Lesewolke

Just another librarian weblog

Posts Tagged ‘Bibliotheksgesetze

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’16)

leave a comment »

Illustration TwitterAm 2. Februar 2016 fand der #EDchatDE Nummer 113 statt. Bei diesem Twitterchat, der jede Woche Dienstag von 20-21 Uhr durchgeführt wird, treffen sich Twitterer, die sich für Bildungsthemen interessieren. Das Thema in dieser Woche lautete “Die Bibliothek und das Lernen der Zukunft”. Das rief auch einige Twitterer aus dem Bibliothekswesen auf den Plan. Ich war ebenfalls neugierig auf diesen Twitterchat. Die neun Fragen wurden bereits im Vorfeld im Blog von #EDchatDe veröffentlicht. Es war gar nicht so einfach, schnell mitzulesen und noch etwas beizutragen (hier kurz ein paar Tweets als Storify).

ZBW-Talk sah sich Snapchat an. Hier handelt es sich um ein Tool, welches vor allem zum Teilen von Fotos und Videos (Filmlänge max. 10 Sekunden) genutzt wird. Nach 24 Stunden werden die geteilten Inhalte gelöscht. Beliebt ist das Netzwerk besonders bei Jugendlichen. Birgit Fingerle hat ihrem Beitrag auch einige Ideen für den Einsatz für Bibliotheken parat: „Tutorials, ein Blick hinter die Kulissen, den Einsatz von Bibliotheksservices live demonstrieren, Reisen oder die oben genannten Berichte von Veranstaltungen.“ Eine Infografik zur Nutzung von Snapchat teilte Bibliothekarisch.de.

Das Institut für Demoskopie Allensbach veröffentlichte nun die Ergebnisse einer Befragung zur Zukunft der Bibliotheken in Deutschland (via NRW-Blog). Die zahlreichen Grafiken werden die Erwartungen und Erfahrungen der Nutzer und Nichtnutzer an öffentlichen Bibliotheken dargestellt.

Globolibro berichtete über die Cedar Rapids Public Libray im Bundesstaat Iowa (USA). Für eine bessere Zukunftplanung führte die Bibliothek eine Interviewrunde mit 40 Bürgern vor Ort durch.

In einer Stellungnahme zum Entwurf des Bibliotheksgesetzes in Schleswig-Holstein sieht der Börsenverein des Deutschen Buchhandelt die Mitwirkung wissenschaftlicher Bibliotheken bezüglich Open Access „so, dass die Bibliotheken ausschließlich vorhandene OA-Angebote von Institutionen und Verlagen erschließen, nicht jedoch selbst OA-Initiativen ergreifen.“ (via Netbib). Im Gegensatz dazu wünscht sich Dr. Tobias Wulf in seinem Blogbeitrag „Open Access – eine optimistischere Perspektive“ von den Universitäten und Forschungsorganisationen „nutzerInnenfreundliche (!) Repositorien und goldene Open Access-Plattformen“ sowie „unermüdliche Beratung und Überzeugungsarbeit“ (via Archivalia).

Bei Deutschlandradio Kultur erläuterte Kolja Mensing, warum die Buchpreisbindung für E-Books eher ungünstig ist (via Archivalia). Denn bei zu hohen Preisen werden die Leser immer mehr dazu übergehen, Flatratangebote zu nutzen.

Architektonisch sehenswert, aber leider nicht ganz dicht ist die Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin. Über einen Dachschaden, der aktuell nur mit vielen kleine Eimern aufzufangen ist, berichtete die Berliner Morgenpost (via VÖBBlog).

Grafik: OpenClipartVectors bei Pixabay (Lizenz: cc0)

Advertisements

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’14)

leave a comment »

Ist das ein historischer Moment?! Am dem 1. Juli 2014 löst RDA nach und nach das seit langem in Deutschland genutzte Regelwerk RAK ab, erinnerte Netbib und verwies auf das Wiki der Gemeinsamen Normdatei (enthält viele Links zu den Regeln).

Der Lehrfilm „Auskunft ist Jazz — Das bibliothekarische Auskunftsinterview“ soll verdeutlichen, wie man ein Nutzern an der Auskunftstheke begegnet (siehe Bibliothekarisch.de). Eine Checkliste, die die Erkenntnisse zusammenfasst, gibt es ebenfalls als Youtube-Video.

Zur „Bibliothek des Jahres 2014“ wurde die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) gekürt (via NRW-Blog u.a.). Gelobt wurde in der Pressemitteilung unter anderem: „Die Bibliothek beschreitet mit dem Einsatz von sozialen Medien selbstbewusst neue Wege in der Dienstleistung für die Informationsversorgung und geht damit weit über die üblichen Bibliotheksstandards hinaus.Herzlichen Glückwunsch!

3D-Drucker in der Zukunftswerkstatt

3D-Drucker in der Zukunftswerkstatt

Die 112. Ausgabe von “This Week in Libraries” ist online. Die Sendung wurde auf dem Bibliothekartag in Bremen gedreht und beschäftigt sich mit dem Thema Makerspaces, siehe LIS in Potsdam. Der Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam sponserte diese Aktion.

Im dbv-Newsletter 25 (2014) gibt es unter anderem Infos und Links zu Themen wie dem Bibliotheksgesetz für Rheinland-Pfalz, Open Access-Strategien in Berlin und Dänemark sowie dem Förderprogramm Public Libraries 2020 (via VÖBBlog).

In der Ausgabe 1 von 2014 (Bd. 2) der „027.7 : zeitschrift für Bibliothekskultur“ dreht sich alles um Konsortien & Konsorten (via Bibliothekarisch.de)

Eine Bibliotheksführung für Plüschtiere?! Ja, das gibt es in Japan. Die Erlebnisse der nächtlichen Aktion (ohne Kinder) werden in Fotos festgehalten. Auch wenn man die Internetseite natürlich nicht lesen kann, die Bilder sind lustig (via Netbib).

Anläßlich des bevorstehenden IFLA Kongresses in Lyon stellte das Goethe-Institut Trends aus der Bibliotheksszene in Deutschland und Frankreich vor (via Globolibro).

Extremsportarten in Bibliotheken zeigte Bibcomic. 😉

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’13)

leave a comment »

Für die Aufreger in der letzten Woche sorgte Roland Reuß mit seinem Artikel in der FAZ zum Thema Datenschutz und Bibliotheken. Das löste Diskussionen in der Inetbib-Liste aus. Auch die Biblioblogger waren nicht untätig. VÖBBlog fasste die Forderungen von Herrn Reuß zusammen. Schmalenstoer.net äußerte sich zu den Behauptungen und zeigte an Beispielen, dass Datenschutz trotzdem ein wichtiges Thema ist, um das man sich in Bibliotheken Gedanken machen sollte. Mit einer Wortwolke vom FAZ-Beitrag angereichert, macht Libreas allerdings die völlig überflüssige Polemik deutlich, die eine sachliche Auseinandersetzung erschwert, so „dass man das hehrste Anliegen verbrennt, wenn man es auf einem derart schwarzen Kanal in die Öffentlichkeit rudert.“ Für eine differenzierte Sichtweise (zumindest gegenüber Bibliotheken) ist Herr Reuß, der schon als Unterstützer des Heidelberger Appells fleißig gegen Open Access wetterte, eben nicht bekannt.

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen bietet die 136-seitige Broschüre „Der Info-Kompass : Orientierung für den kompetenten Umgang mit Information“ kostenfrei an, auch zum Download. Behandelt werden u.a. Fragen zur Informationssuche (z.B. Suchmaschinen, Cookies, Produktsuche, Gefahren) und eigene Aktivitäten in Wikis, sozialen Netzwerken, auf Webseiten, in Blogs (via NRW-Blog).

Was macht eigentlich eine Fachstelle? Eckhard Kummrow von der Hessischen Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken erklärte dies auf der Frankfurter Buchmesse in einem Interview mit dem Stadtfernsehen,  zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Einen gelungenen, kostenfreien E-Book-Ratgeber hat Lehmanns Media veröffentlicht. Neben Grundlagen zu Datenformaten bietet der Ratgeber einen Vergleich der Gerätetypen, Hinweise zur Onleihe und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie das E-Book auf das jeweilige Gerät kommt (via NRW-Blog).

Urheberrecht 2.0“ war das Thema eines Projektes im Rahmen der Stiftung wannseeFORUM. FaMIs vom Oberstufenzentrum in Berlin erstellten Videos, Schwarz-Weiß-Fotografien, Comics und einen Blog dazu (via Netbib).

Neun Monate mit dem Projektwunschkind Bücherschubsen: Die Bibliotheksfrauen aus Enger, Harsewinkel, Hiddenhausen und Werther berichten im NRW-Blog von ihren Erfahrungen mit ihrer Facebookseite.

Wie der Anstieg digitaler Medien die Rolle von BibliothekarInnen verändert, zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Auf die Literaturverwaltungssoftware Docear geht ein ausführlicher Beitrag im Blog Literaturverwaltung ein. Für Fans von Mindmaps ist das Programm sicher eine Überlegung wert.

Im Oktober 2013 wurde in Schweden ein Bibliotheksgesetz verabschiedet. Mehr dazu findet man im dbv-Blog. Eine überparteiliche Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments hat die Bedeutung von Bibliotheken ebenfalls erkannt und eine “Schriftliche Erklärung zum Einfluss der öffentlichen Bibliotheken in europäischen Gesellschaften” verfasst (siehe dbv-Blog).

Nicht mehr lange dann ist Weihnachtszeit. Bibliothekarisch.de ruft für den Adventskalender alle Leser auf, kleine Geschichten rund um die Adventszeit in Bibliotheken oder Erlebnisse mit Büchern, Musik oder anderen Bibliotheksmaterialien zu senden. Es kann auch ein selbstgeschriebenes Gedicht oder eine Buchbesprechung zu einem Weihnachtsbuch sein. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’11)

with one comment

„Brauchen wir Bibliotheksgesetze?“ fragte Wenke Richter den Bibliothekar, Historiker und Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD Leipzig Hassan Soilihi Mzé. Das Interview mit Kommentaren findet im Blog der Frankfurter Buchmesse/Börsenverein des Dt. Buchhandels (via NRW-Blog). Seiner Meinung nach würde es die Position der Bibliotheken deutlich stärken, „wenn die Bibliothek ‚vor Ort‘ auch rechtsrelevant endlich zur Selbstverständlichkeit wird.“

Welche drastischen Folgen es für das Bibliothekswesen haben kann, wenn der Staat sparen muss, merkt man zur Zeit in  Österreich. Dort wird ab 2012 die Förderung für bibliothekswissenschaftliche Veranstaltungen komplett gestrichen. Das betrifft auch den Österreichischen Bibliothekartag, der damit 2011 letztmalig stattfand (via librarymistress und VÖB-Blog). Mit einer Petition versuchen BibliothekarInnen nun, diese negative Entwicklung aufzuhalten. Auch das Italienische Bibliothekswesen ist bedroht, schreibt Globolibro.

Vom 24.-30. November 2011 fand die diesjährige Open-Access-Week statt. In den Stimmen des Plan3t.info erschienen zwei Beiträge zu Open Access. „Was kostet die wissenschaftliche Welt?“ fragte Christian Hauschke und berechnet, dass mindestens 60 Prozent des weltweiten wissenschaftlichen Outputs (man geht von ca. 1,5 Millionen Artikeln aus), allein aus den Gewinnen des Elsevier Verlags finanziert werden könnten. Kein Wunder also, wenn auch George Monbiot in „The guardian“ (dt. im Freitag) die Profitgier solcher Wissenschaftsverlage anpreist. Bei den Wissenschaftlern sind diese An- oder Einsichten bisher jedoch nicht so richtig angekommen. Martin de la Iglesia hat sich mit einem Artikel von Michael Hagner „Open Access als Traum von Verwaltungen“ auseinandergesetzt, der zumindest die Verfügbarkeit nach einem Zeitembargo nicht ablehnt. Auch Archivalia vergaß die Open Access-Woche nicht und präsentierte einige Links zum Thema.

Podasts und Videos als Methode zur Vermittlung von Lerninhalten waren im Fobikom-Blog angesagt. Wäre es nicht schön, wenn auch Bibliotheken solche technischen Möglichkeiten für die Vermittlung von Recherchekenntnissen nutzen würden? Das ist leider nicht ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht. Auch Ronald Kaiser, der auf der Buchmesse Alexander Kurz zum Thema Podasts für Fachinformation befragte, erfuhr „Wer sich mit der Gerätschaft gut auskennt, kann dabei für erstaunlich wenig Kapitaleinsatz sehr professionelle Videos gestalten.“ Aber vorteilhaft sind diese Audio- oder Videopodcasts natürlich schon. Sie sind meistens viel ansprechender als reine Texte und für zeit- und ortsunabhängiges Lernen eben gut geeignet.

Und noch eine wichtige Mitteilung für Internetseitenbetreiber: Bisher war es sehr praktisch, einfach Google Maps auf den eigenen Seiten einzubinden. Dieser Dienst ist jetzt nicht mehr kostenfrei, wenn die Seite zu viele Klicks bekommt, meldet Heise. Als Alternative zu Google Maps kann man die freie Wiki-Weltkarte OpenStreetMap nutzen (via Infobib).

Written by lesewolke

31. Oktober 2011 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (45. KW)

leave a comment »

Einen Überblick über die erste Lesung zum Bibliotheksgesetz Nordrhein-Westfalen gibt Eric Steinhauer in seinem Blog Bibliotheksrecht.

Vascoda-Blog berichtet über ein schönes Beispiel für die Zusammenstellung von Internetressourcen zu einem Sondersammelgebiet. Das Projekt ilissAfrika (= internet library sub-saharan Africa, Literatur zur Region Afrika südlich der Sahara) arbeitet mit verschiedenen Dienstleistungen des Web 2.0. Neben klassischen Internetseiten, werden auch delicious, Twitter, Facebook und Blog eingesetzt. Eine Übersicht der Neuigkeiten, Inhalte von Zeitschriften, Veranstaltungen und E-Books wird bei Netvibes angeboten.

Hier einige Links zu neuen Veröffentlichungen

Zum Schluss noch die Siegerfotos eines Fotowettbewerbes der Südtiroler Bibliotheken (Sommer 2010) mit dem Thema „Ich lese, also bin ich„, gefunden bei NRW-Blog.

Written by lesewolke

15. November 2010 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (24. KW)

leave a comment »

In der 24. Kalenderwoche war die Eröffnung des Dritten Korbes der Urheberrechtsanpassung ein zentrales Thema. Am Montagabend hielt die Bundesministerin der Justiz Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Auftaktrede. Das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ zeigte sich in der Pressemitteilung recht unzufrieden mit der Rede der Ministerin, da die Themen Bildung und Wissenschaft dabei deutlich zu kurz kamen und auch in den Anhörungen kaum eingeplant werden. In Gegensatz dazu begrüßte der Deutsche Bibliotheksverband die Berliner Rede vor allem da es auch um eine Lösung für verwaiste Werke gehen soll.

Die Schwächen des aktuellen Urheberrechts aus Sicht der Studierenden zeigt die Stellungnahme des Deutschen Studentenwerks sehr deutlich. Ein Beitrag, der sich genau auf diese Problematik bezieht, hat bibliothekarisch.de veröffentlicht. An dieser Stelle nicht zu vergessen sei der Hinweis auf die Sammlung der Publikationen und Termine zum 3. Korb bei  IUWIS, die bereits auf dem Bibliothekskongress 2010 angekündigt hatten, zukünftig die zentrale Anlaufstelle für Urheberrecht werden zu wollen.

CiberaBlog stellt das cibera Forscherwiki vor. Hier geht es vor allem um die Vernetzung von Forschern  zu den  Themen Lateinamerika und Spanien. Die Daten werden von den Forschern dank des leicht zu bedienenden Wikis selbst aktualisiert. Es gibt bereits einen Screencast mit einer Rechercheanleitung.

In Sachsen-Anhalt wurde nun ein Bibliotheksgesetz verabschiedet. Der Blog zum Bibliotheksrecht fasst die Standpunkte der Parteien aus der 2. Lesung zusammen.

Jürgen Plieninger hat einen neuen Blog zum Thema Bibliotheksvideos eröffnet. Auch Google Scholar bloggt seit letzter Woche.

Sommer, Sonne, Urlaubszeit! Die Bibliotheksdrachen haben da ein paar schöne Ideen ganz speziell für Bibliotheksmitarbeiter … 😉

Written by lesewolke

21. Juni 2010 at 04:00

%d Bloggern gefällt das: