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Gelesen in Biblioblogs (28.KW’11)

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Gründungsteam des Instituts für Internet und Gesellschaft

Gründungsteam des Instituts für Internet und Gesellschaft

Mit finanzieller Starthilfe von Google wurde am 11. Juli 2011 in Berlin das Institut für Internet und Gesellschaft gegründet. Das löste heftige Kontroversen aus. Kritik gab es sowohl dafür, dass erst Google die Initiative ergreifen musste, um die Forschung im Bereich Internet und Gesellschaft voran zu treiben, als auch zu der Problematik, ob eine unabhängige Wissenschaft unter diesem Umständen überhaupt möglich sei.  Ausführliche Meinungsäußerungen  kann man beispielsweise im IBI-Weblog, bei Philip Banse und in der Berliner Gazette lesen sowie bei drRadio hören.

Im März 2011 fand in Osnabrück der IUWIS-Workshop zu „Urheberrecht und Repositorien“ statt. Als Ergebnis hat der IUWIS nun eine Broschüre, die viele nützliche Informationen dazu enthält, online gestellt (via Inetbib). Ein Blogbeitrag von IUWIS berichtet außerdem über den Workshop und verlinkt auf verschiedene Rechtsgutachten. Häufige Fragen zu Open Access und dem Zweitveröffentlichungsrecht hat die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen beantwortet und online veröffentlicht (via Archivalia).

An einer Vereinfachung bei der Übernahme bibliographischer Daten aus Repositorien in Literaturverwaltungsprogramme mittels COinS (ContextObjects in Spans -> siehe Wikipedia) experimentiert die SUB Hamburg.  Der Testfall ist der OPUS-Server eDoc.ViFaPol. Wer sich dafür interessiert, erfährt bei @kte 20.09 genaueres.

Die Bibliotheksarbeit mit Jugendlichen ist das Thema in der aktuellen Ausgabe der „Büchereiperspektiven“ (via NRW-Blog). In einem Interview meint der Jugendforscher Heinzlmeier, dass Bibliotheken auch eine Alternative zum Mainstream sein können, der bereits anderweitig ausgelebt wird, denn „Vielleicht gibt es auch ein paar junge Menschen, die es gern mal nicht schrill haben.“ (S. 9).

Seine Literatursammlung zu Schulbibliotheken hat Karsten Schuldt in eine Datenbank gestellt, die natürlich noch erweitert wird (siehe Bibliotheken als Bildungseinrichtungen).

Auf einen Artikel, der sich mit dem Stand und der Entwicklung von Bibliotheken in skandinavischen Ländern befasst, verweist Globolibro. Den Blog von zwei FaMIs, die gerade in Finnland ein Bibliothekspraktikum absolvieren, hat Netbib entdeckt.

Wer sich für die Bibliotheksarchitektur interessiert und gerade in München ist, sollte in der Pinakothek der Moderne vorbei schauen. Denn dort startete am 14. Juli 2011 die Ausstellung der Architekturmuseums der TU München „Die Weisheit baut sich ein Haus : Architektur und Geschichte von Bibliotheken“ (via Archivalia).

Foto:  Danish Puthan Valiyandi, Lizenz: CC BY 3.0

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Gelesen in Biblioblogs (26.KW’11)

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Im Frühjahr sind drei neue Ausgaben der Reihe „Im Blickpunkt“ des Grimme-Instituts erschienen, die sich alle mit dem Internet befassen und Wissenswertes über Bilder im Netz, soziale Netzwerke und mobile Dienste (wie Karten-Dienste, Geotagging, Geosoziale Netzwerke, Augmented Reality, Geocaching) näher erläutern (via NRW-Blog).  Facebook könnte übrigens von Google+ Konkurrenz bekommen, erfuhr man letzte Woche bei Infobib samt Erklärung, wie es funktionieren soll.

Das Grimme-Institut hat sich auch sonst eingehend mit dem Internet beschäftigt und die Qualität verschiedener Seiten beurteilt. Die Preisträger des „Grimme Online Award 2011“ sind nun veröffentlicht (via NRW-Blog). Darunter sind einige interessante Links.

Und noch ein Preisträger. Die Bibliothek des Jahres 2011 wurde gekürt (via NRW-Blog). Gewonnen hat die Anton-Saefkow-Bibliothek im Berliner Bezirk Lichtenberg. Hier bemüht man sich insbesondere um die Integration von Spätaussiedlern aus Russland, berät bei Bewerbungen und dem Umgang mit Ämtern und kooperiert mit der Volkshochschule. Eine ausführliche Begründung und Fotos befinden sich auf den Seiten des DBV.

In Bibliotheken sind wir ja auch immer bemüht, unseren Nutzern etwas beizubringen, z. B. dass Lesen Spaß macht, wie man richtig nach Informationen sucht und wie man diese dann verwaltet. Nur wie lernen Menschen am besten, möglichst viel auf einmal oder lieber kleine Häppchen? Das war auch Thema in den Blogs. Makro- oder Mikrolernen fragt Fobikom-Blog und verweist auf eine interessante Betrachtung von Gabi Reinmann, die eher Makrolernen bevorzugt. „Iss nichts, was größer als dein Kopf ist“, empfiehlt dagegen ein Video (engl.)  auf bibliothekarisch.de und erklärt, was Mikrolernen ist. An dieser Stelle noch der Hinweis auf die Dokumentation zur gleichnamigen Session des BibCamp 2011. An drei ganz persönlichen Beispielen macht Fobikom-Blog schließlich deutlich, wie unterschiedlich Menschen lernen.

Wo wir gerade beim Lernen sind. NRW-Blog verweist auf einen Artikel von Zeit-online, indem es um die unzureichende Ausstattung der Schulen in Deutschland mit Schulbibliotheken geht, Standards Fehlanzeige.

Dafür findet man immer mehr Bücher aus vergangenen Jahrhunderten online im Internet, so auch die Bibliothek Darwins (via Infobib) und die Hamburger Adressbücher (via Netbib).

Und wer sich mehr für Theoretisches interessiert, z.B. für die Bibliothekswissenschaft als solche und die Wissenschaftsgeschichte, kam in der 26. KW auch auf seine Kosten. Es wurde ausführlich im IBI-Weblog und Libreas Blog darüber geschrieben.

The Librarian”, einen Film mit Legofiguren, der in der Bibliothek spielt, hat Netbib entdeckt. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (25.KW’11)

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Die 33. Checkliste der OPL-Kommission des BIB ist inzwischen erschienen und befasst sich mit dem Anlegen von Facebook-Seiten für One-Person Libraries (via Netbib). Viele Anleitungen und Tipps sind sicher für alle Seitenbetreiber relevant.

In der Inetbib wurden letzte Woche Linktipps zu Bibliothekssoftware weitergereicht. Hingewiesen wurde u.a. auf Michael Lackhoff’s Homepage, die Übersichtsseite des Berliner Arbeitskreises Information und die Bachelorarbeit von Katlen Reimann (Oktober 2008) zu diesem Thema.

Eine Präsentation zu VuFind, das Programm wurde beim HOBSY-Workshop vorgestellt, findet man im Blog Bibliotheken in Hannover und die passende Linksammlung des Autors dazu in Delicious.

Mit FaMI-Base gibt es nun auch eine spezielle Datenbank in LibraryThing für die zukünftigen Fachangestellten für Medien- u. Informationsdienste aller Fachrichtungen. Sie enthält Literatur, die für die Ausbildung und Prüfungsfächer wichtig ist, inklusive Einführungsvideo (via Bibliothekarisch.de). Und vielleicht ist hier auch das eine oder andere Buch dabei, dass man lesen muss, aber gar keine Lust dazu hat. Tipps zu dieser Problematik gibt Jim Trelease in seinem Video (engl.), ebenfalls gefunden bei Bibliothekarisch.de. 😉

Ob E-Book-Reader da wohl mehr Lesevergnügen bereiten? Eine kritische Analyse der aktuellen Geräte sowie der generellen Handhabung und dem Vertrieb von E-Books liefert HD Schellnack in seinem Blog (via Netbib).

Ein Beitrag von Libreas Blog beschäftigt sich mit der Gegenwart und Zukunft der Informationswissenschaft und bemängelt, dass sich zu wenige Akteure aktiv damit befassen. Ebenfalls wissenschaftlich geht es in dem aktuellen Beitrag bei beyondthejournal.net zu. Daniel Mietchen, Heinz Pampel and Lambert Heller formulierten Kriterien für zukünftige wissenschaftliche Zeitschriften, die dem modernen Internetzeitalter gerecht werden sollen. Kommentare sind willkommen.

Die Europeana bietet in einem ersten Beta-Test Linked Open Data. Jakoblog hat es ausprobiert, beschreibt die Vorgehensweise und auftretende Probleme.

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