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Posts Tagged ‘E-Books

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’21)

Bis Ende März 2021 dürfen Fernleihkopien digital geliefert werden, siehe b.i.t. online (via Fachstelle ÖB NRW). Dazu gibt es eine Sondervereinbarung mit den Verwertungsgesellschaften VG Wort und Bild-Kunst, um Studierende und Forschende trotz der Einschränkungen durch die coronabedingten Eindämmungsmaßnahmen zu versorgen.

Hier herrscht keine Einigkeit: die Verbände des Netzwerkes Autorenrechte reagierten sehr ablehnend auf den offenen Brief des dbv für bessere Regelungen zum Erwerb und der Ausleihe von E-Medien durch Bibliotheken. Sie fordern „an den frei verhandelbaren Lizenzen für E-Books festzuhalten und dem Ansinnen des dbv eine klare Absage zu erteilen.“. Der dbv hat daraufhin eine Stellungnahme verfasst (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft brachte zwei neue Programme auf den Weg, um Open Access zu fördern. Bei „Open-Access-Publikationskosten“ gibt es Zuschüsse zu APC/BPC-Gebühren. Das Förderprogramm „Infrastrukturen für wissenschaftliches Publizieren“ unterstützt das Publikationswesen, siehe idw online (via MedInfo).

Ein Beitrag der Fachstelle ÖB NRW berichtete über das Online-Seminar „Sustainability and Libraries – agenda 2030“. Hier ging es um Nachhaltigkeit in Bibliotheken.

Könnten Schulbibliotheken ein Teil der Öffentlichen Bibliotheken sein? Karsten Schuldt schaute sich dazu die Entwicklung in anderen Ländern an und meinte in seinem Beitrag in Bibliotheken als Bildungseinrichtung, dass eher eine von ÖBs unabhängige Entwicklung mit eigenen Organisationsformen zu erwarten wäre, da die Interessen doch unterschiedlich sind.

Digithek Blog machte auf den BeitragGiftschränke in Bibliotheken“ von Ulrike Werch in „Ausbilden Publizieren Informieren“ aufmerksam. Neben einem Blick in die Geschichte wird auch die aktuelle Rechtslage beleuchtet. Die Ausgabe 1/2021 enthält übrigens viele weitere interessante Artikel, beispielsweise Tipps für Vorträge.

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2. Februar 2021 at 09:03

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’20)

„Ächz“ stöhnte Archivalia, schon wieder eine Auflistung besonders schöner Bibliotheksräume. Geo stellte nämlich das Buch „Tempel der Kunst, Kathedralen des Wissens“ vor und befragte die Fotografen/Autoren dazu. Tolle Fotos gibt es natürlich auch zu sehen.

Und da wir schon bei Highlights sind – auch die am häufigsten ausgeliehenen E-Books und e-Audiobooks kann man in eine Rangliste packen, siehe Fachbuchjournal (via Fortbildung in Bibliotheken).

Der „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2020/2021“ hat mit einigen Zahlen zur Nutzung der Bibliotheken und ihrer Angebote aufzuwarten, die sich sehen lassen können (via Fachstelle ÖB NRW).

Netzpolitik.org informierte über die neuesten Kampfmethoden eines Verlagsriesen gegen eine bekannte Schattenbibliothek: Cybersecurity und Verschwörungstheorien (via Archivalia).

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2. November 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’20)

Die Fachstelle ÖB NRW stellte in Text und Fotos die neugestaltete Zentralbibliothek Paderborn vor. Dazu gehören neben einem Lerncafé auch ein Whiteboard-Raum und technische Features wie ein Flugsimulator und andere Gaming-Angebote. Auch die Stadtbibliothek Solingen probierte ein neues Lernraum-Konzept, siehe ebenfalls Fachstelle ÖB NRW. Auch wissenschaftliche Bibliotheken denken über Veränderungen ihrer Lern- und Raumkonzepte nach. Karsten Schuldt sah sich 79 Studien von 2009 bis 2019 genauer an, um herauszufinden, ob und wie sich die Bedürfnisse der Studierenden im Hinblick auf die Bibliotheksnutzung geändert haben. Seine Ergebnisse fasste er in einem Artikel der Zeitschrift „Information – Wissenschaft & Praxis“ zusammen.

Die Anzahl der Menschen, die neben Printmedien auch E-Books und und Audiobücher nutzen ist auf 40 Prozent gestiegen. Das ermittelte eine Studie mit fast 6100 Leuten in verschiedenen Ländern, siehe buchreport (via Fachstelle ÖB NRW). #BuchistBuch meint auch der Deutsche Bibliotheksverband und startete eine Kampagne für die Gleichstellung gedruckter und elektronischer Formen in rechtlicher Hinsicht. Für Einrichtungen, die das unterstützen möchten, stehen Grafiken in verschiedenen Varianten zum Download bereit, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Um die Darstellung des Bestandes an elektronischen Fachzeitschriften ansprechender zu gestalten, wurde das Tool VIDIJO (= virtual display of journals) im Rahmen eines BMBF-Projektes entwickelt. Ein Überblick der Funktionen findet man im Blog der NTNM Campus Bibliothek (via Fortbildung in Bibiotheken). Die Webapplikation ist Open Source und kann von Bibliotheken nachgenutzt werden.

„Die Transformation der Informationsmärkte in Richtung Nutzungsfreiheit“ lautet der Titel des neuen Open-Access-Buches von Rainer Kuhlen (via Archivalia). Der Autor meinte, dass das derzeitige Urheberrecht, den Wissensaustausch und die Weiterentwicklung in Wissenschaft und Bildung eher behindert und zeigt Alternativen auf. Einen Beitrag zu „Urheberrecht und Forschungsdaten“ verfasste Linda Kuschel, veröffentlicht in „Ordnung der Wissenschaft“ (via VÖBBlog).

Ein Beitrag bei Scienceblogs listet frei nutzbare Repositorien auf. Hier können Wissenschaftler ihre Publikationen veröffentlichen, damit sie weltweit zur Verfügung stehen (via Netbib).

 

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19. Oktober 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’20)

BibliothekarInnenalltag: Wie motiviere ich mich?“ war das Thema des 42. BibChatDe. Dirk Ehlen fasste die Diskussion in einem Blogbeitrag zusammen. Demnach nahmen eher motivierte Leute am Twitterchat teil, die Spaß an ihrem Job haben, Medien mögen, gern Dienstleistungen entwicklen und anderen helfen.

Die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW ermittelte in einer Umfrage, wie es mit der technische Ausstattung der öffentlichen Bibliotheken aussah, um den Online-Betrieb plus zusätzlichen Angeboten in Corona-Zeiten zu gewährleisten. Oft war diese eher mangelhaft.

#BuchistBuch meinte der Deutsche Bibliotheksverband e.V. und kritisierte, dass es Bibliotheken bei E-Books immer noch nicht die gleichen Rechte beim Erwerb und Verleih haben, wie bei gedruckten Ausgaben. Daher wird eine gesetzliche Regelung dafür gefordert (via Fachstelle ÖB NRW). Mehr dazu erfährt man im Interview des Deutschlandsfunks mit Andreas Degkwitz, dem Vorsitzenden des DBV.

Die FRÖBEL-Gruppe veröffentlichte eine Broschüre mit Vorschlägen zum Einsatz digitaler Medien in Kindertagesstätten (via Fachstelle ÖB NRW).

In einem Projekt nahmen sich Studierende der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern vor, den Bekanntheitsgrad der Bayerischen Hörbücherei für Blinde, Seh- und Lesebeeinträchtigte e.V. zu steigern und entwickelten in Kooperation mit der Einrichtung einen neuen Flyer, siehe aubib. Außerdem erschien dazu Artikel im Bibliotheksforum Bayern.

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28. September 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’20)

Etliche Beiträge der o-bib-Ausgabe 1/2020 sind nun online (via vdb-Blog). Ein Aufsatz beschreibt den Test der Universitätsbibliothek Tübingen, gewünschte Bücher als E-Book zu bestellen, falls diese in der Form einzeln erhältlich, nicht durch DRM eingeschränkt waren sowie einen bestimmten Prozentsatz an Aufschlag nicht überschritten. Immerhin 68 Prozent der Bestellungen erfüllten die  Bedingungen allerdings nicht und wurden dann doch als Druckexemplar erworben. Zahlreiche interessante Tagungsberichte – Reading in a Digital Environment, BibCamp 2019, Netwerk maschinelle Erschließung usw. – kann man ebenfalls in diesem Online-Heft nachlesen.

Weiterhin ist die 1. Ausgabe der Open-Access-Zeitschrift „Quantitative Science Studies“ erschienen. Es handelt sich laut Inetbib um den Nachfolger der ehemligen Elsevier-Zeitschrift „Journal of Informetrics“. Die Beiträge behandeln vor allem bibliometrische Methoden.

Im idw – Informationsdienst Wissenschaft wird das Konzept der Open Library an der Hochschulbibliothek Mainz näher erläutert (via Medinfo). Wie schon in einigen skandinavischen Bibliotheken fungiert der Bibliotheksausweis hier als Schlüssel, um außerhalb der Servicezeiten die Bibliothek zu betreten und zu nutzen. Neben dem Einsatz von Selbstverbuchern erfolgt eine Videoüberwachung, die bei Beschädigungen oder Diebstählen ausgewertet wird.

In Irland kam es nun zu einem Deal-Vertrag zwischen Elsevier und dem dortigen Hochschulkonsortium. Der Buchreport listete einige Detail auf (via Medinfo).

Im Praxisblog Medienpädagogik veröffentlichte Yannick Bandi ein Veranstaltungsformat (Aufträge & Lehrerkommentar), um Schülern die Grundlagen des Fotografierens beizubringen (via Fachstelle ÖB NRW). Es steht unter der CC-Lizenz By-Sa 4.0 und kann damit an eigene Bedingungen angepasst sowie veröffentlicht werden.

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24. Februar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’19)

Sollten E-Books wie gedruckte Bücher hinsichtlich ihrem Verkauf ein Bibliotheken behandelt werden? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist dagegen, obwohl Onleihe-Nutzer mehr gedruckte Bücher und E-Books kaufen als der Durchschnitt. Es könnten vielleicht noch mehr sein. 16 Prozent der Onleihe-Nutzer gaben an, wohl mehr Bücher zu kaufen (analog & digital), wenn es keine Onleihe gäbe. Der Deutsche Bibliotheksverband argumentiert, dass Bibliotheken zum einen kaufkräftige Kunden sind –  sie geben ca. 112 Millionen Euro pro Jahr für E-Book-Lizenzen aus -, und zum anderen das Lesen fördern (via Fachstelle ÖB NRW).

Angesichts der Leseschwächen, die laut aktueller PISA-Studie insbesondere bei Schülern mit ungünstigem sozioökonomischen Hintergrund auftreten, machte der dbv in einer Pressemitteilung Rolle der Bibliotheken als Unterstützer deutlich (via Fachstelle ÖB NRW).

Und gleich noch eine Studie: Der Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zeigte, wie die einzelnen Bundesländer im Bereich Bildung abschnitten (via Fachstelle ÖB NRW).

Archivalia gab Tipps zum Selbstarchivieren auf dem grünen Open-Access-Weg und verlinkte auf Plattformen, bei denen der Upload unabhängig von der Zugehörigkeit zur Institution ist.

Circa 70 Prozent des urheberrechtefreien Bestandes des Bayerischen Staatsbibliothek ist inzwischen online. In einem Blogbeitrag bei zkbw feiert die Bibliothek ihr 2,5 millionstes Digitalisat. Archivalia hat jedoch an dem Angebot einiges zu kritisieren. Einen Hauch von Geschichte vermittelt eine Kupferstichplatte mit historischen Signaturschildchen, ein Digitalisat der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (ebenfalls Archivalia).

 

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9. Dezember 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’19)

Schneeschmelze besuchte die Frankfurter Buchmesse und und stellte fest, dass sie immer kleiner wird: „Wenn das so weitergeht, hat die ganze Buchmesse in wenigen Jahren bequem in einer Hutschachtel Platz.“. Trotzdem erscheinen immer noch viele Bücher. Die F.A.Z. widmete dem Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) einen Artikel (via VÖBBlog). Die ersten zwei Bände des VLB erschienen 1972. Die letzte Druckausgabe 2003/2004 hatte 12 Bände mit je 1700 Dünndruckseiten. Seitdem gibt es das Verzeichnis nur noch digital.

Bitkom untersuchte hingegen den E-Book-Markt (via Fachstelle ÖB NRW). Das Fazit: es gibt Fans, aber ein erhofftes Wachstum der Nutzerzahlen blieb weitestgehend aus. Portale, die kostenfreie E-Books anbieten, stellte Netzwelt vor (via Archivalia).

Die ZBW feiert den 100. Geburtstag und hat dafür ein tolles Video zu ihrer Geschichte erstellt (via Bibliothekarisch.de):

Zum Vokabeln lernen empfahl Fortbildung in Bibliotheken Quizlet. Es gibt sogar schon einige Lernsets für Bibliotheksvokabeln. Außerdem verlinkte Fortbildung in Bibliotheken auf drei Anbieter von Etherpads. Diese Anwendungen sind für kollaborative Mitschriften geeignet.

Wer kennt noch andere Suchmaschinen außer Google?! T3N stellte Alternativen vor (via Archivalia). Allerdings ging es im Artikel eher um einen besseren Datenschutz oder andere Funktionalitäten und nicht darum, wie gut und aktuell die Ergebnisse sind.

Eine Schattenseite von Social Media – die Sucht – beleuchtete die Reihe Dopamin bei Arte (via Bibliothekarisch.de).

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21. Oktober 2019 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (27.KW’19)

Nützliche deutschsprachige Veröffentlichungen zum Forschungsdatenmanagement hinsichtlich Strategieprozessen, Forschungsdaten-Policies, einem Train-the-Trainer-Konzept und Infos für Anwender präsentierte ZBW-Mediatalk in einem Blogbeitrag.

Ein Video der Coffee Lecture von Frank Waldschmidt-Dietz (Universitätbibliothek Gießen) zum Thema Open Educational Resources zeigt Biboer.

Christoph Deeg begleitete das 10jährige Projekt „Lernort Bibliothek“ und erzählte im Blog der Fachstelle ÖB NRW was es für ihn bedeutete.

Microsoft gibt seine E-Book-Sparte auf. Das hat weitreichende Folgen für alle, die dort E-Books gekauft haben. Sie werden nämlich gelöscht. Die Süddeutsche Zeitung berichtete darüber (via Archivalia).

Biographisch ist nicht gleich bibliographisch – VÖBBlog fand einen kleinen Fauxpas bei Spiegel online. 😉

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8. Juli 2019 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (19.KW’19)

#BIBchatDE fasste in einem Blogbeitrag die Ergebnisse des Montagschats zum Thema Bibliotheksverbünde zusammen.

In ihrer Bachelorarbeit schaute sich Elisabeth Tränkler Angebote kommerzieller Informationsanbieter zu wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken mit Blick auf das E-Books an (via Bibtexte).

Bibliotheken sind heute viel mehr als ein Bücherspeicher“ (Christina Hilti). Karsten Schuldt kritisierte diese pauschale Aussage ausführlich bei Bibliotheken als Bildungseinrichtung, denn „Der Versuch, Bibliotheken modern zu gestalten, ist auch historisch der Normalfall.“. Der Begriff Bücherspeicher vermittelt daher ein falsches Bild der Geschichte der Bibliotheken und seiner Mitarbeiter.

Eine Übersicht mit Bilderbüchern und Texten, die sich besonders für die Beschäftigung mit Kindern mit Migrationshintergrund eignen, stellte das Netzwerk Vorlesen zusammen (via Fachstelle ÖB NRW).

Aubib sah sich die Aufzeichnung eines Vortrages zu Blockchain an, den Lambert Heller an der FH Potsdam gehalten hatte. Im Beitrag wird gut verständlich erklärt, was es damit auf sich hat.

Lustige Bilder für Social Media mit Bibliotheksbezug – da darf schon mal die Azubine als Modell ran, siehe Fachstelle ÖB NRW.

In der Deutschmatura (Österreich) gab es eine Aufgabe mit Bibliotheksbezug -> nachzulesen im VÖBBlog.

Haferklee las den Roman „Eiskalte Bescherung“ der Autorin Krimi Buhl. Sie ist selbst Diplom-Bibliothekarin und lässt ihren Krimi in der Bibliothek spielen. Da er bereits 1995 erschienen ist, kam auch noch eine Nadel für Lochkarten als Mordwaffe in Frage.

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13. Mai 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (10.KW’19)

Einen gelungenen Beitrag über Lernorte entdeckte Fortbildung in Bibliotheken in der Zeitschrift „Weiterbildung“. Darin erläutert Jörn Muuß-Merholz unter anderem „Was die Menschen an (Lern-)Orten mögen“.

Fachstelle ÖB NRW stellte die vier Säulen eines Projektes der Stadtbibliothek Essen vor, bei dem es um „Angebote für Asylsuchende, Migrantinnen und Migranten“ geht.

Eine Grafik der Initiative D21, die die „Social Media Nutzung nach Diensten, Alter und Berufsgruppen“ in Deutschland zeigt, findet man man bei Bibliothekarisch.de.

Die Internetnutzung der Kinder stößt bei Eltern nicht immer auf Begeisterung. Jugend Film Fernsehen e. V. stellte Elternbroschüren online, die Hintergründe erklären und Handlungsempfehlungen geben (via Fachstelle ÖB NRW).

Ein Artikel in der Zeitschrift „MedienPädagogik“ verglich verschiedene Projekte, die Tablets in Kindertagesstätten für konkrete Lernzwecke einsetzten (via Fachstelle ÖB NRW).

Das digithek blog bettete ein Video ein, welches zeigt, wie man mit Google auf dem Computer und Smartphone herausfinden kann, auf welchen Internetseiten ein Bild bereits verwendet wurde. Denn manche ältere Fotos werden in mehreren oder sogar im falschen Zusammenhang genutzt und unterstützen auf diese Weise fehlerhafte oder übertriebene Darstellungen.

In einem Interview mit ZBW-Mediatalk erklärte Lukas Galke, welche Internetanwendungen sich für eine Zusammenarbeit eignen, und welche Kriterien dabei von Bedeutung sind (in Englisch).

Im Blog der TU Berlin ist eine Zusammenfassung des 1. Berliner Rundgespräches Open-Access-Bücher erschienen. Dabei drehte es sich um Möglichkeiten der Finanzierung sowie die Sicherung inhaltlicher und technischer Qualitätsstandards.  Eine aktuelle „Übersicht der Open-Access-Beauftragten an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ findet bei Open Access 2020 DE (via Archivalia).

Aubib befasste sich mit einem Beitrag von Ingeborg Steinmetz zum Thema Innovation. Es werden vier Varianten vorgestellt, die Innovationen fördern. Den Anschluß zu verpassen, kann schließlich fatale Folgen haben.

Prof. Dr. Dirk Lewandowski erklärt Nutzungsstatistische Verfahren“ heißt der Titel eines Youtube-Videos. Wir erfahren, welche Möglichkeiten es gibt, und wo die jeweiligen Grenzen liegen, siehe Bibliothekarisch.de.

Die Universitätsbibliothek Leipzig schafft zum 2. Mai 2019 ihre Drucker und Kopierer ab (via Archivalia). Dann wir es in den Räumen der Bibliothek nur noch Buchscanner geben. Diese Nutzung ist allerdings kostenfrei.

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’19)

Eine Studie von Hanser Fachbuch und Medienmanagement-Studenten befasste sich mit dem Zusammenhang der 4 Lerntypen und ihrer Vorliebe für elektronische oder gedruckte Lehrbücher und Lernmaterialien, siehe Börsenblatt. Fortbildung in Bibliotheken kritisierte, dass auch die konkreten Empfehlungen der Dozenten und damit deren Vorlieben eine Rolle bei der Mediennutzung spielen könnten.

Das Portal Biblio2030 stellte Aktivitäten aus dem Bibliotheksbereich vor, die zu den Nachhaltigkeitszielen der UN-Agenda 2030 passen (via Fachstelle ÖB NRW). Man kann dort auch eigene Projekte einreichen und damit die Beispielsammlung erweitern.

Im Februar erschien die deutschsprachige AusgabeIFLA-Richtlinien für Bibliotheksangebote für Kinder von 0 bis 18 Jahren„. Darin werden Anregungen zur Einrichtung, Bestandsentwicklung und notwendigen Fachkenntnisse für diese spezielle Nutzergruppe gegeben (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Fachstelle ÖB NRW verwies auf die Materialien einer Unterrichtseinheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Thema „Gewaltprävention: Schwierige Kundensituationen„.

Der OA-Sammelband „Zerstörung von Geschriebenem“ geht auf eine geschichtlich-kulturelle Reise, die von der Auslöschung von Namen über Bücherzerstörungen bis zu magischen Ritualen reicht, siehe deGruyter (via Archivalia).

Der lange verhandelte Vertrag mit Wiley (Projekt DEAL) ist nun online, siehe Max-Planck-Gesellschaft (via Archivalia).

Der VÖBBlog verlinkte auf verschiedene Beiträge zur Insolvenz des Buchgroßhändler Koch, Neff & Volkmar (KNV).

Darf ich bitten?! Die Ulyianovsk Regional Scientific Library hat nicht nur die üblichen Medien sondern außerdem einen Ballsaal, siehe Library Planet (via Archivalia). 🙂

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25. Februar 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’18)

Die Weihnachtszeit hat begonnen. Bibliothekarisch.de erfreut uns auch in diesem Jahr mit einer Übersicht der zahlreicher Adventskalender. Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf Lehrer-Online. Dort sind Ideen und Materialien mit weihnachtlichen Themen zur Nachnutzung verfügbar. ZBW Mediatalk stellte Leitfäden und Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources zusammen.

Vier aktivierende Methoden, die die Aufmerksamkeit von Schülern bei Bibliotheksführungen sichern und den Lerneffekt verbessern, erläuterte Ulrike Hanke in einem Video bei Youtube.

Dr. Harald Müller bot in Zusammenarbeit mit der Büchereizentrale Niedersachsen das Webinar „Datenschutz in Öffentlichen Bibliotheken“ an. Die Aufzeichnung ist online verfügbar, siehe Fachstelle ÖB NRW oder Fortbildung in Bibliotheken.

Schweitzer Fachinformation veröffentlichte einen Ratgeber zu E-Books (via Archivalia). Man kann ihn downloaden, kostenfrei als Druckexemplar bestellen oder in den Filialen erhalten.

Bernhard Mittermaier (Bibliothek am Forschungszentrum Jülich) erklärt in einem Podcast das wissenschaftliche Publikationssystem. Dabei wird auch deutlich, wie stark die Menge der Veröffentlichungen gestiegen ist. „Von 2003 bis heute wurde genauso viel publiziert wie vom Beginn der Menschheitsgeschichte bis 2003.“, siehe VÖBBlog.

In einem Positionspapier setzte sich der dbv für Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Das gilt nach Meinung des Verbandes auch für politisch umstrittene Werke, die ansonsten rechtskonform sind. „Die bibliothekarischen Verbände fordern ihre Mitgliedsbibliotheken sowie Politik und Gesellschaft dazu auf, die Diskussion über gesellschaftlich und politisch umstrittene Werke zu ermöglichen und zu führen, um so die Meinungsvielfalt und damit letztlich die demokratischen Strukturen zu stärken.“ Fachstelle ÖB NRW ging auf den Umgang der Stadtbibibliothek Bremen mit solchen Werken ein.

Archivalia zeigt sich von der Recherche in Google Books enttäuscht und empfiehlt „mehr HathiTrust nutzen!“ (Link zu HathiTrust). Meine Ergänzung für Hartnäckige: zusätzlich noch das InternetArchive probieren. Die Chance, dass wenigstens eins der drei Portale neue Erkenntnisse bei eigenen historischen Recherchen bringt, ist recht gut.

Meistens werden herausragende Leistungen prämiert. Aber es gibt auch den „4.0-Award für außerordentliches akademisches Scheitern„. Bento sprach mit einer Autorin (via Archivalia).

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’18)

Wie hieß bloß der Buchtitel? Dörte Böhner zeigte im Blog Bibliothekarisch.de Möglichkeiten, wie man dem gesuchten Buch trotzdem auf die Spur kommen kann.

Der Europäische Bibliotheksverband EBLIDA startete die KampagneE-Medien in der Bibliothek: mein gutes Recht!“. Bibliotheksnutzende sollen mit einem Schreiben ihren zuständigen Bundestagsabgeordneten auffordern, Gesetzesänderungen zu initiieren, damit auf dem Markt erhältliche E-Books ebenso wie gedruckte Bücher von Bibliotheken erworben und zur Nutzung bereitgestellt werden können. Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf das Musterschreiben sowie die Liste der Abgeordneten.

Dr. Harald Müller vom Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ erstellte eine Mustervorlage für die Benutzungsordnung sowie eine Vorlage für die Einwilligungserklärung zur Verwendung von Fotos, die die aktuellen Datenschutzvorgaben erfüllen, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Pineapple Glam gab Tipps für einen guten Bibliotheksauftritt bei Instagram (via Fortbildung in Bibliotheken).

Das Literaturverwaltungsprogramm Zotero kann nun auch in Google Docs eingesetzt werden. Näheres dazu erläuterte der Zotero Blog (via Netbib).

Zum Tag der Bibliotheken sah sich Der Standard Hotels an, die über größere Buchbestände verfügen bzw. früher mal eine Bibliothek waren (via VÖBBlog).

 

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29. Oktober 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’17)

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Requirements-Engineering ist in Bibliotheken bisher kaum bekannt, stellte S. M. Blumesberger in ihrer Master-Thesis fest (via VÖBBlog). In der Wirtschaft kennt man diese Vermittlung zwischen Auftraggebern und IT-Mitarbeitern bereits länger, „um einen reibungslosen Ablauf von IT-Projekten zu garantieren.“

Verschiedene kostenfreie und kostenpflichtige Internetangebote, um das Programmieren zu erlernen, listete ZBW-Mediatalk auf. Von MOOCs bis Apps ist alles dabei.

Um virtuelles Lernen geht es auch im Google Classroom. Bisher war das Angebot speziell für Schulklassen gedacht, nun steht es allen offen (entdeckt von Fortbildung in Bibliotheken bei TNW).

Über die weitere Entwicklung und den Absatz von gedruckten Büchern und E-Books machte sich Karl-Ludwig von Wendt in bookbytes Gedanken (via VÖBBlog). Leider ging der Autor hinsichtlich der unterschiedlichen Zahlungsbereitschaft nicht auf die Nutzerrechte ein. Denn ein gedrucktes Buch darf man schließlich weiterverkaufen oder verschenken. Es verursacht zudem Material- und Lieferkosten.

Für ihren Artikel „Der Bus, mit dem ich die Welt entdeckte“, erhält Hatice Akyün den Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken 2017, siehe Pressemitteilung der dbv (via Fachstelle ÖB NRW). Er wird vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv) und der WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) verliehen.

Ehemaligen US-Präsidenten wird in ihrer Heimatstadt zum Gedenken eine Bibliothek mit Museum gebaut, siehe DiePresse (via VÖBBlog). Dort werden historische Gegenstände und Dokumente aus ihrer Amtszeit archiviert. Obama möchte aber, dass es vor allem ein Austausch- und Schulungszentrum sein soll und ein „ein Zentrum für Aktivitäten für die Gemeinde, die Stadt und das Land“. 500 Millionen Dollar sind für die Anlage geplant.

Memory Alpha aus Star Trek wunderte sich dagegen schon sehr, über die Anordnung Logbücher zu schreiben. Menschen hätte seiner Meinung nach den Drang alles aufzuschreiben, da müsste man etwas erfinden, um sie mikroskopisch klein zu lagern, damit die bekannten Zivilisationen nicht damit überflutet werden, siehe Library Mistress. 😉

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8. Mai 2017 at 09:00

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Gelesen in Biblioblogs (49.KW’16)

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Mit dem Erkennen von Trends beschäftigte sich ein Beitrag in ZBW Mediatalk. Dabei geht es nicht in erster Linie darum, Trends wahllos aufzugreifen, sondern zu analysieren, worin ein potentieller Nutzen – eventuell auch in abwandelter Form – liegen könnte.

How to evaluate information“ – das Videotutorial der Bibliothek der Charles Sturt Universität (Australien) zeigt in 2 Minuten, woran man vertrauenswürdige Quellen erkennt, siehe Bibliothekarisch.de.

Fortbildung in Bibliotheken verlinkt auf eine Übersicht bei PeacheyPublications, die kostenfreie 10 Anwendungen für Blended Learning und Online-Lernen vorstellt.

NRW-Blog veröffentlichte eine Linkliste zu bibliothekspädagogischen Angeboten. Das betrifft sowohl Portale mit Mediensammlungen und Konzepten als auch Anlaufstellen.

Hans-Joachim Wätjen von der Universitätsbibliothek Oldenburg geht in einem Interview mit NWZ online auf Angebot und Nutzung von E-Books und gedruckten Büchern ein (via VÖBBlog). „Die Waage neigt sich in Richtung Digitalisierung.“ meint der Bibliotheksleiter. Aber er glaubt, dass es trotzdem weiterhin gedruckte Bücher geben wird.

Von der Internationalen Kinderbuchausstellung (IKiBu) in Duisburg berichtete RP online (via NRW-Blog). Mit mehreren Kooperationspartner wurden Aktionen zum Thema „Weltraum“ durchgeführt.

Außerdem gab es in dieser Woche interessante Hinweise zu Weiterbildungen: