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Posts Tagged ‘Bibliothekseinrichtung

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’18)

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Eva-Christina Edinger beschreibt in ihrer Dissertation „Wissensraum, Labyrinth, symbolischer Ort“ das Erleben der Bibliothek aus Nutzersicht (via Spaceofknowledge). Es wird dargestellt, dass Bibliotheken für Neulinge oft Labyrinthe sind, in denen man sich anfangs verirrt, aber nach und nach die kürzesten Wege entdeckt. Direkt poetisch fand ich den Einschätzung „Die Einhaltung der Regeln einer Bibliothek, wie sie Schweige- und Fastengebote darstellen, werden von jenen erwartet, die Teil der Gemeinschaft sind.“ (S. 241).

Im Libreas Blog sah sich Karsten Schuldt das Buch “The Librarian’s Guide to Homelessness” an. Darin geht es vor allem um das Thema „wie sich Bibliothekarinnen und Bibliothekare so verhalten können, dass sie Menschen, die obdachlos sind, wertschätzen können, aber doch dazu anleiten, den restlichen Bibliotheksbetrieb ungestört zu lassen.“ Insgesamt erachtet er das Buch jedoch als „wenig brauchbar„.

Elixier heißt die Suchmaschine, welche frei zugängliche Bildungsmedien findet, siehe Fachstelle ÖB NRW mit Videotutorial (via Fortbildung in Bibliotheken).

Für Protest in der Inetbib sorgte der Hinweis auf einen Text von Kant (1785) sowie die Aussage von Oliver Hinte in seinem BlogEs unterstreicht meine These, dass Scans in Bibliotheken nicht kostenlos angeboten werden sollten.„. Ganz kostenfrei sind Scans allerdings nicht, denkt man an die Geräteabgabe und die Speichermedienvergütung.

Die Ausgabe 1 von 2018 der o-bib enthält unter anderem die Auswertung einer Umfrage zum praktischen Umgang mit RDA (via VDB Blog).

Fotos von einer Besichtigungstour im Bücherspeicher der Österreichischen Nationalbibliothek (enthält rund 3,6 Millionen Bände in Regalen mit einer Gesamtlänge von ca. 21.000 Metern) veröffentlichte heute.at (via VÖBBlog).

Ausleihulla kaufte ihrem Büchereipraktikanten zum Abschied und als Dankeschön eine Mangafigur, denn nicht nur Bücher machen glücklich. Luc Brien machte sich derweil darüber Gedanken, wie ein Klassifikationssystem für die Bibliothek in Hogwarts aussehen könnte, siehe Video bei Bibliothekarisch.de.  😉

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Written by lesewolke

3. April 2018 at 09:30

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’18)

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Wissenschaftliche Bibliotheken 2025 Die Sektion 4 „Wissenschaftliche Universalbibliotheken“ des Deutschen Bibliotheksverbandes veröffentlichte die PublikationWissenschaftliche Bibliotheken 2025“ mit Ist- und Ziel-Szenarien für acht verschiedene Handlungsfelder, u.a. Open Access und neue Formen der Lizenzierung, Publikationsdienstleistungen, Management von Forschungsdaten sowie Förderung digitaler Medien- und Informationskompetenz (via Netbib).

Die Internetseite Wissenschaftsjahr 2018 verlinkte auf eine Studie, die die Auswirkung der Nutzung von Social Media auf Schulnoten untersuchte (via Fortbildung in Bibliotheken). Die gute Nachricht lautet, dass eine intensive Nutzung sich nicht automatisch negativ auswirkt. Nur gleichzeitig chatten und Hausaufgaben erledigen, das funktioniert nicht besonders gut.

Q-Thek in der Stadtbücherei Düren hat ihre 2. Etage umgestaltet und beschreibt in einem Blogbeitrag der Fachstelle ÖB NRW genau, was wie angeordnet wurde. In einem weiteren Beitrag der Öffentlichen Bibliothek Remscheid dreht es sich um Angebote zur Sprach- und Integrationsförderung.

Ausleihulla stellte beim Jurytreffen der Jugend-Literatur in Dreieich (JuLiD) fest, dass perfekte Heldinnen oder ein Helden heute weniger angesagt sind. Junge Leser wünschen sich Hauptpersonen, die „in ihre eigene vielseitige Welt“ passen.

Eine Broschüre der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen im Regierungspräsidium Karlsruhe stellt Bilderbuch-Apps vor (via Fachstelle ÖB NRW).

Zum Schluß noch ein paar Kuriositäten. Zauberhaft ist das Skriptorium eines Klosters aus Legosteinen, siehe Iter Austriacum via Archivalia. Eine Bibliotheksauswahl, die mal gar nicht nach optischen Gründen erfolgte, sind die fünf Einrichtungen, die trotz schwieriger Bedingungen geöffnet haben, siehe The Guardian (via Archivalia). Welche Bibliotheksabteilung hat den schwersten Job? Librarian Problems beantwortet es mit Filmszenen (via Netbib). 😉

Written by lesewolke

5. März 2018 at 10:00

Film „Mit dem BIB in Wien“

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Im September 2016 war ich mit der Landesgruppe Brandenburg des Berufsverbandes Information Bibliothek e.V. zu einer Fachexkursion in Wien unterwegs (siehe dazu auch den Blogbeitrag mit Diashow vom 7. September 2016).

Mein privater Film über diese Reise ist nun online. Wir besuchten sechs Bibliotheken. Wunderschöne alte Bibliothekssäle sahen wir im Prunksaal der Nationalbibliothek, in der altehrwürdigen Universitätsbibliothek und der Bibliothek der Akademie der Bildenden Künste. Wir erfuhren dabei interessante Hintergründe zu den Bauwerken und lernten viel über die Sammlungen, z.B. in der Wienbibliothek im Rathaus. Modern wurde es dann im Neubau der Wienbibliothek am Gürtel und richtig futuristisch in der Bibliothek der Wirtschaftsuniversität Wien.

Ein ganz herzliches Dankeschön gilt den Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeitern sowie der Architekturexpertin, die uns alle mit viel Engagement und Begeisterung ihre Bibliotheken und Gebäude vorgestellt haben.

Direkt bei Youtube kann man den Film auch mit Untertiteln, im Vollbild und/oder HD-Qualität anschauen.

Written by lesewolke

30. März 2017 at 06:50

Unterwegs entdeckt – ein exotischer Bibliotheksbau in der Karibik

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schoelcher-bibliothek-titelEine Bibliothek, welche als Sehenswürdigkeit angepriesen wird, wenn man sich mit den kleinen Antillen und speziell der Insel Martinique befasst (Überseedepartement von Frankreich), ist die Bibliothéque Schœlcher.

Um das exotische Bauwerk, welches so gar nicht zu der restlichen Architektur von Fort-de-France passen will, ranken sich einige Geschichten. So wird in „Karibik, Kleine Antillen“ (1), weiteren Reiseführern und auf einigen Internetseiten behauptet, dass der Bau als Karibischer Pavillon auf der Pariser Weltausstellung 1889 zu sehen war, dann abgebaut und im Hauptort von Martinique wieder aufgebaut wurde. Wikipedia (2) meint, das Gebäude entstand 1886/87 im Pariser Jardin des Tuilleries und gelangte dann nach Martinique. Belege scheint es dafür nicht zu geben. Die Internetseite der Bibliothek (3) bestätigt auch keine dieser Theorien. Nur in einem sind sich alle einig: Pierre-Henri Picq (1833–1911) war der Architekt des Bauwerkes. Die Schœlcher-Bibliothek (3) erwähnt Lucie Briere de l’Isle, die Ehefrau von Pierre-Henri Picq. Sie stammte von Martinique und hatte gute Kontakte, weshalb ihr Mann den Auftrag für den hiesigen Bibliotheksbau bekommen haben soll. Picq gilt auch als Architekt der Kathedrale von Fort-de-France (3).

Die Banque Numérique du Patrimoine Martinique, das Portal für das Kulturerbe Martiniques, geht näher auf die Geschichte der Bibliothek ein (4). Demnach versprach Victor Schœlcher (1804–1893) seine private Sammlung von 9.000 Büchern und 250 Musikalien zu spenden, wenn in der Kolonie eine öffentliche Bibliothek gebaut würde. Das geschah, und er hielt sein Versprechen. Viktor Schœlcher wird heute noch in Martinique und Guadeloupe verehrt, weil er dort die Sklaverei abschaffte.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Auf der Weltausstellung in Paris 1889 war allerdings tatsächlich ein der Bibliothek sehr ähnliches Bauwerk zu sehen, nämlich das Maison de la belle Jardiniere (5). Dieses Gebäude wurde wohl wirklich abgebaut und dann in Santiago de Chile als Museo Artequin genutzt. Einige Quellen schreiben es ebenfalls Picq zu, beispielsweise das Artequin selbst (6) oder die Schœlcher-Bibliothek (3). Eine andere Quelle erwähnt Moisant, Laurent, Savey als Architekten des Chile-Pavillons (7).

Update 13.02.2017: Die Spur führt nun doch nach Paris.

Eine Illustration aus der Zeitschrift „La construction moderne“ (leider ohne Jahres- und Heftangabe), brachte mich dann auf die Idee, an der Stelle weiterzuforschen. Und tatsächlich, Mitte des Jahres 1887 wurde in dieser Zeitschrift eine dreiteilige Artikelreihe mit dem Titel „La Bibliothéque Schoelcher“ veröffentlicht und inzwischen digitalisiert. So hieß es in der Ausgabe vom 11. Juni 1887 (8), dass der Pavillon, dessen Architekt Mr. H. Picq ist, in diesem Moment am Place du Carrousel an der Stelle der ehemaligen Tuileries in Paris zu sehen wäre. Bauunternehmer waren die Moreau Brüder. Der Beitrag bestätigt, dass es darum ging, eine Bibliothek für dem Bestand zu finden, den Victor Schoelcher angeboten hatte. Einen Holzbau im Stile der bisherigen Gebäude in Fort-de-France wollte man wegen der Erdbeben- und Brandgefahr für diesen Schatz nicht bauen. Der Rat des Departments Martinique bewilligte für einen Neubau einstimmig 300.000 Francs.

In der nächsten Ausgabe (9) wird berichtet, dass die provisorische Montage der Bibliothek in Paris beschlossen wurde und der Staat für diesen Zweck die Tuilerien angeboten hätte. Teil 3 der Artikelreihe (10) lobte die Fertigungsmöglichkeiten solcher Metallbaukonstruktionen fernab vom Zielort. Wann der Abtransport nach Martinique erfolgte, und ob der Pavillon zur Zeit der Weltausstellung 1889 noch in Paris oder bereits in Fort-de-France stand, habe ich bisher nicht herausgefunden.

Doch zurück zur Schœlcher-Bibliothek, die sicher nicht nur als spektakuläres Bauwerk wahrgenommen werden will, sondern sich als öffentliche Bibliothek um Leseförderung kümmert, Veranstaltungen & Ausstellungen anbietet und sich für den Zugang zu Informationen einsetzt. Darüber hinaus erfüllt sie Archivierungsaufgaben, sammelt historischer Dokumente und Literatur rund um Martinique und Victor Schœlcher sowie Manuskripte und historische Postkarten aus dem 17.-19. Jahrhundert (4).

Quellen:

(1) Brockmann, Heidrun ; Quack, Ulrich: Karibik, Kleine Antillen. 10. Aufl. Dormagen : Iwanowski, 2015

(2) Bibliothéque Schoelcher. – fr.wikipedia.org

(3) Pierre-Henri Picq. – Bibliotheque Schoelcher

(4) The Schœlcher library. – Banque Numérique des Patrimoines Martiniquais

(5) Historia de Artequin. – Artequin.cl

(6) Pabellón París. – Artequin.cl

(7) Exposition Universelle de Paris 1889: Chili. – Worldfair.info

(8) La Bibliothéque Schoelcher. In: La Construction Moderne (1887), Nr. 24, S. 417, online verfügbar

(9) La Bibliothéque Schoelcher. In: La Construction Moderne (1887), Nr. 25, S. 426, online verfügbar

(10) La Bibliothéque Schoelcher. In: La Construction Moderne (1887), Nr. 26, S. 438, online verfügbar

Written by lesewolke

8. Februar 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’16)

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Wie sieht es eigentlich mit der Softwareentwicklung in und für Bibliotheken aus? Dr. Time Borst schildert bei ZBW Mediatalk seine Erfahrungen von typischen Einsatzgebieten, dem Problem dafür geeignete Mitarbeiter zu finden, der Nachhaltigkeit von Projekten bis zur Liste der Entwickler bei Github.

Wird es einen nationalen Vertrag mit Elsevier geben? Wissenschaftliche Einrichtungen aus Deutschland verhandeln im Rahmen des Projektes „DEAL – bundesweite Lizenzierung von Angeboten großer Wissenschaftsverlage“, siehe wisspub.net.

Wenn die eigene Bibliothek das benötigte Buch oder die Zeitschrift nicht hat, hilft meistens die Fernleihe. Wie so etwas funktioniert, zeigt ein Erklärvideo der Hochschulbibliothek Mannheim (via Bibliothekarisch.de).

Wisspub.net sah sich eine Studie an, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ermitteln sollte, wie sich eine Bildungs- und Wissenschaftsschranke wirtschaftlich auswirkt.

Der Absatz von E-Books steigt, der von gedruckten Büchern sinkt? So funktioniert es nun auch wieder nicht, wie ein Beitrag des SRF analysierte (via VÖBBlog). Einen Song für E-Books veröffentlichte die West Vancouver Memorial Library, siehe Video bei Bibliothekarisch.de. 😉

Nun, E-Books kann man wenigstens nicht falsch einsortieren. Um gedruckte Bücher wiederzufinden, die nicht am richtigen Standort stehen, stellte Library Journal einen Roboter vor, der an den Regalen entlang fährt und solche Exemplare selbstständig erkennt (via VÖBBlog).

Auch das Hören von Büchern verbessert die Lesefähigkeit. Basedows1764 Weblog berichtete über Geschäftsmodelle mit Audiobooks für amerikanische Schulbibliotheken.

ZBW Talk listete bei Facebook Open Access Bibliothekszeitschriften auf, VÖBBlog verlinkte auf diesen Beitrag.

So sind sie eben die Bibliotheksleute. Sie können auch im Urlaub nicht an Bibliotheken vorbei gehen ohne einen neugierigen Blick hinein zu werfen. Eliane Blumer und Karsten Schuldt brachten interessante Berichte und tolle Fotos aus Kanada für das Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung mit.

Anfang Juli erschien der Entwurf der DIN 67700 „Bau von Bibliotheken und Archiven – Anforderungen und Empfehlungen für die Planung“ und kann noch mit zum 8.11.2016 über das Norm-Entwurfsportal des DIN e.V. gelesen und kommentiert werden (via Archivalia).

Eine Krawatte mit Bibliotheksmotiven gefällig? Jens Klein löst seine Sammlung auf, siehe Bibliothekarisch.de.

Zum Schluss noch ein bisschen Pokémon inklusive diverser Pannen & Unfälle in einer Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Lernräume in der Bibliothek #bibtag16

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Um die ganz reale Raumgestaltung drehte sich einem der ersten Vortragsblöcke „Perspektive Lernraum I“, noch vor der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung. Der Trend ging hier zur Einbeziehung der Bibliotheksnutzer. Die „Verwendung der Prototyping-Methode zur Entwicklung von Lernumgebungen“ stellten Claudia Lienhard und Raymond Grenacher vor (Präsentationsfolien). Zwei Arbeitsräume und eine Lounge dienten als Testobjekt. Sie wurden mit vorhandenen Möbeln eingerichtet und dann bei „Observation walks“ beobachtet, ob und wie sie angenommen werden. Dazu kamen eine Feedbackwand und spezielle Interviews mit Fragen: Was gefällt, was fehlt usw. In einem Workshop durften Studierende dann selbst die Einrichtung umgestalten. Was konnte man dabei lernen? Die Nutzung der Räumlichkeiten als ruhiger Ort, als Gruppenarbeitsraum oder Lounge ist abhängig vom Zeitpunkt (hier insbesondere dem Studienablauf). Eine gemütlich eingerichtete Lounge wird auch gern zum Lernen genutzt und nicht nur als geplanter Erholungsraum, denn Studierende mögen es bequem. Tja, und so ein Methodenmix ist ganz schon ressourcenintensiv.

Offensiver ging die UB Rostock bei ihrem Konzept „Innenarchitekt auf Zeit: Bibliotheksbenutzer richten sich ein“ vor (Präsentationsfolien). Hier sollten die für das Projekt angeworbenen Studierenden selbst entscheiden und bei einem festen Budget sowohl Möbel aussuchen als auch die Gestaltung entscheiden. Dabei stand ein Innenarchitekt hilfreich zur Seite und beantwortete Fragen, was welche Einrichtung bewirken könnte. Natürlich muss auch das Gebäudemanagement Entwürfe absegnen (Sicherheit, Brandschutz usw.). Die Studierenden wurden mit Büchergutscheinen und einer Umsetzungsgarantie motiviert. Für dieses Konzept sprach laut Jens Ilg, dass es hier wirklich um gelebte Kundenorientierung handelt. Die Nutzer konnten ihre Gestaltungsenergie gleich ausleben und wünschten sich tatsächlich Tische, die man kombinieren und verschieben kann. Außerdem waren Bilder von/für Studierende und Grünpflanzen gewollt. Da letztere auch gepflegt werden müssen, wurden Pflanzenpatenschaften eingerichtet. Das klappte mal mehr mal weniger gut. Haken dabei sind die regelmäßige Pflege aber auch, dass nicht jede Pflanze an allen Standorten gedeiht. Das Ergebnis der Einrichtung war insgesamt konservativer, als man dies erwarten konnte. Es gab auch Gegenargumente. Man trifft nie alle Geschmäcker. Die Methode ist aufwendiger als selbst zu entscheiden und hatte zudem den Nebeneffekt, dass die Nutzer auch bei anderen Themen aktiver wurden und mehr Feedback gaben. 😉

Lernraum-Navigator / Christoph Ackermann, Folie 8

Lernraum-Navigator / Christoph Ackermann, Folie 8

Mit der Suche nach einem passenden Lernraum befasste sich Christoph Ackermann (Präsentationsfolien). Der Lernraum-Navigator ermöglicht die Suche nach einem geeigneten Lernort. Vorher mussten die Lernorte katalogisiert werden. Welche Möglichkeiten sich hier anbieten, zeigt die Beispielfolie. Die häufigste Anfragen lauteten später: Wo darf man mit Essen / Tasche lernen. Neben Verboten könnten nämlich Regeln auch postitive Hinweise enthalten, wie in Beispielen anderer Bibliotheken zu sehen war.

Um die Durchsetzung von Regeln drehte sich der Vortrag „Was tun, wenn der Platz nicht reicht? oder die Verwaltung des Mangels“ von Ute Engelkenmeier & Gerd Richter (Präsentationsfolien). Thema war hiervor allem die Nutzung von Parkscheiben, damit Plätze nicht unnötig belegt werden.  Nutzer hatten sich darüber beschwert. Unter dem Namen „Für ein faires Miteinander“ wurde daraufhin intensiv mittels Öffentlichkeitsarbeit auf die Nutzung von Parkscheiben speziell in der Prüfungszeit hingewiesen und begründet, dass es um gleiche Chancen auf einen Arbeitsplatz geht. Die MitarbeiterInnen wurden in die Planung einbezogen, Vorgesetzte beteiligten sich ebenfalls an dieser unangenehmen Aufgabe. Bei Rundgängen zu zweit (wegen möglicher Konflikte) wurden die Sachen von Nutzern, die keine Parkscheibe benutzt oder die halbe Stunde überzogen hatten, beseite gelegt +  Hinweiszettel. Ein wichtiger Effekt dabei: andere Nutzer sehen, dass wirklich etwas passiert, wenn die Regeln nicht eingehalten werden.

Written by lesewolke

23. März 2016 at 08:50

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’15)

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Trommelwirbel – den Titel „Bibliothek des Jahres 2015“ erhielt die Stadtbibliothek Köln. Herzlichen Glückwunsch! In der Pressemitteilung des dbv wurde u.a. die „sehr hohe Motivation der Mitarbeitenden und eine interdisziplinäre Vernetzung mit der Technologie- und Kreativbranche“ gelobt.

Die Universität Zürich hat ein Wiki zur Erstellung und Nutzung von E-Books veröffentlicht, die beispielsweise als Lehrmaterial an Hochschulen eingesetzt werden könnten (via Biboer). Neben Tipps zur Nutzung werden Publikationsformate, Autorensysteme sowie ePUB-Reader vorgestellt bzw. verlinkt.

Um „Open Educational Ressources und Bibliotheken“ drehte sich ein Beitrag im Hapke-Weblog. Der Autor ging auf zahlreiche Beiträge zu diesem Thema ein und verlinkte diese. Und Till Kreutzer räumte bei iRights.info mit drei Mythen über OER auf.

Felix Lohmeier, Jens Mittelbach und  Matti Stöhr widmeten ein Kapitel im „Handbuch Informationskompetenz“ den „Informationsservices auf Augenhöhe – So können Bibliotheken den Forschungsprozess proaktiv unterstützen“ (die Autorenfassung des Beitrages ist frei online verfügbar). Dabei wird unter anderem am Beispiel Literaturverwaltung untersucht, wie der wissenschaftlichen Arbeitsprozess begleitet werden könnte (via Blog Literaturverwaltung).

Eine Empfehlung des Weblogs Fortbildung in Bibliotheken lautete: „Mal wieder einen Blick auf Library Training werfen“. Hier werden Fortbildungstermine verschiedener Anbieter (dbv, BIB, ekz, fb-wiki, ZBIW usw.) auf einer Plattform dargestellt. Etwas lernen kann man auch im  Heft 2/2015 der Zeitschrift „027.7“ und zwar über RDA (via netbib). Einen Bericht über seinen Besuch bei der Gamescom 2015 in Köln verfasste Robin Horn, zu lesen im NRW-Blog.

In der ReiheBlog & Recht“ verfasste Klaus Graf den Beitrag „Wie ist das mit dem Kommerz?“ u.a. mit interessanten Hintergründen zu Schleichwerbung, Bloggerreisen und Buchbesprechungen.

Impressionen aus dem Neubau der Universitätsbibliothek Freiburg sowie Links zu weiterführenden Informationen bloggte Libreas.

Bildung, Unterhaltung und dabei noch Geld gespart: Kathi Mignon hat die Bibliothek für sich entdeckt und berichtet in einem Video begeistert über ihre Erfahrungen als Bibliotheksnutzerin (siehe Bibliothekarisch.de).

Auf eine Bilderserie mit den hübschesten Bücherschränken verlinkte Netbib (via Libreas-Tweet). 🙂

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