Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (39.KW’13)

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„Die Farbe des Katalogs“ heißt das Thema des soeben erschienenen Heftes 2/2013 der Online-Zeitschrift 027.7. Machen Discovery-Systeme wirklich Rechercheschulungen überflüssig? Und muss die erweiterte Suche im Bibliothekskatalog schwinden, weil die Einschlitzsuche à la Google genügt? Dabei sei angemerkt, auch die in diesem Zusammenhang oft genannte Suchmaschine Google bietet in ihren Anwendungen eine erweiterte Suche an (z.B. Suchmaschine, Bildersuche), mit der ich durchaus schon weiterhelfen konnte. 😉

Oliver Flimm berichtete im OpenBibBlog, dass es im KUG nun ein spezielles Feld für die Suche in Inhaltsverzeichnissen gibt. Im Blog Archivalia schimpfte K. Graf, dass die Worte aus Inhaltsverzeichnissen nicht im allgemeinen Index des KUG auftauchen. In diesem Zusammenhang schaute er sich gleich mal die Möglichkeiten in den Verbünden an.

Die Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin (digiS) hat eine umfangreiche „Checkliste Digitalisierung“ veröffentlicht (via Archivalia). Diese Checkliste soll eine Hilfe für Einrichtungen sein, die Digitalisierungen in Auftrag geben und deren Qualität einschätzen wollen.

Dank einem Beitrag auf Hatori Kibble erfuhren wir in der letzten Woche, dass einige Vorträge und Folien zum “Hyperlinked Library MOOC”, einem weltweiten Projekt von Michael Stephens, ebenfalls für Gäste online sind.

Eine Neuigkeit für Literaturverwaltungsbegeisterte hatte der Blog Literaturverwaltung auf Lager: „Bibliographix läuft auf Mac und demnächst auch auf Linux“.

Die Liste der nomierten Spiele für den Kindersoftwarepreis 2013 wurde nun veröffentlicht (via NRW-Blog). Vielleicht ist hier die ein oder andere Empfehlung für Kinderbibliotheken dabei.

Eigentlich wollte Sascha Foerster doch nur seine Magisterarbeit veröffentlichen und zwar gedruckt und als Open-Access-Variante unter CC-By 3.0-Lizenz. Über seine Erfahrungen berichtete er in einem Blogbeitrag (via Archivalia). Ihm würde auch die neueste Änderung des Urheberrechtsgesetzes nicht helfen. Ein Handout dazu hat Thomas Hartmann ins Internet gestellt. Ein Blick in die SHERPA/RoMEO-Liste empfiehlt sich für Veröffentlichungen in Zeitschriften auf jeden Fall weiterhin, wie Heinz Pampel ergänzte (via Inetbib)!

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’12)

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Mangels Stadtbibliothek haben sich einige findige Köpfe in Klagenfurt einfach selbst gekümmert und gelbe Sticker in der Stadt geklebt, die sich mittels Smartphone lesen lassen (über NFC oder QR-Code). Dahinter verbergen sich urheberrechtsfreie Klassiker der Literatur und freie Texte junger Künstler zum Downloaden. Das hat schon für Wirbel in der Presse gesorgt. Regionalen Künstlern eine Plattform geben – das könnte auch für Bibliotheken interessant sein, meinte Wolfgang Kaiser in bibliothekarisch.de.

TH Wildau, Bibliothek

TH Wildau, Bibliothek

„In Zeiten von Web 2.0 ist es sinnvoll, Bibliothekskunden dort mit  Informationen zu versorgen, wo sie sich aufhalten, nämlich im Internet.“ Mit diesem Satz beginnt ein Artikel im Bibliotheksforum Bayern von Carolin Bayer aus der Stadtbibliothek Straubing zum Thema Bibliotheken und Bloggen (via Archivalia). Im Blog werden Buchtipps gegeben, Literaturverfilmungen diskutiert, Bestseller vorgestellt sowie zu Ereignissen und Gedenktagen auf Medien im Bestand verwiesen. Auch an die Vernetzung wurde gedacht: Verlinkung von der der Startseite der lokalen Tageszeitung und der Facebookseite.

Welche Kriterien ausschlaggebend waren, die Bibliothek der TH Wildau zur Bibliothek des Jahres 2012 zu küren, erklären die Materialien im 5. Themendienst des dbv.

Verstehen eigentlich Nutzer den Begriff Discovery-System?! Wohl eher nicht! Und was macht man mit dem herkömmlichen Katalog? Doch vor allem erhitzte die folgende Problematik die Gemüter bei Infobib: Darf man denn beide Varianten Katalog nennen?

Das Heft 2 der Online-Zeitschrift „Perspektive Bibliothek“ ist erschienen. Behandelt werden unter anderem Allianz- und Nationallizenzen sowie die kundengesteuerte E-Book-Erwerbung.

Was passiert, wenn man es den Leuten schwer macht, sich ihren „Stoff“ (hier: E-Books) legal und in guter Qualität zu besorgen? „Eine kleine Glosse: Prohibition bei E-Books“ geht dieser Frage nach (siehe Bibliothekarisch.de).

Mit Twitter in der Wissenschaft, speziell für HistorikerInnen befasste sich Mareike König in hypotheses.org. Hier wird ausführlich erklärt, wie es funktioniert und für welche Zwecke man Microblogging nutzen kann (via Archivalia).

Recht umfangreich kam der ZKBW-Dialog Nr. 73 daher. Berichtet wurde u.a. über das Anwendertreffen Fernleihe, die Themen: urheberrechtliche Fragen und elektronische Medien. Auch Open Access und Open Data wurden ausführlich behandelt.

Foto: Leo Pompinon (Quelle: Treffpunkt Bibliothek, Themendienst 5)

Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg 2012

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TH Wildau Bibliothek

TH Wildau Bibliothek

Am 15. September fand der Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg an der Technischen Hochschule Wildau statt. Erstmals 2005 durchgeführt, war es die 4. Veranstaltung dieser Art. Das Motto lautete „Bibliotheken in der Mitte der Gesellschaft. Worauf es ankommt!“ (Programmheft).

Bevor das eigentliche Konferenzprogramm begann, hatten Interessierte die Gelegenheit an einer Führung durch die Bibliothek der Hochschule teilzunehmen. Es gefiel uns gut in der gleichzeitig architektonisch ausgefallenen und gemütlichen Einrichtung, die 2012 zur Bibliothek des Jahres gekürt wurde.

Nach netten Worten zur Begrüßung startete das Programm. Dr. Oliver Renn erläuteterte, warum die Informationsstelle eines Pharmaunternehmens sich besser „Corporate Information Center“ nennt, und welche Aufgaben zu erfüllen sind (Artikel dazu in engl. Sprache).

Spannend war die Vorstellung der Pläne für den Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof. Der Spatenstich soll 2016 erfolgen.

Dr. A. Degkwitz, Direktor des Bibliothek der HU Berlin, erläuterte „Warum wir eine German Academic Cloud brauchen“. Die Auslagerung der Daten an externe Datenanbieter scheint der Trend zu sein. Da wäre es an der Zeit, eine eigene, zentrale Lösung für die Daten aus der Wissenschaft zu schaffen. Ein Projektantrag ist in Planung.

Unabhängig von kommerziellen Anbietern macht auch das Open Source Bibliothekssystem KOHA, das uns Katrin Fischer aus Konstanz vorstellte. Aufmerksame Blogleser haben sicher schon hin und wieder davon gehört (z.B. Anleitungen im Bib-Blog). Man darf das System herunterladen und es den eigenen Bedürfnissen nach Belieben anpassen sowie neue Lösungen anderen zur Verfügung stellen.

Bloggen-Vernetzen-Praesentation

Link zur Präsentation

Ich selbst war zum ersten Mal bei einer großen Veranstaltung als Referentin dabei, mein Thema „Bloggen und Vernetzen„. Gerade Blogbeiträge eignen sich gut, um von neuen Ideen und technischen Lösungen schnell zu erfahren, sie über verschiedene Kanäle weiterzuverbreiten und gemeinsam weiterzuentwickeln. Außerdem sind Blogs und soziale Netzwerke eine weitere Möglichkeit zur Informationsbeschaffung und dem Austausch von Wissen. Damit sollten sich Bibliotheksleute auskennen und im eigenen Fachbereich anfangen, damit aktiv zu arbeiten.

Zum Abschluss der Kurzvortragsreihe sprühte Dirk Wissen mit seinen Ideen zu der Frage, was man denn nun tun könnte, wenn die Zahl der potentiellen Nutzer zurück geht, weil die Einwohnerzahl rückläufig ist. Die Bibliothek muss dann mehr denn je auf sich aufmerksam machen. Viel Publicity, ein Freundeskreis, Veranstaltungen und Netzwerke können tatsächlich etwas bewirken. So schaffte es die Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt/Oder die Besucherzahlen von 2001 bis 2011 um fast 19.000 zu steigern, während die Einwohnerzahl im gleichen Zeitraum um 13.700 zurück ging.

Die Zuhörer hatten anschließende die Gelegenheit, sich drei der vorgestellten Themen auszuwählen und mit den Vortragenden und anderen Interessierten in einem Worldcafe darüber jeweils 20 Minuten zu diskutieren.

Ein großes Dankeschön an die Organisatoren, die nicht nur ein interessantes Programm zusammenstellten, sondern uns darüber hinaus sehr gut versorgten. Nicht zu vergessen sei an dieser Stelle die Vorstellung der Gorillas, einem Berliner Improvisationstheater, welches im Anschluss an das Fachprogramm, ganz eingestellt auf ihr bibliothekarischen Publikum, für viele Lacher sorgte. 🙂

Update 30.09.2012: Präsentationen auf dem OPUS-Server des BIB.

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’12)

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1000 Antworten kamen bei der Umfrage zu Literaturverwaltungsprogrammen zusammen, die die Universitätsbibliothek der TIB Leibniz Universtität Hannover initiert hatte. Eine erste kurze Auswertung der Ergebnisse findet man im Blog Literaturverwaltung & Bibliotheken). Danach wurde Citavi von den meisten schon getestet und viele verwenden es aktiv. Zotero folgte mit Abstand, und erst danach nannten die Teilnehmer noch andere Programme. Wobei die Beliebtheit der einzelnen Programme und die Zufriedenheit mit den damit verbundenen Bibliotheksangeboten deutlich vom Fachbereich abhing.  Die Rohdaten der Umfrage wurden zum Download freigegeben.

Kann man auch virtuell in einem Bücherregal der Bibliothek stöbern?! In Plan3t stellt Anne Christensen das Projekt ShelfLife von der Harvard University Library vor (mit Einführungsvideo). In die Art der Darstellung der Bücher fliessen lokale Ausleihdaten und die Verwendung der Literatur in Seminaren und Kursen der Universität ein. „Community Relevance“ nennt man die Integration solcher Daten in Ranking-Algorithmen. Damit können auch Ausleihzahlen und Verfügbarkeitsangeben als Open Data interessant werden.

Infobib meldete, dass es eine neue Mailingliste für „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Repositorien an deutschsprachigen Forschungs- und Hochschuleinrichtungen, Dokumenten- und Forschungsdatenrepositorien, OA- und nicht OA-Repositorien, DINI-zertifizierte Repositorien, Bibliothekarinnen und Bibliothekare sowie Technikerinnen und Techniker“ gibt (weitere Infos und Anmeldung).

Für Bücherliebhaber sei noch auf das Video „The Joy of Books“ verwiesen (via Bibliothekarisch.de), eine gelungene Animation, die zeigt, was passiert, sobald sich die Tür der Buchhandlung schließt ;-):

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16. Januar 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (35.KW’11)

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Die 35. Kalenderwoche war hauptsächlich geprägt von Studien und Umfragen. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Entwicklung wissenschaftlicher Bibliotheken, die Ausbildung zukünftiger Bibliotheksmitarbeiter und die Nutzung sozialer Netzwerke.

Mit einer 5-tägigen Umfrage versuchte Ultra Bibliotheka Blogs zu ermitteln, welche Studieninhalte für zukünftige BibliothekarInnen an öffentlichen Bibliotheken als wichtig erachtet werden. 186 Personen haben abgestimmt. Das Ergebnis ist sicher nicht repräsentativ, aber dennoch sehr interessant. Ganz vorn dabei ist die Öffentlichkeitsarbeit gefolgt von Bestandsmanagement und Veranstaltungsmanagement (via NRW-Blog). Themen der Ausbildung sollten laut einem Drittel der TeilnehmerInnen auch Pädagogik und Konfliktmanagement sein. Mit dem Umfrageergebnis und einer weiteren Orientierung der Ausbildung in Richtung „Zukunftsqualifikationen“ wie Social Media, Marketing, Kommunikation und Management setzte sich Zukunftswerkstätter Christoph Deeg in einem Blogbeitrag bei Kulturbeutel auseinander.

Eine 10jährige Studie der American Library Association (ALA) Office of Research and Statistics ergab, dass in den USA der Bedarf an wissenschaftlichen Bibliotheken steigt. Das Internet hat demnach sogar zu einer Erhöhung der Nutzung von Bibliotheken als Raum geführt. Vielerorts wurden die Öffnungszeiten erweitert. Fernleihanforderungen und Dokumentlieferdienste konnten Steigerungen von 54% bzw. 62,9% verbuchen (weitere interessante Daten bei Bibliothekarisch.de und bei american libraries).

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist ebenfalls ein beliebter Forschungsgegenstand. So hat der Berufsverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) nun eine Studie herausgegeben, bei der 1.001 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt wurden. Online-Communities sind sehr beliebt. 76 Prozent der Internetnutzer sind mindestens in einer angemeldet, bei den unter 30jährigen sind es 96 Prozent (via NRW-Blog). Hier wird mal wieder klar, welche Bedeutung soziale Netzwerke spielen und warum Einrichtungen, die wahrgenommen werden wollen, dort unbedingt vertreten sein sollten. Die gesamte Studie kam man sich kostenfrei als PDF herunterladen.

Nicht nur die Ergebnisse von Umfragen werden gern in einer Rankliste oder als Balkendiagramm dargestellt, um die häufigsten Antworten oder geringe Relevanz zu verdeutlichen. Auch in vielen anderen Bereichen wird anhand sortierter Rankings verglichen, wer die höchsten Werte hat. Aber was sagen diese Zahlen eigentlich (nicht) aus? Kann man beispielsweise die Anzahl der Fans in Facebook bei öffentlichen Einrichtungen wirklich vergleichen? Kulturbeutel geht dieser Frage nach.

Mal angenommen, man wäre kein Mensch, sondern ein Buch geworden. Zu welchem Genre würde man dann wohl gehören? Wer es wissen möchte, beantwortet die Testfragen bei: Welches Buch bist Du? (erstellt von den KollegInnen der Stadtbibliothek Straubing) 😉

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’11)

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Bei der Evaluation der Internetangebote der eigenen Bibliothek hilft der Leitfaden BibEval, fand netbib heraus. Man kann dabei nur die Webseite, den Bibliothekskatalog, die Fachdatenbanken oder gleich alles auf einmal untersuchen.

Fobikom-Weblog entdeckte auf den Internetseiten von Radio SWR2 die sechsteilige Reihe zu dem Thema „Wie das Internet die Bildung verändert″. Sie lief ab Mitte Februar und kann nachgehört werden. Ein Buch soll ebenfalls dazu erscheinen.

Fans von visualisierten, statistischen Daten kommen bei Deutsche Welle auf ihre Kosten. Hier kann man anschauen, wie sich die Online-Enzyklopädie Wikipedia in den letzten 10 Jahren hinsichtlich der Mitwirkenden, Bearbeitungen und neuen Artikel entwickelt hat.

Um den Einstieg in ein Thema zu finden, ist Wikipedia für viele die erste Wahl. Oft sind in den Artikeln relevante Literaturhinweise vorhanden, die eine Vertiefung erleichtern. Das könnte ausgebaut werden. Bereits im August 2010 gab es in Biblionik und Jakoblog Überlegungen, automatisch frei zugängliche Online-Publikationen, die eventuell zu den Artikeln passen könnten, vorzuschlagen und die Leser bewerten zu lassen, ob sie wirklich geeignet sind. Ein aktueller Beitrag in Biblionik verfolgt diese Strategie weiter und wird konkret.

Nach dem Begriff Publikationstyp sucht man vergeblich in Wikipedia. Hat er eher etwas mit dem Inhalt oder dem Trägermedium einer Veröffentlichung zu tun? Kann eine Publikation gleich mehreren Publikationstypen zugeordnet werden? Diesen Fragen ging Jakoblog in der letzten Woche nach.

Im vergangenen Jahr konnte man in den Blogs hin und wieder etwas zu VuFind, einem Open Source Bibliothekskatalog, lesen. Ein kommentierter Screencast (via Infobib) zeigt die aktuellen Möglichkeiten.

Auch der Europäischen Kommission wird zunehmend bewusst, dass es zahlreiche Werke gibt, deren Rechteinhaber sich einfach nicht mehr ermitteln lassen = verwaiste Werke. Das behindert die Digitalisierung, beispielsweise für die Europeana. Daher soll nun ein Vorschlag für eine EU-Richtlinie erarbeitet werden, zitiert Archivalia aus dem Newsletter des DBV vom März 2011.

Respekt für diese erfolgreiche Werbestrategie eines niederländischen Brillendesigners. Sie hat die Phantasie der Autoren von Libreas Blog zu einem ungewöhnlichen Beitrag inspiriert! 😉

Written by lesewolke

11. April 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’11)

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Bereits 2005 war Google Books von der Vertretung für amerikanische Verleger und Autoren angeklagt worden, da urheberrechtsgeschütze Werke digitalisiert und Teile daraus angezeigt wurden. Der Richter lehnte einen Vergleich ab, der zur Folge gehabt hätte, dass Google Bücher digitalisieren und veröffentlichen darf, bis es von dem Rechteinhaber verboten wird. Diese und weitere Hintergründe erklärt bibliothekarisch.de. Das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bibliotheken und Bildung begrüsst die Bemühungen von Google, das Urheberrecht den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Das Für und Wider des Digitalisierungsprojektes Google Books und europäischer Bemühungen analysiert Wissenschaft und neue Medien. Ein Thesenpapier für eine nationale Digitalisierungsstrategie in Deutschland hat der Deutsche Bibliotheksverband veröffentlicht.

Auch das Zweitverwertungsrecht ist wieder einmal Thema. Diesmal hat die SPD einen Gesetzesentwurf eingebracht. IUWIS fasst die Eckpunkte zusammen und zeigt die Möglichkeiten.

Verschiedene Plattformen und Darstellungsformen von Internetadressen machen es nicht leicht, Online-Quellen richtig zu zitieren. Archivalia beschäftigt sich mit dem Thema, insbesondere der Angabe von Persistent Identifiern.

Vor dem Zitieren müssen natürlich die Quellen gesammelt werden. Eine Reihe zu Softwareentwicklungen bei Literaturverwaltungsprogrammen hat Literaturverwaltung & Bibliotheken gestartet. Im ersten Teil geht es um Neuheiten bei den lokalen Systemen Citavi, Papers sowie Endnote und den lizenzpflichtigten Plugins RefWorks COS sowie Endnote Web. Eine umstrittene Literaturquelle ist Wikipedia. Cornelius Puschmann hat sich ausgiebig Gedanken über den gesellschaftlichen Nutzen dieser Online-Enzyklopädie gemacht.

Über ihre Erfahrungen mit verschiedenen Web 2.0-Plattformen, wie Twitter, Facebook, Netvibes, Flickr.com, Delicious.de, berichtet die Stadtbibliothek Gütersloh innerhalb der Reihe „Lernort Bibliothek“ des NRW-Blog.

Die „Bedeutung des Ausleihschalters“ in der Bibliothek wird leider unterschätzt. Daher widmet Library Mistress diesem wichtigen, ersten Anlaufpunkt in der Bibliothek einen Artikel.

Auf den Erfolg des  Schulbibliotheksstandes bei der Leipziger Buchmesse 2011 und das eventuell daraus wachsende Interesse der Medien macht Basedows1764 Weblog aufmerksam.

Dem Mäander als geometrischem Grundmuster, das auch in Bibliotheken vorkommt, widmet sich Bibcomic. 😉

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’11)

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L3T Landkarte

Im Lernort Bibliothek wurde in der letzten Woche erklärt, wie Weblogs funktionieren, welche Inhalte von Bibliotheken gepostet werden und auch einige Weblogs von Bibliotheken vorgestellt. Ebenfalls im NRW-Blog findet sich ein Link zu einer Übersicht nützlicher Twitter-Tools bei Börsenblatt.net.

Die wichtige Rolle der neuen Technologien wird auch in dem „Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“ (frei online lesbar) aufgegriffen. Biblionik geht auf das Kapitel zu Social-Bookmarking-Diensten und Literaturverwaltungs-Programmen ein.

Nicht nur um Literaturverwaltung dreht sich die BroschüreSocial Media: A guide for researchers“, die das britische Research Information Network veröffentlicht hat. Literaturverwaltung & Bibliotheken und wisspub.net berichten darüber.

Die Bedeutung der Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation für eine digitale Gesellschaft steigt ständig. Das hat auch der Bundestag in einer Anhörung zu „Internet und digitale Gesellschaft“ erkannt, gefunden im NRW-Blog. Dem Thema Mehrsprachigkeit und Bibliotheken widmet sich in dieser Woche Duftender Doppelpunkt.

Netbib Weblog feierte in der letzten Woche seinen 10. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch und dankeschön für die vielen interessanten Beiträge! 🙂

In der neuen Ausgabe von „BRaIn : Potsdamer Beiträge und Reportagen aus den Informationswissenschaften“ gibt es ein Spezial zu einer Bildungsreise nach Italien. Die Studiengruppe der FH Potsdam besuchte sogar die Bibliotheca Vaticana und die Bibliotheca Hertziana und lässt uns Leser daran teilhaben. Ein interessantes Interview stellt außerdem das Projekt InterFlex vor, bei dem mit fachübergreifenden Projekten die Interdisziplinarität gefördert wird. In dem vorgestellten Beispiel entwickeln Studierende des Fachbereiches Informationswissenschaften eine Datenbank für den Bereich Restaurierung. Dabei werden Materialien für die Restaurierung analysiert und die Messdaten aufgenommen.

Bibliothekarisch.de stellte zum Wochenende ein ungewöhnliches Konzept der Stadtbibliothek Eindhoven vor. Hier kann sich der Bibliothekskunde nämlich einen eigenen Sitzplatz ausleihen, der ihm in der Bibliothek überall hin folgt.

Abbildung: Wey Tan bei Flickr (Creative-Commons-Lizenz: by-nc 2.0)

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’11)

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Gleich in der ersten Woche des neuen Jahres widmet die Frankfurter Allgemeine den Bibliotheken einen Artikel und zwar als bedrohte Art. Gefährdet sind vor allem die kleineren Einrichtungen und Zweigstellen, denn hier wird gern eingespart, erst die Finanzen, dann das Personal und schließlich müssen auch die Öffnungszeiten gekürzt werden. Dabei sinkt natürlich die Attraktivität der Einrichtung, die Nutzerzahlen nehmen ab und schon hat man einen Grund die ganze Bibliothek abzuschaffen. Man würde sich mehr Proteste seitens der Öffentlichkeit wünschen!

Ein aktueller Beitrag im Blog Wissenschaft und neue Medien stellt sich und den Lesern sogar die Frage, ob Bibliotheken ein Auslaufmodell sind und im Zeitalter digitaler Medien überhaupt noch gebraucht werden. Der Beitrag enthält auch ein Video der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, das den Nutzen für die verschiedenen Interessen der Kunden auf moderne Art und Weise verdeutlicht.

Passend zu diesem Thema erläutert Monika Ziller (Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes) den Stand und die Entwicklung der Bibliotheken in Deutschland, veröffentlicht im Blog des Goethe-Institutes. Also, da kann einem doch fast das Lachen vergehen. Womit wir gleich bei der nächste Frage wären: Lachen BibliothekarInnen eigentlich? Dem ging bibliothekarisch.de auf den Grund und analysiert das Image des Berufsbildes.

Das Image ist natürlich auch von der inneren Einstellung der Mitarbeiter in den Bibliotheken abhängig.  Damit hat sich ein amerikanischer Lehrer und Forscher befasst, der das Menschliche in Bibliotheken und die Art der Kommunikation mit den Kunden im persönlichen Gespräch sowie mit neuen technischen Möglichkeiten in den Mittelpunkt des Interesses rückt.  Für alle, die selbst dabei waren, wird der Vortrag von Michael Stephens vor dem Start des Bibliothekskongresses 2010 sicher unvergesslich bleiben. Die Zukunftswerkstatt hat nun das Video von der Veranstaltung veröffentlicht. Eine Zusammenfassung, was sich Michael Stephens unter einer Hyperlinked Library vorstellt, findet man in seinem Blog.

Besonders an den Hochschulen sind die Bibliotheken sehr beliebt als Arbeitsplatz zum Lernen für Prüfungen und Schreiben wissenschaftlicher Abhandlungen. Einige Studierende denken jedoch dabei vorrangig an ihren eigenen Interessen und nehmen leider wenig Rücksicht auf ihre Umwelt, wie Spiegel online zu berichten weiß. Das stellt die Bibliotheken vor ganz neue Herausforderungen.

Auch wenn mancher den Eindruck hat, heute alles frei im Internet zu finden, so ist das durchaus nicht der Fall. Wie sich eigentlich Open Access im Jahr 2010 weiterentwickelt hat, damit beschäftigt sich Peter Suber in seinem Newsletter.

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10. Januar 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (39. KW)

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Archivalia verlinkt auf einen Artikel des „The Imaginary Journal of Poetic Economics”, aus dem hervorgeht, dass Open Access deutlich preiswerter für die Bibliotheken wäre als die herkömmliche Publikation über Verlage und der Kauf der Zeitschriften. Das Rechenbeispiel geht von den Kosten aus, die alle wissenschaftlichen Artikel eines Jahres verursachen, würden sie bei BioMed Central (BMC) oder Public Library of Science (PLoS) veröffentlicht, und kommt zu dem Ergebnis, dass dies nur ca. 30 Prozent der Ausgaben wären, die aktuell für wissenschaftliche Zeitschriften von Bibliotheken ausgegeben werden.

VÖBBLOG meldet, dass das  „Handbuch Bibliothek 2.0“ (herausgegeben von Julia Bergmann und Patrick Danowski), seit dieser Woche sowohl in gedruckter Form erhältlich und als auch online (Open Access!) zugänglich ist. Und weil wir gerade bei technischen Innovationen sind, fragt sich Basedows1764-Weblog, ob neue Apps auf dem iPhone die Schulbibliothek ablösen werden.

Hatori Kibble schreibt über den Brainpool-Kurs „Literaturverwaltungssysteme im Überblick”. Neben einer Powerpoint-Präsentation zu diesem Thema verweist der Beitrag auf eine neue Magisterarbeit, die zu diesem Thema von Matti Stöhr verfasst wurde und demnächst auch im Internet veröffentlicht werden soll [Nachtrag: nun geschehen].

Lesecafe der Salza-Buchhandlung

Lesecafé der Salza-Buchhandlung (Bad Langensalza)

Für Bibliophile auf Reisen gibt es diese Woche ein paar Tipps,  wo man in besonders schönen Buchhandlungen stöbern kann. Text & Blog verweist auf einen Artikel der Zeit online,  der fünf argentinische Buchhandlungen vorstellt.  Ebenfalls bei Zeit online findet man einen Beitrag über sehenswerte europäische Buchhandlungen. Doch auch in Deutschland kann man nette Überraschungen erleben. Das nebenstehende Foto zeigt das Lesecafé einer Buchhandlung in Thüringen. Neben einer gemütlichen Atmosphäre und natürlich Büchern zum Lesen wird auf Wunsch auch Kaffee, Tee oder ein Glas Wein serviert. Wer reist, der benötigt auch eine passende Unterkunft. Netbib verlinkt auf eine Internetseite zu Bibliotels, auch wenn davon noch nicht sehr viele existieren.

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4. Oktober 2010 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (21. KW)

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Netbib beschäftigte sich gleich zum Wochenanfang mit der Frage, ob das Projekt vascoda trotz des Scheiterns des Portals Vorteile für das Bibliothekswesen gebracht haben könnte.

Mit der Problematik des Digital Rights Management (DRM) und digitaler Wasserzeichen für E-Books befasst sich bibliothekarisch.de. Weiterhin gibt es dort einen schönen Beitrag zu nützlichen Einsatzgebieten für RSS-Feeds (really simple syndication)  in Bibliotheken.

Bibcamp 2010Eine Zusammenfassung einiger Themen und Ideen des Bibcamp3 findet man bei BibliothekarInnen sind uncool. Dabei geht es insbesondere um die Professionalisierung der Bibliothek 2.0 und neuen Bibliotheksservices für WissenschaftlerInnen.

Die Helmholtz-Gesellschaft veröffentlichte am 26.5.2010 ihren 32. Open Access Newsletter. Neben Hinweisen zur Open Access Week 2010 und weiteren interessanten Informationen, enthält der Newsletter auch einen Link zum gerade erschienen juristischen „Leitfaden zur Online-Bereitstellung  älterer Publikationen„, deren Rechte sich der Autor nach §137l UrhG für die eigene elektronische Veröffentlichung bis Ende 2008 sichern konnte.

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30. Mai 2010 at 00:05

Inetbib 2010 im Twittergewitter zum Innovationsmanagement

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Zur Zeit findet in Zürich die Inetbib-Tagung statt. Nicht anwesend sein, heißt heutzutage durchaus nicht, überhaupt nichts mitbekommen. 😉 Einen sehr interessanten Blog zur Inetbib 2010 findet man bei Libreas. Dort wird ausführlich über die Themen vom 14. April berichtet.

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15. April 2010 at 19:25

Das waren drei Tage Bibliothekskongress

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Es war ein sehr interessanter Kongress mit vielen Eindrücken. Das Congress Center selbst ist schon ein Erlebnis.

Congress Center Leipzig bei Nacht

Congress Center Leipzig bei Nacht (Spiegelung im Merkurbrunnen)

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17. März 2010 at 22:01

Kundenanalyse

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Nachdem ich mir mittags noch etwas über die Universitätsbibliotheken Spaniens angehört hatte, wurde es nachmittags noch mal richtig interessant, das Thema des Blocks „Unsere Kunden – was wollen die bloß von uns?“ Gut, dass ich mir zeitig einen Platz gesichert hatte, denn die letzten mussten stehen. Eine interessante Studie zeigte die doch sehr unterschiedlichen Nutzererwartungen an Räumlichkeiten der Bibliothek. Es bestätigt, was wir schon wissen: manche wollen in Gruppen arbeiten und kommunizieren, andere wollen unbedingt ihre Ruhe haben und lesen/lernen (Vortragsfolien in BIB-OPUS).

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Written by lesewolke

17. März 2010 at 21:52

Hyperlinked Community Library

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Noch vor der eigentlichen Eröffnung des Bibliothekskongresses begann um 11 Uhr ein Vortrag, der ein echtes Highlight war, besonders für alle, die schon von der Begeisterungswelle der Kommunikationsmöglichkeiten im Internet mitgerissen wurden. Und keine Frage, da zähle ich eindeutig dazu. Diese Vorstellung wollte ich also nicht verpassen, vor allem da ein „Popstar“ angekündigt war (siehe LIS in Potsdam). 🙂

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Written by lesewolke

15. März 2010 at 21:06