Lesewolke

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Posts Tagged ‘Blindenbibliotheken

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’20)

BibliothekarInnenalltag: Wie motiviere ich mich?“ war das Thema des 42. BibChatDe. Dirk Ehlen fasste die Diskussion in einem Blogbeitrag zusammen. Demnach nahmen eher motivierte Leute am Twitterchat teil, die Spaß an ihrem Job haben, Medien mögen, gern Dienstleistungen entwicklen und anderen helfen.

Die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW ermittelte in einer Umfrage, wie es mit der technische Ausstattung der öffentlichen Bibliotheken aussah, um den Online-Betrieb plus zusätzlichen Angeboten in Corona-Zeiten zu gewährleisten. Oft war diese eher mangelhaft.

#BuchistBuch meinte der Deutsche Bibliotheksverband e.V. und kritisierte, dass es Bibliotheken bei E-Books immer noch nicht die gleichen Rechte beim Erwerb und Verleih haben, wie bei gedruckten Ausgaben. Daher wird eine gesetzliche Regelung dafür gefordert (via Fachstelle ÖB NRW). Mehr dazu erfährt man im Interview des Deutschlandsfunks mit Andreas Degkwitz, dem Vorsitzenden des DBV.

Die FRÖBEL-Gruppe veröffentlichte eine Broschüre mit Vorschlägen zum Einsatz digitaler Medien in Kindertagesstätten (via Fachstelle ÖB NRW).

In einem Projekt nahmen sich Studierende der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern vor, den Bekanntheitsgrad der Bayerischen Hörbücherei für Blinde, Seh- und Lesebeeinträchtigte e.V. zu steigern und entwickelten in Kooperation mit der Einrichtung einen neuen Flyer, siehe aubib. Außerdem erschien dazu Artikel im Bibliotheksforum Bayern.

Written by lesewolke

28. September 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’17)

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„Gibt es einen gewissen Jugendwahn bei den (Öffentlichen) Bibliotheken?“ fragte Karsten Schuldt im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung und erklärt, was Menschen in der Lebensphase Jugendliche so alles leisten müssen, sich auch abgrenzen wollen/sollen, Extreme testen und manches einfach nicht in die Bibliothek gehört: „Die sollen mal draussen feiern und nur reinkommen, wenn sie sich in Literatur versenken wollen.“.

Im Heft 7/2017 der Zeitschrift „BuB“ erschien ein Beitrag von David Lankes mit dem Titel „New Librarianship“ in der deutschen Übersetzung, der sich mit dem Selbstverständis des Berufsbildes auseinandersetzt und dabei auch auf Fragen nach den Kernkompentenzen wie Programmierkenntnisse beantwortet sowie der Umgang mit gesellschaftlichen Problemen. Prof. Hobohm ging im Blog LIS in Potsdam ausführlich auf diesen Beitrag ein, moniert allerdings die nicht immer gelungene Übersetzung und fehlende Quellenhinweise.

Die Dissertation von Helga Schwarz, die dafür mit 81 Jahren ihren Doktortitel erhielt, geht der Geschichte des Deutschen Bibliotheksinstitutes (1978-2000) auf den Grund. Karsten Schuldt schrieb nun eine Rezension im Libreas Blog über diese Abhandlung. Willi Bredemeier griff in Password diese Sichweisen auf und setzte sich ebenfalls damit auseinander (via Archivalia).

Der BibCamp-Blog verlinkte auf die Dokumentation der Sessions des 10. BibCamp in Hannover.

Der Rat der Europäischen Union hat neue Regelungen getroffen, die u.a. Blindenbibliotheken erlauben, urheberrechtlich geschützte Texte ohne Zustimmung des Autors in Großdruck, Braille-Schrift oder Hörbuchfassungen zu übertragen sowie diese analog oder elektronisch an blinde, seh- und lesebehinderte Menschen zu verbreiten, siehe Pressemitteilung des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (via Fachstelle ÖB NRW). „Deutschland wird diese Standards jetzt zügig umsetzen.“ erklärte der zuständige Bundesminister Herr Maas.

Written by lesewolke

24. Juli 2017 at 08:00