘Bibliothek 2.0

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’13)

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„Die Farbe des Katalogs“ heißt das Thema des soeben erschienenen Heftes 2/2013 der Online-Zeitschrift 027.7. Machen Discovery-Systeme wirklich Rechercheschulungen überflüssig? Und muss die erweiterte Suche im Bibliothekskatalog schwinden, weil die Einschlitzsuche à la Google genügt? Dabei sei angemerkt, auch die in diesem Zusammenhang oft genannte Suchmaschine Google bietet in ihren Anwendungen eine erweiterte Suche an (z.B. Suchmaschine, Bildersuche), mit der ich durchaus schon weiterhelfen konnte. 😉

Oliver Flimm berichtete im OpenBibBlog, dass es im KUG nun ein spezielles Feld für die Suche in Inhaltsverzeichnissen gibt. Im Blog Archivalia schimpfte K. Graf, dass die Worte aus Inhaltsverzeichnissen nicht im allgemeinen Index des KUG auftauchen. In diesem Zusammenhang schaute er sich gleich mal die Möglichkeiten in den Verbünden an.

Die Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin (digiS) hat eine umfangreiche „Checkliste Digitalisierung“ veröffentlicht (via Archivalia). Diese Checkliste soll eine Hilfe für Einrichtungen sein, die Digitalisierungen in Auftrag geben und deren Qualität einschätzen wollen.

Dank einem Beitrag auf Hatori Kibble erfuhren wir in der letzten Woche, dass einige Vorträge und Folien zum “Hyperlinked Library MOOC”, einem weltweiten Projekt von Michael Stephens, ebenfalls für Gäste online sind.

Eine Neuigkeit für Literaturverwaltungsbegeisterte hatte der Blog Literaturverwaltung auf Lager: „Bibliographix läuft auf Mac und demnächst auch auf Linux“.

Die Liste der nomierten Spiele für den Kindersoftwarepreis 2013 wurde nun veröffentlicht (via NRW-Blog). Vielleicht ist hier die ein oder andere Empfehlung für Kinderbibliotheken dabei.

Eigentlich wollte Sascha Foerster doch nur seine Magisterarbeit veröffentlichen und zwar gedruckt und als Open-Access-Variante unter CC-By 3.0-Lizenz. Über seine Erfahrungen berichtete er in einem Blogbeitrag (via Archivalia). Ihm würde auch die neueste Änderung des Urheberrechtsgesetzes nicht helfen. Ein Handout dazu hat Thomas Hartmann ins Internet gestellt. Ein Blick in die SHERPA/RoMEO-Liste empfiehlt sich für Veröffentlichungen in Zeitschriften auf jeden Fall weiterhin, wie Heinz Pampel ergänzte (via Inetbib)!

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Gelesen in Biblioblogs (42.KW’12)

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Mangels Stadtbibliothek haben sich einige findige Köpfe in Klagenfurt einfach selbst gekümmert und gelbe Sticker in der Stadt geklebt, die sich mittels Smartphone lesen lassen (über NFC oder QR-Code). Dahinter verbergen sich urheberrechtsfreie Klassiker der Literatur und freie Texte junger Künstler zum Downloaden. Das hat schon für Wirbel in der Presse gesorgt. Regionalen Künstlern eine Plattform geben – das könnte auch für Bibliotheken interessant sein, meinte Wolfgang Kaiser in bibliothekarisch.de.

TH Wildau, Bibliothek

TH Wildau, Bibliothek

„In Zeiten von Web 2.0 ist es sinnvoll, Bibliothekskunden dort mit  Informationen zu versorgen, wo sie sich aufhalten, nämlich im Internet.“ Mit diesem Satz beginnt ein Artikel im Bibliotheksforum Bayern von Carolin Bayer aus der Stadtbibliothek Straubing zum Thema Bibliotheken und Bloggen (via Archivalia). Im Blog werden Buchtipps gegeben, Literaturverfilmungen diskutiert, Bestseller vorgestellt sowie zu Ereignissen und Gedenktagen auf Medien im Bestand verwiesen. Auch an die Vernetzung wurde gedacht: Verlinkung von der der Startseite der lokalen Tageszeitung und der Facebookseite.

Welche Kriterien ausschlaggebend waren, die Bibliothek der TH Wildau zur Bibliothek des Jahres 2012 zu küren, erklären die Materialien im 5. Themendienst des dbv.

Verstehen eigentlich Nutzer den Begriff Discovery-System?! Wohl eher nicht! Und was macht man mit dem herkömmlichen Katalog? Doch vor allem erhitzte die folgende Problematik die Gemüter bei Infobib: Darf man denn beide Varianten Katalog nennen?

Das Heft 2 der Online-Zeitschrift „Perspektive Bibliothek“ ist erschienen. Behandelt werden unter anderem Allianz- und Nationallizenzen sowie die kundengesteuerte E-Book-Erwerbung.

Was passiert, wenn man es den Leuten schwer macht, sich ihren „Stoff“ (hier: E-Books) legal und in guter Qualität zu besorgen? „Eine kleine Glosse: Prohibition bei E-Books“ geht dieser Frage nach (siehe Bibliothekarisch.de).

Mit Twitter in der Wissenschaft, speziell für HistorikerInnen befasste sich Mareike König in hypotheses.org. Hier wird ausführlich erklärt, wie es funktioniert und für welche Zwecke man Microblogging nutzen kann (via Archivalia).

Recht umfangreich kam der ZKBW-Dialog Nr. 73 daher. Berichtet wurde u.a. über das Anwendertreffen Fernleihe, die Themen: urheberrechtliche Fragen und elektronische Medien. Auch Open Access und Open Data wurden ausführlich behandelt.

Foto: Leo Pompinon (Quelle: Treffpunkt Bibliothek, Themendienst 5)

Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg 2012

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TH Wildau Bibliothek

TH Wildau Bibliothek

Am 15. September fand der Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg an der Technischen Hochschule Wildau statt. Erstmals 2005 durchgeführt, war es die 4. Veranstaltung dieser Art. Das Motto lautete „Bibliotheken in der Mitte der Gesellschaft. Worauf es ankommt!“ (Programmheft).

Bevor das eigentliche Konferenzprogramm begann, hatten Interessierte die Gelegenheit an einer Führung durch die Bibliothek der Hochschule teilzunehmen. Es gefiel uns gut in der gleichzeitig architektonisch ausgefallenen und gemütlichen Einrichtung, die 2012 zur Bibliothek des Jahres gekürt wurde.

Nach netten Worten zur Begrüßung startete das Programm. Dr. Oliver Renn erläuteterte, warum die Informationsstelle eines Pharmaunternehmens sich besser „Corporate Information Center“ nennt, und welche Aufgaben zu erfüllen sind (Artikel dazu in engl. Sprache).

Spannend war die Vorstellung der Pläne für den Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof. Der Spatenstich soll 2016 erfolgen.

Dr. A. Degkwitz, Direktor des Bibliothek der HU Berlin, erläuterte „Warum wir eine German Academic Cloud brauchen“. Die Auslagerung der Daten an externe Datenanbieter scheint der Trend zu sein. Da wäre es an der Zeit, eine eigene, zentrale Lösung für die Daten aus der Wissenschaft zu schaffen. Ein Projektantrag ist in Planung.

Unabhängig von kommerziellen Anbietern macht auch das Open Source Bibliothekssystem KOHA, das uns Katrin Fischer aus Konstanz vorstellte. Aufmerksame Blogleser haben sicher schon hin und wieder davon gehört (z.B. Anleitungen im Bib-Blog). Man darf das System herunterladen und es den eigenen Bedürfnissen nach Belieben anpassen sowie neue Lösungen anderen zur Verfügung stellen.

Bloggen-Vernetzen-Praesentation

Link zur Präsentation

Ich selbst war zum ersten Mal bei einer großen Veranstaltung als Referentin dabei, mein Thema „Bloggen und Vernetzen„. Gerade Blogbeiträge eignen sich gut, um von neuen Ideen und technischen Lösungen schnell zu erfahren, sie über verschiedene Kanäle weiterzuverbreiten und gemeinsam weiterzuentwickeln. Außerdem sind Blogs und soziale Netzwerke eine weitere Möglichkeit zur Informationsbeschaffung und dem Austausch von Wissen. Damit sollten sich Bibliotheksleute auskennen und im eigenen Fachbereich anfangen, damit aktiv zu arbeiten.

Zum Abschluss der Kurzvortragsreihe sprühte Dirk Wissen mit seinen Ideen zu der Frage, was man denn nun tun könnte, wenn die Zahl der potentiellen Nutzer zurück geht, weil die Einwohnerzahl rückläufig ist. Die Bibliothek muss dann mehr denn je auf sich aufmerksam machen. Viel Publicity, ein Freundeskreis, Veranstaltungen und Netzwerke können tatsächlich etwas bewirken. So schaffte es die Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt/Oder die Besucherzahlen von 2001 bis 2011 um fast 19.000 zu steigern, während die Einwohnerzahl im gleichen Zeitraum um 13.700 zurück ging.

Die Zuhörer hatten anschließende die Gelegenheit, sich drei der vorgestellten Themen auszuwählen und mit den Vortragenden und anderen Interessierten in einem Worldcafe darüber jeweils 20 Minuten zu diskutieren.

Ein großes Dankeschön an die Organisatoren, die nicht nur ein interessantes Programm zusammenstellten, sondern uns darüber hinaus sehr gut versorgten. Nicht zu vergessen sei an dieser Stelle die Vorstellung der Gorillas, einem Berliner Improvisationstheater, welches im Anschluss an das Fachprogramm, ganz eingestellt auf ihr bibliothekarischen Publikum, für viele Lacher sorgte. 🙂

Update 30.09.2012: Präsentationen auf dem OPUS-Server des BIB.

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’12)

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1000 Antworten kamen bei der Umfrage zu Literaturverwaltungsprogrammen zusammen, die die Universitätsbibliothek der TIB Leibniz Universtität Hannover initiert hatte. Eine erste kurze Auswertung der Ergebnisse findet man im Blog Literaturverwaltung & Bibliotheken). Danach wurde Citavi von den meisten schon getestet und viele verwenden es aktiv. Zotero folgte mit Abstand, und erst danach nannten die Teilnehmer noch andere Programme. Wobei die Beliebtheit der einzelnen Programme und die Zufriedenheit mit den damit verbundenen Bibliotheksangeboten deutlich vom Fachbereich abhing.  Die Rohdaten der Umfrage wurden zum Download freigegeben.

Kann man auch virtuell in einem Bücherregal der Bibliothek stöbern?! In Plan3t stellt Anne Christensen das Projekt ShelfLife von der Harvard University Library vor (mit Einführungsvideo). In die Art der Darstellung der Bücher fliessen lokale Ausleihdaten und die Verwendung der Literatur in Seminaren und Kursen der Universität ein. „Community Relevance“ nennt man die Integration solcher Daten in Ranking-Algorithmen. Damit können auch Ausleihzahlen und Verfügbarkeitsangeben als Open Data interessant werden.

Infobib meldete, dass es eine neue Mailingliste für „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Repositorien an deutschsprachigen Forschungs- und Hochschuleinrichtungen, Dokumenten- und Forschungsdatenrepositorien, OA- und nicht OA-Repositorien, DINI-zertifizierte Repositorien, Bibliothekarinnen und Bibliothekare sowie Technikerinnen und Techniker“ gibt (weitere Infos und Anmeldung).

Für Bücherliebhaber sei noch auf das Video „The Joy of Books“ verwiesen (via Bibliothekarisch.de), eine gelungene Animation, die zeigt, was passiert, sobald sich die Tür der Buchhandlung schließt ;-):

Written by lesewolke

16. Januar 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (35.KW’11)

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Die 35. Kalenderwoche war hauptsächlich geprägt von Studien und Umfragen. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Entwicklung wissenschaftlicher Bibliotheken, die Ausbildung zukünftiger Bibliotheksmitarbeiter und die Nutzung sozialer Netzwerke.

Mit einer 5-tägigen Umfrage versuchte Ultra Bibliotheka Blogs zu ermitteln, welche Studieninhalte für zukünftige BibliothekarInnen an öffentlichen Bibliotheken als wichtig erachtet werden. 186 Personen haben abgestimmt. Das Ergebnis ist sicher nicht repräsentativ, aber dennoch sehr interessant. Ganz vorn dabei ist die Öffentlichkeitsarbeit gefolgt von Bestandsmanagement und Veranstaltungsmanagement (via NRW-Blog). Themen der Ausbildung sollten laut einem Drittel der TeilnehmerInnen auch Pädagogik und Konfliktmanagement sein. Mit dem Umfrageergebnis und einer weiteren Orientierung der Ausbildung in Richtung „Zukunftsqualifikationen“ wie Social Media, Marketing, Kommunikation und Management setzte sich Zukunftswerkstätter Christoph Deeg in einem Blogbeitrag bei Kulturbeutel auseinander.

Eine 10jährige Studie der American Library Association (ALA) Office of Research and Statistics ergab, dass in den USA der Bedarf an wissenschaftlichen Bibliotheken steigt. Das Internet hat demnach sogar zu einer Erhöhung der Nutzung von Bibliotheken als Raum geführt. Vielerorts wurden die Öffnungszeiten erweitert. Fernleihanforderungen und Dokumentlieferdienste konnten Steigerungen von 54% bzw. 62,9% verbuchen (weitere interessante Daten bei Bibliothekarisch.de und bei american libraries).

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist ebenfalls ein beliebter Forschungsgegenstand. So hat der Berufsverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) nun eine Studie herausgegeben, bei der 1.001 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt wurden. Online-Communities sind sehr beliebt. 76 Prozent der Internetnutzer sind mindestens in einer angemeldet, bei den unter 30jährigen sind es 96 Prozent (via NRW-Blog). Hier wird mal wieder klar, welche Bedeutung soziale Netzwerke spielen und warum Einrichtungen, die wahrgenommen werden wollen, dort unbedingt vertreten sein sollten. Die gesamte Studie kam man sich kostenfrei als PDF herunterladen.

Nicht nur die Ergebnisse von Umfragen werden gern in einer Rankliste oder als Balkendiagramm dargestellt, um die häufigsten Antworten oder geringe Relevanz zu verdeutlichen. Auch in vielen anderen Bereichen wird anhand sortierter Rankings verglichen, wer die höchsten Werte hat. Aber was sagen diese Zahlen eigentlich (nicht) aus? Kann man beispielsweise die Anzahl der Fans in Facebook bei öffentlichen Einrichtungen wirklich vergleichen? Kulturbeutel geht dieser Frage nach.

Mal angenommen, man wäre kein Mensch, sondern ein Buch geworden. Zu welchem Genre würde man dann wohl gehören? Wer es wissen möchte, beantwortet die Testfragen bei: Welches Buch bist Du? (erstellt von den KollegInnen der Stadtbibliothek Straubing) 😉

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’11)

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Bei der Evaluation der Internetangebote der eigenen Bibliothek hilft der Leitfaden BibEval, fand netbib heraus. Man kann dabei nur die Webseite, den Bibliothekskatalog, die Fachdatenbanken oder gleich alles auf einmal untersuchen.

Fobikom-Weblog entdeckte auf den Internetseiten von Radio SWR2 die sechsteilige Reihe zu dem Thema „Wie das Internet die Bildung verändert″. Sie lief ab Mitte Februar und kann nachgehört werden. Ein Buch soll ebenfalls dazu erscheinen.

Fans von visualisierten, statistischen Daten kommen bei Deutsche Welle auf ihre Kosten. Hier kann man anschauen, wie sich die Online-Enzyklopädie Wikipedia in den letzten 10 Jahren hinsichtlich der Mitwirkenden, Bearbeitungen und neuen Artikel entwickelt hat.

Um den Einstieg in ein Thema zu finden, ist Wikipedia für viele die erste Wahl. Oft sind in den Artikeln relevante Literaturhinweise vorhanden, die eine Vertiefung erleichtern. Das könnte ausgebaut werden. Bereits im August 2010 gab es in Biblionik und Jakoblog Überlegungen, automatisch frei zugängliche Online-Publikationen, die eventuell zu den Artikeln passen könnten, vorzuschlagen und die Leser bewerten zu lassen, ob sie wirklich geeignet sind. Ein aktueller Beitrag in Biblionik verfolgt diese Strategie weiter und wird konkret.

Nach dem Begriff Publikationstyp sucht man vergeblich in Wikipedia. Hat er eher etwas mit dem Inhalt oder dem Trägermedium einer Veröffentlichung zu tun? Kann eine Publikation gleich mehreren Publikationstypen zugeordnet werden? Diesen Fragen ging Jakoblog in der letzten Woche nach.

Im vergangenen Jahr konnte man in den Blogs hin und wieder etwas zu VuFind, einem Open Source Bibliothekskatalog, lesen. Ein kommentierter Screencast (via Infobib) zeigt die aktuellen Möglichkeiten.

Auch der Europäischen Kommission wird zunehmend bewusst, dass es zahlreiche Werke gibt, deren Rechteinhaber sich einfach nicht mehr ermitteln lassen = verwaiste Werke. Das behindert die Digitalisierung, beispielsweise für die Europeana. Daher soll nun ein Vorschlag für eine EU-Richtlinie erarbeitet werden, zitiert Archivalia aus dem Newsletter des DBV vom März 2011.

Respekt für diese erfolgreiche Werbestrategie eines niederländischen Brillendesigners. Sie hat die Phantasie der Autoren von Libreas Blog zu einem ungewöhnlichen Beitrag inspiriert! 😉

Written by lesewolke

11. April 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’11)

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Bereits 2005 war Google Books von der Vertretung für amerikanische Verleger und Autoren angeklagt worden, da urheberrechtsgeschütze Werke digitalisiert und Teile daraus angezeigt wurden. Der Richter lehnte einen Vergleich ab, der zur Folge gehabt hätte, dass Google Bücher digitalisieren und veröffentlichen darf, bis es von dem Rechteinhaber verboten wird. Diese und weitere Hintergründe erklärt bibliothekarisch.de. Das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bibliotheken und Bildung begrüsst die Bemühungen von Google, das Urheberrecht den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Das Für und Wider des Digitalisierungsprojektes Google Books und europäischer Bemühungen analysiert Wissenschaft und neue Medien. Ein Thesenpapier für eine nationale Digitalisierungsstrategie in Deutschland hat der Deutsche Bibliotheksverband veröffentlicht.

Auch das Zweitverwertungsrecht ist wieder einmal Thema. Diesmal hat die SPD einen Gesetzesentwurf eingebracht. IUWIS fasst die Eckpunkte zusammen und zeigt die Möglichkeiten.

Verschiedene Plattformen und Darstellungsformen von Internetadressen machen es nicht leicht, Online-Quellen richtig zu zitieren. Archivalia beschäftigt sich mit dem Thema, insbesondere der Angabe von Persistent Identifiern.

Vor dem Zitieren müssen natürlich die Quellen gesammelt werden. Eine Reihe zu Softwareentwicklungen bei Literaturverwaltungsprogrammen hat Literaturverwaltung & Bibliotheken gestartet. Im ersten Teil geht es um Neuheiten bei den lokalen Systemen Citavi, Papers sowie Endnote und den lizenzpflichtigten Plugins RefWorks COS sowie Endnote Web. Eine umstrittene Literaturquelle ist Wikipedia. Cornelius Puschmann hat sich ausgiebig Gedanken über den gesellschaftlichen Nutzen dieser Online-Enzyklopädie gemacht.

Über ihre Erfahrungen mit verschiedenen Web 2.0-Plattformen, wie Twitter, Facebook, Netvibes, Flickr.com, Delicious.de, berichtet die Stadtbibliothek Gütersloh innerhalb der Reihe „Lernort Bibliothek“ des NRW-Blog.

Die „Bedeutung des Ausleihschalters“ in der Bibliothek wird leider unterschätzt. Daher widmet Library Mistress diesem wichtigen, ersten Anlaufpunkt in der Bibliothek einen Artikel.

Auf den Erfolg des  Schulbibliotheksstandes bei der Leipziger Buchmesse 2011 und das eventuell daraus wachsende Interesse der Medien macht Basedows1764 Weblog aufmerksam.

Dem Mäander als geometrischem Grundmuster, das auch in Bibliotheken vorkommt, widmet sich Bibcomic. 😉