Lesewolke

Just another librarian weblog

Posts Tagged ‘Erwerbung

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’20)

Etliche Beiträge der o-bib-Ausgabe 1/2020 sind nun online (via vdb-Blog). Ein Aufsatz beschreibt den Test der Universitätsbibliothek Tübingen, gewünschte Bücher als E-Book zu bestellen, falls diese in der Form einzeln erhältlich, nicht durch DRM eingeschränkt waren sowie einen bestimmten Prozentsatz an Aufschlag nicht überschritten. Immerhin 68 Prozent der Bestellungen erfüllten die  Bedingungen allerdings nicht und wurden dann doch als Druckexemplar erworben. Zahlreiche interessante Tagungsberichte – Reading in a Digital Environment, BibCamp 2019, Netwerk maschinelle Erschließung usw. – kann man ebenfalls in diesem Online-Heft nachlesen.

Weiterhin ist die 1. Ausgabe der Open-Access-Zeitschrift „Quantitative Science Studies“ erschienen. Es handelt sich laut Inetbib um den Nachfolger der ehemligen Elsevier-Zeitschrift „Journal of Informetrics“. Die Beiträge behandeln vor allem bibliometrische Methoden.

Im idw – Informationsdienst Wissenschaft wird das Konzept der Open Library an der Hochschulbibliothek Mainz näher erläutert (via Medinfo). Wie schon in einigen skandinavischen Bibliotheken fungiert der Bibliotheksausweis hier als Schlüssel, um außerhalb der Servicezeiten die Bibliothek zu betreten und zu nutzen. Neben dem Einsatz von Selbstverbuchern erfolgt eine Videoüberwachung, die bei Beschädigungen oder Diebstählen ausgewertet wird.

In Irland kam es nun zu einem Deal-Vertrag zwischen Elsevier und dem dortigen Hochschulkonsortium. Der Buchreport listete einige Detail auf (via Medinfo).

Im Praxisblog Medienpädagogik veröffentlichte Yannick Bandi ein Veranstaltungsformat (Aufträge & Lehrerkommentar), um Schülern die Grundlagen des Fotografierens beizubringen (via Fachstelle ÖB NRW). Es steht unter der CC-Lizenz By-Sa 4.0 und kann damit an eigene Bedingungen angepasst sowie veröffentlicht werden.

Written by lesewolke

24. Februar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’18)

Die Weihnachtszeit hat begonnen. Bibliothekarisch.de erfreut uns auch in diesem Jahr mit einer Übersicht der zahlreicher Adventskalender. Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf Lehrer-Online. Dort sind Ideen und Materialien mit weihnachtlichen Themen zur Nachnutzung verfügbar. ZBW Mediatalk stellte Leitfäden und Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources zusammen.

Vier aktivierende Methoden, die die Aufmerksamkeit von Schülern bei Bibliotheksführungen sichern und den Lerneffekt verbessern, erläuterte Ulrike Hanke in einem Video bei Youtube.

Dr. Harald Müller bot in Zusammenarbeit mit der Büchereizentrale Niedersachsen das Webinar „Datenschutz in Öffentlichen Bibliotheken“ an. Die Aufzeichnung ist online verfügbar, siehe Fachstelle ÖB NRW oder Fortbildung in Bibliotheken.

Schweitzer Fachinformation veröffentlichte einen Ratgeber zu E-Books (via Archivalia). Man kann ihn downloaden, kostenfrei als Druckexemplar bestellen oder in den Filialen erhalten.

Bernhard Mittermaier (Bibliothek am Forschungszentrum Jülich) erklärt in einem Podcast das wissenschaftliche Publikationssystem. Dabei wird auch deutlich, wie stark die Menge der Veröffentlichungen gestiegen ist. „Von 2003 bis heute wurde genauso viel publiziert wie vom Beginn der Menschheitsgeschichte bis 2003.“, siehe VÖBBlog.

In einem Positionspapier setzte sich der dbv für Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Das gilt nach Meinung des Verbandes auch für politisch umstrittene Werke, die ansonsten rechtskonform sind. „Die bibliothekarischen Verbände fordern ihre Mitgliedsbibliotheken sowie Politik und Gesellschaft dazu auf, die Diskussion über gesellschaftlich und politisch umstrittene Werke zu ermöglichen und zu führen, um so die Meinungsvielfalt und damit letztlich die demokratischen Strukturen zu stärken.“ Fachstelle ÖB NRW ging auf den Umgang der Stadtbibibliothek Bremen mit solchen Werken ein.

Archivalia zeigt sich von der Recherche in Google Books enttäuscht und empfiehlt „mehr HathiTrust nutzen!“ (Link zu HathiTrust). Meine Ergänzung für Hartnäckige: zusätzlich noch das InternetArchive probieren. Die Chance, dass wenigstens eins der drei Portale neue Erkenntnisse bei eigenen historischen Recherchen bringt, ist recht gut.

Meistens werden herausragende Leistungen prämiert. Aber es gibt auch den „4.0-Award für außerordentliches akademisches Scheitern„. Bento sprach mit einer Autorin (via Archivalia).

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’18)

leave a comment »

Laut den Potsdamer Neueste Nachrichten setzt sich die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam weiterhin für ein breites Spektrum an Literatur auch zu politischen Themen ein und bekommt dafür Unterstützung von den PNN-Lesern (via Fachstelle ÖB NRW). Kritik gab es von der Fraktion Die Andere, die hinsichtlich begrenzter Etats gegen die Anschaffung einzelner, aus ihrer Sicht rechtspopulistischer Bücher wetterten oder zumindest eine besondere Kennzeichung verlangten. Die Bibliothek lehnt hingegen eine Zensur ab. „In Bibliotheken muss es die Möglichkeit geben, sich selbst eine Meinung zu bilden“, erklärte die Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliothekverbands Barbara Lison gegenüber der PNN.

Die Stadtbibliothek Erlangen erhielt die Auszeichnung „Bayern barrierefrei„, siehe Beitrag der Landesfachstelle Öffentlichen Bibliotheken in Bayern (via Fachstelle ÖB NRW). Gelobt wurden Ausstattung und Angebote: „Diese reichen von barrierefreien Zugängen, Aufzügen, Induktionsanlagen für Hörgeschädigte bis zu Medien in Leichter Sprache.“ sowie der Vermittlung dieser Möglichkeiten durch die Mitarbeitenden.

Monika Ziller schrieb weitere Beiträge über ihre Erlebnisse in den US-amerikanischen Bibliotheken. Die Fotos und der Bericht über die Zerstörungen in den Bibliotheken in Puerto Rico durch den Hurrikan im letzten September im Online Magazin American libraries stimmen dagegen traurig (via Archivalia).

Die DEAL-Verhandler streiten immer noch mit Elsevier. Netzpolitik.org ging auf die aktuellen Entwicklungen ein (via Archivalia & VÖBBlog)

Bibliotheksratte nahm sich im Januar Zeit, mal wieder nach den schönsten Tweets zum Thema Buch und Bibliothek zu suchen.

 

Written by lesewolke

22. Januar 2018 at 12:02

Veröffentlicht in Gelesen in Biblioblogs

Tagged with , ,

Gelesen in Biblioblogs (23.KW’17)

leave a comment »

Dass sich Inhalte sich nicht mehr nur auf physischen Gegenständen befinden und zudem veränderlich sind, macht es nicht immer leicht für Bibliotheken. In ihrer Festrede zum Hessischen Bibliothekstag 2017 (nachzulesen bei Orbanism) ging Christiane Frohmann auf die Buchkultur, neue Aggregatzustände von Inhalten, Flow-Menschen ein und ermuntert dazu die verschiedenen Social-Media-Angebote selbst auszuprobieren, um sich ein realistisches Bild von den Möglichkeiten zu machen (via Netbib).

Die Debatte zu Open Access geht weiter. Archivalia listete auf, welche Vorbehalte es gegen die grüne Variante gibt. Rudi Schmiede hält bei Academia.eu den Protesten einiger Wissenschafter zum Entwurf des UrhWissG entgegen, dass der überwiegende Anteil der Wissenschaftler keine Honorare erhält, sondern sogar noch Druckkostenzuschüsse zahlen muss (via Archivalia). Open Access sieht er positiv: „Aus jahrelanger Erfahrung kann ich nur betonen, dass die wissenschaftliche Bommunikation und die 2erbreitung unter den Lernenden dadurch erheblich erleichtert und befruchtet wird“ .

Laut einem Beitrag im TIB-Blog versucht die Initiative for Open Citations (I4OC) auch Zitationsdaten frei zugänglich zu machen. Bisher benötigte man Datenbanken wie Web of Science und Scopus und solche Daten einfach zu ermitteln. Auch die Veröffentlichung von Forschungsdaten wurde auf dem Bibliothekartag angesprochen, Libreas widmete dem Thema eine sehr ausführliche Notiz.

Wibke Ladwig zeigt in ihrem Beitrag im blog.wegweiser-kommune.de die Möglichkeiten von Bibliotheken im ländlichen Raum (via Fachstelle ÖB NRW).

In ihrem Beitrag „Das optimale E-Portfolio für Ihre Bibliothek – Lizenzierungsentscheidungen und Bestandscontrolling für elektronische Ressourcen“ in der Ausgabe 2/2017 Young Information Scientist beschreibt Dana Vosberg  (via VÖBBlog).

Ja, ich bin auch lieber Bibliothekarin als Hollywood-Schauspielerin. 😉 Wer genau die Briten zu diesem Thema befragt hat, ist unbekannt, mehr dazu in Haferklees Ausblicke.

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’16)

leave a comment »

Was machen Bibliotheken mit gesellschaftlichen Konzepten, die sie bei der Ge- und Umgestaltung eigener Angebote nutzen? Karsten Schuldt ging in Bibliotheken als Bildungseinrichtung schaute sich verschiedene Konzepte (z.B. Dritter Ort, Kompetenz, Interkulturelle Bibliothek, Makerspace) an und meinte „Vielmehr wäre es nötig, zu verstehen, was Bibliotheken zu Konzepten addieren, was sie streichen und was sie (wie) uminterpretieren, bevor sie in die bibliothekarische Diskussion aufgenommen werden.“

Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf eine Studie der TU Braunschweig (Zusammenfassung beim idw), die die Auswirkungen von Pokémon Go auf die Spielerinnen und Spieler untersuchte.

Eine Übersicht der urheberrechtlichen Schranken der EU-Länder zeigt die Karte Copyright Exceptions (via Archivalia).

Auf Visual Hunt, die Metasuche nach CC-lizenzierten Bildern machte Netbib aufmerksam, auch wenn sich die Begeisterung im Blogbeitrag in Grenzen hielt. „Selbst fotografieren wäre besser, […]“ meinte jplie. Trotzdem vielen Dank für den tollen Tipp!

Im Online-Katalog der Büchereizentrale Niedersachsen kann man jetzt bei der Suche nach DVDs und Computerspielen auch nach Sprachen und Untertiteln suchen, siehe NRW-Blog – eine Verbesserung für fremdsprachige und hörgeschädigte Nutzer. Die Landesfachstelle München bietet eine überarbeitete und nach Themenkreisen sortierte Empfehlungsliste für Zeitschriftenabos für öffentliche Bibliotheken an (via NRW-Blog).

Auf Beiträge zur Informationsvisualisierung und dem Kompetenzprofil in der frei verfügbaren Ausgabe 1/2016 Young Information Scientist machte VÖBBlog aufmerksam. Außerdem ist auch der Artikel „Impactmessung, Transparenz & Open Science“ von Ulrich Herb dort enthalten.

Freies WLAN bleibt ein rechtliches Problem in Euorpa. Archivalia verlinkte auf Beiträge zur jüngsten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes.

Das Erlernen des Lesens und Schreibens hat eine lange Geschichte. Ein Beitrag bei Science ORF.at geht insbesondere auf die Entwicklungen in Österreich ein (via VöBBlog & Archivalia). Neben den Lernmethoden spielten auch politische Einflüsse bei der Gestaltung von Fibeln eine Rolle.

Zehn Gründe, BibliothekarInnen zu lieben“ zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de. 😉

Written by lesewolke

19. September 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’16)

leave a comment »

Unsere Bibliotheksnutzerinnen und Bibliotheksnutzer kennen sie – die Tricks, wie man Bibliotheksregeln umgeht. Sollten wir die Regeln ändern oder anders erklären? Haben Mahngebühren einen Einfluss auf die Anzahl der Verluste? Mit solchen und anderen Fragen beschäftigte sich Anne Christensen in ihrem Blogbeitrag „Benutzungsregeln & der Lernort Bibliothek“.

Auf den ausführlichen Bericht über die Jahrestagung des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI) zum Thema Informationsethik verlinkte VÖBBlog. Zum Umgang mit der Bibliotheksethik beklagte Prof. Rösch beispielsweise „dass die zunehmende Ökonomisierung aller Lebensbereiche diesen wichtigen Aspekt bibliothekarischen Handelns immer mehr in den Hintergrund dränge. Die dem Bibliothekswesen früher anhaftende Technikfeindlichkeit sei durch eine Haltung ersetzt worden, alles ungeprüft und kritiklos übernehmen zu wollen, nur weil es neu sei.„. Weitere Aspekte der Tagung gingen unter anderem auf Neutralität und Informationsgerechtigkeit ein.

Um viel Geld dreht es sich bei Verträgen mit großen Wissenschaftsverlagen. Im 2. Teil von „Der ETH-Bereich und Elsevier“ dokumentierte Christian Gutknecht bei wisspub.net die Ereignisse rund um die Begutachtung solcher Verträge.

NRW-Blog sowie das Bibliotheksportal verweisen auf die neue „Richtlinie zur Förderung von Offenen Bildungsmaterialien„, auch online verfügbar. Fortbildung in Bibliotheken empfiehlt darüber hinaus als Einstiegslektüre „Wie offen ist Lernmittelfinanzierung für OER?“ von Leonhard Dobusch . Biboer hat einige Ideen, warum diese Fördermaßnahme auch für öffentliche Bibliotheken interessant sein könnte. Die Frist für die Einreichung von Projektskizzen endet am 13. März 2016.

Ein ausführliches Interview zu den „Grundfragen des Wissenschaftsbloggens“ führte Mareike König mit Klaus Graf im Redaktionsblog von Hypotheses.org (via Netbib). Seiner Meinung nach bieten Blogs die Chancengleichheit, dass die eigene Forschung zur Kenntnis genommen, darauf aufgebaut bzw. widerlegt werden kann. Filtermechanismen schaden eher. Peer review wird zu recht immer mal kritisiert. Außerdem: „Ein Social-Media-Algorithmus nach dem Motto ‚bekannt und beliebt‘ ist nicht weniger verhängnisvoll als die Praxis von renommierten Zeitschriften nur Themen zu nehmen, die ’sexy‘ sind.“ Klaus Graf wirbt zudem dafür, gemeinfreie Digitalisate, die man für die eigene Arbeit erstellt hat, dann unbedingt auch der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Den persönlichen Blick hinter die Kulissen von Studierenden im Bibliothekswesen in Großbritannien und Irland startete nun der Blog 23 LIS Students (via Netbib).  Im ähnlichen Stil gab es bereits Vorgängeraktionen wie 23 Bibliothekare Englands, Irlands und Wales (siehe About des neuen Blogs).

Am 25. Januar wurde in der Wiener Hofburg die Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek, Dr. Johanna Rachinger mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse ausgezeichnet (via VÖBBlog).

Die FAZ besuchte „Büchersammler Lagerfeld“ und widmete ihm und seiner Leidenschaft einen ausführlichen Artikel (via VÖBBlog).

Written by lesewolke

1. Februar 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’16)

leave a comment »

Um die Beliebtheit, Weiterempfehlung und Kursangebote zu Literaturverwaltungssystemen dreht es sich bei Infobib. Ist Zotero wirklich genauso gut wie kommerzielle Programmen?  Bei den Studierenden scheint Citavi jedenfalls deutlich beliebter zu sein. Hängt das davon ab, welches Programm man zuerst kennenlernt, welche Funktionen man unbedingt benötigt, spielt doch eher die Usability ein Rolle oder die Studienrichtung? Auch in den Kommentaren gibt es einige Erklärungsansätze. Archivalia setzt auf öffentliches Bibliographieren bei zukunftsfähigen Programmen. Während Schneeschmelze der Meinung ist, dass man bei Studienarbeiten und Promotionen, eh allein arbeitet. Darüber hinaus erwähnt er den aktuellen Beitrag in der c’t 1/2016, S. 158–161 zu BibTeX.

Wenn Bibliotheken nicht mehr selbst entscheiden, welche Bücher erworben werden, kann das durchaus Nachteile haben, so beschrieben von Peter Delin und u.a. veröffentlich bei Archivalia.

Das Titelthema des Heftes 4/2015 der Büchereiperspektiven lautet „Jugendliteratur„. Neben aktueller Literatur und dem anhaltenden Trend von Zukunftsliteratur beschäftigt sich auch ein Artikel mit der wieder zunehmenden Trennung in Bücher für Mädchen und Jungen.

Mit den Ausgaben der ETH-Bereichs (Schweiz) für elektronische Publikationen von Elsevier befasste sich ausführlich Wisspub.net.

Auf Overlay-Journale als Alternative zu den elektronischen Open-Access-Journalen der Verlage mit teilweise sehr hohen Artikelgebühren ging heise.de ein (via Archivalia).

Um die verlegerische Tätigkeit von Bibliotheken geht es in einem Beitrag des Goethe-Institutes, sowohl bei Jahresberichten, Dissertationen, Digitalisierungen und Forschungsdaten.

Laut NRW-Blog ist nun der IFLA-Jahresbericht 2014 online veröffentlicht.

Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) bietet auf ihrer Internetseite ihre „Bundesweiten Handlungsempfehlungen“ zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts in Bibliotheken und Archiven an (via Archivalia).

Written by lesewolke

18. Januar 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’15)

leave a comment »

Das Programm für den Bibliothekartag 2016 ist online. Wer seinen, von der Kommission abgelehnten Vortrag trotzdem im März 2016 gern der Fachöffentlichkeit vorstellen möchte, kann dies in einem Webcast tun und sich bis zum 30.11.2015 hier eintragen – eine tolle Idee von Felix Lohmeier. Denn das „Alternativprogramm“ klingt schon jetzt vielversprechend (via Infobib & Library Mistress).

Ob das Vorlesen eine positiven Einfluss auf die Entwicklung hat, untersuchte die Vorlesestudie 2015, via NRW-Blog.

Auf die einzelnen Teile der Reihe „Bilder fürs Social Web“ des Blogs Amt 2.0 verlinkte NRW-Blog. Dort findet man neben Tipps zahlreiche Links zu Portalen mit gemeinfreien Fotos.

Quellensteuer für Datenbanken ausländischer Anbieter? „Selbst das zuständige Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) sieht sich nicht in der Lage, konkrete Aussagen zur Quellensteuerpflicht oder zur beschränkten Steuerpflicht zu treffen, fordert jedoch die Bibliotheken auf, vorsorglich Steuern zu entrichten, für deren Erhebung möglicherweise gar kein Rechtsgrund besteht.“ schrieb VDB-Blog und fordert eine schnelle Klärung dieser Frage, da es hier um große Geldsummen geht.

Wie die Rechtslage ab 2016 hinsichtlich der Vergütung beim Einstellen von Veröffentlichungen in elektronischen Semesterapparaten sein wird, rätselte Medinfo (via Netbib).

Um neue urheberrechtliche Regelungen im Wissenschaftsbereich machte sich Rainer Kuhlen im iuwis-Blog Gedanken. Und auf manch nationaler Ebene steigt das Interesse am freien Zugriff zu Publikationen. So plant Österreich die wissenschaftliche Publikationstätigkeit bis 2025 auf Open Access umzustellen, siehe VÖBBlog.

Schildbachsche Holzbibliothek

Schildbachsche Holzbibliothek

Mit einigen Aussagen in den Folien und im Protokoll der Sitzung Facharbeitsgruppe Technische Infrastruktur des GBV setzte sich TUBfind-Blog auseinander. Zur Zeit ist ein „VZG Discovery Service“ als Alternative zu vufind 2 in Arbeit.

Ein Sketchnote zur Frage „Was beschäftigt Bibliotheksleiter?“ zeichnete Patrick Danowski, siehe Bibliothekarisch.de. Das war Nummer 2 der Sketchnote Challenge.

Viele Fotos, die das Literaturmuseum der Österreichisches Nationalbibliothek zeigen, veröffentlichte VÖBBlog.

Netbib hatte bereits einige Büchertausch-TelefonzellenBeiträge gesammelt. Das neueste Häuschen steht in Münster.

Im 2. Teil ihrer Kolumne „Bibliotheken ohne Bücher“ widmete sich Library Mistress den Xylotheken. Ich habe übrigens auch schon mal eine besucht und zwar die Schildbachsche Holzbibliothek in Kassel. 🙂

 

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’15)

leave a comment »

Netbib machte auf die 4. Ausgabe der Online-Zeitschrift „Bibliometrie – Praxis und Forschung“ aufmerksam. Alain Frey erklärte beispielsweise „Die Auswahl- und Auswertungsprinzipien der ‚Web of Science Core Colletion'“ und Jürgen Warmbrunn widmete sich der Frage „Was ist Bibliometrie und was haben Bibliothekare damit zu tun?“

Das Österreich-Konsortium hat eine „Compact Lizenz“ mit dem Springer Verlag abgeschlossen, siehe Medienportal der Universität Wien (via Archivalia). 34 wissenschaftliche Einrichtungen des Landes können nun  2.000 Springer- Zeitschriften lesen und in über 1.600 Springer Hybrid-Zeitschriften Open Access publizieren.

Frank Simon-Ritz beantwortete in einem Interview mit buchreport Fragen zur Zukunft der Bibliotheksdienstleister, da Verlage gerade bei elektronischen Medien inzwischen auch selbst Verträge mit Bibliotheken aushandeln (via Netbib).

Biboer fand einen ausführlichen Bericht über das OERcamp bei open-educational ressources.de. Dort wurde u.a. auf den Schummelzettel verwiesen, der die rechtlichen Hintergründe für die Nutzung von Medien in der Schule gut zusammenfasst.

Die Poster der Open-Access-Tage sind auf der Plattform open-access.net online (via Infobib). Die Zukunft des Peer Review war das Thema einer Präsentation von Maria Kowalczuk, siehe Bibliothekarisch.de.

Um den Zugang zu den Berliner Bibliotheken für Asylsuchende zu erleichtern, stellt der Verbund Öffentlicher Bibliotheken Berlin (VÖBB) befristete, kostenfreie Nutzerausweise zur Verfügung (für 3 Monate mit Verlängerungsmöglichkeit) – siehe NRW-Blog.

Eine US-amerikanische Infografik, die den Stand der Angebote öffentlicher Bibliotheken zur Förderung der Nutzung digitaler Möglichkeiten zeigt, findet man bei Bibliothekarisch.de.

Written by lesewolke

21. September 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (35.KW’15)

leave a comment »

Einst hatte Lorenz M. Hilty den Springer Verlag als kompetenten Partner bei einem Publikationsvorhaben erlebt. Nun schrieb er über seine aktuellen, haarsträubenden Abenteuer bei der Veröffentlichung eines Sammelbandes in diesem Verlag, online bei Netzpolitik.org (u.a. via Archivalia). Daraufhin erhielt er laut Beitrag „zahlreiche Zuschriften von Kollegen, die von ähnlichen Erfahrungen mit anderen Verlagen berichteten.Schneeschmelze empfahl angesichts solcher Zustände: „Die Alternative: Open Access und Self-Publishing. Weg von den Verlagen, hin zu den OA-Repositorien und in die freien Zeitschriften.

Gleich drei Beiträge widmete Bibliothekarisch.de dem Angebot ORCID: ein Erklärungsvideo, Präsentation & Vortrag, Sketchnote (alles in engl. Sprache). Allein am Namen erkennt man nämlich oft nicht, ob Publikationen von der gleichen Wissenschaflerin, dem gleichen Wissenschaftler stammen. Namensgleichheiten, Abkürzung der Vornamen, Namensänderungen durch Heirat/Scheidung erschweren die eindeutige Zuordnung. Hier hilft die Open Researcher and Contributor ID, kurz ORCID. In der Inetbib bat Torsten Reimer um die Teilnahme an einer Umfrage zu ORCID. Daraus entstand eine angeregte Diskussion, ob GND nicht genügen würde bzw. eine Zusammenarbeit nützlich wäre.

Eine umfangreiche Medienliste zum Thema „Eltern und Kind“ veröffentlichte die Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen (via NRW-Blog).

In Bibliotheken geht es längst nicht mehr nur um die Leseförderung, sondern mit die Kompetenz zur Nutzung der Internetmedien wird immer wichtiger. Daher kooperiert der dbv nun mit der Kampagne „Schau hin!„. In  einem Interview erklärt Barbara Lison, welche Rolle Bibliotheken dabei spielen (via NRW-Blog).

„Die Zeiten ändern sich“ stellte auch Elke Lackner fest und ging in ihrem Blogbeitrag auf Sprache, Lesen, Zitierregeln – jeweils mit weiterführenden Links – ein (via Fortbildung in Bibliotheken).

Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg 2015

leave a comment »

Eigentlich sollte diese Veranstaltung bereits Anfang November 2014 stattfinden. Sie wurde allerdings durch den Streik bei der Deutschen Bahn abgesagt. Auch dieses Mal drohte wieder ein Bahnstreik, der dank der Rückkehr der streitenden Parteien an den Verhandlungstisch zum Glück kurzfristig abgewendet wurde.

Bibliotheksführung

Kurz vor 10 Uhr stand ich also am 28. Februar 2015 vor der Staatsbibliothek zu Berlin. Denn vor Beginn der Veranstaltung wurden Führungen durch die Bibliothek angeboten. Hans Scharoun, einer der berühmtesten Architekten Deutschlands, hatte diesen Bau entworfen, der 1978 feierlich eröffnet wurde. Große offene Räume, Lichtpyramiden und die Milchglaskuppeln lassen diese Bibliothek noch heute sehr modern wirken (mehr zur Architektur & Kunst am Bau auf den Seiten der Staatsbibliothek zu Berlin).

Diashow aus der Bibliotheksführung, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Eröffnungsvortrag

Inzwischen waren auch die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingetroffen, und wir fanden uns zum Eröffnungsvortrag ein. Dirk Knipphals, Literaturredakteur bei der „taz“, hatte sich gut auf seine bibliothekarischen Zuhörerinnen und Zuhörer vorbereitet und hielt einen netten, unterhaltsamen Vortrag. Neben eigenen Erfahrungen von der Buchmesse und Erinnerungen an den Lesezirkel, streute er auch die Vermittlung von Informationskompetenz ein (um uns eine Freude zu machen).

Eröffnungsvortrag, Zeichnung von Sophia Halamoda

Eröffnungsvortrag, Zeichnung von Sophia Halamoda

Begeistert und von späteren Vortragenden gern aufgegriffen wurden die „leuchtenden Augen“ von Eltern & Kinder, die gern an ihre Bibliothek denken, oder bei der Rückbesinnung an lange Aufenthalten während der Studienzeiten. Öfter zitierte er aus John Williams‘ Roman „Stoner“ . Die Hauptfigur, ein Landwirt an der Uni,  entdeckte die Literatur und blieb an der Hochschule (siehe auch Rezension in der taz). Während des Vortrags zeichnete Sophia Halamoda auf wunderbare Weise eine Zusammenfassung des Gesagten.

1. Vortragspanel „Best Practice“: Informationskompetenzvermittlung & Kooperationen

Vier Vorträge waren für dieses Thema angesetzt. Cornelia Stabrodt und Marion Mattekat gingen vor allem auf die Kooperation von Bibliothek und Volkshochschule ein. In Cottbus sitzen beide Einrichtungen in einem Haus und wurden unter dem Dach Lernzentrum Cottbus zusammengefasst. Dafür wurde technisch aufgerüstet (um auch computerorientierte Kurse anzubieten), ein Corporate Design entworfen und ein gemeinsamer Servicebereich für Anmeldungen VHS-Kurse/Bibliothek angelegt. Mit dem Bildungsforum Potsdam ging man einen ähnlichen Weg (Beitrag zum BIB-Besuch im Bildungsforum mit Diashow). Auch hier sind Volkshochschule und Bibliothek sowie die Wissenschaftsetage unter einem Dach. Grundsätzlich wurde festgehalten, dass diese Kooperationen die Bedeutung und Sichtbarkeit der Einrichtungen bezüglich Geldgebern und poteniellen Nutzern/Kunden erhöhen. Praktisch besteht die Zusammenarbeit außerdem darin, auch auf die VHS-Kurse angepasste Medien anzubieten. Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Volkshochschulen und Bibliotheken in Brandenburg ist „Interkulturelle Begegnungen an öffentlichen Lernorten“. Für Menschen, die aus anderen Ländern aus verschiedensten Gründen nach Deutschland kommen, sollen hier Anlaufpunkte geschaffen werden.

Um verschiedene Kooperationen drehte sich auch der Vortrag von Anne Helbig & Dirk Wissen. Der Leiter der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt/Oder berichtete über die Veranstaltungsreihe „Das Leben erzählen“ (in Zusammenarbeit mit dem Verein „My life – erzähle Zeitgeschichte“), dem Spiel der Autorennationalmannschaften Deutschland & Polen auf dem Stadtfest und der Kooperation mit einem Fotografen, der dann im Gegenzug Hochzeitsfotos auf dem Balkon der Einrichtung machen darf. Anne Helbig, zeitweise Praktikantin in dieser Bibliothek, fand hier das Thema ihrer Masterarbeit und betrachtete „Bibliothek als Partner : Chancen und Risiken durch Kooperation“ in wissenschaftlicher Hinsicht.

Viele schöne Fotos und spannende Erlebnisse brachte den Bibliothekarinnen und Bibliothekaren das ProjektWir Kinder aus Hohenschönhausen – Fotostory 2.0„, einer Kooperation der Anna-Seghers-Bibliothek, der Hort der Matibi-Grundschule und der MEDIA TO BE e.V.

TutorialIm letzten Vortrag des Panels berichtete Carla Freise über die Entstehungs des Tutorials für Schüler (CC BY-NC-ND 4.0) , ein Projekt des Netzwerkes Informationskompetenz Berlin/Brandenburg (NIK-BB) in Kooperation mit der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM). Kurze, einführende Erläuterungen zur Themenfindung, der Recherche und dem Schreiben sollen Schülern und Studienanfängern helfen und die Nachfrage nach Kurswünschen an Hochschulen – insbesondere für Schüler – wieder etwas reduzieren. Wir erfuhren, dass die Studierenden des 3. Semesters im Bibliothekswesen doch einige Mühe hatten, einfache, verständliche Texte für Anfänger zu verfassen, der Betreuungsaufwand nicht zu unterschätzen sei und leider der Wunsch nach viel Interaktion im Tutorial weitestgehend ignoriert wurde. Trotzdem fanden die Kolleginnen des NIK-BB die Zusammenarbeit mit der Hochschule gut und würden es wieder tun.

2. Vortragspanel „Best Practice“: Erfolgreiche Förderanträge & Marketingprojekte

Best Practice, Zeichnung: Sophia Halamoda

Best Practice, Zeichnung: Sophia Halamoda

Über das Kompetenzzentrum für Lizenzierung informierte uns Ursula Stanek. Mit Sitz in Berlin und Göttingen soll es die Fachinformationsdienste (FID) bei der Lizenzierung und Bereitstellung digitaler Medien unterstützen. Dieses Angebot wurde bereits von 29 FIDs genutzt, da es bezüglich der vielfältigen Varianten der Lizenzierung elektronischer Ressourcen doch noch viel Unklarheiten gibt. Ansonsten bleibt es hier spannend, da die FIDs mit großen Nutzergruppen erst in diesem Jahr an den Start gehen.

Das Projekt Europeana Newspaper stellte Hans-Jörg Lieder vor. Hier erfolgte die Kooperation auf internationaler Ebene. 10 Millionen Seiten historischer Zeitungen verschiedener Länder (zu beachten: das Urheberrecht) wurden digitalisiert. Einige Tools mussten extra für das  Projekt entwickelt werden, z. B. Named Entity Recognition (NER), um Personennamen, Orte und Institutionen im Volltext zu lokalisieren und suchbar zu machen (mehr im Europeana Blog). Überhaupt machte die Texterkennung in den alten Zeitungstexten viele Schwierigkeiten und wer hier auf Perfektion aus sei, könne gleich aufgeben, hörten wir.

Einen lebendigen Einblick in FaMI-Projekte, die an der TH Wildau durchgeführt werden, vermittelte uns Nicole Kusserow. „Schmökern in den ersten Advent“ heißt eine Veranstaltung, die die Auszubildenden planen und durchführen (u.a. mit Quiz, Abendessen, Übernachtung). Ein weiteres Projekt ist der Sticker Shock. Dabei wird den enormen Kosten von Medien (z.B. wissenschaftlicher Zeitschriften und Datenbanken) einem Vergleichsobjekt entgegengestellt (Fahrzeug, Reise o.ä.). Die Idee dazu stammt von der Bibliothek der Cornell Universität.

In einer großangelegten Studie wurden Berliner Bibliotheksnutzer und Nichtnutzer nach ihrer Meinung und ihre Interessen befragt. So halten 96% der Nutzer und 90% der Nichtnutzer öffentliche Biblitoheken für ein wichtiges Angebot. Die persönliche Beratung wurde sehr positiv eingeschätzt. Alle Ergebnisse zu NuMoB – Nutzungsmonitoring in Bibliotheken findet man auf der Internetseite zur Studie.

Podiumsdiskussion: Veränderungen im Bestandsmanagement am Beispiel der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)

Dieses Thema sorgte bereits seit Ende 2014 für viel Aufregung, wovon die Leitung der ZLB, als auch die Ersteller des Gutachtens Prof. Cornelia Vonhof und Prof. Dr. Konrad Umlauf völlig überrascht wurden. Sogar die Medien beschäftigten sich mit dem geplanten Bestandskonzept (z.B. taz, Berliner Kurier & RBB), Verdi kritisierte es, und inzwischen wurde eine Open Petition ins Leben gerufen. Zustimmung für das Konzept kam vom dbv Berlin. In einem Blogbeitrag kritisierte Ultrà Biblioteka eben diese offene Positionierung, da hier finanzielle Interessen bei der Auslagerung von Dienstleistungen an die ekz nicht auszuschließen seien.

Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion

Auf dem Podium in Berlin ging der Moderator Dr. Werner die Punkte der Kritiker durch und befragte Managementdirektor Volker Heller & Prof. Dr. Konrad Umlauf nach ihren Argumenten dazu. Heller hoffte durch eine Erwerbung mittels Standing Order auf freiwerdende Ressourcen für Service und Innovation. Er versicherte, dass der Vorwurf, Büchern auszusondern, die zwei Jahre nicht verliehen wurden, frei erfunden wäre. Umlauf machte deutlich, dass er dem Sachverstand der 300 Lektoren der ekz vertraue, definitiv keine Gefälligkeitsgutachten mache und schon seit jeher auf einen praxisorientierten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen bedacht sei. Dass dafür Fremdleistungen in Anspruch genommen würden, wäre noch nicht einmal besonders originell.

Eine vermutete, heiße Diskussion mit dem Publikum blieb weitesgehend aus. Erst ganz zum Schluss kam der Hinweis auf das Gegengutachten, eine Kritik daran, dass Gegenstimmen nicht auf das Podium eingeladen waren sowie der Hinweis auf die Sitzung dazu im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses am 2.3.15 (taz berichtete).

Weitere Infos:

Grafiken: Ein herzliches Dankeschön an die Illustratorin Sophia Halamoda (ihre Internetseite) für die Erlaubnis zum Fotografieren und Posten der grafischen Mitschriften! 🙂

Gelesen in Biblioblogs (50.KW’14)

with one comment

Sehr zukunftsorientert waren die Blogbeiträge der letzten Woche. Über die Next-Level-Conference wurde beispielsweise im NRW-Blog berichtet. Ein Vortrag hieß „Warum Games in Bibliotheken gehören“.

Die Stadtteilbibliothek Finkenweder der Bücherhallen Hamburg können Besucher mit gültigem Bibliotheksausweis nun auch außerhalb der Öffnungszeiten nutzen – Open Library. Selbstverbucher, Sicherungsanlagen und Kameraüberwachung sollen das Angebot ermöglichen, ein Bericht dazu bei Bibliothekarisch.de.

Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin trägt sich mit dem Gedanken, den Bestandsaufbau demnächst hauptsächlich über Standing-Order-Pakete der ekz zu regeln, schrieb die taz (via netbib).

Mit dem Spiegel-Artikel zur Zukunft des Lesens beschäftigte sich Libreas Blog in einem ausführlichen Beitrag. Eine Grafik zur zukunftssicheren Bibliothek ist bei Bibliothekarisch.de zu sehen.

Auf den „Bibliothekssprachführer Deutsch – Englisch“ von Katrin Sauermann sowie einer Sammlung von englischen Fachbegriffen für Bibliothekare wies NRW-Blog hin.

Weihnachten steht vor der Tür. Über ihre Erlebnisse vom Vorlesetraining der Weihnachtsgeschichten berichtete Büchertage 2.0.

Mit der 50. Kalenderwoche enden auch in diesem Jahr die Rückblicke bei Lesewolke. Ich wünsche allen Blogleserinnen und -lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Und wer trotz Feiertagen nicht genug von Bibliotheken bekommen kann, schmökert einfach in der großen, digitalen Sammlung alter und neuer Bibliotheksbenutzersausweise, die Netbib im Internet gefunden hat. 😉

Written by lesewolke

15. Dezember 2014 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’14)

leave a comment »

Bibcamp1Das Highlight der letzten Woche war auf jeden Fall das 7. BibCamp, welches an der FH Potsdam stattfand. Eine Übersicht der einzelnen Sessions mit den Dokumentationen bzw. Verlinkungen entsteht gerade im BibCamp-Wiki. Die Blogbeiträge sammelt wieder Bibliothekarisch.de. Ich war selbst beim BibCamp, daher gibt es hier auf Lesewolke bereits drei Beiträge zu Sessions (Informationskompetenz, Unterstützung beim wiss. SchreibenBooksprint).

Der Bibliothekartag und die Frauen-/Männerquote war ein Thema eines Beitrags bei Lib{cache. Ebenfalls ein heißes Genderthema wurde in der Inetbib diskutiert: Frauen in Führungspositionen.

Im Erwerbungsbereich von großen Bibliotheken kennt man Swets vor allem als große Zeitschriftenagentur mit Hauptsitz in den Niederlanden. Letzte Woche kam nun die überraschende Mitteilung, dass die Firma Insolvenz anmelden musste (siehe auch Meldung bei Swets & Börsenblatt.net). Infobib wies auf die weiteren Aktivitäten von Swets hin, wie dem Vertrieb der Institutional Edition von Mendely und der Lieferung der Aufsatztitel für Online Contents.

Verlagsriese Elsevier macht riesige Gewinne und die Aussichten sind weiterhin positiv. C. Gutknecht von wisspub.net versucht sich nun als Kleinaktionär und listet das Geschäftsgebahren trotzdem noch einmal auf.

Auf das neue PositionspapierOpen Access: Für einen freien Zugang zu Forschungsergebnissen“ der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften verlinkte wisspub.net und fasste kurz den Inhalt zusammen.

Über ihren Weg in die sozialen Medien berichteten die „Wackeren“ der Stadtbibliothek Düsseldorf, siehe NRW-Blog. In dem dort eingebunden Video erklären Leserinnen und Leser, wie die Bibliothek funktioniert.

Die Lage der österreichischen Bibliotheken stellte ein Radiobeitrag „Von den Mühen der Bibliothekare“ dar, nachzuhören bei Kribibi.

Mit den Hauptkategorien von Schriftarten beschäftigte sich eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Written by lesewolke

29. September 2014 at 07:30

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’14)

leave a comment »

Im Streit mit dem Ulmer Verlag, ob Bibliotheken ein Buch digitalisieren, auf einem Leseplatz anbieten sowie Druck- und Speicherfunktionen einräumen dürfen, obwohl der Verlag es selbst als E-Book anbietet, hat der Europäische Gerichtshof im Sinne der Nutzer & Bibliotheken entschieden. Netzpolitik.org sah sich das Urteil genauer an (via Infobib). In einer Presseerklärung begrüßte der dbv das Urteil.

Im norwegischen Projekt “Bokhylla” (“Bücherregal”) sollen bis 2017 alle Bücher in norwegischer Sprache digital und kostenfrei zugänglich gemacht werden (für Nutzer mit norwegischen IP-Adressen), die vor 2000 erschienen sind. Eine erste Studie zeigt, dass dieses Angebot bisher keinen Nachteil für den Verkauf darstellte,  siehe Netzpolitik.org sowie Vortrag im VÖBBlog.

Die Handreichungen für die „Grundlagen des Bestandsaufbaus elektronischer Ressourcen“ der IFLA sind ab sofort in deutscher Sprache online verfügbar (via VÖBBlog) .

Eine schöne Infografik hat Bücher.de veröffentlicht. Neben dem Vergleich E-Book <-> Buch erfahren wir etwas über Lesevorlieben in Deutschland und in anderen Ländern (siehe VÖBBlog).

Auf das Open Access Repository Ranking 2014 verlinkte Infobib. Hier wurden 152 deutsche Repositorien ausgewertet.

Das „Auffinden, Zitieren und Dokumentieren von Forschungsdaten in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften“ behandelt eine Internetseite der ZBW, wahlweise auch als PDF zum Download (via Archivalia).

Ein Informationskompetenztutorial, welches Schülern beibringen soll, wo/wie man recherchiert und den Schreibprozess organisiert, entwickelte das Netzwerk Informationskompetenz Berlin/Brandenburg (NIK-BB), Arbeitsgruppe Schüler in Zusammenarbeit mit den Studiengängen Bibliotheks- und Informationsmanagement und Informationsdesign, Hochschule der Medien Stuttgart (via Basedow1764 Weblog).

NRW-Blog führte die Blogreihe zum Thema Gaming weiter. Diesmal standen spezielle Trends im Mittelpunkt, wie Gamingwettkämpfe und das Aufzeichnen & Veröffentlichen von Spielen.

Die Stadt Bochum begann eine Videoreihe über ungewöhnliche Berufe und stellte in der 1. Folge unter anderen eine Diplombibliothekarin der Stadtbücherei vor (siehe Bibliothekarisch.de).

Es gibt einen neuen Rekord beim Bücherdomino, aufgestellt von der Universitätsbibliothek St. Gallen. 5337 Bücher fielen bei einer Aktion im Rahmen der 10. Museumsnacht, meldete VÖBBlog. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (25.KW’12)

leave a comment »

Sind die BibliothekarInnen eigentlich mit ihrer beruflichen Situation zufrieden, wollte der Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare wissen und veröffentlichte nun die Ergebnisse (via VÖBBlog).

Ganz praktische Tipps gab die Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken München mit einer Liste der Zeitschriften, die Bibliotheken abonnieren sollten, gegliedert nach Benutzergruppen, Grundbestand und Aufbaubestand und Vorschlägen für Bibliotheken mit geringem Budget (via NRW-Blog).

Tipps für moderne Lerntechniken fanden wir  im letzten Jahr in dem „Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien“ (Online-Ausg.). Die Autoren trafen sich nun zu einer Tagung, deren Zusammenfassungen online verfügbar sind (via Fobikom-Weblog). „Persönliches Wissensmanagement im Zeichen von Web 2.0“ lautet die Präsentation von Jochen Robes, zu finden im Fobikom-Weblog.

Für die Literatursammlung kann man unter anderem Zotero verwenden. Lambert Heller listete im TIB-Blog 7 Gründe auf, warum man dieses Programm unbedingt mal ausprobieren sollte (via Netbib).

Wer mit digitalen Lerntechniken arbeitet, wünscht sich natürlich den freien Zugang zu den Medien über das Internet. So verwies Wisspub.net auf die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft, die die Förderung von Open Access unterstreichen, die besondere Anerkennung dieser Publikationsform bei Anträgen fordern, ein “verbindliches Zweitveröffentlichungsrecht für alle wissenschaftlichen Beitrage in Periodika und Sammelbänden” im nächsten Urheberrechskorb sehen möchten und sich gegen eine unbegrenzte Übernahme von Gebühren Open-Access-Publikationen einsetzen.

Der Bibliotheksbereich selbst geht wider Erwarten bei eigenen Veröffentlichungsstrategien leider nicht gerade vorbildlich zu Werke. Jüngstes Beispiel ist die deutliche Verlängerung der Sperrfrist vom „Bibliotheksdienst“ durch einen Verlagswechsel zu deGruyter. Bibliothekarisch.de sammelte in einem Blogbeitrag die aktuellen Ideen zur Gründung einer Open-Access-Zeitschrift im LIS-Bereich. Wer möchte, darf gern sich gern am Test des Open Journal System beteiligen, siehe ebenfalls Beitrag bei Bibliothekarisch.de.

Ein Beitrag im Blog Partizipation – Bibliothek drehte sich um das Buch „Social Web – politische und gesellschaftliche Partizipation im Netz“ von Ingo Caesar. Es beruht auf seiner Diplomarbeit, die an der FH Potsdam 2011 einen Hochschulpreis bekam. Unter anderem werden die Möglichkeiten der politischen Beteiligung der Bürger mit Social Media betrachtet und die Chance für Bibliotheken, hier Kompetenzen zu vermitteln. Heike Stadler schaute daraufhin, in wie weit es bereits Kurse gibt und stellt in einem weiteren Beitrag fest, dass die Volkshochschulen uns hier schon deutlich voraus sind.

Der Schrecken aller Nutzer: der Abgabetermin für das Buch ist lange überzogen. Mit viel Humor wurde dieses Thema in dem knapp 20minütigen Video „The Lord of the Libraries“, einer gelungener Parodie auf „Herr der Ringe“, verarbeitet (siehe Bibliothekarisch.de). Einfach herrlich! Wer weniger Zeit hat, schaut wenigstens einen lustigen Werbespot zu diesem Thema (30 Sekunden), ebenfalls bei Bibliothekarisch.de. 😉