Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (31.KW’16)

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Wie sieht es eigentlich mit der Softwareentwicklung in und für Bibliotheken aus? Dr. Time Borst schildert bei ZBW Mediatalk seine Erfahrungen von typischen Einsatzgebieten, dem Problem dafür geeignete Mitarbeiter zu finden, der Nachhaltigkeit von Projekten bis zur Liste der Entwickler bei Github.

Wird es einen nationalen Vertrag mit Elsevier geben? Wissenschaftliche Einrichtungen aus Deutschland verhandeln im Rahmen des Projektes „DEAL – bundesweite Lizenzierung von Angeboten großer Wissenschaftsverlage“, siehe wisspub.net.

Wenn die eigene Bibliothek das benötigte Buch oder die Zeitschrift nicht hat, hilft meistens die Fernleihe. Wie so etwas funktioniert, zeigt ein Erklärvideo der Hochschulbibliothek Mannheim (via Bibliothekarisch.de).

Wisspub.net sah sich eine Studie an, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ermitteln sollte, wie sich eine Bildungs- und Wissenschaftsschranke wirtschaftlich auswirkt.

Der Absatz von E-Books steigt, der von gedruckten Büchern sinkt? So funktioniert es nun auch wieder nicht, wie ein Beitrag des SRF analysierte (via VÖBBlog). Einen Song für E-Books veröffentlichte die West Vancouver Memorial Library, siehe Video bei Bibliothekarisch.de. 😉

Nun, E-Books kann man wenigstens nicht falsch einsortieren. Um gedruckte Bücher wiederzufinden, die nicht am richtigen Standort stehen, stellte Library Journal einen Roboter vor, der an den Regalen entlang fährt und solche Exemplare selbstständig erkennt (via VÖBBlog).

Auch das Hören von Büchern verbessert die Lesefähigkeit. Basedows1764 Weblog berichtete über Geschäftsmodelle mit Audiobooks für amerikanische Schulbibliotheken.

ZBW Talk listete bei Facebook Open Access Bibliothekszeitschriften auf, VÖBBlog verlinkte auf diesen Beitrag.

So sind sie eben die Bibliotheksleute. Sie können auch im Urlaub nicht an Bibliotheken vorbei gehen ohne einen neugierigen Blick hinein zu werfen. Eliane Blumer und Karsten Schuldt brachten interessante Berichte und tolle Fotos aus Kanada für das Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung mit.

Anfang Juli erschien der Entwurf der DIN 67700 „Bau von Bibliotheken und Archiven – Anforderungen und Empfehlungen für die Planung“ und kann noch mit zum 8.11.2016 über das Norm-Entwurfsportal des DIN e.V. gelesen und kommentiert werden (via Archivalia).

Eine Krawatte mit Bibliotheksmotiven gefällig? Jens Klein löst seine Sammlung auf, siehe Bibliothekarisch.de.

Zum Schluss noch ein bisschen Pokémon inklusive diverser Pannen & Unfälle in einer Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’16)

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Das Pokémon-Fieber macht auch vor Bibliotheken nicht halt. #Bibliotheken online erklärte daher, „wie man Pikachu für Bibliotheksmarketing nutzt„. Christoph Deeg schrieb in seinem Blog ebenfalls ausführlich über die Taschenmonster und gab viele praktische Tipps für Bibliotheken.

Die Ausgabe 1/2016 der Zeitschrift „Informationspraxis“ ist online und enthält Beiträge zum Lernort, Open Educational Ressources, Videospielturnieren, Roving Librarian u.v.m. Wer mal schnell auf dem Smartphone in die Zeitschrift  „BuB“ schauen möchte, kann dies jetzt mit der neuen App tun, siehe auch NRW-Blog. Für Mitglieder des Berufsverbandes BIB e.V. ist die Nutzung kostenfrei (Anleitung).

Interkulturelle Bibliotheksprojekte findet man bei Twitter unter dem Hashtag #bib4all (via VÖBBlog). Auf eine Literaturliste mit Empfehlungen zu den Themen Migration, Asyl, Flüchtlinge, Kinder, Jugendliche, Erwachsene verlinkte Basedow1764 Weblog.

Das Motto des 106. Deutschen Bibliothekartages 2017 in Frankfurt am Main lautet „Medien – Menschen – Märkte“. Das Call for Papers ist online und enthält Infos zu den Themenkreisen und Terminen (via Netbib).

Umfangreiche Unterlagen, um RDA im Selbststudium zu erlernen, findet man im RDA-Wiki. Neben PDFs gibt es auch Powerpoints mit Text & Ton (via NRW-Blog).

Thomson Reuters verkaufte die Datenbank „Web of Science“ an die Investmentunternehmen Onex und Baring Asia. Ob bzw. welchen Einfluss das auf die Weiterentwicklung der Datenbank hat, bleibt abzuwarten, meinte Medinfo.

Die Entscheidung, welches Buch man als nächstes liest, kann auch von der Zeit abhängen, die man übrig hat. Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigt bekannte Bücher und wie viele Lesestunden man einplanen sollte.

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18. Juli 2016 at 09:14

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’15)

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Das Programm für den Bibliothekartag 2016 ist online. Wer seinen, von der Kommission abgelehnten Vortrag trotzdem im März 2016 gern der Fachöffentlichkeit vorstellen möchte, kann dies in einem Webcast tun und sich bis zum 30.11.2015 hier eintragen – eine tolle Idee von Felix Lohmeier. Denn das „Alternativprogramm“ klingt schon jetzt vielversprechend (via Infobib & Library Mistress).

Ob das Vorlesen eine positiven Einfluss auf die Entwicklung hat, untersuchte die Vorlesestudie 2015, via NRW-Blog.

Auf die einzelnen Teile der Reihe „Bilder fürs Social Web“ des Blogs Amt 2.0 verlinkte NRW-Blog. Dort findet man neben Tipps zahlreiche Links zu Portalen mit gemeinfreien Fotos.

Quellensteuer für Datenbanken ausländischer Anbieter? „Selbst das zuständige Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) sieht sich nicht in der Lage, konkrete Aussagen zur Quellensteuerpflicht oder zur beschränkten Steuerpflicht zu treffen, fordert jedoch die Bibliotheken auf, vorsorglich Steuern zu entrichten, für deren Erhebung möglicherweise gar kein Rechtsgrund besteht.“ schrieb VDB-Blog und fordert eine schnelle Klärung dieser Frage, da es hier um große Geldsummen geht.

Wie die Rechtslage ab 2016 hinsichtlich der Vergütung beim Einstellen von Veröffentlichungen in elektronischen Semesterapparaten sein wird, rätselte Medinfo (via Netbib).

Um neue urheberrechtliche Regelungen im Wissenschaftsbereich machte sich Rainer Kuhlen im iuwis-Blog Gedanken. Und auf manch nationaler Ebene steigt das Interesse am freien Zugriff zu Publikationen. So plant Österreich die wissenschaftliche Publikationstätigkeit bis 2025 auf Open Access umzustellen, siehe VÖBBlog.

Schildbachsche Holzbibliothek

Schildbachsche Holzbibliothek

Mit einigen Aussagen in den Folien und im Protokoll der Sitzung Facharbeitsgruppe Technische Infrastruktur des GBV setzte sich TUBfind-Blog auseinander. Zur Zeit ist ein „VZG Discovery Service“ als Alternative zu vufind 2 in Arbeit.

Ein Sketchnote zur Frage „Was beschäftigt Bibliotheksleiter?“ zeichnete Patrick Danowski, siehe Bibliothekarisch.de. Das war Nummer 2 der Sketchnote Challenge.

Viele Fotos, die das Literaturmuseum der Österreichisches Nationalbibliothek zeigen, veröffentlichte VÖBBlog.

Netbib hatte bereits einige Büchertausch-TelefonzellenBeiträge gesammelt. Das neueste Häuschen steht in Münster.

Im 2. Teil ihrer Kolumne „Bibliotheken ohne Bücher“ widmete sich Library Mistress den Xylotheken. Ich habe übrigens auch schon mal eine besucht und zwar die Schildbachsche Holzbibliothek in Kassel. 🙂

 

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’15)

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Die Fraktion DIE LINKE stellte einen Antrag zur „Sicherstellung der Verleihbarkeit digitaler Medien entsprechend analoger Werke in Öffentlichen Bibliotheken„. Daraufhin schrieb der Börsenverein des Deutschen Buchhandels eine Stellungnahme, in der es u.a. heißt: „Das Angebot zur Ausleihe von E-Books in Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland ist das umfangreichste, einfachste und erfolgreichste Angebot in Europa.“ Warum trotzdem eine gesetzliche Regelung zur Gleichstellung wichtig ist, erläuterte der dbv nun in einem ausführlichen Kommentar (via NRW-Blog).

Archivalia testete das Analytics, das Statistiktool von Twitter, und zeigte einen Screenshot. Neue Entwicklungen bei OpenBiB stellte Oliver Flimm im OpenBibBlog vor.

Zwei Varianten zur Einblendung von aktuellen Nachrichten des Senders N24 auf Bildschirmen in der Bibliothek bietet die Mediengruppe Welt24 im Rahmen der dbv-Kampagne „Netzwerk Bibliothek“ an (via NRW-Blog).

Die Ausgabe 3/2015 der Büchereiperspektiven ist erschienen, Titelthema sind Bibliotheksangebote für Flüchtlinge (siehe Netbib). Der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre der Universität Leipzig entwickelte eine Online-Plattform für geflüchtete Wissenschaftler (gefunden bei Archivalia).

Welche Informationen sucht man besonders häufig auf den Internetseiten von Bibliotheken? Über Tipps und Meinungen freut sich Library Mistress. Denn wer kennt es nicht, dass z.B. Öffnungszeiten schwer zu finden sind.

In der Reihe „Bibliotheken ohne Bücher„, Kolumne in den Büchereiperspektiven, schrieb Library Mistress über Saatgutbibliotheken. Es gibt tatsächlich Beispiele in den USA, wo solche Bibliotheken an Öffentliche Bibliotheken angegliedert sind.

Über welche Fähigkeiten man verfügen sollte, wenn man sich allein um eine Bibliothek kümmert, zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de (Engl.).

Lange Zeit war es möglich, direkt auf Artikel der Zeitschrift „Bibliotheksdienst“ bei der ZLB zu verlinken. Inzwischen funktioniert die Verlinkung nur noch auf komplette Hefte , will man nicht das kostenpflichtige Angebot von deGruyter nutzen, schimpfte Uebertext im Blogbeitrag „Bibliotheksbärendienst“. Ein Zugriff auf Artikel von 1967 bis 1995 sei demnach nur noch gegen Geld möglich.

 

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5. Oktober 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’15)

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Die bundesweite Kampagne Netzwerk Bibliothek stellt nach den Angaben ihre extra dafür neu gestalteten Internetseitesowohl digitale Angebote, Services und zeitgemäße Veranstaltungsformate als auch aktuelle Trends der Bibliothekslandschaft in den Mittelpunkt“ (via Netbib).

Eine, auch online verfügbare, Broschüre mit 20 Konzepten für interkulturelle Veranstaltungen und Spiele entwickelte der Büchereiverband Österreichs (via VÖBBlog).

Wie beschreiben Kinderbücher die Tätigkeiten in einer Bibliothek? Library Mistress sah sich elf Bücher aus verschiedenen Ländern an. Ganz besonders glücklich mit seinem Job ist Bärenbibliothekar Lewis. 😉

Sollte es eine Bundes-Schulbibliothekstagung geben? Basedow1764’s Weblog fand Gründe, die dagegen sprachen, sich dafür zu engagieren.

Libreas fasste die Eindrücke über den Vortrag „Begriff, Funktionen und gesellschaftliche Bedeutung von Metropolbibliotheken“ von Boryano Rickum in einem Blogartikel zusammen. Die Audiodatei des Vortrags ist auf der Veranstaltungsseite online.

In Österreich besteht nach der einer Änderung des Privatuniversitätengesetzes (PUG) nun auch eine Veröffentlichungspflicht der „positiv beurteilten Diplom- oder Masterarbeit, Dissertation oder künstlerischen Diplom- oder Masterarbeit bzw. der vergleichbaren wissenschaftlichen oder künstlerischen Arbeit oder der Dokumentation der künstlerischen Diplom- oder Masterarbeit.“ (mehr dazu im VÖBBlog).

Über den Sinn von Publikationslisten, deren Formatierung und Hilfmitteln zur Erstellung schrieb Secret Cow Level einen ausführlichen Blogartikel.

Einen Rückblick auf das BarCamp Science 2.0 inklusive Podcast veröffentlichte ZBW-Talk. Auch die Anzahl der Beiträge zum 8. BibCamp ist in der letzten Woche angewachsen, siehe Bibliothekarisch.de.

 

 

Highlights beim #bib8

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Die BibCamp-Maskottchen Emma & Horst

Die BibCamp-Maskottchen Emma & Horst

In meinem letzten Beitrag zum Bibcamp 2015 möchte ich mich ganz herzlich für die tolle Organisation der Studierenden der HTWK Leipzig bedanken. Es war wieder ein gelungenes BibCamp! Viele spannende Themen wurden vorgeschlagen. Dank der Dokumentation der Sessions durch die Studierenden, gibt es dieses Mal sogar zu allen 37 Sessions eine Mitschrift (Freitag, Samstag -> Notizzettel anklicken). Besuchen konnte man maximal sechs Sessions. Über meine Auswahl berichtete ich in den letzten drei Beiträgen (siehe auch Kategorie BibCamp2015).

Um für Erholung zwischendurch zu sorgen, hatten die Studierenden extra einen Raum mit Sofas ausgestattet – die Lounge. Dort konnte man die Selfistange für Smartphones ausprobieren und Button drucken bzw. selbst gestalten. Die drei schönsten Buttons wurden dann in der Abschlussveranstaltung prämiert. Für Essen und Getränke war stets gesorgt, worüber uns Jonas stets gut informierte und dafür viel Applaus bekam. 😉

Am Freitagabend präsentierten sich die Leipziger Bibliotheken beim Sektempfang in der Bibliothek der HTWK. Wer wollte, konnte an einer Führung teilnehmen. Abends ging es dann in die Disko im Leipziger Studentenkeller. Wir hatten viel Spaß und tobten uns ausgiebig auf der Tanzfläche aus.

Das Gruppenbild der BibCamp-Twitterer habe ich dann leider verpasst:

Und hier noch ein paar Impressionen, die ich auf der Speicherkarte meines Fotoapparats gefunden habe:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

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22. April 2015 at 13:35

Veröffentlicht in BibCamp 2015, Bibliotheksbesichtigung

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Gelesen in Biblioblogs (16.KW’15)

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emma_slogan_klDas Highlight der letzten Woche war natürlich das 8. BibCamp, welches von der HTWK Leipzig super organisiert wurde. Die Blogbeiträge dazu sammelt wie immer Bibliothekarisch.de. Übrigens stellte das Orga-Team zu den einzelnen Sessions jeweils Studierende, die mitschrieben: einfach die Notizzettel in den Plänen anklicken. Ein ganz dickes Dankeschön dafür! 🙂

In einem Urteil zu elektronischen Leseplätzen entschied der Bundesgerichtshof zugunsten der Nutzerinnen und Nutzer von Bibliotheken (via NRW-Blog). Demnach ist die Digitalisierung erlaubt. Außerdem verkündete der BGH in seiner Pressemitteilung: „Ein Ausdrucken oder Abspeichern von an elektronischen Leseplätzen bereitgestellten Werken kann in vielen Fällen als Vervielfältigung zum privaten oder sonstigen eigenen Gebrauch nach § 53 UrhG zulässig sein.“

Im ZBW-Workshop „The Future of Scholarly Communication in Economics” wurde über die Tendenzen in der wissenschaftlichen Kommunikation diskutiert, siehe ZBW-Talk. Kritisiert wurde unter anderem, dass es noch so lange dauert, bis eine eingereichte Publikation erscheint und Rankings das Publikationsverhalten beeinflussen. Der Hinweis in Newslettern und die Vernetzung gewinnen an Bedeutung und tragen dazu bei, dass Veröffentlichungen häufiger zitiert werden.

Spiegel online berichtete über die Methoden der Omni-Scriptum-Verlagsgruppe (via Netbib & VÖBBlog). Hier werden im Print-on-Demand-Verfahren Abschlussarbeiten ohne jede qualitative Vorausauswahl und Überarbeitung veröffentlicht und damit hohe Zahlen von Buchtiteln erreicht. Die Verlagsgruppe kam übrigens schon früher in die Schlagzeilen mit Büchern, die tatsächlich aus Wikipedia-Beiträgen bestanden (mehr dazu bei Wikiwand). Bibliotheken meiden beim Buchkauf diese Verlage. Der dubiose Ruf schadet damit leider auch gelungenen & wichtigen Arbeiten, weshalb im Artikel Akademikern mit Ambitionen empfohlen wird, den Verlockungen dieser unkomplizierten, zuschussfreien Publikation zu widerstehen. Wer gern gelesen werden will, dem steht zudem das Internet offen. „Alle Abschlussarbeiten und Dissertationen online“ – dafür plädierte 2013 Klaus Graf  in einem Vortrag (siehe Archivalia), als er sich ebenfalls mit der Frage guter & schlechter Büchern im Zusammenhang mit den VDM-Verlagen (gehören zu Omni-Scriptum) beschäftigte.

Auf die Möglichkeiten, die Hangouts für die Kommunikation mit Kunden bieten, wie Live FAQs, Fan Interviews, Vorstellungsrunden, ging die Karrierebibel ein (via Fortbildung in Bibliotheken). Darüber hinaus gibt es viele praktische Tipps zum Hintergrund, Licht, Kleidung usw.

Wie sich Bücher sortieren würden und worüber sie sich beim Besitzer beschweren  – das war das Thema im BibComic. 😉

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’15)

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Die bayerische Landesfachstelle bietet auf ihrer Internetseite die Rubrik Generation Plus an, um öffentliche Bibliotheken mit Tipps zur geeigneten Medienpräsentation, Barrierefreiheit, Veranstaltungen und speziellen Services zu unterstützen (via NRW-Blog).

Christof Rolker sah sich die digitalen Sammlungen mit gemeinfreien Inhalten verschiedener Bibliotheken sowie deren Lizenzierung an (via Archivalia). Offensichtlich ist es noch nicht zu allen Einrichtungen durchgedrungen, dass zwar die Datenbank selbst urheberrechtlich geschützt sein kann, man jedoch kein Recht darauf hat, für die darin veröffentlichten, gescannten Einzeldokumente gemeinfreier Werke einschränkende Lizenzen zu vergeben (siehe dazu „Digitalisierung gemeinfreier Werke durch Bibliotheken“ von Till Kreutzer).

Ein tolles Erklärvideo zur Literaturrecherche für Studienanfänger hat die Hochschulbibliothek Karlsruhe bei Youtube veröffentlicht (via Bibliothekarisch.de):

 

Bibliothekarisch.de erläuterte in einem Blogbeitrag die Neuerungen bei OpenBiblioJobs. Es gibt nun wieder eine Kartendarstellung der offenen Stellen (also bitte beim beim Eingeben von Stellen die Postleitzahl nicht vergessen). Außerdem ist eine tabellarische Übersicht mit verschiedenen Features verfügbar.

Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung des BIB e.V. zur Zukunftsfähigkeit des Vereins sind online (via NRW-Blog).

Die bibliothekarische Garderobe ist Thema des Tumblr-Blogs „Librarian Wardrobe“ (via Netbib). Wer möchte, kann dort auch ein eigenes Foto hochladen. In der 286. Episode von BibComics entdeckten Bücher andere und sich selbst. Aprilscherze bibliothekarischer Einrichtungen sammelte Bibliothekarisch.de. 😉

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’15)

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Videotrends auf Youtube von und über Bibliotheken spürte ZBW-Talk auf. Während Bibliotheken selbst eher seriöse Beiträge veröffentlichen, mit Themen wie Bibliotheksvorstellung, Veranstaltungen, Empfehlungen und Erklärungen, dominieren bei Privatpersonen Streiche, die eben auch mal in der Bibliothek spielen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Beispiele zu Haul- und ASMR-Videos. 😉

#Varoufake – Infobib schlug vor, bei Rechercheschulungen auf aktuelle Themen zurückzugreifen. Dabei lässt sich der kritische Blick auf Quellen gut vermitteln.

Über Erfahrungen aus dem ProjektLiteranauten überall“ berichtete Jugendbibliothek21. Außerschulische Lesenachmittage mit spannenden Themen sollen Jugendliche erreichen, die bisher kaum Zugang zum Lesen hatten.

Die Zusammenfassung der Evaluation zum Projekt „Lesestart“ wurde veröffentlicht (via NRW-Blog). Man verteilte seit Herbst 2011 in Kinderarztpraxen Lesestart-Sets für ca. 1jährige Kinder. Enthalten waren Informationsmaterialien für Eltern und ein altersgerechtes Bilderbuch. Die Aktion kam gut an. Bei einer späteren Befragung gaben fast alle Eltern an, das Buch mit ihrem Kind angeschaut zu haben, die meisten hatten auch Teile der Broschüre gelesen sowie ein besseres Bewußtsein für die Bedeutung des Lesens erlangt.

In Kooperation mit dem Verein „Freunde und Eltern der Pflege- und Adoptivkinder im Landkreis Verden“ hat die Stadtbibliothek Achim eine Leseecke speziell zu diesem Thema eingerichtet. Auch Lesungen zu diesem Themenkreis sind geplant, schrieb die Kreiszeitung (via NRW-Blog).

E-Books basieren heute meist auf einer gedruckten oder druckbaren Version (PDF, EPUB). Visionäre träumen von neuen Formen und multimedialen Objekten, die eingebettet werden. Nur benötigt man dies wirklich? Audio und Video existieren bereits außerhalb der Bücher. Würde dies dann immer noch Buch heißen, oder Kurs? Und welche Verwertungsgesellschaft wäre zuständig? Diese und andere Fragen stellte sich Schneeschmelze in seinem Beitrag „E-Book und Book-Book“. Die gemeinsame Erklärung der Kulturministerinnen von Frankreich, Polen und Deutschland sowie dem Kulturminister Italiens zur Mehrwertsteuer auf E-Books veröffentliche VÖBBlog. Eine Bestandsaufnahme Berliner E-Book-Verlage und -Händler lieferte e-book-news.de (via NRW-Blog). Demnach sind epubli, Kohlibri, PaperC und Xinxii auf Expansionskurs. Einige Startups musste jedoch auch aufgeben.

Nachdem es zum Bibliothekartag 2014 schon eine Ausgabe gab, ist nun das nächste Heft der Open-Access-Zeitschrift o-bib erschienen. Themen sind u.a. deutsche Handschriftenzentren, die Inhaltserschließung in der Deutschen Nationalbibliothek und Geokoordinaten. Archivalia bemängelte, dass es in den Beiträgen zu sehr um Selbstdarstellung geht, und die Zeitschrift keine Kommentarfunktion anbietet.

Am Anblick schöner Bibliotheken erfreuen wir uns doch immer wieder gern. Über 45+ Einrichtungen aus aller Welt zeigte Architekturdesign.net (via Netbib)

 

Gelesen in Biblioblogs (10.KW’15)

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Die Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen sah sich den Paragraphen zum Zweitveröffentlichungsrecht im Urheberrechtsgesetz genauer an und schrieb ein ausführliches FAQ dazu (via Infobib). Viele Verlage haben eigene Regeln für eine Zweitveröffentlichung, häufig zu finden in Sherpa/Romeo. Infobib verlinkte auf Alternativen zu diesem Angebot.

Bibliothek & Information Deutschland (BID) kritisierte in einer Stellungnahme vom 3.3.15, dass keine Möglichkeit gefunden werden konnte, das Informationsportal b2i vor der Abschaltung zu bewahren (via Archivalia).

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Eröffnungsvortrag beim Tag der Bibliotheken

Am 28. Februar 2015 fand in der Staatsbibliothek zu Berlin der 5. Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg statt. Berichte dazu sind hier bei Lesewolke und im Blog LIS in Potsdam erschienen.

Stimmt es, „dass die NutzerInnen von Bibliotheken diese aufsuchen, um dort bedienstleistet zu werden?“ fragte Lib{cache in einem Blogbeitrag, ging dabei auf die Ausage von Bibliotheksmanager Heller beim Tag der Bibliotheken ein, sah sich das Nutzungsmonitoring der Berliner Bibliotheken und eine Studie aus der kanadischen Provinz Alberta an.

Auf die Ergebnisse einer Umfrage zu Fahrbibliotheken machte NRW-Blog aufmerksam. 72 Fahrbibliotheken hatten teilgenommen.

US-Amerikanern, die am Flughafen merken, dass sie noch Lesestoff brauchen könnten, bieten Bücherstationen die Möglichkeit auf das E-Book-Angebot ihrer Bibliothek zuzugreifen. Diese Möglichkeit wird gern genutzt, weiß Lesen.net zu berichten (via NRW-Blog). Zudem merken Nutzer manchmal erst hier, dass ihre Bibliothek auch E-Books verleiht. Die Stationen bieten außerdem das Aufladen von Elektrogeräten und den Zugang zum Internet.

In ihrer Masterarbeit untersuchte Marlene Neumann die Social-Media-Kommunikation deutscher Großstadtbibliotheken und gibt Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Präsenz bei Facebook & Twitter (via Bibtexte).

Fortbildung in Bibliotheken entdeckte ein Facebook-Spiel. Hier kann man offline ausprobieren, wie soziale Netzwerke funktionieren. Alle Materialien sind auf der Plattform #pb21 – Web 2.0 in der politischen Bildung zu finden.

Auf eine Übersicht der coolsten Bibliotharinnen und Bibliothekare verlinkte Netbib und meinte, dass man den Bibliothekar der Unsichtbaren Universität nicht vergessen sollte.

Library Mistress rettete ein paar Bücher aus dem Altpapiercontainer, darunter „Beim nächsten Mann wir alles anders“ von Eva Heller. Die Zitate bezüglich Birgit, der Bibliotheksangestellten aus diesem Roman wollte sie uns nicht vorenthalten. 😉

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9. März 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’15)

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Die ersten drei Beiträge der neuen Open-Access-Zeitschrift „Informationspraxis“ sind nun online und warten auf Kommentare. Die Themen der ersten Ausgabe könnten sein: Barrierefreiheit in der Digitalen Bibliothek, die Überprüfung von „Double Dipping“ bei Verlagen (Subskriptionsgebühren + Publikationsgebühren für den gleichen Artikel) und gute Bibliothekspolitik. Laut letzterem Beitrag wären für eine Stärkung der Position der Bibliothek Netzwerke und Freundeskreise sehr hilfreich. Der dbv sucht übrigens gerade den „Freundeskreis des Jahres“ (via NRW-Blog). Mehr zur weiteren Vorgehensweise bei der Zeitschrift „Informationspraxis“ und dem Open-Peer-Review im Blog steht im zugehörigen Blog. Zwei Kurzberichte sind übrigens schon in der 1. Ausgabe drin (7. Wildauer Bibliothekssymposium, App „Weltbrand 1914“). Einen Blick hinter die Kulissen ermöglichte uns der Mitinitiator der Zeitschrift & Co-Autor eines der ersten Beiträge Rudolf Mumenthaler in seinem Blog.

Vor 18 Monaten wetteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Inetbib-Tagung, wie die Entwicklung von Open Access wohl weitergehen wird. Die Ergebnisse & die Gewinnerin wurden nun im Libreas-Blog bekanntgegeben.

Eine schöne Idee hatte die Zentralbibliothek Köln. Sie veranstaltet neuerdings Travel Slams. Vier Teilnehmende haben je 15 Minuten für eine spannende Präsentation ihrer Reise (via dasbibliothekswissen). Die Veranstaltung ist natürlich auch ein Treffpunkt für Reisebegeisterte.

Was haben „Expedition“ und „Tiefenrausch“ mit der Suche nach Literatur zu tun? Hinter diesen Veranstaltungsformaten verbirgt sich der Einsatz interaktiver Bildschirme für eine Visualisierung von Recherchestrategien, initiiert von der Arbeitsgruppe Mensch-Computer-Interaktion.  NRW-Blog berichtete darüber (Teil 1, Teil 2).

Viele Tipps für Bibliotheken, die sich gern mal an Pinterest versuchen wollen, hatte Birgit Fingerle im ZBW-Mediatalk im Angebot (via Netbib).

Über den Brand in der Bibliothek für Sozial- und Geisteswissenschaften der Russischen Akademie der Wissenschaften (INION) berichtete  Ekaterina Vardanyan in einem Gastbeitrag im Blog Informationspraxis.

Auf einen Beitrag von Peter Bastian über seinen Besuch des Prunksaales der Wiener Nationalbibliothek mit wunderschönen Fotos, verlinkte VÖBBlog.

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’15)

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Mareike König von de.hypotheses.org hatte dazu aufgerufen, in einer Blogparade Beiträge zu veröffentlichen, die zeigen, ob sich Wissenschaftsbloggen lohnt. Christof Schöf berichtet über seine Erfahrungen. Er schilderte, wie aus einem Vortragstext, den er in seinem Blog einstellte und der dort für Aufmerksamkeit sorgte, schließlich ein Zeitschriftenbeitrag wurde (via ciberaBlog). Im Bibliotheksrecht schrieb Eric Steinhauer über einen Artikel, der sich mit juristischen Blogs befasste. Tipps zum Bloggen für Doktoranden hatte L. Bolz in Digital Humanities am DHI Paris auf Lager (via Archivalia). Beiträge im Internet können allerdings auch Leute anziehen, die einfach gern andere beschimpfen. Tipps gegen Trolle gab eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

„Das neue Arbeiten im Netz“ heißt ein Leitfaden, der grundlegende Angebote des Internet kurz erläutert und den man als PDF oder epub kostenfrei downloaden kann (via Fortbildung in Bibliotheken).

Jugendbibliothek21 verlinkte auf das neue PortalKinder- und Jugendbuchverlage von A bis Z„. Neben Verlagsgeschichte, Kontaktdaten und aktuellen Publikationen (Rubrik Verlage), findet man Empfehlungslisten, Literaturpreise und Tipps für potentielle Autorinnen und Autoren.

Für Fahrgäste der Elster-Saale-Bahn stehen nun Bücherregale in allen Wagons bereit. Dort kann man gelesene Bücher hineinstellen und dafür andere mitnehmen. Ein Medienserver für Leser von E-Books ist in Planung, siehe Beitrag des MDR (via NRW-Blog). In der Linie 4 der Pekinger U-Bahn können Fahrgäste per QR-code E-Books auf ihr Tablet oder Smartphone laden, berichtete der Standard (via VÖBBlog).

Lesen.net schrieb über ein EU-Urteil, laut dem der Weiterverkauf von E-Books als rechtmäßig angesehen wird, da der „Weiterverkauf von Software grundsätzlich legal sei“. Allerdings musste die Plattform in den Niederlanden, die solche „gebrauchten“ Bücher anbot, trotzdem vom Netz, weil gewährleistet sein muss, dass es sich ausschließlich um legal erworbene E-Books handelt (via NRW-Blog).

Statistiken spielen in Bibliotheken eine wichtige Rolle. Doch was sagen sie wirklich über die Qualität einer Einrichtung aus? Zudem haben sich die Benutzerwünsche mit der zunehmenden Digitalisierung gewandelt und damit die Bedeutung der Werte oder derer, die gar nicht erfasst werden/erfassbar sind. Karsten Schuldt ging in Bibliotheken als Bildungseinrichtung auf die Probleme ein und bemängelte, dass zwar viel kritisiert aber wenig geändert wird.

In seinem Vorwort zu „Diversität als Basis für Informationsgerechtigkeit“ (Leyla Dewitz) beschäftigte sich Prof. Hobohm (siehe LIS in Potsdam) mit der Problematik eines immer mehr auf Beliebtheit setzenden Angebots. Damit wird jedoch vorgefiltert und die Förderung der Auswahl aus einem breiten Informationsangebot wird zunehmend eingeschränkt.

Immerhin sind sie „extrem intelligente Wesen“. Ansonsten entsprechen sie wirklich kaum dem Klischee – die Bibliothekare im Computerspiel Metro 2033 (via Netbib). 😉

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’15)

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Die Zukunftswerkstatt gab ihre Auflösung als Verein bekannt, da sich nicht genug Vorstandsmitglieder fanden. Trotzdem wollen die Aktiven weiter als lockeres Netzwerk zusammenarbeiten. „Wir haben die Erfahrung machen müssen, dass die Institutionalisierung als gemeinnütziger Verein zu viele Energien bindet.“ stand dazu in der Erklärung im Blog, welcher erhalten bleiben wird und auch weiterhin Tipps zu nützlichen Tools veröffentlichen möchte.

Nach den Solidaritätsbekunden der Bibliotheksverbände für Charlie Hebdo (siehe letzte Woche) befasste sich Bibliothekarisch.de mit der Frage, wie sich Bibliotheken nun konkret verhalten könnten. Sind öffentliche Bibliotheken ein Platz für gesellschaftlichen Diskussionen? Ob ein Abo der Zeitschrift „Charlie Hebdo“ in deutsche Bibliotheken gehört, das wurde im Forumoeb thematisiert.

Wie sieht es mit den Bildungsaktivitäten öffentlicher Bibliotheken aus? Karsten Schuldt stellte für das Goethe-Institut Portugal neun Thesen auf – kurz genannt im NRW-Blog und ausführlich erläutert im Thesenpapier, die als Diskussionsgrundlage für eine Europäische Umfrage zum Thema „Öffentliche Bibliotheken und Bildung“ dienen sollen.

In Bildung als Bildungseinrichtung zweifelte Karsten Schuldt die Funktion öffentlicher Bibliotheken als Third Place an und beschrieb, was der Erfinder dieses Begriffes darunter verstand.

In den Niederlanden gilt seit Anfang Januar 2015 ein neues Bibliotheksgesetz. Im Bibliotheksportal sind die Ziele nachzulesen (via NRW-Blog).

Um Richtlinien und Trends bei der Gestaltung von Bibliotheksbauten geht es im Beitrag „Bibliothek als Raum“ von Nikolaus Rappert, online bei E-LIS, auf den VÖBBlog hinwies.

Auf fünf Neuerscheinungen in der Reihe «Kölner Arbeitspapiere zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft» verlinkte VÖBBlog. Themen waren u.a. Schwarzkopieren, Archivierung von Abschlussarbeiten und die digitale Auskunft.

Welche Themen könnten für die Open-Access-Zeitschrift „Informationspraxis“ interessants sein? Infobib hatte gleich ein paar Ideen auf Lager.

Written by lesewolke

19. Januar 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’14)

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Buchähnlich oder doch nur eine Textdatei? Mario Sixtus war auf einer unterhaltsamen und etwas verwirrenden Suche nach einer Definition für das E-Book (via  Netbib).  Auf den aktuellen Test von E-Book-Readern und einen Beitrag zum Angebot von E-Book-Shops in der C’t 25/2014 wies VÖBBlog hin.

10 Jahre Open Access Initiative – Eine Zwischenbilanz für die Schweiz“ lautet der Titel der 70. Churer Schriften zur Informationswissenschaft, online verfügbar. Archivalia nörgelte dazu, dass die Hochschule in Chur selbst kein Institutionelles Repositorium zur Verfügung stellt.

Im Editorial der frisch erschienen Ausgabe 2/2014Perspektive Bibliothek“ resümieren Jochen Apel & Martin Hermann aus den Erfahrungen der letzten Online-Hefte: „Open Access funktioniert tatsächlich!“, weitere interessante Themen dieser Ausgabe: Webinare, Führungsstile und Altbestand 2.0.

Die Landesregierung förderte das neue Internetportal zum Thema Bibliothek & Schule, welches Ende Oktober online ging (via NRW-Blog).

Es gibt auch noch gedruckte Literatur, und Nässe mag die gar nicht. Weil das Dach der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität in Berlin-Mitte undicht ist, hat es reingeregnet: Schimmel war die wenig überraschende Folge. Nun soll der überwiegende Teil vernichtet werden. Das ging sogar durch die Presse. Die FAZ und die Welt berichteten über den Skandal. Mit einer Stellungnahme wehrte sich die HU Berlin gegen die Vorwürfe (via Netbib).

Platz- und Disziplinprobleme fürchtet die Bibliothek der islamischen Aligarh-Universität (AMU) im Bundesstaat Uttar Pradesh (Indien) und sperrt Bachelorstudentinnen einfach aus, schrieb Spiegel online (via Netbib).

Ganz andere Sorgen hatten die BibliothekarInnen beim Comic-Workshop an der 9. Comfor-Tagung: „Steht der Batman unter B oder M?“ . Klar, in Bibliotheken stellt sich nun mal die Frage, wie sortieren: Autor oder Titel? Doch auf Außenstehende wirken solche und ähnliche Diskussionen befremdlich. Charlotte von Bauzern ließ uns im CulturMag an ihren Beobachtungen teilhaben (via Netbib). Ein echtes Lesevergnügen! 😉

Gleich noch etwas für Insider: Die Verknüpfung verschiedener Ausgaben und Auflagen mittels Bibkeys erläuterte Oliver Flimm im OpenBibBlog.

Beenden wir diese, etwas problembeladene Woche mit einem netten Beitrag zu Buchrekorden von Abebooks: der Langzeit-Bestseller, der längste Satz, der meistübersetzten Roman, das teuerste Buch und und und … (via VÖBBlog).

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’14)

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Eine gute Übersicht der Gebühren, die Universitäten & die Max Planck Digital Library für Open-Access-Publikationen zahlten, wurde nun als GitHub-Datensatz veröffentlicht (Engl.). Libreas berichtete darüber.

In den Niederlanden sind die Verhandlungen zwischen Bibliotheken und Elsevier vorerst gescheitert, da es kein akzeptables Preisangebot für 2015 gab. Eine schlechte Nachricht für Aktionäre, eine gute für Open Access, meinte wisspub.net.

Eine Möglichkeit an Literatur zu kommen, die die nächstgelegene Bibliothek nicht vorrätig hat, ist bekanntlich die Fernleihe. Ein Video der Fachhochschule Südwestfalen erklärt, wie das funktioniert – gefunden von Bibliothekarisch.de

Eine Zusammenstellung von Texten zum wissenschaftlichen Arbeiten, die vor allem aus Wikipedia stammen, veröffentlichten Sandra Schön & Martin Ebner in Kooperation mit dem BIMS e.V und der TU Graz (via Bibtexte).

Auf Alternativen zu Dropbox und Google Drive wies Fortbildung in Bibliotheken hin und empfiehlt für den Datenaustausch volafile.io (Löschung nach 48 Stunden) und weTransfer (10 GB, Löschung nach 1 Woche).

Der Europäische Gerichtshof kam zu einem Urteil über das Einbetten von Inhalten in eigene Internetseiten. Demnach liegt kein Urheberrechtsverstoß vor (via NRW-Blog). Rechtsanwalt Schwenke erklärt in einem Beitrag, dass es trotzdem Embedding-Fälle gibt, die problematisch sein können.

Den Einsatz von Social Media in Leibniz-Instituten untersuchte eine Studie des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und die 17seitige Auswertung publizierte ZBW-Mediatalk. Das Goethe-Institut veröffentlichte ein Interview mit Lambert Heller zur Entwicklung der Wissenschaftskommunikation (via Netbib).

Die Karl-Preusker-Medaille 2014 erhielt Ende Oktober der Journalist, Kinderbuchautor und Medienexperte Thomas Feibel, siehe NRW-Blog.

Eine englischsprachige Infografik stellt die Vorteile des Lesens dar, schön gestaltet in historischem Look, zu sehen bei Bibliothekarisch.de. 🙂