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Posts Tagged ‘E-Book-Reader

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’17)

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Der Bericht zur Lage der Bibiotheken 2017/18 ist erschienen, siehe auch Pressemitteilung des dbv (via Fortbildung in Bibliotheken). Darin werden unter anderem und Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Bibliotheken wie digitale Ausstattung, nationale Forschungsinfrastruktur und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefordert sowie gesetzliche Regelungen für den E-Book-Verleih gefordert.

Die Frankfurter Buchmesse stellte den Canute eReader für Blinde vor. „Der Canute ist nun der weltweit erste eReader, der mit 9 Zeilen a 40 Zeichen Texte in aktualisierbare Braille-Schrift abbildet […]“. Mit einem Plugin für Calibre ist es sogar möglich, Texte die in den Formaten PDF, EPUB,  Mobipocket, Word oder TXT zu konvertieren.

Was alles zu beachten ist, wenn eine Bibliothek in ihren Räumen einen Film vorführen möchte, beschreibt Öffentliche Bibliotheken in Bayern (via Fachstelle ÖB NRW). Denn für Vorführrechte werden spezielle Gebühren fällig.

Die Bayerische Staatbibliothek arbeitet nun schon 10 Jahre mit Google zusammen, um gemeinfreie Bücher zu digitalisieren. Dazu gibt es nun die virtuelle AusstellungBücher im Netz“ mit Video und vielen digitalisierten Beispielen (via Archivalia).

Interessante Tagungsberichte (IFLA, WikiCite, Workshops usw.) und Aufsätze (IK-Veranstaltungen, Regelwerke, Open Access uvm.) enthält das Heft 3/2017 von o-bib (via vdb-Blog).

Die Hochschulrektorenkonferenz meldete, dass  wegen den zähen DEAL-Verhandlungen mit den STM-Verlagen bereits deutsche Wissenschaftler ihre Arbeit als Herausgeber oder Editoren von Elsevier-Zeitschriften niederlegen, siehe idw-online (via Archivalia).

Laut einem Beitrag von Jere Odell hat ResearchGate schon begonnen, den Zugang zu Artikeln zu beschränken (auch Open Access), und empfiehlt daher lieber institutionelle Repositorien zu verwenden (via Netbib). Doch wenn ein Verlag Artikel weltweit kostenfrei zugänglich anbietet, bedeutet es eben nicht gleichzeitig, dass man die Artikel herunterladen und beliebig an anderer Stelle erneut veröffentlichen darf. Es sei denn, das wird ausdrücklich erlaubt (z. B. CC-Lizenz bzw. nationale Gesetze). Man kann daher ResearchGate zumindest vorwerfen, dass eine Verlinkung auf den originalen Open-Access-Beitrag nicht vorgesehen ist, sondern der Upload forciert wird.

Ein bisschen Spaß muss auch mal sein, meinte Fortbildung in Bibliotheken und  probierte den Gedichtgenerator Poetron aus. Die Ergebnisse sind schon ziemlich schräg und meist nicht sehr sinnig, aber doch ganz lustig, hier Gedicht Nummer 9987721:

Buch für Bibliothekarin

Es fand sich ein Buch
Auf der Heide fast ruhig
Fast nur sinnvoll
Doch der Pegel
Nicht auf der Heide, doch im Bett
Der war so frei
Und so – ach oweih…

He, Bibliothekarin!
Und ewig glimmen die Wälder…

 

Written by lesewolke

16. Oktober 2017 at 18:00

Gelesen in Biblioblogs (11.KW’16)

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Messe Leipzig

Messe Leipzig

In der letzten Woche war der 6. Bibliothekskongress in Leipzig. Eine Sammlung der Blogbeträge findet man wie immer bei Bibliothekarisch.de. Einige Präsentationen sind bereits auf dem OPUS-Server des BIB zu finden. Überrascht war ich davon, dass überwiegend Abstracts eingestellt wurden. Auf einem Repositorium hätte ich nur Volltexte/Folien erwartet. Deshalb hier noch ein Filterversuch.

Im Anschluss an den Kongress fand gleich das nächste große Ereignis statt – die Leipziger Buchmesse (mein Beitrag dazu).

Medinfo meldete, dass die ZB Med Köln bis 2019 abgewickelt werden soll. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft vermisste in seiner Einschätzung demnach „insbesondere ein überzeugendes Forschungskonzept, auf dessen Grundlage die digitalen Angebote weiterentwickelt werden könnten.“ und kritisierte mangelnde Zusammenarbeit mit nahegelegenen Hochschulen. Infobib verlinkte auf die Pressemitteilung der ZB Med. Inzwischen gibt es weitere Meinungen dazu. Bibliothekarisch.de fasste dies in einer Annotierten Linkliste R.I.P ZB MED zusammen.

Der Hype um E-Books ist verflogen“ meinte futurezone. Schneeschmelze realivierte diese Einschätzung, denn in der S-Bahn sieht man häufig, dass E-Book-Reader und Tablets zum Lesen genutzt werden. Dazu kann ich nur anmerken, ich lese selbst wieder mehr, seit ich einen E-Book-Reader habe, bin aber trotzdem ein schlechter Kunde, wenn es um den Kauf von E-Books geht. Bisher genügen mir meist die Onleihe oder kostenfreie Angebote.

Wenn man im Lizenzhinweisgenerator den Link eines Wikipedia-Artikels eingibt, dann erscheinen zugehörige Bilder. Nach der Bildauswahl werden die Nutzungswünsche abgefragt und ein passender Lizenznachweis erstellt, den man dann in dann verwenden kann (via Fortbildung in Bibliotheken).

Eine nette Szene zum Zettelkatalog fand Haferklees Ausblicke bei Commissario Brunetti. Ob Bibliothekare wohl heute im digitalen Zeitalter gesünder leben? In einem Zeitungsbeitrag von 1853 verwies man tatsächlich auf zahlreiche Fälle, die dem Wahnsinn verfallen waren, siehe VÖBBlog.

Written by lesewolke

21. März 2016 at 08:30

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’14)

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Buchähnlich oder doch nur eine Textdatei? Mario Sixtus war auf einer unterhaltsamen und etwas verwirrenden Suche nach einer Definition für das E-Book (via  Netbib).  Auf den aktuellen Test von E-Book-Readern und einen Beitrag zum Angebot von E-Book-Shops in der C’t 25/2014 wies VÖBBlog hin.

10 Jahre Open Access Initiative – Eine Zwischenbilanz für die Schweiz“ lautet der Titel der 70. Churer Schriften zur Informationswissenschaft, online verfügbar. Archivalia nörgelte dazu, dass die Hochschule in Chur selbst kein Institutionelles Repositorium zur Verfügung stellt.

Im Editorial der frisch erschienen Ausgabe 2/2014Perspektive Bibliothek“ resümieren Jochen Apel & Martin Hermann aus den Erfahrungen der letzten Online-Hefte: „Open Access funktioniert tatsächlich!“, weitere interessante Themen dieser Ausgabe: Webinare, Führungsstile und Altbestand 2.0.

Die Landesregierung förderte das neue Internetportal zum Thema Bibliothek & Schule, welches Ende Oktober online ging (via NRW-Blog).

Es gibt auch noch gedruckte Literatur, und Nässe mag die gar nicht. Weil das Dach der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität in Berlin-Mitte undicht ist, hat es reingeregnet: Schimmel war die wenig überraschende Folge. Nun soll der überwiegende Teil vernichtet werden. Das ging sogar durch die Presse. Die FAZ und die Welt berichteten über den Skandal. Mit einer Stellungnahme wehrte sich die HU Berlin gegen die Vorwürfe (via Netbib).

Platz- und Disziplinprobleme fürchtet die Bibliothek der islamischen Aligarh-Universität (AMU) im Bundesstaat Uttar Pradesh (Indien) und sperrt Bachelorstudentinnen einfach aus, schrieb Spiegel online (via Netbib).

Ganz andere Sorgen hatten die BibliothekarInnen beim Comic-Workshop an der 9. Comfor-Tagung: „Steht der Batman unter B oder M?“ . Klar, in Bibliotheken stellt sich nun mal die Frage, wie sortieren: Autor oder Titel? Doch auf Außenstehende wirken solche und ähnliche Diskussionen befremdlich. Charlotte von Bauzern ließ uns im CulturMag an ihren Beobachtungen teilhaben (via Netbib). Ein echtes Lesevergnügen! 😉

Gleich noch etwas für Insider: Die Verknüpfung verschiedener Ausgaben und Auflagen mittels Bibkeys erläuterte Oliver Flimm im OpenBibBlog.

Beenden wir diese, etwas problembeladene Woche mit einem netten Beitrag zu Buchrekorden von Abebooks: der Langzeit-Bestseller, der längste Satz, der meistübersetzten Roman, das teuerste Buch und und und … (via VÖBBlog).

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’13)

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Für die Aufreger in der letzten Woche sorgte Roland Reuß mit seinem Artikel in der FAZ zum Thema Datenschutz und Bibliotheken. Das löste Diskussionen in der Inetbib-Liste aus. Auch die Biblioblogger waren nicht untätig. VÖBBlog fasste die Forderungen von Herrn Reuß zusammen. Schmalenstoer.net äußerte sich zu den Behauptungen und zeigte an Beispielen, dass Datenschutz trotzdem ein wichtiges Thema ist, um das man sich in Bibliotheken Gedanken machen sollte. Mit einer Wortwolke vom FAZ-Beitrag angereichert, macht Libreas allerdings die völlig überflüssige Polemik deutlich, die eine sachliche Auseinandersetzung erschwert, so „dass man das hehrste Anliegen verbrennt, wenn man es auf einem derart schwarzen Kanal in die Öffentlichkeit rudert.“ Für eine differenzierte Sichtweise (zumindest gegenüber Bibliotheken) ist Herr Reuß, der schon als Unterstützer des Heidelberger Appells fleißig gegen Open Access wetterte, eben nicht bekannt.

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen bietet die 136-seitige Broschüre „Der Info-Kompass : Orientierung für den kompetenten Umgang mit Information“ kostenfrei an, auch zum Download. Behandelt werden u.a. Fragen zur Informationssuche (z.B. Suchmaschinen, Cookies, Produktsuche, Gefahren) und eigene Aktivitäten in Wikis, sozialen Netzwerken, auf Webseiten, in Blogs (via NRW-Blog).

Was macht eigentlich eine Fachstelle? Eckhard Kummrow von der Hessischen Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken erklärte dies auf der Frankfurter Buchmesse in einem Interview mit dem Stadtfernsehen,  zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Einen gelungenen, kostenfreien E-Book-Ratgeber hat Lehmanns Media veröffentlicht. Neben Grundlagen zu Datenformaten bietet der Ratgeber einen Vergleich der Gerätetypen, Hinweise zur Onleihe und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie das E-Book auf das jeweilige Gerät kommt (via NRW-Blog).

Urheberrecht 2.0“ war das Thema eines Projektes im Rahmen der Stiftung wannseeFORUM. FaMIs vom Oberstufenzentrum in Berlin erstellten Videos, Schwarz-Weiß-Fotografien, Comics und einen Blog dazu (via Netbib).

Neun Monate mit dem Projektwunschkind Bücherschubsen: Die Bibliotheksfrauen aus Enger, Harsewinkel, Hiddenhausen und Werther berichten im NRW-Blog von ihren Erfahrungen mit ihrer Facebookseite.

Wie der Anstieg digitaler Medien die Rolle von BibliothekarInnen verändert, zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Auf die Literaturverwaltungssoftware Docear geht ein ausführlicher Beitrag im Blog Literaturverwaltung ein. Für Fans von Mindmaps ist das Programm sicher eine Überlegung wert.

Im Oktober 2013 wurde in Schweden ein Bibliotheksgesetz verabschiedet. Mehr dazu findet man im dbv-Blog. Eine überparteiliche Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments hat die Bedeutung von Bibliotheken ebenfalls erkannt und eine “Schriftliche Erklärung zum Einfluss der öffentlichen Bibliotheken in europäischen Gesellschaften” verfasst (siehe dbv-Blog).

Nicht mehr lange dann ist Weihnachtszeit. Bibliothekarisch.de ruft für den Adventskalender alle Leser auf, kleine Geschichten rund um die Adventszeit in Bibliotheken oder Erlebnisse mit Büchern, Musik oder anderen Bibliotheksmaterialien zu senden. Es kann auch ein selbstgeschriebenes Gedicht oder eine Buchbesprechung zu einem Weihnachtsbuch sein. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’12)

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Die Proteste waren erfolgreich, der Verkauf der Stralsunder Gymnasialbibliothek wird nun rückabgewickelt (siehe auch Stralsund intern). Klaus Graf brachte den Stein ins Rollen. In seinem Blog Archivalia hat er die Links zu den Reaktionen der Medien zusammen getragen.

Im Themendienst des dbv der letzten Woche drehte es sich um drohende Sparpakete und dass dies sicher auch wieder die meist schon schlecht finanzierten Bibliotheken treffen könnte.

Der Anteil der Zugriffe auf Internetseiten über mobile Geräte wie Smartphones und Tablets hat rapide zugenommen. Kein Wunder, dass man auch vom Bibliothekskatalog eine für mobile Geräte optimierte Variante erwartet. Dagmar Giersberg hat sich auf den Seiten des Goethe-Instituts mit dem Stand der Entwicklung befasst (via VÖBBlog).

Nicht für alle Waren gilt der gleiche Steuersatz. Produkte, die dem Gemeinwohl dienen sollen, wie Lebensmittel, öffentlichen Nahverkehr, kulturelle Angebote, Bücher, Zeitschriften und Zeitungen haben einen ermäßigten Steuersatz von 7%. Insbesondere bei Büchern, Zeitschriften & Zeitungen gilt es aber nur für gedruckte Ausgaben, für elektronische werden 19% fällig. Um diese Ungleichbehandlung von gedruckten und elektronischen Medien zu ändern, wurde nun eine ePetition gestartet. Circa im Juni nächsten Jahres will PocketBook übrigens einen E-Book-Reader mit farbigem Display herausbringen (via NRW-Blog).

20 Millionen Bücher hat Google schon digitalisiert. Der Traum, das Wissen der Welt an einem Ort verfügbar zu haben, ist jedoch schon viel älter. Eine interessanten Artikel dazu veröffentlichte die Presse (via VÖBBlog).

J. Muuß-Merholz überlegte im aktuellen c’t-Editorial, wie wohl die Reaktionen gewesen wären, wenn man zuerst den Computer und erst danach das Buch erfunden hätte. Auch E. Pötzl wusste schon 1898, dass stilles sitzen und lesen ungesund sind. Seine Lösung damals: eine ungeordnete Bibliothek, siehe VÖBBlog! 😉

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26. November 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’12)

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Offensichtlich will die Bundesregierung nun doch noch schnell den §52a Urheberrechtsgesetz verlängern (siehe IUWIS und dbv). Der Paragraph, der die Bereitstellung kleiner Teile geschützer Werke in  elektronischen Semesterapparaten und Forscherplattformen regelt, ist zwar kein Highlight aber besser als nichts. Ein Gesetz, welches den Möglichkeiten der neuen Medien Rechnung trägt und endlich die Bedürfnisse von Wissenschaft und Forschung berücksichtigt, wäre trotzdem überfällig.

Rudolf Mumenthaler bot in seinen Vortragsfolien einen guten Überlick über den aktuellen Stand bei E-Books und E-Book-Reader sowie deren Vor- und Nachteile (via NRW-Blog).  Das Thema E-Books vs. gedruckte Bücher kann man auf sehr unterhaltsame Weise betrachten, wie das Editorial der letzten c’t bewies.

Um Interkulturalität in Bibliotheken drehte es sich im 8. Themendienst des dbv. Denn auch Menschen aus anderen Ländern möchten an der Kultur und Gesellschaft teilhaben und Bibliotheken besuchen. Das erfordert spezielle Angebote.

Der Besuch von Michael Stephens, wir erinnern uns an „Learning Everywhere“, wirkte noch nach. Blogbeiträge zu seinem Vortrag inklusive der eingebettenen Videoaufzeichnung schrieben die Autoren der Zukunftswerkstatt, Text & Blog sowie Bibliothekarisch.de (mit einer Liste der empfohlenen Literatur zum Thema).

Ansonsten wurde in dieser Woche kaum ein gutes Haar an Bibliotheken und BibliothekarInnen gelassen. Obwohl Halloween doch schon eine Weile her ist, konnte einem der Bericht von Hadmut Danisch über seinem Bibliotheksbesuch das Gruseln lehren (via Netbib).

Haferklees Ausblicke grub einen Artikel der IWP mit dem Titel „Die Zeit als Lagerarbeiter ist für Bibliothekare vorbei.“ (Vol. 61 Heft1, S. 59-60) aus, in dem der norwegische Jurist und Professor Jon Bing darüber verzweifelte, „dass Bibliothekare und Informationsfachleute sich damit abfinden, dass sie den Rang von Ausputzern oder alten Jungfern in der modernen Informationsgesellschaft zugewiesen bekommen.” anstatt „Pioniere und Helden in der Wissensgesellschaft“ zu sein.

VÖBBlog fand sogar ein altes „Betrugs-Lexicon“ (Auszug), in dem auch – wir ahnten es schon – BibliothekarInnen berücksichtigt werden. Nein, so genau wollten wir das eigentlich gar nicht wissen. 😉

Trost kam von der ZBW: Hier werden die MitarbeiterInnen in Videos vorgestellt (siehe Bibliothekarisch.de) und ein positives Berufsbild vermittelt. Das macht doch wieder Mut nach diesen Horror-Blogbeiträgen.

Foto: Leo Pompinon (Quelle: Treffpunkt Bibliothek, Themendienst 8)

Written by lesewolke

12. November 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’12)

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Wie sich die Recherche von den analogen Methoden bis zu den heutigen digitalen Möglichkeiten verändert hat, zeigt das Video „Information R/evolution“ und verdeutlicht, dass es auch im Suchmaschinenzeitalter viel über die Informationssuche zu wissen gibt. Denn „We no longer just find information … Together, we can make it find us.“ Auch gut als Einleitung für Schulungen zur Informationskompetenz geeignet, meinte Bibliothekarisch.de.

Auf eine Übersicht aktueller E-Book-Reader bei Neuerdings verwies VÖBBlog. Alles Gute ist oft nicht in einem Gerät vereint. So sollte man darüber nachdenken, ob man eher Lesekomfort oder Multimedia als Hauptkriterium wählt.

Medien und Lizenzen sind nun mal teuer. Da reicht das Geld in den Bibliotheken nie für alles, was man gern den Nutzern bereitstellen möchte und müsste. Im Heft 6/2012 der Zeitschrift „BuB“ beschäftigte sich Ronald Schneider damit, wie es in deutschen Bibliotheken eigentlich mit Freundeskreisen und Stiftungen aussieht. Ein Blogbeitrag in Partizipation – Bibliothek fasst seine Erkenntnisse zusammen und fragt darüber hinaus, ob eine nationale Bürgerstiftung (Vorbild Luxemburg) nicht eine gute Idee wäre?!

Weiterhin ein heißes Thema ist das Leistungsschutzrecht. Netbib empfahl einen Beitrag im Blog „Simple Sachen“, den ich übrigens auch sehr gelungen finde. Für alle, die sich umfassend informieren wollen, noch der Hinweis auf eine Linksammlung bei Wikimedia (via Archivalia).

Nicht immer hat man ein eigenes, passendes Bild für einen Beitrag parat. Kostenfreie Fotodatenbanken können hier helfen. NRW-Blog hat zwei Beiträge dazu mit zahlreichen Links gefunden. Eine Infografik zur Bildernutzung findet man bei Bibliothekarisch.de.

Wer in anderen Ländern unterwegs ist, freut sich oft über öffentliche WiFi-Zonen und fragt sich manchmal, warum Deutschland in dieser Hinsicht offensichtlich ein Dritte-Welt-Land ist? Nun, das liegt einfach daran, dass in unserem Land, kleine Anbieter haftbar gemacht werden, falls die Nutzer ihres Netzes illegale Dinge tun. Die Digitale Gesellschaft stellte nun den „Entwurf eines … Gesetzes zur Änderung des Telemediengesetzes“ online. Die Parteien sind ausdrücklich zu Copy & Paste aufgerufen! Würde dieser Vorschlag aufgenommen, hätte es auch Vorteile für Bibliotheken, die dann ebenfalls nicht mehr fürchten müssten, wegen eventueller unrechtmäßiger Handlungen der Anwender zur Rechenschaft gezogen zu werden, stellte Infobib fest.

Written by lesewolke

2. Juli 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’12)

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BibSoup – eine Software für die Literaturverwaltung, die nach den Prinzipien offener bibliographischer Daten gestaltet wurde, war in der letzten Woche Thema in Literaturverwaltung & Bibliotheken und NRW-Blog.

In Deutschland kennen wir die Buchpreisbindung schon lange. Und besonders, wenn es um elektronische Bücher geht, ist sie umstritten, da diese dadurch nicht preiswerter angeboten werden können. In der Schweiz wird nun über die Einführung einer Buchpreisbindung diskutiert. Am 11. März 2012 soll die Bevölkerung abstimmen. Einen ausführlichen Blogbeitrag zu diesem Thema schrieb Karsten Schuldt in Plan3t.

Unterwegs in öffentlichen Verkehrsmitteln ist es gar nicht so einfach ein ruhiges Plätzchen zum Lesen zu finden. Doch es gibt Hilfe in Form von Schutzumschlägen für Bücher, die deutlich machen, dass man nicht gestört werden möchte, wie beispielsweise „Go away, I’m reading.“ Weitere Infos, eine Videoanleitung und die Umschläge zum Downloaden stellt Erin Bowman in ihrem Blog bereit (via Infobib).

Das Leben eines Buches aus der Sicht eines Buches erzählt, zeigt ein Video, welches Bibliothekarisch.de verlinkt hat, Titel „The Diary of a Disappointed Book„:

Natürlich kann man Bücher auch auf einem E-Book-Reader lesen. Die E-Book-Verwaltungssoftware Calibre stellt die Zukunftswerkstatt vor.

Vergibt Elsevier nun Lizenzen für E-Books mit der eLibrary student flat direkt an Studierende? Medinfo und Infobib haben sich das Angebot angesehen. Auch Bibliothekarisch.de geht darauf ein und zeigt am Beispiel von Penguin, dass auch andere Anbieter dazu übergehen, Bibliotheken beim Angebot von E-Books zu übergehen.

Mit dem „Journal of eScience Librarianship“ gibt es nun ein neues Open-Access-Journal für unseren Fachbereich (via Bibliothekarisch.de).

Wie sehen eigentlich BibliothekarInnen wirklich aus? Die Seite „This is What a Librarian Looks Like“ geht der Frage nach … (via Netbib).

Written by lesewolke

20. Februar 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’11)

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Das bisher größte Leseförderungsprogramm Deutschlands starteten nun das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Stiftung Lesen. Der Berufsverband der Kinder-und Jugendärzte und die Bibliotheksverbände sind die Kooperationspartner der Aktion „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ (via NRW-Blog).

Eine Übersicht der neusten E-Book-Reader hat Börsenblatt erstellt (via NRW-Blog).

Eine eigene Quiet Control! ‚Auch haben wollen‘, ist wohl der erste Gedanke vieler genervter BibliothekarInnen bei diesem Artikel im NZZ Campus über die Studierenden in den grünen Hemden in einer englischen Bibliothek, die für Ruhe und Ordnung sorgen sollen (via VÖBBlog). Wie man dort erfährt, sorgt das trotzdem nicht für eine echte Senkung des Geräuschpegels. Auch das Verstecken von Büchern ist nach wie vor ein Problem. Über Hintergründe und Methoden am Beispiel der Hochschulbibliothek Lübeck liest man in den Lübecker Nachrichten (via Netbib).

Ihre Eindrücke über das deutsche Bibliothekswesen beschreibt Stacy B. Rosenthal von der Council Rock High School South (USA) im Blog Librarian in Residence, da sie im August an einer Studienreise teilnahm (Teil 1 und Teil 2). Besonders interessierte sie sich für das Schulbibibliothekssystem.

Im Plan3t war die Fachkommunikation ein Thema. Karsten Schuldt bemängelte, dass die bibliothekarische Praxis nicht deutlich wird, wenn AutorInnen Texte publizieren, die zahlreiche Modewörter aber wenig Inhalt haben. Infobib fragte sich, wie wir aus dieser Kultur der „Bibliothekarischen Lyrik“ bzw. dem „Geblubber mit bibliothekarischem Bezug…“ (Netbib) wohl wieder heraus kommen.

Na hoffentlich trauen sich Frauen nach so viel Disharmonie überhaupt noch, Artikel zu verfassen. 😉 Bei Wikipedia glänzen sie jedenfalls mit Abwesenheit, meldete das Handelsblatt (via NRW-Blog). Demnach sind 91,5 Prozent der Autoren Männer. Wikimedia will wenigstens die technische Hürde senken, damit frau auch ohne Programmierkenntnisse mitschreiben kann. Außerdem soll die Einladung an Frauen deutlicher werden (Forschungsergebnisse zeigen, dass so etwas hilft).

OpenBibBlog erkärte, wie aus dem Nachlass des Künstlers Eduard Prüssen neben einem Portal zur Recherche aus der Katalogdatenbank ein ausdruckbares Werkverzeichnis gestaltet wurde, welches man nun als PDF downloaden kann.

Die Stadtbibliothek Gelsenkirchen feierte ihren 100. Geburtstag und gönnte sich ein besonderes Geschenk, nämlich einen Bibliotheksfilm, der wirklich gelungen ist!

Zum Schluss noch der Hinweis auf einen Beitrag aus dem echten Bibliotheksleben im Blog Durch Bücherstaub geblinzelt. Hinter dem Titel „Kanoniere und Völkerrecht“ verbirgt sich doch tatsächlich eine Geschichte mit HappyEnd.

Bild:  Pressebereich der Aktion „Lesestart“

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’11)

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Kritisch ging es in der zweiten Novemberwoche zu. In Plan3t stellt Dale Askey die Aktivitäten des Taiga-Forums vor. Circa 60 stellvertretende BibliotheksdirektorInnen schocken die Bibliothekswelt jährlich mit den möglichen Auswirkungen der technologischen Weiterentwicklung und gehen der Frage nach, wie Bibliotheken diesen neuen Herausforderungen begegnen könnten.

Ultrà Biblioteka* beschäftigte sich weniger mit der Technik, sondern mit der politischen Rolle von Bibliotheken, denn das Thema des Gesprächs mit Hermann Rösch im Blog des Goethe-Institutes lautete „Aufklärungsinstanz Bibliothek”. *Ultrà Biblioteka* meint allerdings, dass es mit der politischen Rolle in Punkto Neutralität, demokratischen Meinungsbildung und Qualitätsgarantie nicht weit her und das Manifest des IFLA zu Transparenz, verantwortungsbewußter Regierungsführung und Korruptionsfreiheit wohl weitesgehend unbekannt sei. Im November erschien auch der Entwurf des (International/IFLA-) Code of Ethics for Librarians. Zu Stellungnahmen, Kommentaren und Anregungen wurde in der Inetbib aufgerufen.

„Wie wird man informationskompetent?“ fragt Basedow1764’s Weblog und bezieht sich dabei auf einen Artikel über Computerkids des Magazins Wired  (Engl.). Clive Thomson, der Autor des Artikels, geht dabei der Frage nach, warum es so schwierig ist, mit wenig Grundlagenwissen die richtigen Informationen im Internet zu finden.

Auch unsere Bibliothekskataloge machen es den Nutzern nicht immer leicht, weshalb hier und da schon Discovery-Lösungen probiert werden. Der Hebis-Verbund hatte eine Studie zum herkömmlichen Katalog und zum Portal durchgeführt, die sich Anne Christensen genauer angesehen hat. Wichtig für die Nutzer sind auch Verfügbarkeitschecks. Dazu gab es einen interessanten Beitrag im Plan3t.

PaperC will demnächst eine Flatrate für E-Books im Bereich Informatik anbieten, die später auf andere Fachbereiche erweitert werden soll. Für einen monatlichen Pauschalbetrag, der noch nicht fest steht, können die Fachbücher im Epub-Format dann auf verschiedensten Endgeräten gelesen werden (via netzwertig). Auch in der letzten Ausgabe der C’t (24/2011) waren E-Books das Titelthema. Der Artikel „Lesen wie gedruckt“ ist frei online verfügbar (via VÖBBLOG). Um im Geschäft zu bleiben, rüstet Amazon auf und kündigt das Kindle Fire an, welches  ein Tablet PC sein soll, das fit für Buchverleih und Videodownload ist (via MBI-Blog).

Über seine Erlebnisse beim IFLA-Kongress 2011 in San Juan, Puerto Rico, berichtet Sebastian Wilke nun in seinem Blog LIS Traveler. Ich war auch im Sommer unterwegs, habe es aber „nur“ bis Berlin geschafft. Dort fand eines der Social Media Gaming Barbecues statt, und ich hörte erstmals etwas über Transmedia Storytelling. Seitdem habe ich hin und wieder verfolgt, was im Internet darüber geschrieben wurde. Darum dreht sich auch mein Gastbeitrag in Plan3t.

Gelesen in Biblioblogs (25.KW’11)

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Die 33. Checkliste der OPL-Kommission des BIB ist inzwischen erschienen und befasst sich mit dem Anlegen von Facebook-Seiten für One-Person Libraries (via Netbib). Viele Anleitungen und Tipps sind sicher für alle Seitenbetreiber relevant.

In der Inetbib wurden letzte Woche Linktipps zu Bibliothekssoftware weitergereicht. Hingewiesen wurde u.a. auf Michael Lackhoff’s Homepage, die Übersichtsseite des Berliner Arbeitskreises Information und die Bachelorarbeit von Katlen Reimann (Oktober 2008) zu diesem Thema.

Eine Präsentation zu VuFind, das Programm wurde beim HOBSY-Workshop vorgestellt, findet man im Blog Bibliotheken in Hannover und die passende Linksammlung des Autors dazu in Delicious.

Mit FaMI-Base gibt es nun auch eine spezielle Datenbank in LibraryThing für die zukünftigen Fachangestellten für Medien- u. Informationsdienste aller Fachrichtungen. Sie enthält Literatur, die für die Ausbildung und Prüfungsfächer wichtig ist, inklusive Einführungsvideo (via Bibliothekarisch.de). Und vielleicht ist hier auch das eine oder andere Buch dabei, dass man lesen muss, aber gar keine Lust dazu hat. Tipps zu dieser Problematik gibt Jim Trelease in seinem Video (engl.), ebenfalls gefunden bei Bibliothekarisch.de. 😉

Ob E-Book-Reader da wohl mehr Lesevergnügen bereiten? Eine kritische Analyse der aktuellen Geräte sowie der generellen Handhabung und dem Vertrieb von E-Books liefert HD Schellnack in seinem Blog (via Netbib).

Ein Beitrag von Libreas Blog beschäftigt sich mit der Gegenwart und Zukunft der Informationswissenschaft und bemängelt, dass sich zu wenige Akteure aktiv damit befassen. Ebenfalls wissenschaftlich geht es in dem aktuellen Beitrag bei beyondthejournal.net zu. Daniel Mietchen, Heinz Pampel and Lambert Heller formulierten Kriterien für zukünftige wissenschaftliche Zeitschriften, die dem modernen Internetzeitalter gerecht werden sollen. Kommentare sind willkommen.

Die Europeana bietet in einem ersten Beta-Test Linked Open Data. Jakoblog hat es ausprobiert, beschreibt die Vorgehensweise und auftretende Probleme.

Bibliothekartag 2011 – Exzellenzinitiative und Ausbildung

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Der Nachmittag begann mit einem leckeren Stück Kuchen, Swets feierte sein 110. Firmenjubiläum. Inzwischen hatte sich der Konferenzbereich im Estrel deutlich gefüllt.

Ich hörte mir zwei Vorträge zur Exzellenzinitiative der Hochschulen statt. Gespannt war ich auch darauf, wie es sich auf Bibliotheken auswirkt. Leider ging es im entsprechenden Beitrag des Vortragenden der Bibliothek des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) mehr um die Geschichte, den Zusammenschluss der Einrichtungen, den strukturellen Aufbau und aktuelle Serviceleistungen. Nur eine Folie drehte sich um die Exzellenzinitiative und da gab es wenig Positives zu berichten. Die Bibliothek erhielt nichts von den Mitteln, sondern verlor durch Neueinstellung von Wissenschaftlern noch etwas von ihrer Geschäftsfläche, obwohl die Studierendenzahlen durch das wachsende Renommee anstiegen.

Dann ging ich zum Stand der Wissenschaftlichen Bibliotheken Berlin und Brandenburgs, denn dort war ich für eine Stunde Betreuung eingeteilt. Besonders interessant fand ich es, Kolleginnen aus anderen Bibliotheken zu treffen, die man sonst sicher nie kennengelernt hätte.

Stand der Wiss. Bibliotheken in Berlin und Brandenburg

Stand der Wiss. Bibliotheken in Berlin und Brandenburg

Gleich nebenan begann danach die nächste Session: Berufsbild heute und morgen. Natürlich war ich neugierig, was Prof. Hobohm über die Fernweiterbildung und die Erfahrungen der FH Potsdam aus dem ersten Kurs sagen würde. Ein weiterer Vortrag stellte den Masterstudiengang „Bibliotheks- und Informationswissenschaft“ der FH Köln vor. Aus den Projekten der Studierenden ist das Buch „MALIS Praxisprojekte 2011″, Band 35 der Reihe B.I.T.online INNOVATIV entstanden, welches man auch online lesbar kann.

Da noch ein bisschen Zeit war, flitzte ich in die Zukunftswerkstatt und lies mir die E-Book-Reader zeigen, die man sonst nur von Bildern und Beschreibungen im Internet kennt. Vielen Dank übrigens an die nette Kollegin, die geduldig alle Fragen beantwortete. [Update 19.06.2011]: Inzwischen ist dazu auch ein Beitrag im Blog der Zukunftswerkstatt erschienen.

Der Abend endete mit einem wunderschönen Treffen mit Studienfreundinnen und einer großen Pizza im La Terrazza. 🙂

Written by lesewolke

8. Juni 2011 at 12:15

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’11)

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Ein wichtiges Thema war in der letzten Woche der Einsatz von QR-Codes für Bibliotheken. Die zweidimensionalen Bilder können beispielsweise mit Mobiltelefonen eingelesen werden, die über eine Kamera verfügen sowie eine Software enthalten, die diese Informationen dann dekodiert. In den Codes werden verschiedenste Informationen verschlüsselt, wie Internetadressen, Adressen oder Kontaktdaten. Infobib schlägt vor, in den Codes die URL für die elektronische Parallelausgabe unterzubringen und sie auf die gedruckten Bücher zu kleben, damit die Nutzer schnell die elektronische Parallelausgabe finden. Eine Übersicht, welche Bibliotheken solche QR-Codes bereits nutzen und zu welchem Zweck, hat Netbib veröffentlicht. Auch in in der Inetbib gab es viele Beiträge dazu.

Die freie Nutzung und konkrete Verlinkung der Katalogdaten von Bibliotheken wird schon seit längeren Zeit in den Blogs diskutiert. Die Universitätsbibliothek Mannheim veröffentlicht nun ihre Daten zur Nachnutzung und erläutert in ihrem Blog den Unterschied zwischen Linked Data und Open Data (via Infobib). „Mit der public beta eines Linked Data Service und einer zukunftssicheren open access Lizensierung der vielen Metadaten wurde alles Richtig gemacht.“ lobt  BibliothekarInnen sind uncool die Aktion der UB Mannheim.

NRW-Blog hat eine Suchmaschine entdeckt, die bereits 13.000 Lern- und Bildungsmedien zugänglich macht und sicher noch erweitert wird. Eine echte Hilfe für Lehrerinnen und Lehrer!

Für die Suche nach Informationen im Internet wird Wikipedia auch gern genutzt. Um dort mehr relevante Literatur unterzubringen und zu erschließen, wurde nun von Magnus Manske der Prototyp LITurgy entwickelt. Biblionik berichtet darüber.

Das Publizieren im Internet hat auch Tücken. Lemy’s Blog verweist auf eine frei zugängliche Veröffentlichung (große PDF-Datei) der Bundeszentrale für Politische Bildung, die Urheberrechtsfragen im Alltag erläutert.

2011 ist das Internationale Jahr der Wälder. Bibliotheken, die dazu Medien zusammen stellen möchten, bekommen Hilfe von der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen (München). Denn zu diesem Thema wurde eine Titelliste veröffentlicht (via NRW-Blog).

Leider ist nur das Inhaltsverzeichnis von dem neuen „Praxisbuch Schulbibliotheken“ online. Bibliotheken als Bildungseinrichtungen stellt das neue Buch vor.

Librarian in Residence meldet, dass Amazon plant, amerikanischen Bibliotheken das Verleihen von E-Books und deren Nutzung auf dem Kindle zu erlauben. Bisher konnten nur bei Amazon gekaufte Bücher auf dem Gerät gelesen werden. Eine weitere Mitteilung dieses Blogs lautet, dass es demnächst auch deutsche Bücher für das Kindle geben soll.

Written by lesewolke

2. Mai 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’11)

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OCLC veröffentlichte nun den Bericht über die öffentliche Wahrnehmung von Bibliothek in Amerika 2010 („Perceptions of Libraries 2010: Context and Community“ engl.). Diese Studie liefert nicht nur Daten über die Akzeptanz von Bibliotheken, sondern auch zu der Nutzung elektronischer Medien und sozialer Netzwerke verschiedener Nutzergruppen im Vergleich zum Jahr 2005. Librarian in Residence hat sich aus ausführlich mit dem Bericht auseinandergesetzt und festgestellt, dass er viele aktuelle Argumente für die Bedeutung und den Erhalt von Bibliotheken bietet.

Eine Auswertung der  Umfrage der Städtischen Bibliotheken Dresden, findet man in der Zeitschrift „Bibliotheken in Sachsen“ Heft 4/2010, siehe auch NRW-Blog. Hier wurde das Nutzungsverhalten nach Frauen und Männern ausgewertet. Ein weiterer interessanter Aspekt besteht darin, dass nur etwas über die Hälfte der Nutzer (53%) für sich selbst ausleihen. Die anderen versorgen noch andere Personen mit Literatur (siehe S. 264).

Vascoda meldet, dass man sich die Fachportale als Toolbar für Firefox, Internet Explorer, Safari und Chrome kostenlos herunterladen kann.

Auf einen Praxistest zum iPad von Magnus.de weist NRW-Blog hin. Hier wurde mal genauer hingeschaut, ob sich dieses Gerät zum Lesen von E-Books eignet.

Wer sich mit Bibliothekswesen beschäftigt, hört immer öfter den Begriff „Metadaten“. Eine Definition dazu hat Jakoblog entworfen und freut sich über Meinungen,  Korrekturen und Literaturvorschläge.

Die Diskussion um die Dissertation des Verteidigungsministers Guttenberg ging in der letzten Woche in die nächste Runde. Er gestand nun ein, „gravierende handwerkliche Fehler“ begangen und „Blödsinn“ geschrieben zu haben, bestritt aber den Vorsatz der Tat. Die Universität Bayreuth erkannte ihm den Doktortitel im Schnellverfahren ab (siehe auch „Guttenberg und die Herrschaft des Unbewussten″). Da die regierende Partei sich verhielt, als wären korrektes wissenschaftliches Arbeiten und ein Doktortitel nicht von besonderer Bedeutung, gab es schließlich Proteste seitens der Wissenschaftler. Ein „Offener Brief von Doktoranden an die Bundeskanzlerin“ wurde verfasst (siehe auch Facebook), der bereits von vielen unterschrieben wurde. Zahlreiche Links und Berichte zu dem Thema veröffentlichte Archivalia.

Am Wochenende wurden die Academy Awards of Merit verliehen, besser bekannt als „Oscar“. Wie der „Oscar“ zu seinem Namen kam, ist nicht eindeutig geklärt. Eine Version besagt, dass die Bibliothekarin der Academy ausgerufen haben soll: „Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!“, siehe dazu auch einen etwas älteren Artikel von VÖBBLOG. 🙂

Written by lesewolke

28. Februar 2011 at 04:00

Gelesen in Biblioblogs (41. KW)

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Die Augsburger Staats- und Stadtbibliothek hat in ihrer 473jährigen Geschichte schon viel erlebt.  Doch nun droht der Bibliothek mit ihren historisch gewachsenen Beständen das Aus. Einen ausführlichen Beitrag und eine Liste der Artikel zu diesem Thema hat bibliothekarisch.de verfasst. Es gibt bereits eine eigene Internetseite, die zur Rettung der Bibliothek aufruft und um Mithilfe bittet.

Fobikom-Weblog weist auf ein neues Selbstlernangebot für „Professionelle Internetrecherche und Wissensmanagement für Hochschulen″ hin.  In fünf Tutorien werden Möglichkeiten zum „Finden“ und zum „Weiterverarbeiten“ von Informationen vorgestellt.

Nicht nur für Bibliothekare ist der Hinweis von bibliothekarisch.de auf die überarbeitete und ergänzte Version der über 500 Seiten starken PublikationInternetrecht“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren von Interesse.

Wenn man demnächst auf die Abkürzung „PDM“ zum Zusammenhang mit Internetrechten trifft, dann könnte damit „Public Domain Mark“ gemeint sein. Creative Commons hat dieses neue Kennzeichen für gemeinfreie Werke eingerichtet.

Auch elektronische Dokumente und ihre Lesemöglichkeiten waren in dieser Woche wieder ein Thema in den Blogs. So erläuterte der NRW-Blog, was sich hinter den Formatbezeichnungen für E-Books verbirgt, Bibliothekarisch.de hat ein Video der Stadtbibliothek Skokie eingebunden, welches die Funktionsweise des Sony Readers vorstellt, und Jakoblog beschäftigte sich mit Annotationsmöglichkeiten bei PDF-Dokumenten.

Library Revolutions heißt ein Video der Universitätsbibliothek in Kansas, das den Studierenden die Möglichkeiten der Bibliothek näher bringen soll und ganz im Stil des Kinofilms „Matrix“ gestaltet wurde.  I love it! 🙂