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Posts Tagged ‘CC-Lizenzen

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’19)

Wiener Hauptbücherei am Gürtel

Die Zeit widmete der Wiener Hauptbücherei am Gürtel einen ausführlichen Artikel und erklärte, wie öffentliche Bibliotheken vom Wandel der Zeiten betroffen sind (via VÖBBlog). Der Büchereileiter Christian Jahl stellte sich Fragen zu abnehmenden Ausleihzahlen und der zunehmenden Verfügbarkeit der Informationen in digitaler Form.

Der „Actionbound Edu-Guide“ ist in der 2. Auflage erschienen und kann als PDF-Ausgabe kostenfrei gelesen werden (via Fachstelle ÖB NRW). Hier geht es insbesondere um den Einsatz des Spieles, welches einer Schnitzeljagd ähnelt, allerdings speziell für Lernzwecke. Aubib schaute sich Tools für Visualisierungen an.

In einer Studie wurde untersucht, ob Artikel, die als Preprint bei BioRxiv veröffentlicht wurden, höhere Werte hinsichtlich Zitation und Altmetrics haben. Dabei wurden 7,087 Artikel mit OA-Preprints und eine gleiche Anzahl ohne preprints untersucht, siehe ZBW-Mediatalk (in Engl.).

Ab August 2019 gilt der KodexLeitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“, welcher von der Deutschen Forschungsgemeinschaft herausgegeben wurde (via MedInfo). Nur Antragsteller, deren Hochschulen diesen Kodex umsetzen, erhalten Fördermittel.

C. Hornung erklärte im Romanistik-Blog (ehemals cibera) wie man Änderungen bei Medien mit CC-Lizenz richtig angibt.

 

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29. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’18)

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Oliver Hinte machte im Blog Urheberrecht in Bibliotheken auf die Publikation „Mit gutem Recht erinnern“ aufmerksam (frei online verfügbar). In dem Sammelwerk sind zahlreiche Beiträge zum Einfluss des Urheberrechts auf das kulturelle Erbe enthalten. Im gleichen Blog wurde auf eine Studie zum weltweiten Urheberrecht und Ausnahmeregelungen für Bibliotheken und Archive verlinkt.

Ulrich Herb untersuchte den Anteil an Disserationen, Artikeln und Büchern, die in Base indexiert, als Open Access verfügbar  sind und CC-Lizenzen haben. Die Auswertung ist in Scinoptica zu finden. Demnach stieg der Anteil der Bücher, während er bei Dissertationen eher stagnierte.

In der 59. Aktualisierungslieferung des Werkes „Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen“ erschien der Beitrag „Management von Open Educational Resources (OER) in Bibliotheken„. Die Fassung der Autoren ist online verfügbar (via biboer). Wer Lehrende überzeugen will, OER zu produzieren, benötigt allerdings Anschauungsmaterial. Dazu wird eine eigene OER-Rubrik auf der Bibliothekswebseite für eigene Materialien und Linksammlungen empfohlen. In der Zentralbibliothek der TU Kaiserslautern gibt es seit Mitte letzten Jahres einen Arbeitsraum für Open Educational Resources. An bestimmten Terminen erhält man hier Beratung zu OER und kann gemeinsam Projekte bearbeiten, siehe Biboer.

Archäologisches Zentrum

Archäologisches Zentrum

Ein gutes Beispiel für eine Richtlinie zur Nutzung urheberrechtlich geschützter Materialien in elektronischen Semesterapparaten veröffentlichte die Universitäts- und Staatsbibliothek Köln (via Urheberrecht in Bibliotheken).

MoFam – Mobile Medien in der Familie“ lautet der Titel einer Studie, die sowohl Fachliteratur nutzte als auch Eltern und Medienexperten befragte und dabei ein umfassendes Bild von den Sorgen und Problemen entwickelte, die die heutige Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen mit sich bringt (via Fachstelle ÖB NRW).

Direkt gegenüber des Grimm-Zentrums befindet sich das Archäologische Zentrum der Staatlichen Museen zu Berlin. Die BIB-Landesgruppe Brandenburg besuchte die moderne Bibliothek der Einrichtung, siehe Bericht hier bei Lesewolke.

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26. März 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (34.KW’17)

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In der letzten Woche fand der 83. IFLA World Library and Information Congress in Wrocław (Polen) statt. BII Stories berichtete fleißig über diese Veranstaltung. Die Weltkarte der Bibliotheken ging online. Eine Infografik der IFLA listet alle Nachteile auf, die Lizenzierungen mit sich bringen können (via Netbib).

Archivalia zitierte eine Frage aus der Inetbib zu CC-Lizenzen und VG Wort: „Kann es sein, dass dieser Vertrag es faktisch unmöglich macht, Open Access unter einer CC0- oder CC-by-Lizenz zu publizieren, oder übersehe ich etwas?“ und die Antwort bei Twitter.

Die ETH Zürich befragte ihre wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ihrer Meinung zu Open Access und traf auf breite Zustimmung, siehe wisspub.net. Die OA-Policy und das Repositorium waren jedoch kaum bekannt. Der Hauptgrund für die Nichtnutzung des Servers für die Zweipublikation: „Ich kenne mich mit dieser Publikationsmöglichkeit zu wenig aus.“ (58,3%).

Beim Berliner Bibliothekswissenschaftliches Kolloquium hilt Jonas Kress den Vortrag „Wikidata – ein Verzeichnis strukturierter Daten über das Wissen der Welt„, der online verfügbar ist (via Archivalia).

Tipps zur Recherche für das „Ungooglebare“ liefert ein Artikel im Tagesanzeiger. Das Digithek-Blog listet alle genannte Links zur Suche auf.

Auf einen Beitrag bei ze.tt zu Theorie und Praxis des Prinzips Uni-Gruppenarbeit verlinkte Fortbildung in Bibliotheken. In der Realität sind demnach interessierte Studierenden, die gemeinsam über Seminarinhalte diskutieren und die Erarbeitung ihrer gemeinsamen Präsentation gerecht verteilen, „so selten wie Schatztruhen am Ende des Regenbogens.“. 😉

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28. August 2017 at 09:30

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’16)

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Was machen Bibliotheken mit gesellschaftlichen Konzepten, die sie bei der Ge- und Umgestaltung eigener Angebote nutzen? Karsten Schuldt ging in Bibliotheken als Bildungseinrichtung schaute sich verschiedene Konzepte (z.B. Dritter Ort, Kompetenz, Interkulturelle Bibliothek, Makerspace) an und meinte „Vielmehr wäre es nötig, zu verstehen, was Bibliotheken zu Konzepten addieren, was sie streichen und was sie (wie) uminterpretieren, bevor sie in die bibliothekarische Diskussion aufgenommen werden.“

Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf eine Studie der TU Braunschweig (Zusammenfassung beim idw), die die Auswirkungen von Pokémon Go auf die Spielerinnen und Spieler untersuchte.

Eine Übersicht der urheberrechtlichen Schranken der EU-Länder zeigt die Karte Copyright Exceptions (via Archivalia).

Auf Visual Hunt, die Metasuche nach CC-lizenzierten Bildern machte Netbib aufmerksam, auch wenn sich die Begeisterung im Blogbeitrag in Grenzen hielt. „Selbst fotografieren wäre besser, […]“ meinte jplie. Trotzdem vielen Dank für den tollen Tipp!

Im Online-Katalog der Büchereizentrale Niedersachsen kann man jetzt bei der Suche nach DVDs und Computerspielen auch nach Sprachen und Untertiteln suchen, siehe NRW-Blog – eine Verbesserung für fremdsprachige und hörgeschädigte Nutzer. Die Landesfachstelle München bietet eine überarbeitete und nach Themenkreisen sortierte Empfehlungsliste für Zeitschriftenabos für öffentliche Bibliotheken an (via NRW-Blog).

Auf Beiträge zur Informationsvisualisierung und dem Kompetenzprofil in der frei verfügbaren Ausgabe 1/2016 Young Information Scientist machte VÖBBlog aufmerksam. Außerdem ist auch der Artikel „Impactmessung, Transparenz & Open Science“ von Ulrich Herb dort enthalten.

Freies WLAN bleibt ein rechtliches Problem in Euorpa. Archivalia verlinkte auf Beiträge zur jüngsten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes.

Das Erlernen des Lesens und Schreibens hat eine lange Geschichte. Ein Beitrag bei Science ORF.at geht insbesondere auf die Entwicklungen in Österreich ein (via VöBBlog & Archivalia). Neben den Lernmethoden spielten auch politische Einflüsse bei der Gestaltung von Fibeln eine Rolle.

Zehn Gründe, BibliothekarInnen zu lieben“ zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de. 😉

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19. September 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (11.KW’16)

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Messe Leipzig

Messe Leipzig

In der letzten Woche war der 6. Bibliothekskongress in Leipzig. Eine Sammlung der Blogbeträge findet man wie immer bei Bibliothekarisch.de. Einige Präsentationen sind bereits auf dem OPUS-Server des BIB zu finden. Überrascht war ich davon, dass überwiegend Abstracts eingestellt wurden. Auf einem Repositorium hätte ich nur Volltexte/Folien erwartet. Deshalb hier noch ein Filterversuch.

Im Anschluss an den Kongress fand gleich das nächste große Ereignis statt – die Leipziger Buchmesse (mein Beitrag dazu).

Medinfo meldete, dass die ZB Med Köln bis 2019 abgewickelt werden soll. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft vermisste in seiner Einschätzung demnach „insbesondere ein überzeugendes Forschungskonzept, auf dessen Grundlage die digitalen Angebote weiterentwickelt werden könnten.“ und kritisierte mangelnde Zusammenarbeit mit nahegelegenen Hochschulen. Infobib verlinkte auf die Pressemitteilung der ZB Med. Inzwischen gibt es weitere Meinungen dazu. Bibliothekarisch.de fasste dies in einer Annotierten Linkliste R.I.P ZB MED zusammen.

Der Hype um E-Books ist verflogen“ meinte futurezone. Schneeschmelze realivierte diese Einschätzung, denn in der S-Bahn sieht man häufig, dass E-Book-Reader und Tablets zum Lesen genutzt werden. Dazu kann ich nur anmerken, ich lese selbst wieder mehr, seit ich einen E-Book-Reader habe, bin aber trotzdem ein schlechter Kunde, wenn es um den Kauf von E-Books geht. Bisher genügen mir meist die Onleihe oder kostenfreie Angebote.

Wenn man im Lizenzhinweisgenerator den Link eines Wikipedia-Artikels eingibt, dann erscheinen zugehörige Bilder. Nach der Bildauswahl werden die Nutzungswünsche abgefragt und ein passender Lizenznachweis erstellt, den man dann in dann verwenden kann (via Fortbildung in Bibliotheken).

Eine nette Szene zum Zettelkatalog fand Haferklees Ausblicke bei Commissario Brunetti. Ob Bibliothekare wohl heute im digitalen Zeitalter gesünder leben? In einem Zeitungsbeitrag von 1853 verwies man tatsächlich auf zahlreiche Fälle, die dem Wahnsinn verfallen waren, siehe VÖBBlog.

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21. März 2016 at 08:30

Gelesen in Biblioblogs (10.KW’16)

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Im Vorfeld des 6. Bibliothekskongresses fand in der letzten Woche Webinare zu einigen abgelehnten Beiträgen statt. Die Aufzeichnungen wurden bei Youtube hochgeladen und jeweils auf der Internetseite des entsprechenden #bibcast Vortrages eingebunden. Zahlreiche spannende Themen wurden behandelt. Beispielsweise ging Bernhard Mittermaier in seinem Vortrag der Frage nach, vor welchen konkreten Herausforderungen Bibliotheken beim Umstieg von der Subskription von Zeitschriften zu der Finanzierung über Artikelgebühren (Gold Open Access) stehen und machte Lösungsvorschläge (mein Blogbeitrag dazu). Passend dazu veröffentlichte die Ad-hoc-Arbeitsgruppe Open-Access-Gold der Schwerpunktinitiative Digitale Information der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen „Empfehlungen zur Open-Access-Transformation“ (via Archivalia). Neben vielen weiteren Themen drehte es sich bei den Vorträgen auch um die Entwicklung/Mitabeit an Apps sowie die Vorstellung des TIB|AV-Portals (ebenfalls ein Blogbeitrag). Bereits seit letzter Woche wird die Liste mit Beiträgen rund um den 6. Bibliothekskongress bei Bibliothekarisch.de aktualisiert.

Dem „Phänomen der ständigen Wiederholungen in der bibliothekarischen Debatte“ ging Karsten Schuldt in seinem Vortagsskript „Neo-70er. Oder: Bibliotheken werden nicht getrieben, sie erfinden nur ständig die 1970er neu“ nach (13. Inetbib-Tagung Stuttgart, 12.2.16). In einem Blogbeitrag bei Bibliotheken als Bildungseinrichtung schaute er sich die Themen und Untergangsängste der Bibliotheken in der Vergangenheit an und empfahl in dieser Hinsicht gelassener zu werden und sich bei Veränderungen über realistische Begründungen klar zu werden. Es sollte nicht nur einfach darum gehen, ja nicht unmodern zu sein/werden. Denn „Die Vergangenheit wird als unmodern, falsch und krisenhaft bezeichnet – und das auch schon seit den 1970ern, auch da finden Sie Texte, wo behauptet wird, die Bibliothek sei bislang ein „Bücherspeicher“ gewesen, aber jetzt, 1970, müsste das anders werden, sonst würde die Bibliothek untergehen, was solche Argumente nur noch komischer macht, wenn Jahrzehnte später wieder behauptet wird, die Bibliothek sei bislang ein „Bücherspeicher“ gewesen und würde untergehen, wenn sie sich nicht verändert. Weil: Entweder stimmt das Argument nicht und die Bibliothek ist oder war nie dieser „Bücherspeicher“ oder sie ist schon längst untergegangen.

Klaus Graf testete die Mailauskunft von 10 wissenschaftlichen Bibliotheken und veröffentlichte seine Ergebnisse im Blog Archivalia.

Eine Infografik, die verschiedene Schutzmaßnahmen für das Smartphone empfiehlt, bettete Bibliothekarisch.de ein. Dort findet man ebenfalls ein Video, welches in 3 Minuten das Internet der Dinge erklärt.

Fünf Vorteile die eine Verbreitung von Materialien unter einer CC-Lizenz für die Autoren selbst bringen – Stichwort: Open Ecuational Resources, stellte wb-web zusammen (via biboer).

Auf der Veranstaltung “70 Jahre bibliothekarische Ausbildung in Hamburg” hielt Arne Tiedemann eine Festrede zu RDA, die man sich bei Youtube (Teil 1, Teil 2) ansehen kann (via Fortbildung in Bibliotheken) 😉

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14. März 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’15)

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Hinweis: Die Rückblicke der 43. & 44. Kalenderwoche fallen aus.

Über die Buchmesse in Frankfurt/Main berichtete Schneeschmelze und stellte fest,“daß diese Messe kleiner ist als die früheren.“ Fast 11 Millionen Entleihungen virtueller Bestände, 50.000 Schulungsstunden in wissenschaftlichen und 100.000 Veranstaltungen in öffentlichen Bibliotheken nannte der „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2015“, ebenfalls auf der Buchmesse vorgestellt (online verfügbar, via NRW-Blog). Außerdem wurde vor Ort ein neuer Rekord aufgestellt und zwar im Bücher-Domino. 10.200 Guinness-Bücher fielen und übertrumpften damit den bisherigen Titelträger aus Japan, schrieb die FAZ (via VÖBBlog).

Zukunftsträchtig oder ein „verflachtes Einheitsangebot“ – wie Peter Delin das Angebot der Bibliothek im dänischen Aarhus in Inetbib bezeichnete – das ist hier die Frage. Ihren Schwerpunkt richtet die Einrichtung auf mehr Platz für Freizeitangebote, Bürgerservices und beliebte Bücher – vorgestellt in der FAZ (via Archivalia).

Während man sich als Nutzer öffentlicher Bibliotheken von zu Hause Literatur über die Onleihe herunterladen kann, unterscheiden sich die Bedingungen für elektronische Literatur in wissenschaftlichen Bibliotheken. Hier haben meist nur die MitarbeiterInnen und Studierenden der Hochschule von außen Zugang (remote access), während Externe persönlich die Bibliothek besuchen müssen, um die Online-Literatur zu nutzen. Abhängig von der Lizenz ist jedoch oft ein Download möglich, ohne dass die Dateien nach einer vorgegebenen Zeit verschwinden. Bei Netbib wurde diese Benachteiligung Externer, die oft die höchsten Beiträge zahlen, thematisiert.

Roland Reuß gehen die Rechte der Bibliotheken hingegen viel zu weit. Er haderte wortgewaltig in der FAZ mit dem Urteil des BGH hinsichtlich der Digitalisierung und Bereitstellung von Literatur. Libreas Blog setzte sich daraufhin mit den Äußeren des Autors der letzten Jahre auseinander und schrieb „Wie Roland Reuß lesen? Eine Textkritik.“.

Open Content – Ein Praxisleitfaden zu Creative-Commons-Lizenzen“ von Till Kreutzer erschien nun in einer überarbeiteten Version. Links auf verschiedene Fassungen (html, pdf, deutsch, englisch) sowie zur Bestellmöglichkeit sind im Beitrag bei irights.info enthalten.

Eine Volltexterecherche in historischen Zeitungen bietet Elephind.com (via Archivalia). Hier findet man vor allem Zeitungen aus den USA, Australien, Neuseeland und Singapore. Und das war im Jahr 1879 tatsächlich eine Meldung im Lokalteil für Indianapolis, Indiana wert: „Am 6. August wird Herr Tyler der neue, städtische Bibliothekar seine Stellung antreten.“ (In: Indiana Tribüne, Volume 1, Number 50, 26 July 1879, S. 8).

Die Ausgabe 3/2015 der Online-Zeitschrift „o-bib“ hat den Themenschwerpunkt „Berufsbild wissenschaftliche Bibliothekarin, wissenschaftlicher Bibliothekar„.

Auf den Ausstellungskatalog Frauen und das Buch im Mittelalter und der Renaissance“ (in Engl.), verlinkte Archivalia.

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’15)

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ZBW-Talk berichtete unter anderem über die Arbeit der Forschungsgruppe des ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, die sich mit „Science 2.0 im Bibliothekskontext“ befasste. „Erste Erfahrungen aus der ZBW zeigen, dass von der Integration der Forschung in die Bibliothek beide Seiten profitieren: Die Forschung von dem riesigen Datenbestand, dem Kontakt zu ‚echten‘ Nutzerinnen und Nutzern und der Möglichkeit, neue Technologien auf bestehende Bibliotheksservices anzuwenden, die Bibliothek durch eine höhere Innovationsrate und eine stärkere Nutzung ihrer Services.“ heißt es in dem Beitrag.

Die fünf Themenkreise für den nächsten Bibliothekskongress wurden nun veröffentlicht, siehe auch NRW-Blog. Anmeldeschluss für die Einreichung der Vorträge ist der 11.9.2015. „Bibliotheksräume – real und digital“ lautet das Motto.

In der Stadtbibliothek Solingen sind nun auch mehrsprachige, junge Vorlesepaten mit viel Engagement dabei, siehe RP online (via NRW Blog).

Eine tolle Übersicht mit Tipps und Tricks für Bibliotheken (in Engl.), die ein Makerspace starten wollen, entdeckte Fortbildung in Bibliotheken. Es muss nicht immer die teure Technik sein, auch gespendete Elektronik zum Basteln ist angesagt.

Die ETH Bibliothek hat die Nutzungsbedingungen für ihre Bilddatenbank geändert. Ein überwiegender Anteil kann nun kostenfrei heruntergeladen und genutzt werden. Nach den Bedingungen kann man auch filtern (via Inetbib und Schneeschmelze). Die Rechtevergabe für die Dokumente verschiedener Archive sah sich Archivalia an.

Gut gefallen hat mir der Recherchefahrplan der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg, gefunden von Bibliothekarisch.de:

Bücher, in denen Bibliothekarinnen und Bibliothekare eine Rolle spielen, stellte Library Mistress in ihrer Kolumne vor. 🙂 Die akuelle Ausgabe der Büchereiperspektiven, in denen auch diese Kolumnenreihe erscheint, heisst „Go green! Bibliothek und Umwelt!“ (via VÖBBlog).

Gelesen in Biblioblogs (23.KW’15)

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Bibliothekarisch.de hat netterweise auch in diesem Jahr die wöchentliche Blogschau übernommen (20. KW, 21. KW und 22. KW). So hatte ich selbst schnell einen Überblick der aktuellen Themen – ein dickes Dankeschön dafür! Während ich meine jährliche Bibliotheksauszeit genommen habe, gab es tatsächlich ein Jubiläum – 5 Jahre „Gelesen in Biblioblogs“. Infobib hatte daran gedacht und darauf aufmerksam gemacht. Darüber habe ich mich sehr gefreut. 🙂

Zahlreiche Blogbeiträge der letzten Woche drehten sich um Themen, die auf dem Bibliothekartag in Nürnberg behandelt wurden. Eine Übersicht der Beiträge hat wie immer Bibliothekarisch.de gesammelt.

Auf neue Vorschläge für Aktionen in Bibliotheken machte das Netzwerk Bibliothek aufmerksam, z.B. das Leseförderportal Onilo (via NRW-Blog). Ebenfalls im NRW-Blog findet man Tipps zur Bibliotheksarbeit mit Flüchtlingen.

Sind Science 2.0-Tools eine Konkurrenz für Bibliotheken? Der Beitrag im ZBW-Mediatalk geht offen mit kritischen Entwicklungen um und zeigt Chancen auf.

Ein Podcast über Open Educational Ressources und Bibliotheken veröffentlichte das Hochschulforum Digitalisierung, siehe Netbib und Fortbildung in Bibliotheken.

Die Entscheidung zur geeigneten Creative-Commons-Lizenz soll dieser Baum erleichtern (via Netbib).

„Wie könnt ihr eigentlich so arbeiten?“ fragte Schmalenstroer.net und erläuterte, wie ein Computerarbeitsplatz aussehen sollte.

Schon 3.500 V. Chr. klemmten sich die Sumerer ein „Tablet“ unter den Arm, welches eindrückte Symbole enthielt. Das Tablet im Wandel der Zeiten zeigte eine Infografik, siehe Bibliothekarisch.de.

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8. Juni 2015 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’14)

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Über ihre Erfahrungen zur Entwicklung einer Social-Media-Content-Strategie für Öffentliche Bibliotheken im Rahmen der Initiative „Lernort Bibliothek NRW“ berichtete P. Büning im NRW-Blog. Auf die Bildergeschichten (angekündigt als Fazit 3) darf man schon gespannt sein.

Die Diskussion um die Sonntagsöffnung – genauer: die Bedeutung von öffentlichen Bibliotheken für die Gesellschaft -, und hier vor allem die Reaktion des Bundesvorstandes des BIB (konkret: Tom Becker) ging derweil in die nächste Runde. Ben Kaden von Libreas störte dabei vor allem die Sicht auf den Bibliotheksnutzer als Kunden und ein „einfältiger Popularisierungsdrang“. Interessant waren auch die Kommentare bei Netbib.

Auf das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main wies NRW-Blog hin. Demnach ermöglicht ein Facebook Share-Button auf der Internetseite automatisch das eingeschränkte Nutzungsrecht beim Teilen in diesem Netzwerk für Überschrift, Quelle, Kurztext & Miniaturbild in Facebook. Dazu muss man diesen Button allerdings benutzen. Problematisch kann es für den Webseitenbetreiber werden, wenn dieser selbst gar nicht Rechte (z.B. am Bild) für diese Nutzung hat, schrieb Rechtsanwalt C. Solmecke.

Kursmaterialien für öffentliche Bibliotheken stellte das Medienkompetenzportal NRW  bereit (via NRW-Blog). An Alltagsbeispielen, wie der Reiseplanung oder einer Prüfung der Nebenkostenabrechnung, werden Recherchestrategien vermittelt.

In Dänemark versuchen die Bibliotheken nun aktiv im E-Book-Bereich Fuss zu fassen, lösten sich vom kommerziellen Anbieter (EBIB wird seinen diesbezüglichen Service einstellen) und bieten die E-Books auf einer eigenen Plattform an (siehe Bibliotheksportal, via NRW-Blog).

Die deutschsprachige Landschaft der Publikationsserver wurde im „2014 Census of Open Access Repositories in Germany, Austria and Switzerland“ ermittelt. Libreas Blog nahm dies zum Anlass für einen Blick auf die geschichtliche Entwicklung der Repositorien in diesem Gebiet von 1991 bis 2013.

Auf „Open content – a practical guide to using creative commons licences“ (Autor: Till Kreutzer) erschien nun überarbeitet, in englischer Sprache, basierend auf der deutschsprachigen Broschüre von 2011, mehr dazu im Blog Wikimedia (via Netbib).

„Der Bibliothekar als Leser“ heißt der Titel der Weihnachtsgeschichte 2014 im Blog Bibliothekar.de von Rainer Pörzgen. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’14)

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Papiergeflüster erläutert in einem Podcast die Onleihe (via Bibliothekarisch.de). Doch nicht jeder Verlag stellt seine Bücher dafür bereit. Nach einer kurzen Erläuterung zur Erwerbung von analogen Büchern und der Bibliothekstantieme (2010: 4 Cent pro Ausleihe), eröffnet ein Beitrag in Librarian in Residence tatsächlich, dass der Verlegerausschuss an ca. 1 Euro Gebühr pro Ausleihe denkt. Ebenfalls im Blog des Goethe-Instituts sprach E. Kummrow mit der Leiterin der virtuellen Zweigstelle der Public Library Cleveland und Koordinatorin im Verbund Clevnet über elektronische Medien in Bibliotheken.

Wenn Forschungsdaten bereit gestellt werden, sollte auch die Zitierfähigkeit garantiert werden. Deshalb empfiehlt Wisspub.net in einem Beitrag zu Forschungsdaten Infrastrukturen und Services bereitzustellen.

Über seine praktischen Erfahrungen bei der Veröffentlichung seiner Dissertation schrieb Markus Neuschäfer einen ausführlichen Blogbeitrag, inklusive einer Checkliste, welche Fragen man sich in diesem Zusammenhang stellen sollte (via Archivalia).

In einem Video erklärt die Transferstelle für OER (Open Educational Resources) worauf man bei der Verwendung von Bildern mit Creative Commons Lizenzen achten muss (via Archivalia & Bibliotheca Althonensis).

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft appelliert an die Wissenschaftler, offene Lizenzen zu verwenden und stellt die unterschiedlichen Varianten dar. Derweil hat Creative Commons eine Infografik herausgebracht, die den aktuellen Stand der Nutzung solcher Lizenzen zeigt, siehe Netzpolitik.org.

Margareta Lindner zeigte in einem Gastbeitrag bei Bibliothekarisch.de in einer kleinen Fotostory Eindrücke ihres Besuches bei der Internationella biblioteket und Stockholms Stadsbibliotek in Schweden – schöne Fotos.

Mit dem Design von Bibliotheken beschäftigt sich auch eine Diashow von BCI Libraries, die Bibliotheksmöbel anbieten (siehe Bibliothekarisch.de).

Eine lustige Fotomontage aus der „National Geographic“ (Oktober 1995) hat Haferklees Ausblicke ausgegraben. Es zeigt den Schimpansen Archie vielfach im Lesesaal der Athenaeum Bibliothek in Boston (wie der Hintergrundbericht erklärt). 😉

Written by lesewolke

24. November 2014 at 08:00