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Gelesen in Biblioblogs (32.KW’21)

Bibliothekarisch.de entdeckte den „Leitfaden zur Nutzung digitaler Tools in Lehrveranstaltungen„. Diese Anwendungen sollen den Teilnehmern kollaboratives Arbeiten und Interaktionsmöglichkeiten in den Veranstaltungen bieten. Die zahlreichen Tools wurden nach ihrer Funktionalität in Audience Response Tools (Interaktion zwischen Dozenten und Studenten, z.B. mittels Umfragen, Feedback u.ä.), Collaboration Tools (gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten, Tabellen usw.), Mindmapping Tools (gemeinsame Erstellung von Strukturen) sowie Design Tools (Erstellung von Präsentationen oder Videos) eingeteilt. Tabellen geben einen Überblick der verfügbaren Funktionen der vielen untersuchten Tools.

In der Ausgabe 3/2021 der o-bib findet man unter anderem einen Beitrag Silke Frank (TH Clausthal) und Frank Salmon (Hochschule Niederrhein, Krefeld) berichteten in einem Interview über ihre Erfahrungen mit publikationsbasierten Rechnungen, die sich aus den DEAL-Verträgen ergeben.

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16. August 2021 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (31.KW’21)

Ende Juli 2021 endete die Möglichkeit, Aufsatz- und Kapitelkopien im Rahmen der Fernleihe elektronisch weiterzuleiten, siehe GBV Verbund-Wiki (via Archivalia). Um auf die Bedeutung dieser Art der Übermittlung hinzuweisen, könnte man sich mit einer Stellungnahme zur Evaluierung des Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetzes per E-Mail an das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wenden.

Im Blog Aus der Forschungsbibliothek Krekelborn setzte sich Michael Knoche mit den DEAL-Verträgen auseinander und trug sieben Gründe zusammen, warum man diese eher ablehnen sollte.

Studierende der Universtität Amsterdam gründeten die Student Initiative for Open Science (SIOS). In einem Beitrag bei ZBW-Talk erläutern sie, warum es wichtig ist, schon von Studienbeginn an Interessierten gute wissenschaftliche Praxis und Open Science nahe zu bringen.

Fortbildung in Bibliotheken entdeckte bei Twitter den Online-KursMit OER lehren und lernen„. Er besteht aus vier Modulen. Im Kurs soll man nicht nur Input erhalten, sondern auch selbst Erfahrungen, Ideen und Fragen beitragen.

Auf der Seite Bibliothekspodcasts findet man eine Übersicht solcher Angebote (via Netbib). Open Source Tools für verschiedene Zwecke sind bei btw aufgelistet (via Netbib).

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9. August 2021 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (47.KW’19)

Aubib fasste die Regensburger Konferenz „Reading in a Digital Environment“ in einem Blogbeitrag zusammen. Laut Studien ist beispielsweise die Informationsverarbeitung bei der Nutzung gedruckter Bücher besser als beim E-Reader.

Während sich Bibliotheken viele Gedanken dazu machen, wie man eine Langzeitarchivierung auch digitaler Medien sicherstellen kann, beinhaltet die Digitalstrategie des ZDF eine Löschung von Dokus und Grafiken nach 5 Jahren. Wikimedia, der Deutsche Bibliotheksverband und die Gewerkschaft Erziehung & Wissenschaft wollen sich in einem offenen Brief dagegen aussprechen, schrieb der Tagesspiegel (siehe Archivalia). Auch ältere Medien können länger aktuell sein und Inhalte gut vermitteln.

Allerdings zeigte eine Umfrage an öffentlichen Bibliotheken Nordrhein-Westfalens, dass längst noch nicht alle Bibliotheken schnelles Internet haben, welches eine Voraussetzung für die Nutzung heutiger multimedialer Inhalte (hochauflösende Bilder, Videos, Streaminganbote) ist, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Auch Schweizer Hochschulen verhandeln übrigens mit Elsevier, Springer und Wiley, um Read & Publish Verträge abzuschließen. Wisspub.net analysierte die bisherigen Entwicklungen und stellte den aktuellen Stand dar.

Archivalia meldete, dass das Zeitschriftenfreihandmagazin wieder online ist. Es enthält zahlreiche Inhaltsverzeichnisse geschichtswissenschaftlicher Zeitschriften.

Fachstelle ÖB NRW erinnerte daran, dass ab 2020 in Quittungsdruckern kein Papier mehr verwendet werden darf, welches Bisphenol-A enthält.

Fachbegriffe, die Bibliotheksleute tagtäglich verwenden, erscheinen unseren Nutzern bisweilen etwas fremd. Daher versuchen sie mit ihrem eigenen Vokabular zu erklären, was sie möchten. Bibliophase hat einige lustige Formulierungsbeispiele zusammengetragen. Zugegeben musste ich aber auch über die Ausdrucksweise der Autorin schmunzeln. In der Gegend, wo ich lebe, werden Bücher nämlich ausgeliehen. Da würde es in den Ohren der Bibliotheksmitarbeiter sehr merkwürdig klingen, wenn sie „entlehnt“ zu hören bekommen. Aber seit meiner Reise mit dem BIB nach Wien weiß ich natürlich, dass es in Österreich einfach der übliche Begriff dafür ist. 😉

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25. November 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’19)

Im 28. #BibChatDe ging es um „Das Image von Bibliotheken im öffentlichen Bild“. Die Zusammenfassung kann man wie immer im BibChatDE-Blog und die zahlreiche Tweets bei Wakelet nachlesen.

Die Ausgabe 2/2019 der o-bib ist erschienen (via VDB Blog). Neben Tagungsberichten widmen sich Artikeln der Frage, wie man Mitarbeiter zur Weiterbildung motiviert, der Beratung zu Predatory Publishing sowie der Entwicklung von E-Learning-Angeboten durch Studierende der TH Köln ohne viel Geld und Zeitaufwand. Passend dazu verlinkte Fortbildung in Bibliotheken auf die Broschüre „Bildung neu gestalten mit Games“.

Zum Jubiläum Lernort Bibliothek äußern die Coaches ihre Eindrücke. In dieser Folge ist es die freiberufliche Trainerin und Beraterin Julia Bergmann. Luise Wabnitz untersuchte in ihrer Bachelorarbeit die „Influencer-Kommunikation deutscher Bibliotheken“ (via Fachstelle ÖB NRW).

Bei Hamburg University Press ist das Buch „Rechtsfragen bei Open Science“ von Till Kreutzer & Henning Lahmann frei online verfügbar (via VÖBBlog).

Jan-Martin Wiarda berichtete über den aktuellen Stand der DEAL-Verhandlungen. Eine baldige Einigung mit Springer scheint demnach nicht in Sicht zu sein (via Archivalia).

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15. Juli 2019 at 10:00