Lesewolke

Just another librarian weblog

Posts Tagged ‘Facebook

Gelesen in Biblioblogs (16. KW’19)

Markus Suplicki von der Stadtbücherei Hagen berichtete im Blog der Fachstelle ÖB NRW über seine Erfahrungen im Facebookteam und erläuterte, was besonders erfolgreich war. Demnach ist eine abwechslungsreiche Mischung wichtig, denn langweilen sollte man die Leser nicht. Hilfreich sind Bilder und kurze Videos. Sich von den Ideen anderer inspirieren lassen („Lerne von den Guten“). Geteilte Beiträge haben allerdings eine geringere Reichweite als eigene.

Die vorläufige Deutsche Bibliotheksstatistik 2019 ist online. Bis Ende Juni können Fehler gemeldet werden (via Fachstelle ÖB NRW).

Deutschland will 50 Millionen Euro für Projekte zur Entwicklung von Computerspielen zur Verfügung stellen, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Die NZZ schrieb über das Bibliothekswesen in der Türkei und beruft sich dabei auf Ali Fuat Kartal, den Präsidenten des Vereins türkischer Bibliothekare (TKD), via VÖBBlog. Er beklagte, dass sich in den Kommunen selten Fachkräfte um die Einrichtungen kümmern. Ein schönes Zitat aus dem Artikel “ ‚Eine Bibliothek ohne Bibliothekar ist wie ein osmanisches Soldatenorchester, das man bittet, ‹Schwanensee› zu tanzen‘, kommentiert Kartal. Es geht, sieht aber nicht wirklich gut aus.“.

Written by lesewolke

23. April 2019 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’17)

leave a comment »

Julia Bergmann übersetzte die Materialien zum Design Thinking für Bibliotheken ins Deutsche und bietet diese zum Download auf ihrer Internetseite an (via Fachstelle ÖB NRW). Bei dieser Methode geht es darum, Ideen für verschiedenste Problemstellungen zu entwickeln, z.B. der Verbesserung von Services, IT-Lösungen uvm.

Für alle Einrichtungen, die in sozialen Netzwerken unterwegs sind: Ein Whitepaper mit Handlungsempfehlungen und rechtlichen Hintergründen zu Impressumspflicht, Datenschutzerklärung und Disclaimern bei Facebook veröffentlichte Dr. Thomas Schwenke (via Fachstelle ÖB NRW). Außerdem sind einige Vorträge vom Urheberrechtstag 2017 (Ende Januar in Hannover) online (via Archivalia).

Die Darmstädter Fahrbibliothek gibt es schon seit 41 Jahren. Das Angebot ist immer noch ein großer Erfolg (via Fahrbibliothek.de). 2016 stiegen die Ausleihzahlen noch mal um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, schrieb das Darmstädter Tageblatt. Die meisten Nutzer sind Kinder und Jugendliche.

Nutzer der Bibliothek der TH Wildau können demnächst auch einen Roboter fragen, wenn sie Hilfe benötigen. Pepper kann aber nicht nur fragen beantworten, sondern auch zur Ruhe mahnen oder Witze erzählen, siehe RBB (via Netbib).

Viel positives Feedback zu Open Access ergab eine Umfrage des FID Romanistik, siehe ciberaBlog. Der Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0 startete eine Umfrage zur Hochschullehre und Open Science (via Fortbildung in Bibliotheken). Auf die Ergebnisse darf man dann gespannt sein.

Bibliothekarisch.de feierte in der letzten Woche sogar schon 10jähriges Bestehen und möchte gern wissen, was Sie an dem Blog lieben und damit verbinden.

Auch das Lesen von fachlichen Blogs kann eine Art der Fortbildung sein, meinte Fortbildung in Bibliotheken und verlinkte auf das wöchentliche Digest hier bei Lesewolke. Die Leser der Lesewolke begrüße ich übrigens auch gern persönlich am 11. März 2017 beim Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg in Cottbus (weitere Infos, Anmeldung, Programm). Unter anderem werden auch Führungen im IKMZ-Gebäude angeboten, welches Sabine von Fischer in ihren Artikel in Werk, Bauen und Wohnen (92.2005,4, S. 4-13) als Lesewolke betitelte und schrieb „Einer Wolke ähnlich, verändert der Bibliotheksbau für die Brandenburgische Universität seine Figur mit jeder Verschiebung des Blickwinkels der Betrachtenden.“ Dieser hübsche Vergleich lieferte dann später die Idee für den Blognamen.

Schoelcher-Bibliothek

Schoelcher-Bibliothek

Ein interessantes Bibliotheksbauwerk bestaunte ich auf der Insel Martinique in der Karibik – die Schœlcher-Bibliothek. Und nur dank digitalisierter, historischer Hefte einer Architekturzeitschrift aus der Entstehungszeit des Bauwerkes konnte ich jetzt doch noch ein paar Hintergründe ermitteln. 🙂

Auf alte Bücher, u.a. frühe Werke von Galileo, Isaac Newton und Leonardo da Vinci, waren die Diebe in Feltham aus und ließen sich in Mission-Impossible-Manier mit Seilen von der Decke herab, um die Bewegungsmelder zu umgehen, siehe The Guardian (via Infobib).

Written by lesewolke

13. Februar 2017 at 09:30

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’16)

leave a comment »

Der Archivalia-Beitrag „Sci Hub, Fernleihe und Open Access“ beschäftigte in der letzten Woche die Gemüter, z.B. in der Inetbib. Schneeschmelze äußerte ebenfalls seine Gedanken dazu und wunderte sich, dass solche Diskussionen tatsächlich in Mailinglisten geführt werden und nicht direkt im Blog. Digithek gab einen Überblick der Argumente. Na, wer weiß, vielleicht kommt der stärkste Ruck in Richtung Open Access demnächst von den Verlagen selbst. Denn wenn die Publikation vom Autor bezahlt ist, haben sie ja ihr Geld drin und müssen keine Verluste durch illegale Plattformen fürchten. Obwohl die Zahlung horrender Autorengebühren (APCs) – Prestige über alles – ursprünglich nicht hinter der Idee von Open Access steckte. Dagegen müssen sich offene Metriken, wenn es dann demnächst dafür einheitliche Standards geben wird (mehr dazu), erst mal durchsetzen.

Der Facebook-Auftritt der Büchereien Wien war 3sat einen Beitrag wert (via VÖBBlog). Ja, sie sind einfach lesenswert, die kleinen Anekdoten aus dem Bibliotheksalltag.

Den Beruf Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste stellten die FaMIs der Stadtbibliothek Köln in einem Video vor, siehe NRW-Blog.

Die Folien der Vorträge der 13. Inetbib-Tagung in Stuttgart sind nun online verfügbar (via Netbib).

Tipps zum Ausstellen von Büchern hatte die Universitätsbibliothek Leipzig und veröffentlichte diese als Videoclip (via VÖBBlog). Über die Entstehung des Praxishandbuches „Ausstellungen in Bibliotheken“ gibt es ebenfalls ein Video (siehe VÖBBlog). Das Buch selbst soll im Sommer 2016 erscheinen.

 

Lilian Landes empfiehlt Geisteswissenschaftlern das Bloggen, natürlich in einem Blogbeitrag im Redaktionsblog von Hypotheses.org (via Archivalia).

Should you buy more books?“ fragt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de. Wie wohl das Ergebnis lautet? 😉

Written by lesewolke

18. April 2016 at 08:15

Bibliotheken und Soziale Netzwerke beim #bib8

leave a comment »

Lost in Web 2.0 – Wie viel Social Media braucht eine Bibliothek?“ war ein Sessionthema am Samstag (Mitschrift Se25). Wichtiger als dabei sein, ist die Pflege der Kanäle. Nur wenn Ressourcen und Engagement vorhanden sind, lohnt sich Social Media. Dann heißt es Geduld haben und überall darauf hinweisen, denn die Öffentlichkeit hat nicht sehnsüchtig auf den Auftritt der Bibliothek gewartet. Werbung und Interaktion mit anderen Seiten/Gruppen sind ebenfalls wichtig zum Bekanntwerden der Seite. Die Erfahrung der UB Wien zeigte auch, dass Fans die Seite liken, wenn sie sich einfach mit der Einrichtung verbunden fühlen, ohne regelmäßige Nachrichten zu erwarten und schon mal entliken, wenn sie dann unerwartet mit zahlreichen News überschüttet werden. Es gibt zwar keine Regeln, wie viel Posts die Follower „vertragen“, aber mal viel, dann lange nichts, ist doch eher ungünstig. Authentisch, ehrlich und auf Augenhöhe währt am längsten. Die Kommunikation in sozialen Netzwerken ist vergleichbar mit der bei persönlichen Kontakten.

Wenn es um die Netzwerke selbst geht, ist Facebook ganz vorn dabei. An zweiter Stelle steht hier Twitter. Google Plus wird eher selten betrieben und wenn, dann mit Beiträgen, die schon bei Facebook gepostet wurden. Bei Youtube kommt es darauf an, ob hier nur hin und wieder Videos abgelegt werden, um sie anderswo, z.B. im Blog, einzubinden oder ob man einen eigenen Kanal betreibt. Videos gehören jedoch zu den aufwendigsten Aktivitäten (Zeit & Equipment). Die Mediothek Krefeld hat so einen Kanal. Das ist jedoch nur mit zusätzlichem privatem Engagement möglich, denn Ressourcen für eine technische Ausstattung erhielt die öffentliche Einrichtung nicht dafür. Hier eine Folge aus der Reihe „MedioTV“:

 

Deutlich wurde bereits in dieser, aber auch in der Session „Social Media als Leitungsaufgabe“ (Mitschrift Se8), dass ein erfolgreicher Facebookauftritt nur möglich ist, wenn er von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern organisiert wird, die mit Herzblut bei der Sache sind und dies freiwillig tun. Wichtig ist auch die Unterstützung der Leitung, denn Social-Media-Verantwortliche sind davon abhängig, dass sie Zuarbeiten vom Bibliotheksteam erhalten. Sieht die Leitung die Kommunikation mit den Nutzern über Social Media jedoch nicht als wichtig an, lässt sich dies in den Abteilungen ebenfalls schlecht vermitteln. Sind Meldungen bei Facebook erfolgreich, lohnt es sich Rückmeldung zu geben, um die Mitarbeiter zu weiteren Zuarbeiten und Ideen zu motivieren.

 

Written by lesewolke

21. April 2015 at 11:40

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’15)

leave a comment »

Netbib verwies auf auf einen Beitrag der Zeit über eine neue Plattform für Doktoranden. Neben der Suche nach Doktorarbeiten ab 1960, bietet das Portal die Kommunikationsmöglichkeiten eines sozialen Netzwerkes. Ob Thesius wohl eine Change hat? Netbib ist skeptisch, denn es gibt schon gute Netzwerke für Wissenschaftler, die auch nach der Promotion weiter genutzt werden können.

Praktische Beispiele zu Bibliotheksangeboten für Flüchtlinge und Asylbewerber sammelte das Bibliotheksportal (via NRW-Blog).

Auf die Bachelorarbeit von Marcus Heinrich (FH Potsdam) zum Thema „Die Bibliothek als attraktiver Lernraum“ verlinkte Fortbildung in Bibliotheken.

Die Deutsche Nationalbibliothek unterzeichnete im Februar eine Rahmenvereinbarung zur Digitalisierung vergriffener Werke, die vor 1966 in Deutschland veröffentlicht wurden (via NRW-Blog). Die DNB wird nun einen Dienst einrichten, „der privilegierten Institutionen die Recherche und Beantragung vergriffener Druckwerke über die zuständigen Verwertungsgesellschaften erleichtern soll. Sie übernimmt dabei Entgegennahme, Prüfung und Weiterleitung der Lizenzierungsanträge.“ (siehe Pressemitteilung der DNB).

Das neueste Ausgabe „Internetrecht“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren ist online, meldete Archivalia.

VÖBBlog stellte das Buch zum Facebookauftritt der Bücherein Wien vor: „Wo stehen hier die E-Books?“ Autorin: Monika Reitprecht. „Librarian problems“ heißt ein Tumblr-Blog, welches kurze Szenen aus Film- und Fernsehen in animierter GIF-Endlosschleife zeigt, die Situationen aus dem Bibliotheksalltag darstellen (via Netbib). Und Mental_floss hatte kuriose Ideen, was man mit alten Katalogkästen so anstellen könnte. 😉

Written by lesewolke

30. März 2015 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’15)

leave a comment »

An den deutschen Hochschulen ist Prüfungszeit. Da wird man an der Auskunft auch schon mal gefragt, ob man wüsste, wo es noch freie Stühle gebe. Obwohl die Studierenden dank Digitalisierung nicht zwingend in der Nähe von Bücherregalen kleben müssten, ist die Bibliothek als beliebter Lernort eher in der Gunst gestiegen. „Mit der Digitalisierung der Medien entstehe parallel eine steigende Nachfrage nach Umgebungen, in denen der Mensch gerade nicht allein sei.“ lautet eine der möglichen Erklärungen eines Artikels auf den Seiten der Helmholtz-Gemeinschaft (via Netbib).

Auf zwei Beispiele unschöner Nutzungsmöglichkeiten machte Netbib aufmerksam. Die Berliner Woche berichtete über die Entscheidung der Wohnungseigentümergemeinschaft gegen die Aufstellung von Bänken vor der Humboldt-Bibliothek des Tegeler Zentrums, da der Platz „oft von Jugendlichen für Trinkgelage genutzt“ wurde. Und Bibliothekarin in Berlin Neukölln zu sein, scheint jedenfalls kein Traumjob zu sein. Das machte ein Artikel im Tagesspiegel deutlich, und benannte u.a. „Sex auf der Toilette, Brandstiftung, Beleidigungen und unflätiges Benehmen„. Besonders schwierig sei die Situation für die Mitarbeiterinnen, „da insbesondere die männlichen Jugendlichen (mit Migrationshintergrund) sich von Frauen nicht in die Schranken weisen lassen“.

Mit ernsthaften Problemen kämpft zur Zeit der Berufsverband BIB e.V. Ultrà Bibliotheka war bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung in Köln dabei und schreib einen Blogbeitrag (& Nachtrag) über die Vorgänge.

Vier Tipps für bessere Facebookseiten erläuterte Christoph Deeg in seinem Blog. Demnach sollte man nicht mit Fachbegriffen um sich werfen, immer den Mehrwert für den Leser im Blick haben und sich klar darüber sein, dass es sich um eine geschäftliche Kommunikation handelt. Darüber hinaus muss jeder Post für sich allein verständlich sein, denn „Niemand schaut sich Facebookseiten an!„.

NRW-Blog ging auf einen Beitrag des SEM Post ein, nach dem Internetseiten, die nicht mobil optimiert seien, bei mobilen Google-Anfragen schlechter gerankt werden.

Archivalia testete Österreichische Museums- und Bilddatenbanken (Links enthalten) u.a. hinsichtlich Auflösung, Permalink, Nachnutzungshinweisen, Sharing sowie Feedbackfunktion und fand das Ergebnis insgesamt keineswegs befriedigend.

Auf die Probleme von Scans machte David Kriesel in seinem sehr unterhaltsamen und gut verständlichen Vortrag aufmerksam. Denn wer glaubt, dass ein Scan so eine Foto des Originals sei, ist im Irrtum. Durch Komprimierung gab es 8 Jahre Fehler (insbesondere bei Zahlen) beim Scannen mit Xerox-Geräten (via Netbib). Aus bibliothekarischer Sicht möchte man da beinahe fragen, womit denn die Verlagsarchive naturwissenschaftlicher  Zeitschriften und Bücher gescannt wurden?

 

 

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’15)

leave a comment »

Karsten Schuldt fragte nach dem Besuch der Openbare Bibliotheek Amsterdam im Blog Bildung und gutes Leben, ob man in Bibliotheken immer von Innovationen reden muss, oder es besser wäre, vieles einfach ganz unaufgeregt als Weiterentwicklungen zu sehen, die sich den Veränderungen in der Gesellschaft und den technischen Möglichkeiten anpassen, dann gemeinsam darüber zu diskutieren und voneinander zu lernen.

NRW-Blog hat sich fünf Analyse-Tools für Facebookseiten genauer angeschaut. Wie sieht es eigentlich mit dem Einsatz sozialer Medien in anderen Ländern aus? Globolibro gab einen Einblick in eine Studie aus Australien.

Über die „The Post-Digital Scholar Conference“ in Lüneburg berichtete Hapke-Weblog. Hier ging es unter anderem darum, was Publizieren heute wirklich bedeutet, sowohl was die Formen des „Öffentlich machen“, Qualitätskriterien aber auch technische Aspekte betrifft.

Der blutige Terroranschlag auf die Macher des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ –  sie hatten auch islamkritische Karikaturen gezeichnet – löste in der letzten Woche überall Entsetzen aus. Der Dachverband der bibliothekarischen Verbände in Deutschland Bibliothek & Information Deutschland (BID) veröffentlichte eine Stellungnahme, um den Opfern und ihren Angehörigen Beileid zu bekunden und auf die Bedeutung der Meinungs- und Pressefreiheit hinzuweisen.

Im Blog Basiswissen RDA kann man sich nun über den Umstieg der deutschsprachigen Bibliotheken auf das internationale Katalogisierungswerk „Resource Description and Access“ (RDA) informieren (via VÖBBlog).

Mit der Entstehung von Sammlungen sowie ihren Möglichkeiten und Problemen in unserer digitalen Zeit befasste sich Prof. Hobohm im Blog LIS in Potsdam.

Was wünschen sich Kinder von Büchern? Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigte die Vorlieben.

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’14)

leave a comment »

Über ihre Erfahrungen zur Entwicklung einer Social-Media-Content-Strategie für Öffentliche Bibliotheken im Rahmen der Initiative „Lernort Bibliothek NRW“ berichtete P. Büning im NRW-Blog. Auf die Bildergeschichten (angekündigt als Fazit 3) darf man schon gespannt sein.

Die Diskussion um die Sonntagsöffnung – genauer: die Bedeutung von öffentlichen Bibliotheken für die Gesellschaft -, und hier vor allem die Reaktion des Bundesvorstandes des BIB (konkret: Tom Becker) ging derweil in die nächste Runde. Ben Kaden von Libreas störte dabei vor allem die Sicht auf den Bibliotheksnutzer als Kunden und ein „einfältiger Popularisierungsdrang“. Interessant waren auch die Kommentare bei Netbib.

Auf das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main wies NRW-Blog hin. Demnach ermöglicht ein Facebook Share-Button auf der Internetseite automatisch das eingeschränkte Nutzungsrecht beim Teilen in diesem Netzwerk für Überschrift, Quelle, Kurztext & Miniaturbild in Facebook. Dazu muss man diesen Button allerdings benutzen. Problematisch kann es für den Webseitenbetreiber werden, wenn dieser selbst gar nicht Rechte (z.B. am Bild) für diese Nutzung hat, schrieb Rechtsanwalt C. Solmecke.

Kursmaterialien für öffentliche Bibliotheken stellte das Medienkompetenzportal NRW  bereit (via NRW-Blog). An Alltagsbeispielen, wie der Reiseplanung oder einer Prüfung der Nebenkostenabrechnung, werden Recherchestrategien vermittelt.

In Dänemark versuchen die Bibliotheken nun aktiv im E-Book-Bereich Fuss zu fassen, lösten sich vom kommerziellen Anbieter (EBIB wird seinen diesbezüglichen Service einstellen) und bieten die E-Books auf einer eigenen Plattform an (siehe Bibliotheksportal, via NRW-Blog).

Die deutschsprachige Landschaft der Publikationsserver wurde im „2014 Census of Open Access Repositories in Germany, Austria and Switzerland“ ermittelt. Libreas Blog nahm dies zum Anlass für einen Blick auf die geschichtliche Entwicklung der Repositorien in diesem Gebiet von 1991 bis 2013.

Auf „Open content – a practical guide to using creative commons licences“ (Autor: Till Kreutzer) erschien nun überarbeitet, in englischer Sprache, basierend auf der deutschsprachigen Broschüre von 2011, mehr dazu im Blog Wikimedia (via Netbib).

„Der Bibliothekar als Leser“ heißt der Titel der Weihnachtsgeschichte 2014 im Blog Bibliothekar.de von Rainer Pörzgen. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’14)

leave a comment »

Mit dem „In-Szene-Setzen von Details und Trendthemen“, kurz Storytelling, beschäftigte sich die Stadtbücherei in Bochum und berichtete in einem Beitrag des NRW-Blog darüber. Um eine praktische Vorstellung zu bekommen, lohnt es sich auch mal in den Blog dieser Bibliothek zu schauen. Einfach wundervoll fand ich den Beitrag „Herr Erdmann reist per Anhalter„.

Um mehr Aufmerksamkeit für Bibliotheken geht es in der Imagekampagne „Netzwerk Bibliothek“, mehr dazu beim dbv (via NRW-Blog). Lib{cache meinte, dass Bibliotheken schließlich mit vielen anderen Einrichtungen um das Interesse konkurrieren. Bezugnehmend auf Dale Carnegie empfiehlt er, statt dessen Freunde für Bibliotheken zu gewinnen. Das gelingt besser, wenn man anderen Aufmerksamkeit schenkte, als sich nur darum zu kümmern, selbst welche zu bekommen.

Aufmerksamkeit möchten auch TeilnehmerInnen von Postersessions. Hatori Kibble erklärte in einem Blogbeitrag, mit welchen Mitteln er sein Poster für die IFLA-Konferenz gestaltet hatte, und welche Angebote drumherum nützlich sein können. Empfehlenswert!

Und wie viele Leute fanden die Bibliotheksseiten in den sozialen Netzwerken Twitter, Facebook und Google+ so interessant, dass sie sie abonnierten? Die ZBW veröffentlicht ab sofort wieder Bibcharts. Darin kann man die Abonnentenzahlen vergleichen bzw. sich grafisch anzeigen lassen.

Bei der Onleihe wird gerade von drei Pilotbibliotheken eine neue Zusatzoption getestet. Die Nutzer können sich auch dafür entscheiden, einen Kaufbutton zu klicken, z.B. wenn das Buch ausgeliehen ist. Bei Bibliothekarisch.de schimpfte Dörte Böhner, Bibliotheksangebote derart zu kommerzialisieren. Auch Schneeschmelze und Netbib ärgern sich darüber, dass sich Bibliotheken auf solche Dinge einlassen. Ultrà Biblioteka sah im Kaufbutton ein Verstoß gegen den „Code of Ethics“ und schrieb einen Brief an die Ethik-Kommission. Zur angekündigten Provisionszahlung an Bibliotheken für weitergeleitete kaufwillige Kunden hat die Rechtsabteilung des Börsenverein schon eine ablehnende Meinung veröffentlicht.

Obwohl es manchmal gar so scheint, als würden sich neue Technologien durchsetzen, sollte man diese doch im Auge behalten, meinte Birgit Fingerle in einem Blogbeitrag bei ZBW Talk. In der Vergangenheit kam es durchaus vor, dass vermeintlich minderwertige Erfindungen weiterentwickelt wurden, bis sie die herkömmliche Technik überrundeten und dann plötzlich von den Kunden bevorzugt wurden (Dampfschiffe <-> Segelschiffe; analoge Fototechnik <-> digitale Fototechnik).

Über die Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke berichtete Bibliothekarisch.de. Man kann sich die Exponate auch virtuell anschauen. Zugegeben, ich war ziemlich enttäuscht, dass die Schriftstücke in so geringer Größe eingescannt wurden, dass man die Texte oft nicht lesen kann.

Auch schon früher träumten die Menschen von innovativen Erfindungen und Autoren beschrieben solche Ideen in Science Fiction Romanen. Was so alles davon wahr wurde, zeigte uns eine Grafik bei Bibliothekarisch.de. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (20.KW’14)

leave a comment »

Gefährdet das Medium E-Book die Existenz öffentlicher Bibliotheken? Dieser Frage ging Wolfgang Michal bei Carta nach. In den Kommentaren wurde fleißig über die Onleihe diskutiert (via Netbib, Archivalia, VÖBBlog …).

Neun Prozent der Deutschen haben laut einer GfK-Studie einen E-Book-Reader. Aber nur 5 Prozent kauften E-Books. Die Kommentare zu dem Beitrag bei lesen.net zeigen, dass hier nicht ausschließlich Piraterie im Spiel ist (via NRW-Blog). Immer wieder wird beispielsweise die Onleihe genannt.

Beim Frühjahrsputz förderte Infobib den Hinweis zu einem Netzpolitik-Blogbeitrag über Katharina de la Durantayes Werk „Allgemeine Bildungs- und Wissenschaftsschranke“ zu tage. Dort werden wieder einmal die Probleme deutlich, die das aktuelle Urheberrecht mit sich bringt. Doch die Autorin hat Verbesserungsvorschläge. Und ihr Buch ist jedenfalls frei im Internet lesbar.

Know Your Librarian

Infobib rief in einem Blogbeitrag die Verlage auf, ihre Bedingungen für eine Zweitpublikation auf dem grünen Weg in der Sherpa/Romeo-Datenbank offen zu legen. Denn es würde den Autoren nützen, den Bibliothekaren bei der Beratung und nicht zuletzt den Mitarbeitern der Verlage selbst, die dann auf diesbezügliche Fragen schnell die richtige Antwort hätten.

Auch in dieser Woche gab es im NRW-Blog Berichte über die persönlichen Erfahrungen von Mitarbeitern kleiner Bibliotheken mit Facebook, z. B. der Öffentlichen Büchereien St. Gudula Rhede und Raesfeld. Von den vier Bibliotheken, die sich an der Facebookseite Bücherschubsen beteiligten, verabschiedete sich nun die Bücherei Harsewinkel. In ihrem Blogbeitrag erklärte die Leiterin, wo die Schwierigkeiten lagen.

Die Grafik von Newhousemaps erklärt, wie eine Bibliothekarin denkt und dass man dieses Wissen für einen erfolgreichen Bibliotheksbesuch nutzen kann (via Bibliothekarisch.de). 😉

Grafik: by newhousemaps.  Explore more visuals like this one on the web’s largest information design community – Visually.

 

Written by lesewolke

19. Mai 2014 at 07:15

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’14)

leave a comment »

In einem Interview der Netzpiloten (auch im Freitag erschienen) berichteten Corinna Haas und Beate Rusch über die neue digitale Welt in Bibliotheken (via Blog des OPL-Arbeitskreises Berlin-Brandenburg).

Benefits of reading books

Der Elending Landscape Report 2014 (online verfügbar) zeigt die Ergebnisse einer Studie über den Verleih elektronischer Medien in öffentlichen Bibliotheken in Kanada, USA und Europa, in Auftrag gegeben von der ALIA (Australian Library and Information Association), via NRW-Blog.

W steht für World Wide Web meinte ein peppiges Bibliothekslied, welches das Alphabet verwendet und für jeden Buchstaben eine Grund findet, warum Kinder einen Bibliotheksausweis haben sollten (siehe Bibliothekarisch.de).

Besonders für kleinere Einrichtungen ist es gar nicht einfach, stets in sozialen Netzwerken aktiv zu sein. Ganz offen über Schwierigkeiten bei der dauerhaften Realisierung von Aktivitäten in Facebook erzählen die Mitarbeiter der Bibliotheken aus Burscheid und Rösrath, siehe NRW-Blog.

Seine Begeisterung für den Charme alter Bibliotheken mit ihren historischen Beständen spürt man in dem Bericht von Andreas Lerch über seine Forschungen in der Apostolischen Bibliothek im Vatikan (via Archivalia).

Eine hübsche Grafik über den Nutzen des Lesens hat Gosia Zimniak entworfen und bietet diese bei Visually zum Teilen und Einbetten an (via Bibliothekarisch.de).

Grafik: Gosia Zimniak. Explore more visuals like this one on the web’s largest information design community – Visually.

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’14)

leave a comment »

Bibliothek des NRCC

Bibliothek des NRCC

Zuerst einen ganz lieben Gruß an Bibliothekarisch.de, die in den letzten vier Wochen die Blogschau übernommen haben, während ich mich dem bunten, nichtbibliothekarischen Leben in Indien gewidmet habe. Eine Bibliothek fotografierte ich jedoch wenigstens von außen, sogar mit heiliger Kuh. Es handelt sich hier um die Bibliothek des National Research Centre on Camel bei Bikaner.

So, nun aber zurück zwischen Regale und in die Welt der elektronischen Medien. Ein Filmbetrag von HRonline sowie eine Infografik, die eine Onlinebefragung von Jugendlichen zur Facebook-Nutzung auswertet, teilte Bibliothekarisch.de. Die Erwachsenen fanden das Netzwerk in der Schule nicht sinnvoll bzw. würden es lieber ganz verbieten. Allerdings gaben 75 Prozent der Schüler an (7.-10. Klasse), dass die Eltern keine Gespräche mit ihnen führen, was man nicht posten sollte.

Im März 2014 fand in Hannover die Veranstaltung „E-Books in wissenschaftlichen Bibliotheken“ statt. Der TIB-Blog berichtete über die einzelnen Vorträge (wie Geschäftsmodelle, Lizenzrecht, Bearbeitung, Akzeptanz der E-Books) und verlinkte jeweils auf die Folien, die sich auf der Seite des VDB befinden.

Auf einen gelungenen Artikel von Thomas Schwencke bei Allfacebook.de machte Archivalia aufmerksam. Hier wird die Rechtslage zur Nutzung von Texten grundlegend und leicht verständlich erklärt.

Auf einen Online-Artikel von Dresdner Neueste Nachrichten verwies Netbib. Darin wird angeprangert, dass die SLUB Dresden Honorarverträge mit Studierenden abschließt, um Personalkosten zu sparen (via Netbib).

Einen ausführlichen Beitrag über die (Nicht-)Anerkennung von Schulbibliotheken vor allem an den Schulen selbst veröffentlichte Basedow1764 und fordert trotzdem oder gerade deshalb mehr Lobbyarbeit.

Welche Apps sind für Jugendliche besonders wichtig? Ist der Spaßfaktor hoch? Und wie sieht es eigentlich mit dem Datenschutz aus? Handysektor hat dazu eine Liste veröffentlicht (via NRW-Blog). Zu den einzelnen Apps gibt es eine ausführliche Bewertung inklusive kurzem Erklärvideo. Das hilft sicher nicht nur Jugendlichen!

 

Written by lesewolke

14. April 2014 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’14)

leave a comment »

Zum 10. Geburtstag von Facebook gratulierte Mareike König mit einem ausführlichen Blogbeitrag bei Zeitgeschichte online vor allem in Bezug zur Wissenschaft. Archivalia sah den Hype um das soziale Netzwerk differenzierter, schätzt eher Gruppen und kritisierte die Vorfilterung im Newsfeed. Ich nutze übrigens schon lange Freundeslisten und bekomme nach Wunsch alles Abonnierte angezeigt, zudem vorsortiert. Christoph Deeg gratulierte ebenfalls in seinem Blog und befasste sich zu diesem Anlaß mit der Frage, inwieweit Institutionen überhaupt kompatibel mit der neuen Kommunikationskultur sind.

„Wenn Harry Potter eine akademische Arbeit wäre“ [eig. Übersetz.]  – ein fiktiver Briefwechsel über Veröffentlichungsbedingungen zwischen zwischen Autorin und Verlag, erfunden von Mike Taylor (in Engl.) und gefunden von Archivalia – lesenswert!

Die Diskussion zu #newLIS geht in eine neue Runde. Brauchen wir eine neue Open-Access-Zeitschrift im Bibliothekswesen? Dörte Böhner fasste den Stand bei Twitter in einem Storify zusammen (siehe dazu auch Beitrag bei Bibliothekarisch.de).

Wie gestaltet man ein wissenschaftliches Poster, beispielsweise um Forschungsergebnisse auf einer Konferenz vorzustellen? Scicommbobulate gibt in einer Prezi-Präsentation Tipps, worauf man unbedingt achten sollte (via Fortbildung in Bibliotheken).

Im Suhrkamp-Blog Logbuch schimpfte F. Forssman auf E-Books und Leute, die es mögen. Wobei für einige Probleme, die Anwender mit E-Books haben, doch eindeutig die Verlage verantwortlich sind (via Infobib).

Einen Vorteil gedruckter Bücher nutzte eine Chemnitzer Buchhandlung. Sie machten  Fotos von ihren Kunden mit deren Lieblingsbüchern und stellten diese nette Sammlung bei Tumblr ins Netz (via Basedow1764).

„Triff die Menschen dort, wo sie sind, und nicht wo wir sie gern hätten!“ [eigene Übers.] meinte Brian Kenney in seiner Kolumne (auch nachzulesen bei Tame the Web / Blog von Michael Stephens), mahnte, flexibel auf aktuelle Entwicklungen und Fragen einzugehen und die Angebote dementsprechend weiterzuentwickeln (via NRW-Blog).

Dem Bedürfnis der Studierenden, sich in einer besonderen Aktion ihrem Studium zu widmen, kam die Fachbereichsbibliothek für Wirtschaftswissenschaften und Mathematik der Universität Wien nach und veranstaltete die 6. Nachtschicht@UB. Eine Fotostrecke im uni:view Magazin erzählte von dieser Nacht (via VÖBBlog).

Auf einen interessanten Beitrag zu virtuellen Lerncommunites (z. B. bei MOOCs) verwies Fortbildung in Bibliotheken. Karlheinz Pape erklärte in seinem Blog, warum es so schwierig ist, zum Mitmachen anzuregen und welche Rahmenbedingungen erfolgversprechend sein könnten.

Nicht nur das Krümelmonster eckte mit dem Wunsch an, in der Bibliothek Kekse zu essen. Ein Video bei Bibliothekarisch.de zeigt die fatalen Folgen für Unbelehrbare … 😉

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’13)

leave a comment »

Für die Aufreger in der letzten Woche sorgte Roland Reuß mit seinem Artikel in der FAZ zum Thema Datenschutz und Bibliotheken. Das löste Diskussionen in der Inetbib-Liste aus. Auch die Biblioblogger waren nicht untätig. VÖBBlog fasste die Forderungen von Herrn Reuß zusammen. Schmalenstoer.net äußerte sich zu den Behauptungen und zeigte an Beispielen, dass Datenschutz trotzdem ein wichtiges Thema ist, um das man sich in Bibliotheken Gedanken machen sollte. Mit einer Wortwolke vom FAZ-Beitrag angereichert, macht Libreas allerdings die völlig überflüssige Polemik deutlich, die eine sachliche Auseinandersetzung erschwert, so „dass man das hehrste Anliegen verbrennt, wenn man es auf einem derart schwarzen Kanal in die Öffentlichkeit rudert.“ Für eine differenzierte Sichtweise (zumindest gegenüber Bibliotheken) ist Herr Reuß, der schon als Unterstützer des Heidelberger Appells fleißig gegen Open Access wetterte, eben nicht bekannt.

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen bietet die 136-seitige Broschüre „Der Info-Kompass : Orientierung für den kompetenten Umgang mit Information“ kostenfrei an, auch zum Download. Behandelt werden u.a. Fragen zur Informationssuche (z.B. Suchmaschinen, Cookies, Produktsuche, Gefahren) und eigene Aktivitäten in Wikis, sozialen Netzwerken, auf Webseiten, in Blogs (via NRW-Blog).

Was macht eigentlich eine Fachstelle? Eckhard Kummrow von der Hessischen Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken erklärte dies auf der Frankfurter Buchmesse in einem Interview mit dem Stadtfernsehen,  zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Einen gelungenen, kostenfreien E-Book-Ratgeber hat Lehmanns Media veröffentlicht. Neben Grundlagen zu Datenformaten bietet der Ratgeber einen Vergleich der Gerätetypen, Hinweise zur Onleihe und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie das E-Book auf das jeweilige Gerät kommt (via NRW-Blog).

Urheberrecht 2.0“ war das Thema eines Projektes im Rahmen der Stiftung wannseeFORUM. FaMIs vom Oberstufenzentrum in Berlin erstellten Videos, Schwarz-Weiß-Fotografien, Comics und einen Blog dazu (via Netbib).

Neun Monate mit dem Projektwunschkind Bücherschubsen: Die Bibliotheksfrauen aus Enger, Harsewinkel, Hiddenhausen und Werther berichten im NRW-Blog von ihren Erfahrungen mit ihrer Facebookseite.

Wie der Anstieg digitaler Medien die Rolle von BibliothekarInnen verändert, zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Auf die Literaturverwaltungssoftware Docear geht ein ausführlicher Beitrag im Blog Literaturverwaltung ein. Für Fans von Mindmaps ist das Programm sicher eine Überlegung wert.

Im Oktober 2013 wurde in Schweden ein Bibliotheksgesetz verabschiedet. Mehr dazu findet man im dbv-Blog. Eine überparteiliche Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments hat die Bedeutung von Bibliotheken ebenfalls erkannt und eine “Schriftliche Erklärung zum Einfluss der öffentlichen Bibliotheken in europäischen Gesellschaften” verfasst (siehe dbv-Blog).

Nicht mehr lange dann ist Weihnachtszeit. Bibliothekarisch.de ruft für den Adventskalender alle Leser auf, kleine Geschichten rund um die Adventszeit in Bibliotheken oder Erlebnisse mit Büchern, Musik oder anderen Bibliotheksmaterialien zu senden. Es kann auch ein selbstgeschriebenes Gedicht oder eine Buchbesprechung zu einem Weihnachtsbuch sein. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’13)

leave a comment »

Mit einer schlechten Nachricht begann die 33. Kalenderwoche. Die Deutsche Internetbibliothek beendet wegen sinkender Nachfrage ihr Angebot zum Jahresende (via Netbib & ÖBiB).

Auch sonst hat das Internet seine Tücken. Rache und Mord: Das war zu viel für den Webfilter der British Library, der die Online-Ausgabe der Tragödie von Hamlet, Prinz von Dänemark (von William Shakespeare) sperrte. Ein Beispiel für die ungewollte Wirkung von Netzfiltern meinte die Zeit (via VÖBBlog).

Um die Kinder besser auf das Thema Cybermobbing vorzubereiten, wurde auf Initiative des Landesverband Bayern des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. das Online-Spiel „Jakob und die Cybermights“ entwickelt (via NRW-Blog).

IFLA 2013

IFLA 2013

Am letzten Wochenende startete der IFLA Weltkongress in Singapore. Aktuelle Informationen dazu gibt beim IFLA express (via Netbib).

Wie man ein Bibliotheksführungsvideo möglichst kostengünstig produziert, erklärte thewikiman (via Fortbildung in Bibliotheken).

Ein Buch, welches nur 1,02 Millimeter dick ist?! Das ist eher eine Kuriosität und weniger zum Lesen gedacht. Dazu braucht man schon ein Mikroskop. Einen Bericht mit Fotos findet man bei Gizmodo (via Netbib).

Die Bilder von den niedlichen Lego-BibliothekarInnen wurden in der letzten Woche öfter im Internet verlinkt. Wer sie noch nicht gesehen hat, schaut beispielsweise im Blog von muensterload. 😉

Foto: Aravind Sesagiri Raamkumar bei Flickr (CC-Lizenz: BY-NC-SA 2.0)

Written by lesewolke

19. August 2013 at 06:00