Lesewolke

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Posts Tagged ‘Geocaching

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’20)

Nach und nach öffnen einige Bibliotheken wieder. Welche es sind und welche Services bzw. Einschränkungen gelten dabei? Ein Blogbeitrag bei Bibliothekarisch.de listete die Einrichtungen und Bedingungen auf. Wer seine Bibliothek dort vermisst, trägt diese in das Etherpad ein.

Globolibro verlinkte auf einen Bericht der Vereinigung der National Authorities on Public Libraries in Europe (NAPLE), in dem Bibliotheken aus 20 europäischen Ländern ihre Maßnahmen angesichts der Corona-Zeiten darlegen. Leseförderung kontaktlosTotal digital fand geeignete Beispiele für solche Veranstaltungsformate (via Fortbildung in Bibliotheken).

Fortbildung in Bibliotheken fragte sich, ob wir Bekannte aus anderen Bibliotheken vermissen, die wir zwar nur selten treffen (vielleicht nur 1x jährlich auf dem Bibliothekartag), aber die Begegnung trotzdem stets unser Herz erfreute.

Über die Zeit nach der Pandemie machte sich die IFLA in einem Blogbeitrag Gedanken und setzte sich mit 10 wichtigen Fragen auseinander (via Fachstelle ÖB NRW). Beispielsweise wurden die Probleme digitaler Infrastruktur deutlich. Werden diese behoben? Und wie sieht es mit rechtlichen Grundlagen aus, die Digitales manchmal behindern? Im Preprint „Die nächste Pandemie kommt bestimmt“ warf Karsten Schuldt einen Blick in die Literatur zur Katastrophen- und Krisenplanung in Bibliotheken (Zeitschrift „Informationspraxis“, via VÖBBlog).

Man könnte die jetzige Zeit auch nutzen, um neue Veranstaltungskonzepte zu entwerfen. Aubib widmete sich dem Thema Geocaching in Bibliotheken und plant – falls die Bedingungen es erlauben – vier Münchner Einrichtungen einzubeziehen. In einem weiteren Beitrag wird das Prinzip Escape Room erklärt.

Das Heft 1/2020 der Mitteilungen der VÖB ist online erschienen. Unter anderem wird der Journal Club der Universitätsbibliothek Wien vorgestellt und die Aus- und Fortbildung im bibliothekarischen Bereich in Österreich der letzten zwei Studienjahre analysiert.

 

Written by lesewolke

11. Mai 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’11)

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Bücherweihnachtsbaum

Bücherweihnachtsbaum

Die Weihnachtszeit hat begonnen. Das ist auch die Zeit zum täglichen Öffnen der Türchen. Bibliothekarisch.de hat wieder eine erstaunliche Sammlung „Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender 2011 …“ zusammen getragen. Im Kalender von Fleischmann konnte man beispielsweise eine Anleitung für einen Bücherweihnachtsbaum finden. Auch die LMU Library zeigt in Bildern wie es geht (Ergebnis siehe Foto rechts).

Um die Bibliotheksangebote in spielerischer Form zu vermitteln, versuchen die TIB/UB und die Bibliothek der Hochschule Hannover es mit Geocaching (via Bibliotheken in Hannover), einer Art elektronischer Schatzsuche (siehe auch Wikipedia).

Müssen Bibliotheken wirklich Begriffe aus der Jugendsprache übernehmen oder verstehen sie uns auch so, fragte sich Katrin Kropf in ihrem Beitrag bei den Stimmen des Plan3t. Dabei gibt es durchaus regionale Unterschiede bei den Wörtern. Und nicht zuletzt sind Begriffe mal schnell wieder „out“. Wobei es wohl auch nicht zu sachlich klingen soll?! Ein schwieriges Thema für „Strebotheken“!

In einem Diskussionspapier analysierte der österreichische Wissenschaftsfonds (FWF) auf den aktuellen Stand von Open Access und beschäftigt sich mit nötigen Weiterentwicklungen zur Etablierung dieser Publikationsform (via Open-Access.net). Weiterhin ist der Helmholtz Open Access Newsletter vom 01.12.2011 erschienen und beinhaltet Rückblicke auf die Open Access Week 2011, die APA Conference 2011 uvm.

Boersenblatt.net berichtete über die Studie „Digitale Gesellschaft 2011“ und stellte fest, dass sich die prozentuale Verteilung der Internetnutzergruppen kaum verändert hat. Nur um ein Prozent ist die Gruppe der „Digital Souveränen“ gestiegen. Diese surfen zwar in ihrer Freizeit wesentlich häufiger im Internet als die „Digital wenig erreichten“, aber sie treiben trotzdem mehr Sport, musizieren häufiger und gehen öfter aus. Mehr Informationen zu den einzelnen Gruppen findet man in der Online-Publikation.

So richtig wird die Bedeutung von Informationskompetenz von den Bibliotheksnutzern wohl noch nicht erkannt. Nicole Krüger hat dazu das Buch “Information Literacy Education: A process approach” Maria-Carme Torras und Tove Pemmer Sætre gelesen und berichtet darüber in Plan3T.

Wie kommt man am schnellsten an ein bestimmtes Buch in der Bibliothek der Universität Huddersfield? Das Video dazu wurde natürlich schon in Netzwerken, Listen bzw. Blogs verlinkt und darf natürlich auch im Wochenrückblick nicht fehlen. 😉

Foto: LMU bei Flickr, CC-Lizenz BY-NC-SA 2.0

Written by lesewolke

5. Dezember 2011 at 06:00