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Posts Tagged ‘Fernleihe

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’19)

Auf dem Opus-Server des BIB sind Folien der AG Leihverkehr online, meldete zkbw. Sie tagte im Rahmen des Bibliothekskongresses. Neben anderen Themen drehte es sich um E-Books und die elektronische Lieferung an den Endnutzer.

In einem Video machte Prof. Dr. Isabella Peters (ZBW) deutlich, wie die Bewertung von wissenschaftlichen Publikationen funktioniert und ging dabei auch auf alternative Metriken ein, siehe VÖBBlog.

Martin Ebner erklärte auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung die verschiednenen Varianten virtueller Lernorte, beispielsweise Learning-Management-Systeme, Web-Based-Training, MOOCs, immersive Lernumgebungen, E-Portfolio-System und Personal-Learning-Environment (via Fortbildung in Bibliotheken).

Eine Sammlung freier Tools für die Weiterbildung von Bibliotheksmitarbeitern findet man bei Library Skills (via Fortbildung in Bibliotheken).

Aubib meinte, dass bei den BayernLabs die Bibliotheken unbedingt mit von der Partie sein sollten. Bei den BayernLabs handelt es sich um IT-Labore mit dem Motto „Anschauen – Anfassen – Ausprobieren“, die bewusst in ländlichen Regionen aufgebaut wurden.

Im Auftrag des Bundesinnenministerium wurde 2019 wieder der Stand der Digitalisierung in Deutschland ermittelt, siehe Index, via Fachstelle ÖB NRW.

Archivalia erläuterte die Funktion sowie Vor- und Nachteile der Browsererweiterung und App NewsGuard. Sie könnte auch in Bibliotheken Einzug halten. Journalisten bewerten Newsplattformen nach 9 Kriterien. Nach dieser Einschätzung wird angezeigt, wie vertrauenswürdig die Seite ist. Damit soll FakeNews entgegengewirkt werden.

Die Verhandlungen mit Deutschland waren zwar vorerst gescheitert, allerdings konnte Elsevier nun mit dem norwegischen Konsortium UNIT einen Vertrag abschließen, siehe MedInfo.

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29. April 2019 at 09:15

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’18)

In der letzten Woche gab es mehrere Beiträge zu Open Educational Resources (OER). Beim OER-Festival 2017 wurden 31 Kurzvorträge gehalten und aufgezeichnet, siehe OER Info (via Fortbildung in Bibliotheken). Ein Video, welches erklärt, wie man OER findet, im Unterricht einbindet bzw. es für eigene Zwecke anpasst, entdeckte Bibliothekarisch.de. Einen grafischen OER-Wegweiser findet man ebenfalls in diesem Blog. Dr. Maximilian Heimstädt erläuterte in einem Interview mit ZBW Talk die Vorgehensweise bei der Erstellung eines OER-Lehrbuches.

Ein Beitrag von Gerrit Grenzebach in Perspektive Bibliothek 1/2018 erklärt die „Auswirkungen des Urheberrechts- Wissensgesellschafts-Gesetzes (UrhWissG) auf Fernleihe und Dokumentlieferdienste“ (via Archivalia).

Im Blog der Fachstelle ÖB NRW wurden in der letzten Woche in drei Beiträgen verschiedene Beispiele für Makerspaces öffentlicher Bibliotheken vorgestellt: das LibraryLab der Zentralbibliothek Düsseldorf, das Lern- und Kreativlabor der Stadtbibliothek Brilon und das mobile Makerspace der Stadtbibliothek Greven.

Die Ausgabe 2/2018 der Büchereiperspektiven ist erschienen. Zahlreiche Beiträge widmen sich dem Internationalen Bibliothekskongress 2018 des BVÖ. Er stand unter dem Motto „VERMITTELNDE (W)ORTE. Bibliotheken und Demokratie“stand.

Deutschlandfunk Kultur stellte einen Bücherbus im Bundesland Brandenburg vor (via VÖBBlog). Den Service gibt es sein über 25 Jahren. Mit Wäschekörben kommen die Nutzer heute zwar nicht mehr. Trotzdem gibt es sehr viele Neuanmeldungen.

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9. Juli 2018 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’18)

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Die Hochschule der Medien Stuttgart führt mit den Studierenden des Bibliotheks- und Informationsmanagements Veranstaltungsprojekte durch, um pädagogische und didaktische Kompetenzen zu fördern. Vier Konzepte werden in einem Beitrag auf der Internetseite der HdM vorgestellt (via Fortbildung in Bibliotheken).

WAZ berichtete von den Langen Lernnächten für Abiturienten. Die Stadtbibiothek Hagen hat sich dafür einiges einfallen lassen (via Fachstelle ÖB NRW).

Michael Bierut erklärt in einem Vortrag, wie eine inspirierende Schulbibliothek gestaltet sein sollte, siehe Video bei Bibliothekarisch.de.

Haferklees Ausblicke stolperte bei der Recherche nach einem Buch über die Unterschiede bei der RDA-Katalogisierung in den verschiedenen Bibliotheksverbünden, obwohl es sich um gleiche Auflage handelte, und listete diese genau auf. Da wüsste man doch gern, wer es nun regelgerecht gelöst hat.

Der Projektbeirat des Bundesinstitutes für Berufsbildung gab Empfehlungen für die berufliche Bildung im Öffentlichen Dienst heraus (via Fortbildung in Bibliotheken). Ziel ist es, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und durch einen Wandel der Berufsbilder sich der Entwicklung – vor allem der Digitalisierung – anzupassen.

Elke Brehm (TIB), Karin Knaf (BSB) und Armin Talke (Staatbibliothek zu Berlin) verfassten einen Handreichung mit Erläuterungen zur Datenschutz-Grundverordnung, die speziell für Bibliotheken wichtig sind (via Inetbib).

Der Libreas-Verein unterzeichnete den „Jussieu Call for Open Science and Bibliodiversity. Hier geht es vor allem darum, einer Open-Access-Entwicklung entgegen zu steuern, die vor allem auf Veröffentlichungsgebühren basiert, die an Verlage fließen. Die eingesparten Subskriptionsgebühren sollten laut dem Call „vorranglich in Investionen umwandeln, die es der Wissenschaft ermöglichen, wieder die verlegerische Kontrolle über das Publikationssystem zu übernehmen„. Prof. Dr. Vera Meyer erklärte im Blog Open Access an der TU Berlin, was Wissenschaftler selbst tun können, um Open Access zu fördern (via Archivalia).

Die vorläufige Deutsche Bibliotheksstatistik 2017 ist nun online verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW).

Archivalia listete Links auf, die zeigen, was nach dem aktuellen Urheberrecht in der Fernleihe möglich ist und was nicht. Und Armin Talke schrieb „Bibliotheksschranken: Die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken in Bibliothek, Lehre und Forschung“, siehe Repository des FID Recht (via Inetbib).

Das Buch „The Bad-Ass Librarians of Timbuktu“ (2016) von Joshua Hammer wird in einer Rezension im Libreas Blog behandelt. Die Manuskripte, die im 15./16. Jahrhundert in Timbuktu entstanden, waren in Laufe der Geschichte von der Zerstörung bedroht. Die Aufbewahrung in Familien und der Einsatz von Abdel Kader Haidara, der ab 1984 versuchte, die verstreuten Schriften einzusammeln, retteten viele wertvolle Manuskripte, die ab 2012 erneut vor Tuareg-Rebellen und islamistischen Milizen beschützt werden mussten. Kritisiert wird, dass trotz des Buchtitels die politischen Hintergründe einen zu großen Teil einnehmen und „zu wenig über die Manuskripte und die Arbeit der Librarians.“ berichtet wird.

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9. April 2018 at 09:30

Gelesen in Biblioblogs (34.KW’16)

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Das Heft 3/2016 der Zeitschrift „Bibliotheksforum Bayern“ enthält u.a. einen ausführlichen Beitrag zu E-Medien in der Fernleihe, siehe zkbw-Blog (via Archivalia). Während gedruckte Bücher quer durch Deutschland in andere Bibliotheken reisen, ist die Bereitstellung von gesamter E-Books meist nicht erlaubt. Ein Pilotprojekt experimentiert mit speziellen Fernleihlizenzen.

Bei der Podiumsdiskussion anläßlich der Tagung „Digital Classics“ in Freiburg im Breisgau diskutierten Roland Reuß und Hubertus Kohle über die Auswirkungen von Open Access auf die Wissenschaft. Die Videoaufzeichnung ist auf den Seiten von L.I.S.A, der Wissenschaftsportal der Gerda-Henkel-Stiftung online verfügbar (via Archivalia). Vanessa Köneke ging in der duz auf die Argumente von Befürwortern und Gegnern von verschiedenen Open-Access-Varianten ein (via Archivalia).

Basedow1764 beendet seine Bloggertätigkeit. Bisherige Beiträge bleiben aber online. Im letzten Beitrag wird erklärt, wie der Blog zu seinem Namen kam: „Johann Bernhard Basedow, der Namensgeber für diesen Blog, forderte 1764 eine Schulbibliothek in jeder Schule. Er wird noch eine Weile warten müssen.“

Kapitel zu Themen wie Booksprint, transmedia Learning und offenen Lizenzen enthält der Tagungsband der Jahreskonferenz 2016 der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) – siehe Inhaltsverzeichnis in der linken Navigation. Für die einzelnen Beiträge steht eine Kommentarfunktion bereit (via Fortbildung in Bibliotheken).

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29. August 2016 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’16)

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Wie sieht es eigentlich mit der Softwareentwicklung in und für Bibliotheken aus? Dr. Time Borst schildert bei ZBW Mediatalk seine Erfahrungen von typischen Einsatzgebieten, dem Problem dafür geeignete Mitarbeiter zu finden, der Nachhaltigkeit von Projekten bis zur Liste der Entwickler bei Github.

Wird es einen nationalen Vertrag mit Elsevier geben? Wissenschaftliche Einrichtungen aus Deutschland verhandeln im Rahmen des Projektes „DEAL – bundesweite Lizenzierung von Angeboten großer Wissenschaftsverlage“, siehe wisspub.net.

Wenn die eigene Bibliothek das benötigte Buch oder die Zeitschrift nicht hat, hilft meistens die Fernleihe. Wie so etwas funktioniert, zeigt ein Erklärvideo der Hochschulbibliothek Mannheim (via Bibliothekarisch.de).

Wisspub.net sah sich eine Studie an, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ermitteln sollte, wie sich eine Bildungs- und Wissenschaftsschranke wirtschaftlich auswirkt.

Der Absatz von E-Books steigt, der von gedruckten Büchern sinkt? So funktioniert es nun auch wieder nicht, wie ein Beitrag des SRF analysierte (via VÖBBlog). Einen Song für E-Books veröffentlichte die West Vancouver Memorial Library, siehe Video bei Bibliothekarisch.de. 😉

Nun, E-Books kann man wenigstens nicht falsch einsortieren. Um gedruckte Bücher wiederzufinden, die nicht am richtigen Standort stehen, stellte Library Journal einen Roboter vor, der an den Regalen entlang fährt und solche Exemplare selbstständig erkennt (via VÖBBlog).

Auch das Hören von Büchern verbessert die Lesefähigkeit. Basedows1764 Weblog berichtete über Geschäftsmodelle mit Audiobooks für amerikanische Schulbibliotheken.

ZBW Talk listete bei Facebook Open Access Bibliothekszeitschriften auf, VÖBBlog verlinkte auf diesen Beitrag.

So sind sie eben die Bibliotheksleute. Sie können auch im Urlaub nicht an Bibliotheken vorbei gehen ohne einen neugierigen Blick hinein zu werfen. Eliane Blumer und Karsten Schuldt brachten interessante Berichte und tolle Fotos aus Kanada für das Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung mit.

Anfang Juli erschien der Entwurf der DIN 67700 „Bau von Bibliotheken und Archiven – Anforderungen und Empfehlungen für die Planung“ und kann noch mit zum 8.11.2016 über das Norm-Entwurfsportal des DIN e.V. gelesen und kommentiert werden (via Archivalia).

Eine Krawatte mit Bibliotheksmotiven gefällig? Jens Klein löst seine Sammlung auf, siehe Bibliothekarisch.de.

Zum Schluss noch ein bisschen Pokémon inklusive diverser Pannen & Unfälle in einer Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’16)

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Der Archivalia-Beitrag „Sci Hub, Fernleihe und Open Access“ beschäftigte in der letzten Woche die Gemüter, z.B. in der Inetbib. Schneeschmelze äußerte ebenfalls seine Gedanken dazu und wunderte sich, dass solche Diskussionen tatsächlich in Mailinglisten geführt werden und nicht direkt im Blog. Digithek gab einen Überblick der Argumente. Na, wer weiß, vielleicht kommt der stärkste Ruck in Richtung Open Access demnächst von den Verlagen selbst. Denn wenn die Publikation vom Autor bezahlt ist, haben sie ja ihr Geld drin und müssen keine Verluste durch illegale Plattformen fürchten. Obwohl die Zahlung horrender Autorengebühren (APCs) – Prestige über alles – ursprünglich nicht hinter der Idee von Open Access steckte. Dagegen müssen sich offene Metriken, wenn es dann demnächst dafür einheitliche Standards geben wird (mehr dazu), erst mal durchsetzen.

Der Facebook-Auftritt der Büchereien Wien war 3sat einen Beitrag wert (via VÖBBlog). Ja, sie sind einfach lesenswert, die kleinen Anekdoten aus dem Bibliotheksalltag.

Den Beruf Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste stellten die FaMIs der Stadtbibliothek Köln in einem Video vor, siehe NRW-Blog.

Die Folien der Vorträge der 13. Inetbib-Tagung in Stuttgart sind nun online verfügbar (via Netbib).

Tipps zum Ausstellen von Büchern hatte die Universitätsbibliothek Leipzig und veröffentlichte diese als Videoclip (via VÖBBlog). Über die Entstehung des Praxishandbuches „Ausstellungen in Bibliotheken“ gibt es ebenfalls ein Video (siehe VÖBBlog). Das Buch selbst soll im Sommer 2016 erscheinen.

 

Lilian Landes empfiehlt Geisteswissenschaftlern das Bloggen, natürlich in einem Blogbeitrag im Redaktionsblog von Hypotheses.org (via Archivalia).

Should you buy more books?“ fragt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de. Wie wohl das Ergebnis lautet? 😉

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18. April 2016 at 08:15

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’16)

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Am letzten Wochenende fand in Stuttgart das 9. BibCamp statt. Die Protokolle der Sessions sind online. Einen ausführlichen Blogbeitrag über seine Eindrücke schrieb Stephan Schwering.

Nach unserem persönlichen Treffen zum Thema Literaturverwaltung im Rahmen des 6. Bibliothekskongresses in Leipzig am 16. März 2016 ist nun ein 1. Virtueller Zotero-Stammtisch (Adobe-Connect über das DFN-Netzwerk) geplant. Der günstigste Termin wird noch über den DFN-Terminplaner ermittelt. Die Idee besteht darin, verschiedene Materialien und Hilfsmittel zu erstellen/erweitern, damit es Vermittler in Bibliotheken und Anwender dieses Literaturverwaltungsprogrammes zukünftig leichter haben. Weitere Informationen zum geplanten Stammtisch verrät der ausführliche Beitrag im Blog Literaturverwaltung.

Mit den zahlreichen legalen und illegalen Varianten der Literaturbeschaffung setzte sich Klaus Graf in Archivalia auseinander. Dabei schaute er auch über Deutschlands Grenzen hinaus. Die Preisunterschiede für die Fernleihe sind gravierend. Von der hierzulande verbreiteten, wenn auch erfolgsunabhängigen € 1,50-Gebühr kann man in anderen Ländern nur träumen. Und trotzdem – angesichts der technischen Möglichkeiten ist auch die Fernleihe eben alles andere als komfortabel. IRights.info schaute sich Portale an, die kostenfreie E-Books und Hörbücher anbieten (via Archivalia). Hier geht es allerdings eher um Belletristik.

ZBW-Mediatalk sah sich die Studie „Lernen mit Digitalen Medien aus Studierendenperspektive“ (veröffentlicht März 2016) des Hochschulforums Digitalisierung an. Dabei wurde festgestellt, dass die vor allem „konkrete Lehrpraxis einer Hochschule einen Einfluss auf die Nutzungsvielfalt digitaler Medien“ hat. Ausgewertet wurden 11 verschiedene Fächer. Die Umfrage beantworteten 27.000 Studierende aus  153 Hochschulen.

Förderanträge von Bibliotheken, die an der aktuellen Ausschreibungsrunde „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ teilnehmen möchten, werden noch bis zum 15. Mai 2016 angenommen. Bei dem Projekt geht es um einen spielerischen Zugang zur Literatur für Kinder & Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren (via NRW-Blog).

Das Lernatelier der Schulbibliothek des Johann-Schöner-Gymnasiums Karlstadt entwarf eine Rechercheplattform, die den Schülern eine guten Start in die Internetrecherche ermöglichen soll. Basedow1764-Weblog sieht den das allerdings kritisch.

Die aktuellste Ausgabe des Skripts „Internetrecht“ (Stand: April 2016) von Prof. Dr. Thomas Hoeren ist online verfügbar (via Archivalia).

Library Mistress stellte das neueste Heft der „Büchereiperspektiven“ mit dem Themenschwerpunkt „A und O. Bibliotheken und Alphabetisierung“ vor. Außerdem gibt es auch wieder eine Kolumne der Blogschreiberin, die dieses Mal ein fiktives Interview mit einem Bibliotheksdirektor im Jahr 1916 aufzeichnete (S. 63). Ideen für mehr essbare Pflanzen in der Bibliothek hat Anna Zschocke in „Funky Library Stuff“ (S. 61).

 

 

 

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11. April 2016 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’15)

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ZBW-Mediatalk recherchierte nach Beispielen für Podcasts von Bibliotheken, gab Anregungen, welche Themen für eine Podcast-Reihe interessant sein könnten und verlinkte auf Anleitungen. Große Investionen müssen für Podcasts zwar nicht getätigt werden, der zeitliche Aufwand ist jedoch nicht zu unterschätzen. Auf eine ausführliche Checkliste für die Durchführung von Webinaren (Engl.) im Magazin „Online Searcher“ (Vol. 39, Number 5) verlinkte Fortbildung in Bibliotheken.

Die ETH Zürich legte die Höhe ihrer jährlichen Zahlungen an Elsevier, Wiley und Springer offen. Christian Gutknecht beschäftigte sich mit diesen Daten in einem Blogbeitrag bei wisspub.net. Die taz fasste den aktuellen Stand zur wissenschaftlichen Veröffentlichungspraxis & Open Access zusammen (via Archivalia).

Die Auswirkungen von Open Access auf die Fernleihe interessierten Werner Tannhof im Bibliotheksblog der Helmut-Schmidt-Universität (via Archivalia).

Bei einer außergerichtlichen Einigung wurde entschieden, dass ab Januar 2016 die aufbereiteten Urteile der Bundesgerichte nicht mehr exklusiv für Juris zur Verfügung stehen, sondern ein Webservice „Entscheidungen im Internet“ eingerichtet wird, der frei zugänglich sein soll, schrieb Legal Tribune online (via Archivalia).

In einem kurzen, englischsprachigen Video erklärte die Bibliothek der NC State University den Ablauf eines Peer-Review-Verfahrens, siehe Bibliothekarisch.de.

Globolibro verlinkte auf drei Quellen, die sich mit Trends bei der Inneneinrichtung von Bibliotheken befassen. Vom öffentlichen Wohnzimmer bis zu Bibliothekskathedralen reicht die Bandbreite.

Die elektronischen Medien nehmen zu. Kann man dort auch zufällig interessante Literatur entdecken, wie beim Smökern am Regal? Einen Artikel von Patrick L. Carr zu Serendipity in Bibliotheken las Lib{cache und schrieb seine Meinung dazu.

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’14)

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Über den Europeana Newspaper Workshop in London berichtete Text & Blog. Auch in Österreich war die Europeana ein Thema, nämlich beim Europeana Newspapers Project Information Day (via Archivalia). Monika Lehner verwies in ihrem Beitrag bei Mind the gap(s) auf eigene, praktische Erfahrungen bei der Forschung mit alten Zeitungen und fand die Digitalisate nicht so überragend.

Mit ihrer „Handreichung: Rechtliche Rahmenbedingungen für Digitalisierungsprojekte von Gedächtnisinstitutionen“ wollen Weitzmann und Klimpel Hilfe für Museen & Archive bei der Veröffentlichung von Digitalisaten bieten (siehe auch iRights.info). Archivalia entdeckte jedoch einige Kritikpunkte bei dieser Broschüre.

Das Schweizer Bundesgericht in Lausanne muss nun in letzter Instanz entscheiden, wie weit die Dienstleistungen von Bibliotheken beim Versand von Zeitschriftenartikeln gehen dürfen. In einem Gastbeitrag bei iRights.info erklärte Prof. Dr. Monika Dommann, warum die Ausnahmeregeln für Bibliotheksdienste beibehalten werden müssen (via VÖBBlog).

Der vdb meldete, dass die Vortragsfolien der Veranstaltung „Wissenschaftliche(r) Bibliothekar(in) – Anforderungen und Perspektiven“ nun online verfügbar sind.

In der Landtagsbibliothek

In der Landtagsbibliothek

Über ihre Erfahrungen aus einem Workshop zur Erstellung kreativer Inhalte berichtete in der letzten Woche die Stadtbibliothek Elsdorf im NRW-Blog.

Mit einem beeindruckenden Foto aus dem Lesesaal der Russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg startete ein Artikel der Tiroler Tageszeitung online zum Film „Kathedralen der Kultur“ (via VÖBBlog), in dem es auch um die Geschichte dieser Bibliothek und ihrer Bücher geht.

Sehr modern zeigte sich die Bibliothek des Brandenburgischen Landtages, wenngleich die Außenfassade historisch gestaltet wurde. Mein Bericht über den Besuch unserer Landesgruppe in diesem Gebäude ist hier bei Lesewolke zu finden.

 

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20. Oktober 2014 at 06:50

Gelesen in Biblioblogs (50.KW’13)

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Im neuesten Heft „Zum Lesen“ (frei online verfügbar) des Bibliotheksverbandes Südtirol geht es unter anderem um die Zusammenarbeit von Bibliotheken und Ortschronisten. Der Themenschwerpunkt ist allerdings Public Relations und beleuchtet Gründe, gibt Tipps für gute Fotos, Pressemitteilungen und Jahresberichte uvm. (via VÖBBlog).

Eine Bibliothek ohne Bücher?! Zumindest nach gedruckten Medien sucht man in der Bexar County Digital Library in San Antonio (Texas) vergeblich, wie ein Beitrag im Buchreport berichtete (via Basedow1764 Weblog). Dafür bietet die Bibliothek Computerarbeitsplätze, Laptops und Tablets. Das Ausleihangebot umfasst u.a. über 10.000 E-Books. Zum Download kann man den eigenen E-Book-Reader nutzen oder leiht sich einen von über 800 E-Book-Readern aus.

Die C’t verglich das Angebot verschiedener E-Book-Shops und stellte dabei fest, dass es nicht überall gleich gut ist  (via NRW Blog).

die_bibliothekarin_2013_02_04 Ein Beitrag bei Yahoo listete fünf Berufe ohne Zukunft und Aufstiegschancen auf. Auf dem 5. Platz landete der Bibliothekar. Wegen neuer technologischer Möglichkeiten und mangelndem, finanziellen Einsatz vom Staat, empfiehlt der Artikel, lieber auf ErnährungsberaterIn zu wechseln (via Netbib).

Discoverysysteme waren das Thema der Tagung des Netzwerks Informationskompetenz in Hessen. Eine Präsentation von D. Böhner, in der sie herkömmliche Kataloge und Discoverysysteme vergleicht sowie der Frage nachgeht, wie in beiden Fällen der Schulungsbedarf aussieht, ist bei Bibliothekarisch.de online.

Der GBV führt zu Weihnachten neue Möglichkeiten ein, zum einen die automatische Verfügbarkeitsprüfung für Leihbestellungen und zum zweiten den Nachweis von Volltexten im Fernleihkatalog, siehe Netbib Weblog.

Auch in diesem Jahr gab des eine wunderschöne bibliothekarische Weihnachtsgeschichte von Rainer Pörzgen: Der Doktorand.

Und weil sich Lesewolke die Moral von der Geschichte zu Herzen nimmt, endet die Reihe „Gelesen in Biblioblogs“ mit der 50. Kalenderwoche und ist erst im Januar mit einer neuen Folge wieder da. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine wunderschöne Weihnachtszeit! 🙂

Illustration: Dörte Böhner (veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung) => Noch mehr weihnachtliche Statements von der Bibliothekarin gibt es im Adventskalender bei Bibliothekarisch.de.

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16. Dezember 2013 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (16.KW’13)

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Auf dem BibCamp in Nürnberg (Sessionplan) waren Discovery-Systeme ein heißes Thema (Mitschrift). Horst Prillinger hatte dann das Verhältnis von BibliothekarInnnen zu diesen Systemen in einem wundervollen Blogbeitrag zusammengefasst. A Growing Organism griff die Discovery-Beziehungskrise auf und begründete schließlich am letzten Samstag in einem Beitrag „Warum BibliothekarInnen bei Discovery mitmischen sollten, trotz allem„.

Adrian Pohl befasste sich im Übertext:Blog mit dem Antrag „Cloudbasierte Infrastruktur für Bibliotheksdaten (CIB)„, den die DFG Mitte März bewilligt hatte. Dabei vermisste er konkrete Aussagen zur technischen Umsetzung und der geplanten Systemarchitektur. Jedenfalls denkt man nicht daran, eine eigene Cloudlösung zu entwickeln, sondern setzt auf die Systeme von OCLC und Ex Libris. Eigentlich hatte die DFG-Ausschreibung „Herstellerunabhängigkeit“ gefordert.

Nicht jeder hat die Möglichkeit, zu Kongressen in andere Länder zu reisen, um dort KollegInnen zu treffen. Dafür gibt es eine, wie ich finde, gelungene Alternative. Die IFLA New Professionals Special Interest Group bietet gemeinsam mit der American Library Association (ALA) vierteljährlich ein weltweites Webinar mit ca. 3 Vorträgen an, an dem jeder mit Internetanschluss kostenfrei teilnehmen kann (siehe auch mein Beitrag zu New Librarians Global Connection 1/2013). In der letzten Woche sprach Sinikka Sipilä (Finnland), die bereits gewählte, nächste IFLA-Präsidentin, über die IFLA. Susanne Riedel (Dtl.) erklärte, warum auch für Bibliothekarinnen lebenslanges Lernen so wichtig ist. Und Kate Byrne (Australien) berichtete über ihre Erfahrungen bei der Einrichtung des International Librarians Network. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung (ca. 1 h) kann man auch nachträglich im Netz anschauen. Für Eilige gibt es ein Storify. Wie es sich anfühlt, in einem Webinar einen Vortrag vom heimischen Soja zu halten, beschrieb Kate Byrne später in einem Blogbeitrag.

Apropos Storify. Noch nichts davon gehört?! Hier handelt es sich um kleine Geschichten, die mit vorhandenen Medien angereichert werden, z.B. Bildern  und Tweets. Tolle Beispiele dafür sind BibCamp-Storifies Humorsession von Sandra Dahlhoff und das LEGO-Prototyping von NPSIG. 😉 Und Tipps, wie man kreativ bleibt, hatte Netzwertig auf Lager.

VÖBBlog meldete, dass die Digital Public Library of America (DPLA) online ist. Analog zur Europeana werden hier Fotografien, Bücher, Filme und vieles mehr frei zugänglich angeboten. Und wer keine Lust hat, zwei Mal zu suchen, nutzt DPLA/Europeana Query.

53 Seiten umfasst die 75. Ausgabe des ZKBW-Dialogs (via Steuereules Weblog). Themen sind unter anderem der Referentenentwurf des Bundesjustizministerium zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes, Fernleihe, Open Data und zahlreiche Aktivitäten einzelner Bibliotheken zu Open Access. Es ist nur schade, dass die Ersteller offensichtlich nicht in der Lage sind, eine Dokumentstruktur mit Lesezeichen anzulegen, damit man die einzelnen Themen gezielt anklicken kann.

In einem aktuellen Urteil hat das Landesgericht Bielefeld den Gebrauchtverkauf von elektronischen Büchern für urheberrechtswidrig erklärt (via Inetbib).

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’12)

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Mangels Stadtbibliothek haben sich einige findige Köpfe in Klagenfurt einfach selbst gekümmert und gelbe Sticker in der Stadt geklebt, die sich mittels Smartphone lesen lassen (über NFC oder QR-Code). Dahinter verbergen sich urheberrechtsfreie Klassiker der Literatur und freie Texte junger Künstler zum Downloaden. Das hat schon für Wirbel in der Presse gesorgt. Regionalen Künstlern eine Plattform geben – das könnte auch für Bibliotheken interessant sein, meinte Wolfgang Kaiser in bibliothekarisch.de.

TH Wildau, Bibliothek

TH Wildau, Bibliothek

„In Zeiten von Web 2.0 ist es sinnvoll, Bibliothekskunden dort mit  Informationen zu versorgen, wo sie sich aufhalten, nämlich im Internet.“ Mit diesem Satz beginnt ein Artikel im Bibliotheksforum Bayern von Carolin Bayer aus der Stadtbibliothek Straubing zum Thema Bibliotheken und Bloggen (via Archivalia). Im Blog werden Buchtipps gegeben, Literaturverfilmungen diskutiert, Bestseller vorgestellt sowie zu Ereignissen und Gedenktagen auf Medien im Bestand verwiesen. Auch an die Vernetzung wurde gedacht: Verlinkung von der der Startseite der lokalen Tageszeitung und der Facebookseite.

Welche Kriterien ausschlaggebend waren, die Bibliothek der TH Wildau zur Bibliothek des Jahres 2012 zu küren, erklären die Materialien im 5. Themendienst des dbv.

Verstehen eigentlich Nutzer den Begriff Discovery-System?! Wohl eher nicht! Und was macht man mit dem herkömmlichen Katalog? Doch vor allem erhitzte die folgende Problematik die Gemüter bei Infobib: Darf man denn beide Varianten Katalog nennen?

Das Heft 2 der Online-Zeitschrift „Perspektive Bibliothek“ ist erschienen. Behandelt werden unter anderem Allianz- und Nationallizenzen sowie die kundengesteuerte E-Book-Erwerbung.

Was passiert, wenn man es den Leuten schwer macht, sich ihren „Stoff“ (hier: E-Books) legal und in guter Qualität zu besorgen? „Eine kleine Glosse: Prohibition bei E-Books“ geht dieser Frage nach (siehe Bibliothekarisch.de).

Mit Twitter in der Wissenschaft, speziell für HistorikerInnen befasste sich Mareike König in hypotheses.org. Hier wird ausführlich erklärt, wie es funktioniert und für welche Zwecke man Microblogging nutzen kann (via Archivalia).

Recht umfangreich kam der ZKBW-Dialog Nr. 73 daher. Berichtet wurde u.a. über das Anwendertreffen Fernleihe, die Themen: urheberrechtliche Fragen und elektronische Medien. Auch Open Access und Open Data wurden ausführlich behandelt.

Foto: Leo Pompinon (Quelle: Treffpunkt Bibliothek, Themendienst 5)

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’12)

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Immer mehr E-Books werden durch Bibliotheken erworben, die dann jedoch nicht einfach über die Fernleihe weitergegeben werden können. Müssen sich die Nutzer wissenschaftlicher Bibliotheken demnächst selbst helfen? Hatori Kibble hat bereits Anzeichen dafür entdeckt.

Das Lesen von Zeitschriftenartikeln bedeutet nicht gleich sie auch benutzen. So bietet die TIB Hannover die Möglichkeit, Artikel aus den Bereichen Technik und Management des Verlages Emerald Group Publishing Limited für 24 Stunden zu mieten. Zwar muss man sich zum Lesen extra anmelden, darf die Artikel dann aber weder speichern noch ausdrucken. Bibliothekarisch.de fragte, ob dieser Service eigentlich noch mit dem Auftrag von Bibliotheken, Zugang zu Informationen bereitzustellen, in Einklang steht.

In Vorbereitung auf die Unkonferenz frei<tag> erscheinen täglich Beiträge im Blog Libreas. Karsten Schuldt ging in der letzten Woche zum Beispiel der Frage nach, ob sich etwas bewegt im Bibliothekswesen. Denn manchmal kommt es einem so vor, als würde sich in der Praxis, also jenseits zukunftsweisender Kommunikation auf Konferenzen und Blogs, gar nichts tun, oder vielleicht doch, nur eben sehr langsam?

Ultrà Biblioteka, dem die Welt der Bibliotheksverbände immer fremder wird, erläuterte dies an einem Interview zur Zukunft der Bibliotheken sowie der Pressemitteilung zum BIX.

Für die Nutzung der kostenfreien Bibliothekssoftware Koha gibt es jetzt Hilfe in Form von ausführlichen Tutorials zur Installation (via Service für One-Person Libraries). Bereits drei Beiträge sind dazu bereits online.

Auf eine Liste mit Literaturverfilmungen, die zur Orientierung für Schulbibliotheken gedacht ist, verwies Basedow1764’s Weblog.

Kriterien, nach welchen man Quellen auf ihre Zitierfähigkeit beurteilen kann, hat Bibliothekarisch.de veröffentlicht. Im selben Posting findet man ein Video, welches für Schüler gedacht ist und erklärt, woran man erkennt, ob man Informationen vertrauen kann.

Markus Trapp machte auf seinen Beitrag zur „Markenkommunikation im Web 2.0“ im neu erschienenen „Praxishandbuch Bibliotheks- und Informationsmarketing“ aufmerksam. Leider ist jeweils nur die erste Seite frei lesbar. Interessante Hintergründe inklusive Link zu einem Vortragsvideo über „Das Social-Media-Konzept der Stabi“ gibt es aber in seinem Blogbeitrag.