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Posts Tagged ‘Deutsche Bibliotheksstatistik

Gelesen in Biblioblogs (16. KW’19)

Markus Suplicki von der Stadtbücherei Hagen berichtete im Blog der Fachstelle ÖB NRW über seine Erfahrungen im Facebookteam und erläuterte, was besonders erfolgreich war. Demnach ist eine abwechslungsreiche Mischung wichtig, denn langweilen sollte man die Leser nicht. Hilfreich sind Bilder und kurze Videos. Sich von den Ideen anderer inspirieren lassen („Lerne von den Guten“). Geteilte Beiträge haben allerdings eine geringere Reichweite als eigene.

Die vorläufige Deutsche Bibliotheksstatistik 2019 ist online. Bis Ende Juni können Fehler gemeldet werden (via Fachstelle ÖB NRW).

Deutschland will 50 Millionen Euro für Projekte zur Entwicklung von Computerspielen zur Verfügung stellen, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Die NZZ schrieb über das Bibliothekswesen in der Türkei und beruft sich dabei auf Ali Fuat Kartal, den Präsidenten des Vereins türkischer Bibliothekare (TKD), via VÖBBlog. Er beklagte, dass sich in den Kommunen selten Fachkräfte um die Einrichtungen kümmern. Ein schönes Zitat aus dem Artikel “ ‚Eine Bibliothek ohne Bibliothekar ist wie ein osmanisches Soldatenorchester, das man bittet, ‹Schwanensee› zu tanzen‘, kommentiert Kartal. Es geht, sieht aber nicht wirklich gut aus.“.

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23. April 2019 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’18)

Am 1. Januar 2019 startet ein Projekt, welches mit Fördermitteln der DFG ein Zeitungsportal für Deutschland aufbauen wird (via Archivalia). Es „soll mittelfristig alle Bestände digitalisierter Zeitungen in deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen nachweisen”. Dabei sind ein Einstieg über den Kalender, den Zeitungstitel sowie eine Volltextsuche geplant.

Die ETH Zürich verleiht nicht nur Bücher sondern neuerdings auch tragbare Elektrowerkzeuge (Stichsägen, Heißklebepistolen usw.), siehe Video bei Bibliothekarisch.de.

Das HBZ kündigt für die deutsche Bibliotheksstatistik 2018 Veränderungen bei der Erfassung und Darstelltung der Daten an, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Geschichtsstunde für Bibliotheksinteressierte: Im Techniktagebuch erklärte H.-J. Schmidt wie einst das Lochkartensystem der Büchereizentrale Schleswig-Holstein funktionierte (via Netbib). Doch es gab noch eine andere Variante, die allerdings für die Fotoverbuchung einsetzt wurde (siehe Facebookfoto der Stadtbücherei Traunstein). Soweit ich mich erinnere, ging es hier ebenfalls darum, die Karten schnell  zu sortieren. Die noch fehlenden Nummern wurden dann auf der inzwischen entwickelten Filmrolle gesucht. Dort war die Lochkarte gemeinsam mit dem Buch und dem Benutzerausweis abgebildet.

Das DiskussionspapierDigitaler Stress in Deutschland“ wertete die Ergebnisse einer Umfrage zu diesem Thema insbesondere im Hinblick auf das Arbeitsleben aus . Die Überraschung: jüngere Arbeitnehmer sind gestresster. Aber es gibt auch Tipps, die Stressfaktoren zu reduzieren, siehe Fortbildung in Bibliotheken (Zusammenfassung der Studie und weiterführende Links bei idw-online).

Um Kindern besser verständlich zu machen, wie digitale Animation funktioniert, hat die Sendung mit der Maus das Lernspiel „Programmieren mit der Maus“ entwickelt, bei dem man selbst aktiv werden darf, siehe Medienpädagogik (via Fortbildung in Bibliotheken).

Arno Widmann sah sich den Band „Die schönsten Bibliotheken der Welt“ von Massimo Listri an. Er kritisierte im Perlentaucher, dass es hier nur um Bibliotheken der westlichen Welt geht und kann Barocksälen mit vergitterten Büchern trotz der guten Fotos wenig abgewinnen (via Archivalia).  Die Süddeutsche Zeitung stellte 8 sehenswerte Münchner Bibliotheken vor (via VÖBBlog). Dort gibt es natürlich auch viele Bücher. Doch ist das Buch bald tot?! Bibcomic dachte weiter: „Was passiert mit dem toten Buch?“

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26. November 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’18)

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Im Blog der Fachstelle ÖB NRW wurde über die Entwicklung des Konzeptes „Makerspace meets Medienpass“ der Stadtbücherei Ibbenbüren berichtet. In Kooperation mit den Schulen sollen verschiedene Kompetenzbereiche wie Informieren, Recherchieren, Kommunizieren, Kooperieren, Produzieren, Präsentieren, Analysieren und Reflektieren angesprochen werden.

Der „Spartenbericht Museen, Bibliotheken und Archive 2017“ des Statistischen Bundesamtes ist online erschienen, via Fachstelle ÖB NRW. Vor allem wurden hier die Daten aus der Deutschen Bibliotheksstatistik für öffentliche Bibliotheken ausgewertet und in zahlreichen Diagrammen optisch aufbereitet.

Mit dem Besitz elektronischer Geräte und ihrer Nutzung bei der Kommunikation, den Einsatzmöglichkeiten und Einschränkungen digitaler Medien (Urheberrecht) befasste sich Martin Ebner in seiner Präsentation „Brauchen die Studierenden von morgen noch E-Learning?„, siehe Fortbildung in Bibliotheken.

„Mythen der Digitalisierung mit Blick auf Studium und Lernen“ lautet dagegen ein Beitrag von Rolf Schulmeister und Jörn Loviscach (via Fortbildung in Bibliotheken). Sie sahen sich verschiedene Studien an, um zu ergründen, welche Effekte der zunehmende Einsatz digitaler Medien und Methoden bringt. Studierende, die nicht an Präsenzveranstaltungen teilnehmen, freuen sich zwar über das Angebot an Vorleseungsaufzeichnungen, schauen diese aber seltener als anwesende Studierende. Übertreiben sollte man es mit dem digitalen Einsatz nicht. Gleich der erste Satz im Fazit „Studierende bevorzugen überwiegend die klassischen Lehrmethoden.„.

Die TU Dresden startete das Projekt Peer-UpPublikationen und Effizienter Einsatz von Ressourcen in der Universitären Wissensproduktion„, via Infobib. Unter anderem soll dabei den „Vor- und Nachteilen der eingesetzten (technischen) Methode und zur Eignung von Publikationen als Output-Maß für wissenschaftliche Forschung“ nachgegangen werden.

Written by lesewolke

19. Februar 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’16)

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advent-calendar-525684_640Eine Linkliste der diesjährigen über 140 „Mehr oder minder Bibliothekarischen Adventskalender“ veröffentlichte Bibliothekarisch.de. Da ist sicher wieder für jeden etwas dabei. Vielen Dank für diesen tollen Service! Eine schöne Weihnachtsgeschichte veröffentlichte Rainer Pörzgen in seinem Blog Bibliothekar.de. 🙂

Hängt die Qualität eines Buches wirklich davon ab, ob es in einem Verlag veröffentlicht wurde oder nicht?! Ein Blogbeitrag in Veras Welt zeigt die Schwierigkeiten von Selbstpublishern im Belletristikbereich. Oft werden sie bei Verbänden und Preisverleihungen von vornherein ausgeschlossen. Archivalia erinnerte in diesem Zusammenhang an einen eigenen Beitrag, der zeigt, wie viele wissenschaftliche Texte aus rein formalen Gründen nicht ernst genommen werden.

Walther Umstätter meinte in Inetbib, dass Informationskompetenz in heutigen Zeiten auch dazu missbraucht wird, Falschinformationen zu verbreiten. M. Ulmer verwies in dieser Hinsicht auf die Verbreitung von Informationen zum Rahmenvertrag zum §52a UrhG.

Über ihren Besuch der Hartford Public Library in Connecticut berichtete Inka Jessen in Librarian in Residence. Die Bibliothek bietet zahlreiche Serviceangebote zur Integration von Migranten.

Auf einen Beitrag von ÖB_multikulturell zum IFLA/UNESCO- Manifest zur multikulturellen Bibliotheksarbeit verlinkte Netbib. Vorgestellt wird ein Baukasten, der zahlreiche Materialien enthält und kostenfrei heruntergelanden werden kann.

Die Vernetzung von Informationen auf Internetseiten mit der Gemeinsamen Normdatei war das Thema eines Blogbetrags bei Deutsch-Jüdische Geschichte digital (via Archivalia). Dabei kann es gelingen, „die durch die GND (bzw. Entity Facts) gelieferten Informationen (Lebensdaten, Wirkungsorte, Werke, Berufe, in Verbindung stehende Personen …) möglichst nutzbringend und interaktiv sichtbar zu machen.

Wenn das Jahr vorbei ist, werden wieder Zahlen zu Beständen, Nutzern und Serviceangeboten gefordert. Die Veränderungen im Fragebogen der Deutschen Bibliotheksstatistik 2016 listete NRW-Blog auf.

Die Vorzüge von Infografiken zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de. Sie machen Dinge verständlich, überzeugen und prägen sich gut ein.

Mit den Auswirkungen struktureller Änderungen kämpft die Zentral- und Landesbibliothek Berlin, wie der Personalrat berichtete (via Archivalia).Unfreiwilliger Fernsehstar bei der Satiresendung Extra 3 wurde die Universitätsbibliothek Freiburg, siehe VÖBBlog. Dort belegte sie gleich alle drei Plätze der irrsten Universitätsbibliotheken in Deutschland.

Illustration: Pixabay, Public Domain

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’16)

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Stadtbücherei Hilden

Den Titel „Bibliothek des Jahres 2016“ erhält die Stadtbücherei Hilden (via NRW-Blog). In der Pressemitteilung des dbv werden unter anderem ein „neu entwickeltes und aktualisiertes Marketingkonzept mit Bestandsprofil und Veranstaltungskonzept bei klarer Zielgruppenorientierung“ gelobt.

WILA Arbeitsmarkt führte ein Interview mit der Direktorin der Universitätsbibliothek der FAU Erlangen-Nürnberg zum Studium und den heutigen, vielfältigen Aufgaben in Bibliotheken (via vdb-Blog). Eines macht jedoch Kontanze Sölder im Gespräch deutlich: „Wenn jemand nur des gedruckten Buches wegen in einer Bibliothek arbeiten möchte, hat er schon heute ein Problem.

Im Frühjahr 2016 fand in 37 kommunalen öffentlichen Bibliotheken des Regierungsbezirkes Freiburg eine Benutzerumfrage statt (via NRW-Blog). Die Ergebnisse sind online verfügbar.

Globolibro sah sich einen Beitrag von Business Insider UK an, in dem es um die Zukunft der Bibliothek geht – genauer einem Blick ins Jahr 2056. Demnach werden Vernetzung, Beratung und Begleitung weiterhin Aufgaben von Bibliotheken sein.

Das Massachusetts Institute of Technology entwickelte eine Methode mit der man dünne Bücher lesen kann, ohne sie aufzuschlagen. Wie das funktioniert, erklärt ein Beitrag von Science ORF.at (via VÖBBlog).

Viele Werke, die geschützt sind, werden zwar nicht mehr verlegt, können aber wegen den ungeklärten Rechten auch nicht digitalisiert werden. Das erschwert/verhindert die Nutzung. Martin Kretschmar ging in einem Interview mit iRights.info ausführlich auf die Probleme ein (betrifft lt. Beitrag nach 50 Jahren 90% der herausgegebenen Werke) und wünscht sich „eine Regel […], wie man sie aus dem internationalen Markenschutzrecht kennt. Wird eine geschützte Marke eine bestimmte Zeit lang nicht genutzt, kann der Rechteinhaber sie verlieren.″.

Der Börsenverein stellt seine Shop-Plattform Buchhandel.de ein.“ schrieb Buchreport (via Infobib). Die Umsätze des Portals buchhandel.de, welches bereits 1997 initiert wurde, entsprachen nicht den Erwartungen.

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: eine ungleiche Besteuerung gedruckter Bücher, Zeitschriften etc. zu E-Books und E-Journals widerspricht nicht dem Gleichbehandlungsgesetz, siehe Pressemitteilung (via VÖBBlog).

Mit Artikelgebühren in Deutschland befasste sich „A study of institutional spending on open access publication fees in Germany“ von Najko Jahn und Marco Tullney, siehe Telepolis, via wisspub.net.

Folgende interessante Broschüren sind erschienen:

Laut NRW-Blog ist die Gesamtauswertung der Deutschen Bibliotheksstatistik 2015 nun online verfügbar.

Die Landesgruppe Brandenburg des BIB e.V. war Anfang September in sechs großen Wiener Bibliotheken zu Gast. Mein Bericht dazu erschien in der letzten Woche. 🙂

Foto: Fachstellen für Öffentliche Bibliotheken NRW bei Flickr, CC-Lizenz: BY-SA 2.0

 

 

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’16)

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Wir brauchen mehr Geeks und weniger Büchertanten in Bibliotheken sagt @beschruh #inetbib16“ . Dieser Spruch wurde von der Inetbib-Tagung getwittert. Juliane Waack setzte sich damit im Libreas Blog auseinander. Sie konnte diesem Tweet nichts abgewinnen, fand den Begriff Büchertanten zudem frauenfeindlich & schädlich für das Berufsbild und meinte „Die Bibliothek braucht nicht mehr Geeks, sondern sie muss als Arbeitsplatz und als Wissenschaftsbereich attraktiver für intelligente und aufgeschlossene Menschen werden, die sozial und zukunftsweisend zugleich denken können.“

Die Äußerungen von Rafael Ball, die schon in der 6. KW’16 für viel Aufregung gesorgt hatten, zogen auch in der letzten Woche noch einige Statements nach sich. Digithek blog verlinkte die zahlreichen Artikel und Meinungen in einem Blogbeitrag. Beispielsweise ging Christian Gutknecht seinen Blogbeitrag bei Wisspub.net insbesondere auf Balls Beitrag “Total Open Access: the new gospel of scientific communication” ein.

ZBW-Talk berichtete über die EA Annual Conference 2016, die im Januar 2016 stattfand und unter dem Motto „Innovating the Gutenberg Galaxis – The Role of Peer Review and Open Access in University Knowledge Dissemination and Evaluation“ stand.

Die Präsentation (Prezi) „OER in Bibliotheken“ von Kathrin Reckling-Freitag ist online (via biboer). Darin wird erklärt, was Open Educational Ressources sind und wie sie von Bibliotheken eingesetzt werden können. Wie es aussieht, ist mal wieder ein kommerzielles Unternehmen schneller, eine Plattform für freie Lernmaterialien bereitzustellen. Amazon Inspire will demnächst in den USA an den Start gehen (siehe biboer).

Rückwirkend zum 1.1.2015 wird nun auch für Drucker eine Kopiervergütung erhoben (via NRW-Blog). Den Rahmenvertrag, FAQ und das Online-Formular für VG Wort sind auf beim dbv verlinkt.

Die Ländernotiz Deutschland zeigt den die ermittelten Zahlen & Ausgaben im Bildungsbereich für 2015 im Vergleich zu anderen Ländern (via NRW-Blog). Um Zahlen geht es auch bei der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS). Nach dem Ende des BIX haben Deutsche Bibliotheksverband (dbv) und das Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz) eine Expertengruppe ins Leben gerufen, die die DBS um sinnvolle Kennzahlen erweitern soll, siehe  Bibliotheksportal (via NRW-Blog).

Der Lesetipp als Videoclip: 59plus.TV ist ein Online-Magazin, welches sich speziell an ältere Zuschauer und bietet unter anderem 2x wöchentlich einen Buchtipp an (via NRW-Blog).

Written by lesewolke

22. Februar 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’16)

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In der letzten Woche fand die 13. Inetbib-Tagung in Stuttgart statt. Geplant ist ein gemeinschaftlich geschriebener Bericht über die Tagung. Darauf sind sicher einige gespannt. Bei Twitter konnte man schon vorab interessante Themen verfolgen, wie die Premiere der mylibrARy-App, Sacherschließung, Urheberrecht usw. Für viel Aufmerksamkeit sorgte die Checkliste für mehr Openness in Bibliotheken, die von allen Interessierten ergänzt werden kann (via Netbib). Bei dem Projekt geht es darum, Ideen für einfache Maßnahmen zu sammeln, die nicht teuer und in maximal 6 Monaten umsetzbar sind. Wie es zu dieser Idee kam erklären die Vortragsfolien von F. Lohmeier. Nutzen und Risiken bei der Auswahl von Discovery-Lösungen stellte Christof Rodejohann u.a. in seinem Vortrag „In die Zukunft steuern“ gegenüber (S. 8), online bei Slideshare. Vor allem ging er natürlich auf die Eigenentwicklung der SLUB Dresden ein.

Für Aufregung sorgte das Interview mit Rafael Ball in der Neuen Zürcher Zeitung. Unter anderem meinte der Leiter der ETH-Bibliothek Zürich: „Um Inhalte zu finden und zu lesen, brauchen Sie heute eben keine Bibliotheken mehr, weil Sie keine gedruckten Bücher mehr brauchen.„. Zudem wunderte er sich über die Aufregung, wenn Gemeindebibliotheken schließen müssten. Die zahlreichen Kommentare zeigten wenig Verständnis für solche Ansichten. Rudolf Mumenthaler machte in seinen Beiträgen „Sind Bibliotheken überflüssig? Eine Replik“ und „Bibliotheksbranche im Umbruch und Aufruhr“ deutlich, dass diese Sichtweise doch sehr oberflächlich ist und die zahlreichen Aktivitäten der Bibliotheken hinsichtlich neuer technischer Entwicklungen völlig ignoriert. Provokante Äußerungen könnten für interne Diskussionen durchaus ein Anreiz sein, sich über neue Wege Gedanken zu machen, wären aber in einer großen Tageszeitung schädlich. Man müsse befürchten, dass sich die Politik bei Sparmaßnahmen auf solche Experteneinschätzungen beruft. Ben Kaden setzte sich im Libreas Blog ebenfalls mit der aktuellen Rhetorik der Bibliotheksleiters der ETH Zürich auseinander. VÖBBlog meinte zu Balls Äußerungen: „wir leben in einer Zeit, wo es wichtig scheint, in den Medien präsent zu sein und wer zündelt, bekommt seinen Auftritt“ und verlinkte auf das Interview Balls mit dem SRF.

Der dbv veröffentlichte einen Animationsfilm zur Interkulturellen Bibliotheksarbeit. Ohne Sprache absolvieren zwei animierte Figuren einen Bibliotheksbesuch, zu sehen auf der Internetseite des dbv (auch als mp4-Download). In den sozialen Netzwerken sorgte der Film im Bibliotheksbereich eher für wenig Begeisterung. Deutlich mehr positiven Zuspruch bekam die Stadtbibliothek Eberswalde für ihren Werbespot. Wie ich finde, ein toller Film, der Lust auf einen Bibliotheksbesuch macht:

 

Text & Blog empfiehlt den ArtikelSocial Media-Aktivitäten wissenschaftlicher Bibliotheken – Ergebnisse einer Bachelorarbeit“ von Anika Pfützner. Er steht zum Peer Review bei der Online-Zeitschrift Informationspraxis bereit und kann dort kommentiert werden. Ein Erklärvideo bei Bibliothekarisch.de geht dem Phänomen Internettrolls ganz wissenschaftlich auf den Grund.

Eine Orientierungshilfe zum Urheberrecht bei Metadaten verfasste iRights.info. Auch in Bibliotheken werden Dokumente erstellt, verteilt & online veröffentlicht, z.B. für Schulungen oder Veranstaltungen. Durch eine Kennzeichnung  mit CC-Lizenzen wäre eine Weiternutzung möglich, meinte biboer und stellte in einem Blogbeitrag die Varianten dar.

Auch die virtuellen Besuche auf Internetseiten von Bibliotheken zählen für die Deutsche Bibliotheksstatistik (Zählpixelverfahren). Jedoch endet die Kooperation der HdM Stuttgart und dem HBZ Ende März 2016 und es wird nach neuen Möglichkeiten gesucht, schrieb NRW-Blog.

Zum Schluss noch ein bisschen Geschichte. Zettelkataloge findet man kaum noch in Bibliotheken. Einst waren sie eine revolutionäre Entwicklung. Gottfried Wilhelm Leibniz hatte in der Herzoglichen Bibliothek von Wolfenbüttel die Bücher aus dem Katalog einzeln auf Zetteln schreiben lassen und diese alphabetisch sortiert. Die Stuttgarter Zeitung widmete  Leibniz einen ausführlichen Artikel, der auch seinen Zettelkatalog nicht unbeachtet ließ (via Netbib).