Lesewolke

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Posts Tagged ‘BIX

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’14)

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Sommerfeeling: Mit dem Bücherboot über den Wörthersee schippern klingt doch nach einem echten Traumjob. Mehr über diese schwimmende Bibliothek steht auf der Seite der Arbeitskammer Kärnten (via VÖBBlog). Und wenn schon nicht auf dem Boot, eine Strandbibliothek kann auch schön sein, wie das Beispiel aus Bulgarien zeigt (siehe Video bei Bibliothekarisch.de).

Eva-Christina Ediger zitierte in einem Beitrag bei Spaces of Knowledge aus ihrem NZZ-Artikel und verdeutlichte recht anschaulich die materielle, virtuelle und soziale Raumkomponente der Bibliotheken.

In seinem Vortrag beim Berliner Bibliothekswissenschaftlichen Kolloquium wies Christoph Deeg noch einmal eindrücklich darauf hin, warum Gaming für Bibliotheken, auch für wissenschaftliche, an Bedeutung gewinnt. Die Aufzeichnung kann man auf seiner Internetseite anschauen.

Über ganz praktische Probleme mit Digitalisaten von Bibliotheken berichtete Lib{cache in den Blogbeiträgen Der Golem oder: Wie einfach ist die Bibliothek Teil 2 und Digitalisierung! — Aber wozu? Lesbare Texte für E-Bookreader sind auf bibliothekarischen Internetseiten einfach kaum zu finden.

Die Mehrwertsteuer für Hörbücher wurde won 19% auf 7% herabgesetzt und ist damit gleich dem von Büchern. Diese neue Regelung wird ab dem 1. Januar 2015 in Kraft treten. Hoffentlich werden E-Book ebenfalls bald angeglichen. Da muss noch auf eine Entscheidung aus Brüssel gewartet werden (siehe Buchreport, via NRW-Blog).

Der Bibliotheksindex (BIX) 2014 ist online (via NRW-Blog).

Eine mangelnde Willkommenskultur für Einwanderer sowie eine nicht ausreichende Beachtung der Mehrsprachigkeit der Bevölkerung in den Aktivitäten öffentlicher Bibliotheken kritisierte Wolfgang Kaiser in einem Beitrag bei Bibliothekarisch.de.

Wie macht einen guten Blogartikel aus? NRW-Blog veröffentlichte Hinweise dazu sowie Links zu weiteren Quellen, die sich mit dem Thema befassen. Auch gegen Blogging-Burnout gab es Tipps und zwar bei Education Rethink (in Engl., via Fortbildung in Bibliotheken)

Eine Einführung für digitale Bibliotheken zeigt die englischsprachige Präsentation von Olaf Janssen im VöBBlog.

Written by lesewolke

14. Juli 2014 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’13)

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OpenBiblioJobs (OBJ), das kostenfreie Angebot für Jobsuchende aus Bibliotheken, Archiven und Informationseinrichtungen, gibt es nun bereits seit einem Jahr. Anlaß war die Sperrung vom BIB-Service BiblioJobs für Nichtmitglieder (siehe auch 28.KW’12). Zum 1. Geburtstag ist OBJ nun auf eine neue Plattform umgezogen. In Plan3t.info und bei Twitter werden ebenfalls die neuen Stellen aus OBJ angezeigt. Stellenangebote können von jedem über ein Formular eingegeben werden. Das Projekt freut sich auch über Helfer, die beispielsweise regelmäßig eine Quelle auswerten (via Bibliothekarisch.de).

Der Bibliotheksindex BIX 2013 ist online. Dieses Mal gaben 280 Bibliotheken ihre statistischen Daten an, die dann für die Einordnung in die Top-, Mittel- oder Schlussgruppe je nach Angebot, Nutzung, Effizienz und Entwicklung der Einrichtungen genutzt wurden (via NRW-Blog & Netbib).

Schützt das Urheberrecht wirklich die Werke? Oder sorgen die langen Fristen eher dafür, dass viele Bücher aus dem Handel und damit von der Bildfläche verschwinden?! Heise geht auf eine Untersuchung ein, bei der man zu dem Ergebnis kam, dass mehr Bücher von 1850 bei Amazon verfügbar waren als aus dem Jahr 1950 (via Netbib).

Auch in dieser Woche gibt es wieder einen Beitrag zur Informationskompetenz. Bibliothekarisch.de erinnert daran, worum es sich bei Schulungen eigentlich drehen sollte.

NRW-Blog hat ein Video von explainity entdeckt, welches den Begriff Social Media ganz einfach und anschaulich erklärt. Das versteht garantiert auch Opa Georg:


Globolibro berichtete über den CILIP Libraries Change Lives Award. Gewonnen haben diesen Preis die Bibliotheken der Grafschaft Surrey für ihr Projekt „Häuslicher Missbrauch – wie Surreys Bibliotheken helfen können“. Ausgebildete Berater und das Angebot von Informationsquellen sind Bestandteile des Projekts.

Die Bibliothek als begehbare Suchmaschine ist garantiert abhörsicher, meint die Welt und gibt gleich noch ein paar andere Tipps, wie man überwachungsfrei Spaß haben kann (via VÖBBlog). Aber nicht vergessen: Handy vorher ausschalten. 😉

13 Gründe, warum Bibliotheken spitze sind“ fand Heiko Bielinski. Ja, DAS lesen wir doch gern, oder?! Und deshalb hier der Link zu BielinskiBlog. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’11)

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An den Universitätsbibliotheken sind die Erstsemesterführungen in vollem Gange. Worauf kommt es dabei an und wie gelingt es, die Kursteilnehmer zu interessieren? Dieser Frage geht der aktuelle Blogbeitrag bei A growing organism nach. Aufhänger waren die Unterschiede von populärwissenschaftlichen und wissenschaftlichen Zeitschriften. Aber BibliothekarInnen können mehr. Wobei es durchaus Verbesserungspotential gibt, wie die Präsentation zum Berufsfeld BibliothekarIn (von Anne Christensen) zeigt. Darin enthalten ist ein Zitat von Olaf Eigenbrodt, welches es auf den Punkt bringt: „Wer heute Bibliothekarin oder Bibliothekar werden will, braucht Fähigkeiten als Entertainer, Eventmanager und eine gute Portion Selbstironie.“

Ebenfalls mit dem Berufsbild BibliothekarIn setzte sich der US-Amerikaner Sanford Bergman auseinander und fand zahlreiche Kritikpunkte insbesondere hinsichtlich der Zensur,  Kommerzialisierung und den Schlagwörtern der LCSH. Rainer Steltzer hat eine Master-Arbeit zu Sanford Bergman verfasst, die sich Wolfgang Kauders in Plan3t genauer anschaute. Er zitiert daraus einige Stellen, die ihm nach eigenen Angaben „besonderes Vergnügen bereitet haben“.

Christoph Deeg geht in seinem Bericht im Blog der Zukunftswerkstatt über die Gaming-Roadshow noch einen Schritt weiter und meint, dass auch Gaming eine zukünftige Kompetenz von BibliothekarInnen sein sollte. In der Stadtbibliothek Mannheim probierten die Teilnehmer interaktive Computerspiele selbst aus (samt Aufbau), hörten einen Vortrag, diskutierten über das Konzept uvm. Mit einem Bibliotheksdirektor im Boot, der selbst Gamer ist, mussten sich die Mitarbeiter sicher nicht mal dafür entschuldigen, dabei Spaß zu haben. Ein schöner Beitrag mit Fotos, der Präsentation und einem Video.

Wer im Internet aktiv ist, sollte die aktuelle Rechtslage kennen. Prof. Dr. Thomas Hoeren hat sein Skript dazu grundlegend überarbeitet und berücksichtigt in der neuen Ausgabe auch den Bereich Social Media. Die umfangreiche Schrift steht zum kostenfreien Download zur Verfügung (via Bibliothekarisch.de).

Wenn Bibliotheken die Daten ihrer Bibliothekskataloge für die eine weitere Verwertung verfügbar machen möchten, sind auch rechtliche Aspekte zu beachten. Der Leitfaden von Dr. Till Kreutzer Open Data – Freigabe von Daten aus Bibliothekskatalogen geht auf diese Dinge ein (via Inetbib und Infobib).

Der BIX-Bibliotheksindex verfolgt ab 2012 ein neues Konzept (via NRW-Blog). Um den Aufwand bei der Datenabgabe zu verringern, wird jetzt die Deutsche Bibliotheksstatistik genutzt. Außerdem nimmt man vom bisherigen Ranking Abstand und schwenkt auf ein Rating-Verfahren über. Ein Gesamturteil wird es nicht mehr geben.

In den sozialen Netzwerken und Blogs wurde in der letzten Woche ein Filmausschnitt mit einem lustigen Sketch herumgereicht (Link zum NRW-Blog), der zeigt, was passiert, wenn man die Bücher in einer Bibliothek nach Farben und Größen sortiert. 😉

Gelesen in Biblioblogs (29. KW)

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Am 13. Juli 2010 fand nun die Anhörung zur Novellierung des Urheberrechts statt. Dabei wurde auch das Thema „Zweitveröffentlichungsrecht“ diskutiert. Diese Forderung nahmen einige Parteien recht positiv auf. Doch es gab auch Gegenwind. Darüber berichtet in dieser Woche der Blog „Wissenschaft und Neue Medien„.

Zu den einzelnen Tutorien von LOTSE („Einstiege ins Internet“, „In den Tiefen des Internet“ und „Plagiate – (k)ein Problem?“) wurde nun jeweils ein Quiz für den eigenen Wissenstest auf Moodle online gestellt. Ein Beitrag im LOTSE-Blog erläutert das Konzept und fordert zum Feedback auf.

Die Juni-Ausgabe 2010 von „BIS : das Magazin der Bibliotheken in Sachsen“ ist online und enthält viele interessante Artikel, beispielsweise zu den Themen RFID, Erfahrungen mit der digitalen Ausleihe, die Zukunft des Katalogisierens, Leseförderung uvm.

Der IBI-Weblog verweist auf einen Beitrag im biwifo-Report, Ausgabe 2/2010, der sich recht kritisch mit dem Bibliotheksindex (BIX) auseinander setzt.

Über die Einrichtung und erste Erfahrungen bei der Nutzung von iBooks auf dem iPhone berichtet der Blog Windwellenwörter.

Wie nimmt man eigentlich einen Räuber fest, der in die Bibliothek geflüchtet ist, ohne dabei Krach zu machen?! Das zeigt ein Video aus den 60er Jahren, englischer Humor eben …  😉

Written by lesewolke

26. Juli 2010 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (26. KW)

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Auf ein Online-Podium zur Gestaltung von Lehrveranstaltungen mit digitalen Medien (Aufzeichnung) weist gleich zu Wochenbeginn der FobiKom-Weblog hin. Weitere interessante Informationen zu E-Lectures gibt es bei e-teaching.org.

Ein Urheberrechts-FAQ zur Verwendung von Bildmaterial in Präsentationen, Flyern und Ausstellungen hat Archivalia veröffentlicht.

Der OpenBibBlog beschäftigt sich mit den neuen Möglichkeiten des CSV-Exports der E-Book-Metadaten von PaperC als Anreicherung bibliothekarischer Systeme.

BIX (Bibliothekindex) hat auch 2010 wieder die Leistungsmerkmale von öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland verglichen. Hier sind die Ergebnisse.

Ein schöner Einfall ist die „Ideenbörse online„, eine Sammlung von Veranstaltungsvorschlägen für Bibliotheken des Büchereiverbandes Österreich.

Auf folgende frei zugängliche Publikationen wurde diese Woche in den Blogs verlinkt:

Nicht nur die Sonne brannte heiß, es gab in dieser Woche in der InetBib auch eine heiße Diskussion zu der Frage, warum nicht mehr bibliotheksrelevante Artikel und Fachzeitschriften Open Access zu lesen sind und wie eigentlich die Online-Zeitschrift Libreas einzuordnen wäre.

Gelesen in Biblioblogs (22. KW)

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In einer Pressemeldung gibt FIZ-Technik bekannt, dass Insolvenz angemeldet werden musste, da kurzfristig Fördermittel des Bundes gestrichen wurden.  Ein aktuelles Interview zu FIZ-Technik wurde  am 5.6.2010 vom Deutschlandradio gesendet und ist online verfügbar.

Knowledge = Information in Kontext “ (engl.-sprach.) heißt ein Europeana White Paper von Stefan Gradmann, auf dass in der Inetbib hingewiesen wird. Im Inhalt geht es um die Rolle von linked data bei der Entwicklung der Europeana (Sammlung digitaler Objekte aus Archiven, Museen und Bibliotheken Europas).

Der NRW-Blog meldet einen neuen Rahmenvertrag des DBV mit MPLC Filmlizensierung GmbH und Swank Filmverleih GmbH zu Filmrechten in Bibliotheken.

Im Februar/März 2010 befragte der DBV die Bibliotheken nach ihrer Meinung zu der BIX-Leistungsmessung. Die Ergebnisse sind nun online, wie der NRW-Blog herausfand.

Die englischsprachige Plattform „WebinarListings“ hat der FobiKom-Weblog entdeckt. Hier kann man nach Webinaren (= Online-Seminare über das Internet) suchen oder selbst welche anbieten.

Etwas zum Mitsingen und -tanzen gab es diese Woche bei Netbib und einigen anderen Blogs.  Sarah Wachter,  LIS-Studentin an der iSchool  der University of Washington in Seattle, hat einen aktuellen Popsong in „Librarians do gagaumgedichtet und performt ihn zusammen mit anderen Studierenden und Bibliotheksmitarbeitern.  So schön kann Informationskompetenz vermittelt werden. 😉

Written by lesewolke

6. Juni 2010 at 07:00