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Gelesen in Biblioblogs (46.KW’13)

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Für die Aufreger in der letzten Woche sorgte Roland Reuß mit seinem Artikel in der FAZ zum Thema Datenschutz und Bibliotheken. Das löste Diskussionen in der Inetbib-Liste aus. Auch die Biblioblogger waren nicht untätig. VÖBBlog fasste die Forderungen von Herrn Reuß zusammen. Schmalenstoer.net äußerte sich zu den Behauptungen und zeigte an Beispielen, dass Datenschutz trotzdem ein wichtiges Thema ist, um das man sich in Bibliotheken Gedanken machen sollte. Mit einer Wortwolke vom FAZ-Beitrag angereichert, macht Libreas allerdings die völlig überflüssige Polemik deutlich, die eine sachliche Auseinandersetzung erschwert, so „dass man das hehrste Anliegen verbrennt, wenn man es auf einem derart schwarzen Kanal in die Öffentlichkeit rudert.“ Für eine differenzierte Sichtweise (zumindest gegenüber Bibliotheken) ist Herr Reuß, der schon als Unterstützer des Heidelberger Appells fleißig gegen Open Access wetterte, eben nicht bekannt.

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen bietet die 136-seitige Broschüre „Der Info-Kompass : Orientierung für den kompetenten Umgang mit Information“ kostenfrei an, auch zum Download. Behandelt werden u.a. Fragen zur Informationssuche (z.B. Suchmaschinen, Cookies, Produktsuche, Gefahren) und eigene Aktivitäten in Wikis, sozialen Netzwerken, auf Webseiten, in Blogs (via NRW-Blog).

Was macht eigentlich eine Fachstelle? Eckhard Kummrow von der Hessischen Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken erklärte dies auf der Frankfurter Buchmesse in einem Interview mit dem Stadtfernsehen,  zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Einen gelungenen, kostenfreien E-Book-Ratgeber hat Lehmanns Media veröffentlicht. Neben Grundlagen zu Datenformaten bietet der Ratgeber einen Vergleich der Gerätetypen, Hinweise zur Onleihe und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie das E-Book auf das jeweilige Gerät kommt (via NRW-Blog).

Urheberrecht 2.0“ war das Thema eines Projektes im Rahmen der Stiftung wannseeFORUM. FaMIs vom Oberstufenzentrum in Berlin erstellten Videos, Schwarz-Weiß-Fotografien, Comics und einen Blog dazu (via Netbib).

Neun Monate mit dem Projektwunschkind Bücherschubsen: Die Bibliotheksfrauen aus Enger, Harsewinkel, Hiddenhausen und Werther berichten im NRW-Blog von ihren Erfahrungen mit ihrer Facebookseite.

Wie der Anstieg digitaler Medien die Rolle von BibliothekarInnen verändert, zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Auf die Literaturverwaltungssoftware Docear geht ein ausführlicher Beitrag im Blog Literaturverwaltung ein. Für Fans von Mindmaps ist das Programm sicher eine Überlegung wert.

Im Oktober 2013 wurde in Schweden ein Bibliotheksgesetz verabschiedet. Mehr dazu findet man im dbv-Blog. Eine überparteiliche Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments hat die Bedeutung von Bibliotheken ebenfalls erkannt und eine “Schriftliche Erklärung zum Einfluss der öffentlichen Bibliotheken in europäischen Gesellschaften” verfasst (siehe dbv-Blog).

Nicht mehr lange dann ist Weihnachtszeit. Bibliothekarisch.de ruft für den Adventskalender alle Leser auf, kleine Geschichten rund um die Adventszeit in Bibliotheken oder Erlebnisse mit Büchern, Musik oder anderen Bibliotheksmaterialien zu senden. Es kann auch ein selbstgeschriebenes Gedicht oder eine Buchbesprechung zu einem Weihnachtsbuch sein. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’13)

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Mit einer schlechten Nachricht begann die 33. Kalenderwoche. Die Deutsche Internetbibliothek beendet wegen sinkender Nachfrage ihr Angebot zum Jahresende (via Netbib & ÖBiB).

Auch sonst hat das Internet seine Tücken. Rache und Mord: Das war zu viel für den Webfilter der British Library, der die Online-Ausgabe der Tragödie von Hamlet, Prinz von Dänemark (von William Shakespeare) sperrte. Ein Beispiel für die ungewollte Wirkung von Netzfiltern meinte die Zeit (via VÖBBlog).

Um die Kinder besser auf das Thema Cybermobbing vorzubereiten, wurde auf Initiative des Landesverband Bayern des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. das Online-Spiel „Jakob und die Cybermights“ entwickelt (via NRW-Blog).

IFLA 2013

IFLA 2013

Am letzten Wochenende startete der IFLA Weltkongress in Singapore. Aktuelle Informationen dazu gibt beim IFLA express (via Netbib).

Wie man ein Bibliotheksführungsvideo möglichst kostengünstig produziert, erklärte thewikiman (via Fortbildung in Bibliotheken).

Ein Buch, welches nur 1,02 Millimeter dick ist?! Das ist eher eine Kuriosität und weniger zum Lesen gedacht. Dazu braucht man schon ein Mikroskop. Einen Bericht mit Fotos findet man bei Gizmodo (via Netbib).

Die Bilder von den niedlichen Lego-BibliothekarInnen wurden in der letzten Woche öfter im Internet verlinkt. Wer sie noch nicht gesehen hat, schaut beispielsweise im Blog von muensterload. 😉

Foto: Aravind Sesagiri Raamkumar bei Flickr (CC-Lizenz: BY-NC-SA 2.0)

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19. August 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’13)

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Die Nutzung der neuen Medienformen war das hauptsächliche Thema der vergangenen Woche. Zum einen sind da die Forscher. Wollen sie Open Access und wenn ja, auf dem goldenen oder grünen Weg. Der Tagesspiegel widmete dieser Frage einen ausführlichen Artikel und erwähnt auch Planungen/Projekte wie „European Information Science“ von Rainer Kuhlen (s.a.Twitter) sowie Pi und Sigma (Mathematik-Zeitschriften in Cooperation mit Cambridge Univ. Press).

Kathrin Passig schrieb für die Zeit über ihre Erfahrungen mit E-Books. Demnach liest sie jetzt mehr. Ihre Empfehlung sind Leseproben. Da steigt ihrer Meinung nach die Chance, dass man die ausgewählen Bücher auch wirklich bis zum Ende liest.

In einer Langzeitstudie werden ca. 1.200 Kinder (6-13 Jahre) alle paar Jahre nach ihrer Mediennutzung vom Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest befragt. Nun wurde die aktuelle KIM-Studie 2012 veröffentlicht. Für die Gruppe der 12-13jährigen ist das Internet inzwischen schon wichtiger als das Fernsehen (siehe NRW-Blog).

Zu den sich verändernden Aufgaben der Bibliotheken durch die digitalen Möglichkeiten stehen Dr. Rafael Ball und Dr. Bernhard Lübbers, die Redakteure von B.I.T. online, in einem Interview Rede und Antwort. Auch die eigene Zeitschrift ist hier ein Thema.

Wer im Internet und speziell in sozialen Netzwerken richtig mitmischen will, gibt natürlich auch Daten über sich preis. Am Beispiel Facebook erklärt iRights.info ausführlich wie es sich mit den Rechten an eigenen Daten verhält. Bei iRights.info bleibt man jedoch angenehm realistisch: „Den Schatz der Nutzerprofile behält das Unternehmen aus eigenem Interesse weitestgehend für sich.“ und verwendet sie zur „Optimierung der Anzeigenschaltung“. Genau dafür zahlen die Werbekunden. Außerdem würden Datenschutzskandale dann wohl doch viele Nutzer vergraulen.

Wie man mit bibliographischen Daten richtig umgeht, gemeint sind hier die Zitate in juristischen Arbeiten sprich Fußnoten/Klammern und Literaturverzeichnis, erklärt ein Poster (Download oder kostenfreier Versand in Deutschland), welches von Lehmanns auf der Grundlage einer Arbeit der Mitarbeiter der juristischen Fakultät der Universität Halle entwickelt wurde (via Archivalia & Juristischer Gedankensalat).

Die schönsten Tweets zum Thema Bibliothek aus den letzten 2,5 Monaten hat Bibliotheksratte zusammengetragen. In der Süddeutschen fand Netbib eine Einteilung der verschiedenen Bibliotheksnutzertypen. 😉

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’13)

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«Das Entscheidende beim Lesen bleibt das Lesen, nicht das Buch.» so zitiert Markus Trapp in Text & Blog Marcel Proust und empfiehlt einen Beitrag von DRadioKultur zur Veränderung der Lesegewohnheiten. Auch in Bibliotheken sollte man sich auf die neuen Gewohnheiten einstellen. Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg erklärt in ihrem Blog, wie man die Bibliotheksangebote mit iPad oder iPhone nutzen kann. Super gemacht!

Mit den Plänen zum Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin beschäftigt sich ein ausführlicher Beitrag mit Video bei Bibliothekarisch.de. Dabei wird auch auf die prekäre Lage der Stadtteilbibliotheken in unserer Hauptstadt eingegangen.

Die Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland und iRights.info veröffentlichten gemeinsam die Broschüre „Mein digitales Leben“ (siehe auch Watch your web). Darin werden die Möglichkeiten, rechtliche Hintergründe und Risiken von Internetdiensten verständlich erklärt (via NRW-Blog).

VöBBlog verlinkte auf die Ausgabe 1/2013 der „Büchereiperspektiven“. Das Titelthema lautet „Lust auf Lernen? Bildungspartner Bibliothek„. Neben Kooperationen mit Kindergärten und schulischen Einrichtungen geht es auch um die Unterstützung bei geforderten vorwissenschaftlichen Arbeiten in den höheren Klassen.

Das Tutorial „Geocaching – Educaching“ hat Fortbildung in Bibliotheken in einen Blogbeitrag eingebunden. Bei der Suche sollen die jungen Leute nebenbei auch etwas lernen.

Wer heute im Internet präsent ist, schreibt und interagiert oft auf mehreren Plattformen. Hier gilt es den Überblick zu behalten. Gudrun Behm-Steidel erklärt in einem Blogbeitrag ihre Social-Media-Strategie.

Die Preisträger in den verschiedenen Kategorien des Awards „Movers & Shakers 2013“ werden im Library Journal vorgestellt (via Netbib).

Das Leistungsschutzrecht ist immer noch ein Reizthema. Inzwischen haben sich einige Verlag öfffentlich von den neuen Regelungen distanziert und erlauben weiterhin Verlinkungen mit Anrisstexten. Mediainfo.de veröffentlichte eine Liste der Verlage mit Belegen. Ein Bookmarklet hat Thomas Pfeiffer programmiert (Infos in seinem Blogbeitrag). Und wer mal schauen möchte, wie eine Trefferliste ohne Titel und Snippets aussieht, probiert Leischure (Hintergrundinfos dazu im ODEM Blog).

Nach 37 Jahren entschied sich ein Bibliotheksnutzer nun doch ein ausgeliehenes Buch in die Bibliothek zu schicken, allerdings anonym aus Angst vor Mahngebühren (siehe Süddeutsche Zeitung). 😉

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’13)

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Wer wissen möchte, an welchen Themen die Doktoranden der Informationswissenschaften gerade forschen, schaut in die Zusammenfassung des Doktorandenworkshops der Tagung ISI 2013.

Die IFLA beschäftigte sich mit der Problematik der Nutzung und Ausleihe elektronischer Medien in Bibliotheken und hat dafür eine eigene Internetseite eingerichtet (via NRW-Blog). Ein Hintergrundpapier (auch in dt. Sprache) fasst die aktuelle Lage zusammen.

Über die Entspannungszone der Sächsischen Landes- und Universitätsibibliothek Dresden berichtete DNN online. Die recht ungewöhnlichen Möbel hat ein Dresdner Design-Büro entworfen (via Netbib).

In der Reihe der beliebten Erklärvideos von Explanity erfährt man nun auch, was sich hinter Open Content verbirgt (via Bibliothekarisch.de).

Einen Leitfaden von Facebook mit Tipps zur Präsenz für Non-Profit-Organisationen findet man auf der Seite von  ZBW-Mediatalk.

Google feiert seinen 15. Geburtstag. Und auch wenn uns der Suchmaschinenriese mit seinen großen Datensammlungen manchmal nicht geheuer ist, die meisten lieben und nutzen die einfache Handhabung und die Trefferlisten. Auf Bibliothekarisch.de ist ein Video zur Geschichte von Google eingebunden.

Über das Bloggen schrieb Schneeschmelze. Auslöser war ein Beitrag von Sascha Lobo, der sich darüber ärgerte, dass die Schreiber im Netz doch so wenig Einfluss haben und das Leistungsschutzrecht nicht verhindern konnten.

Das Wegateam bietet E-Learning-Kurse für BibliothekarInnen an. Der neueste Kurs heißt „Pressearbeit in Bibliotheken“ (via Fortbildung in Bibliotheken). Zum Thema „Lernen in der digitalen Gesellschaft“, einer Veranstaltung der Internet & Gesellschaft Co:llaboratory, ist eine ausführliche Online-Dokumentation erschienen (via NRW-Blog).

Bibliothekarinnen sind inzwischen auch Heldinnen in E-Books. Library Mistress hat einige Buchtitel zusammen getragen.

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’12)

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Stadtbibliothek Bad Langensalza

Stadtbibliothek Bad Langensalza

Auf eine Aktion der Stadtbibliothek Hattingen machte Netbib aufmerksam. Hier empfehlen sich Jugendliche im „Bookpusher-Club“ gegenseitig Bücher. Dafür gibt es mehr Möglichkeiten als man denkt (siehe Lokalkompass). Auch die Stadtbibliothek in Bad Langensalza griff zu ungewöhnlichen Methoden, allerdings um auf ihre verlängerten Öffnungszeiten aufmerksam zu machen, schrieb Deutschland today (via Netbib).

Einen Bericht über eine moderne Kleinstadtbibliothek in Australien, die als Gemeinschaftszentrum konzipiert wurde, findet man im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung.

Über die Isländische Bibliothekskonferenz berichtete Globolibro. Phil Bradley, der Vorsitzende des britischen Bibliotheksverbandes meinte zu den aktuellen Entwicklungen, eine „Aufgabe der Bibliothekare sei es demzufolge, so vernetzt wie möglich zu arbeiten, um bei einer Suche alle verfügbaren Kontakte und sozialen Quellen einbeziehen zu können.“ (laut Blogbeitrag).

Die Zunkunftswerkstatt kündigte eine Vortragsreihe mit Michael Stephens an, Thema „Die Zukunft des Lernens„. Wer in seiner Bibliothek Probleme hat, die ewig Gestrigen von der schönen neuen Medienwelt, die gar nicht so schwer zu bedienen und sehr menschlich ist, zu überzeugen: Nehmt sie einfach mit zu Michael Stephens! 🙂

Die Deutsche Nationalbibliothek feierte in der letzten Woche und zwar ihren 100. Geburtstag. Netbib verwies auf ein Interview mit der Leiterin des Standortes Frankfurt bei hr-online.

Die BachelorarbeitPersonalmanagement in One-Person Libraries: Führungsinstrumentarium eines Bibliothekssolisten“ von Marina Berin (Hochschule der Medien Stuttgart) fand BibTexte und verlinkte darauf.

Was darf man, was darf man nicht?! Das Urheberrecht war in der letzten Woche immer mal Thema. VÖBBlog verlinkte auf eine Broschüre der AK-Wien. Einen ausführlichen Bericht der öffentlichen Podiumsdiskussion “Urheberrecht und Netzfreiheit – ein unlösbarer Widerspruch?lieferte Bibliothekarisch.de.

Kaum jemand denkt darüber nach, ob es ein Problem ist, sein eigenes Porträtfoto zu veröffentlichen, im Blog, als Avatar oder anderswo im Internet, meinte Archivalia. Trotzdem: der Urheber des Porträtfotos ist der Mensch, der den Auslöser gedrückt hat (Ausnahme: Selbstauslöser). Mit den Bildrechten befassten sich auch die Autoren der Zeitschrift C’t in der Ausgabe 21/2012 (online verfügbar).

Rechte spielen unter anderem auch bei Facebook eine Rolle, sei es das Impressum oder die persönlichen Einstellungen. Annette Schwindt hat in ihrem Blog nun ein „Best of Facebook-Tipps“ veröffentlicht (via NRW-Blog).

Tja, und was wird eigentlich aus dem Bücherwurm, wenn es mehr und mehr elektronische Bücher gibt? Ergeht es ihm schlechter als der Leseratte?! Diese Fragen beschäftigten BibComic. 😉

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8. Oktober 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’12)

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In der letzten Woche fand die IFLA World Library and Information Congress 2012 in Helsinki statt. Gesammelte Informationen gibt es im IFLA express (mehrsprachig, weitere Links siehe Netbib). Auch Hatori Kibble hat zahlreiche Beiträge veröffentlicht. Ein echtes Hightlight „IFLA Tag 3 – Bibliothekare schrecken ab“. Dabei wurden verschiedene Ansätze vorgestellt, es den Leuten leichter zu machen, mal eine Bibliothekarin zu fragen. Zum Beispiel nannte man den Dienst „Ask A Librarian“ in „Ask Anything“ um oder ging raus aus der Bibliothek, um auf Festivals präsent zu sein usw. Dem frei(tag), einer Unkonferenz, die ebenfalls in der letzten Woche statt fand, werde ich morgen einen eigenen Blogbeitrag widmen.

Gesammelte, aktuelle Nachrichten zu Literaturverwaltungssoftware hat Literaturverwaltung & Bibliotheken veröffentlicht.

Twitter in der Lehre?! Zu diesem Thema stellte Mareike König im Blog hypotheses.org eine kleine Literaturliste zu diesem Thema zusammen (via Archivalia). Die Daten in Twitter und sozialen Netzwerken werden auch schon von der Wissenschaft für Forschungszwecke verwendet, um beispielsweise herauszufinden, ob man sich von den Interessen der Freunde beeinflussen lässt, wie sich Krankheiten verbreiten usw. Einen spannenden Radiobeitrag des SWR (MP3 – ca. 28 min) dazu hat Corvus Corax heidelbergensis gefunden.

Netbib verlinkte auf zwei interessante Beiträge zu Facebook. Zum einen wird noch mal genau erläutert, wie das Impressum einer öffentlichen Facebookseite auszusehen habe, wenn man keine juristischen Probleme bekommen möchte (siehe allfacebook.de). Der zweite Linktipp erklärt, dass man sich zwar nach ungewolltem Hinzufügen Dritter wieder aus Gruppen abmelden kann, es jedoch problematisch wird, sich dann wieder anzumelden (siehe hersec.de).

Für Mathematikbegeisterte: Jason Orendorff rechnet vor, wie man in der Bibliothek ein Buch findet ->;; siehe Bibliothekarisch.de. 😉

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’12)

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Auf ein mehrteiliges Tutorial zur Realisierung von Open-Access-Zeitschriften verweist Infobib. Gerade im Bibliotheksbereich mangelt es noch an einer themenübergreifenden Open-Access-Zeitschrift. Lediglich die Hochschulen sind auf diesem Gebiet schon recht aktiv (z.B. Perspektive Bibliothek, BRaIn) . Die meisten deutschen, bibliothekarischen Verbände Fachzeitschriften steuern derzeit eher in die gegensätzliche Richtung, wie die geplante Verlängerung des Embargos des „Bibliotheksdienstes“ erkennen lässt. Wer sich gern an der Entwicklung und Umsetzung eines neuen Journals beteiligen möchte, schaut am besten im Wiki von #newLIS vorbei. Außerdem gibt es ein öffentliches PAD dazu.

Frei zugänglich, obwohl in einem Verlag erschienen, sind die Projektberichte 2012 aus dem berufsbegleitenden Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Fachhochschule Köln (via Fobikom-Weblog). Themen sind u.a. Konzepte für die Einführungsveranstaltung für neue Studierende, Vermittlung von Informationskompetenz über Moodle, Führung von Belegschaften in Bibliotheken mit höherem Altersdurchschnitt, Metadaten und der Einsatz des Open Journal Systems an der UB Mainz.

Die Bereitstellung von Digitalisaten im Internet birgt auch Risiken, jedenfalls wenn der Urheberrechtsschutz noch nicht erloschen ist. Bei Zeitschriftensammlungen ist dieses sehr aufwendig zu ermitteln, sind doch zahlreiche Urheber beteiligt. Benötigen Bibliotheken ein Risikomanagement für solche Fälle, fragt Bibliothekarisch.de. Lieber auf Nummer sicher gehen wollte offensichtlich die Deutsche Nationalbibliothek und nahm einige digitale Angebote vom Netz. Das sorgte für Entrüstung.

„Und je mehr wir Fachleute die mobilen Geräte selbst nutzen, desto leichter können wir uns in unsere Studenten hinein versetzen und noch adäquatere Dienstleistungen anbieten.“ meint Corvus Corax heidelbergensis und nahm an einem Vortrag an der Uni mit einem Smartphone teil. In einem weiteren Blogbeitrag machte sich Corvus Corax heidelbergensis Gedanken darüber, wie man die Möglichkeiten in Tutorials vermitteln könnte.

MBI Blog stellt das elektronisches Werkzeug ConceptShare vor, welches die gemeinschaftliche Arbeit an Entwürfen für Dokumente, Filme und andere kreative Arbeiten ortsunabhängig erleichtert. Ursprünglich wurde es für Filmemacher und Webdesigner entworfen.

Über das Mantra des Weitermachens, Wegschauens und “Das war schon immer so” seitens der Verlage im Hinblick auf die Weiterentwicklung technischer Möglichkeiten, Gewohnheiten und Bedürfnissen von Lesern und Autoren berichtet ein Blogbetrag bei Steffen Meier. Netbib findet, dass dieses Denken, dem in Bibliotheken durchaus ähnelt und verweist im selben Beitrag auf ein Interview mit Petra van Cronenburg bei steglitzmind. Sie hat bereits Erfahrungen mit dem Selfpublishing, kennt Vor- sowie Nachteile  und weiß deshalb, dass das Festhalten am Herkömmlichen einen nicht weiter bringt: „Es ist höchste Zeit für positive Ansätze, Querdenkerei und sprühende Kreativität. Aber dazu muss man begreifen, dass Leben Wandel ist.“

Was sagen Börsengewinne oder -verluste über die Zukunft von Social Media aus? Hängen unsere Konsumwünsche oder kommunikativen Bedürfnisse an bestimmten Firmen?! Kulturbeutel hat zu diesem Thema einen interessanten Blogbeitrag veröffentlicht.

Netbib verlinkte außerdem auf zwei lustige, englischsprachige Internetseiten mit kleinen Animationen zu typischen Problemen und Fotos von BibliothekarInnen, für alle, die schon immer wissen wollten, wie Leute dieser Berufsgruppe aussehen.

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’12)

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Selbst die Harvard University kann sich die Abopreise wissenschaftlicher Zeitschriften nicht mehr leisten und ruft deshalb ihre Forscher unter anderem dazu auf, den Hochschulschriftenserver und Open-Access-Zeitschriften zu nutzen (via Archivalia & Heise online). Bereits im Januar 2012 sorgte eine Aktion des Mathemtikers Tyler Neylon von der New York University für Aufsehen, der zum Boykott des Verlegers Elsevier aufrief (siehe auch Beitrag in Plan3t). Ihm folgten inzwischen über 10.000 Wissenschaftler aus aller Welt. Auch die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ beschäftigte sich mit Open Access, wie wir bei Wisspub.net erfahren.

Zum Welttag des Buches veröffentlichte der Deutsche Bibliotheksverband eine Presseerklärung, die insbesondere den Umgang mit digitalen Kopien im Urheberrecht kritisiert. Das Thema ist derzeit prekär, denn ein Urteil des OLG Stuttgart entschied Anfang April zu ungunsten der Fernuniversität Hagen, die ihren Studierenden auf der Lernplattform PDF-Seiten aus Lehrbüchern anbot und sich auf §52a UrhG berief. Das Gericht legte nun fest, dass maximal 3 Seiten erlaubt sind (via eRecht24).

Steuereule verlinkte auf eine Zusammenfassung der Studie zu E-Books und Sozialen Medien als Informationsquellen auf den Seiten der Universitätsbibliothek der HSU. Demnach sind zwar Suchmaschinen die beliebtesten Suchinstrumente, gedruckte Bücher (knapp vor E-Books & gedruckten Lehrmaterialien) liegen dagegen bei der Vertrauenswürdigkeit vorn.

Mit dem Pro und Kontra der Einrichtung von Facebookseiten für öffentliche Bibliotheken befasst sich eine Arbeitshilfe der Büchereizentrale Niedersachsen und bietet weiterführende Links und Literaturhinweise. Eine Einsteigerbroschüre zum Internet brachte die Digitale Gesellschaft heraus (beides via NRW-Blog).

Neu erschienen ist auch die „Handreichung zu Bau und Ausstattung Öffentlicher Bibliotheken„, die frei im Internet verfügbar ist oder gegen Kostenerstattung auch als Druckexemplar erworben werden kann. Inhaltlich reicht die Bandbreite von der  Planung über Elektrik, Bibliothekseinrichtung bis zu Orientierungsystemen.

Lambert Heller verglich in einem Beitrag bei Literaturverwaltung & Bibliotheken die verschiedenen Literaturverwaltungsprogramme danach, ob es ein Online-Handbuch, Einführungsvideos und Support von Experten bzw. einer Anwender-Community gibt.

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’12)

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In Libreas Blog gab es in der letzten Woche den Literaturtipp „Concevoir et construire une bibliothèque : Du projet à la réalisation“. Das Buch „führt von Anfang bis Ende die Planung von Bibliotheken und Bibliothekssystemen, inklusive des Baus und Ausbaus des Gebäudes, der Ausstattung, des Personals, des Bestandes, des Raumes Bibliothek und der Angebote von Bibliotheken vor.“ und begründet nach der Meinung von Karsten Schuldt zudem alle Entscheidungen.

Gleich 139 Themenkoffer mit verschiedenen Medien bietet die Stadtbibliothek Neuss ihren Nutzern an. Das Angebot wird gern angenommen. Beispiele für die guten Ideen bei der Zusammenstellung findet man im Artikel der NGZ-online Neuss (via Netbib).

Lemy’s Blog machte auf das Angebot „Journal TOCs“ des Institute for Computer Based Learning der Heriot-Watt University Edinburgh aufmerksam. Nach eigenen Angaben handelt es sich hier um die größte durchsuchbare Sammlung von Inhaltsverzeichnissen wissenschaftlicher Zeitschriften. Man kann außerdem auswählen, welchen neuesten Zeitschriftentiteln man folgen möchte und diese in einen RSS-Reader einbinden.

Spezialisten von Thesauri sei der Beitrag in Übertext-Blog empfohlen, der sich ausführlich mit der Problematik von Veränderungen von Deskriptoren und deren Auswirkung auf Verlinkungen usw. beschäftigt.

Laut einer aktuellen BITKOM-Studie stieg die Anzahl der Internetnutzer weiter an und hat jetzt in Deutschland die 75%-Hürde genommen. Auch Smartphones und Tablet-PCs boomen (via NRW-Blog). Sehr verbreitet sind internetfähige Handys bei Jugendlichen. Fobikom verweist auf einen Beitrag vei Mediendidaktik, der Schulen anmahnt, auf diese Entwicklung zu reagieren (enthält interessante weiterführende Links).

Für viel Aufregung sorgte die Meldung, dass es eine erste Abmahung eines Facebookseitenbetreibers gab, weil die Urheberrechte beim Einstellen eines Fotos verletzt wurden. Allerdings hatten nicht die Seitenadministratoren sondern ein Fan der Seite das umstrittene Foto gepostet. Der Ausgang des Rechtsstreits bleibt abzuwarten (siehe Archivalia und Stiftung Warentest). Für einen anderen Risikofaktor im Internet – dem Cybermobbing – hat NRW-Blog eine Linkliste zu den aktuellen Forschungsergebnissen zusammengestellt.

Written by lesewolke

16. April 2012 at 06:00

Sessions zu sozialen Netzwerken

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Twitterwall beim #bkc12

Twitterwall beim #bkc12

Die Session von Dörte Böhner beschäftigte sich mit den Inhalten, die Bibliotheken auf ihre Pinnwand posten könnten. Der Erfahrungsaustausch brachte zutage, dass im Bereich Social Media die Verpackung zählt. Meldungen, die Emotionen auslösen, bringen das meiste Feedback. Diese Erfahrung hat wohl jede Bibliothek, die beispielsweise Facebook betreibt, schon gemacht. Infotainment ist hier also das Zauberwort. Ein großes Problem in vielen Bibliotheken ist der mangelnde Rückhalt. Für einen guten Auftritt benötigt man Inhalte aus allen Bereichen sonst bekommt die Pinnwand thematische Schlagseite. Die Formulierung sollte man jedoch jemandem überlassen, der Erfahrung mit Netzwerken hat. An der Stadtbibliothek Köln entscheidet das Social Media Team, wo die Inhalte gepostet werden: in Facebook, im Blog und/oder bei TWitter. Nicht alles eignet sich für jedes Netzwerk. Weiterhin ist es wichtig, den Verantwortlichen zu vertrauen, denn wer sich ständig rückversichern muss, gibt schnell auf. Ein weiterer Hinweis kam noch von der Stabi. Um die MitarbeiterInnen zu motivieren, Content zu liefern, sollte man sie auch über das Feedback informieren! Die elektronische Mitschrift der Session ist im Internet verfügbar (enthält Meinungen von Mitlesern). Weitere Eindrücke von dieser Session findet man auch Blogbeitrag von Dörte Bohner.

Tibor Maxam fragte in seiner Session, ob Google+ schon tot sei. In dem zeitweise gehypten Netzwerk tummeln sich lange nicht so viele Leute wie bei Facebook. Muss eine Bibliothek also unbedingt dorthin? Kunden zählen bisher nicht zu seinen Kreisen, sondern eher Fachkollegen, meinte Tibor. Da überlegt man als Bibliothek schon, ob der zusätzliche Aufwand lohnt. Wer allerdings die gleichen Inhalte wie bei Facebook posten möchte, hat zumindest keinen so großen Aufwand. Das Ranking in Google sei recht gut, erfuhren wir, denn Google+-Inhalte werden über die Suchmaschine erschlossen. Auf jeden Fall sollte man andere Netzwerken im Auge behalten und bereit sein, falls es sich durchsetzt. Diese Session ist als Videomitschnitt im Internet verfügbar.

Written by lesewolke

20. März 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’12)

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In den USA werden jährlich Preise für innovative Bibliothekstechnologien vergeben. Globolibro stellte die Gewinner 2012 vor. Chrystie Hill aus den USA sprach in einem sehr emotionalen Vortrag (engl., online verfügbar) über die Rolle der Bibliotheken in der Gegenwart und in der Zukunft (via Infobib). Warum es sich lohnt, ausgerechnet in Nordamerika ein Praktikum zu absolvieren, darüber schrieb Anne Christensen in Plan3t und verwies auf Fördermöglichkeiten. In den Kommentaren bot sich Dale gleich als Ansprechpartner für Interessierte an.

BOBCATSSS 2012 Amsterdam

BOBCATSSS 2012 Amsterdam

Doch nicht nur in Amerika kann man viel lernen. Von ihrem Aufenthalt in den Niederlanden berichteten die Autoren der 8. Ausgabe der Online-Zeitschrift „BRaIn“. Denn in Amsterdam fand im Januar 2012 die BOBCATSSS-Konferenz statt.

Literaturverwaltung & Bibliotheken meldete, dass es eine aktualisierte Version von Zotero gibt. Neuerungen sind eine Standalone-Variante, die Nutzung der Software als Plugin auch in den Browsern Google Chrome und Safari sowie die Dublikaterkennung und ein überarbeitetes Plugin für MS Word und Open Office . Als Firefox-Plugin kann man es ja schon lange verwenden.  Und noch eine neue Version: Was das Release OPUS 4.2.0 bringt, verrät Infobib.

In Bibliothekskreisen für ihre Facebookseite berühmt, ist die Mediothek Krefeld. Anläßlich des zweijährigen Bestehens der Seite gab es ein Dankeschön im Blog von Martin Kramer. Hier wird deutlich, dass man auch viele Leute im Hintergrund benötigt, die so ein Projekt unterstützen.

Gegen Beschränkungen im Informationsaustausch im Internet kämpft Bibliothekarisch.de. Nicht nur in den USA versuchen Lobbyisten Restriktionen durchzusetzen. Auch in Europa sieht es dank des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) nicht besser aus. Kader Arif, Berichterstatter für ACTA im Europäischen Parlament, ist bereits aus Protest zurück getreten (siehe Erklärung). Ausführliche Informationen über das umstrittene Abkommen, gibt es auf der Internetseite der Digitalen Gesellschaft. In der Inetbib wurde auf die Protestresolution hingewiesen. In seiner Kolumne im Tagesspiegel vergleicht Mario Sixtus ACTA mit Locomotive Acts, einem Gesetz des 19. Jahrhundert, welches den ersten Autofahrern das Leben schwer machte.

Wer wissen möchte, was Leute, die in Bibliotheken arbeiten, den ganzen Tag machen, surft im Wiki des Library Day in the Life Project vorbei. Dort wird auf über 300 Berichte von BloggerInnen verlinkt. Das Projekt fand bereits zum 8. Mal statt. Die nächste Runde soll dann im Juli 2012 starten (via Bibliothekarisch.de).

Und wie sortieren BibliothekmitarbeiterInnen eigentlich ihre Bücher im heimischen Regal? Bibliothekdrache plauderte aus dem Nähkästchen. 😉

Foto: Bobcatsss 2012 von NPSIG2012 bei Flickr, Lizenz: CC BY 2.0

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’12)

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In der 3.  Woche gab es Kritik an der Vergabe von Begriffen. Bibliotheksratte schimpfte, dass man doch hin und wieder noch auf die altmodische Bezeichnung Bücherei trifft, obwohl Bibliothek, laut Blogbeitrag „das schönere und modernere Wort“ sei und deutlich mache, dass es dort auch andere Medien als Bücher gibt. Sogar Wikipedia leitet bei der Suche nach „Bücherei“ zu „Bibliothek“ weiter. Trotz dieser fortschrittlichen Weiterleitung kam auch die beliebte Online-Enzyklopädie in der letzten Woche nicht ungeschoren davon. Kritische Bibliothek beschwerte sich darüber, dass Wikipedia die Frauen negiert, da weibliche Bezeichnungen bei Kategorien nicht erlaubt werden. Das führt dazu, dass Bibliothekarinnen in der Kategorie „Bibliothekar“ landen. Auch das Für und Wider in den Kommentaren ist interessant!

Einen ganz neuen Begriff konnten wir in Plan3t lernen: Kamishibai. In einen hübsch gestalteten Holzkasten werden passend zu einer Geschichte Bilder hinein geschoben, ähnlich wie in einem kleinen Theater. Wie man schon an dem exotischen Namen erkennen kann, stammt die Methode aus dem asiatischen Raum und ist dort recht beliebt. Die Fachstelle in Schleswig-Holstein bietet jedoch inzwischen auch so etwas an.

Für eine bessere Leseförderung der Jungen setzt sich MANNdat e.V. ein und veröffentlichte eine neue Ausgabe des gleichnamigen Newsletters, in dem unter anderem auf die Seite „Leseförderung für Jungen“ im Bibliotheksportal (mit vielen Links) hingewiesen wird (via NRW-Blog). An die Informationsseite „Lesen weltweit“ erinnert Fobikom und verlinkt auf das neue englischsprachige Wiki dazu, welches den weltweiten Austausch zu diesem Thema erleichtern soll.

*Ultrà Biblioteka* nahm sich den BuB-Beitrag „Facebook sorgt für scharfe Diskussionen“ vor und bemängelte, dass in Facebook anwesend zu sein nicht bedeutet, auch an der Entwicklung teilzuhaben. Bibliotheken sollten sich mehr in die Diskussion einbringen, Aufklärungsarbeit leisten oder voran treiben.

In Bibcomic wurde es märchenhaft. Mit „B.D. im Glück“ begann der erste Teil. Wir sind gespannt, wie die Tauschgeschäfte weitergehen. 😉

Written by lesewolke

23. Januar 2012 at 06:18

Gelesen in Biblioblogs (50.KW’11)

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Weihnachtsgruss 2011„Gemeinschaftliche informelle Ideenproduktion quer über Dienstgrade und Institutionszugehörigkeiten hinweg wird heute dringender denn je benötigt.“ schrieb Lambert Heller auf der Internetseite des Goethe-Instituts und berichtete über bibliothekarische BarCamps, wie dem BibCamp, welches 2011 bereits zum 4. Mal stattfand. Und zumindest dort wird gelebt, was man sich generell im Bibliothekswesen wünschen würde: Offenheit und Interesse für neue Technologien und Spaß am gemeinschaftlichen Lernen.

Netbib verlinkte auf zwei Artikel in „Der Westen“, die ein neues Wahlpflichtfach für SchülerInnen in Oberhausen vorstellen. Die SchülerInnen gehen in die Bibliothek und werden zu Bibliotheks-Scouts ausgebildet. Davon profitieren durchaus beide Seiten, erfahren die BibliothekarInnen doch die Meinungen der Jugendlichen zum Bestand und zu Veranstaltungen.

Ob jedoch der Berufswunsch BibliothekarIn eine gute Idee ist, daran kommen nach der Verabschiedung der neuen Entgeltordnung Zweifel auf, bestehen doch so gut wie keine Aufstiegsmöglichkeiten und die starke Veränderung der Tätigkeiten, die die elektronischen Angebote und Dienstleistungen mit sich bringen, blieb völlig unberücksichtigt (via NRW-Blog).

Bei der Migration der Katalogdaten der KOBV-Bibliotheken in den B3Kat wurde Mable+, eine Java-gestützte Open-Source-Software zur formalen Prüfung von Katalogdaten und Fehleranalyse eingesetzt. Die Software ist nun zum Download freigegeben und soll weiterentwickelt werden, damit auch andere Datenformate (z.B. MARC) unterstützt und Dubletten erkannt werden (via NRW-Blog).

Auch für ganze Bibliothekssysteme gibt es Open-Source-Software. In Bib-Blog erklärt Holger Büch im 1. TeilKoha für Einsteiger”, wie man dieses System installiert: Schritt für Schritt mit Screenshots. Weitere Erläuterungen sollen folgen (via Infobib).

Wer dachte, der Wunsch nach Kataloganreicherung mit Inhaltsverzeichnissen, Browsing, Suchen auf Basis von Ähnlichkeiten oder vorher genutzten Titeln wären Erkenntnisse der Nutzerforschung der 21. Jahrhundert, der ist auf dem Holzweg. Schon 1964 stellte sich Don R. Swanson den elektronischen Katalog der Zukunft so vor, zu einer Zeit als Bibliothekskataloge noch flächendeckend aus Karteikärtchen in Holzkästen bestanden (gefunden in A growing organism).

„Web 2.0 – Ängste von Chefs und Mitarbeitern“ war das Thema meines Dezember-Blogbeitrags in Plan3t. Ich hatte mir nämlich den Mitschnitt der Session „Chef 2.0 – Wie überzeuge ich meine Vorgesetzten von Social Media“ (startCamp 2011) angehört. Gerade wenn man selbst wenig Ängste im Web 2.0 hat, ist es doch wichtig zu wissen, was die anderen so beschäftigt. Sehr nützlich fand ich übrigens die Handlungstipps bei Kritik an Einrichtungen, die sich dem Dialog im Web 2.0 stellen.

Das war die letzte Folge „Gelesen in Biblioblogs“ für das Jahr 2011! Lesewolke wünscht allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’11)

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Auf die 19. Ausgabe der Online-Zeitschrift Libreas mit dem Thema „Ethik und Zensur“ verweist Bibliothekarisch.de. Ein Artikel geht beispielsweise der Frage nach, ob bibliothekarische Berufsethik in der Praxis eine Rolle spielt. Deutlich wurde, dass die Grundsätze, die Bibliothek und Information Deutschland e.V. im Jahr 2007 in einem Positionspapier festhielt, als wichtig erachtet werden, allerdings ein konkreter Handlungsleitfaden mit Praxisbeispielen für die Umsetzung doch nützlich wäre.

Karsten Schuldt hat sich auf die Suche nach der Geschichte der Schulbibliotheken begeben (siehe Bibliotheken als Bildungseinrichtungen). Wenn überhaupt, dann findet man solche Informationen in Veröffentlichungen von Schulen anläßlich ihrer Jubiläen oder seltener in Reihen zur Lokalgeschichte. Nicht immer denken die Schulen daran, ihre eigenen Publikation auch einer Bibliothek zur Verfügung zu stellen. Nur in sehr wenigen Veröffentlichungen finden sich Angaben zu einer Schulbibliothek und meist auch nur in knapper Form. Der historische Rückblick zeigte, dass Lesenlernen die Hauptrolle spielte, die Existenz selbst abhängig vom Einsatz einzelner Personen war, und eine Zusammarbeit mit Öffentlichen Bibliotheken zumindest nicht erwähnt wird.

Die Auswertung der Online-Befragung zum geltenden Urheberrecht, die das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft durchgeführt hatte, ist nun erschienen. Das Ergebnis zeigt, wie wichtig den Teilnehmern Verbesserungen im Sinne von Bildung und Wissenschaft sind.

Passend zum Oktoberfest hat Gabi Reimann analysiert, welche Sünden man begehen kann, wenn man sich auf digitale Medien in der Hochschullehre einlässt (via Fobikom-Weblog). Was denn bloß das eine mit dem anderen zu tun hat, möchte man da fragen … eben informativ und zudem nett verpackt! 🙂

Nützliche Addons für Mozilla Firefox stellt Edlef Stabenau in einem Beitrag bei Plan3t.info vor: Copy Link Text (CoLT), welches zusätzlich Optionen zum Kopieren von Links bietet, Add to Search Bar 2.0 zur Erweiterung von Suchfunktionen und Context Search, welches Begriffe und Phrasen für eine erneute Suche verfügbar macht. Meine Lieblingsaddons heißen übrigens Zotero für die Literaturverwaltung und Facebook Translate zur schnellen Übersetzung von Statusmeldungen und Kommentaren im sozialen Netzwerk.

Written by lesewolke

10. Oktober 2011 at 05:00