Lesewolke

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Posts Tagged ‘Google Books

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’20)

Links und Tipps zum selbständigen, voneinander und miteinander Lernen gab es in der letzten Woche gleich in mehreren Blogs. Im BuchBarcamp & Co“ stellte Jöran Muuß-Merholz (via Fortbildung in Bibliotheken) neben dem Barcamp auch andere Formate wie kooperative Formate Booksprint, Twitter, MOOC’s usw. vor. Auch beim Bloggen lernt man ständig dazu.

Ein Video, welches die Möglichkeiten von Twitter als Lerntool zusammenfasst, findet man bei Holger Moller (via Fortbildung in Bibliotheken).

Bei Archivalia liest man den Erfahrungsbericht eines Teilnehmers der Übung „Google Book Search und die Wunderwelt digitaler Bibliotheken“. Auch hier bildete selbstständiges Lernen in Verbindung mit Austausch und Expertentipps den Schlüssel zum Erfolg.

Hubertus Kohle wünscht sich schließlich im Blog arthistoricum.net coronabedingte Hygienevorschriften zu nutzen, um Studiengänge quantitativ zu reduzieren und gleichzeitig qualitativ zu verbessern, also weniger Stunden pro Student und dafür intensiver durch kleinere Gruppen (via Archivalia).

Peter Baumgartner erklärte im Blog Gedankensplitter, wie die Begutachtung von eingereichten Projekten gewöhnlich abläuft (via Fortbildung in Bibliotheken).

In der Schweiz schließen sich 475 wissenschaftliche Bibliotheken zusammen, um ihren Nutzern über die geplante Swiss Library Service Platform einen Zugriff auf alle Bestände zu gewährleisten, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Bibliophase befasste sich mit fremdsprachigen Büchern und womit man – mit etwas Fantasie natürlich – solche Titel und Namen verbindet. 😉

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3. August 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’20)

COVID-19 bestimmt aktuell das Leben in der Bibliotheksarbeit. Der Fachreferent Patrick Labourdette schreibt nun im Blog der Vorarlberger Landesbibiothek sein Quarantänetagebuch (via VÖBBlog). Die Mark-Twain-Bibliothek nutzt die Zeit für Hörbeiträge im „Tagebuch einer geschlossenen Bibliothek“ (via Netbib). Bis Ende Juni 2020 kann man über 1,4 Mio. E-Books im Internet Archive ausleihen – die National Emergency Library macht es möglich, siehe Netbib. Archivalia wies auf Bibliotheken hin, bei denen man sich online registrieren kann, und Aubib verlinkte auf weitere Quellen.

DeGruyter hat sich einen Relaunch der Internetseite geleistet (via Archivalia) und verwirrt die Leser von Einrichtungen mit Lizenz damit, dass der Buchpreis präsent angezeigt wird, siehe Fachblog der ULB Münster. Eine gute Nachricht gibt es dort aber auch: es lassen sich viele E-Books nun komplett als PDF herunterladen.

Buchseiten bei Google Books lassen sich prima als Bilddatei abspeichern. Dazu muss man den Link der Grafik kopieren, wie bei Archivalia beschrieben, diesen dann im Browser einfügen und Datei / Seite speichern unter.

Es ist zur Zeit nicht nur problematisch, an gedruckte Literatur zu kommen, auch Toilettenpapier ist vielerorts Mangelware. Passend dazu bettete VÖBBlog Videos zu ausgefallenen Papierdesigns ein. 😉

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30. März 2020 at 10:12

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’19)

Blauwal

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober wurde der Preis „Bibliothek des Jahres“ verliehen und zwar an die Zentral- und Landesbibliothek Berlin, siehe Aubib. Auf der Frankfurter Buchmesse wurde hingegen das Gütesiegel „Buchkindergarten 2019“ an über 200 Einrichtungen verliehen, siehe Jugendbibliothek21.

Aubib besuchte die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main. Der Bestand der Nationalbibliotheken wird auf ein Gewicht von 11.800 Tonnen geschätzt (= 84 Blauwalen). Die Nutzerzahlen sind jedoch in den letzten Jahren merklich zurückgegangen.

Da es für jeden technisch einfach geworden ist, etwas zu veröffentlichen, sollte Urheberrecht unbedingt in der Bildung vermittelt werden. Die Plattform Wer hat Urheberrecht stellt Materialien dafür bereit (via Fachstelle ÖB NRW).

Jasmin Schmitz fasste in Password den aktuellen Stand von Open Access zusammen und sah so einige „kritische Punkte“ (via Netbib & MedInfo).

Google Books feierte seinen 15. Geburtstag mit einem Video (siehe Archivalia). Und die Staatsbibliothek zu Berlin änderte passend zur Open-Access-Woche ihre Nutzungsbedingungen für ihre gemeinfreie, digitalisierte Literatur. Diese ist nun offiziell Public Domain. Archivalia hatte übrigens dagegen gewettet, aber gern verloren.

Zum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober veröffentlichte ze.tt die Ergebnisse der Umfrage, was Leute in Bibliotheken noch so machen außer lesen (via VÖBBlog). Nun manches wollten Bibliothekare vielleicht gar nicht so genau wissen. 😉

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28. Oktober 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’18)

Die Weihnachtszeit hat begonnen. Bibliothekarisch.de erfreut uns auch in diesem Jahr mit einer Übersicht der zahlreicher Adventskalender. Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf Lehrer-Online. Dort sind Ideen und Materialien mit weihnachtlichen Themen zur Nachnutzung verfügbar. ZBW Mediatalk stellte Leitfäden und Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources zusammen.

Vier aktivierende Methoden, die die Aufmerksamkeit von Schülern bei Bibliotheksführungen sichern und den Lerneffekt verbessern, erläuterte Ulrike Hanke in einem Video bei Youtube.

Dr. Harald Müller bot in Zusammenarbeit mit der Büchereizentrale Niedersachsen das Webinar „Datenschutz in Öffentlichen Bibliotheken“ an. Die Aufzeichnung ist online verfügbar, siehe Fachstelle ÖB NRW oder Fortbildung in Bibliotheken.

Schweitzer Fachinformation veröffentlichte einen Ratgeber zu E-Books (via Archivalia). Man kann ihn downloaden, kostenfrei als Druckexemplar bestellen oder in den Filialen erhalten.

Bernhard Mittermaier (Bibliothek am Forschungszentrum Jülich) erklärt in einem Podcast das wissenschaftliche Publikationssystem. Dabei wird auch deutlich, wie stark die Menge der Veröffentlichungen gestiegen ist. „Von 2003 bis heute wurde genauso viel publiziert wie vom Beginn der Menschheitsgeschichte bis 2003.“, siehe VÖBBlog.

In einem Positionspapier setzte sich der dbv für Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Das gilt nach Meinung des Verbandes auch für politisch umstrittene Werke, die ansonsten rechtskonform sind. „Die bibliothekarischen Verbände fordern ihre Mitgliedsbibliotheken sowie Politik und Gesellschaft dazu auf, die Diskussion über gesellschaftlich und politisch umstrittene Werke zu ermöglichen und zu führen, um so die Meinungsvielfalt und damit letztlich die demokratischen Strukturen zu stärken.“ Fachstelle ÖB NRW ging auf den Umgang der Stadtbibibliothek Bremen mit solchen Werken ein.

Archivalia zeigt sich von der Recherche in Google Books enttäuscht und empfiehlt „mehr HathiTrust nutzen!“ (Link zu HathiTrust). Meine Ergänzung für Hartnäckige: zusätzlich noch das InternetArchive probieren. Die Chance, dass wenigstens eins der drei Portale neue Erkenntnisse bei eigenen historischen Recherchen bringt, ist recht gut.

Meistens werden herausragende Leistungen prämiert. Aber es gibt auch den „4.0-Award für außerordentliches akademisches Scheitern„. Bento sprach mit einer Autorin (via Archivalia).

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’16)

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Bibliotheken, die selbst Open Access leben, z.B. Schulungsmaterialien veröffentlichen, Fotos zur Weiternutzung freigeben, Open Access publizieren uvm., können sich nun um ein Open Library Badge bewerben (via Archivalia). Mindestens drei von zehn Kriterien müssen erfüllt sein. Das Open Library Badge macht die Offenheit der Einrichtung auch nach außen sichtbar.

Das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft äußerte sich nun in einer Pressemitteilung zum Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen für Nutzungen nach § 52a UrhG (via Archivalia). Darin werden Aufwand und Kosten des Vertrages dargelegt. In Folge dessen sei zu erwarten, dass Hochschulen eher auf elektronische Semesterapparate verzichten werden: „Die Studierenden werden wenn überhaupt kopierte und ausgedruckte Vorlagen in Aktenordnern erhalten; sie werden auf Selbsthilfe angewiesen sein oder auf die Suche in Google oder Wikipedia verwiesen. Die Qualität der Ausbildung wird drastisch sinken.„.

Eine „Dramatische Verschlechterung bei der Arbeit mit Google Books“ beklagte Archivalia. Demnach sind zahlreiche Snippets von Büchern verschwunden. Das reduziert die Treffer bei Suchanfragen. Andere Leser konnten diese Erfahrungen bestätigen.

Librarian in Residence stellte die Queens Library in New York vor (Teil 1, Teil 2), die sich besonders im Bereich der interkulturellen Bibliotheksarbeit engagiert. Die Bibliothek hat Bestände vieler Sprachen und bietet kostenlose Kurse und Veranstaltungen für Erwachsene vor allem in Englisch, Lesen/Schreiben an. Auch eine mehrsprachige Internetseite und Übersetzungshilfen für den Bibliotheksalltag gehören zum Programm.

Das Themenheft „An verschwundenen Orten“ des Evangelischen Literaturportals erläutert nicht nur politische Hintergründe verschiedener Länder Afrikas und Vorderasiens sondern stellt auch empfehlenswerte Romane dieser Länder vor, siehe NRW-Blog.

Ein Beitrag der Bundeszentrale für politische Bildung erläuterte, wie man mit der Open-Source-Software Twine Erzählungen mit verzweigten Handlungen erstellen kann (via NRW-Blog). Der Leser trifft dabei hin und wieder Entscheidungen, die sich darauf auswirken, welcher Handlungsstrang weitergeführt wird. Das kann auch dazu anregen, beim nächsten Mal zu probieren, was passiert, wenn man eine andere Wahl trifft. Die Grundidee stammt aus den 80er Jahren, als Spielbücher auf den Markt kamen, die dann jedoch mit dem Aufkommen von Computerspielen in Vergessenheit gerieten.

Die Deutschen und das E-Book (Infografik von Statista_com, CC BY-ND

Die Deutschen und das E-Book (Infografik von Statista_com, CC BY-ND

Einen wesentlichen Schritt weiter, als Texte lediglich auf elektronischen Geräten lesbar zu machen, ging das Projekt „adaptable Books“ (via NRW-Blog), vorgestellt in der Leseprobe der Zeitschrift JuLIt 2/2016. Hier wurden zusammen mit Drittklässlern einer Münchner Grundschule andere mediale Elemente, wie Audio-/Videodateien oder Sachtexte integriert und somit E-Books geschaffen, die speziell den Bedürfnissen der Schüler angepasst waren.

Gedruckte Bücher sind bei deutschen Lesern nach wie vor sehr beliebt. Sie schrecken auch vor dicken Wälzern mit mehr als 500 Seiten nicht zurück, wie zwei Infografiken von Statista zeigen (gefunden bei Bibliothekarisch.de).

Conan the Librarian – da traut sich keiner mehr, Bibliotheksregeln zu ignorieren oder unqualifizierte Fragen zu stellen, siehe Bibliothekarisch.de. 😉

Grafik: Statista_com, Lizenz: CC BY-ND

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’16)

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Der Bundesgerichtshof hatte entschieden, dass die Ausschüttung der VG Wort nur den Autoren und nicht den Verlagen zusteht. Schneeschmelze findet das richtig, denn nach seinen Erfahrungen war der Anteil der Verlage zumindest an der Arbeit seiner Veröffentlichungen wissenschaftlicher Literatur „genau null“ gewesen. Damit ist der nicht der einzige. Für Wissenschaflter bringt die Verlagspublikation den einen Vorteil, bei den Leuten Beachtung zu finden, die Publikationen in erster Linie danach beurteilen, wo sie erschienen sind und sich erst dann den Inhalt anschauen. Archivalia verlinkte auf die Reaktionen von Übermedien und Irights.info.

Ebenfalls vor Gericht landete die Entscheidung für die Offenlegung von Subskriptionskosten, die Universitäten an Verlage zahlen. Demnach lässt sich eine Geheimhaltung nicht rechtlich begründen, siehe Archivalia.

Google Books gewann vor dem Supreme Court und darf weiter Bücher digitalisieren. Die FAZ widmete dem Urteil einen Artikel (via NRW-Blog & VÖBBlog).

Nicht legal aber beliebt: Sci-Hub. Science wollte wissen, wer dort eigentlicht Artikel herunterlädt und kam zu dem Ergebnis: jeder – egal, ob aus reichen oder armen Ländern (via Archivalia).

Die Aufzeichnung der Diskussion „Welche Lizenz ist die richtige für OER“ auf dem OER Fachforum 2016 ist bei Biboer zu sehen.

Sind Messaging-Dienste für Bibliotheken relevant? Birgit Fingerle geht im aktellen ZBW-Mediatalk auf diese spannende Frage ein, stellt verschiedene Dienste vor und wie sie von Unternehmen und Bibliotheken bereits heute genutzt werden.

Lohnt sich Linked Open Data für öffentliche Bibliotheken. Katja Rother geht in ihrer Bachelorarbeit dieser Frage nach und hat erste Handlungsempfehlungen parat (via Infobib).

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3. Mai 2016 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’13)

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Auch Google möchte jetzt in die Literaturverwaltung einsteigen und bietet mit Google Library angemeldeten Nutzern die Möglichkeit, Treffer aus Google Scholar zu sammeln und thematisch zu sortieren. Ulrich Herb vom Scinoptica Blog sah sich die Funktionen näher an. Google Scholar bietet bereits Hilfeseiten zum neuen Angebot (via Blog Literaturverwaltung).

Da wir gerade bei Google sind. Netbib empfiehlt, die erweiterte Buchsuche als Lesezeichen zu speichern. Doch, es gibt erweiterte Suchen in den Google-Angeboten. Sie sind sehr nützlich, nur eben nicht einfach zu finden.

Was ist Science 2.0? Als Einstimmung auf die gleichnamige Veranstaltung, die in der letzten Woche in Hamburg statt fand, veröffentlichte die ZBW ein Erklärvideo, zu sehen bei Bibliothekarisch.de. Eine kurze Erklärung zu Science 2.0 in 2 Sätzen findet man bei Netbib. Notizen und Links zu der Veranstaltung sammelte Blick Bibliothek. Getwittert wurde dort mit dem Hashtag #Science20bib. Auch ja, Twitter hat seine Suche verbessert, mehr dazu bei Netzwertig (via Netbib).

Die von Matthias Ulmer im Namen des Verleger-Ausschusses des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. veröffentlichte Meinung sorgte für viel Ärger beim Vereinsvorstand, der ziemlich überrascht vom Appell eines Neubeginns bezüglich Open Access und forderte gar den Rücktritt von Herrn Ulmer (siehe Archivalia).

Platz-der-IdeenAuch Bibliotheken brauchen immer wieder Fotos für ihre Außendarstellung. Die Fachstelle NRW ruft dazu auf, diese Bilder für Bibliotheken an einer Stelle zu sammeln. Jeder kann mitmachen! Dafür müssen die Bilder auf Flickr hochgeladen, mit der Lizenz CC-By und dem Tag „Commons-Archiv“ versehen werden, mehr dazu NRW-Blog.

Ein Skript für die Abfrage von Lizenzen von OPUS3-Repositorien findet man bei Infobib.

Sollten sich öffentliche Bibliotheken mit frei zugänglichen Internetquellen befassen und diese in ihren Bestand aufnehmen? Ein Beitrag im NRW-Blog geht dieser Frage nach.

Wer sich regelmäßig darüber ärgert, dass er keinen Zugang zu wissenschaftlicher Literatur hat, kann dies nun mit einem Open-Access-Button auf einer öffentlichen Karte markieren. Das weltweite Projekt zur Dokumentation von Paywalls startete am 19. November 2013 (siehe Scinoptica). Infobib ruft uns Bibliothekswesen zum Mitmachen auf.

Informationen zu Open Access findet man nun auch auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (via Fortbildung in Bibliotheken).

Im Video von Roundhouse London beschreibt ein Mann seine Traumfrau. Er möchte ein Mädchen mit Leidenschaft, Verstand und Träumen – kurz: ein Mädchen, dass liest (gefunden von Karsten und zu sehen bei Bibliothekarisch.de). 😉

Foto: Dirk bei Flickr (Lizenz: CC-BY 2.0)

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25. November 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’13)

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Einen Aufklärungsbeitrag zum unbeliebten Digitalen Rechtemanagement (DRM) schrieb Bibliothekarisch.de. DRM ist nämlich nicht gleich DRE (Digital Rights Enforcement). Update:  Weiter ging die Diskussion dann bei OpenBib.Blog und einem 2. Teil bei Bibliothekarisch.de. E-book-news rief zu einer Blogparade zum Thema DRM auf.

Den Wissenschaftsorganisationen in Deutschland geht das geplante Zweitveröffentlichungsrecht nicht weit genug. Laut Wisspub.net kritisieren sie die Einschränkungen hinsichtlich der Forschungsfinanzierung und die lange Embargofrist von 12 Monaten. Die Länder fordern ebenfalls eine Ausweitung des nun vom Bundesrat beschlossenen Kabinettentwurfs (siehe Wisspub.net). Die Verlagen finden schon die aktuellen Regelungen zu großzügig. So wetterte Albrecht Hauff von der Thieme-Verlagsgruppe in der FAZ gegen das Zweitveröffentlichungsrecht und in einer Schrift zu seinem Vortrag beim dbv-Symposium „Urheberrechtfür die Wissensgesellschaft – Herausforderungen in der digitalen Welt“ am 25. Oktober 2012 in Berlin auch gegen den grünen Weg generell, §52a und §52b UrhG (gefunden bei Archivalia, dort auch FAZ-Zitat).

Den Katalog „Bildung braucht BildungsBücher“ von Silvia Näger mit 160 Bilderbüchern, die für Kindertageseinrichtungen empfohlen werden, wurde von der Stadt Freiburg online gestellt (via NRW-Blog).

In Zusammenarbeit mit Google läuft seit 2010 das Projekt Austrian Books Online.  Nun gingen die ersten 100.000 Büchern der Österreichischen Nationalbibliothek online. 600.000 Bücher sollen es insgesamt werden, alle aus dem Zeitraum vom 16. Jh. bis in die zweite Hälfte des 19. Jhs (via VÖBBlog).

Mit dem ArtikelDas deutsche wissenschaftliche Bibliothekswesen jenseits der Bibliothek 2.0 – Zukunft jetzt gestalten“ von Werner Tannhoff in der bibliothekarischen OA-Zeitschrift 027.7 setzte sich Thomas Hapke in seinem Blog kritisch auseinander.

Und wer denkt, dass man in früheren Zeiten bestimmt viel, viel ordentlicher war, wenn es um die Vergabe von Doktortiteln ging, liest einen Beitrag auf der Internetseite von Spektrum.de (via Archivalia).

Mit welchen Literaturwünschen kann man als Kind die Auskunftsbibliothekarinnen in öffentlichen Bibliotheken so richtig ins Staunen versetzen?! Library Mistress fand in einem Buch von Peter Bichsel die Antwort. 😉

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6. Mai 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (27. KW)

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Auf eine Studie zum Vergleich der Lesegeschwindigkeit bei E-Books verglichen mit gedruckten Büchern geht Globolibro ein. Genauer untersucht wurden dabei Apple’s Ipad und Amazon Kindle.

Bibliothekarisch.de beschäftigt sich mit der Onleihe, also dem Ausleihen von Digitalen Medien über das Internet, die dann für eine bestimmte Zeit auf dem eigenen Gerät genutzt werden können. Meist ist das Abspielen jedoch ausschließlich mit dem Windows Media Player 11 möglich.

Annabella Weisl leitet Google Books Deutschland und stellt sich in einem Interview mit der Welt zahlreichen interessanten Fragen rund um dieses Portal und der Zukunft des Buches.

Wie funktioniert eigentlich Mind Mapping? Über einen aktuellen Online-Kurs berichtet FobiKom-Weblog und bietet zusätzlich Informationen zum kostenfreien Programm Freemind.

Das Urheberrechtsbündnis kämpft weiterhin um bessere Nutzungsbedingungen für Medien in Bildung und Wissenschaft. In der aktuellen Presseerklärung wird ein neuformulierter Paragraph für das Urheberrechtsgesetz vorgeschlagen und ein eigenes Anhörungsthema bei den Verhandlungen zum 3. Korb gefordert.

Written by lesewolke

12. Juli 2010 at 04:00