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Gelesen in Biblioblogs (8.KW’15)

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KundInnenorientierung – eine Verbesserung für die Bibliotheksbesucher oder mehr Aufmerksamkeit für die Bibliothek? Ultrà Biblioteka zeigte am Formulierungsbeispiel der Projektziele eines Bibliothekartagsabstracts, wo die Unterschiede liegen. An dem Beitrag von Rafael Ball in der Festschrift zum 65. Geburtstag von Dr. Rolf Griebel, in dem der Autor erklärte, warum sich die  Leser zu Kunden entwickelt haben, hat Ultrà Biblioteka ebenfalls einiges auszusetzen.

Das Projekt „Lokale Medienkompetenz-Netzwerke für Familien“ hat nun in einer Broschüre die Ergebnisse veröffentlicht. Am Beispiel von lokalen Netzwerken verschiedener Institutionen wurde eine Checkliste erarbeitet und praktische Anwendungen vorgestellt (via NRW-Blog).

Prof. Dr. Roland Jost erläuterte in der Reihe „Beiträge zur Leseförderung in der Jugendarbeit“, warum Comics sich für die Leseförderung eignen (via NRW-Blog).

Auf die nun online verfügbaren Materialien und Videomitschnitte zur Fachtagung „Digitale Medien: Chancen für das Lesen“ verwies NRW-Blog.

Mit der E-Book-Leihe in Europa befasste sich eine Studie des Beratungshauses Civic Agenda in Zusammenarbeit mit den Bibliotheksverbänden von Belgien und den Niederlanden (via NRW-Blog).

ZBW-Talk stellte in der letzten Woche das EU-Projekt EEXCESS vor. Diese Empfehlungssoftware will in ersten Testanwendungen automatisch passende Fachliteratur anbieten, während man in Google Docs oder WordPress Texte verfasst.

Klaus Graf beschwerte sich in Archivalia über Katalogisierungsregeln, die nicht genau erkennen lassen, was denn nun auf dem Titelblatt steht und nach denen meist nur ein Herausgeber angegeben wird. Letzteres kann übrigens zu Irritationen bei der Suche führen, wenn die Reihenfolge der Herausgeber bei den unterschiedlichen Auflagen nicht identisch ist.

Netbib bietet eine Sammelbestellung für einen USB-Stick an, der wie ein Katalogkasten gestaltet ist. Witzige Idee! 😉

Written by lesewolke

23. Februar 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’14)

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Buchähnlich oder doch nur eine Textdatei? Mario Sixtus war auf einer unterhaltsamen und etwas verwirrenden Suche nach einer Definition für das E-Book (via  Netbib).  Auf den aktuellen Test von E-Book-Readern und einen Beitrag zum Angebot von E-Book-Shops in der C’t 25/2014 wies VÖBBlog hin.

10 Jahre Open Access Initiative – Eine Zwischenbilanz für die Schweiz“ lautet der Titel der 70. Churer Schriften zur Informationswissenschaft, online verfügbar. Archivalia nörgelte dazu, dass die Hochschule in Chur selbst kein Institutionelles Repositorium zur Verfügung stellt.

Im Editorial der frisch erschienen Ausgabe 2/2014Perspektive Bibliothek“ resümieren Jochen Apel & Martin Hermann aus den Erfahrungen der letzten Online-Hefte: „Open Access funktioniert tatsächlich!“, weitere interessante Themen dieser Ausgabe: Webinare, Führungsstile und Altbestand 2.0.

Die Landesregierung förderte das neue Internetportal zum Thema Bibliothek & Schule, welches Ende Oktober online ging (via NRW-Blog).

Es gibt auch noch gedruckte Literatur, und Nässe mag die gar nicht. Weil das Dach der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität in Berlin-Mitte undicht ist, hat es reingeregnet: Schimmel war die wenig überraschende Folge. Nun soll der überwiegende Teil vernichtet werden. Das ging sogar durch die Presse. Die FAZ und die Welt berichteten über den Skandal. Mit einer Stellungnahme wehrte sich die HU Berlin gegen die Vorwürfe (via Netbib).

Platz- und Disziplinprobleme fürchtet die Bibliothek der islamischen Aligarh-Universität (AMU) im Bundesstaat Uttar Pradesh (Indien) und sperrt Bachelorstudentinnen einfach aus, schrieb Spiegel online (via Netbib).

Ganz andere Sorgen hatten die BibliothekarInnen beim Comic-Workshop an der 9. Comfor-Tagung: „Steht der Batman unter B oder M?“ . Klar, in Bibliotheken stellt sich nun mal die Frage, wie sortieren: Autor oder Titel? Doch auf Außenstehende wirken solche und ähnliche Diskussionen befremdlich. Charlotte von Bauzern ließ uns im CulturMag an ihren Beobachtungen teilhaben (via Netbib). Ein echtes Lesevergnügen! 😉

Gleich noch etwas für Insider: Die Verknüpfung verschiedener Ausgaben und Auflagen mittels Bibkeys erläuterte Oliver Flimm im OpenBibBlog.

Beenden wir diese, etwas problembeladene Woche mit einem netten Beitrag zu Buchrekorden von Abebooks: der Langzeit-Bestseller, der längste Satz, der meistübersetzten Roman, das teuerste Buch und und und … (via VÖBBlog).