Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (22.KW’20)

Das Highlight der letzten Woche war natürlich #vbib20 – also der virtuelle Bibliothekartag 2020! Die Aufzeichnungen der Vorträge werden im TIB AV-Portal online gestellt. Einige Präsentationen, die vorab als Video eingereicht wurden, sind dort schon zu finden.

Das 13. BibCamp soll in diesem Jahr wieder an der FH Potsdam stattfinden. Dort wurde es auch einst eingeführt. Da jedoch keiner weiß, ob im November solche Events mit vielen Leuten möglich sind, gehen die Veranstalter auf Nummer sicher und planen gleich eine virtuelle Barcamp-Version, siehe BibCamp-Blog. Wir sind gespannt.

In spanischen Bibliotheken werden zurückgegebene Bücher zwei Wochen in Quarantäne geschickt, schrieb die F.A.Z. (via Archivalia). Diese Methode verursacht keine Kosten und schadet den Büchern nicht.

Die Studierenden der Veranstaltung „Web Programmierung“ im Studiengang Informationswissenschaften der HdM Stuttgart entwickelten ein Stimmungsbarometer, welches man in Veranstaltungen einsetzen kann (auch in virtuellen). Es ist frei zur Nutzung verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

Klicksafe erstellte eine Broschüre zum Thema Streamingdienste, und wie diese so eingestellt werden können, dass sie auch für Kinder geeignet sind (via Fachstelle ÖB NRW).

Im Blog Medienpädagogik wurde erklärt, wie man selbst Videos mit der freien Software OBS Studio erstellt (via Fortbildung in Bibliotheken). Diese Methode kann man zum Beispiel für eigene Tutorials nutzen.

Der dbv und knb haben die BroschüreBibliotheken und Nachhaltigkeit“ mit herausgegeben (via Fachstelle ÖB NRW). Enthalten sind auch praktische Beispiele.

Aubib befasste sich in der Reihe „Bibliotheken und Tiere“ dieses Mal mit dem Einsatz von Hunden, wie zum Beispiel als Lesehund zur Beruhigung beim Vorlesen.

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2. Juni 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’20)

Nach und nach öffnen einige Bibliotheken wieder. Welche es sind und welche Services bzw. Einschränkungen gelten dabei? Ein Blogbeitrag bei Bibliothekarisch.de listete die Einrichtungen und Bedingungen auf. Wer seine Bibliothek dort vermisst, trägt diese in das Etherpad ein.

Globolibro verlinkte auf einen Bericht der Vereinigung der National Authorities on Public Libraries in Europe (NAPLE), in dem Bibliotheken aus 20 europäischen Ländern ihre Maßnahmen angesichts der Corona-Zeiten darlegen. Leseförderung kontaktlosTotal digital fand geeignete Beispiele für solche Veranstaltungsformate (via Fortbildung in Bibliotheken).

Fortbildung in Bibliotheken fragte sich, ob wir Bekannte aus anderen Bibliotheken vermissen, die wir zwar nur selten treffen (vielleicht nur 1x jährlich auf dem Bibliothekartag), aber die Begegnung trotzdem stets unser Herz erfreute.

Über die Zeit nach der Pandemie machte sich die IFLA in einem Blogbeitrag Gedanken und setzte sich mit 10 wichtigen Fragen auseinander (via Fachstelle ÖB NRW). Beispielsweise wurden die Probleme digitaler Infrastruktur deutlich. Werden diese behoben? Und wie sieht es mit rechtlichen Grundlagen aus, die Digitales manchmal behindern? Im Preprint „Die nächste Pandemie kommt bestimmt“ warf Karsten Schuldt einen Blick in die Literatur zur Katastrophen- und Krisenplanung in Bibliotheken (Zeitschrift „Informationspraxis“, via VÖBBlog).

Man könnte die jetzige Zeit auch nutzen, um neue Veranstaltungskonzepte zu entwerfen. Aubib widmete sich dem Thema Geocaching in Bibliotheken und plant – falls die Bedingungen es erlauben – vier Münchner Einrichtungen einzubeziehen. In einem weiteren Beitrag wird das Prinzip Escape Room erklärt.

Das Heft 1/2020 der Mitteilungen der VÖB ist online erschienen. Unter anderem wird der Journal Club der Universitätsbibliothek Wien vorgestellt und die Aus- und Fortbildung im bibliothekarischen Bereich in Österreich der letzten zwei Studienjahre analysiert.

 

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11. Mai 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’20)

Aubib erfreute uns in der Reihe „Bibliotheken und Tiere“ mit einem netten Beitrag zu Bibliotheksmaskottchen. In den USA ist das total angesagt. In Lebensgröße machen sie Werbung in Einkaufszentren. Die Exemplare in Deutschland haben eher Kuscheltiergröße. Ich oute mich hier als Fan der lustigen Ideen der Stadt- und Kreisbibliothek St. Wendel mit Pekka und Müsli in der Hauptrolle (Beispiel Lagerkoller).

Künstlich sind auch die Roboter in der Helsinki Bibliothek. Mit viel Enthusiasmus erklärte Tom Scott, warum sie durchaus nützlich sind, aber Bibliothekare als Helfer bei der Informationssuche nicht ersetzen, siehe Video bei Bibliothekarisch.de.

Da an Veranstaltungen in Bibliotheken aktuell nicht zu denken ist, gewinnen Online-Lesungen an Bedeutung. Die Fachstelle ÖB NRW erläutert, welche rechtlichen Aspekte dabei bedacht und geklärt werden müssen.

Vor gefühlt sehr langer Zeit, als es noch Veranstaltungen für Bibliotheksleute gab, fand in der Leipziger Stadtbibliothek das 5. Forum Bibliothekspädagogik statt (29. Januar 2020).  Ein kurze Zusammenfassung ist bei Bibliothekarisch.de zu lesen. Im Blog Forum Bibliothekspädagogik sind die Präsentationen und Ergebnisse der Workshops verlinkt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Bibliotheken im Homeoffice: Bibliothekarisch.de hat eine lange Liste zusammengetragen, wofür sie die Zeit bereits sinnvoll nutzen oder nutzen könnten!

Wer schon immer mal richtig über die Arbeitsplatzkultur in seiner Bibliothek meckern wollte und meint, dass in der Coronazeit alles noch viel schlimmer geworden ist (falls überhaupt möglich), hat jetzt die Gelegenheit sein Herz auszuschütten! Karsten Schuldt übersetzte die Umfrage von Kaetrana Davis Kendrick (Medford Library, University of South Carolina Lancaster), um die größten Probleme im deutschsprachigen Bibliotheksraum zu analysieren, siehe Bibliotheken als Bildungseinrichtung.

 

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’20)

COVID-19 bestimmt aktuell das Leben in der Bibliotheksarbeit. Der Fachreferent Patrick Labourdette schreibt nun im Blog der Vorarlberger Landesbibiothek sein Quarantänetagebuch (via VÖBBlog). Die Mark-Twain-Bibliothek nutzt die Zeit für Hörbeiträge im „Tagebuch einer geschlossenen Bibliothek“ (via Netbib). Bis Ende Juni 2020 kann man über 1,4 Mio. E-Books im Internet Archive ausleihen – die National Emergency Library macht es möglich, siehe Netbib. Archivalia wies auf Bibliotheken hin, bei denen man sich online registrieren kann, und Aubib verlinkte auf weitere Quellen.

DeGruyter hat sich einen Relaunch der Internetseite geleistet (via Archivalia) und verwirrt die Leser von Einrichtungen mit Lizenz damit, dass der Buchpreis präsent angezeigt wird, siehe Fachblog der ULB Münster. Eine gute Nachricht gibt es dort aber auch: es lassen sich viele E-Books nun komplett als PDF herunterladen.

Buchseiten bei Google Books lassen sich prima als Bilddatei abspeichern. Dazu muss man den Link der Grafik kopieren, wie bei Archivalia beschrieben, diesen dann im Browser einfügen und Datei / Seite speichern unter.

Es ist zur Zeit nicht nur problematisch, an gedruckte Literatur zu kommen, auch Toilettenpapier ist vielerorts Mangelware. Passend dazu bettete VÖBBlog Videos zu ausgefallenen Papierdesigns ein. 😉

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30. März 2020 at 10:12

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’20)

Das Corona-Virus schränkt natürlich auch die Bibliotheksarbeit drastisch ein. Ein bisschen unheimlich sind solche Geisterbibliotheken ohne Benutzer schon, stellte Bibliophase fest, versucht aber auch positive Aspekte zu finden. Da viele Bibliotheksmitarbeiter zu Hause sind, gibt es nun wöchentlich einen #BibChatDe (immer dienstags, 15-16 Uhr), denn #BibliothekenSindDa, siehe Blog. Bibliophase recherchierte in historischen Zeitungen nach Grippemitteln. Netbib sammelt kostenfreie Kulturangebote. Auch Archivalia hat einige Links dazu im Angebot (u.a. Project Muse). Infoclio empfiehlt Schweizer Geschichtspodcasts (via Archivalia).

Um Texte von Autoren zugänglich zu machen, die in manchen Ländern nicht erlaubt sind, bauten clevere Entwickler diese in das Spiel Minecraft ein und schufen so die Uncensored Library, siehe Aubib.

Wenn man online veröffentlicht, muss man in rechtlicher Hinsicht viel bedenken. Fragen und Antworten gibt dazu der PR-Doktor (via Fachstelle ÖB NRW).

Ja, man kann es Leser schon richtig schwer machen, die Daten Literaturverzeichnisse und Bibliographien zu überblicken und zu nutzen. Ganz konkrete Tipps hat Archivalia.

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23. März 2020 at 09:30

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Gelesen in Biblioblogs (11.KW’20)

Viele Bibliotheken reagieren mit Einschränkungen auf den sich in Europa ausbreitenden Coronavirus. Bibliothekarisch.de listete die entsprechenden Einrichtungen auf. Der BIB e.V. bietet eine Linkliste zum Thema an (via Netbib). Auch in Österreich hat man schon entscheidende Maßnahmen beschlossen, siehe VÖBBlog. Die digitalen Möglichkeiten öffentlicher Bibliotheken stellte Sebastian Pertsch in seinem Twitter-Thread dar, siehe Bibliothekarisch.de.

Vielleicht hat der ein oder andere nun Zeit für Open Educational Ressources. Bei OERinfo findet man einen Beitrag der alle #OERklärt-Videos und dazugehörige Materialien auflistet (via Fortbildung für Bibliotheken). Biboer verlinkte auf E-Book „Unterricht digital“ von Nele Hirsch.

Das Förderprogramm des Deutschen Literaturfonds, welches die Einladung von Autorinnen und Autoren an Schulen und Hochschulen finanziell unterstützen möchte (via Fachstelle ÖB NRW), könnte man sich dann für später vormerken.

Für die Aussage „Der 3. Ort ist tot.”, einem Blogbeitrag in Bibliotheken als Bildungseinrichtung, gibt es eher andere als krankheitsbedingte Ursachen. K. Schuldt überlegte darüber hinaus, was man aus diesem eher gescheiterten Trend lernen könnte, und in welche Richtung wohl die nächsten Trends gehen könnten.

Zumindest virtuell wurde gefeiert: Lesewolke bloggt nun schon seit 10 Jahren (siehe gestrigen Beitrag). Das Blogportal de.hypotheses hatte seinen 8. Geburtstag.

Written by lesewolke

16. März 2020 at 10:00