Lesewolke

Just another librarian weblog

Posts Tagged ‘DRM

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’18)

leave a comment »

Im WikiRecherche Online“ sammelte Jürgen Plieninger für ein Seminar verschiedene Präsentationen, Handouts und Links zur Illustration, für die Nachnutzung veröffentlicht unter CC-BY 4.0 (via Archivalia).

Lesen.net kündigt an, dass die Onleihe den DRM-Anbieter wechseln wird. CARE (“Content & Author Rights Environment”) heißt das Programm und stammt vom französischen Anbieter TEA (“The eBook Alternative”). Es ist noch nicht klar, ob auch ältere Geräte mit der neuen Software kompatibel sind (via Fachstelle ÖB NRW).

Fortbildung in Bibliotheken verweist auf den frei erhältlichen Web-CLIC-Fragebogen (Deutsch und Englisch) zur Beurteilung von Internetseiten. Die Abkürzung bedeutet „Website-Clarity, Likeability, Informativeness, Credibility“. Entwickelt wurde der Fragebogen von zwei Psychologen der Universität Münster bzw. der Hochschule Osnabrück. Sie freuen sich über eine Nachnutzung und erklären auf ihrer Internetseite, was dabei zu beachten ist.

Im der Disziplin auf-dem-Bildschirm-herumwischen sind wir inzwischen Meister. Aber haben wir noch die Geschicklichkeit zum Basteln und für Handarbeiten? Ausleihulla merkte den Mangel besonders an Projekttagen mit Kindern in der Bibliothek. Deshalb lautet das Fazit des Beitrags: „Lasst die Kinder wieder mehr kreativ sein und rumprobieren mit vielen Materialien! Lasst sie Freundschaftsbänder knüpfen und mit Pappmaschee matschen!„.

Der dbv bietet am 19. und 20. April 2018 das Webinar „Interkulturelle Netzwerke“ an. Dabei soll es darum gehen, warum interkulturelle Veranstaltungen gebraucht werden, wie man sie gestaltet und sich mit Communities vernetzt, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Bibliothekarisch.de bettete zwei Videos ein, die Blockchains erklären. Fortbildung in Bibliotheken hat noch weitere Links zum Thema im Angebot.

VÖBBlog stellt das Projekt „Preserving the World’s Rarest Books“ vor. Ziel ist es, die seltensten Bücher in den Bibliotheken zu finden. Das St Andrews-Mellon-Programm soll dabei helfen.

Written by lesewolke

16. April 2018 at 08:30

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’14)

with 2 comments

Zum 1. Januar eines jeden Jahres ist Public Domain Day. Alle Werke, die von Künstlern und Autoren geschaffen wurden, die im Laufe des Jahres 1943 verstorben waren, sind nun gemeinfrei. Eine Übersicht bietet Wikisource (via Archivalia).

Elektronische Medien bieten viele Möglichkeiten. Nur darf man längst nicht alles tun, was geht. „U-Ton – Urheberrecht im Digitalen Zeitalter“ heißt eine Sendereihe, die das freie Radio Innsbruck im Januar startet (via VÖBBlog).

Der Europäische Verband der Bibliotheks-, Dokumentations- und Informationsverbände ruft zur Teilnahme an der europaweiten Kampagne „The Right to E-Read“ auf. Darin wird eine Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für das Angebot von E-Books durch Bibliotheken gefordert. In Deutschland läuft diese Kampagne unter dem Titel „E-Medien in der Bibliothek – mein gutes Recht!“ und wird durch den dbv koordiniert (siehe auch Netbib).

In einer Studie untersuchte Laurina Zhang von der Universität Toronto den Einfluss von DRM auf den Umsatz in der Musikindustrie und kam zu der Erkenntnis, dass der größere Bekanntheitsgrad von Titeln ohne DRM den Umsatz besser fördert als Restriktionen. Vielleicht sollte die Buchindustrie davon lernen, meinte E-Book-News.de (via NRW-Blog).

Auf einen Artikel der Open-Access-Zeitschrift „VÖB-Mitteilungen“ verwies VÖBBlog. Darin geht es um den neuen Standard RDA (Resource Description and Access) und seine Entwicklung sowie Auswirkungen auf die praktische Bibliotheksarbeit.

Archivalia verlinkte auf eine Internetseite der Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V. , die eine Übersicht der Literaturarchive in Deutschland pflegt.

Die höchste Ausleihzahl im Jahr 2013 schaffte in der Stavenhagener Stadtbibliothek nicht etwa ein Buch, eine DVD oder CD. Nein, ein Stromverbrauchsmesser machte das Rennen, schrieb der Nordkurier (via Netbib).

Mit einem Feuerwerk leitete WordPress die 2013-Statistiken für seine Blogger ein. Veröffentlicht wurden diese von Lemys Blog und Basedows 1764 Weblog. Auch mich inspirierten die Zahlen zu einem Jahresrückblick für Lesewolke. VÖBBlog veröffentlichte ebenfalls Highlights aus seiner Statistik und listete die TOP-25-Beiträge auf.

Written by lesewolke

6. Januar 2014 at 08:00

Veröffentlicht in Gelesen in Biblioblogs

Tagged with , , ,

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’13)

leave a comment »

Wie kann man Literaturverwaltungskurse interessanter für die Teilnehmenden gestalten? Die SUB Göttingen entwarf Schulungsunterlagen für Gruppenarbeiten mit Citavi. Diese sind online verfügbar und stehen unter CC-By-Lizenz. Dankeschön! In einem Blogbeitrag bei Literaturverwaltung berichtete Roland Wagner über das Konzept.

Das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, um den Bundesrat davon abzuhalten, der aktuellen Version des Urheberrechtsgesetzes zuzustimmen, da die lang erhoffte Regelung zum Zweitverwertungsrecht nun die „normale Hochschulforschung“ ausgrenzt (via Netbib).

In einem Vortrag auf der 34. Tagung der AG sportwissenschaftlicher Bibliotheken in Bonn am 4.9.2013 ging Klaus Graf ausführlich auf das Thema „Schlechte Bücher? Publikationsmöglichkeiten im 21. Jahrhundert als Herausforderung für Bibliotheken“ ein (siehe Beitrag Archivalia & Diskussion Inetbib) und zeigte an zahlreichen Beispielen, dass man wissenschaftliche Abhandlungen nicht aus formalen Gründen (z. B. beim „falschen“ Verlag erschienen, oder „nur“ eine Bachelorarbeit) als minderwertig abtun sollte. Außerdem geht es um das noch ungenutzte Potenzial wissenschaftlicher Arbeiten, die, wenn schon nicht gedruckt, wenigstens auf Publikationsservern eingestellt werden sollten.

Die neue Broschüre der UNESCO erklärt, was es mit OER = Open Educational Ressources auf sich hat. Dr. R. Becker meint im Vorwort: „Im offenen Zugang zu Bildungsmaterialien liegt eine große Chance zur
Förderung von Bildung und Wissen für alle Menschen.“ (S. 5), weshalb man hier aufklären und die Diskussion anregen möchte (via Fortbildung in Bibliotheken).

Zumindest vor der Wahl geben sich Parteien ja gern volksnah und erkennen schon mal Handlungsbedarf für den Erhalt der Bibliothek. Die ver.di Bundesarbeitsgruppe Archive, Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen hat sich die Wahlaussagen angeschaut  (via Netbib).

Peter Purgathofer, Professor für interaktive Systeme an der TU Wien, hatte genug von DRM beim Amazon Kindle und baute mit Legobausteinen einen Scanner, um die Texte wieder nutzbar zu machen, siehe Video bei iRights.info.

Auf den Trend, 6- oder 15-Sekunden-Videos mit VINE ins Internet zu stellen, geht ein Beitrag im NRW-Blog ein und übersetzt die 12 Tipps zu gelungenen Videos von David Lee King.

Über ein mögliches Thema für die bevorstehende Masterarbeit grübelte Anna Zschokke in einem Blogbeitrag der Töchter Regalias. An verrückten Ideen mangelte es Anna dabei nicht. 😉

Written by lesewolke

9. September 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (20.KW’13)

leave a comment »

Informationskompetenz ist schon seit einigen Jahren ein Thema im Bibliotheksbereich zu dem viel geschrieben und vortragen wird. Karsten Schuldt hat jedoch ein Unbehagen damit und listet in seinem Blogbeitrag auf, was man benötigt, um wissenschaftlich erfolgreich zu sein: „Ein funktionierender Internetanschluss, eine Bibliothek mit Fernleihe und vielen Lizenzen – das ja; aber die Fähigkeiten ordentlicher und kritischer Recherche – nein.“ Viele Kommentare stimmen dem jedoch nicht zu. Da der Blogbeitrag auch in der Inetbib verlinkt wurde, gab es auch dort Beiträge (siehe „Informationskompetenz – eine fixe Idee?“).

Hive in Worcester

Hive in Worcester

Über Bibliotheksneubauten in Großbritannien berichtet Globolibro. Genauer sah sich der Verfasser eine Zweigbibliothek in Birmingham „The Shard“ („Die Scherbe“) und die neue Universitäts- und Stadtbibliothek in Worcester „The Hive“ (“Der Bienenstock”) an.

Sollte man die Bürger an der Planung einer neuen Bibliothek beteiligen? Die Frankfurter Rundschau berichtete über den Neubau der Zentralbibliothek in Helsinki und meinte, dass man von diesem Beispiel lernen sollte. Im Fall der Zentral- und Landesbibliothek Berlin wird erst jetzt begonnen, in den Dialog zu treten (via Netbib). An einem Planungsdialog zur ZLB nahm Heike Stadler teil und schrieb in ihrem Blog über diese Veranstaltung u.a. „So gab es Kritik an der Durchführung des Wettbewerbes, Kritik an der Wahl des Standortes und Kritik an der mangelnden Transparenz von Entscheidungen.

Wer sich auch gern mal Bibliotheken anderswo anschauen und dabei gleich Bibliotheksmenschen in ihren eigenen vier Wänden kennenlernen möchte, kann über das neue weltweite Gastgeberverzeichnis CILIP Host Directory Unterkunftsmöglichkeiten finden (via NRW-Blog).

In vielen Blogs werden Videos eingebettet, z.B. von Youtube oder Vimeo. Bestehen hier Risiken? Archivalia hat sich mit dieser Problematik beschäftigt. Außerdem verweist der Blogbeitrag auf eine Pressemitteilung des Bundesgerichthofs, der bisher keine Entscheidung traf, sondern dem Europäischen Gerichtshof die Frage nach der Rechtmäßigkeit von „Framing“ vorlegte.

Es gibt auch traurige Jahrestage. Dazu zählt die Bücherverbrennung 1933, es geschah also vor 80 Jahren. Über eine Ausstellung der Stabi Hamburg berichtete Text & Blog. Die Stadtbibliothek Erlangen hat ebenfalls eine Ausstellung dazu. Die Tafeln sind online verfügbar.

Die Blogparade “E-Publishing jenseits von DRM”, die in der 18. Kalenderwoche startete (dort auch der Hinweis, dass wir uns eigentlich über DRE ärgern), wurde nun ausgewertet (via NRW-Blog). Einen Sonderpreis erhielt die Glosse „Armes, kleines DRM“ von Robert Goldschmidt.   😉

Foto: Pewari bei Flickr (Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0)

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’13)

leave a comment »

Einen Aufklärungsbeitrag zum unbeliebten Digitalen Rechtemanagement (DRM) schrieb Bibliothekarisch.de. DRM ist nämlich nicht gleich DRE (Digital Rights Enforcement). Update:  Weiter ging die Diskussion dann bei OpenBib.Blog und einem 2. Teil bei Bibliothekarisch.de. E-book-news rief zu einer Blogparade zum Thema DRM auf.

Den Wissenschaftsorganisationen in Deutschland geht das geplante Zweitveröffentlichungsrecht nicht weit genug. Laut Wisspub.net kritisieren sie die Einschränkungen hinsichtlich der Forschungsfinanzierung und die lange Embargofrist von 12 Monaten. Die Länder fordern ebenfalls eine Ausweitung des nun vom Bundesrat beschlossenen Kabinettentwurfs (siehe Wisspub.net). Die Verlagen finden schon die aktuellen Regelungen zu großzügig. So wetterte Albrecht Hauff von der Thieme-Verlagsgruppe in der FAZ gegen das Zweitveröffentlichungsrecht und in einer Schrift zu seinem Vortrag beim dbv-Symposium „Urheberrechtfür die Wissensgesellschaft – Herausforderungen in der digitalen Welt“ am 25. Oktober 2012 in Berlin auch gegen den grünen Weg generell, §52a und §52b UrhG (gefunden bei Archivalia, dort auch FAZ-Zitat).

Den Katalog „Bildung braucht BildungsBücher“ von Silvia Näger mit 160 Bilderbüchern, die für Kindertageseinrichtungen empfohlen werden, wurde von der Stadt Freiburg online gestellt (via NRW-Blog).

In Zusammenarbeit mit Google läuft seit 2010 das Projekt Austrian Books Online.  Nun gingen die ersten 100.000 Büchern der Österreichischen Nationalbibliothek online. 600.000 Bücher sollen es insgesamt werden, alle aus dem Zeitraum vom 16. Jh. bis in die zweite Hälfte des 19. Jhs (via VÖBBlog).

Mit dem ArtikelDas deutsche wissenschaftliche Bibliothekswesen jenseits der Bibliothek 2.0 – Zukunft jetzt gestalten“ von Werner Tannhoff in der bibliothekarischen OA-Zeitschrift 027.7 setzte sich Thomas Hapke in seinem Blog kritisch auseinander.

Und wer denkt, dass man in früheren Zeiten bestimmt viel, viel ordentlicher war, wenn es um die Vergabe von Doktortiteln ging, liest einen Beitrag auf der Internetseite von Spektrum.de (via Archivalia).

Mit welchen Literaturwünschen kann man als Kind die Auskunftsbibliothekarinnen in öffentlichen Bibliotheken so richtig ins Staunen versetzen?! Library Mistress fand in einem Buch von Peter Bichsel die Antwort. 😉

Written by lesewolke

6. Mai 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’12)

leave a comment »

Es war eine Woche, die von dem Thema „Zukunft der Bibliotheken“ geprägt war. Gleich zu Beginn verzauberte uns der neue Clip des DBV, der die menschliche Komponente der Bibliotheken deutlich machte.

Genau darum ging es auch Michael Stephens, der auf Deutschlandtour unterwegs war und den Einsatz von Technologie in Verbindung mit neuen Ideen und Herzlichkeit predigte. Blogbeiträge dazu gab es in Martins Blog und hier bei Lesewolke.

Die 43. Kalenderwoche war die Open-Access-Week. Im Grimm-Zentrum fand eine Podiumsdiskussion dazu statt, die „Chancen und Herausforderungen der digitalen Wissenschaft“ ergründen sollte. Ausführliche Berichte zu dieser Veranstaltung schrieben Bibliothekarisch.de und Offene Wissenschaft. Die Arbeitsgruppe Open Access hat in der Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der Wissenschaftsorganisationen die Broschüre „Open-Access-Strategien für wissenschaftlichen Einrichtungen – Bausteine und Beispiele“ veröffentlicht. Und dann war da noch „Das Märchen vom Apfelkönig oder wie sich Open Access seinen Weg bahnt“ … (siehe Bibliothekarisch.de).

Visualisierungen zu Open Access findet man im Beitrag von Paul Vierkant in der 21. Ausgabe von Libreas, die sich speziell „Bilder, Graphen, Visualisierungen“ widmet.

Im direkten Gegensatz zu Open Access stehen das Digital Rights Management. Es erschwert die Nutzung elektronischer Ressourcen für die man bezahlt hat. Der Berlin-Story-Verlag erklärt, wo die Probleme liegen, gefunden von Netbib.

Written by lesewolke

29. Oktober 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’12)

leave a comment »

Treffpunkt Bibliothek veröffentlicht seit letzter Woche einen Themendienst. Es werden Grafiken und Hintergrundmaterial zur Verfügung gestellt. Das Material kann von den Einrichtungen für die Pressearbeit verwendet und mit eigenen Informationen zu Veranstaltungen o.ä. angereichert werden (via NRW-Blog). Im ersten Teil dreht es sich um Bücherbusse.

Maren Kraehling hat bei ihrem Besuch in den USA an vier Bibliotheksschulungen teilgenommen und lässt uns an ihren dabei gewonnenen 10 Erkenntnissen im Blog Librarian in Residence teilhaben.

Publikationsberatung war unter anderem ein Thema beim InfoCamp 2012 in Chur. Lambert Heller hat die Erkenntnisse in neun Thesen in seinem Blog Biblionik zusammengefasst. Wenn die Beratung effektiv sein soll, benötigt man danach unter anderem das Vertrauen der WissenschaftlerInnen, Leidenschaft für Interaktion, den nötigen Freiraum, ein breites Wissen über die Publikationslandschaft sowie der fachspezifischen Publikationskultur und gern eigene Erfahrungen beim Publizieren. Er nennt jedoch nicht nur Voraussetzungen, sondern erklärt auch, wie man diese erlangt.

Open Access in Österreich“ lautet das Schwerpunktthema im Heft 2/2012 der Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen & Bibliothekare. Das Heft redet nicht nur über Open Access, sondern ist es auch (zur Inhaltsübersicht im VÖBBlog).

Hatori Kibble zeigt an einem praktischen Beispiel, der Umfrage zur Nutzung von Literaturverwaltungssystemen (TIB Hannover), was man mit frei verfügbaren Forschungsdaten anstellen kann.

Literaturverwaltung in Bibliotheken stellte unter anderem bisher wenig erwähnte Programme vor. Wer bei dem Thema Literaturverwaltung auf dem Laufenden bleiben möchte, dem wird die Netvibes-Plattform “Literaturverwaltung im Fokus” empfohlen.

Noch bis zum 10.10.12 kann man eine Petition beim Dt. Bundestag mitzeichnen, die das Leistungsschutzrecht ablehnt. Denn schon die Nennung von Titeln oder kleinen Ausschnitten von Online-Zeitungsartikel sind dann tabu für Internetseiten, die nicht eindeutig werbefrei und nichtkommerziell sind. Einen passenden Blogbeitrag zu dem Thema hat Christoph Deeg verfasst. Er stellt sich vor, was passiert, wenn Google nicht zahlt, die Angebote der Zeitungen einfach nicht mehr listet, und sie dadurch ihre Bedeutung und viele Werbekunden verlieren.

NRW-Blog verwies auf einen Beitrag bei heise.de, der eine online, verfügbare Broschüre über DRM (Digital Rights Management ODER doch eher Digitale Rechte-Minderung?) vorstellt.

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’11)

with one comment

Ein schönes Beispiel für eine zeitgemäße Auskunftstätigkeit stellt der Biblioblog der FH Hannover vor. Roving Librarians heißt das Modell. Die BibliothekarInnen laufen mit einem Netbook umher, beantworten Fragen und schauen nebenbei, ob alles in der Bibliothek okay ist. Auf diese und andere Möglichkeiten der Auskunft ohne Theke geht auch ein aktueller Beitrag im Plan3t ein.

Doch nicht nur die Auskunft, sondern auch die Ausleihe war ein Thema im Plan3t. Und während sich einige noch mit Zetteln abmühen, starten andere ein Projekt, in dem die Ausleihe mittels Smartphone getestet wird. Wir sind schon gespannt auf die Ergebnisse!

Mancherorts muss man eine Bibliothek nicht mal mehr betreten, um Bücher auszuleihen. Trotzdem kommt die Onleihe in Thüringen mit DiviBib noch nicht so richtig in Fahrt oder zumindest nicht in dem Ausmaß, wie man es erwartet und erhofft hatte, erfährt man in einem Beitrag von Bibliothekarisch.de. Liegt es nun an der mangelnden Bekanntheit, den Lesegewohnheiten oder den Nutzungsbedingungen (siehe ebenfalls Artikel bei Bibliothekarisch.de)? Auch Netbib verweist auf dieses Problem und verlinkt auf weitere Erfahrungsberichte.

Außerdem hat sich Bibliothekarisch.de eine Studie angesehen, die zu der Erkenntnis kommt, dass DRM nicht unbedingt die Piraterie verhindert, vor allem nicht, wenn die Beschränkungen die Nutzung legal erworbener Medien erschweren. In solchen Fällen bevorzugen Nutzer eher Raubkopien.

Statistikbegeisterte können sich freuen, denn es gibt nun auch einen Book Citation Index, der als Modul zu Web of Science gekauft werden kann. Aufgenommen sind bisher 25.000 Bücher ab 2005 hauptsächlich aus den Sozial- und Geisteswissenschaften (via Wisspub.net).

Immer wieder liest man in Blogs über Linked Open Data. Wer noch rätselt, wie das genau gedacht ist, schaut sich eine Präsentation von Magnus Pfeffer an, der es recht gut erklärt (via Netbib).

Kostenfrei online verfügbar ist das neue „Handbuch Forschungsdatenmanagement“, herausgegeben von Stephan Büttner, Hans-Christoph Hobohm und Lars Müller. Darüber hinaus kann man es auch als gedruckte Ausgabe erwerben.

Gewohnt provokativ verkündet Archivalia „Ein Wissenschaftler, der nicht bloggt, ist ein schlechter Wissenschaftler“. Die Ausführungen darüber, warum sich Wissenschaftler unbedingt am Web 2.0 beteiligen sollten und wie sie es am besten anstellen könnten, sind lesenswert.

Im September 2011 fand in Bozen die Konferenz „Die lernende Bibliothek 2011“ statt (via Netbib). Die Dokumentation entspricht tatsächlich dem Anspruch an eine lernende Bibliothek, man kann nämlich nicht nur die Präsentationen selbst ansehen, sondern in einigen Fällen dazu die Audiodatei des Vortrags hören. Weiterhin gibt es jeweils Angaben zum Autor und ein Abstract. „Nicht nur Geld fordern, sondern der Politik aktiv Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Probleme anbieten“ meint zum Beispiel die Kantonsbibliothek Baselland (leider ohne Audiodatei) und stellt ihre Aktivitäten vor.

Auch die Präsentationen des 12. BSZ-Kolloquiums 2011, welches ebenfalls im September durchgeführt wurde, sind online verfügbar (via Inetbib). Themen waren VuFind, RDS, EBScO Discovery Service, KonSearch, die Gemeinsame Normdatei (GND) und vieles mehr.

Und noch eine Tagung vom September mit Online-Präsentationen. Diesmal traf sich die Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB), deren Motto lautete „Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen“. Manche Folien sind sicher auch für andere Bibliotheken von Interesse.

Einen heiteren Artikel mit dem Titel „Von Schlauschnackern und Niederzischern“, der über den Schleswig-Holsteinischen Bibliothekstag oder besser über BibliothekarInnen und ihren „extravaganten Ruf“ berichtet, findet man in den Elmshorner Nachrichten (via Netbib). 😉

Gelesen in Biblioblogs (21. KW)

leave a comment »

Netbib beschäftigte sich gleich zum Wochenanfang mit der Frage, ob das Projekt vascoda trotz des Scheiterns des Portals Vorteile für das Bibliothekswesen gebracht haben könnte.

Mit der Problematik des Digital Rights Management (DRM) und digitaler Wasserzeichen für E-Books befasst sich bibliothekarisch.de. Weiterhin gibt es dort einen schönen Beitrag zu nützlichen Einsatzgebieten für RSS-Feeds (really simple syndication)  in Bibliotheken.

Bibcamp 2010Eine Zusammenfassung einiger Themen und Ideen des Bibcamp3 findet man bei BibliothekarInnen sind uncool. Dabei geht es insbesondere um die Professionalisierung der Bibliothek 2.0 und neuen Bibliotheksservices für WissenschaftlerInnen.

Die Helmholtz-Gesellschaft veröffentlichte am 26.5.2010 ihren 32. Open Access Newsletter. Neben Hinweisen zur Open Access Week 2010 und weiteren interessanten Informationen, enthält der Newsletter auch einen Link zum gerade erschienen juristischen „Leitfaden zur Online-Bereitstellung  älterer Publikationen„, deren Rechte sich der Autor nach §137l UrhG für die eigene elektronische Veröffentlichung bis Ende 2008 sichern konnte.

Written by lesewolke

30. Mai 2010 at 00:05