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Posts Tagged ‘Computerspiele

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’17)

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Die Ausgabe 1/2017 der Zeitschrift o-bib mit dem Schwerpunkt Informationskompetenz ist erschienen. Zwei weitere interessante Aufsatztitel lauten „Workflows zur Bereitstellung von Zeitschriftenartikeln auf Open-Access-Repositorien – Herausforderungen und Lösungsansätze“ und „Erste Erfahrungen mit RDA an wissenschaftlichen Universalbibliotheken in Deutschland – Ergebnisse aus Fokusgruppengesprächen mit Katalogisierenden„.

Ein Beitrag des Goethe-Institutes widmete sich Computerspielen als Mittel zur Verbesserung der Informationskompetenz. Insbesondere wird auf „Lost in Antartica“ eingegangen, welches den 3. Preis beim Best-Practice-Wettbewerb Informationskompetenz gewann. In Deutschland gibt es demnach bisher nur „kleinere spielerische Elemente in verschiedenen Online-Tutorials, aber eigenständige Spiele existierten in diesem Bereich nur sehr wenige.“. Das bekannteste Spiel mit Bibliotheksbezug ist laut Fortbildung in Bibliotheken der Klassiker Letterheinz.

Und wie sieht es mit dem Einsatz digitaler Methoden und Medien in Schulen aus? Die Deutsche Telekom Stiftung untersuchte dies in einer Studie, die nun online ist – Schule digital – der Länderindikator (via Fachstelle ÖB NRW).

Eine ausführliche Rezension zum „Praxishandbuch Digitale Bibliotheksdienstleistungen“ verfasste Text & Blog. Theoretische Erläuterungen werden mit Beispielen aus der Praxis belegt. Eine große Rolle spielt die Kommunikation. Dabei kommt auch Social Media nicht zu kurz.

Libreas Blog sah sich einen Artikel von Jens Klump zur Kultur der Veröffentlichung von Forschungsdaten an. Demnach ist das Interesse vor allem in Fachgebieten vorhanden, die gemeinsam forschen und bei denen der Erkenntnisgewinn im Vordergrund steht. Bei einzelnen Urhebern, die mit ihren Publikationen vor allem ihre Reputation stärken wollen, ist die Motivation zur Publikation der zugrundeliegenden Daten dagegen geringer.

„Makerspace, Gaming, Qi Gong – die Bibliothek als Dritter Ort“ so heißt ein Beitrag im Blog der Fachstelle ÖB NRW über das Veranstaltungsangebot der Stadtbibliothek Kreuztal. Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V. stellte in einem Video das Projekt „Wie kommt das W in den Baum? Eine Buchstabenreise durch Potsdam“ vor, siehe Fachstelle ÖB NRW. Internationalen Leseförderungsprojekten widmete sich das Heft 1/2017 der Zeitschrift Büchereiperspektiven (via VÖBBlog).

Corvus Corax heidelbergensis ergänzte „Mein Zukunftsbild einer Bibliothek“ von 2010 mit neuen Wünschen und Erkenntnissen.

Ist die Existenz von Bibliotheken (vor allem öffentlichen) besonders Menschen wichtig, die eher weniger finanzielle Mittel zur Verfügung haben? Karsten Schuldt geht in seiner Online-Publikation auf e-LiSArmut und Bibliotheken: Anmerkungen zu einer notwendigen Diskussion“  dieser Frage nach (via BibTexte).

Leihscheine ihrer Urgroßmutter, die Nutzerin der Preußischen Staatsbibliothek war, fand Angela Heider-Willms in einem alten Buch und fotografierte sie für das Techniktagebuch (via Netbib). Tipps zur richtigen Aufbewahrung von Dokumenten, Fotos und Büchern hatte Familia Austria (via Archivalia).

Einen Bericht mit tollen Fotos über die Bibliothek der Akademie der Bildenden Künste Wien veröffentlichte Books in Vienna (via VÖBBlog).

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’16)

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Was machen Bibliotheken mit gesellschaftlichen Konzepten, die sie bei der Ge- und Umgestaltung eigener Angebote nutzen? Karsten Schuldt ging in Bibliotheken als Bildungseinrichtung schaute sich verschiedene Konzepte (z.B. Dritter Ort, Kompetenz, Interkulturelle Bibliothek, Makerspace) an und meinte „Vielmehr wäre es nötig, zu verstehen, was Bibliotheken zu Konzepten addieren, was sie streichen und was sie (wie) uminterpretieren, bevor sie in die bibliothekarische Diskussion aufgenommen werden.“

Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf eine Studie der TU Braunschweig (Zusammenfassung beim idw), die die Auswirkungen von Pokémon Go auf die Spielerinnen und Spieler untersuchte.

Eine Übersicht der urheberrechtlichen Schranken der EU-Länder zeigt die Karte Copyright Exceptions (via Archivalia).

Auf Visual Hunt, die Metasuche nach CC-lizenzierten Bildern machte Netbib aufmerksam, auch wenn sich die Begeisterung im Blogbeitrag in Grenzen hielt. „Selbst fotografieren wäre besser, […]“ meinte jplie. Trotzdem vielen Dank für den tollen Tipp!

Im Online-Katalog der Büchereizentrale Niedersachsen kann man jetzt bei der Suche nach DVDs und Computerspielen auch nach Sprachen und Untertiteln suchen, siehe NRW-Blog – eine Verbesserung für fremdsprachige und hörgeschädigte Nutzer. Die Landesfachstelle München bietet eine überarbeitete und nach Themenkreisen sortierte Empfehlungsliste für Zeitschriftenabos für öffentliche Bibliotheken an (via NRW-Blog).

Auf Beiträge zur Informationsvisualisierung und dem Kompetenzprofil in der frei verfügbaren Ausgabe 1/2016 Young Information Scientist machte VÖBBlog aufmerksam. Außerdem ist auch der Artikel „Impactmessung, Transparenz & Open Science“ von Ulrich Herb dort enthalten.

Freies WLAN bleibt ein rechtliches Problem in Euorpa. Archivalia verlinkte auf Beiträge zur jüngsten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes.

Das Erlernen des Lesens und Schreibens hat eine lange Geschichte. Ein Beitrag bei Science ORF.at geht insbesondere auf die Entwicklungen in Österreich ein (via VöBBlog & Archivalia). Neben den Lernmethoden spielten auch politische Einflüsse bei der Gestaltung von Fibeln eine Rolle.

Zehn Gründe, BibliothekarInnen zu lieben“ zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de. 😉

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19. September 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’16)

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Handverlesen – die Stadtbibliothek Osnabrück lässt Leserinnen und Leser Büchertipps geben. Dafür kann eine Karte aufgefüllt und ins Buch gesteckt werden, welche dann von anderen Nutzern hoffentlich entdeckt wird. Auf einer Internetseite und bei Facebook werden diese Empfehlungen ebenfalls veröffentlicht (via Netbib).

Könnten Roboter Routineaufgaben in Bibliotheken übernehmen? ZBW Mediatalk ging dieser Frage nach und dabei auch auf Herausforderungen und Risiken ein.

Eine Sammlung deutscher Gerichtsurteile zum Bibliotheksrecht stellten die Studierenden des Departments Information der HAW Hamburg zusammen (via Netbib).

Die Analyse der Harvard Library zum Umstieg bei Zeitschriften auf Open Access sah sich wisspub.net an (siehe auch VÖBBlog).

Passend zu den Olympischen Spielen veranstaltete das Bibliotheksteam der Universität von Dayton (Ohio) eine Bibliotheksolympiade mit Bücherweitwurf, Bücherwagenrennen, Zeitschriftenbände balancieren usw. Programming librarian bloggte in Bild und Text darüber. Netbib fand den Umgang mit den Büchern dann doch etwas brutal. Na, man sollte dafür vielleicht Medien nutzen, die ausgesondert und nicht im Tausch gewünscht wurden. 😉

Bibliotheksratte hat sich zwar mit dem Pokémon-Fieber infiziert, sich aber trotzdem einen realistischen Blick auf Bibliotheken als Pokémonstop erhalten.

Das ist doch mal eine nette Art, Leute aus dem Bibliotheks- und Medienbereich vorzustellen: „Auf einen Espresso mit …“ im Blog der Büchereien Düsseldorf.

Videos mit Rankings der schönsten und größten Bibliotheken hat Bibliothekarisch.de gefunden.

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’16)

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„Platzticker“, „Platzfinder“ oder „Arbeitsplatz-Ampeln“ – in der Prüfungszeit sind die Studierenden auf der Suche nach freien Plätzen in den Hochschulbibliotheken. Die genannten Angebote sollen dabei helfen, mehr dazu bei Netbib.

Ganz andere Nutzerinteressen beschäftigen die ÖBs. Die Jagd nach den Taschenmonstern ist in vollem Gange und macht auch vor Bibliotheken nicht halt, oder doch?! Die Bibliothek in Nordenham wurde damit berühmt, ihre Einrichtung zur Pokémon-freien Zone zu erklären. Das sorgte für heftige Diskussionen in den Netzwerken und bei Inetbib. Ultrà biblioteka ist kein Freund von „kommerziellen Hypes„, Archivalia titelte „Bibliothek als Spaßbremse„. NRW-Blog meinte, dass man die Monsterjäger nicht ernsthaft vom Spielen abhalten und daher diese „Welle“ auch für die Bibliothek positiv nutzen könne. Im Beitrag sind Ideen für Bibliotheks-Knigge und Informationskompetenz-Veranstaltungen speziell zur Nutzung des Spieles enthalten. Beachtenswert sind außerdem die rechtlichen Erläuterungen des Blogs der Schwenke Rechtsanwaltskanzlei, die auch bei eventuellen Verboten gelten (Stichwort: Nutzung des Logos).

Fandom und Fast Casual als ALA-Trendthemen, auf die NRW-Blog einging. Es bilden sich Fangemeinden (engl. Fandom) für Figuren und Welten, die oft einen literarischen Ursprung haben und verfilmt wurden. Die Vernetzungsmöglichkeiten über das Internet fördern diese Entwicklung enorm. Könnten es auch Zielgruppen für Bibliotheken sein? Fast Casual, aktuell ein Erfolgsrezept einer Restaurantkette, steht für „qualitativ hochwertige Services die unter geringem Zeitaufwand abgerufen werden können„.

Ein StrategiepapierAttraktive Bibliotheken für die Metropole Berlin“ veröffentlichte Ultrà biblioteka und freut sich Meinungen und Kommentare. Ein Interview mit Sonja Bluhm, Dozentin der Fortbildung „Den roten Faden finden – Wir entwickeln eine Bibliotheksstrategie“, führte die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW, siehe NRW-Blog.

Tipps und Tricks für die Erstellung von Infografiken mit MS Powerpoint hat MonitoringMatcher, via NRW-Blog. Eine Linkliste zu weiteren Tools ist ebenfalls im Beitrag enthalten.

 

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25. Juli 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’16)

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Das Pokémon-Fieber macht auch vor Bibliotheken nicht halt. #Bibliotheken online erklärte daher, „wie man Pikachu für Bibliotheksmarketing nutzt„. Christoph Deeg schrieb in seinem Blog ebenfalls ausführlich über die Taschenmonster und gab viele praktische Tipps für Bibliotheken.

Die Ausgabe 1/2016 der Zeitschrift „Informationspraxis“ ist online und enthält Beiträge zum Lernort, Open Educational Ressources, Videospielturnieren, Roving Librarian u.v.m. Wer mal schnell auf dem Smartphone in die Zeitschrift  „BuB“ schauen möchte, kann dies jetzt mit der neuen App tun, siehe auch NRW-Blog. Für Mitglieder des Berufsverbandes BIB e.V. ist die Nutzung kostenfrei (Anleitung).

Interkulturelle Bibliotheksprojekte findet man bei Twitter unter dem Hashtag #bib4all (via VÖBBlog). Auf eine Literaturliste mit Empfehlungen zu den Themen Migration, Asyl, Flüchtlinge, Kinder, Jugendliche, Erwachsene verlinkte Basedow1764 Weblog.

Das Motto des 106. Deutschen Bibliothekartages 2017 in Frankfurt am Main lautet „Medien – Menschen – Märkte“. Das Call for Papers ist online und enthält Infos zu den Themenkreisen und Terminen (via Netbib).

Umfangreiche Unterlagen, um RDA im Selbststudium zu erlernen, findet man im RDA-Wiki. Neben PDFs gibt es auch Powerpoints mit Text & Ton (via NRW-Blog).

Thomson Reuters verkaufte die Datenbank „Web of Science“ an die Investmentunternehmen Onex und Baring Asia. Ob bzw. welchen Einfluss das auf die Weiterentwicklung der Datenbank hat, bleibt abzuwarten, meinte Medinfo.

Die Entscheidung, welches Buch man als nächstes liest, kann auch von der Zeit abhängen, die man übrig hat. Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigt bekannte Bücher und wie viele Lesestunden man einplanen sollte.

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18. Juli 2016 at 09:14

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’15)

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Über die Kooperation der New Yorker Schulen mit den öffentlichen Bibliotheken berichtete Basedow1764 Weblog. Unter anderem findet eine Zusammenarbeit nur statt, wenn es an der jeweiligen Schule eine Bibliothekarin bzw. einen Bibliothekar gibt.

Auf den WhatsApp-Service der Stadtbibliothek Erlangen verwies Netbib. Eine Internetseite der Bibliothek erklärt, wie es funktioniert.

NRW-Blog begann eine Blogreihe zu digitalen Spielen in öffentlichen Bibliotheken (Teil 1, Teil 2) und verlinkte u.a. auf den Projektbericht der Daddel-Bib in der Stadtbücherei Neukirchen-Vluyn.

Senioren und Tablet-PCs? E-Plus startete gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen ein Projekt dazu (via NRW-Blog). Der Bericht ist nun online.

Sind Sie auf der Suche nach neuen Ideen? Online-Tools für Mindmaps schaute sich Fortbildung in Bibliotheken an.

Schneeschmelze verwies auf die aktualisierte Übersicht der Literaturverwaltungsprogramme (TU München) und berichtete über Entwicklungen bei JabRef und Zotero.

Die Möglichkeiten der Recherche in wissenschaftlichen Bibliotheken erläuterte Jürgen Plieninger in der Checkliste Nr. 39 nicht nur für One-Person-Librarians (via Netbib).

Es gibt ein neues Weblog: Open Educational Resources in Bibliotheken. Es enthält z. B. einen Beitrag mit dem Link zum entsprechenden UNESCO Open Access Curriculum.

Die teuren wissenschaftlichen Zeitschriften und ihr oft eingeschränkter Zugang waren ebenfalls Thema der vergangenen Woche. Archivalia verlinkte auf zwei Beiträge zum Elsevier-Boykott der niederländischen Universitäten, und Springer kappte den Zugriff auf ihre elektronischen Medien für Russland, weil die Subskriptionszahlungen ausblieben, siehe Infobib. Währendessen verkaufte die Max-Planck-Gesellschaft aus unbekannten Gründen drei Living-Reviews-Journale an Springer. Das ließ bei Scinoptica Fragen offen.

So ein Flug durch die Bibliothek hat was! Bibliothekarisch.de entdeckte diesen kleinen Film aus den Lesesälen der Staatsbibliothek zu Berlin.

Es gibt sogar Bibliotheken, die Backformen verleihen, Infobib verlinkte auf einige Beispiele dazu. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’15)

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VÖBBlog verlinkte auf einige Beiträge zum Thema Panoramafreiheit, welche aktuell im EU-Parlament zur Gestaltung einer EU-Urheberrechts heiß diskutiert wird. Bisher ist es in Deutschland laut UrhG §59 (1) „Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Graphik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich wiederzugeben.“ Auch in einigen anderen europäischen Ländern funktioniert dies ähnlich, manche haben allerdings strengere Rechtsvorschriften. iRights.info fasste den aktuellen Stand und mögliche Veränderungen zusammen. Wikipedia Deutschland schrieb einen Offenen Brief an die Abgeordneten des Parlamants. Eine Verschärfung des Rechts würde noch mehr Unsicherheit hinsichtlich der Veröffentlichung von Fotos für alle Privatpersonen und Institutionen mit sich bringen inklusive einem großen Aufwand zur Prüfung bereits erfolgter Bildbeiträge.

Wer auf seine Netzwerke bewirbt, kann auch mal Kritik ernten. Diese Erfahrung machte die Stadtbibliothek Gütersloh und schilderte im NRW-Blog ganz offen die Reaktion auf ihre Aktion, mittels Lesezeichen auf digitale Kanäle aufmerksam zu machen.

Digitale Spielwelten ruft dazu auf, Projekte & Veranstaltungsmaterialien zu diesem Thema auf der ihrer Internetseite teilen (via NRW-Blog). Es stehen bereits einige Projekte und deren Materialien bereit. Ebenfalls um Digitale Spiele geht in der Veranstaltungsliste für das 2. Halbjahr 2015 auf spielbar.de, einer Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung (via NRW-Blog).

Auf die online verfügbare Masterthesis „Kinderbücher der ÖNB“ verwies VÖBBlog. Na, das ist doch auch mal ein nettes Forschungsthema und zeigt laut Abstractvorherrschende politische Strömungen, soziale Verhältnisse, moralische und pädagogische Ansichten der jeweiligen Epoche„.

Dei Deutsche Digitale Bibliothek übernimmt die fast 70 Millionen Datensätze des Portals Bibliotheken, Archive und Museen (BAM), welches Ende Juni 2015 eingestellt wird, siehe b.i.t.online (via Netbib).

Koha.abunchofthings.net berichtete über die Verbesserungen in der Version 3.20.0 des freien Bibliothekssystems Koha.

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29. Juni 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (34.KW’14)

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In der letzten Woche fand der IFLA-Kongress 2014 in Lyon statt. Ausführliche Berichte in deutscher Sprache veröffentlichten BIIstories, Hatori Kibble und Globolibro. Weiterhin wurden Ereignisse der einzelnen Tage in Storifies festgehalten.

Als spezielle Ausgabe zum Horizon Report erschien eine Fassung für Bibliotheken „NMC Horizon Report > 2014 Library Edition“ (Engl.), veröffentlicht vom New Media Consortium.

Ronald Kaiser schaute sich die Digitale Agenda 2014 – 2017 der Bundesregierung an und untersuchte das Dokument auf Inhalte, die für Bibliotheken, Archive und Informationseinrichtungen von Interesse sein könnten, siehe Infonomy Log.

In zwei ausführlichen Beiträgen ging NRW-Blog auf die Frage ein „Warum Games in Bibliotheken gehören?“ (Teil 1, Teil 2).

Die Bayerische Staatsbibliothek kündigte in einer Presseerklärung an, den Betrieb des Portals b2i für die Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften zum Jahresende einzustellen, würde sich aber freuen, wenn es andere Institutionen weiterführen möchten (via VÖBBlog).

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25. August 2014 at 07:15

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’14)

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Das Heft 2/2014 der „Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare“ ist online erschienen (via VÖBBlog). In einem Beitrag wird z.B. eine Postkartenaktion der UB Wien vorgestellt, die versucht, die Bibliotheksnutzer für die alltäglichen Probleme wie Lärm, Taschenverbot usw. auf nette Art aufmerksam zu machen. Dr. Otto Oberhauser hat sich mit der Geschichte und Entwicklung von deutschsprachigen Open-Accesszeitschriften für das Bibliothekswesen auseinandergesetzt. Der Artikel ist übrigens ein guter Einstieg in die aktuelle Inetbib-Debatte um  das Open-Access-Publizieren in den Bibliotheks- und Informationswissenschaften. Ben Kaden fasste diese Diskussion im Libreas Blog zusammen. Ausgelöst wurde der Meinungsaustausch durch die Ablehnung des Projektantrages für die Open-Access-Zeitschrift/Publikations-, Informations- und Kommunikationsplattform EIS – European Information Science.

Jugendbibliothek21 veröffentlichte die Ergebnisse einer Umfrage zum Fortbildungsbedarf in der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit. Für Meinungen und weitere Anmerkungen wurde ein öffentliches Etherpad angelegt.

Die Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken Bayern aktualisierte im Juni 2014 ihre Empfehlungsliste für Konsolenspiele (via NRW-Blog).

Manchmal müssen Anfragen von Nutzern  mit Nein beantwortet werden. Ein Liste für solche Fälle hat die Swiss Army Libary angelegt. Das ist eine „Gute Idee, zur Nutzerforschung …“ meinte Melanie von netzphilosophieren (via Infobib).

Die Bibliothek der Zukunft stellte Tom Gauld in einem Cartoon vor, siehe Bibliothekarisch.de.

In einem ausführlichen Podcast berichtete Sebastian Wilke (Blog LIS Traveler) über seine ersten sechs Monate in Doha und der Arbeit in der Nationalbibliothek von Qatar (Engl.).

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’12)

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Crowdfunding für OPL-Projekte nutzen : Finanzierung, Marketing, Social Networking“  so heißt die aktuelle, umfangeiche Checkliste von Ilona Munique, die sicher nicht nur für OPL nützlich und für alle frei online zugänglich ist (via Blog Service für One-Person Libraries). Beim Crowdfunding wird ein Projekt vorgestellt, für welches eine bestimmte Geldsumme benötigt wird. Finden sich genug Spender, wird das Projekt durchgeführt, ansonsten bekommen sie ihr Geld zurück. Um das Ziel zu erreichen, muss das Projekt aktiv beworben werden und zwar mit allen Kommunikationsmitteln.

NRW-Blog empfiehlt die Seite Spieleratgeber NRW. Denn diese werden neben anderen Medien auch von vielen öffentlichen Bibliotheken zur Ausleihe angeboten. Dort gibt es neben einer Sammlung von allgemeinen Dokumentationen zum Thema Videospiel auch Beurteilungen zu den einzelnen Spielen.

Die Zukunftswerkstatt blickt auf das App-Happening auf dem Bibliothekartag 2012 zurück, listet die vorgestellten Apps für mobile Geräte auf und verlinkt darauf.

TIB-Blog stellt das Fachrepositorium arXiv vor. Bereits 1991 startete Peter Ginsparg dieses Open-Access-Angebot für den Bereich Teilchenphysik. Inzwischen kamen weitere Fachgebiete und Funktionalitäten hinzu.

Das Europäische Parlament verabschiedete nun eine Richtlinie zur Nutzung verwaister Werke, die ausschließlich für nichtkommerzielle Zwecke gilt (via VÖBBlog). Sollte sich jedoch später doch ein Urheber anfinden, kann er Ansprüche geltend machen und den Waisenstatus beenden (siehe auch Futurzone). Um eine Rechtssicherheit zu schaffen, hätte man zumindest keine nachträglichen Ansprüche zulassen dürfen. So ist die Digitalisierung weiterhin ein Risiko.

Auch wenn die deutsche Sprache nicht die bevorzugte Sprache französischer Bibliothekare ist, wie Thomas Colombera meint, schrieb er einen Blogbeitrag zum deutschen Bibliothekswesen (in Französisch). Er stellt dort Vereine und fünf deutsche Blogs vor. Die Zusammenfassung interessanter Blogbeiträge (ähnlich Lesewolke) gibt es übrigens auch für den französischsprachigen Bereich. Cécile Arènes hat diese Aufgabe übernommen.

“Bibliotheken in der Mitte der Gesellschaft. Worauf es ankommt!” war das Thema vom Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg am letzten Samstag an der TH Wildau. Einen Blogbeitrag gibt es morgen bei Lesewolke.

Ein lustiges Video von Bookmans TV hat Bibliotheksratte entdeckt. Dort wurden Bücher als Dominosteine verwendet:

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’12)

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Anti-Acta-Demo am 25.2.12 in ChemnitzSie kämpfen für die Freiheit im Internet gegen restriktive Maßnahmen, die durch ACTA und auf eventuell darauf basierende spätere Regelungen eingeschränkt werden könnten. Netbib verweist auf einen gelungenen Blogbeitrag in Indiskretion Ehrensache, der die Hintergründe und das Lebensgefühl der jungen Leute, die sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen können, erklärt. [Update 07.03.12]: Die ePetition auf der Seite des Deutschen Bundestages kann noch bis zum 22.3.2012 unterschrieben werden.

Der Aufruf zum Boykott hat Elsevier wohl nicht völlig kalt gelassen.  Zumindest ihre Befürwortung der Gesetzesvorlage des Research Works Act hat der Verlag nun zurückgezogen. Das Gesetz sollte verhindern, dass Veröffentlichungen, die im Rahmen von Projekten entstanden sind, die die nationale Fördereinrichtung für Gesundheitsforschung unterstützt, Open-Access-pflichtig sind (via Medinfo).  Diskussionen zu dem Thema gab es auch in der Inetbib.

An dieser Stelle noch ein positives Beispiel aus Deutschland. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat seine selbsterstellten Medien nun unter der Creative-Commons-Lizenz BY 3.0 veröffentlicht und ermöglicht auf diese Weise die weitere Nutzung z. B. in Wikimedia und in sozialen Netzwerken (via Infobib).

Besonders in Bibliotheken sind für viele Benutzer ruhige Bereiche wichtig, um sich beim Lesen und Lernen zu konzentrieren. Hinweisschilder nützen jedoch meistens wenig. Infobib verweist auf ein Gerät, welches Abhilfe schaffen soll: SpeechJammer.

Ein ganz anderes Konzept verfolgt das interaktive Lernsystem HOPSCOTCH (siehe Informationsdienst Wissenschaft). Hier wird das Lernen mit Bewegung verbunden, soll so mehr Spaß machen und effizienter wirken, vor allem beim Pauken von Vokabeln oder Fakten (via Fobikom-Weblog).

Eine interessante Internetseite, die gute Beispiele für die Vermittlung von Informationskompetenz an Schüler sammelt, hat ebenfalls Fobikom-Weblog entdeckt. Auch NRW-Blog fand Arbeitshilfen für ein Recherchetraining. Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein bietet ein Dateipaket mit Arbeitsblättern und Informationsmaterialien zum Munzinger-Archiv an, welches sich ebenfalls an die Zielgruppe Schüler richtet.

Den neuen OPEN-Opac (OCLC) der Stadtbibliothek Paderborn hat Bodo Pohla gestestet und schreibt darüber im Biblioblog.pohla.org. Und wie man vom OPAC-Treffer zum Buch kommt und dabei sogar sein Smartphone nutzen kann, demonstriert das Gebäudemanagementsystem Mapongo, eingesetzt im IKMZ Potsdam (Beitrag hier bei Lesewolke).

Nachdem die Einbindung von Google Maps nun bei hoher Nutzung der Webseite kostenpflichtig werden kann, hat sich Infobib mit OpenStreetMap beschäftigt. In einem Blogbeitrag wird erläutert, wie man seine Bibliothek dort einträgt und in einem weiteren, wie man die Karte auf den eigenen Seiten anzeigt. Ein Dankeschön dafür!

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’11)

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An den Universitätsbibliotheken sind die Erstsemesterführungen in vollem Gange. Worauf kommt es dabei an und wie gelingt es, die Kursteilnehmer zu interessieren? Dieser Frage geht der aktuelle Blogbeitrag bei A growing organism nach. Aufhänger waren die Unterschiede von populärwissenschaftlichen und wissenschaftlichen Zeitschriften. Aber BibliothekarInnen können mehr. Wobei es durchaus Verbesserungspotential gibt, wie die Präsentation zum Berufsfeld BibliothekarIn (von Anne Christensen) zeigt. Darin enthalten ist ein Zitat von Olaf Eigenbrodt, welches es auf den Punkt bringt: „Wer heute Bibliothekarin oder Bibliothekar werden will, braucht Fähigkeiten als Entertainer, Eventmanager und eine gute Portion Selbstironie.“

Ebenfalls mit dem Berufsbild BibliothekarIn setzte sich der US-Amerikaner Sanford Bergman auseinander und fand zahlreiche Kritikpunkte insbesondere hinsichtlich der Zensur,  Kommerzialisierung und den Schlagwörtern der LCSH. Rainer Steltzer hat eine Master-Arbeit zu Sanford Bergman verfasst, die sich Wolfgang Kauders in Plan3t genauer anschaute. Er zitiert daraus einige Stellen, die ihm nach eigenen Angaben „besonderes Vergnügen bereitet haben“.

Christoph Deeg geht in seinem Bericht im Blog der Zukunftswerkstatt über die Gaming-Roadshow noch einen Schritt weiter und meint, dass auch Gaming eine zukünftige Kompetenz von BibliothekarInnen sein sollte. In der Stadtbibliothek Mannheim probierten die Teilnehmer interaktive Computerspiele selbst aus (samt Aufbau), hörten einen Vortrag, diskutierten über das Konzept uvm. Mit einem Bibliotheksdirektor im Boot, der selbst Gamer ist, mussten sich die Mitarbeiter sicher nicht mal dafür entschuldigen, dabei Spaß zu haben. Ein schöner Beitrag mit Fotos, der Präsentation und einem Video.

Wer im Internet aktiv ist, sollte die aktuelle Rechtslage kennen. Prof. Dr. Thomas Hoeren hat sein Skript dazu grundlegend überarbeitet und berücksichtigt in der neuen Ausgabe auch den Bereich Social Media. Die umfangreiche Schrift steht zum kostenfreien Download zur Verfügung (via Bibliothekarisch.de).

Wenn Bibliotheken die Daten ihrer Bibliothekskataloge für die eine weitere Verwertung verfügbar machen möchten, sind auch rechtliche Aspekte zu beachten. Der Leitfaden von Dr. Till Kreutzer Open Data – Freigabe von Daten aus Bibliothekskatalogen geht auf diese Dinge ein (via Inetbib und Infobib).

Der BIX-Bibliotheksindex verfolgt ab 2012 ein neues Konzept (via NRW-Blog). Um den Aufwand bei der Datenabgabe zu verringern, wird jetzt die Deutsche Bibliotheksstatistik genutzt. Außerdem nimmt man vom bisherigen Ranking Abstand und schwenkt auf ein Rating-Verfahren über. Ein Gesamturteil wird es nicht mehr geben.

In den sozialen Netzwerken und Blogs wurde in der letzten Woche ein Filmausschnitt mit einem lustigen Sketch herumgereicht (Link zum NRW-Blog), der zeigt, was passiert, wenn man die Bücher in einer Bibliothek nach Farben und Größen sortiert. 😉

Highlights des 100. Bibliothekartages Berlin 2011

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Viele der zahlreichen Vorträge und Präsentation waren sehr interessant. Über ein paar ausgewählte Beiträge, die ich selbst gehört habe, berichte ich an dieser Stelle schon. Empfehlenswert sind die Linksammlungen der Blogbeiträge zum Bibliothekartag von bibliothekarisch.de und VÖBBLOG sowie die Präsentationen, die nach und nach bei BIB OPUS erscheinen. Die, während des Bibliothekartages erschienenen „Kongress News“ sind ebenfalls online lesbar.

Man konnte jedoch nicht nur Vorträge auf dem Bibliothekartag anhören, sondern noch vieles andere tun. In der Zukunftswerkstatt bot sich die Chance, selbst neue Technikspielereien auszuprobieren, zum Beispiel die Xbox. Ein Zusatzgerät ermöglicht eine direkte Interaktion. Die Figur im Spiel erkennt die eigenen Bewegungen und setzt sie in der virtuellen Umgebung um. So weicht man also vor dem Bildschirm Hindernissen aus, springt darüber, duckt sich und versucht herumfliegende Punkte zu erreichen. Das hat viel Spaß gemacht! This Week in Libraries war ebenfalls zu Gast in der Zukunftswerkstatt. Auf das Video verlinkt Netbib. [Update 03.07.11]: Eine Übersicht der Vorträge mit den entsprechenden Präsentationen, Videos und Fotos der Zukunftswerkstatt ist jetzt ebenfalls online.

Die „Blaue Stunde“ des BIB habe ich auch besucht. Dort trafen sich die Mitglieder des Berufsverbandes auf ein Glas Wein. Ein echtes Highlight war des Festabend im Umspannwerk Kreuzberg, denn Bibliothekare können auch ausgelassen feiern. Man fand kaum Platz auf der Tanzfläche. 🙂

Zum Schluss noch eine kleine Diashow (10 Fotos):

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Was ich sonst auf dem Bibliothekartag 2011 gehört und hier beschrieben habe:

[Update 23.07.2011]: Inzwischen sind weitere Fotos online. Auch die Festschrift zum Bibliothekartag ist erschienen. Frei lesen kann man leider nur das Inhaltsverzeichnis. Nach dem Bibliothekartag ist vor dem Bibliothekartag. Mit einem Video, das Hamburg und seine Bibliotheken vorstellt, wirbt die Hansestadt für den 101. Bibliothekartag 2012 (via NRW-Blog).

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16. Juni 2011 at 06:00

Veröffentlicht in Bibliothekartag 2011

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Gelesen in Biblioblogs (7.KW’11)

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Die Zukunftswerkstatt startete am 15. Februar 2011 ihre Gaming-Roadshow. Der erste Ort war die Stadtbibliothek Köln. Gemeinsam mit ihren Kunden probierten die Bibliotheksmitarbeiter Computerspiele aus, denn diese gehören heutzutage zur Kulturtechnik und bieten durchaus auch Möglichkeiten für die Wissensvermittlung. Wie viel Vergnügen so etwas machen kann, liest man im Blog für digitale Spielekultur.

Über eine Veranstaltung des ekz zur Lobbyarbeit für Bibliotheken in Reutlingen berichtete die Südwest Presse (siehe auch netbib). Hier ging es vor allem darum, sich bei den Politikern besser Gehör zu verschaffen und damit die finanzielle Grundlage für Bibliotheken zu erhalten und zu verbessern. Anhand von Beispielen aus der Wirtschaft zeigte Katrin Schlegelberger in ihrer Präsentation wie Lobbyarbeit funktioniert und gibt ganz praktische Tipps, wie man diese auf Bibliotheken übertragen könnte. Eine gute Form der Lobbyarbeit sind auch öffentliche Auftritte von BibliothekarInnen in den Medien, wie beispielsweise das Fernsehinterview mit Monika Ziller in „Kaffee oder Tee“, gesehen bei bibliothekarisch.de.

Der Artikel „Altes Wissen und dessen moderne Verwaltung“ in der FAZ zeigt die Sicht auf Bibliotheken von gestern und heute aus der Perspektive einer Nutzerin. Sie hat sich so ihre Gedanken darüber gemacht, welcher Aufwand hinter dem Angebot steckt. Bibliothekarisch.de sah sich den Beitrag genauer an und rückte dann doch das ein oder andere gerade.

Der SammelbandBibliotheken heute! – Best Practice bei Planung, Bau und Ausstattung“ ist innerhalb einer Lehrveranstaltung des Institutes für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin entstanden und frei online lesbar. Auf diesen und drei weitere Texte, die von bibliothekarischem Interesse sind (Themen: E-Learning, Wirtschaftlicher Wert von Bibliotheken), verlinkt bibtexte.

Da sich Bibliotheken heutzutage auch für richtiges Zitieren (einen aktuellen Beitrag zu Zitierstilen schrieb Literaturverwaltung & Bibliotheken) und die Vermeidung von Plagiaten einsetzen, Kurse dazu anbieten bzw. auf Tutorien hinweisen (z.B. von LOTSE), erhitzte der Plagiatsvorwurf zur Dissertation von Verteidigungsminister Guttenberg (siehe dazu auch den Spiegel) natürlich die Gemüter. Beiträge dazu finden sich unter anderem bei netbib, Archivalia, Basedow1764 und Text & Blog. In einem eigenen Wiki überprüfen derzeit Freiwillige die Dissertation, und es zeichnet sich ab, dass es sich hier nicht nur um ein bis zwei Sätze handelt, die nicht gekennzeichnet sind, sondern ganze Absätze verschiedener Autoren wörtlich abgeschrieben bzw. minimal geändert wurden! Sollte so ein schwerer Verstoß gegen das wissenschaftliche Arbeiten bei einem Minister keine Konsequenzen haben, kann man wohl keinem Schüler oder Studierenden mehr die Bedeutung der eigenen Leistung plausibel erklären.

Auch Lernort Bibliothek im NRW-Blog war in der letzten Woche wieder aktiv und beschäftigte sich mit Facebook für Bibliotheken. Die Stadtbücherei Münster nahm an dem Pilotprojekt „Lernort Bibliothek“ teil und berichtete über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung von Web-2.0-Aktivitäten.

Infobib meldete, dass die gesammelten Daten aus der Umfrage des Projektes Study of Open Access Publishing (siehe dazu auch Kalenderwoche 3) nun online verfügbar und zur weiteren Verwendung freigegeben  (CC0-Lizenz) sind.

Ganz märchenhaft erklärt die Salt Lake County Bibliothek in ihrem Video, wie man Medien ausleihen kann. Die Bibliotheksbenutzerin begegnet dabei einer Vogelscheuche, einen Blechmann, … . Mehr wird hier aber nicht verraten, einfach mal bei bibliothekarisch.de reinschauen. 😉

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’11)

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Sind Bibliotheken nur noch Orte und neue Medien nebensächlich? Wo liegen die Kernaufgaben, wenn gespart werden muss? Das fragte sich Librarian in Residence in der letzten Woche.  Auch bibliothekarisch.de stellte fest, dass die Anschaffung neuer Medien heute manchmal schon eine Schlagzeile wert ist. Die Bibliotheksdrachen sind sogar über eine ganz außergewöhnliche Aktion zur Rettung einer englischen Bibliothek gestolpert. Um den Erwerbungsetat wenigstens etwas aufzubessern, nehmen manche Bibliotheken extra Gebühren für die Ausleihe von Bestsellern. Das Für und Wider beleuchtete bibliothekarisch.de.

Allerdings sind Bibliotheken ohne Zweifel auch Orte, nämlich Lernorte. Zeit online schickte zwei Reporter los, um Studierende gegen Mitternacht zu fragen, was sie eigentlich um diese Zeit in der Bibliothek machen. Und so schön, wie der Ort Bibliothek sein kann, gerade für BibliothekarInnen ist es durchaus angesagt, diese mal zu verlassen und sich auf eine Abenteuerreise zu den Studierenden zu begeben, à la Indiana Jones eben. Wozu das gut ist, verrät infobib.

Bleiben wir noch etwas beim Lernort Bibliothek. NRW-Blog veröffentlichte den 8. Teil der gleichnamigen Reihe. Diesmal dreht sich alles um Online-Angebote Öffentlicher Bibliotheken und die Aufgabe, „neue Services zu entwickeln, die reale und digitale Welt verbinden.“

In den Büchereiperspektiven Heft 4 von 2010 des BVÖ (Büchereiverband Österreich) heißt das Titelthema „E-Bibliothek – Lesen auf einen Klick″. Die  Artikel beschäftigen sich mit elektronischen Medien und Endgeräten und ihrer Anwendung in Bibliotheken. Bibliothekarisch.de hat sich das Heft bereits genauer angesehen.

Auch PC- und Konsolenspiele zählen heute zu den Medienangeboten von Bibliotheken. Im Zusammenhang mit einer Projektarbeit hat Sebastian Ackermann eine Broschüre für den Einsatz von „Nintendo Wii in öffentlichen Bibliotheken“ erarbeitet, die frei im Internet lesbar ist, gefunden im NRW-Blog. Das ist durchaus nicht nur etwas für die jüngere Generation! Diese ist zwar meistens recht fit im Umgang mit digitalen Geräten. Das trifft jedoch nicht immer auf nötige Hintergrundinformationen zur Datensicherheit und dem Internetrecht zu.  Basedow1764’s Weblog fand einen interessanten Link der Stiftung Warentest mit Unterrichtsmaterialien, die unter anderem auf diese Themen eingehen.

Offene Schnittstellen und Permalinks für die Titelsätze in Bibliothekskatalogen wünscht sich infobib und hat gleich ein paar gute Ideen, was man damit so alles machen könnte.

2004 wurde beschlossen, das Austauschformat für Bibliotheksdaten auf den internationalen Standard MARC 21 umzustellen. Einen Link zu den Testdaten findet man im NRW-Blog.

Auf den Workshop „Beyond the PDF“ in San Diego geht Lambert Heller in seinem Blog Biblionik ein. Thematisiert wird die Weiterentwicklung bestehender Web-Medien, um diese für anerkannte wissenschaftliche Veröffentlichungen zu nutzen. Dazu müssten Literaturverwaltungsfunktionen integriert werden, weshalb sich auch Literaturverwaltung & Bibliotheken mit diesem Beitrag beschäftigt.