Lesewolke

Just another librarian weblog

Posts Tagged ‘Digitalisierung

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’21)

Aktuelle Berichte vom virtuellen World Library and Information Congress findet man im WLIC Newsletter (via Fortbildung in Bibliotheken).

Ein Beitrag in Forschung und Lehre beschäftigte sich mit dem Potenzial der Nutzung sozialer Netzwerke für Wissenschaftler (via MedInfo). Beleuchtet werden die Vorteile (beispielsweise mehr Sichtbarkeit und Zitation) und die Risiken wie negative Kommentare.

Das Brandenburgische Landeshauptarchiv hat einige vergriffene Bände der „Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs“ digitalisiert und stellt diese nun kostenfrei im Internet zur Verfügung (via Archivalia).

Written by lesewolke

23. August 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’21)

Nach einem Vortrag beim #vBIB20 und dem Artikel in der Zeitschrift „Information – Wissenschaft & Praxis“ gibt es die Auswertung der 79 Studien von 2009 bis 2019 zur Nutzung der Räume wissenschaftlicher Bibliotheken nun auch als Poster. „Sie sind auch nicht so überraschend: Die Studierenden wollen vor allem in Ruhe arbeiten.“ – so fasste der Autor Karsten Schuldt im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung sein Ergebnis zusammen.

Für alle, die derzeit wieder die Eintragungen in die Deutsche Bibliotheksstatistik erledigen, bettete die Fachstelle ÖB NRW noch das Webinar von 2019 mit Hinweisen und Erläuterungen ein.

Die JIM-Studie 2020 zur Mediennutzung ist erschienen. Demnach stieg die Internetnutzung der Jugendlichen um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist nicht vor dem Hintergrund der Maßnahmen zur Kontaktreduzierung natürlich nicht verwunderlich. Auch die technische Ausstattung verbesserte sich erheblich, siehe Pressemittelung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (via Fachstelle ÖB NRW).

Wie werden technologische und rechtliche Maßnahmen bei der Digitalisierung genutzt? In einer Umfrage möchte der europäische Verband wissenschaftlicher Bibliotheken LIBER dies ermitteln und Handlungsempfehlungen daraus ableiten, siehe Fachstelle ÖB NRW.

ZBW-Mediatalk listete Konferenzen und Barcamps auf, die 2021 interessant sein könnten.

Regale mit Büchern gibt es jetzt auch virtuell und zwar im Open Library Explorer des Internet Archives. T3N sah sich das – aus urheberrechtlicher Sicht umstrittene – Portal genauer an (via Fortbildung in Bibliotheken).

Wikipedia feierte Mitte Januar den 20. Geburtstag! ORF.at widmete dem Jubiläum Beiträge bei news (via VÖBBlog) und science.

Written by lesewolke

18. Januar 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’20)

Die Öffentlichen Bibliotheken in Österreich müssen wegen den steigenden Infektionszahlen ab dem 17. November schließen, siehe VÖBBlog. Eine Ausnahme bilden die Universitätsbibliotheken.

Die Verleihung des „Deutschen Lesepreises 2020“ war in diesem Jahr digital (via Fachstelle ÖB NRW). Die Gewinner sind in einem Beitrag der Internetseite Buchreport aufgelistet.

Auch das BibCamp 2020 fand als Online-Unkonferenz statt. Die Teilnehmer ließen sich in ihrer Kreativität nicht davon einschränken, siehe BibCamp-Blog.

Biboer verlinkte auf die OERcamp-Webtalks. Insgesamt 50 Online-Seminare sind bis Januar 2021 rund um das Thema Open Educational Resources geplant. Man kann sich die Aufzeichnung auch im Nachhinein anhören.

Die Technik spinnt?! Das funktioniert nicht zeigt, was man machen kann, wenn es bei der Videokonferenz technische Probleme gibt (via Netbib).

Karsten Schuldt hat viele Ideen in seinem Blog gesammelt, was man nach der Corona-Zeit aus dem breiten Spektrum von Nutzungsverhalten bis Arbeitsbedigungen der Beschäftigten unbedingt mal wissenschaftlich untersuchen sollte.

Der Deutsche Bibliotheksverband verfasste eine Stellungnahme zur „Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie in Deutschland“, via Fachstelle ÖB NRW. Gefordert wird u.a. die Aufhebung der Befristung für die Paragraphen 60a ff, eine Regelung für das E-Lending, die klare Nutzungsmöglichkeiten bei Text und Data Mining, Fernleihe für Artikel aus Zeitungen und Kioskzeitschriften.

Im Podcast bei frau fahrenkrog stellte Sabine Wolf das Buch „Smart Libraries“ vor. Am Anfang gab es einen kleinen Rückblick zum Projekt Augmented Reality.

Written by lesewolke

16. November 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’20)

Thomas Hapke, Fachreferent in der Bibliothek der TUHH, verlinkte seine erstellten Videos, Podcasts und digitalen Materialien zum wissenschaftlichen Arbeiten in einem Blogbeitrag.

Frau Schmitz erläuterte in Publisso, was es mit guter wissenschaftlicher Praxis auf sich hat, und wo ein Fehlverhalten beginnt (via Archivalia).

Die Aufzeichnung des Online-Seminars zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung in Bibliotheken ist nun verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

Aubib stellte das Projekt EODOPEN in zwei Videos vor. Hier geht es darum, auf Nutzerwunsch Werke zu digitalisieren. Dabei werden alle rechtlichen Möglichkeiten geprüft (vergriffen, verwaist usw.).

Ab 2021 soll es nun auch möglich sein, in Nature-Zeitschriften Open Access zu publizieren. Die wichtigsten Punkte der OA-Vereinbarung veröffentlichte die Max Planck Digital Library (via medifo).

Die Deutschen Jugendliteraturpreise 2020 wurde vergeben. Buchreport stellte die Gewinner vor (via Fachstelle ÖB NRW).

„Neues aus Siechenstadt“ – Bibliophase widmete sich den Problemen unserer Zeit mit dem Zeichenstift.

Written by lesewolke

26. Oktober 2020 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’20)

Die Library of Congress entwickelte eine Suche – den Newspaper Navigator -, der Abbildungen in Tageszeitungen findet. Bringt ein Suchwort Treffer, dann werden automatisch auch ähnliche Bilder angezeigt. Der dafür erstellte Code ist frei verfügbar, laut Fachstelle ÖB NRW.

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) verlinkte ein Beiheft der DUZ zum Thema Lernräume und Hochschularchitektur (via Fortbildung in Bibliotheken).

Die Landesfachstelle Öffentliche Bibliotheken in Bayern erklärte in 2 Videos die Fernleihe (via Fachstelle ÖB NRW).

Hypotheses machte auf das „Social Media Handbook for Museums & Cultural Professionals“ aufmerksam.

Bitkom untersuchte, wie sich die Nutzung digitaler Angebote seit Anfang des Jahres bei Senioren durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie verändert hat, siehe Buchreport (via Fachstelle ÖB NRW).

Software und Apps, die nützlich für alle sind, die barrierefreie Angebote oder Tools suchen, stellte Chip vor (via VÖBBlog).

Ein Übersicht der zahlreichen Blogbeiträge direkt aus den Bibliotheken findet man in der Bibliothekswelt. Nach einem ersten Test soll diesen Angebot nun beibehalten werden.

Julia Reda befasste sich im Verfassungsblog mit rechtlichen Grundlagen zu Hyperlinks, da dazu demnächst ein Urteil des EuGH erwartet wird (via Archivalia).

Written by lesewolke

5. Oktober 2020 at 09:55

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’20)

Die Fachstelle ÖB NRW machte sich Gedanken, welche Aufgaben Bibliotheken erfüllen, wenn es um eine Weiterentwicklung der digitalen Gesellschaft geht, z. B. die Bibliothek als Kultur- und Lernort.

Ohne IT-Wissen funktioniert die Arbeit in Bibliotheken heute nicht mehr. Anne Christensen regte in ihrem Gastbeitrag bei Effektive Webwork an, unbedingt die Fortbildung und den Wissensaustausch zu fördern: Kurse, Workshops, regelmäßige Veranstaltungen sowie mehr virtuelle Anwendertreffen.

Archivalia bettete das neue Zotero-Video-Tutorial der Universitätsbibliothek der FU Berlin ein.

Die 27. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in den Wissenschaften stand unter dem Motto „Seamless Learning – lebenslanges, durchgängiges Lernen ermöglichen”. Der Tagungsband ist nun frei online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

Fortbildung in Bibliotheken verwies auf eine Seite bei K12 Moderne Unternehmenskommunikation mit Links zu Tools, die Visualisierungen, Infografiken und Diagramme ermöglichen.

Einige PhD-Studierenden haben sogar ihre Abschlussarbeit visualisiert. Im Digithek Blog sind zwei Beiträge der Gewinner des Awards „Tanz Deine Doktorarbeit“ zu sehen. 🙂

Bei Libraries happen gab es einen Einblick in den Bibliotheksalltag: was man eben so am ersten Tag nach dem Urlaub macht, die verschiedenen Aufgaben von Studentischen Hilfskräften und Zugangsbedingungen zur Bibliothek in Corona-Zeiten.

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’19)

Sollten E-Books wie gedruckte Bücher hinsichtlich ihrem Verkauf ein Bibliotheken behandelt werden? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist dagegen, obwohl Onleihe-Nutzer mehr gedruckte Bücher und E-Books kaufen als der Durchschnitt. Es könnten vielleicht noch mehr sein. 16 Prozent der Onleihe-Nutzer gaben an, wohl mehr Bücher zu kaufen (analog & digital), wenn es keine Onleihe gäbe. Der Deutsche Bibliotheksverband argumentiert, dass Bibliotheken zum einen kaufkräftige Kunden sind –  sie geben ca. 112 Millionen Euro pro Jahr für E-Book-Lizenzen aus -, und zum anderen das Lesen fördern (via Fachstelle ÖB NRW).

Angesichts der Leseschwächen, die laut aktueller PISA-Studie insbesondere bei Schülern mit ungünstigem sozioökonomischen Hintergrund auftreten, machte der dbv in einer Pressemitteilung Rolle der Bibliotheken als Unterstützer deutlich (via Fachstelle ÖB NRW).

Und gleich noch eine Studie: Der Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zeigte, wie die einzelnen Bundesländer im Bereich Bildung abschnitten (via Fachstelle ÖB NRW).

Archivalia gab Tipps zum Selbstarchivieren auf dem grünen Open-Access-Weg und verlinkte auf Plattformen, bei denen der Upload unabhängig von der Zugehörigkeit zur Institution ist.

Circa 70 Prozent des urheberrechtefreien Bestandes des Bayerischen Staatsbibliothek ist inzwischen online. In einem Blogbeitrag bei zkbw feiert die Bibliothek ihr 2,5 millionstes Digitalisat. Archivalia hat jedoch an dem Angebot einiges zu kritisieren. Einen Hauch von Geschichte vermittelt eine Kupferstichplatte mit historischen Signaturschildchen, ein Digitalisat der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (ebenfalls Archivalia).

 

Written by lesewolke

9. Dezember 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (48. KW’19)

Die Adventszeit ist eingläutet. Bibliothekarisch.de stellt wieder eine lange Liste „Mehr oder minder bibliothekarische Adventskalender“ zur Verfügung.

In der Serie „Methoden und Tools für die IK-Vermittlung“ stellte aubib in der letzten Woche Funktionen des Audience Response Systems Tweedback vor. Man kann das Programm beispielsweise nicht nur Quizfragen nutzen, sondern auch als „Panik-Tool“ („zu leise“, „zu schnell“ usw.).

Fortbildung in Bibliotheken machte darauf aufmerksam, dass LOTSE, das Infoportal zur Literatursuche und zum wissenschaftlichen Arbeiten weiterhin angeboten und gepflegt wird. Damit kann es auch gern genutzt werden.

VÖBBlog verlinkte auf den Beitrag „Die Schattenseite der Digitalisierung“ von science.orf.at. Im Zuge der Digitalisierung vereinfacht sich auch der Zugang zu historischer Literatur, die NS-Propanda enthält.

5 Jahre Zweitveröffentlichungsrechtirights.info zog Bilanz (via Med-Info). Diese fiel jedoch wenig positiv aus. Einfach sind die gesetzlichen Vorgaben schließlich nicht gestaltet. Das Recht gilt nicht für alle Publikationen und ist von der ursprünglichen Finanzierung der  Forschung abhängig. Außerdem muss man die akzeptierte Manuskriptversion noch parat haben. Diese Hürden führen dazu, dass die Wissenschaftler die Zweitveröffentlichung lieber bleiben lassen.

Bibliotheken sind eine beliebte Kulisse für Film- und Fotoaufnahmen. Das führt schon mal zu kuriosen Fragen der Beteiligten, berichtete Bibliophase. Elektronische Medien interessieren nicht, man möchte Gedrucktes und am liebsten noch eine Bibliotheksleiter. Also ich meine, die Idee einer abgrenzten und gut ausgeleuchteten Fotoecke mit Attrappenbestand, um dort gelungene Foto- und Filmaufnahmen mit Experten oder Selfies zu machen, sollte man tatsächlich aufgreifen. 😉

Written by lesewolke

2. Dezember 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’19)

Aubib fasste die Regensburger Konferenz „Reading in a Digital Environment“ in einem Blogbeitrag zusammen. Laut Studien ist beispielsweise die Informationsverarbeitung bei der Nutzung gedruckter Bücher besser als beim E-Reader.

Während sich Bibliotheken viele Gedanken dazu machen, wie man eine Langzeitarchivierung auch digitaler Medien sicherstellen kann, beinhaltet die Digitalstrategie des ZDF eine Löschung von Dokus und Grafiken nach 5 Jahren. Wikimedia, der Deutsche Bibliotheksverband und die Gewerkschaft Erziehung & Wissenschaft wollen sich in einem offenen Brief dagegen aussprechen, schrieb der Tagesspiegel (siehe Archivalia). Auch ältere Medien können länger aktuell sein und Inhalte gut vermitteln.

Allerdings zeigte eine Umfrage an öffentlichen Bibliotheken Nordrhein-Westfalens, dass längst noch nicht alle Bibliotheken schnelles Internet haben, welches eine Voraussetzung für die Nutzung heutiger multimedialer Inhalte (hochauflösende Bilder, Videos, Streaminganbote) ist, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Auch Schweizer Hochschulen verhandeln übrigens mit Elsevier, Springer und Wiley, um Read & Publish Verträge abzuschließen. Wisspub.net analysierte die bisherigen Entwicklungen und stellte den aktuellen Stand dar.

Archivalia meldete, dass das Zeitschriftenfreihandmagazin wieder online ist. Es enthält zahlreiche Inhaltsverzeichnisse geschichtswissenschaftlicher Zeitschriften.

Fachstelle ÖB NRW erinnerte daran, dass ab 2020 in Quittungsdruckern kein Papier mehr verwendet werden darf, welches Bisphenol-A enthält.

Fachbegriffe, die Bibliotheksleute tagtäglich verwenden, erscheinen unseren Nutzern bisweilen etwas fremd. Daher versuchen sie mit ihrem eigenen Vokabular zu erklären, was sie möchten. Bibliophase hat einige lustige Formulierungsbeispiele zusammengetragen. Zugegeben musste ich aber auch über die Ausdrucksweise der Autorin schmunzeln. In der Gegend, wo ich lebe, werden Bücher nämlich ausgeliehen. Da würde es in den Ohren der Bibliotheksmitarbeiter sehr merkwürdig klingen, wenn sie „entlehnt“ zu hören bekommen. Aber seit meiner Reise mit dem BIB nach Wien weiß ich natürlich, dass es in Österreich einfach der übliche Begriff dafür ist. 😉

Written by lesewolke

25. November 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (24.KW’19)

Der 27. BibChatDe drehte sich um das Thema Medienpädagogik. Welche Aufgaben können Medienpädagogen in Bibliotheken übernehmen? Wofür sind sie nicht ausgebildet? Im Blogbeitrag werden die Ergebnisse zusammengefasst.

Bei der Fachtagung „Einfach digital!“ stellten süddeutsche Öffentliche Bibliotheken Best-Practice-Beispiele vor. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung ist im Netzwerk Bibliothek online verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW). Und wer sich anschauen möchte, wie viel Digitales ständig entsteht und kommuniziert wird, schaut bei FelixBeilHarz vorbei (via MedInfo).

Wozu dienen Umfragen zur Neugestaltung von Bibliotheken? Laut Bibliotheken als Bildungseinrichtung ähneln sich die Ergebnisse des Umbaus so sehr, dass unklar ist, was denn nun die jeweilige Umfrage an Besonderheiten gebracht hat.

Written by lesewolke

17. Juni 2019 at 12:00

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’19)

Auf dem Opus-Server des BIB sind Folien der AG Leihverkehr online, meldete zkbw. Sie tagte im Rahmen des Bibliothekskongresses. Neben anderen Themen drehte es sich um E-Books und die elektronische Lieferung an den Endnutzer.

In einem Video machte Prof. Dr. Isabella Peters (ZBW) deutlich, wie die Bewertung von wissenschaftlichen Publikationen funktioniert und ging dabei auch auf alternative Metriken ein, siehe VÖBBlog.

Martin Ebner erklärte auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung die verschiednenen Varianten virtueller Lernorte, beispielsweise Learning-Management-Systeme, Web-Based-Training, MOOCs, immersive Lernumgebungen, E-Portfolio-System und Personal-Learning-Environment (via Fortbildung in Bibliotheken).

Eine Sammlung freier Tools für die Weiterbildung von Bibliotheksmitarbeitern findet man bei Library Skills (via Fortbildung in Bibliotheken).

Aubib meinte, dass bei den BayernLabs die Bibliotheken unbedingt mit von der Partie sein sollten. Bei den BayernLabs handelt es sich um IT-Labore mit dem Motto „Anschauen – Anfassen – Ausprobieren“, die bewusst in ländlichen Regionen aufgebaut wurden.

Im Auftrag des Bundesinnenministerium wurde 2019 wieder der Stand der Digitalisierung in Deutschland ermittelt, siehe Index, via Fachstelle ÖB NRW.

Archivalia erläuterte die Funktion sowie Vor- und Nachteile der Browsererweiterung und App NewsGuard. Sie könnte auch in Bibliotheken Einzug halten. Journalisten bewerten Newsplattformen nach 9 Kriterien. Nach dieser Einschätzung wird angezeigt, wie vertrauenswürdig die Seite ist. Damit soll FakeNews entgegengewirkt werden.

Die Verhandlungen mit Deutschland waren zwar vorerst gescheitert, allerdings konnte Elsevier nun mit dem norwegischen Konsortium UNIT einen Vertrag abschließen, siehe MedInfo.

Written by lesewolke

29. April 2019 at 09:15

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’19)

Neue Themen und Trends im Jahr 2018 wurden beim Januar-BibChatDe besprochen. Einige Tweets kann man bei wakelet nachlesen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Der Digital Index erscheint jährlich und analysiert das digitale Leben in Deutschland. Nun ist die Ausgabe 2018/19 online (via Fachstelle ÖB NRW). Demnach nahm die Internetnutzung weiter zu. Bei den sozialen Medien ist WhatsApp der Renner.

Im Blog der Fachstelle ÖB NRW stellte K. Schuster den Instagram-Auftritt der Münchner Stadtbibliothek vor und erklärte, warum sie diesen Netzwerk für einen Einstieg in Social Media empfiehlt.

Nun, bei aller Begeisterung für das Digitale, muss es ja nicht gleich eine „Bibliothek ohne Bücher“ sein, wie die SWR2 titelt (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Unterschiede in Kinderbüchern mit weiblichen und männlichen Hauptfiguren untersuchte die Süddeutsche Zeitung. (via Fachstelle ÖB NRW). Man wertete Schlagworte von 50.000 Kinder- und Jugendbüchern aus. Der Trend geht eher wieder mehr in Richtung Klischees, also rosa Bücher & Ponyhof für Mädchen, blaue Bücher & Abenteuer für Jungen.

Das uni:view Magazin Wien fragte Forschende, warum sie bei ORCID angemeldet sind und worin sie den Nutzen sehen (via VÖBBlog).

Unter dem Hashtag #GreatestHits twitterten auch Bibliotheken und Menschen, die dort arbeiten, wie ihre Antworten auf häufige oder klischeehafte Fragen lauten. 😉

 

Written by lesewolke

28. Januar 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’19)

Schon in der 1. Kalenderwoche gab es wieder neue Beiträge in den verschiedenen bibliothekarischen Blogs. „Deine Inspiration“ heißt beispielsweise ein Projekt, welches von der Stadtbibliothek Paderborn umgesetzt und im Blog der Fachstelle ÖB NRW ausführlich beschrieben wurde. Unterschiedliche Sitzmöbel, Tablets, ein All-In-One-PC, der 3-D-Drucker, Lego-Spieltisch usw. sollen zur Kreativität anregen. Passend dazu werden Veranstaltungen angeboten, die den Benutzern die Angebote näher bringen.

Die Fachstelle ÖB NRW machte auf die Digitalstrategie der Bundesregierung aufmerksam, zeigte Handlungsfelder und Projekte, die für Bibliotheken interessant sein könnten.

Biboer griff einen Tweet von Library Connect mit dem folgenden Buchtipp auf: „OER: A Field Guide for Academic Librarians„, als PDF und epub frei zum Download, siehe Pacific University Oregon.

In einer Studie ermittelte die Zweigbibliothek Medizin der Universität Münster, wie Studierende im praktischen Jahr acht ausgewählte Informationsressourcen nutzten, und ob sie diese für nützlich erachten, siehe GMS Medizin — Bibliothek — Information. (via MedInfo). Im Ende 2018 erschienenen Heft 3 gibt es noch weitere interessante Artikel, beispielsweise zu Urheberrechtsthemen, APC-Verwaltung und Discovery Services.

Themen in den VÖB-Mitteilungen 3-4/2018 sind u.a. Business Research, prekäre Arbeitsverhältnisse und Bibliotheksumbau. Außerdem gibt es zahlreiche Berichte von Konferenzen (OANA Wien, Dt. Bibliothekartag, Internet Librarian International, ORCID Austria Workshop, Open-Access-Tage).

Deutschlandfunk besuchte die Zauberbuchbibliothek von Peter Rawert (zum Anhören). Seine Sammlung von fast 5000 Büchern widmet sich allein der Magie (via VÖBBlog).

Written by lesewolke

7. Januar 2019 at 10:00

Veröffentlicht in Gelesen in Biblioblogs

Tagged with , ,

Was sonst noch los war beim #bibtag18

Gewinner der Posterpräsentation

Beim Bibliothekartag wurden verschiedene Preise verliehen. So kührte eine Jury als bestes Poster „Kulturgutdigitalisierung an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena“ (BIB-OPUS), siehe auch THULB / Aktuelles.

Der Team Award Information Professionals wurde an drei studentische Projekte vergeben. An der Hochschule der Angewandten Wissenschaften Hamburg wurde der Internetratgeber für Jugendliche Netzdurchblick.de komplett neu gestaltet und soll von späteren Studierendengruppen der HAW weiterhin betreut und aktualisiert werden. Die Comicfiguren wurden selbst gezeichnet. Auch die Akademie der Wissensschafe erhielten einen Preis für ihr Video, welches Publikationsleistungen von Bibliotheken auf unterhaltsame Weise erläutert (Präsentation). Die Macher outeten sich als Fans der Sendung mit der Maus. Ein Konzept für die Bereitstellung von Open Educational Resources erstellten Studierende der Hochschule Hannover. Es ist auf dem Publikationsserver zu lesen ist und steht unter CC-By 4.0. Das Hauptproblem für OER stellt immer noch die Rechteprüfung dar. Im Nachhinein ist dies oft gar nicht mehr machbar. Hier noch ein Zitat aus den Erkenntnissen:

Für Unterhaltung war auch gesorgt. Nach den Reden bei der Eröffnungsveranstaltung folgte ein nettes Get together im Sommergarten des Hotels inklusive Speisen und Getränke. Es war sehr gut besucht. Außerdem hatte es sich mal wieder gelohnt, rechtzeitig Karten für die Kongreßparty zu kaufen. Im Festsaal Kreuzberg feierte die Community ausgelassen bis spät in die Nacht.

Meine wichtigsten Erkenntnisse vom Bibliothekartag habe ich in den letzten Tagen hier bei Lesewolke dargelegt. Zwei gute Vorträge gab es außerdem in der Session „Informationsbedarfe“, über die Bibliotheksnews berichtete. Rachel Ellis (SuB Bremen) erläuterte den erfolgreichen E-Mail-Auskunftsservice bei Linkproblemen im Bibliothekskatalog und Nicole Clasen (ZBW) stellte die Entwicklung von Kursen in Webinarform vor (Präsentation). Zu „FID – Schneise im Dschungel“ ist ein Etherpad online. Dörte Böhner schrieb bei Bibliothekarisch.de über den Vortag „Kompetent mit digitalen Medien umgehen. Wissenswertes mit, über und in Medien“, welcher Hintergründe beleuchtete und auf den Kurs „Brockhaus Medienwissen“ hinwies.

Noch paar Fotos:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Written by lesewolke

26. Juni 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’18)

leave a comment »

Für Aufregung sorgte die Information, dass die Landesbibliothek Stuttgart die gedruckten Originalausgaben der Zeitungen nach der Digitalisierung aussondert, siehe Stuttgarter Zeitung (via Archivalia). In einem Interview mit dem Deutschlandfunk mahnt Michael Knoche, ehemaliger Leiter der Anna Amalia Bibliothek in Weimar, nicht auf die reine Digitalisierung, sondern auf einen Medienmix zu setzen und wendet sich gegen die Entsorgung der Originale (via VÖBBlog). Generell ermöglicht die (meistens hoffentlich zusätzliche) Digitalisierung natürlich einen  Zugang zu gesuchten Inhalten. Das Portal Anno der Österreichischen Nationalbibliothek listet große Digitalisierungsprojekte für Zeitungen auf (via VÖBBlog).

Wie funktioniert derzeit die Archivierung digitaler Publikationen seitens der Deutschen Nationalbibliothek? In einem Interview mit iRights.info beantwortet Ute Schwens, stellvertretende Generaldirektorin der DNB, viele Fragen zu diesem Thema.

Im australischen Port Philip soll nun eine dritte Bibliothekszweigstelle ohne Bücher eröffnet werden, siehe Globolibro. Die Pläne treffen nicht nur auf Zustimmung. Eine Bürgerinitiative ist dagegen.

ZBW-Mediatalk erklärte das Konzept der Wissenschaftsläden oder Science Shops. Als Anlaufstelle für Bürger sollen sie eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft schaffen. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht. Bereits in den 1970er Jahren gab es erste Science Shops an niederländischen Universitäten. Das EU-Projekt SciShops will das Konzept nun fördern. Drei Beispiele in Deutschland werden ebenfalls im Beitrag vorgestellt.

Der Trend wissenschaftliche Bibliotheken als Lernort für Prüfungen und Schreibort für wissenschaftliche Arbeiten zu nutzen, ist ungebrochen. ORF.at berichtete darüber (via VÖBBlog).

Die FAZ bietet hingegen mal wieder Open-Access-Gegner eine Plattform. Doch was schränkt die Wissenschaftsfreiheit mehr ein: eine gewünschte, mindestens zusätzliche Open-Access-Publikation oder der Druck zur Einreichung bei High-Impact-Journals, um die Karriere zu befördern, fragte OA2020  (via Archivalia). Übrigens hat Florian Freistetter in Scienceblogs dem Impact Factor einen ausführlichen Beitrag gewidmet.

Written by lesewolke

5. Februar 2018 at 10:00