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Gelesen in Biblioblogs (37.KW’20)

In einem weiteren Teil der Reihe „5 Funktionen für eine digitale Gesellschaft“ befasste sich die Fachstelle ÖB NRW mit der „Bibliothek als Ort für Inspiration“ und erläuterte, welche Aufgaben und Ressourcen es umfasst.

Auch eine schöne Idee: Die Stadtbibiothek Köln hat in ihren Blog ein Online Escape Spiel eingebaut (via Fachstelle ÖB NRW).

Zu den nomierten Bilderbüchern für den Deutschen Jugendliteraturpreis entwickelten Katja Eder und Jule Pfeiffer-Spiekermann praktische Konzepte zur Leseförderung (via Fachstelle ÖB NRW).

Fortbildung in Bibliotheken meinte, dass sich auch einige bibliothekarische Aufgaben im Home Office erledigen lassen und verwies auf einen Beitrag bei idw-online zu einer Studie, die „Die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Home-Office“ untersuchte. Das Fazit ist positiv.

Forschungskreislauf unterstützen oder Sammlungen pflegen/erweitern?! Michael Knoche ging in seinem Blog auf eine Kritik von Klaus Ceynowa (Bayerische Staatsbibliothek) ein, der meinte, dass Bibliotheken nicht mehr die richtigen Schwerpunkte setzen.

Springer Nature und ResearchGate testeten in einem Pilotprojekt, wie man zum beiderseitigen Nutzen zusammenarbeiten könnte, siehe Buchreport (via MedInfo).

Die Internationale Vereinigung der bibliothekarischen Verbände und Einrichtungen (IFLA) plant eine Änderungen der Organisationsstruktur. Ein Entwurf wurde veröffentlicht, der von Mitgliedern und Aktiven gern kommentiert werden kann, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Michael Knoche veröffentlichte einen geplanten Zeitungsartikel, den er im September 1990 zur Lage der deutschen Bibliotheken verfasst hatte (also kurz vor der Wiedervereinigung) und ermöglicht damit einen Rückblick, wie die Situation zu dieser Zeit eingschätzt wurde.

Bei Libraries happen gab uns Steffi wieder einen Einblick in den Bibliotheksalltag. Ja, Studies mögen es warm! 🙂

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14. September 2020 at 11:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’18)

Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf den ausführlichen, praxisorientierten LeitfadenLesen fördern – Welten öffnen”. Er richtet sich für allem an Lesepatinnen und Lesepaten, könnte allerdings auch für Veranstaltungen in Kinderbibliotheken von Interesse sein.

Software zum Erstellen eigener Videos für Lehrzwecke, die schnell und einfach anwendbar ist, stellte FlippedMathe zusammen (via Fortbildung in Bbiliotheken). Wie die einzelnen Anwendungen funktionieren, wird meist gleich als Video erklärt.

Michael Knoche empfiehlt den Film „Ex Libris – Die Public Library von New York“ (197 Minuten) – eine Dokumentation ohne Interviews und Off-Sprecher, bei dem jedoch zahlreiche Benutzer und Bibliothekare zu Wort kommen.

Wer in einem Fachgremium der IFLA mitarbeiten möchte, kann sich gern bewerben, weitere Infos dazu im Beitrag der Fachstelle ÖB NRW.

In einem offenen Brief wandte sich die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) an die Verhandlungspartner des TV-L. Darin wird die schlechtere Eingruppierung von Tätigkeiten in weiblich dominierten Berufen kritisiert (via vdb Blog).

Archivalia verwies auf einen Artikel in der Berliner Morgenpost, der sich mit dem Urteil des Landesgerichts Berlin befasst. Demnach dürfen studentische Hilfkräfte nicht in nichtwissenschaftlichen Bereichen eingesetzt werden. Dazu zählen auch Bibliotheken.

Netbib machte auf einen Beitrag von Netzpolitik.org zum aktuellen Rechtsstreit zu gemeinfreien Werken aufmerksam. Die Eigentümer (hier: das Reiss-Engelhorn-Museum) möchten die freie Nutzung von Kopien dieser Werke komplett verhindern, indem zum einen das Fotografien im Gebäude verboten wird und man sich zum anderen bei vorhandenen Kopien auf das Leistungsschutzrecht beruft. Insbesondere bei öffentlichen Einrichtungen, die auch aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, ist es eigentlich inakzeptabel, dass man zu solchen Restriktionen greift. Zudem ist es nicht mal sinnvoll. Gerade Fotografien wecken oft das Interesse an Themen und Orten.

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12. November 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’18)

Am letzten Wochenende fand das 11. BibCamp in Hamburg statt. Einen ersten Bericht schrieb Martin Kramer in Rückenwind. Etherpads wurden zu den Sessions  Interne Kommunikation, Projekte Infrastruktur, Weiterbildung übern Tellerrand und Alles digital erstellt.

Jaclyn Savolainen, Bibliothekarin am Community College in New York berichtete Archivalia über ihre Erfahrungen mit der Chatfunktion. Außerdem aktualisierte Klaus Graf die Übersicht der Chat-Auskunft in Bibliotheken im LIS-Wiki (via Archivalia).  Weitere Ergänzungen und Meinungen zu diesem Thema sind erwünscht.

Ein Video von Loern erklärt, wie man Open Educational Resources erstellt und teilt, siehe Bibliothekarisch.de.

Eine Infografik von Lee Fallin & Sue Watling erklärt, auf welche formalen Dinge man bei der Erstellung von Materialien für unterschiedliche Lerner achten sollte und was man besser nicht tut, siehe Bibliothekarisch.de.

Soeben ist die Ausgabe 2/2018 der o-bib erschienen. Themenschwerpunkt sind Forschungsdaten.

Archivalia verlinkte auf das Online-Tool PDF24, welches PDF-Bild-Dateien mittels OCR-Erkennung in durchsuchbare Dokumente umwandelt.

Die IFLA veröffentlichte ihren Jahresbericht 2017 online (via Fachstelle ÖB NRW). Die IFLA hat 1293 Mitglieder (gemeint sind nationale und internationale Vereine, Institutionen, Organsationen und Personen) aus 137 Ländern.

Die Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky (Hamburg) eröffnete eine Ausstellung zu Freundschaftsalben, siehe bibliotheca.gym.

Archivalia machte auf den Gemeinfreitag aufmerksam, einer Idee von Moritz Hoffmann. Auch Bibliotheken haben sich schon mit Digitalisaten beteiligt.

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16. Juli 2018 at 08:00

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Gelesen in Biblioblogs (33.KW’16)

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Zahlreiche Berichte vom 82. IFLA World Library and Information Congress 2016 in Columbus (Ohio) findet man im Blog BII stories. Die Vielfalt der Themen ist hoch: Nutzung sozialer Medien in der Bibliotheksarbeit, Datenanalyse und Informationstechnologie; Richtlinien für die Langzeitarchivierung, Berichte und Fotos  von Bibliotheken sowie vieles mehr.

Eine Liste der angloamerikanischen Blogs zur Wissenschaftskommunikation legte Kevin Hawkins in Ultra Slavonic an, „for librarians looking to stay current in the field of scholarly communication (“scholcomm”).“ (via Infobib). Ein Video, welches Open Access und Open Science erläutert (Engl.), entdeckte Bibliothekarisch.de.

Mit dem Thema Benutzungsgebühren setzte sich NRW-Blog auseinander. Werben Bibliotheken doch gern damit, nicht-kommerzielle Orte zu sein, können Gebühren durchaus Hürden sein, die eine Nutzung verhindern. Das Jahresgebühren wieder abgeschafft werden, hatten seltenheitswert.  Die Stadtbibliothek Nürnberg tat es, führte statt dessen eine Verlängerungsgebühr ein und verbuchte positive Effekte.

Was passiert eigentlich mit Dissertationen, die sich später als Plagiat herausstellen. Die Vorgehensweise ist alle andere als einheitlich, wie ein Artikel im Tagesspiegel feststellte (via Archivalia & VÖBBlog). Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de erläutert, woran man ein Plagiat erkennt (Engl.).

Zum Thema Informationssicherheit veröffentlichte die luxemburgische Regierungsagentur BEE einen Leitfaden mit Arbeitsblättern auf Grundschulniveau (via Fortbildung in Bibliotheken). Linktipps zu Projekten und Buchempfehlungen für Kindergarten und Vorschule gab NRW-Blog, u.a. zu „Sprach-Kitas“.

Mit der Weitergabe von Daten und der Kommunikation in sozialen Netzwerken befasste sich ZBW-Mediatalk. Oft achten  die Menschen im analogen Leben viel eher darauf, was sie wem sagen / weitergeben.

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22. August 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (23.KW’16)

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Die Ergebnisse der Abstimmung Top10 für mehr Openness in Ihrer Bibliothek sind online (via Netbib). Auf Platz 1 landete „Schulungsmaterialien veröffentlichen“, gefolgt von „Open Data Policy für Digtalisate“ und „Fotos mit CC-Lizenz“.

Till Kreutzer schreibt auf der Seite IGEL über neue Vorstöße der Verleger ein erweitertes Leistungsschutzrecht für Verlage unter dem Begriff „verwandtes Schutzrecht“(“neighbouring right for publishers”) als Gesetzesinitiative bei der EU einzubringen und geht auf die weitreichenden negativen Folgen ein (via Netbib & Archivalia).

Die IFLA hat ihren Strategieplan für die Jahre 2016 – 2021 veröffentlicht (via Infobib). Die Universität Graz veröffentlichte eine Umfrage, die das aktuelle Berufsbild BibliothekarIn ergründen möchte (via VÖBBlog).

Schöne Fotos und einen englischsprachigen Beitrag über die Kinder- und Jugendbibliothek in Oslo (speziell für 10-15jährige) veröffentlichte TheOsloBook (via Basedow1764). Eine Broschüre mit Literaturempfehlungen für den Deutschunterrricht veröffentlichte Jugend-Literatur Dreieich (via Basedow1764).

Zum 500. Geburtstag der Ulmer Stadtbibliothek kamen neun Bücherbusse aus baden-württembergischen Städten. Über dieses Ereignis schrieb die Augsburger Allgemeine (via Fahrbibliothek.de).

In einem Blogbeitrag geht Herr Larbig auf die Unterschiede von analogen und digitalen Büchern ein (via Archivalia). Dabei meint er, dass die vielbeschworene Haptik eher das Problem der Tiefe des Buches ist, also die Orientierungshilfe, wie dick das Buch vor und nach der gerade aufgeschlagenen Seite ist. Zudem muss man sich beim Lernen mit elektronischen Texten umgewöhnen. Das sollte seiner Meinung nach auch Thema in Schulen sein, die nach seiner Einschätzung „oft so handeln, als ginge die Digitalisierung wieder weg, als handele es ich bei ihr um einen »Schnupfen«, der kommt und wieder geht.“.

Die Infografik „Berühmte Tiere in der Literatur“ ist bei Bibliothekarisch.de gefunden.

Hinweis: Der nächste Wochenrückblick erscheint erst wieder für die 27. Kalenderwoche.

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’16)

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Um die Beliebtheit, Weiterempfehlung und Kursangebote zu Literaturverwaltungssystemen dreht es sich bei Infobib. Ist Zotero wirklich genauso gut wie kommerzielle Programmen?  Bei den Studierenden scheint Citavi jedenfalls deutlich beliebter zu sein. Hängt das davon ab, welches Programm man zuerst kennenlernt, welche Funktionen man unbedingt benötigt, spielt doch eher die Usability ein Rolle oder die Studienrichtung? Auch in den Kommentaren gibt es einige Erklärungsansätze. Archivalia setzt auf öffentliches Bibliographieren bei zukunftsfähigen Programmen. Während Schneeschmelze der Meinung ist, dass man bei Studienarbeiten und Promotionen, eh allein arbeitet. Darüber hinaus erwähnt er den aktuellen Beitrag in der c’t 1/2016, S. 158–161 zu BibTeX.

Wenn Bibliotheken nicht mehr selbst entscheiden, welche Bücher erworben werden, kann das durchaus Nachteile haben, so beschrieben von Peter Delin und u.a. veröffentlich bei Archivalia.

Das Titelthema des Heftes 4/2015 der Büchereiperspektiven lautet „Jugendliteratur„. Neben aktueller Literatur und dem anhaltenden Trend von Zukunftsliteratur beschäftigt sich auch ein Artikel mit der wieder zunehmenden Trennung in Bücher für Mädchen und Jungen.

Mit den Ausgaben der ETH-Bereichs (Schweiz) für elektronische Publikationen von Elsevier befasste sich ausführlich Wisspub.net.

Auf Overlay-Journale als Alternative zu den elektronischen Open-Access-Journalen der Verlage mit teilweise sehr hohen Artikelgebühren ging heise.de ein (via Archivalia).

Um die verlegerische Tätigkeit von Bibliotheken geht es in einem Beitrag des Goethe-Institutes, sowohl bei Jahresberichten, Dissertationen, Digitalisierungen und Forschungsdaten.

Laut NRW-Blog ist nun der IFLA-Jahresbericht 2014 online veröffentlicht.

Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) bietet auf ihrer Internetseite ihre „Bundesweiten Handlungsempfehlungen“ zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts in Bibliotheken und Archiven an (via Archivalia).

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18. Januar 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (34.KW’15)

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wlic2015 by IFLA cc-by-sa-2.0In der letzten Woche fand der 41. IFLA World Library and Information Congress in Kapstadt (Südafrika) statt. Zahlreiche Beiträge wurde im Blog BII Stories veröffentlicht. Auch Jugendbibliothek21 schwärmte mit einigen Impressionen von dem Kongress. In Kapstadt wurde auch der internationale Preis „Bibliothek des Jahres 2015“ verliehen und zwar an die Kista Public Library (Stockholmer Stadtbibliothek), siehe Globolibro.

Sollte man sich für einen Einsatz von Discovery Systemen entscheiden oder lieber gleich auf Google Scholar setzen und die lizenzierten Inhalte dort mittels Linkresolver anzeigen lassen? Das letzteres machbar ist, zeigt die Präsentation von Beate Rajski. Anne Christensen geht in ihrem Blogbeitrag auf Discovery vs. Google Scholar näher ein.

Um zukünftige Trends ging es auch in der Library Edition des Horizon Reports 2015, engl. Zusammenfassung, Download & Video bei NMC.org (via Netbib).  Zu den aktuellen Herausforderungen zählen demnach unter anderem die Verbesserung der Nutzererfahrungen und mobile Inhalte, mittelfristig die Verbesserung des Forschungsdatenmanagements und langfristig das Umdenken bei Bibliotheksräumen.

Große Fenster können in Bibliotheken auch ein Nachteil sein, wie einige Bilder aus der Shenzhen Library (China) zeigten, siehe MailOnline (via Netbib).

Logo: The International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA) bei Flickr, CC-Lizenz: CC-BY-SA 2.0

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24. August 2015 at 08:30

Gelesen in Biblioblogs (34.KW’14)

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In der letzten Woche fand der IFLA-Kongress 2014 in Lyon statt. Ausführliche Berichte in deutscher Sprache veröffentlichten BIIstories, Hatori Kibble und Globolibro. Weiterhin wurden Ereignisse der einzelnen Tage in Storifies festgehalten.

Als spezielle Ausgabe zum Horizon Report erschien eine Fassung für Bibliotheken „NMC Horizon Report > 2014 Library Edition“ (Engl.), veröffentlicht vom New Media Consortium.

Ronald Kaiser schaute sich die Digitale Agenda 2014 – 2017 der Bundesregierung an und untersuchte das Dokument auf Inhalte, die für Bibliotheken, Archive und Informationseinrichtungen von Interesse sein könnten, siehe Infonomy Log.

In zwei ausführlichen Beiträgen ging NRW-Blog auf die Frage ein „Warum Games in Bibliotheken gehören?“ (Teil 1, Teil 2).

Die Bayerische Staatsbibliothek kündigte in einer Presseerklärung an, den Betrieb des Portals b2i für die Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften zum Jahresende einzustellen, würde sich aber freuen, wenn es andere Institutionen weiterführen möchten (via VÖBBlog).

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25. August 2014 at 07:15

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’14)

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Eine Zusammenfasssung der aktuellen Analyse des Instituts für Demoskopie Allensbach zum Literaturkauf- und Lesegewohnheiten veröffentlichte der Buchreport (via NRW-Blog). Demnach ist das Lesen auf elekronischen Geräten leicht angestiegen.

Wie sich das Leseverhalten dank elektronischer Möglichkeiten veränderte und dass sich Menschen immer noch gern über Gelesenes austauschen, weiß ein Beitrag des Goethe-Instituts zu berichten (via Netbib).

NRW-Blog meldete, dass sowohl Design als auch Funktionalitäten des InternetforumsOnleihe“ überarbeitet wurden. Zwei Videos zur papierlosen Bibliothek in Bexar County fand Netbib und bettete sie in einem Blogbeitrag ein.

Eine Liste der nominierten Romane für den Buchpreis 2014 findet man im NRW-Blog.

Anhand von 110 juristischen Verlagsdissertationen, die zwischen 1997 und 2010 erschienen, untersuchte die UB Hagen, wie sie sich diese Publikationen in Bibliotheken verbreitet haben. Selbst im Durchschnitt landete nicht jede Dissertation in einer Bibliothek mit Juristischer Fakultät. Das Fazit lautete: „Für die reine Zugänglichkeit zu einem Text sind gedruckte Verlagsdissertationen als Verbreitungsweg nicht zu empfehlen.“ -> siehe Blog Skriptorium.

Weil sie auch Leserinnen und Leser haben möchten, veröffentlichten Oliver Hinte und Eric Steinhauer also den Sammelband „Die Digitale Bibliothek und ihr Recht – ein Stiefkind der Informationsgesellschaft?“ zusätzlich frei online im Internet (via VÖBBlog).

Im Blog Bibliotheksrecht erfuhren wir, was in den Wahlprogrammen der Parteien zur Landtagswahl Brandenburg zum Thema Bibliothek enthalten ist.

In Baden-Württemberg beantwortete das dortige Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in einer Drucksache Fragen zur Ausstattung der Fachstellen, da es Überlegungen zur Einrichtung einer hauptamtlichen DBV-Geschäftsstelle gibt (via NRW-Blog).

Wer sich für Linked Data interessiert, findet in Brinxmat’s Blog eine Zusammenfassung (Engl.) des Satellite Meeting Linked Data in Libraries (via Netbib).

Am letzten Samstag begann die IFLA-Konferenz 2014Netbib empfahl den Aggregator „Eventifier“. Neben Tweets werden Fotos, Videos und Blogs angezeigt.

Zum Schluss noch der Hinweis auf eine Grafik zum Thema „What do people read on the toilet?“ bei Bibliothekarisch.de. 😉

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18. August 2014 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’14)

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In Zukunft aber werden wir viel mehr mit dem ‚information push‘ arbeiten, Informationen also dorthin bringen, wo die Nutzer sich online aufhalten.“ meinte Klaus Tochtermann unter anderem in einem Interview mit dem Tagesspiegel (via Netbib). Man erfährt dort noch mehr über laufende Entwicklungen der ZBW auf diesem Gebiet, wie z.B. einer Push-Technologie zu Wikipedia.

Alle verlangen jetzt Open Access“ sagte Guido Blechl in einem Interview mit uni:view und erläuterte, warum die Universität Wien eine Open-Access-Policy verabschiedete (via VÖBBlog).

Wie können Bibliothekarinnen dazu beitragen, damit Mediziner evidenzbasierte Informationen finden? Eine Grafik von Sarah Visintini (siehe Bibliothekarisch.de) erläutert u.a. die fünf verschiedenen Rollen als Unterstützer, Lehrer, Promoter, Mitwirkender und Lernender. Dies lässt sich durchaus auch auf andere Fachbereiche übertragen.

Um in einem bestimmten Fachgebiet auf dem aktuellen Stand zu bleiben, sollte man stets über Neuerscheinungen informiert sein. Eric Steinhauer gab in seinem Blog Skriptorium einige Tipps dazu.

Fortbildung in Bibliotheken fragte, welche Fortbildungsportale genutzt werden, um diese im Bibliotheksportal des Kompetenznetzwerkes aufzulisten oder eben auch nicht.

Bibtexte nahm zwei neue Publikationen in den Blog auf. In ihrer Dissertation [Engl.] beschäftigte sich Nathalie Mertens mit den Ergebnissen einer Studie, die untersuchte, ob Lehrer mit Schulbibliothekaren zusammenarbeiten, und wann welche Bereiche der Informationskompetenz gefördert werden. Außerdem ist zur 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft ein umfangreicher TagungsbandLernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig gestalten“ erschienen.

Wie das Bibliothekswesen in anderen Ländern strukturiert ist, stellen die Berichte auf dem Bibliotheksportal vor. Sie wurden in einem Projekt an der HTWK Leipzig erstellt (via NRW-Blog).

Ende letzter Woche startete Cycling for Libraries, die radfahrende Unkonferenz. Die Tour begann in Montpellier und führt bis nach Lyon zum 80. IFLA Weltkongress, siehe Netbib.

Die Bibliothekarinnen der Bibliothèque Gutenberg (Paris) zeigten in einem Video (Französisch) auf unterhaltsame Weise, welche Aufgaben zu ihrer Arbeit in der Bibliothek gehören, siehe Bibliothekarisch.de.

Ausgefallene Architektur + Bibliothek ist heute keine Seltenheit. Die Stadtbibliothek in Bad Vilbel (Hessen) wurde zum Beispiel auf einer Brücke gebaut, siehe VÖBBlog.

Mumien und menschliche Überreste in der Bibliothek? In seinem Buch «Büchergrüfte. Warum Büchersammeln  mor­bide ist und Lesen gefähr­lich» untersuchte Eric Steinhauer diesen makabren Aspekt der Bibliotheksgeschichte. In der Zeitung „Junge Welt“ kann man ein Kapitel daraus als Vorabdruck lesen (via Steinhauer).

Gelesen in Biblioblogs (24.KW’14)

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Makerspaces, Fablabs?! Fortbildung in Bibliotheken verwies auf zwei Beiträge (Teil 1, Teil 2) von Sandra Schön, die sehr anschaulich erklären, was dahinter steckt, und wie es zu dieser Entwicklung kam.

Wie sich die neuseeländische Stadt Hamilton um Bürgerbeteiligung bei der Weiterentwicklung der Bibliotheksangebote bemüht, berichtete Globolibro. In einem weiteren Beitrag, ebenfalls bei Globolibro, drehte es sich um die erste „Open Library“ in Norwegen. Inhaber eines Bibliotheksausweis können das Haus zusätzlich von 18-22 Uhr ohne Personal nutzen. Der Ausweis dient als Schlüssel.

Nach dem Bibliothekartag widmete Radio Bremen einen Tag dem Thema Bibliothek, nachzulesen und zu hören auf ihrer Internetseite.

Auch in der letzten Woche erschienen neue Beiträge zum 103. Deutschen Bibliothekartag und es lohnt sich, noch mal in der Blogbeitragsübersicht von Bibliothekarisch.de vorbei zu schauen.

Die englischsprachige Zusammenfassung des IFLA-Trendreports steht nun in deutscher Sprache zur Verfügung, Titel: „Die Wellen reiten oder von der Flut überrascht werden? Die Herausforderungen eines dynamischen Informationsumfelds meistern“ meldete das Bibliotheksportal.

Auf den 49. Helmholtz Open Science Newsletter (bisher Helmholtz Open Access Newsletter) verlinkte Archivalia und ging dabei auf die Problematik einer CC0-Lizenz für Forschungsdaten ein.

Visualisiert sehen Daten gleich viel schöner aus. Die Bibliothek der Chalmers Hochschule (Göteborg, Schweden) stellte ihre Services zu Bibliometrie und Ranking auf der ELAG (European Library Automation Group) Konferenz vor. Hatori Kibble berichtete darüber.

Eine Internetseite für jedes Buch ist das Ziel der virtuellen Open Library. Wie man dort in Volltexten sucht, erklärte Bibliothekarisch.de.

50. Jahre Stadtbibliothek Dormagen! Ein Grund zum Tanzen, meinten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek und veröffentlichten ihre gute Laune-Aktion als Video (via Netbib Weblog). 😉

 

Gelesen in Biblioblogs (16.KW’14)

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Für gutes Marketing für Bibliotheken hat die IFLA nun zum 12. Mal Preise vergeben (via NRW-Blog). In einem Storify werden die Gewinnner und ihre Ideen vorgestellt.

Die Aufzeichnungen der Lesestart-Webinarreihe für BibliothekarInnen sind online (via NRW-Blog). Behandelt wurden dort unter anderem die Themen Vorlesepraxis, Elternveranstaltungen und Bilderbuch-Apps.

Im Heft 1/2014 der Zeitschrift “BIS – das Magazin der Bibliotheken in Sachsen” berichteten Tracy Hoffmann (Systembibliothekarin) und Alexander Bigga (TYPO3-Entwickler) über ihre Tätigkeitsfelder in der Bibliothek (via NRW-Blog).

Open Educational Resources (OER) könnte ein neues Betätigungsfeld für Bibliotheken werden. Jan Neumann nannte als Aufgaben, die laut einer Studie bereits in Projekten von Bibliothekaren erledigt wurden. Dabei geht es weniger um die Inhalte sondern das Drumherum, also Beschreibungen, Archivierung und Marketing. Mehr dazu im Preprint seines Artikels (Bibliotheksdienst, Bd. 47, H. 11, S. 805–819), via Netbib.

Das Siegervideo des Wettbewerbs „Why Open Education Matters“ zeigte Bibliothekarisch.de. Die Firma Blink Tower aus Südafrika erklärte dort, was man unter OER versteht und warum es so nützlich ist.

Wer öffentlich, z.B. per Weblog, Inhalte verbreitet, sollte sich gut mit dem Urheberrecht auskennen. Sonst kann schnell eine Abmahnung drohen. Archivalia schrieb über seine Erfahrungen und gab Tipps, was man im tun sollte, wenn es einen doch mal trifft.

Eine neue Entscheidung zur Frage, welchen Umfang man genau bei der Bezeichnung „kleine Teile“ zu verstehen hat (§52a UrhG, Zugang zu Werken auf geschlossenen Lernplattformen) gibt es nun vom BGH. Nach deren Auslegung sind 12 Prozent und nicht mehr als 100 Seiten legal, und zwar auch zur Ergänzung und Vertiefung des behandelten Lehrstoffs, siehe Internet-Law (via Archivalia).

Trotz steigender Akzeptanz elektronischer Bücher sind die Druckausgaben noch nicht aus der Mode. Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigte, warum sie nach wie vor beliebt sind.

10 Tassen, die auf literarische Werke Bezug nehmen, zeigte OEDb (via Netbib).

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22. April 2014 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’14)

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NRW-Blog befasste sich in einem Beitrag mit Makerspaces und stellte unter anderem eine Definition dafür auf. Dem sind Makerspaces „Orte des kollaborativen Lernens und Arbeitens an dem Menschen in eigenem Interesse an Projekten arbeiten und Dinge erstellen (bzw. machen).

Für eine bessere Sichtbarkeit elektronischer Bestände kam David Lee King die Idee, Informationskärtchen in Form von Visitenkarten mit solchen Hinweisen zu bedrucken. Mehr zu dieser Möglichkeit und weiteren Varianten beschrieb ein Beitrag bei Bibliothekarisch.de.

Folie von Donna Scheeder (IFLA-Webinar 14.1.14)

Folie von Donna Scheeder (IFLA-Webinar 14.1.14)

In der letzten Woche fand das IFLA-Webinar für das 1. Quartal 2014 statt. Für alle Interessierten mit Internetzugang frei zugänglich, gab es drei Vorträge und die Möglichkeit, Meinungen und Fragen über Chat zu äußern. Internationale Zusammenarbeit und aktuelle Trends waren das hauptsächliche Thema, welches ich hier auf Lesewolke in einem Beitrag zusammen gefasst habe.

Zahlreiche interessante Webinare für MitarbeiterInnen öffentlicher Bibliotheken bietet Lesestart ab heute an, siehe NRW-Blog.

Die Links auf einige Materialiensammlungen, die von der Büchereizentrale Niedersachsen speziell für Senioren erarbeitet und aktualisiert wurden, findet man im NRW-Blog.

Auch sonst war die Büchereizentrale Niedersachsen aktiv, gestaltet gerade den Online-Kurs18 Dinge in Bewegung …“ (aktuell Lektion 9: Tagging und Social Bookmarking) und erklärte Webinare.

Tweet2Cite bietet nun einen Zitationsgenerator für Tweets, der nach der Eingabe des Links automatisch die Zitation in den Stilen MLA, APA und Wikipedia ausgibt (via Literaturverwaltung).

Die Arbeitsgruppe RDA hat im Wiki der Deutschen Nationalbibliothek die Anwendungsregeln für das Regelwerk „Resource Description and Access“(RDA) veröffentlicht, die speziell den deutschen Sprachraum betreffen (via VÖBBlog).

Mit der Recherche in Suchmaschinen und der Verfügbarkeit elektronischer Medien ist es heute möglich, sehr komplexe Aufgaben zu lösen. Schule und Management hängen hinterher, meinte Gunter Dück und forderte „Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation„. Fortbildung in Bibliotheken zitierte den Philosophen & Querdenker:  „die heutige Zeit als viel bildungsträchtiger, als das, was wir damals gemacht haben.“ und verwies auf den ausführlichen Beitrag mit Podcast bei #PB21.

16 Gründe, warum Bibliotheken und BibliothekarInnen weiterhin wichtig sind, listete CollegeOnline auf (via Netbib).

Webinar: New Librarians Global Connection 1/2014

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Trends standen im Mittelpunkt des IFLA/ALA Webinars im 1. Quartal 2014. Der Trend zur Globalisierung beeinflusst zum Beispiel auch das Bibliothekswesen, meinte Donna Scheeder im ersten Vortrag. Wirtschaftsunternehmen agieren global, die Kommunikation kennt keine Landesgrenzen mehr und Gesellschaften werden multikulturell. Das bringt auch Schwierigkeiten mit sich, da sich die Menschen in verschiedenen Zeitzonen aufhalten, unterschiedliche Sprachen sprechen und andere Ideen haben.

Folie von Donna Scheeder

Beitrag der IFLA zur Globalisierung im Bibliothekswesen / Folie von Donna Scheeder

Auch das Bibliothekswesen braucht eine globale Stimme, vor allem für größere Projekte, wie z. B. die Digitalisierung und den Einsatz für ein benutzerfreundliches Urheberrecht. Deshalb versucht die IFLA, das Interesse an internationaler Zusammenarbeit zu fördern. Ein paar Beispiele für internationale Wissensmanagementprojekte: World Digital Libary oder die Biodiversity Heritage Library.

Den IFLA-Trendreport stellte Ellen Broad vor. Der Datenschutz lag Ellen besonders am Herzen. Bibliotheken sollten auch weiterhin sehr darauf achten, dass mit dem Zugang und der Speichermöglichkeit von Texten und Daten sorgfältig umgegangen werden muss. Sie machte uns auf mögliche Gefahren aufmerksam, wie den Kauf der Firma Nest Labs, einen Thermostathersteller, durch Google. Damit könnte das Großunternehmen Daten aus unseren Wohnungen und Gewohnheiten herauslesen (siehe dazu auch Beitrag bei Spiegel Online).

Auf einer Folie zeigte sie schließlich die Ergebnisse einer Umfrage, die im Dezember 2013 erschien: Schätzen die US-Amerikaner trotz der neuen Möglichkeiten ihre Bibliotheken? Das Ergebnis fiel sehr positiv aus und ist auf der Internetseite des Pew Research Center nachzulesen.

Jaap van de Geer widmete sich ebenfalls neuen Technologien, die, wie wir schon gehört hatten, auch immer mehr in die Offline-Welt eindringen. Trend Nummer 1 hieß demnach iBeacon. Für Einrichtungen könnte es zum Beispiel interessant sein zu ermitteln, wie sich Kunden oder Nutzer in Gebäuden bewegen und wo sie sich wie lange aufhalten. Ein Programm namens Viewsy analysiert dies. Weitere Trends waren MOOCs (Online-Kurse mit unbegrenzter Teilnehmerzahl), serviceorientierte Anwendungen und dass inzwischen jeder Inhalte sammelt und verwaltet.

Die Aufzeichnung des Webinars ist bereits online.

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16. Januar 2014 at 08:00

Webinar: New Librarians Global Connection 4/2013

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Über 50 Bibliotheksleute weltweit saßen am 3. Oktober vor ihren PCs und nahmen am IFLA/ALA-Webinars des 4. Quartals 2013 teil. Drei Vorträge waren angekündigt.

CLM and librarians / by Victoria Owen

CLM and librarians / by Victoria Owen

Zuerst sprach Victoria Owen aus Toronto (Kanada). Sie ist die Leiterin des Komitees für Urheberrecht und andere Rechtsangelegenheiten (= Committee on Copyright and other Legal Matters, CLM) der IFLA. In ihrem Vortrag berichtete sie uns über die Aufgaben des CLM. So setzt sich das CLM zum Beispiel gegenüber internationalen Organisationen, wie der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), für bessere Möglichkeiten des Zugangs und der Archivierung von Medien durch Bibliotheken ein. Oft sind sie die einzige Stimme, die für öffentliche Interessen eintritt.

Olaf Eigenbrodt, Baubeauftragter an der Universitätsbibliothek Hamburg, ging in seiner Präsentation auf die Gestaltung von Bibliotheken als vielseitige Plätze ein und zeigte zahlreiche Beispiele. Ursprünglich konzentriert auf ihre Mediensammlungen kamen inzwischen neue Anforderungen auf die Bibliotheken zu. Trotzdem ist die „gute, alte Bibliothek“ nicht tot, denn als Anlaufpunkt, um Medien zu erhalten oder still zu lernen, wird sie immer noch benötigt. Doch zunehmend dienen Bibliotheken als Treffpunkt und Lernort für kleine und große Gruppen. Darüber hinaus müssen sie auch auf virtuelle Bedürfnisse eingehen. Um diesen neuen Anforderungen gerecht zuwerden, sollten Bibliotheken unbedingt voneinander lernen:

Libraries as cultural houses / by Olaf Eigenbrodt

Libraries as cultural houses / by Olaf Eigenbrodt

Die Zukunftsperspektiven der Bibliotheken aus brasilianischer Perspektive betrachtete Moreno Barros. Wir staunten, dass es allein in Rio de Janeiro drei Bibliotheksschulen gibt und dort jährlich über 400 neue BibliothekarInnen ihre Ausbildung beenden. Während der Zugang zu Bibliotheken in städtischen Gebieten recht gut ist, sieht es auf dem Lande deutlich schlechter aus. Die jungen BibliothekarInnen in Brasilien gehen auch schon mal auf die Straße, kämpfen für die Wiedereröffnung von Bibliotheken und sind verrückt nach Facebook. Für 2020 wünschte sich Moreno unter anderem, dass jede Schule eine eigene Schulbibliothek bekommt.

Natürlich konnte man auch als Teilnehmer/in aktiv werden:

Allen, die mehr zu einzelnen Themen wissen möchten, sei die Aufzeichnung des Webinars empfohlen.

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9. Oktober 2013 at 06:00