Lesewolke

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Posts Tagged ‘Creative Commons

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’21)

Die Fachstelle ÖBiB veröffentlichte die Ergebnisse einer Umfrage, die sich an kommunale bayerische Bibliotheken zum Umgang mit Corona wendete (via Fachstelle ÖB NRW). Gefragt wurde unter anderem nach Serviceangeboten wie Click & Collect bzw. Lieferung, Hygienemaßnahmen und die Auswirkungen auf die Arbeit der Beschäftigten.

IRights.info verwies in einem Beitrag auf mehrere Lehrvideos zum Thema Open Access und Creative Commons, die open-access.network in Zusammenarbeit mit Hochschulbibliotheken erstellte (via Medinfo).

Ein Lernvideo-Canvas bietet eine nützliche Vorlage bei Zenodo (OER!), die wichtige Aspekte bei der Videoproduktion berücksichtigt (via Fortbildung in Bibliotheken). Die frei verfügbare Ideensammlung stammt vom Lehr- und Lerntechnologien- (LLT-)Team der TU Graz (Österreich).

„Mehr als 77 Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten“ – so lautete der Titel eines frei verfügbaren E-Books der Universitätsbibliothek der TUHH (via Bibtexte). Von der Ideenfindung über die Recherche bis zum Schreiben – es gibt nützliche Hinweise zu allen Arbeitsschritten.

Gudrun Behm-Steidel erklärte in ihrem Blog die Unterschiede, Vor- und Nachteile des Learner und Performer Mindsets.

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10. Mai 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’17)

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Libreas möchte regelmäßig eine Kolumne zu bibliothekarischer Publikationen veröffentlichen und ruft zur Mitarbeit auf: „Dabei geht es nicht um ausführliche Besprechungen, sondern um kurze Hinweise von wenigen Sätzen. Es geht um einen Überblick: Was ist da? Was sollte rezipiert werden? Was irritiert? Was ist so interessant, dass man es herausheben sollte? Was ist so uninteressant, dass man es getrost vergessen kann?„.

Springer Nature publizierte einen Bericht, der sich mit frei zugänglichen E-Books und ihren Auswirkungen beschäftigt. Demnach werden Open-Access-Bücher 7x häufiger heruntergeladen, zu 50% mehr zitiert und 10x öfter online erwähnt (via Archivalia).

IRights.info erklärt in einem ausführlichen Beitrag mit grafischen Darstellungen, was Creative Commons Zero bedeutet, erklärt, welche Vor- und Nachteile es hat, und gibt Tipps zur Suche (via Archivalia).

Ein Erklärvideo zur Recherche im Karlsruher Virtuellen Katalog zeigt der Informationsbroker Michael Klems bei Youtube, auch zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Das Bundesverfassungsgericht muss nun entscheiden, ob es eine Zweitveröffentlichungspflicht in der Hochschulsatzung geben darf, siehe Pressemitteilung des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg (via inetbib). Die Universität Konstanz hatte diese nach Vorgabe des Landeshochschulgesetzes in Baden-Württemberg in ihre Satzung aufgenommen.

US-Bundesgericht entschied, dass Suchmaschinen und andere Anbieter die Verlinkung zu Sci-Hub löschen müssen, schreibt heise.de (via Archivalia). Die Plattform für wissenschaftliche Arbeiten in Kasachstan sammelt Publikationen ungeachtet der rechtlichen Lage. Dagegen hatten sich die Verlage gewehrt und gewonnen, auch wenn sie die Plattform selbst nicht sperren lassen können. Manche sehen die Open-Access-Aktivistin Alexandra Elbakyan jedoch als Heldin. Sie wurde beispielsweise von der Fachzeitschrift Nature in die Top 10 der Wissenschaft 2016 gewählt, siehe Beitrag bei heise.de.

Mit der Veranstaltungsbezeichnungen, die Werbung für das Lesen von Büchern machen soll, befasste sich Bibcomic in der 421. Episode Bücherzeit. 😉

 

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13. November 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (21.KW’17)

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Im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung versuchte sich Karsten Schuldt an zwei Modellversuchen, welche zeigen sollen, wie Angebote in Bibliotheken entwickelt werden, wo die Ideen herkommen, ob Vorhandenes genutzt bzw. doch eher umgearbeitet wird und wie es mit der Publikation darüber aussieht.

Die Ergebnisse einer Nutzerstudie von Jacqueline Bayer zum Umgang mit Suchvorschlägen wurden in der Zeitschrift Young Information Scientist veröffentlicht (via VÖBBlog).

Das niedersächsische Kultusministerium publizierte Unterrichtsmaterialien, die eingesetzt werden können, um Schüler für einen kritischen Betrachtung von Informationen zu sensibilisieren (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Bundeszentrale für politische Bildung erläutert die Funktionsweise von Twitter und ermuntert dazu, dieses Tool im Bildungskontext einzusetzen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Kathrin Passig geht in einem Beitrag bei iRights.info der Frage nach: „Wozu brauchen wir freie Werke?“ und  dabei auf „Unspektakuläre Kleinstverwendungen“ wie „Sharing, Vermeidung von Ausweichverhalten, Kunst im Alltag und gemeinsames Bearbeiten“ genauer ein (via Archivalia).

Um eine dauerhafte Archivierung geschaffener Werke zu gewährleisten, wurden per Pflichtabgabe Exemplare der Schrift, Schallplatten, CDs usw. an die Deutsche Nationalbibliothek geliefert. Da vieles jedoch zunehmend nur noch online veröffentlicht wird, erschwert dies eine zuverlässige Archivierung. Eric Steinhauer erläutert in einem Interview mit dem Goethe-Institut diese Problematik (via Archivalia) und setzte sich außerdem im Blog Kapselschriften mit dem neuesten F.A.Z.-Beitrag zum Urheberrecht auseinander.

Eine Nummer für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Gunter Dueck erklärt, warum die ORCID hilfreich sein kann (via Netbib).

Im MALIS Projekte-Blog wurde der Aussonderungsassistent für Fachreferenten an wissenschaftlichen Bibliotheken vorgestellt (via Netbib). Anhand der Nutzung von Medien berechnet dieses Tool eine grafische Darstellung und schlägt konkrete Medien zur Aussonderung vor. Aktuell funktioniert dies mit dem ExLibris Aleph System.

BibComic entdeckte in der Alten Pinakothek München das „Bücherstillleben“ und fand dieses Szenario einfach „apokalyptisch“, denn für bücherliebende Menschen ist es nicht unbedingt ein schöner Anblick.

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29. Mai 2017 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’16)

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In der letzten Woche fand die 13. Inetbib-Tagung in Stuttgart statt. Geplant ist ein gemeinschaftlich geschriebener Bericht über die Tagung. Darauf sind sicher einige gespannt. Bei Twitter konnte man schon vorab interessante Themen verfolgen, wie die Premiere der mylibrARy-App, Sacherschließung, Urheberrecht usw. Für viel Aufmerksamkeit sorgte die Checkliste für mehr Openness in Bibliotheken, die von allen Interessierten ergänzt werden kann (via Netbib). Bei dem Projekt geht es darum, Ideen für einfache Maßnahmen zu sammeln, die nicht teuer und in maximal 6 Monaten umsetzbar sind. Wie es zu dieser Idee kam erklären die Vortragsfolien von F. Lohmeier. Nutzen und Risiken bei der Auswahl von Discovery-Lösungen stellte Christof Rodejohann u.a. in seinem Vortrag „In die Zukunft steuern“ gegenüber (S. 8), online bei Slideshare. Vor allem ging er natürlich auf die Eigenentwicklung der SLUB Dresden ein.

Für Aufregung sorgte das Interview mit Rafael Ball in der Neuen Zürcher Zeitung. Unter anderem meinte der Leiter der ETH-Bibliothek Zürich: „Um Inhalte zu finden und zu lesen, brauchen Sie heute eben keine Bibliotheken mehr, weil Sie keine gedruckten Bücher mehr brauchen.„. Zudem wunderte er sich über die Aufregung, wenn Gemeindebibliotheken schließen müssten. Die zahlreichen Kommentare zeigten wenig Verständnis für solche Ansichten. Rudolf Mumenthaler machte in seinen Beiträgen „Sind Bibliotheken überflüssig? Eine Replik“ und „Bibliotheksbranche im Umbruch und Aufruhr“ deutlich, dass diese Sichtweise doch sehr oberflächlich ist und die zahlreichen Aktivitäten der Bibliotheken hinsichtlich neuer technischer Entwicklungen völlig ignoriert. Provokante Äußerungen könnten für interne Diskussionen durchaus ein Anreiz sein, sich über neue Wege Gedanken zu machen, wären aber in einer großen Tageszeitung schädlich. Man müsse befürchten, dass sich die Politik bei Sparmaßnahmen auf solche Experteneinschätzungen beruft. Ben Kaden setzte sich im Libreas Blog ebenfalls mit der aktuellen Rhetorik der Bibliotheksleiters der ETH Zürich auseinander. VÖBBlog meinte zu Balls Äußerungen: „wir leben in einer Zeit, wo es wichtig scheint, in den Medien präsent zu sein und wer zündelt, bekommt seinen Auftritt“ und verlinkte auf das Interview Balls mit dem SRF.

Der dbv veröffentlichte einen Animationsfilm zur Interkulturellen Bibliotheksarbeit. Ohne Sprache absolvieren zwei animierte Figuren einen Bibliotheksbesuch, zu sehen auf der Internetseite des dbv (auch als mp4-Download). In den sozialen Netzwerken sorgte der Film im Bibliotheksbereich eher für wenig Begeisterung. Deutlich mehr positiven Zuspruch bekam die Stadtbibliothek Eberswalde für ihren Werbespot. Wie ich finde, ein toller Film, der Lust auf einen Bibliotheksbesuch macht:

 

Text & Blog empfiehlt den ArtikelSocial Media-Aktivitäten wissenschaftlicher Bibliotheken – Ergebnisse einer Bachelorarbeit“ von Anika Pfützner. Er steht zum Peer Review bei der Online-Zeitschrift Informationspraxis bereit und kann dort kommentiert werden. Ein Erklärvideo bei Bibliothekarisch.de geht dem Phänomen Internettrolls ganz wissenschaftlich auf den Grund.

Eine Orientierungshilfe zum Urheberrecht bei Metadaten verfasste iRights.info. Auch in Bibliotheken werden Dokumente erstellt, verteilt & online veröffentlicht, z.B. für Schulungen oder Veranstaltungen. Durch eine Kennzeichnung  mit CC-Lizenzen wäre eine Weiternutzung möglich, meinte biboer und stellte in einem Blogbeitrag die Varianten dar.

Auch die virtuellen Besuche auf Internetseiten von Bibliotheken zählen für die Deutsche Bibliotheksstatistik (Zählpixelverfahren). Jedoch endet die Kooperation der HdM Stuttgart und dem HBZ Ende März 2016 und es wird nach neuen Möglichkeiten gesucht, schrieb NRW-Blog.

Zum Schluss noch ein bisschen Geschichte. Zettelkataloge findet man kaum noch in Bibliotheken. Einst waren sie eine revolutionäre Entwicklung. Gottfried Wilhelm Leibniz hatte in der Herzoglichen Bibliothek von Wolfenbüttel die Bücher aus dem Katalog einzeln auf Zetteln schreiben lassen und diese alphabetisch sortiert. Die Stuttgarter Zeitung widmete  Leibniz einen ausführlichen Artikel, der auch seinen Zettelkatalog nicht unbeachtet ließ (via Netbib).

Gelesen in Biblioblogs (34.KW’12)

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Das soziale Netzwerk ResearchGate geht eigene Wege um die wissenschaftliche Reputation der Forscher zu bestimmen. In den RG Score fließen alle Aktivitäten ein, die im Netzwerk abgebildet werden, wie Publikationen, Resultate, Grafiken, Rohdaten, die Interaktion mit anderen Forschern, Folgen, Teilen usw. (siehe Scinoptica).

Creative-Commons-Infografik /  Martin Mißfeldt

Creative-Commons-Infografik (anklicken zum Vergrößern)

Eine Infografik zum besseren Verständnis von Creative-Commons-Lizenzen hat Martin Mißfeldt erstellt und mit ergänzenden Erläuterungen veröffentlicht (via Archivalia). Autoren und andere Kreative wünschen sich oft durchaus, dass ihre Werke von Interessierten wahrgenommen und genutzt werden. Und diese tun es eben vor allem dann, wenn sie genau wissen, dass sie es dürfen und was man damit machen kann. Mindestens muss in jedem Fall der Urheber des Werkes genannt und auf die entsprechende Lizenz verlinkt werden. Aber es gibt noch weitere Varianten. Und weil die Grafik selbst auch unter einer Creative-Commons-Lizenz steht, habe ich sie gleich hier Blog veröffentlicht.

Das freut die Hochschulabsolventen: Ein Verlag meldet sich und möchte die Abschlußarbeit publizieren. Doch hier ist Vorsicht angesagt. Es gibt durchaus Verlage, die keinen guten Ruf haben und eventuell sogar auf der Ausschlussliste von Bibliotheken stehen. Worauf man achten sollte, erklärt ein Blogbeitrag der TIB Hannover (via Netbib).

Auf das Digitalisierungsprojekt dilibri der Rheinland-Pfälzischen Bibliotheken machte Lemys Blog aufmerksam. Hier werden Drucke des 16. und 17. Jahrhunderts digitalisiert.

Die Einschätzungen der TeilnehmerInnen des 101. Bibliothekartages in Hamburg sind online und geben ein interessantes Stimmungsbild mit einer bunten Mischung aus Lob und Kritik (via VdB online). Gleich auf Seite 3 wurde die Meinung eines/r Teilnehmer/in aufgeführt, die/der die Preispolitik und den zu geringen Anteil von „Vertretern der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts“ bemängelte: „Im Moment verschrecken Sie vor Allem die ‚Jugend‘ in der Branche und irgendwann verliert die ältere Generation dadurch den Anschluss. Die Welt dreht sich weiter, egal an welchen antiquierten Werten sie festhalten.

Grafik: Martin Mißfeldt, Lizenz CC BY-SA 2.0; Quelle Bildersuche.org

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27. August 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (41. KW)

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Die Augsburger Staats- und Stadtbibliothek hat in ihrer 473jährigen Geschichte schon viel erlebt.  Doch nun droht der Bibliothek mit ihren historisch gewachsenen Beständen das Aus. Einen ausführlichen Beitrag und eine Liste der Artikel zu diesem Thema hat bibliothekarisch.de verfasst. Es gibt bereits eine eigene Internetseite, die zur Rettung der Bibliothek aufruft und um Mithilfe bittet.

Fobikom-Weblog weist auf ein neues Selbstlernangebot für „Professionelle Internetrecherche und Wissensmanagement für Hochschulen″ hin.  In fünf Tutorien werden Möglichkeiten zum „Finden“ und zum „Weiterverarbeiten“ von Informationen vorgestellt.

Nicht nur für Bibliothekare ist der Hinweis von bibliothekarisch.de auf die überarbeitete und ergänzte Version der über 500 Seiten starken PublikationInternetrecht“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren von Interesse.

Wenn man demnächst auf die Abkürzung „PDM“ zum Zusammenhang mit Internetrechten trifft, dann könnte damit „Public Domain Mark“ gemeint sein. Creative Commons hat dieses neue Kennzeichen für gemeinfreie Werke eingerichtet.

Auch elektronische Dokumente und ihre Lesemöglichkeiten waren in dieser Woche wieder ein Thema in den Blogs. So erläuterte der NRW-Blog, was sich hinter den Formatbezeichnungen für E-Books verbirgt, Bibliothekarisch.de hat ein Video der Stadtbibliothek Skokie eingebunden, welches die Funktionsweise des Sony Readers vorstellt, und Jakoblog beschäftigte sich mit Annotationsmöglichkeiten bei PDF-Dokumenten.

Library Revolutions heißt ein Video der Universitätsbibliothek in Kansas, das den Studierenden die Möglichkeiten der Bibliothek näher bringen soll und ganz im Stil des Kinofilms „Matrix“ gestaltet wurde.  I love it! 🙂

Gelesen in Biblioblogs (38. KW)

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Auf zwei interessante Beiträge über das Dateiformat PDF/A weist Archivalia hin.  Olaf Drümmer erklärt, welche  „Wege zum einheitlichen PDF/A-Archiv“ führen und erläutert den Einsatz von XMP-Metadaten bei der Langzeitarchivierung.

Sehr interessant ist auch der Beitrag von Bibliothekarisch.de zum Urheberrecht. Insbesondere geht es hier um das neue Internetangebot der Arbeitsgruppe Urheberrecht der Universitätsallianz Metropole Ruhr.  Speziell für die Bedürfnisse der verschiedenen Anwendergruppen, wie Urheber, Lehrende, Webseitengestalter und Bibliotheken, werden die gsetzlichen Grundlagen leicht verständlich erläutert.

Eigentlich geht es in dem Artikel der BILDblogs (gefunden von Archivalia) eher darum, dass auch Journalisten Bildmaterial mit Creative-Commons-Lizenzen, insbesondere von Wikimedia Commons, nicht ordnungsgemäß verwenden, aber man erfährt eben auch, wie es richtig geht.

Hinweise auf interessante, frei lesbare Online-Publikationen in dieser Woche:

  • E-Books in Spezialbibliotheken : Anbietervergleich für die Bibliotheken der Max-Planck-Gesellschaft / Diplomarbeit von Ulrike Lengauer (gefunden bei bibtexte)
  • Proceedings of I-KNOW 2010 : 10th International Conference on Knowledge Management
    and Knowledge Technologies, Graz, Austria, September 1 – 3, 2010 (gefunden bei Archivalia)

Written by lesewolke

27. September 2010 at 04:00