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Gelesen in Biblioblogs (28.KW’19)

Im 28. #BibChatDe ging es um „Das Image von Bibliotheken im öffentlichen Bild“. Die Zusammenfassung kann man wie immer im BibChatDE-Blog und die zahlreiche Tweets bei Wakelet nachlesen.

Die Ausgabe 2/2019 der o-bib ist erschienen (via VDB Blog). Neben Tagungsberichten widmen sich Artikeln der Frage, wie man Mitarbeiter zur Weiterbildung motiviert, der Beratung zu Predatory Publishing sowie der Entwicklung von E-Learning-Angeboten durch Studierende der TH Köln ohne viel Geld und Zeitaufwand. Passend dazu verlinkte Fortbildung in Bibliotheken auf die Broschüre „Bildung neu gestalten mit Games“.

Zum Jubiläum Lernort Bibliothek äußern die Coaches ihre Eindrücke. In dieser Folge ist es die freiberufliche Trainerin und Beraterin Julia Bergmann. Luise Wabnitz untersuchte in ihrer Bachelorarbeit die „Influencer-Kommunikation deutscher Bibliotheken“ (via Fachstelle ÖB NRW).

Bei Hamburg University Press ist das Buch „Rechtsfragen bei Open Science“ von Till Kreutzer & Henning Lahmann frei online verfügbar (via VÖBBlog).

Jan-Martin Wiarda berichtete über den aktuellen Stand der DEAL-Verhandlungen. Eine baldige Einigung mit Springer scheint demnach nicht in Sicht zu sein (via Archivalia).

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15. Juli 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’18)

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Im Blog der Fachstelle ÖB NRW wurde über die Entwicklung des Konzeptes „Makerspace meets Medienpass“ der Stadtbücherei Ibbenbüren berichtet. In Kooperation mit den Schulen sollen verschiedene Kompetenzbereiche wie Informieren, Recherchieren, Kommunizieren, Kooperieren, Produzieren, Präsentieren, Analysieren und Reflektieren angesprochen werden.

Der „Spartenbericht Museen, Bibliotheken und Archive 2017“ des Statistischen Bundesamtes ist online erschienen, via Fachstelle ÖB NRW. Vor allem wurden hier die Daten aus der Deutschen Bibliotheksstatistik für öffentliche Bibliotheken ausgewertet und in zahlreichen Diagrammen optisch aufbereitet.

Mit dem Besitz elektronischer Geräte und ihrer Nutzung bei der Kommunikation, den Einsatzmöglichkeiten und Einschränkungen digitaler Medien (Urheberrecht) befasste sich Martin Ebner in seiner Präsentation „Brauchen die Studierenden von morgen noch E-Learning?„, siehe Fortbildung in Bibliotheken.

„Mythen der Digitalisierung mit Blick auf Studium und Lernen“ lautet dagegen ein Beitrag von Rolf Schulmeister und Jörn Loviscach (via Fortbildung in Bibliotheken). Sie sahen sich verschiedene Studien an, um zu ergründen, welche Effekte der zunehmende Einsatz digitaler Medien und Methoden bringt. Studierende, die nicht an Präsenzveranstaltungen teilnehmen, freuen sich zwar über das Angebot an Vorleseungsaufzeichnungen, schauen diese aber seltener als anwesende Studierende. Übertreiben sollte man es mit dem digitalen Einsatz nicht. Gleich der erste Satz im Fazit „Studierende bevorzugen überwiegend die klassischen Lehrmethoden.„.

Die TU Dresden startete das Projekt Peer-UpPublikationen und Effizienter Einsatz von Ressourcen in der Universitären Wissensproduktion„, via Infobib. Unter anderem soll dabei den „Vor- und Nachteilen der eingesetzten (technischen) Methode und zur Eignung von Publikationen als Output-Maß für wissenschaftliche Forschung“ nachgegangen werden.

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19. Februar 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’17)

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Mit steigenden Zeitschriftenpreisen und dem Siegeszug des Internet begann die Idee von Open Access, dem freien Zugang zum Wissen von Internetrechnern weltweit. Zudem war es einfach geworden, online zu publizieren. Aber wie sich die Lage aktuell darstellt, wird aus dem exklusiven Zugang zu den Journals, für Universitäten mit ausreichenden, finanziellen Mitteln, nun eine exklusive Veröffentlichungsmöglichkeit für Forschende besonders reicher Hochschulen. Ulrich Herb ging in seinem Beitrag in scinoptica auf diese Entwicklung ein (enthält auch seinen Vortrag bei den Open-Access-Tagen 2017 in Dresden).

Eine Studie im Rahmen des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0 untersuchte Personlichkeitsmerkmale in Bezug zur Bereitschaft, Forschungsdaten zu teilen (1.564 Teilnehmende). Die Hauptautorin Dr. Stephanie B. Linek gab in einem Interview Einblicke in die Ergebnisse, nachzulesen bei ZBW-Mediatalk. Neben konkreten Argumenten für unterschiedliche Typen, bildet für eine generelle Förderung von Open Data folgendes die Grundlage: „Insgesamt sollte das Teilen von Forschungsdaten mehr formale Anerkennung erfahren. Es sollten diesbezüglich entsprechende karriereförderliche Anreize eingeführt werden.“

Fortbildung in Bibliotheken verwies auf die nützliche Linksammlung der beiden eLearning Workshops der PH Kärnten.

Seit dem 29. August 2017 gibt es in Italien eine kostenfreie Fotografiererlaubnis in Bibliotheken und Archiven (via Archivalia, VÖBBlog). Das wünscht man sich international. Denn die wenigsten recherchieren, um sich am reinen Anblick der Dokumente zu erfreuen. 😉

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18. September 2017 at 10:00

Mit dem BIB in Wien

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Die ersten vier Tage im September verbrachte ich mit der Landesgruppe Brandenburg des BIB e.V. in Wien. Zum Bloglesen blieb deshalb natürlich keine Zeit. Aber ich hoffe, mein Erlebnisbericht entschädigt für diesen Ausfall. 😉 Nebenbei lernten wir so einige österreichische Wörter.

00-Prunksaal_TitelbildEin umfangreiches Programm erwartete uns bei unserem Besuch in sechs großen Wiener Bibliotheken. Unsere erste Station war der Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek. Die Bücherschränke aus Nussholz, die barocken Prunkgloben, die zahlreichen Marmorstandbilder, die Deckengemälde und die enorme Größe des Saales (77,7 Meter lang, 14,2 Meter breit und 19,6 Meter hoch) versetzen die Besucher in Ehrfurcht.  Kaiser Karl VI. ließ das barocke Bauwerk von 1723 bis 1726 einst für seine Hofbibliothek errichten. Die Statue in der Mitte des Saales soll den Bauherrn darstellen, wenn auch deutlich geschönt. Wir durften einen Blick in zwei uralte Werke werfen. Das Buch „Polygraphiae“ aus dem Jahr 1518 wurde von Johannes Trithemius verfasst, einem Universalgelehrten und Klostervorsteher. Es ist eine Sammlung von Geheimschriften, die teilweise auch in späteren Jahrhunderten angewandt wurden (Digitalisat bei Google Books). „Serpentum et draconum historiae libri duo“ (zwei Bücher der Geschichte der Drachen und Schlangen) von Ulisse Adrovandi aus dem Jahr 1640 enthielt viele, für seine Zeit sicher wissenschaftliche, für uns aber eher kuriose Beschreibungen und Illustrationen (Digitalisat bei AMS Historica und Google Books). Apropos Digitalisate: In Zusammenarbeit mit Google werden auch die gemeinfreien Werke der Österreichischen Nationalbibliothek in einem deutschen Digitalisierungszentrum nach und nach gescannt, soweit es ihr physischer Zustand zulässt. Die 200.000 Bücher im Prunksaal dienen auch sonst nicht nur dekorativen Zwecken, sondern werden auch genutzt. Einen räumlichen Eindruck des Saales bietet die virtuelle Ansicht. Außerdem gibt es regelmäßig Sonderausstellungen. Zur Zeit ist es Der ewige Kaiser, denn am 21. November jährt sich der 100. Todestag des einstigen Monarchen.

Gleich im Anschluss besuchten wir die Wienbibliothek im Rathaus. Sie zählt zu den drei größten wissenschaftlichen Bibliotheken Wiens und sammelt Literatur und Materialien zu der Stadt Wien. Erstmals erwähnt wurde die Bibliothek 1466, denn zu diesem Zeitpunkt musste laut Rechnung ein Schloss „in der librej“ repariert werden. Neben 600.000 Bänden werden auch Handschriften, Plakate, Musikhandschriften, Telegramme und Nachlässe gesammelt. Der Nachlass des Opernkenners und Dramaturgen Marcel Prawy befand sich in unzähligen Plastiktüten (auf österreichisch: Plastiksackerl), siehe dazu auch den netten Beitrag bei Zeit online. Diese Aufbewahrungsmethode sei jedoch nicht zur Nachahmung empfohlen, wie uns Frau Bargmann in ihrem Vortrag erklärte. Für ihre Gäste aus dem Bundesland Brandenburg hatte sie in der Präsentation der vielen Dokumentarten auch Beispiele aus unserer Gegend heraus gesucht. Jeden Monat stellt die Bibliothek Objekte aus ihrer Sammlung zu einem Thema vor. Im August 2016 drehte es sich um Ellen Müller-Preis, die bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles ganz überraschend eine Goldmedaille im Fechten gewann. Bei den digitalen Sammlungen sind besonders die Wiener Adressbücher bei Familienforschern beliebt. Der Lesesaal im historischen Gebäude war sehenswert. Danach schauten wir uns die aktuelle Ausstellung „Tafelkratzer, Tintenpatzer. Schulgeschichten aus Wien“ an. Während die Schulmöbel inspiriert vom „Fliegenden Klassenzimmer“ an der Decke hängen, zeigen die Vitrinen Bücher, Schreibhefte, Spielzeug und allerlei Utensilien zum Schreiben und Lesen lernen.

Am nächsten Morgen fuhren wir zur Universitätsbibliothek Wien. Sie wurde bereits 1365 gegründet und gilt damit als älteste Universitätsbibliothek im deutschsprachigen Raum (mehr zur Geschichte auf der Internetseite der Bibliothek). Auch hier gibt es einen altehrwürdigen Lesesaal, den wir natürlich bestaunten. Die Bibliothek wird auch gern von Filmteams gebucht, besonders für Krimis. Vom Lesesaal führt eine Tür direkt in das mehrstöckige Magazin (österr.: Depot). Hier wird es demnächst eine größere Umbauaktion geben, denn der Brandschutz kann sonst in den niedrigen Räumen, deren Etagen nicht abgeschlossen sind, nicht gewährleistet werden. Das bedeutet natürlich, dass viele Bücher in ein Außendepot umziehen (österr.: übersiedeln) müssen. Neben den sieben Millionen gedruckten Büchern bietet die Bibliothek eine umfangreiche Auswahl von E-Books, E-Journals und Datenbanken (Zahlen: Wir über uns) und hat zahlreiche Angebote zur Unterstützung von Forschung und Lehre. In Österreich werden viele Entscheidungen für wissenschaftliche Bibliotheken zentral vom Österreichischen Bibliotheksverbund (ob vsg) getroffen. Im Moment ist der Umstieg auf das System Alma von Ex Libris im Gange. Das bedeutet viel Aufwand in den einzelnen Einrichtungen.

Die Büchereien Wien decken als öffentliche Bibliothek die literarischen Bedürfnisse der Bevölkerung ab. Die moderne Hauptstelle am Gürtel wurde 2003 eröffnet und liegt nahe des 15. Wiener Gemeindebezirks mit einem hohen Anteil an Bewohnern mit Migrationshintergrund. So engagiert sich die Bibliothek sehr für Interkulturalität, bietet eine große Auswahl fremdsprachiger Medien, spezielle Angebote für Deutschlernende und kooperiert mit Veranstaltungsangeboten wie ”Mama lernt deutsch”. Bekannt sind die Büchereien Wien auch für ihre unterhaltsame Facebookseite.

Am späten Nachmittag besuchten wir noch die Bibliothek der Akademie der bildenden Künste in Wien, welche sich im Mezzanin befindet (Zwischengeschoss zwischen Parterre und dem ersten Stock). 1773 fand die Bibliothek der ältesten Kunsthochschule Mitteleuropas ihre erste Erwähnung in einem Satzungsentwurf. Nach Plänen von Theophil Hansen wurde das heutige Akademiegebäude 1877 fertiggestellt und auch von der Bibliothek bezogen. Im langgestreckten Lesesaal ist das Gestaltungskonzept des Architekten bis heute erhalten. Zu der Zeit waren bemalte Decken, die Holzintarsien imitierten, in Mode. Trotz des Charmes vergangener Zeiten kämpft die Bibliothek mit ganz praktischen Platz- und klimatischen Problemen. So manche Ledereinbände leiden unter Austrocknung. Demnächst ist eine Restaurierung der schönen Bibliotheksräume geplant. Bibliotheksbestandserhaltende und raumklimatische Aspekte stehen dabei allerdings weniger auf dem Programm. Zum Abschluss erhielten wir von der Bibliotheksleiterin noch den reich illustrierten Band „Theophil Hansen und die Bibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien“. Neben Fotos und architektonischen Entwürfen findet sich hier auch eine Bibliotheksordnung von 1850 (S. 27), die unter anderem vorschreibt „Das Pausen wird nur gegen besondere von dem Bibliotheks-Vorstande in jedem einzelnen Falle einzuholende Erlaubnis gestattet, wobei jedoch der Gebrauch von Wachs und getränkten Papieren ausgeschlossen ist.“ Ja, es gab mal Zeiten, wo man Abbildungen nicht einscannen oder kopieren konnte. Einen Beitrag von Beatrix Bastl zu den aktuellen Angeboten der Akademiebibliothek findet man auf dem Publikationsserver e-LiS.

Den Samstagvormittag widmeten wir dem Gelände und der Bibliothek der Wirtschaftsuniversität Wien. Seit 2013 befindet sich die Universität auf dem modernen Campus, der von mehreren Architekturbüros gestaltet wurde. Auffällig ist das orange Gebäude D3 mit den Holzlamellen aus Weißtanne. Wir besuchten auch das rostfarbene Teachingcenter TC/D1 mit der Mensa und das schwarz-weiße Gebäude D2, welches auch Räume enthält, die komplett schwarz sind. Besonders neugierig waren wir natürlich auf die Bibliothek = Library and Learning Center (LC). Schon von außen beeindruckend, zeigt sich im Foyer ein futuristischer Bau, welcher an ein Ufo erinnert. Die schicke, neue Bibliothek hat bequeme Sitzecken und einen Lesesaal mit toller Aussicht auf den Prater. Die WU-Bibliothek ist die größte wirtschaftswissenschaftliche Bibliothek im deutschsprachigen Raum und bietet neben 634.000 gedruckten Büchern auch viele elektronische Ressourcen (mehr zum Bestand). Die Online-Tutorials des Projektes Fit4Research helfen Bibliotheksbenutzern, sich im Informationsdschungel zu orientieren. Die Anleitungen stehen in deutscher und englischer Sprache unter der CC-Lizenz By 4.0 zur weiteren Verwendung zur Verfügung.

Wir bedanken uns natürlich ganz herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die uns bei interessanten und unterhaltsamen Führungen, Vorträgen und Gesprächen ihre Bibliotheken und Angebote vorstellten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nachtrag: Inzwischen gibt es hier bei Lesewolke auch einen Film über diese Reise.

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7. September 2016 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’14)

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Zur Förderung von Lesemotivation und Lesespaß bei Jugendlichen bietet die Stiftung Lesen nun einen Newsletter an (via NRW-Blog).

Vor allem bei mobilen Geräten ist ständig von Apps die Rede. Für alle, die noch wenig oder keine Erfahrungen damit haben, finden bei Klicksafe nun alles zum Thema App. NRW-Blog hat die wichtigsten Links zusammengestellt.

Schon in der letzten Woche waren die FID-Programm, welches die SSG ablösen soll ein Thema. Webis-Blog verlinkte nun auf einen Preprint, in dem die SULB Saarbrücken (SSG-Bibliothek für Psychologie seit 1966) erklärte, warum sie sich nicht dafür bewerben wird.

Die Archive von ARD und ZDF haben über die vielen Jahre viel Material gesammelt.  Die aktuellen „Regelungen über den Zugang für Wissenschaft und Forschung zum Archivgut der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Rundfunkarchivs“ wurden nun in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Zu lesen sind sie auch bei Archivalia.

Zehn einfache Regelns zur „Pflege und Aufzucht wissenschaftlicher Daten“ stellten Autoren in der PLoS-Reihe auf, auch zu lesen bei Infobib.

E-Learning erfordert doch einiges an Disziplin. Tipps, wie man sich diese Form des Lernens effektiv und angenehm gestaltet, gibt Fortbildung in Bibliotheken.

NRW-Blog fasste einen Beitrag von iRights.info zusammen, der 10 Internetquellen für Bilder vorstellt, die man weiterverwenden kann. Außerdem wird im Originalbeitrag der Unterschied zwischen gemeinfrei, lizenfrei und freien Lizenzen erläutert. Eine Pflichtlektüre, für alle die online oder gedruckt veröffentlichen!

 

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5. Mai 2014 at 08:00

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Gelesen in Biblioblogs (48.KW’13)

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Der Bundesgerichtshof hat nun über die praktische Umsetzung des § 52a Abs. 1 Nr. 1 UrhG im Streit zwischen der Fernuniversität Hagen und dem Alfred Kröner Verlag eine Entscheidung gefällt. Demnach gelten 12 Prozent des gesamten Werkes als „kleine Teile“. Weiterhin ist es in Ordnung, wenn die hochgeladenen Seiten „den Unterrichtsstoff nicht nur verdeutlicht, sondern auch ergänzt hätten“. Mit dem Ausdrucken und Abspeichern hatte der BGH ebenfalls eine Probleme. Bisher ist noch nicht endgültig geklärt, worin ein angemessenes Lizenzangebot besteht. Das soll nun das Berufungsgericht prüfen (gesamter Text siehe Pressemitteilung des BHG, Archivalia oder Inetbib).

Und noch ein Rechtsstreit: Die gemeinnützige Organisation Public.Resource.Org möchte die Bürger auf die rechtlichen Grundlagen ihres Landes aufmerksam machen und hat u.a. auch DIN veröffentlicht. Das gab natürlich Ärger. Heise online berichtete über den Streit. Archivalia hat sich ebenfalls schon mal über den problematischen Zugang zu DIN geärgert (via Netbib).

Nach der Wahl hatten SPD und CDU ausführliche Koalitionsgespräche geführt. Nun wurden sich die Parteispitzen einig. Ronald Kaiser sah sich den Koalitionsvertrag an und schrieb in seinem Blog eine Zusammenfassung, was für Archive, Bibliotheken und Informationseinrichtungen von Bedeutung sein könnte. Das Urheberrechtsbündnis und die Buchbranche äußerten bereits ihre Meinung zum Vertrag.

Können Bibliotheken E-Books kaufen?“ – für alle, die keine Zeit hatten am Webinar des dbv mit diesem Thema teilzunehmen, gibt es jetzt den Mitschnitt zum Nachhören (via NRW-Blog).

Zukunftsorientiert geht des in den Bereichen von Bibliotheken zu, die sich Makerspace oder ähnlich nennen. In einem Beitrag zeigte die Zukunftswerkstatt Beispiele dafür und erklärte den Sinn der Makerspaces, denn dort „können die Bibliotheksbesucher allein, unter Anleitung oder gemeinsam mit anderen neue Technologien und Werkzeuge testen, sich eine Meinung bilden, an innovativen Entwicklungen partizipieren, neue Kompetenzen entwickeln und die selbst erstellten Produkte verwenden oder (digital oder analog) weiterverarbeiten.“

Weihnacht_II_Leo_PompinonIn einem ausführlichen Beitrag im Libreas Blog ging Karsten Schuldt auf drei englischsprachige Werke ein, die sich kritisch mit Information Literary auseinandersetzen.

Fortbildung in Bibliotheken verwies auf eine Top-10-Liste der besten Werkzeuge für das E-Learning, gebloggt von Dashburst. Und gleich noch mal Top 10 vom gleichen Blog, diesmal die besten Alternativen zu PowerPoint-Präsentationen bei STN.

Auch in diesem Jahr präsentierte Bibliothekarisch.de wieder „Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender„. Dankeschön für diese tolle Zusammenstellung! 🙂

Foto: Leo Pompinon (Quelle: Treffpunkt Bibliothek 2012, Themendienst 12)

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’13)

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Auch im Bibliothekswesen werden häufig befristete Stellen vergeben. Dörte Böhner hat einige Erfahrungen damit gemacht. In ihrem Überlebensleitfaden (Teil 1 und Teil 2) beschreibt sie, worauf man alles achten muss, wenn man in einer neuen Einrichtung anfängt. Wer seinen ersten Job nach Ausbildung/Studium beginnt, kann hier ebenfalls viel lernen.

Apropos Stellensuche: Weitere Verbesserungen wurden von Phu Tu an der Plattform OpenBiblioJobs : Stellenangebote von Bibliotheken, Archiven und Informationseinrichtungen vorgenommen. So kann man sich jetzt nach Stellentyp oder Einrichtungstyp RSS-Feeds anlegen (via Netbib & Archivalia).

TheGuardian ließ 10 DirektorInnen von Universitätsbibliotheken zu Wort kommen, die die Rolle ihrer Einrichtung in der höheren Bildung und die  Veränderungen durch neue technologische Entwicklungen erläutern (via VÖBBlog).

Die Stadtbibliothek Stuttgart wurde zur „Bibliothek des Jahres 2013“ gekürt (via Netbib). Herzlichen Glückwunsch! Eine ausführliche Begründung für diese Entscheidung findet man auf den Seiten des dbv.

Die Onleihe ist ein Streitthema zwischen Verlagen und Bibliotheken. Für Aufregung sorgte die Meldung, dass man ja bundesweit E-Books ausleihen könnte, beispielsweise bei den Städtischen Bibliotheken Dresden (Stellungnahme der Bibliothek dazu). Dabei funktioniert die Onleihe ähnlich wie die Ausleihe von gedruckten Büchern oder Zeitschriften. Wenn ein Nutzer das Buch ausgeliehen hat, muss der nächste warten bis es wieder zurück/frei ist, siehe dazu auch den Beitrag bei Bibliothekarisch.de mit vielen Links zu weiterer Literatur.

Libreas meldete, dass zahlreiche Kapitel der 5. Auflage der „Grundlagen der praktischen Information und Dokumentation“ (inzwischen gibt es die 6.) frei zugänglich sind und listet diese in einem Beitrag bei Tumblr auf. Fortbildung für Bibliotheken verwies ebenfalls auf eine Online-Version, und zwar des TagungsbandesE-Learning zwischen Vision und Alltag“ der GMW2013 mit vielen interessanten Beiträgen.

Angeregt von einer Blogparade zur Entstehung einzelner Blogs, habe ich in der letzten Woche einen Beitrag dazu verfasst, wie eigentlich Lesewolke entstanden ist und warum ich meine, dass sich Bloggen lohnt. 🙂

Written by lesewolke

12. August 2013 at 06:00