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Posts Tagged ‘Ethik

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’18)

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Der Horizon Report Library Edition erscheint inzwischen nicht mehr. Die Downloadzahlen waren gut, aber verantwortliche Organisation leider pleite, erfährt man im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung. Doch vor allem ging Karsten Schuldt ausführlich der Frage nach, ob so ein Report im Bibliothekswesen benötigt wird, worin die positiven und negativen Aspekte des bisherigen bestanden und stellte Kriterien für einen besseren Trendreport auf. Verzichten muss man aktuell nicht auf Trendreports. Die IFLA hat in der letzten Woche eine Aktualisierung ihrer Ausgabe veröffentlicht (via Fachstelle ÖB NRW). Auf die Zusammenfassung des ZBW-Mediatalk speziell zu „Digitale Trends 2018“ hatte ich bereits in der vorletzten Ausgabe hingewiesen.

Den 10. BibChatDe, Thema Bibliotheksethik fasste D. Ehlen im BibChatDe-Blog zusammen.

Bis man mit dem Tolino tatsächlich sein erstes E-Book ausleihen kann,  sind so einige Formularhürden zu überwinden, siehe Techniktagebuch  (via Fortbildung in Bibliotheken). Na, wenn es dann schließlich läuft, ist das schnell vergessen. 😉

ZBW-Mediatalk interviewte Lenny Teytelman, CEO und Mitbegründer der Open-Access-Plattform protocols.io. Hier handelt es sich um eine Datenbank für Forschungsmethoden und deren Dokumentation.

Netbib sah sich eine Spezialsuchmaschine für Personennamen an und lobte besonders die übersichtliche Darstellung bei Namenfinden.de.

Fortbildung in Bibliotheken probierte das Zeichentool Autodraw.com aus. Anhand eigener Skizzen bringt es eine Auswahl passender Vorschläge.

Die ZB Med hat über 4000 Titel aus ihrer historischen Literatursammlung zur Medizingeschichte online gestellt (via Informationsdienst Wissenschaft).

 

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29. Januar 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’18)

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Laut den Potsdamer Neueste Nachrichten setzt sich die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam weiterhin für ein breites Spektrum an Literatur auch zu politischen Themen ein und bekommt dafür Unterstützung von den PNN-Lesern (via Fachstelle ÖB NRW). Kritik gab es von der Fraktion Die Andere, die hinsichtlich begrenzter Etats gegen die Anschaffung einzelner, aus ihrer Sicht rechtspopulistischer Bücher wetterten oder zumindest eine besondere Kennzeichung verlangten. Die Bibliothek lehnt hingegen eine Zensur ab. „In Bibliotheken muss es die Möglichkeit geben, sich selbst eine Meinung zu bilden“, erklärte die Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliothekverbands Barbara Lison gegenüber der PNN.

Die Stadtbibliothek Erlangen erhielt die Auszeichnung „Bayern barrierefrei„, siehe Beitrag der Landesfachstelle Öffentlichen Bibliotheken in Bayern (via Fachstelle ÖB NRW). Gelobt wurden Ausstattung und Angebote: „Diese reichen von barrierefreien Zugängen, Aufzügen, Induktionsanlagen für Hörgeschädigte bis zu Medien in Leichter Sprache.“ sowie der Vermittlung dieser Möglichkeiten durch die Mitarbeitenden.

Monika Ziller schrieb weitere Beiträge über ihre Erlebnisse in den US-amerikanischen Bibliotheken. Die Fotos und der Bericht über die Zerstörungen in den Bibliotheken in Puerto Rico durch den Hurrikan im letzten September im Online Magazin American libraries stimmen dagegen traurig (via Archivalia).

Die DEAL-Verhandler streiten immer noch mit Elsevier. Netzpolitik.org ging auf die aktuellen Entwicklungen ein (via Archivalia & VÖBBlog)

Bibliotheksratte nahm sich im Januar Zeit, mal wieder nach den schönsten Tweets zum Thema Buch und Bibliothek zu suchen.

 

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22. Januar 2018 at 12:02

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Gelesen in Biblioblogs (42. KW’17)

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Das Storify vom 7. BibChatDe „Bibliotheken und Soziale Medien – Vernetzung in der Filterblase oder wirklicher Mehrwert für die Nutzer?“ ist online und enthält viele interessante Meinungen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Bibliothek & Information Deutschland (BID) e.V. veröffentlichte die ethischen Grundsätze für die Arbeit in Bibliotheken als PDF-Datei (via vdb Blog). Sie wurden beim letzten Bibliothekartag zur Diskussion gestellt.

ORCID, die Open Researcher and Contributor ID, feierte bereits den 5. Geburtstag. Der Code ermöglicht eine eindeutige Zuordnung von Publikationen zu ihren Autoren, unabhängig von Namensgleichheiten, -änderungen, Hochschulwechsel usw. Anläßlich des Jubiläums wurde ein Video veröffentlicht, zu sehen im Library Journal (via Netbib).

Archivalia verlinkte auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der die Probleme des Wissensschaftssystems am Beispiel Philosophie verdeutlicht. Was gut für die Karriere ist, bringt den wissenschaftlichen Diskurs oft nicht weiter. Zitiert wird neben anderen auch Lukas Köhler, er meint: „Das heißt, man schreibt wie alle anderen und über dieselben Themen; und man rezipiert natürlich die Topautoren, die die Peer-Review durchführen.

Das Institute for Information Technology in Education der UNESCO gab eine Studie zu Open Educational Resources in Deutschland in Auftrag. Das Ergebnis ist online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken) in englischer Sprache mit einer zweiseitigen Zusammenfassung in Deutsch (S.9-11). Betrachtet wurden sowohl Initiativen die von der Praxis als auch der Politik ausgingen. Deutschland gilt eher als „Spätzünder“ bei OER, auch wenn es durchaus eine starke OER-Community gibt. Inzwischen hat aber auch die Politik das Thema entdeckt und fördert zunehmend OER.

Die Deutsche Digitale Bibliothek veröffentlichte das Buch „Der Vergangenheit eine Zukunft : kulturelles Erbe in der ditigalen Welt”, welches auch online lesbar ist (via Urheberrecht in Bibliotheken).

Wer viel liest, lebt länger“ titelte die GEO und bezieht sich damit auf eine Studie Yale University (via Netbib). Demnach veringert das Lesen von Büchern Stress, entspannt und trainiert das Gehirn.

Die British Library zeigt gerade die Ausstellung „Harry Potter : a History of Magic”. VÖBBlog hat dazu zwei Videos eingebettet. 🙂

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23. Oktober 2017 at 08:45

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’16)

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Unsere Bibliotheksnutzerinnen und Bibliotheksnutzer kennen sie – die Tricks, wie man Bibliotheksregeln umgeht. Sollten wir die Regeln ändern oder anders erklären? Haben Mahngebühren einen Einfluss auf die Anzahl der Verluste? Mit solchen und anderen Fragen beschäftigte sich Anne Christensen in ihrem Blogbeitrag „Benutzungsregeln & der Lernort Bibliothek“.

Auf den ausführlichen Bericht über die Jahrestagung des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI) zum Thema Informationsethik verlinkte VÖBBlog. Zum Umgang mit der Bibliotheksethik beklagte Prof. Rösch beispielsweise „dass die zunehmende Ökonomisierung aller Lebensbereiche diesen wichtigen Aspekt bibliothekarischen Handelns immer mehr in den Hintergrund dränge. Die dem Bibliothekswesen früher anhaftende Technikfeindlichkeit sei durch eine Haltung ersetzt worden, alles ungeprüft und kritiklos übernehmen zu wollen, nur weil es neu sei.„. Weitere Aspekte der Tagung gingen unter anderem auf Neutralität und Informationsgerechtigkeit ein.

Um viel Geld dreht es sich bei Verträgen mit großen Wissenschaftsverlagen. Im 2. Teil von „Der ETH-Bereich und Elsevier“ dokumentierte Christian Gutknecht bei wisspub.net die Ereignisse rund um die Begutachtung solcher Verträge.

NRW-Blog sowie das Bibliotheksportal verweisen auf die neue „Richtlinie zur Förderung von Offenen Bildungsmaterialien„, auch online verfügbar. Fortbildung in Bibliotheken empfiehlt darüber hinaus als Einstiegslektüre „Wie offen ist Lernmittelfinanzierung für OER?“ von Leonhard Dobusch . Biboer hat einige Ideen, warum diese Fördermaßnahme auch für öffentliche Bibliotheken interessant sein könnte. Die Frist für die Einreichung von Projektskizzen endet am 13. März 2016.

Ein ausführliches Interview zu den „Grundfragen des Wissenschaftsbloggens“ führte Mareike König mit Klaus Graf im Redaktionsblog von Hypotheses.org (via Netbib). Seiner Meinung nach bieten Blogs die Chancengleichheit, dass die eigene Forschung zur Kenntnis genommen, darauf aufgebaut bzw. widerlegt werden kann. Filtermechanismen schaden eher. Peer review wird zu recht immer mal kritisiert. Außerdem: „Ein Social-Media-Algorithmus nach dem Motto ‚bekannt und beliebt‘ ist nicht weniger verhängnisvoll als die Praxis von renommierten Zeitschriften nur Themen zu nehmen, die ’sexy‘ sind.“ Klaus Graf wirbt zudem dafür, gemeinfreie Digitalisate, die man für die eigene Arbeit erstellt hat, dann unbedingt auch der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Den persönlichen Blick hinter die Kulissen von Studierenden im Bibliothekswesen in Großbritannien und Irland startete nun der Blog 23 LIS Students (via Netbib).  Im ähnlichen Stil gab es bereits Vorgängeraktionen wie 23 Bibliothekare Englands, Irlands und Wales (siehe About des neuen Blogs).

Am 25. Januar wurde in der Wiener Hofburg die Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek, Dr. Johanna Rachinger mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse ausgezeichnet (via VÖBBlog).

Die FAZ besuchte „Büchersammler Lagerfeld“ und widmete ihm und seiner Leidenschaft einen ausführlichen Artikel (via VÖBBlog).

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1. Februar 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’15)

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Gleich drei Beiträge zu Social Media-Aktivitäten verfasste Christoph Deeg in der letzten Woche in seinem Blog, kritisierte unter anderem langweilige Posts, mal Social-Media-Aktivitäten zu beobachten, die gar nichts mit dem eigenen Themenbereich zu tun haben und daraus zu lernen sowie dem „Return of Investment“ (kurz: ROI). Letzterer kann laut Deeg nur funktionieren, wenn mit der Zielgruppe ein „Dialog auf Augenhöhe“ gelingt. „Es geht um den Aufbau einer Community, in der Unternehmen/Institutionen auf der einen Seite und Kooperationspartner und Kunden auf der anderen Seite gleichberechtigt die gleichen Ziele verfolgen.“

Im Blog der Zukunftswerkstatt wurde das Tool „IFTTT“ („If this than that“) vorgestellt. Es dienst dazu, Handlungsanweisungen zu erstellen. Im Beispiel wird gezeigt, wie man eine Mailbenachrichtung einrichtet, sobald bei Instagram ein Bild mit einem bestimmten Tag veröffentlicht wurde.

Eine Grafik mit den typischen Abkürzungen, die bei Twitter verwendet werden, hat Bibliothekarisch.de veröffentlicht.

Laut der Markforschungsergebnisse es US-Unternehmens, den sich Buchreport näher ansah, liegt der Anteil der Teens, die E-Books erwerben niedriger als bei Erwachsenen (via NRW-Blog). Mögliche Gründe dafür werden darin gesehen, dass die Eltern ihren Kindern eher gedruckte Bücher kaufen, Teens keine eigene Kreditkarte für Online-Käufe haben, und sie sich zudem gern gegenseitig Bücher verleihen.

Rudolf Mumenthaler sah sich den NMC Horizon Report 2014 – Edition Bibliotheken und liste die wichtigsten Herausforderungen auf, siehe B.I.T. online.

Lib{cache sah sich das Programm des Bibliothekartages 2015 in Nürnberg an und analysierte es nach Gendergesichtspunkten.

Ultrà Biblioteka untersuchte die Verflechtungen zwischen dem kommerziellen Unternehmen ekz, Bibliotheken und Vertretern bibliothekarischer Verbände. Der Anlass dafür war die Unterstützung des Deutschen Bibliotheksverbandes hinsichtlich der Änderung des Bestandsmanagements der Zentral- und Landesbibliothek Berlin.

Auf die Untersuchung und daraus resultierende Vorschläge (erstellt von Julia Reda, der Europaabgeordneten der Piratenpartei) für neue urheberrechtliche, europaweite Regelungen, die die digitalen Entwicklungen berücksichtigen und einheitliche Fristen und Schranken enthalten, verlinkte NRW-Blog.

VÖBBlog zitierte aus einem Beitrag von Spiegel online, welcher neben der Stürmung der Museen auch über die Bücherverbrennung der IS-Dschihadisten in Mossul berichtete. Was sind das nur für Menschen? 😦

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2. März 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’13)

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In einer Pressemitteilung fasste der Deutsche Bibliotheksverband die Antworten der verschiedenen Parteien (s. a. Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2013) zu der Möglichkeit der Sonntagsöffnung von öffentlichen Bibliotheken zusammen. BibTexte verwies auf die Dissertation „Die Wiederbelebung der Sonntagsöffnung von Bibliotheken“. Heiße Diskussionen zur Sonntagsöffnung gab es in der Inetbib.

Die Seiten des Bibliotheksportals wurden jetzt um die Bereiche Kinder- und Jugendbibliotheken ausgebaut (via Jugendbibliothek21).

Auf das Literatur- und Lesezeichenverwaltungssystem BibSonomy ging TIB-Blog in einem Beitrag näher ein und verlinkte auf zwei neue Screencasts im BibSonomy-Blog, welche die Anwendungsmöglichkeiten zeigen.

Wie entstand eigentlich die Übersicht „Vergleich Literaturverwaltungsprogramme„? Dorothea Lemke berichtete im Blog Literaturverwaltung über ihre Erfahrungen bei der Erstellung der aktuellen Übersicht und ging dabei auch auf Probleme, die sich bei der Erarbeitung ergaben, genauer ein.

Schmalenstroer.net verlinkte auf einen Beitrag von Sascha Foerster, der nützliche WordPress-Plugins für Wissenschaftler vorstellt.

Einen interessanten Blogbeitrag im Upload-Magazin zum Presserecht hat Archivalia entdeckt. Wer für seine Einrichtung bloggt oder anderweitig journalistisch tätig ist, sollte hier durchaus mal hineinschauen.

Oliver Pohl beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit (HU Berlin) mit «Konzept und prototypische Erstellung eines Informationssystems auf VuFind-Basis für die Bibliotheks- und Informationswissenschaft». Es soll sich besser am gegenwärtigen Nutzerverhalten orientieren als b2i. In einem Beitrag im Webis-Blog stellte er das neue LISard-Fachportal vor.

Die Überwachung des Internet durch die Geheimdienste insbesondere der NSA ist weiterhin auch ein Thema in den bibliothekarischen Kreisen. Infobib zitierte die 12 Forderungen eines offenen Briefes verschiedener Vereinigungen, welchen man auch als Privatperson unterschreiben kann.  So eine allgegenwärtige Überwachung kann auch leicht Unschuldige treffen, und zwar nicht nur Leute mit orientalischen Namen, die Chemie studieren (siehe Szenario Bibliotheksdaten Inetbib), sondern auch solche, die „Gebildet, unauffällig und irgendwie links“ sind und sich darüber hinaus „konspirativ“ verhalten, z.B. Mobiltelefon ausschalten, anonyme E-Mail-Adresse verwenden usw. (siehe Beitrag im Freitag via inetbib).

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29. Juli 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’13)

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Ein tolles Beispiel für eine Rechercheschulung für Schüler hatte die Stadtbibliothek Köln. Sie sollten Informationsmittel und Kommunikationswege nutzen, um der Bedrohung durch Zombies entgegen zu treten. Da glaubt man gern, dass die Schüler Spaß beim Lernen hatten, denn es ist schon ein Vergnügen den Blogbeitrag (+ Nachtrag) darüber zu lesen.

Ger23mobilethings ist in vollem Gang. Im 3. Teil ging es um die Nutzung von E-Mails für mobile Geräte. So lautete eine Aufgabe ein mit dem Mobilgerät aufgenommenes Foto per Mailanhang zu senden. Die Fragen zur Nutzung von E-Mails zu verschiedenen Zwecken beantworteten Bibliotheksratte und Bibliothekarisch.de in ihren Hausaufgaben. Maps und Checkin-Funktionen waren im 4. Teil das Thema. Bei aller Euphorie für die tollen Spielereien sollte man jedoch auch seine Privatsphäre im Auge haben. Muss immer jeder wissen, wo man ist? Wenn man Leute treffen möchte, gibt es auch andere Möglichkeiten meint Bibliothekarisch.de. Natürlich könnte man mit Checkin-Funktionen für die Bibliothek nutzen und eventuell Preise für besonders aktive Nutzer vergeben oder Geocaching anbieten. Die Navigation innerhalb von Gebäude bleibt vorerst schwierig, obwohl es hier erste Lösungsansätze gibt (siehe auch Beitrag zur Inetbib-Tagung 2013).

Die Evaluation BibCamp 2013 ist online. 62 Prozent der Teilnehmer waren das erste Mal bei einem BarCamp. Bei so vielen bekannten Gesichtern hätte ich das nicht erwartet. Immerhin war es schon mein 4. BarCamp (3xBibCamp, 1xfrei<tag>). Nur einer der 121 Umfrageteilnehmer würde nicht mehr teilnehmen. Mit Kommunikationsgeräten waren 90 Prozent unterwegs.

Auf einen Beitrag in den VÖB-Mitteilungen 1/2013 zum neuen Regelwerk RDA verwies VÖBBlog.  Dort werden für Einsteiger ein paar grundlegende Dinge zur Funktionsweise verständlich erläutert.

Intellektuelle Freiheit für BibliothekarInnen und die Weiterbildung von OPLs waren die beiden Themen im IFLA/ALA Webinar Juli 2013, welches in der letzten Woche weltweit TeilnehmerInnen hatte. Eine Zusammenfassung der Online-Veranstaltung gibt es hier bei Lesewolke.

Darf nur die juris GmbH Urteile und Begründungen der Bundesgerichte veröffentlichen? Dieses Exklusivrecht hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg nun gekippt (ev. bis zur Revision). In der Pressemitteilung heißt es u.a. „Auch seien die begehrten Informationen, einschließlich der Orientierungssätze, nicht urheberrechtlich geschützt. Die Orientierungssätze stellten als ‚amtlich verfasste Leitsätze‘ gemeinfreie amtliche Werke dar.“ (gefunden via Netbib-Blog).

IFLA/ALA Webinar Juli 2013: Intellektuelle Freiheit und OPL

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Am 16. Juli 2013 fand das IFLA/ALA webinarNew Librarians Global Connection: best practices, models and recommendations” statt. Die Teilnahme war wie bei Webinaren der letzten beiden Quartale frei für alle Interessierten weltweit. Rund um den Erdball hatten sich Bibliotheksleute vor ihrem Computer eingefunden, um dabei zu sein. Wenn die Aufzeichnung online ist, werde ich an dieser Stelle darauf verlinken.

Im ersten Beitrag von Barbara Jones, der Direktorin des Büros für Intellektuelle Freiheit (OIF) der American Library Association (ALA) ging es um intellektuelle Freiheit für Bibliothekare. In einer Zeit, wo über die Überwachung der Kommunikation durch Geheimdienste in den Medien präsent ist, war es natürlich ein brisantes Thema.

Vortrag zu Intellektueller Freiheit

Vortrag zu Intellektueller Freiheit / Barbara Jones

Barbara Jones berichtete über verschiedene Aktivitäten der IFLA. Im „IFLA-Manifest zu Transparenz, verantwortungsbewußter Regierungsführung und Korruptionsfreiheit“ (deutsche Übersetzung) werden alle BibliothekarInnen dazu aufgefordert, sich für solche Themen auf nationaler und lokaler Ebene verantwortlich zu fühlen. Noch recht neu ist der Professional Codes of Ethics for Librarians, welcher im letzten Jahr herausgegeben wurde.

Ein weiterer Aspekt der Präsentation war die Zensur. In zahlreichen Ländern wird bestimmte Literatur nicht in Bibliotheken angeboten. Wobei es in den USA eher allgemeine Vorschriften gibt. Welche konkreten Titel nicht angeboten werden, wird dort lokal von Schulämtern, Bibliotheksausschüssen, Bibliothekaren, Eltern usw. entschieden. Als problematisch werden insbesondere Bücher angesehen, die sexuelle Themen behandeln (auch Aufklärung), religiöse Empfindungen verletzten könnten, weil sie sich z.B. mit Zauberei o.ä. beschäftigen (wie „Harry Potter“) bzw. nicht dem vorherrschenden religiösen Glauben entsprechen. In Deutschland haben wir da sicher ganz andere Kriterien, die den Menschen in anderen Ländern möglicherweise ebenso merkwürdig erscheinen, wie ihre uns. Barbara Jones setzt sich in ihrer Position jedoch dafür ein, dass man lieber offen mit den Themen und der Literatur umgehen sollte, als einfach Bücher verschwinden zu lassen. Mit einer jährlichen „Banned Books Week“ setzt sich die ALA für den freien Zugang auch zu umstrittener Literatur ein. Dem Schutz der Privatsphäre ist ebenfalls eine eigene Themenwoche gewidmet.

OPL & Weiterbildung / Eva Hornung

OPL & Weiterbildung / Eva Hornung

Den zweiten Vortrag hielt Eva Hornung aus Dublin, Irland. Ihr Thema war die Weiterbildung von BibliothekarInnen in One Person Libraries (OPL). In einem Projekt wurden 30 OPLs in ganz Irland befragt. Als typische Probleme bei der Weiterbildung nannten die Befragten: keine Zeit, kein Geld, kein Kurs erreichbar, niemand den man fragen könnte und den Chef interessiert es auch nicht. Die Weiterbildungsinteressen wurden in 5 Kategorien eingeteilt.

Aus den Ergebnissen leitete man Überlegungen ab, was Bibliotheksschulen, Verbände und die BibliothekarInnen selbst besser machen könnten, beispielsweise informelle Abende, Online-Kurse, Internetplatformen usw. „23 Things for Continuing Professional Development“ wurde ebenfalls empfohlen. Zur Zeit läuft der Selbstlernkurs auch hier in Deutschland in deutscher Sprache unter dem Titel „Ger 23 Mobile Things„, also nicht verpassen!

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18. Juli 2013 at 17:05

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’13)

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Die Kontrolle der Kommunikation von Millionen von Bürgern auch in Deutschland durch die Geheimdienste der USA, welche Edward Snowden an die Öffentlichkeit brachte, beschäftigte u.a. einige Gemüter in den Biblioblogs. Bundespräsident Gauck, für den das Internet offensichtlich Neuland ist, hätte nur Probleme, wenn es Aktenordner gäbe und versteht nicht, dass mit digitalen Methoden noch eine viel größere Überwachungsmaschinerie geschaffen wurde. Netbib verwies daher auf die Visualisierung bei der Aktenmengen von Stasi und NSA durch Opendatacity. In einem Beitrag ging Text&Blog auf einige Artikel ein, die deutlich machen, dass so eine Überwachung Bürgerrechte verletzt und durchaus Gefahren bergen kann. In der Süddeutschen erklärt Katharina Nocun die Innenminister und Geheimdienst-Experten zur eigentlichen Bedrohung für die Demokratie und meint „Leichtfertig geben wir Freiheiten auf, für die andere bereit wären, ihr Leben zu geben.“ Geht das denn Bibliotheken überhaupt etwas an? Die American Library Association (ALA) hat jedenfalls eine Resolution dazu verfasst (via Shaked Spier bei Twitter).

Mit dem Smartphone fotografiert: IKMZ Cottbus

Mit dem Smartphone fotografiert: IKMZ Cottbus

Im 2. Teil von Ger23mthings drehte es sich um Fotografieren mit mobilen Geräten. Bibliothekarisch.de und Bibliotheksratte erledigten auch in dieser Woche ordenlich die Hausaufgaben und lassen uns an ihren Erkenntnissen teilhaben.

Die meisten von uns sind in einer Buchkultur groß geworden. Informationen und Gedanken, denen man Wert beimaß und welche man erhalten wollte, wurden vor allem in Bücher gepackt.  Und auch wenn es sicher noch genug Leute gibt, die nur dem vertrauen, was es auf Papier (und höchstens zusätzlich elektronisch) gibt, hat die Medienvielfalt zugenommen und unser Umgang mit Informationen sich verändert. Prof. Dr. Hobohm von der FH Potsdam geht in einem Gespräch mit dem Goethe-Institut auf diesen Wandel ein sowie die Möglichkeiten und Herausforderungen, die sich aus der Speicherung des immateriellen kulturellen Erbes ergeben. Hier spielt nämlich der Kontext eine wichtige Rolle (via VÖBBlog).

Nicht schon wieder Informationskompetenz?! 😉 In einem Vortrag zu genau diesem Thema schildert Barbara Reißland aus eigenem Erleben mit welchen Erwartungen und Qualitätsvorstellungen Informationsfachleute in Unternehmen konfrontiert werden. Diese sollte man unbedingt ernst nehmen, denn es geht hauptsächlich darum, das Richtige für den Nutzer zu tun und nicht das, was wir für das Beste halten. Der Vortrag ist in den VÖB-Mitteilungen 1/2013 enthalten (via VÖBBlog).

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8. Juli 2013 at 06:00

Inetbib 2013 – Nutzerwünsche und soziale Aspekte

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Aussagen über Nutzer

Aussagen über Nutzer

Viele Bibliotheken sind durchaus kundenorientiert und versuchen ihre Angebote an den Nutzer zu bringen. Das bedeutet nicht, dass wir es diesen immer sehr leicht machen, wie uns Anne Christensen in ihrem Vortrag „Und was erwarten wir von unseren NutzerInnen?“ (online bei Slideshare) vor Augen führte.

Das geht oft schon mit den Passwörtern los, die komplizierter sind, als die PIN-Codes einer EC-Karte, obwohl es hier um deutlich weniger sensible Daten geht (siehe dazu auch Artikel „Besser geschützt als Fort Knox“ von Henning Klauß in BuB 2013,Heft 2, S. 95). Auch der Blick auf so manchen Linkresolver (siehe auch Screenshots bei Netbib) mag für viele unserer Nutzer eher verwirrend als hilfreich sein. Und eigentlich sind wir schon enttäuscht, wenn sich der Nutzer schnell mit den ersten Buchergebnissen zufrieden gibt und gar nichts weiter über Datenbanken und deren Recherchemöglichkeiten und den vielen Dingen, die uns sonst noch einfallen, wissen will. Diese unterschiedlichen Herangehensweisen sollten uns zumindest bewusst sein. Nutzer sind halt meist pragmatisch und ergebnisorientiert. Da heißt es „good enough“ statt perfekt. Auch sonst plädierte Anne Christensen für eine weniger auf Verbote orientierte Bibliothek, die mehr auf selbstverantwortliches Handeln setzt.

Maren Krähling besuchte die USA, schaute, wie dort Bibliotheken auf ihre Nutzer eingehen und berichtete in ihrem erfrischenden Vortrag „Join the Conservation“ darüber (Update 18.4.2013: Link zu den Folien). Gemeinsam in den wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken, die sie besuchte, waren der Respekt vor dem Nutzer und die Vorstellung, dass die Bibliothek jeweils ein Teil der Gemeinschaft ist. Wichtig dabei ist, auch die eigenen Grenzen zu kennen, z. B. bei der Queens Public Library in Form einer Demographiebibliothekarin, die aus der Bibliothek hinaus in die Community geht, um herauszufinden, für welche Gruppen, auch zahlreiche fremdsprachige, Literatur benötigt wird. Ein schönes Beispiel fand ich auch die Bibliothek des Rutgers University, die sich durch Studierende beraten lassen und diese Arbeit wertschätzen.

=> Mehr zum Nachlesen über diese beiden Vorträge findet man sich im Open Knowledge Pad von Dörte Böhner sowie im Blogbeitrag von Hatori Kibble.

Nicht nur in den USA haben es öffentliche Bibliotheken mit sehr verschiedenen Nutzergruppen zu tun. Auch in Deutschland gibt es Bevölkerungsschichten, die im Vergleich zum Durchschnitt ungünstige Ausgangsbedingen haben, sei es, weil sie finanziell schlechter gestellt sind, Sprachbarrieren existieren, in einem wenig gebildeten Umfeld leben oder keinen Internetzugang haben. Karsten Schuldt machte in seinem Vortrag „Hilft die Bibliothek wirklich gegen den Digital Divide bei Sozial Schwachen?“ auf diese vielfältigen Möglichkeiten aufmerksam, die meist die Bildungschancen verschlechtern. Für Bibliotheken bedeutet dies, dass solche Nutzer mit sozial schwachem Hintergrund auch mit ganz anderen Bedürfnissen und Fragen in die Bibliothek kommen. Man kann oft nicht vorhandene Technik und entsprechende Kompetenzen im Umgang voraussetzen, sondern müsste hier einfache Einstiegsangebote schaffen, um Ängste abzubauen, Neugier zu wecken, gemeinsam zu lernen sowie dabei auf konkrete Interessen achten.

=> Zu diesem Vortrag gibt es ebenfalls eine Mitschrift von Dörte. Update 18.4.2013: Link zu den Folien

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14. März 2013 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’13)

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Eine Idee für eine nutzerfreundliche Kataloggestaltung findet man im Kölner UniversitätsGesamtkatalog KUG. Hier gibt es die nachträgliche Filtermöglichkeit nach ausleihbarer, online verfügbarer bzw. nur einsehbarer Literatur (siehe OpenBibBlog). EconBiz wurde ebenfalls weiterentwickelt und bietet eine visuelle Veranstaltungssuche im Bereich Wirtschaftswissenschaften an (siehe Webis-Blog).

Weil er sich in einem Blogbeitrag von 2010 kritisch über den Verlag Edwin Mellen Press geäußert hat, wurde Dale Askey  wegen Verleumdung verklagt (siehe auch Wisspub.net). Unterstützung aus aller Welt per Online-Petition könnte sicher nicht schaden. So kann man als Verlag natürlich weltweit Schlagzeilen machen. Der Blogbeitrag allein hätte sicher deutlich weniger Aufsehen erregt.

Übrigens hat nun eine Studie festgestellt, dass das geplante Leistungsschutzrecht verfassungswidrig ist, mehr dazu verriet heise.de. Im IUWIS-Blog schätzte Rainer Kuhlen den Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes und des Urheberrechtswahrnehmungsgesetzes ein. Obwohl man sich bemühte, die Position wissenschaftlicher Autoren zu stärken und eine Regelung für verwaiste Werke zu finden, gehen die Verbesserungen doch nicht weit genug (siehe auch Inetbib).

KRIBIBI, der „Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare“ wurde 30! Herzlichen Glückwunsch! Dazu gibt es einen ausführlichen Artikel in den Mitteilungen der VÖB 65 (2012) Nr. 3/4, der auch bei E-LIS online ist (via VÖBBlog).

„Köln ist seiner Zeit voraus“ meinte die Zukunftswerkstatt. Und das ist nicht übertrieben, denn die Stadtbibliothek bietet nun einen öffentlichen 3D-Drucker an. Doch das ist nicht alles. Die Bibliothek will einen Makerspace einrichten, dessen Eröffnung für Juni geplant ist. Dort soll es möglich sein, Schallplatten zu digitalisieren, Podcasts zu produzieren sowie mit iPads zu komponieren (siehe auch Beitrag auf der Internetseite von Köln).

Eine nette Idee, wie man Leuten Lust auf einen Bibliotheksbesuch machten könnte, hatten drei Studierende der Miami Ad School. In den U-Bahnen soll es kleine Stationen geben, die Leseproben verschiedener Bücher für Smartphones anbieten. Falls das Interesse geweckt wurde, kann sich der Nutzer informieren, in welcher nächstgelegenen Bibliothek das Buch verfügbar ist (via DocNews mit Video).

Science Fiction: Libreas betrachtete das Bibliothekswesen aus der literarischen Perspektive. Na dann, ab ins raum:shift[information science]: 10, 9, 8 … .

Der Harlem Shake hat den Planeten Erde erobert und ist inzwischen auch in Bibliotheken angekommen.  😉 Warum der Erfolg gerade daher rührt (ähnlich wie beim Gangnam Style), dass die Urheber NICHT auf ihre Rechte pochen, erklärte Netzwertig (via Infobib ).

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’12)

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LIS-Corner, der Gemeinschaftsstand deutschsprachiger LIS-Studierender, war auf der Frankfurter Buchmesse vertreten, twitterte und bloggte fleißig darüber. So erlebten die Studierenden unter anderem am Stand der „Zeit“ Sascha Lobo und Kathrin Passig im Interview rund um das neue Buch „Internet – Segen oder Fluch?“ (Beipackzettel im Blog von Sascha Lobo). Was es sonst noch zu entdecken gab?! Bei LIS-Corner vorbeischauen!

Poetisch wurde es anläßlich der Buchmesse in der taz. Ein Artikel beschreibt, dass man auch in Bibliotheken vom Thema abdriften kann, sei es durch andere Bücher, die so gar nichts mit dem Fachgebiet zu tun haben, oder andere Nutzer (via Netbib).

Lemy’s Blog verwies auf die Ausgabe  41/42 von 2012 der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte”. Hier dreht sich alles, um die zukünftige Methoden des Publizierens. Oder wie Petra von Cronenburg in ihrem Beitrag meint: „Auch wenn das Papierbuch, wie wir es kennen und lieben, womöglich nie untergehen wird – es hat bereits Geschwister bekommen, die nicht weniger liebenswert sind.“ und beschreibt anschaulich, was schon probiert wird und wohin die Reise gehen könnte. (Link zur Quelle).

Der Themendienst nahm sich letzte Woche das Urheberrecht vor. Die Vorlagen enthalten Bilder und Texte zu den dringensten Problemen, wie dem Auslaufen des Paragraphen §52a, und dürfen weiterverbreitet werden. Bildungsklick hat das schon getan. Der Hinweis auf diesen Beitrag löste in der Inetbib schließlich eine heiße Diskussion darüber aus, ob Bibliotheken nun Konkurrenten zu Verlagen sind oder nicht, insbesondere bezüglich E-Books. VÖBBlog meldete, dass Amazon sowie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels die Onleihe in Deutschland starten.

Im neuesten DBV-Newsletter international erfährt man, dass es in den USA nun einen Dachverband der Freundeskreise amerikanischer Bibliotheken gibt. Außerdem kritisierte der amerikanische Bibliotheksverband American Library Association (ALA) offen die Verlage, die sich weigern, E-Books an Bibliotheken zu verkaufen (via VÖBBlog).

Passen Bibliotheken und Clouds zusammen? Damit beschäftigte sich OpenBibBlog. Auf eine Checkliste zum Cloud Computing in der Computerwoche verwies NRW-Blog.

Die Arbeitsgruppe Free Access to Information and Freedom of Expression erarbeitete einen IFLA-Ethikkodex für Beschäftigte in Bibliotheken und deren Verbände in einer langen und kurzen Fassung.  (via dbv-Blog).

Bild: Leo Pompinon (Quelle: Treffpunkt Bibliothek, Themendienst 4)

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15. Oktober 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’12)

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Anne Christensen beschäftigte sich mit dem tatsächlichen Informationsverhalten von Studierenden und versucht ihre Erkenntnisse in Schulungen umzusetzen. Ein lesenswerter Blogbeitrag zu „Bottom-up-Strategien“.

Der offene Brief „Wir sind die Urheber!“ brachte das Thema Urheberrecht wieder in die Medien. Inzwischen melden sich jedoch auch Autoren, die das Thema realitätsnah betrachten (siehe dazu Netbib), wie zum Beispiel Petra van Cronenburg in ihrem Blogbeitrag.

Über den „Kern des Problems“ bei dem Verhältnis von Urheberrecht und Wissenschaft schreibt Eric Steinhauer im Blog Bibliotheksrecht. War es in analogen Zeiten eher so, dass Verlage die wissenschaftliche Öffentlichkeit durch die Publikation erst möglich machten, sorgen sie im digitalen Zeitalter für die Begrenzung, „da sie wissenschaftliche Publikationen durch Verknappung zu einem handelbaren Wirtschaftsgut machen.“ Für Menschen, die mit digitalen Methoden arbeiten, ist das ein unbefriedigender Zustand. Wir erinnern uns an die Diskussion zu Open Access in der Informationswissenschaft in der 18. Kalenderwoche.

Sollten sich Bibliotheken öfter einmischen und zu politischen Themen (beispielsweise dem Urheberrecht) Stellung nehmen? Ja, meint  Shaked Spier in einem lesenswerten Beitrag im Bibliotheksdienst zur Bedeutung des sozialen und politischen Engagements von Bibliothekaren, der auch online verfügbar ist (via Drawer2.0Infobib). Neben Appellen gibt es konkrete Verbesserungsvorschläge, wie schnelle, aktuelle Stellungnahmen und die Präsenz in sozialen Medien. Letztendlich würde es sowohl der Gesellschaft als auch den Bibliotheken selbst nützen, meint der Autor, denn

Wenn wir uns für die Gesellschaft einsetzten, setzten wir uns für Bibliotheken ein. Wenn wir im öffentlichen Bewusstsein als wahre Kämpfer für die Rechte aller Menschen wahrgenommen würden, gäbe es kein besseres Marketing für Bibliotheken oder andere Informationsdienste und ebenso keinen ständigen Legitimationsbedarf.“

Mit diesen Aspekten und den Möglichkeiten in der Öffentlichkeit mehr Präsenz zu zeigen, befasst sich Wolfgang Kaiser in einem ausführlichen Blogbeitrag bei Bibliothekarisch.de. In diesem Zusammenhang und anlässlich des 5. Jahrestages dieses Blogs (Lesewolke gratuliert!) gibt es einen Aufruf, sich als BibliothekarIn, einfach mal vorzustellen.

Wichtiger Hinweis: In der 20. bis 24. Kalenderwoche übernehmen die Bloggerinnen und Blogger von Bibliothekarisch.de den gewohnten Wochenrückblick für die Biblioblogs -> also in dieser Zeit bitte dort schauen! Dankeschön! 🙂

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14. Mai 2012 at 05:00

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’11)

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Auf die 19. Ausgabe der Online-Zeitschrift Libreas mit dem Thema „Ethik und Zensur“ verweist Bibliothekarisch.de. Ein Artikel geht beispielsweise der Frage nach, ob bibliothekarische Berufsethik in der Praxis eine Rolle spielt. Deutlich wurde, dass die Grundsätze, die Bibliothek und Information Deutschland e.V. im Jahr 2007 in einem Positionspapier festhielt, als wichtig erachtet werden, allerdings ein konkreter Handlungsleitfaden mit Praxisbeispielen für die Umsetzung doch nützlich wäre.

Karsten Schuldt hat sich auf die Suche nach der Geschichte der Schulbibliotheken begeben (siehe Bibliotheken als Bildungseinrichtungen). Wenn überhaupt, dann findet man solche Informationen in Veröffentlichungen von Schulen anläßlich ihrer Jubiläen oder seltener in Reihen zur Lokalgeschichte. Nicht immer denken die Schulen daran, ihre eigenen Publikation auch einer Bibliothek zur Verfügung zu stellen. Nur in sehr wenigen Veröffentlichungen finden sich Angaben zu einer Schulbibliothek und meist auch nur in knapper Form. Der historische Rückblick zeigte, dass Lesenlernen die Hauptrolle spielte, die Existenz selbst abhängig vom Einsatz einzelner Personen war, und eine Zusammarbeit mit Öffentlichen Bibliotheken zumindest nicht erwähnt wird.

Die Auswertung der Online-Befragung zum geltenden Urheberrecht, die das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft durchgeführt hatte, ist nun erschienen. Das Ergebnis zeigt, wie wichtig den Teilnehmern Verbesserungen im Sinne von Bildung und Wissenschaft sind.

Passend zum Oktoberfest hat Gabi Reimann analysiert, welche Sünden man begehen kann, wenn man sich auf digitale Medien in der Hochschullehre einlässt (via Fobikom-Weblog). Was denn bloß das eine mit dem anderen zu tun hat, möchte man da fragen … eben informativ und zudem nett verpackt! 🙂

Nützliche Addons für Mozilla Firefox stellt Edlef Stabenau in einem Beitrag bei Plan3t.info vor: Copy Link Text (CoLT), welches zusätzlich Optionen zum Kopieren von Links bietet, Add to Search Bar 2.0 zur Erweiterung von Suchfunktionen und Context Search, welches Begriffe und Phrasen für eine erneute Suche verfügbar macht. Meine Lieblingsaddons heißen übrigens Zotero für die Literaturverwaltung und Facebook Translate zur schnellen Übersetzung von Statusmeldungen und Kommentaren im sozialen Netzwerk.

Written by lesewolke

10. Oktober 2011 at 05:00