Lesewolke

Just another librarian weblog

Posts Tagged ‘Bibliotheksbenutzung

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’17)

leave a comment »

Julia Bergmann übersetzte die Materialien zum Design Thinking für Bibliotheken ins Deutsche und bietet diese zum Download auf ihrer Internetseite an (via Fachstelle ÖB NRW). Bei dieser Methode geht es darum, Ideen für verschiedenste Problemstellungen zu entwickeln, z.B. der Verbesserung von Services, IT-Lösungen uvm.

Für alle Einrichtungen, die in sozialen Netzwerken unterwegs sind: Ein Whitepaper mit Handlungsempfehlungen und rechtlichen Hintergründen zu Impressumspflicht, Datenschutzerklärung und Disclaimern bei Facebook veröffentlichte Dr. Thomas Schwenke (via Fachstelle ÖB NRW). Außerdem sind einige Vorträge vom Urheberrechtstag 2017 (Ende Januar in Hannover) online (via Archivalia).

Die Darmstädter Fahrbibliothek gibt es schon seit 41 Jahren. Das Angebot ist immer noch ein großer Erfolg (via Fahrbibliothek.de). 2016 stiegen die Ausleihzahlen noch mal um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, schrieb das Darmstädter Tageblatt. Die meisten Nutzer sind Kinder und Jugendliche.

Nutzer der Bibliothek der TH Wildau können demnächst auch einen Roboter fragen, wenn sie Hilfe benötigen. Pepper kann aber nicht nur fragen beantworten, sondern auch zur Ruhe mahnen oder Witze erzählen, siehe RBB (via Netbib).

Viel positives Feedback zu Open Access ergab eine Umfrage des FID Romanistik, siehe ciberaBlog. Der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 startete eine Umfrage zur Hochschullehre und Open Science (via Fortbildung in Bibliotheken). Auf die Ergebnisse darf man dann gespannt sein.

Bibliothekarisch.de feierte in der letzten Woche sogar schon 10jähriges Bestehen und möchte gern wissen, was Sie an dem Blog lieben und damit verbinden.

Auch das Lesen von fachlichen Blogs kann eine Art der Fortbildung sein, meinte Fortbildung in Bibliotheken und verlinkte auf das wöchentliche Digest hier bei Lesewolke. Die Leser der Lesewolke begrüße ich übrigens auch gern persönlich am 11. März 2017 beim Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg in Cottbus (weitere Infos, Anmeldung, Programm). Unter anderem werden auch Führungen im IKMZ-Gebäude angeboten, welches Sabine von Fischer in ihren Artikel in Werk, Bauen und Wohnen (92.2005,4, S. 4-13) als Lesewolke betitelte und schrieb „Einer Wolke ähnlich, verändert der Bibliotheksbau für die Brandenburgische Universität seine Figur mit jeder Verschiebung des Blickwinkels der Betrachtenden.“ Dieser hübsche Vergleich lieferte dann später die Idee für den Blognamen.

Schoelcher-Bibliothek

Schoelcher-Bibliothek

Ein interessantes Bibliotheksbauwerk bestaunte ich auf der Insel Martinique in der Karibik – die Schœlcher-Bibliothek. Und nur dank digitalisierter, historischer Hefte einer Architekturzeitschrift aus der Entstehungszeit des Bauwerkes konnte ich jetzt doch noch ein paar Hintergründe ermitteln. 🙂

Auf alte Bücher, u.a. frühe Werke von Galileo, Isaac Newton und Leonardo da Vinci, waren die Diebe in Feltham aus und ließen sich in Mission-Impossible-Manier mit Seilen von der Decke herab, um die Bewegungsmelder zu umgehen, siehe The Guardian (via Infobib).

Written by lesewolke

13. Februar 2017 at 09:30

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’16)

leave a comment »

Zahlreiche Berichte vom 82. IFLA World Library and Information Congress 2016 in Columbus (Ohio) findet man im Blog BII stories. Die Vielfalt der Themen ist hoch: Nutzung sozialer Medien in der Bibliotheksarbeit, Datenanalyse und Informationstechnologie; Richtlinien für die Langzeitarchivierung, Berichte und Fotos  von Bibliotheken sowie vieles mehr.

Eine Liste der angloamerikanischen Blogs zur Wissenschaftskommunikation legte Kevin Hawkins in Ultra Slavonic an, „for librarians looking to stay current in the field of scholarly communication (“scholcomm”).“ (via Infobib). Ein Video, welches Open Access und Open Science erläutert (Engl.), entdeckte Bibliothekarisch.de.

Mit dem Thema Benutzungsgebühren setzte sich NRW-Blog auseinander. Werben Bibliotheken doch gern damit, nicht-kommerzielle Orte zu sein, können Gebühren durchaus Hürden sein, die eine Nutzung verhindern. Das Jahresgebühren wieder abgeschafft werden, hatten seltenheitswert.  Die Stadtbibliothek Nürnberg tat es, führte statt dessen eine Verlängerungsgebühr ein und verbuchte positive Effekte.

Was passiert eigentlich mit Dissertationen, die sich später als Plagiat herausstellen. Die Vorgehensweise ist alle andere als einheitlich, wie ein Artikel im Tagesspiegel feststellte (via Archivalia & VÖBBlog). Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de erläutert, woran man ein Plagiat erkennt (Engl.).

Zum Thema Informationssicherheit veröffentlichte die luxemburgische Regierungsagentur BEE einen Leitfaden mit Arbeitsblättern auf Grundschulniveau (via Fortbildung in Bibliotheken). Linktipps zu Projekten und Buchempfehlungen für Kindergarten und Vorschule gab NRW-Blog, u.a. zu „Sprach-Kitas“.

Mit der Weitergabe von Daten und der Kommunikation in sozialen Netzwerken befasste sich ZBW-Mediatalk. Oft achten  die Menschen im analogen Leben viel eher darauf, was sie wem sagen / weitergeben.

Written by lesewolke

22. August 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’16)

leave a comment »

Wie sieht es eigentlich mit der Softwareentwicklung in und für Bibliotheken aus? Dr. Time Borst schildert bei ZBW Mediatalk seine Erfahrungen von typischen Einsatzgebieten, dem Problem dafür geeignete Mitarbeiter zu finden, der Nachhaltigkeit von Projekten bis zur Liste der Entwickler bei Github.

Wird es einen nationalen Vertrag mit Elsevier geben? Wissenschaftliche Einrichtungen aus Deutschland verhandeln im Rahmen des Projektes „DEAL – bundesweite Lizenzierung von Angeboten großer Wissenschaftsverlage“, siehe wisspub.net.

Wenn die eigene Bibliothek das benötigte Buch oder die Zeitschrift nicht hat, hilft meistens die Fernleihe. Wie so etwas funktioniert, zeigt ein Erklärvideo der Hochschulbibliothek Mannheim (via Bibliothekarisch.de).

Wisspub.net sah sich eine Studie an, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ermitteln sollte, wie sich eine Bildungs- und Wissenschaftsschranke wirtschaftlich auswirkt.

Der Absatz von E-Books steigt, der von gedruckten Büchern sinkt? So funktioniert es nun auch wieder nicht, wie ein Beitrag des SRF analysierte (via VÖBBlog). Einen Song für E-Books veröffentlichte die West Vancouver Memorial Library, siehe Video bei Bibliothekarisch.de. 😉

Nun, E-Books kann man wenigstens nicht falsch einsortieren. Um gedruckte Bücher wiederzufinden, die nicht am richtigen Standort stehen, stellte Library Journal einen Roboter vor, der an den Regalen entlang fährt und solche Exemplare selbstständig erkennt (via VÖBBlog).

Auch das Hören von Büchern verbessert die Lesefähigkeit. Basedows1764 Weblog berichtete über Geschäftsmodelle mit Audiobooks für amerikanische Schulbibliotheken.

ZBW Talk listete bei Facebook Open Access Bibliothekszeitschriften auf, VÖBBlog verlinkte auf diesen Beitrag.

So sind sie eben die Bibliotheksleute. Sie können auch im Urlaub nicht an Bibliotheken vorbei gehen ohne einen neugierigen Blick hinein zu werfen. Eliane Blumer und Karsten Schuldt brachten interessante Berichte und tolle Fotos aus Kanada für das Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung mit.

Anfang Juli erschien der Entwurf der DIN 67700 „Bau von Bibliotheken und Archiven – Anforderungen und Empfehlungen für die Planung“ und kann noch mit zum 8.11.2016 über das Norm-Entwurfsportal des DIN e.V. gelesen und kommentiert werden (via Archivalia).

Eine Krawatte mit Bibliotheksmotiven gefällig? Jens Klein löst seine Sammlung auf, siehe Bibliothekarisch.de.

Zum Schluss noch ein bisschen Pokémon inklusive diverser Pannen & Unfälle in einer Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’16)

leave a comment »

„Platzticker“, „Platzfinder“ oder „Arbeitsplatz-Ampeln“ – in der Prüfungszeit sind die Studierenden auf der Suche nach freien Plätzen in den Hochschulbibliotheken. Die genannten Angebote sollen dabei helfen, mehr dazu bei Netbib.

Ganz andere Nutzerinteressen beschäftigen die ÖBs. Die Jagd nach den Taschenmonstern ist in vollem Gange und macht auch vor Bibliotheken nicht halt, oder doch?! Die Bibliothek in Nordenham wurde damit berühmt, ihre Einrichtung zur Pokémon-freien Zone zu erklären. Das sorgte für heftige Diskussionen in den Netzwerken und bei Inetbib. Ultrà biblioteka ist kein Freund von „kommerziellen Hypes„, Archivalia titelte „Bibliothek als Spaßbremse„. NRW-Blog meinte, dass man die Monsterjäger nicht ernsthaft vom Spielen abhalten und daher diese „Welle“ auch für die Bibliothek positiv nutzen könne. Im Beitrag sind Ideen für Bibliotheks-Knigge und Informationskompetenz-Veranstaltungen speziell zur Nutzung des Spieles enthalten. Beachtenswert sind außerdem die rechtlichen Erläuterungen des Blogs der Schwenke Rechtsanwaltskanzlei, die auch bei eventuellen Verboten gelten (Stichwort: Nutzung des Logos).

Fandom und Fast Casual als ALA-Trendthemen, auf die NRW-Blog einging. Es bilden sich Fangemeinden (engl. Fandom) für Figuren und Welten, die oft einen literarischen Ursprung haben und verfilmt wurden. Die Vernetzungsmöglichkeiten über das Internet fördern diese Entwicklung enorm. Könnten es auch Zielgruppen für Bibliotheken sein? Fast Casual, aktuell ein Erfolgsrezept einer Restaurantkette, steht für „qualitativ hochwertige Services die unter geringem Zeitaufwand abgerufen werden können„.

Ein StrategiepapierAttraktive Bibliotheken für die Metropole Berlin“ veröffentlichte Ultrà biblioteka und freut sich Meinungen und Kommentare. Ein Interview mit Sonja Bluhm, Dozentin der Fortbildung „Den roten Faden finden – Wir entwickeln eine Bibliotheksstrategie“, führte die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW, siehe NRW-Blog.

Tipps und Tricks für die Erstellung von Infografiken mit MS Powerpoint hat MonitoringMatcher, via NRW-Blog. Eine Linkliste zu weiteren Tools ist ebenfalls im Beitrag enthalten.

 

Written by lesewolke

25. Juli 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’16)

leave a comment »

Die Zentralbibliothek der Hochschule Hannover hat das Konzept Roving librarian getestet. Dabei sind Auskunftsmitarbeiterinnen und – mitarbeiter in den Bibliotheksräumen mit einem Netbook unterwegs, um unabhängig vom Auskunftsplatz Fragen zu beantworten. Ein Artikel in „Informationspraxis“ von Andrea Hofmann und Christian Hauschke berichtete nun von der Durchführung dieses Experiments und seinen Erkenntnissen (via Infobib). Demnach waren die „streunenden Bibliothekarinnen oder Bibliothekare“ hauptsächlich damit beschäftigt, Bibliotheksregeln durchzusetzen (insbesondere zur Ruhe zu ermahnen) und praktische Hilfe am Kopierer zu leisten. Echte Auskunftsfragen kamen selten vor. Daher wurde das Konzept von der Bibliothek schließlich als wenig erfolgreich bewertet.

Hochschuldidaktische Maßnahmen zur Vermeidung von Plagiaten erläuterte der HD-Blog der PH Luzern (via Archivalia). Denn wer gute wissenschaftliche Arbeiten ablieferen soll, muss den Studierenden auch Zeit zur Themenfindung und dem Schreiben einräumen, also mehr auf Qualität als auf Quantität setzen. Spezielle Themen und Fragestellungen, die zur Auseinandersetzung mit dem Material anregen, erschweren demnach zusätzlich ein Copy & Paste.

Zahlreiche Videos bei e-teaching.org zeigen Möglichkeiten, wie man die Lehre mit digitalen Elementen anreichern kann (via Fortbildung in Bibliotheken). Mit der Gestaltung von Infografiken beschäftigte sich ein Video bei Bibliothekarisch.de.

Die Zentralbibliothek für Blinde (DZB) startete nun eine Kooperation mit den öffentlichen Bibliotheken in Sachsen, damit Nutzer mit Sehbeeinträchtigungen direkt vor Ort eine deutlich größere Anzahl von Hörbüchern – von etwa 33.000 Stück ist die Rede – zur Verfügung stehen (via Netbib).

In der vierten und letzten Folge der Bibliothekskolumne „Bibliotheken ohne Bücher“ von Library Mistress drehte es sich um Genbibliotheken, Programmbibliotheken und vor allem Musikbibliotheken, die eingespielte Tonfolgen enthalten, welche man später zu einem Musikstück zusammensetzen kann.

Zu der Veranstaltung „Was man als Nicht-Katalogisierer über RDA wissen muss – eine Einführung in das neue Katalogisierungsregelwerk“ sind nun die Audioaufzeichnungen online (via vdb-Blog).

Der Library Systems Report 2016 (Engl.) auf der Seite von American Libraries gibt einen Überblick der Bibliothekssoftwaresysteme, die aktuell auf dem Markt sind (via Netbib).

Eine Zusammenfassung der Open-Access-Entwicklung, die einst als Idee des freien Zugangs zur Literatur begann und sich nun zu einer „Cash Cow“ für Verlage entwickelt, gab Ulrich Herb in seiner Präsentation „Open Access – die Revolution bleibt aus“, siehe VÖBBlog.

Written by lesewolke

9. Mai 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’16)

leave a comment »

Unsere Bibliotheksnutzerinnen und Bibliotheksnutzer kennen sie – die Tricks, wie man Bibliotheksregeln umgeht. Sollten wir die Regeln ändern oder anders erklären? Haben Mahngebühren einen Einfluss auf die Anzahl der Verluste? Mit solchen und anderen Fragen beschäftigte sich Anne Christensen in ihrem Blogbeitrag „Benutzungsregeln & der Lernort Bibliothek“.

Auf den ausführlichen Bericht über die Jahrestagung des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI) zum Thema Informationsethik verlinkte VÖBBlog. Zum Umgang mit der Bibliotheksethik beklagte Prof. Rösch beispielsweise „dass die zunehmende Ökonomisierung aller Lebensbereiche diesen wichtigen Aspekt bibliothekarischen Handelns immer mehr in den Hintergrund dränge. Die dem Bibliothekswesen früher anhaftende Technikfeindlichkeit sei durch eine Haltung ersetzt worden, alles ungeprüft und kritiklos übernehmen zu wollen, nur weil es neu sei.„. Weitere Aspekte der Tagung gingen unter anderem auf Neutralität und Informationsgerechtigkeit ein.

Um viel Geld dreht es sich bei Verträgen mit großen Wissenschaftsverlagen. Im 2. Teil von „Der ETH-Bereich und Elsevier“ dokumentierte Christian Gutknecht bei wisspub.net die Ereignisse rund um die Begutachtung solcher Verträge.

NRW-Blog sowie das Bibliotheksportal verweisen auf die neue „Richtlinie zur Förderung von Offenen Bildungsmaterialien„, auch online verfügbar. Fortbildung in Bibliotheken empfiehlt darüber hinaus als Einstiegslektüre „Wie offen ist Lernmittelfinanzierung für OER?“ von Leonhard Dobusch . Biboer hat einige Ideen, warum diese Fördermaßnahme auch für öffentliche Bibliotheken interessant sein könnte. Die Frist für die Einreichung von Projektskizzen endet am 13. März 2016.

Ein ausführliches Interview zu den „Grundfragen des Wissenschaftsbloggens“ führte Mareike König mit Klaus Graf im Redaktionsblog von Hypotheses.org (via Netbib). Seiner Meinung nach bieten Blogs die Chancengleichheit, dass die eigene Forschung zur Kenntnis genommen, darauf aufgebaut bzw. widerlegt werden kann. Filtermechanismen schaden eher. Peer review wird zu recht immer mal kritisiert. Außerdem: „Ein Social-Media-Algorithmus nach dem Motto ‚bekannt und beliebt‘ ist nicht weniger verhängnisvoll als die Praxis von renommierten Zeitschriften nur Themen zu nehmen, die ’sexy‘ sind.“ Klaus Graf wirbt zudem dafür, gemeinfreie Digitalisate, die man für die eigene Arbeit erstellt hat, dann unbedingt auch der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Den persönlichen Blick hinter die Kulissen von Studierenden im Bibliothekswesen in Großbritannien und Irland startete nun der Blog 23 LIS Students (via Netbib).  Im ähnlichen Stil gab es bereits Vorgängeraktionen wie 23 Bibliothekare Englands, Irlands und Wales (siehe About des neuen Blogs).

Am 25. Januar wurde in der Wiener Hofburg die Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek, Dr. Johanna Rachinger mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse ausgezeichnet (via VÖBBlog).

Die FAZ besuchte „Büchersammler Lagerfeld“ und widmete ihm und seiner Leidenschaft einen ausführlichen Artikel (via VÖBBlog).

Written by lesewolke

1. Februar 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’15)

leave a comment »

Im Blog A growing organism erschien in der letzten Woche ein Beitrag zur Zukunft der Benutzungsabteilung.  Die Nutzerfragen und Veranstaltungen zum Schreiben und Publizieren nehmen zu. „Aber wo lernen wir, Schreib- und Publikationsberatungen  zu machen oder Benutzungsoberflächen zu designen?“ fragte Anne Christensen daher in ihrem Blogbeitrag. Wichtige Themen sind nicht demnach nicht nur die digitalen Ressourcen, Discovery Systeme und die Gestaltung der Lernorte. Wobei digitale Dienste eben ganz andere Kenntnisse erfordern, als viele Bibliothekarinnen und Bibliothekare einst in Studium/Ausbildung erworben haben.

Onleihe – der NRW-Blog machte in einem Beitrag darauf aufmerksam, dass es laut divibib nun auch möglich ist, gelesene E-Books und E-Magazine (außer PDF) vor dem Ablauf der Leihfrist zurück zu geben. Ein gesetzliches Recht, dass Bibliotheken erschienene E-Books erwerben und verleihen dürfen, gibt es allerdings immer noch nicht.  Deshalb reichte die Fraktion einen Antrag dazu im Bundestag ein (siehe dbv, via NRW-Blog). In ländlichen Gegenden des Landes Brandenburg wird es zunehmend schwieriger die gedruckte Literatur von Bibliotheken zu nutzen, denn die Bücherbusse wurden in den letzten Jahres stark reduziert, wie der RBB berichtete.

Wer die Podiumsdiskussion zum Thema Datenschutz und Privatsphäre auf dem 104. Bibliothekartag in Nürnberg verpasst hat, kann diese nun online anschauen – siehe Netzwerk Bibliothek (via NRW-Blog). Den Hinweis auf den Webtalk „Ist das rechtens? Teilen und Urheberrecht„, ein Video der Bundeszentrale für politische Bildung, bettete Netbib ein.

Buchcover aus der Sammlung der British Library bei Flickr

Buchcover aus der Sammlung der British Library bei Flickr

Der freie Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen war ebenfalls ein Thema in der letzten Woche. „Welcher Verlag erlaubt was?“ hieß ein Beitrag des neuen Open-Access-Blogs der TU Berlin (via Archivalia).

ZBW-Mediatalk widmete sich der Kommunikation von Wissenschaftlern mittels Twitter und bietet Guidelines für Wirtschaftswissenschaftler zum Download an. Die Tipps beruhen auf den Erfahrungen von neun aktiven Twitteren aus dem ökonomischen Bereich und sind sicher auch für Forscher anderer Fachrichtungen interessant.

Doch auch das Bibliothekswesen selbst ist ein Forschungsgebiet. Um dies zu unterstützen wurde im Juni 2015 die Berlin-Brandenburgische Stiftung zur Förderung der Bibliotheks-Forschung gegründet, siehe Internetseite (via Netbib).

Auf die riesige und frei nutzbare Sammlung gemeinfreier Buchillustrationen der British Library, sortiert in Alben auf Flickr, verlinkte VÖBBlog. Laut einem Artikel von Zeit online sind Nutzer der Plattform Flickr eingeladen, beim Taggen zu helfen.

 

%d Bloggern gefällt das: