Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (47.KW’19)

Aubib fasste die Regensburger Konferenz „Reading in a Digital Environment“ in einem Blogbeitrag zusammen. Laut Studien ist beispielsweise die Informationsverarbeitung bei der Nutzung gedruckter Bücher besser als beim E-Reader.

Während sich Bibliotheken viele Gedanken dazu machen, wie man eine Langzeitarchivierung auch digitaler Medien sicherstellen kann, beinhaltet die Digitalstrategie des ZDF eine Löschung von Dokus und Grafiken nach 5 Jahren. Wikimedia, der Deutsche Bibliotheksverband und die Gewerkschaft Erziehung & Wissenschaft wollen sich in einem offenen Brief dagegen aussprechen, schrieb der Tagesspiegel (siehe Archivalia). Auch ältere Medien können länger aktuell sein und Inhalte gut vermitteln.

Allerdings zeigte eine Umfrage an öffentlichen Bibliotheken Nordrhein-Westfalens, dass längst noch nicht alle Bibliotheken schnelles Internet haben, welches eine Voraussetzung für die Nutzung heutiger multimedialer Inhalte (hochauflösende Bilder, Videos, Streaminganbote) ist, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Auch Schweizer Hochschulen verhandeln übrigens mit Elsevier, Springer und Wiley, um Read & Publish Verträge abzuschließen. Wisspub.net analysierte die bisherigen Entwicklungen und stellte den aktuellen Stand dar.

Archivalia meldete, dass das Zeitschriftenfreihandmagazin wieder online ist. Es enthält zahlreiche Inhaltsverzeichnisse geschichtswissenschaftlicher Zeitschriften.

Fachstelle ÖB NRW erinnerte daran, dass ab 2020 in Quittungsdruckern kein Papier mehr verwendet werden darf, welches Bisphenol-A enthält.

Fachbegriffe, die Bibliotheksleute tagtäglich verwenden, erscheinen unseren Nutzern bisweilen etwas fremd. Daher versuchen sie mit ihrem eigenen Vokabular zu erklären, was sie möchten. Bibliophase hat einige lustige Formulierungsbeispiele zusammengetragen. Zugegeben musste ich aber auch über die Ausdrucksweise der Autorin schmunzeln. In der Gegend, wo ich lebe, werden Bücher nämlich ausgeliehen. Da würde es in den Ohren der Bibliotheksmitarbeiter sehr merkwürdig klingen, wenn sie „entlehnt“ zu hören bekommen. Aber seit meiner Reise mit dem BIB nach Wien weiß ich natürlich, dass es in Österreich einfach der übliche Begriff dafür ist. 😉

Written by lesewolke

25. November 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’19)

Im 28. #BibChatDe ging es um „Das Image von Bibliotheken im öffentlichen Bild“. Die Zusammenfassung kann man wie immer im BibChatDE-Blog und die zahlreiche Tweets bei Wakelet nachlesen.

Die Ausgabe 2/2019 der o-bib ist erschienen (via VDB Blog). Neben Tagungsberichten widmen sich Artikeln der Frage, wie man Mitarbeiter zur Weiterbildung motiviert, der Beratung zu Predatory Publishing sowie der Entwicklung von E-Learning-Angeboten durch Studierende der TH Köln ohne viel Geld und Zeitaufwand. Passend dazu verlinkte Fortbildung in Bibliotheken auf die Broschüre „Bildung neu gestalten mit Games“.

Zum Jubiläum Lernort Bibliothek äußern die Coaches ihre Eindrücke. In dieser Folge ist es die freiberufliche Trainerin und Beraterin Julia Bergmann. Luise Wabnitz untersuchte in ihrer Bachelorarbeit die „Influencer-Kommunikation deutscher Bibliotheken“ (via Fachstelle ÖB NRW).

Bei Hamburg University Press ist das Buch „Rechtsfragen bei Open Science“ von Till Kreutzer & Henning Lahmann frei online verfügbar (via VÖBBlog).

Jan-Martin Wiarda berichtete über den aktuellen Stand der DEAL-Verhandlungen. Eine baldige Einigung mit Springer scheint demnach nicht in Sicht zu sein (via Archivalia).

Written by lesewolke

15. Juli 2019 at 10:00