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Posts Tagged ‘Informationskompetenz

Gelesen in Biblioblogs (50.KW’20)

Dagmar Schnittker, die Leiterin der Stadtbücherei Ibbenbüren, stellte im Podcast der Eduthek die Zusammenarbeit mit den Schulen hinsichtlich der Medienbildung vor.

Interessant sind die Empfehlungen zur „Förderung von Informationskompetenz in der digitalen Lehre“ der AG Informationskompetenz des Bibliotheksverbundes Bayern (via inetbib). Neben praktischen Tipps zur Infrastruktur, Veranstaltungsformaten und didaktischen Methoden gibt es auch Best-Practice-Beispiele.

Nele Hirsch meinte, dass es nützlich sein kann, Ergebnisse auf Weiterbildungsveranstaltungen zu teilen. Damit ergeben sich neue Aufträge, Kooperationen und Weiterentwicklungen durch Feedback. In ihrem Beitrag im eBildungslabor erläuterte sie das „Geschäftsmodell des Teilens“ (via Fortbildung in Bibliotheken).

Bei Netzwerkeln gibt es die deutsche Übersetzung eines Beitrages von Aaron Tay zur Einschätzung der Zitationsdatenbank scite. Darin werden auch die Möglichkeiten der Visualisierungen sowie der Referenz-Checker erläutert. Weitere nützliche Beiträge im Adventskalender von Netzwerkeln behandelten Linkchecker, URL-Kürzer und wichtige Shortcuts.

Fortbildung in Bibliotheken veröffentlichte ein Tweetsammlungen zum #bibleitertag20 am 1. und 2. Tag.

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärte der Wirtschaftsprofessor Guy Katz, worauf man beim Schreiben von E-Mails achten sollte (via Archivalia).

Bei aller Begeisterung für’s Digitale: Räume mit Regalen voller Bücher wecken in vielen Menschen positive Emotionen. BR24 stellte den Bildband „Biblio-Stil“ von Karl Ove Kanusgård (via VÖBBlog). Gezeigt werden allerdings mal nicht die berühmten Verdächtigen sondern private Bibliotheken von Schriftstellern und Künstlern.

Wenn eine Präsidentschaft in den USA endet, dann wird für den ehemaligen Amtsinhaber eine Erinnerungs-Bibliothek gebaut. Wie könnte diese für Donald Trump aussehen. Da hat sich schon jemand Gedanken gemacht, siehe Beitrag bei BR24 und die gut designte Satire-Webseite zur Bibliothek (via VÖBBlog).

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein hoffentlich besseres Jahr!

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14. Dezember 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’20)

OECD veröffentlichte den Lernkompass 2030 (via Fortbildung in Bibliotheken). Nach einer Darstellung des Lernens im 19., 20. und 21. Jahrhundert geht es um notwendige Schlüsselkompetenzen für Gegenwart und Zukunft.

Ulrich Herb zeigte seine Präsentationsfolien zu den Workshops Wissenschaftliches Publizieren … sowie Open Science und Publikationsstrategien. Die DFG hat ein Förderprogramm eingerichtet, bei dem Zuschüsse für Open-Access-Publikationskosten beantragt werden können (via MedInfo).

Bibliothekarisch.de ruft dazu auf, einen Beitrag über nützliche Tools für Bibliotheken zu schreiben und im Rahmen eines Adventskalenders #netzadvent2020 zu veröffentlichen. Interessierte können sich dafür in einen Etherpad eintragen.

Gut gelungen ist das Imagevideo der Universitätsbibliothek der Vetmeduni Vienna siehe VÖBBlog.

Fortbildung in Bibliotheken schaute sich das „Social Media Universe“ an. Demnach hat 2020 Facebook nach wie vor die meisten Nutzer. Instagram findet sich auf Platz 6.

Freiheit und Verantwortung – die Schillerrede 2020 hielt Prof. Dr. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, siehe Video bei Youtube (via VÖBBlog).

Mag die Realität die Literatur durchaus beeinfluss, so gilt das nicht umgekehrt.“ meinte Marius Müller in Buch-Haltung und stellte dies am Beispiel der zahlreichen Literatur zum (nun doch abgewählten) US-Präsidenten D. Trump dar.

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9. November 2020 at 11:00

Gelesen in Biblioblogs (38. KW’20)

Der Dachverband der Bibliotheksverbände, Bibliothek & Information Deutschland (BID) e.V. verlieh die Karl-Preusker-Medaille 2020 an Wikimedia Deutschland e. V. Gelobt wurde die Zusammenarbeit mit Bibliotheken in verschiedenen Projekten (z.B. Wikidata, Hackathons) sowie die Texttranskriptionen, siehe Presseinformation (via vdb Blog).

Seit letzter Woche gibt es ein Open-Access-Forum, in dem sich Wissenschaftler austauschen können. Koordiniert wird es von der TIB Hannover. Um den technischen Support kümmert sich die Niedersächische Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen, siehe heise.de (via netbib). Die Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ veröffentlichte eine Handreichung, die Möglichkeiten bei der Publikation von Open-Access-Büchern zeigt (via Archivalia). Deutschlandfunk interviewte Guido Herrmann, den Geschäftsführer von Wiley Deutschland, zum Thema Open Access (via MedInfo).

Fachstelle ÖB NRW stellte die MachBar der Duisburger Zentralbibliothek vor. Hierbei handelt es sich um einen Makerspace mit 3D-Drucker, VR-Brille und Greenscreen sowie der Möglichkeit alte Datenträger zu digitalisieren. Darüber hinaus ist ein Veranstaltungsprogramm geplant. Fortbildung in Bibliotheken verwies auf eine Linksammlung bei HOOU zu freien Bildern, Videos und Sounds.

Im neuesten Podcast bei Bibfunk spricht Frau Fahrenkrog mit dem Schulbibliothekar und Demokratiepädagogen Peter Jobmann.

Christine Burblies beantwortete im ZBW-Mediatalk Fragen zu Digital Badges. Hier geht es um kleine Zertifikate, die beispielsweise für Kurse im Bereich Informationskompetenz vergeben werden können.

Die verschiedenen Verschleißerscheinungen gedruckter Bücher nahm Bibliophase unter die Lupe. Den Buchrücken erwischt es meist zuerst. Besonders gefährdet sind die übergewichtigen Exemplare.

Bibliothekspostkarten zeigte den Lesesaal des Bonatzbaus in Tübingen. Er wurde 1921 eröffnet.

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21. September 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’20)

Die Fachstelle ÖB NRW machte sich Gedanken, welche Aufgaben Bibliotheken erfüllen, wenn es um eine Weiterentwicklung der digitalen Gesellschaft geht, z. B. die Bibliothek als Kultur- und Lernort.

Ohne IT-Wissen funktioniert die Arbeit in Bibliotheken heute nicht mehr. Anne Christensen regte in ihrem Gastbeitrag bei Effektive Webwork an, unbedingt die Fortbildung und den Wissensaustausch zu fördern: Kurse, Workshops, regelmäßige Veranstaltungen sowie mehr virtuelle Anwendertreffen.

Archivalia bettete das neue Zotero-Video-Tutorial der Universitätsbibliothek der FU Berlin ein.

Die 27. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in den Wissenschaften stand unter dem Motto „Seamless Learning – lebenslanges, durchgängiges Lernen ermöglichen”. Der Tagungsband ist nun frei online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

Fortbildung in Bibliotheken verwies auf eine Seite bei K12 Moderne Unternehmenskommunikation mit Links zu Tools, die Visualisierungen, Infografiken und Diagramme ermöglichen.

Einige PhD-Studierenden haben sogar ihre Abschlussarbeit visualisiert. Im Digithek Blog sind zwei Beiträge der Gewinner des Awards „Tanz Deine Doktorarbeit“ zu sehen. 🙂

Bei Libraries happen gab es einen Einblick in den Bibliotheksalltag: was man eben so am ersten Tag nach dem Urlaub macht, die verschiedenen Aufgaben von Studentischen Hilfskräften und Zugangsbedingungen zur Bibliothek in Corona-Zeiten.

Gelesen in Biblioblogs (21.KW’20)

Die Zeitschrift Digital Publishing Report veröffentlichte das Sonderheft Bibliotheken mit vielen unterschiedlichen Themen, wie Podcasts, Gaming, Instagram, Digitalstrategie uvm.

Jöran Muuß-Merholz meinte in seinem Video bei Jöran & Konsorten, dass es eher zu viele Materialien und Werkzeuge zum Lernen gibt. Da besteht die Herausforderung darin, eine gute Auswahl zu treffen und diese in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen (via Fortbildung in Bibliotheken). In dem Blog stolperte ich noch über die Edu-FuckUp-Night. In dieser Videoaufzeichnung werden gescheiterte digitale Projekte vorgestellt. Keine Sorge, das kann auch lustig sein. 😉

Jane Hart stellte im Magazine Modern Workplace Learning die „4 D’s of Learning“ vor: didactics, discovery, doing, discourse. Dazu passend werden Programme und Online-Tools in einer Grafik angeordnet (via Fortbildung in Bibliotheken.

IRights.info aktualisierte den Beitrag „Urheberrecht für Lernende: Häufige Fragen und Antworten“ (via Fortbildung in Bibliotheken).

Die Internetseite Gutes Aufwachsen mit Medien stellte die Online-Konferenz „#WirbleibenzuHause – Mit Medien lernen, spielen & kreativ sein“ als Aufzeichnung zur Verfügung (via Fachstelle ÖB NRW). Es geht hier um digitale Anwendungen, die für kleinere Kinder genutzt werden können.

Auch die Bücherbusse in Schleswig-Holsteinhaben haben sich nun auf die veränderten Bedingungen eingestellt, die aktuell zum Schutz vor Covid-19 angesagt sind, siehe Fahrbibliothek.de.

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25. Mai 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’20)

Eine Nachlese zu ihrer eLecture „Open Educational Resources: How to? Do’s & Dont’s!“ veröffentlichte Elke Höfler im Blog Digitalanalog (via Archivalia). Neben Tipps zur Nutzung und einer Verlinkung zur Videoaufzeichung gibt es auch nützliche Hilfsmittel wie den Lizenzgenerator. Die UNESCO erarbeitete Richtlinien für OER-Policies (via Biboer).

In der Serie „Methoden und Tools für die IK-Vermittlung“ stellte aubib die Vier-Ecken-Methode vor. Sie beschäftigt sich mit der Bedeutung von Begriffen.

Welches Können und Wissen benötigen Kursleiter? Zwei Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls für Betriebspädagogik der Universität Konstanz führten dazu eine Umfrage durch. Wb-web veröffentlichte die Top 10 (via Fortbildung in Bibliotheken).

Easy feedback – ein Tool für Umfragen sah sich Fortbildung in Bibliotheken an. Es gibt auch eine kostenfreie Variante (max. 10 Fragen & 100 Teilnehmer pro Umfrage).

Die Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare gründete die Arbeitsgruppe „Barrierefreiheit in Bibliotheken“. Es soll jedoch nicht um bauliche Barrieren gehen, sondern um den Zugang zu veröffentlichten Werken, siehe VÖBBlog.

Nun sind auch die Auswertung des BibChatDeWie kann bürgerschaftliche Partizipation in der Bibliothek aussehen?“ und das Wakelet online verfügbar.

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27. Januar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’20)

Mit frischen Ideen und Slogans wie beispielsweise „Make your Ortsleihe great again!“ oder „SIBI (Small Ideas, Big Impacts)“ startete Aubib ins Jahr 2020.

Fortbildung in Bibliotheken machte auf die BroschüreTatort Bibliothek“ aufmerksam. Hier sind Rezepte für Aktivitäten rund um die Medienpädagogik und Leseförderung enthalten, die mit geringem Umfang umsetzbar sind. In der Serie „Methoden und Tools für die IK-Vermittlung“ stellte aubib dieses Mal Actionbound vor. Das Tool im Stile einer Schnitzeljagd mit Smartphone bietet viele Aufgabenvarianten an.

Sind Comics keine richtigen Bücher für Kinder? ORF.at meinte, gut gemachte Comics wären sogar gut geeignet, um die Lust am Lesen zu fördern und sind darüber hinaus ein guter Übergang vom Bilderbuch zum reinen Textbuch (via VÖBBlog).

Haferklees Ausblicke befasste sich mit Titelaufnahmen in Verbundkatalogen und stellte fest, dass es bei ein und denselben Büchern zu unterschiedlichen Aufnahmen kommt und zwar auch in wichtigen Feldern wie Autor, Titel & Verlag. Liegt das nun am neuen Regelwerk RDA, mangelnden Korrekturlesungen, unkritischer Übernahme von Daten oder ein bisschen an allem?

Die Fachstelle ÖB NRW ging auf Bibliotheksbesichtigungstour und berichtete im 1. Teil der geplanten Blogreihe über Besonderheiten von Bibliotheken in anderen Ländern. Während beispielsweise in öffentlichen niederländischen Bibliotheken die Gebühren eher hoch und die Anzahl der ausleihbaren Medien beschränkt ist, wird in Finnland keine Nutzungsgebühr erhoben. Eine Ausnahme sind dort machmal Sonderleistungen, wie Raumbuchungen.

Eigentlich sollen die DEAL-Verträge den Wandel zu Open Access fördern. M. Knoche erklärte im Blog Aus der Forschungs­bibliothek Krekelborn jedoch, warum die Verträge die gewünschte Entwicklung eher weniger begünstigen.

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20. Januar 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (48. KW’19)

Die Adventszeit ist eingläutet. Bibliothekarisch.de stellt wieder eine lange Liste „Mehr oder minder bibliothekarische Adventskalender“ zur Verfügung.

In der Serie „Methoden und Tools für die IK-Vermittlung“ stellte aubib in der letzten Woche Funktionen des Audience Response Systems Tweedback vor. Man kann das Programm beispielsweise nicht nur Quizfragen nutzen, sondern auch als „Panik-Tool“ („zu leise“, „zu schnell“ usw.).

Fortbildung in Bibliotheken machte darauf aufmerksam, dass LOTSE, das Infoportal zur Literatursuche und zum wissenschaftlichen Arbeiten weiterhin angeboten und gepflegt wird. Damit kann es auch gern genutzt werden.

VÖBBlog verlinkte auf den Beitrag „Die Schattenseite der Digitalisierung“ von science.orf.at. Im Zuge der Digitalisierung vereinfacht sich auch der Zugang zu historischer Literatur, die NS-Propanda enthält.

5 Jahre Zweitveröffentlichungsrechtirights.info zog Bilanz (via Med-Info). Diese fiel jedoch wenig positiv aus. Einfach sind die gesetzlichen Vorgaben schließlich nicht gestaltet. Das Recht gilt nicht für alle Publikationen und ist von der ursprünglichen Finanzierung der  Forschung abhängig. Außerdem muss man die akzeptierte Manuskriptversion noch parat haben. Diese Hürden führen dazu, dass die Wissenschaftler die Zweitveröffentlichung lieber bleiben lassen.

Bibliotheken sind eine beliebte Kulisse für Film- und Fotoaufnahmen. Das führt schon mal zu kuriosen Fragen der Beteiligten, berichtete Bibliophase. Elektronische Medien interessieren nicht, man möchte Gedrucktes und am liebsten noch eine Bibliotheksleiter. Also ich meine, die Idee einer abgrenzten und gut ausgeleuchteten Fotoecke mit Attrappenbestand, um dort gelungene Foto- und Filmaufnahmen mit Experten oder Selfies zu machen, sollte man tatsächlich aufgreifen. 😉

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2. Dezember 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (46. KW’19)

Hapke-Weblog beschäftigte sich mit dem amerikanischen Framework zur Informationskompetenz. Dabei verwies er auf den Aufsatz von Tessa Sauerwein, die an Beispielen erklärt, wie man in Bibliothekskursen Verbindungen zu verwandten Themen darstellen kann (Suchbeispiele – Zugänge/Lizenen/Open Access; Literatur – Forschungsmethoden usw.) und damit ein besseres Verständnis für wichtige Hintergründe erzeugt.

Aubib startete eine Reihe zu Schulungsmethoden. In der ersten Folge wurde das „Gruppenpuzzle“ (auch als Kettensägenmethode bezeichnet) vorgestellt. Außerdem gab es Vorschläge, wo die Methode bei Kursen zur Verbesserung der Informationskompetenz eingesetzt werden könnte.

ZBW-Mediatalk berichtete über die Open-Access-Tage 2019 (in Engl.). Man fragte sich beispielsweise, ob Open Access denn nun wirklich eine Erfolgsgeschichte ist (Präsentation von E. Šimukovič). Fair und preiswerter ist es jedenfalls nicht geworden. Die Hauptproblem der neuen großen Verträge: die „Abhängigkeit von großen Verlagen vergrößert sich weiter, ein Ende der Preissteigerungen ist nicht in Sicht“ (siehe Präsentation A. Oberländer & L. Dreher, S. 4). Die Autorinnen stellten daher auch alternative Open-Access-Modelle vor.

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. äußerte sich in einer Presseerklärung zum Regierungsentwurf, welcher eine Senkung der Mehrwertsteuer für elektronische Publikationen vorsieht (via Fachstelle ÖB NRW). Während die Angleichung auf 7% zu Druckausgaben begrüßt wird, kritisiert der dbv unnötige Einschränkungen und unklare Formulierungen, die von der EU-Richtlinie abweichen.

 

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18. November 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’19)

Die Fachstelle ÖB NRW berichtete über die Verleihung des Deutschen Lesepreises 2018. 15 Projekte wurden ausgezeichnet.

Der November-BibChat.de interessierte sich dafür, wie Bibliotheken zu Buchbloggern stehen. Ein Beitrag im Blog fasste die Ergebnisse zusammen.

Das Internet Archive hat begonnen, Quellenangaben in Wikipedia direkt auf die entsprechende Seite der Online-Ausgabe zu verlinken. So können interessierte Leser schnell weitere Informationen zum Thema in der Originalquelle finden, siehe Internet Archive Blogs (via Archivalia).

Um digitalkompetent zu sein, mussten Achtklässler bei einem Test im letzten Jahr schon mehr können, als auf dem Smartphone herumzuwischen. Da zeigten sich deutliche Lücken. In Deutschland erreichten nur 2 Prozent die höchste Kompetenzstufe, siehe Beitrag bei Heise und ICILS-Studie (via Archivalia).

Die Langzeitarchivierung von Daten und Dokumenten ist nach wie vor ein Thema. Könnte Glas eine Lösung sein? Microsoft hat es ausprobiert, siehe Aubib.

In einem Video stellen Studierende den Studiengang Informationswissenschaften an der Hochschule der Medien Stuttgart vor, siehe Bibliothekarisch.de.

Wie klingt es, wenn Bibliothekare schimpfen? Netbib fand einen Tweet dazu. Das ist zwar ganz lustig und kreativ, aber sicher nicht alltagstauglich. 😉

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11. November 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’19)

Hapke-Weblog widmete eine ausführlichen Beitrag dem wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben. Enthalten sind viele nützliche weiterführende Links sowie Kursfolien. Auch die Sammlung und der Umgang mit Daten will gelernt sein. Daher sollte auch Data literacy den Studierenden näher gebracht werden. Das Hochschulforum Digitalisierung veröffentlichte zwei Arbeitspapiere zu diesem Thema (via Fachstelle ÖB NRW).

Viele Hochschulbibliotheken bieten Coffee Lectures an. Katrin Ott analysierte in ihrer Masterarbeit (Text & Forschungsdaten) die Angebote (via Inetbib). Wo & wann finden die Veranstaltungen statt, welche Zielgruppen werden erreicht, wie werden sie angenommen, und wer bezahlt eigentlich den Kaffee?

Eine Übersicht aller Artikel der Ausgabe 1-2/2019 der Zeitschrift „GMS Medizin — Bibliothek — Information“ verlinkte zkbw (via Archivalia). Das Schwerpunktthema der Ausgabe lautete „Open Access an medizinischen Hochschulen„.

Über 200 deutsche Kindergärten erhielten das Gütesigel „Buchkindergarten„. Damit zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Einrichtungen aus, „in denen frühe kindliche Erfahrungen rund ums Erzählen, Reimen und Lesen ein Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts sind. Buchkindergärten legen Wert auf regelmäßiges Vorlesen, einen vielseitigen Umgang mit Büchern, kreative Projekte, eine altersgerechte Medienbildung und bringen Kinder mit Leseorten wie Buchhandlungen oder Bibliotheken in Kontakt.“, siehe Jugendbibliothek21.

Nachschlag(en) heißt ein neuer bibliothekarischer Blog. Hier gibt es jedoch keine ausführlichen Beiträge, sondern es werden nützliche Links gesammelt. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!

Zum Schluss noch ein bisschen Satire. In den Tübinger Bibliotheksinformationen hatte Jürgen Plieninger im Jahr 1994 die verschiedenen Typen von Bibliotheksnutzern beschrieben. Der Beitrag ist nun auf seiner Internetseite online (via Archivalia). 😉

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30. September 2019 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’19)

VÖBBlog verlinkte auf die Informationsblätter des Starter Packs „Informationskompetenz für Teaching Librarians„. Hier gibt es praktische Tipps für die Kursplanung und eine 4teilige Reihe zur Didaktik .

Biboer entdeckte bei Twitter den Hinweis auf die kostenfreie BroschüreOpen Educational Resources (OER) für die Berufsbildung“ des Bundesinstitutes für Berufsbildung. CreatOERs ist ein Lernangebot für alle, die gern in einer Online-Gruppe freie Bildungsmaterialien erstellen möchten. Die 1. Runde startete im September (via Biboer). Fertige Tutorials und Lernmaterialien findet man auch in der Sammlung tub.torials, einem Angebot des Hamburg Open Online University. (via Biboer). Auch wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben ist dabei.

Die Top 200 Tools for Learning 2019 sind online (via Fortbildung in Bibliotheken). Den 1. Platz eroberte sich Youtube vor Google Search und PowerPoint. Gleich danach kommen die sozialen Netzwerke Twitter und LinkedIn.

Der Film „What do users say about library services for people experiencing homelessness“ der Stadtbibliothek Zagreb gewann den 1. Preis beim Wettbewerb „A Corto di Libri“.  Zu sehen ist er in einem Beitrag von Bibliothekarisch.de. „Im Video kommen obdachlose Nutzer, Ehrenamtliche und Unterstützer zu Wort. Sie sprechen dabei über ihre Situation und was ihnen die Kooperation mit der Bibliothek bedeutet.“.

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23. September 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’19)

Das IKgroßeGruppenWiki sammelt didaktische Methoden für Bibliotheksschulungen mit Gruppen ab 20 Leuten (via aubib). Man kann sich die Methoden nach analog/digital, Gruppengrößen, der Zielgruppe oder dem Zweck anzeigen lassen.

Fachstelle ÖB NRW informierte, dass der Social-Media-Atlas 2019 erschienen ist. Den Spitzenplatz verteidigte Youtube vor Whatsapp, während Facebook nun auf dem 3. Platz landete (mehr dazu in der Pressemittelung von Faktenkontor.de). Über die richtige Social-Media-Dosis machte sich Ilona Munique im Blog Fortbildung in Bibliotheken Gedanken.

Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) hat einen Informationsstand speziell für Wikisource eingerichtet (via Archivalia). In dem Projekt werden urheberrechtsfreie Texte gesammelt.

Dörte Böhner berichtete bei Bibliothekarisch.de über die neuen RSS-Feeds bei OpenBiblioJobs. Wer möchte, kann sich nun einen Feed nach Bibliothekstyp anlegen.

Das Buch „Bibliothèques en mouvement“ fasst die Ergebnisse einer Studie zur Nutzung von Bibliotheken in Frankreich zusammen, die 2013 – 2015 durchgeführt wurde. Im Libreas-Blog schrieb Karsten Schuldt eine Rezension zu dem Band. Eine wesentliche Erkenntnis war, dass Bibliotheken auch heute noch – selbst in speziell dafür eingerichteten lauten Zonen – gern zum stillen Arbeiten genutzt werden.

Der Bibliotheksmonitor 2018 ist online. Nach Einwohnerzahlen gestaffelt zeigt er Kennzahlen öffentlicher Bibliotheken aus den Bereichen Nutzung, Service und Ressourcen (via Netbib).

Anläßlich des Jubiläums 70 Jahre Bundestag analysierte Zeit online die Reden seit 1949 und bereitete diese grafisch auf (via Archivalia). Man kann dort Wörter eingeben und sehen, wann sie wie häufig verwendet wurden. VÖBBlog testete das Angebot mit Begriffen rund um das Thema Bibliotheken.

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16. September 2019 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’19)

Wiener Hauptbücherei am Gürtel

Die Zeit widmete der Wiener Hauptbücherei am Gürtel einen ausführlichen Artikel und erklärte, wie öffentliche Bibliotheken vom Wandel der Zeiten betroffen sind (via VÖBBlog). Der Büchereileiter Christian Jahl stellte sich Fragen zu abnehmenden Ausleihzahlen und der zunehmenden Verfügbarkeit der Informationen in digitaler Form.

Der „Actionbound Edu-Guide“ ist in der 2. Auflage erschienen und kann als PDF-Ausgabe kostenfrei gelesen werden (via Fachstelle ÖB NRW). Hier geht es insbesondere um den Einsatz des Spieles, welches einer Schnitzeljagd ähnelt, allerdings speziell für Lernzwecke. Aubib schaute sich Tools für Visualisierungen an.

In einer Studie wurde untersucht, ob Artikel, die als Preprint bei BioRxiv veröffentlicht wurden, höhere Werte hinsichtlich Zitation und Altmetrics haben. Dabei wurden 7,087 Artikel mit OA-Preprints und eine gleiche Anzahl ohne preprints untersucht, siehe ZBW-Mediatalk (in Engl.).

Ab August 2019 gilt der KodexLeitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“, welcher von der Deutschen Forschungsgemeinschaft herausgegeben wurde (via MedInfo). Nur Antragsteller, deren Hochschulen diesen Kodex umsetzen, erhalten Fördermittel.

C. Hornung erklärte im Romanistik-Blog (ehemals cibera) wie man Änderungen bei Medien mit CC-Lizenz richtig angibt.

 

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29. Juli 2019 at 10:00

Highlights auf dem #bibtag19

Pepper

Wie immer gab es ein Wiedersehen mit vielen guten Bekannten der Bibliothekswelt. Bei der Eröffnungsveranstaltung hörten wir verschiedene Reden. Neben anderen sprach die Prinzessin Laurentin der Niederlande. Sie zeigte sich erstaunlich gut informiert und forderte die Bibliotheksleute auf, nicht schüchtern zu sein, sondern die wichtigen Entscheider ihrer Stadt persönlich kennen zu lernen! Haben Sie denn schon die Mobilfunknummer des Bürgermeisters? Für musikalische Stimmung sorgten die Cakewalkin‘ Babies.

Im Laufe des Kongresses wurden tolle Projekte ausgezeichnet, zum Beispiel beim Best-Practice-Wettbewerb Informationskompetenz. Er stand 2019 unter dem Motto „Gamen, Zocken, Daddeln… Spielerische Wege der Förderung von Informationskompetenz in Bibliotheken“. Auf Platz 1 landete die Stadtbibliothek Berlin-Mitte „Das verschollene Manuskript″. Die Teilnehmer müssen im Stil eines Escape-Rooms verschiedene Rätsel lösen. Der Raum ist schon auf Monate ausgebucht. Platz 2 ging an die „Fakehunter“ der Büchereizentrale Schleswig-Holstein. An praktischen Beispielen sollen hier Schüler lernen, Artikel nach ihrer Seriosität zu beurteilen. Den 3. Platz erhielt „Lost in Antarctica“, ein Spiel das schon beim letzten Bibliothekartag für viel Aufsehen sorgte.

Auf dem Podium der Verbände wurden die Zukunftsgestalter 2019 ausgezeichnet. Den Preis teilten sich zwei Projekte. Der Online-Kurs „Data EDUcation an der UDE“ (Universität Duisburg-Essen) erhielt einen Preis. Hier lernen die Studierenden, wo man nach Statistiken recherchieren und wie man diese nutzen kann. Die Mitarbeit und Nachnutzung wird angestrebt, siehe BibBlog der Universität Duisburg-Essen. „Make it – mobiles Makerspace für Schulen“ der Stadtbibliothek Greven erhielt ebenfalls diesen Preis. Die verschiedenen Tool werden sowohl direkt bei Workshops in der Bibliothek eingesetzt als auch an Schulklassen verliehen werden. Wie man den Umgang lernt, wurde gefragt. Einfach selbst ausprobieren, mal mit auf einen Kindergeburtstag nehmen – dann sprudeln die Ideen.

In der Moritzbastei zeigten die Bibliothekswelt mal wieder, dass sie ausgelassen feiern kann. Maria König Kapelle rockte die Tonne und schrieb anschließend bei Facebook (mit Video): „Der totale Abriss gestern Abend in der Moritzbastei! 🎉 Ihr werdet mit jedem Mal immer nur noch verrückter, ihr wilden Teilnehmer des Bibliothekartag Bibliothekskongress Leipzig. Es war soooo schön mit euch. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal. 😍“ Dieses Kompliment können wir der Kapelle gern zurückgeben.

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29. März 2019 at 08:15

Veröffentlicht in Bibliothekskongress 2019

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