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Gelesen in Biblioblogs (15.KW’17)

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BibChatde verfasste einen Rückblick zur 1. Veranstaltung dieser Art. Neben circa 100 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern – sie schrieben über 800 Tweets – lasen auch viele mit. Für den nächsten Chat am 1. Mai 2017 standen 5 Themen zur Auswahl. Der Sieger heißt „Veränderungen in Bibliotheken – was wollen Mitarbeiter/innen und Nutzer/innen?„.

In einem online verfügbaren Beitrag der Zeitschrift „BuB“ schilderte Markus Trapp von der SUB Hamburg die Möglichkeiten und Mehrwerte beim Einsatz von Instagram für Bibliotheken.

In der Reihe „Churer Schriften zur Informationswissenschaft“ erschienen im März 2017 drei neue Hefte, unter anderem die Untersuchung Makerspaces in Öffentlichen Bibliotheken“ von Marcel Hanselmann.

Der OPL-Arbeitskreis Berlin-Brandenburg machte in einem Blogbeitrag auf den Innovationspreis für Bibliotheken der Länder Berlin und Brandenburg aufmerksam. Der Startschuss war am letzten Tag der Bibliotheken gefallen.

Informationen sollte man stets kritisch betrachten. Die Toronto Public Library erklärte, worauf man achten sollte, um sicher zu gehen, dass es sich nicht um Fake News handelt (via Digithek Blog).

Die geplanten Änderungen im Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz sind umstritten. IRights.info sah sich die Aussagen der Initiative „Publikationsfreiheit“ genauer an und stellte einiges richtig.

 

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Written by lesewolke

18. April 2017 at 16:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’17)

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costa-magica_bibliothek

Costa Magica, Bibliothek

Nach einer längeren Pause – ich war dem winterlichen Deutschland entflohen – gibt es heute wieder einen Rückblick auf die Themen der bibliothekarischen Blogs der letzten Woche. Auf Bibliotheken musste ich trotzdem nicht verzichten. Auch auf dem Kreuzfahrtschiff gab es eine kleine Bibliothek, in die ich zumindest mal einen Blick geworfen habe. Einen richtig spektakulären Bibliotheksbau mitten in der Karibik stelle ich dann am Mittwoch vor.

Was bedeutet die kritische Betrachtung von Informationskompetenz? Hapke-Weblog sah sich das Thema näher an, ging auf Unterschiede zwischen klassischer und kritischer Informationskompetenz ein und verlinkte dabei auf zahlreiche Quellen.

In einem Positionspapier widmete sich das EKZ dem Berufsbild in Bibliotheken und stellte 6 Punkte auf. Unter anderem heißt es: „Es reicht nicht aus, „Buchmenschen“ für Bibliotheken zu gewinnen – wir benötigen offene, kommunikationsorientierte und wandlungsbereite Kolleginnen und Kollegen!“  (via Fachstelle ÖB NRW)

Der „Global Digital Report 2017“ verrät, wie viele Menschen was und wie oft die bekanntesten Netzwerke nutzen und welche Kommunikationsgeräte sie einsetzen (via Fachstelle ÖB NRW). In der Präsentation findet man auch direkt die Ergebnisse für Deutschland.

Eva Bunge, Eva May und Christine Niehoff sind die Preisträger des Innovationspreises 2017. Ihre Themen listete B.I.T. online auf (via Fachstelle ÖB NRW).  Veranstaltungen, die für Leute aus Bibliotheken im Jahr 2017 interessant sein könnten, listete ZBW-Talk auf.

Fortbildung in Bibliotheken machte auf das bundesweite ProgrammLesestart für Flüchtlingskinder“ aufmerksam. Dazu zählt ein Lesestart-Set für Vorschulkinder, die Ausstattung von Erstaufnahmeeinrichtungen mit Lese- und Medienboxen sowie einem Seminiarprogramm für dort tätige Personen.

Den morgendlichen Lauf um die besten Plätze in der Uni-Bibliothek Innsbruck zeigt ein Video bei VÖBBlog. 😉

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’15)

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„Tierische Freunde“ lautet das Thema der Bücherrallye 2015. Materialien und eine Wanderausstellung dazu bietet die Bayerische Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken an (via NRW-Blog).

Der englischsprachige WerkzeugkastenDesign Thinking for Libraries“ soll Bibliotheken bei der Entwicklung neuer Konzepte unterstützen. Was sich genau dahinter verbirgt, erläutern Blogbeiträge im NRW-Blog und bei ZBW-Talk.

Open Access Enthusiast Christian Gutknecht versucht mit Hilfe des Crownfunding-Projektes „Transparenz bei Bibliotheken“ Einblick in die Zahlungen der Schweizer Bibliotheken an wissenschaftliche Verlage zu erhalten (via wisspub.net & Netbib).

Librarian in Residence stellte eine Linksammlung zum Thema E-Books zusammen.

Ein Hoffnungsschimmer: Europa-Abgeordnete Julia Reda erklärte in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, warum sie sich für eine Reformierung des Urheberrechts in Europa stark macht (via Archivalia).

Eric Steinhauer las den Zeitschriftenbeitrag „Die Gefährdung des geisteswissenschaftlichen Buches“  von Caspar Hirschi, Carlos Spoerhase und fasste die Erkenntnisse in einem Blogbeitrag bei Skriptorium zusammen. Hauptgrund für den Absatzeinbruch sind laut den Verfassern die immer teurer gewordenen wissenschaftlichen Zeitschriften. Bibliotheken haben damit deutlich weniger Gelder für Bücher übrig, die sie dann zudem eher für Einführungsliteratur und Handbücher ausgeben.

Written by lesewolke

26. Januar 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’15)

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Karsten Schuldt fragte nach dem Besuch der Openbare Bibliotheek Amsterdam im Blog Bildung und gutes Leben, ob man in Bibliotheken immer von Innovationen reden muss, oder es besser wäre, vieles einfach ganz unaufgeregt als Weiterentwicklungen zu sehen, die sich den Veränderungen in der Gesellschaft und den technischen Möglichkeiten anpassen, dann gemeinsam darüber zu diskutieren und voneinander zu lernen.

NRW-Blog hat sich fünf Analyse-Tools für Facebookseiten genauer angeschaut. Wie sieht es eigentlich mit dem Einsatz sozialer Medien in anderen Ländern aus? Globolibro gab einen Einblick in eine Studie aus Australien.

Über die „The Post-Digital Scholar Conference“ in Lüneburg berichtete Hapke-Weblog. Hier ging es unter anderem darum, was Publizieren heute wirklich bedeutet, sowohl was die Formen des „Öffentlich machen“, Qualitätskriterien aber auch technische Aspekte betrifft.

Der blutige Terroranschlag auf die Macher des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ –  sie hatten auch islamkritische Karikaturen gezeichnet – löste in der letzten Woche überall Entsetzen aus. Der Dachverband der bibliothekarischen Verbände in Deutschland Bibliothek & Information Deutschland (BID) veröffentlichte eine Stellungnahme, um den Opfern und ihren Angehörigen Beileid zu bekunden und auf die Bedeutung der Meinungs- und Pressefreiheit hinzuweisen.

Im Blog Basiswissen RDA kann man sich nun über den Umstieg der deutschsprachigen Bibliotheken auf das internationale Katalogisierungswerk „Resource Description and Access“ (RDA) informieren (via VÖBBlog).

Mit der Entstehung von Sammlungen sowie ihren Möglichkeiten und Problemen in unserer digitalen Zeit befasste sich Prof. Hobohm im Blog LIS in Potsdam.

Was wünschen sich Kinder von Büchern? Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigte die Vorlieben.

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’14)

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Mit dem „In-Szene-Setzen von Details und Trendthemen“, kurz Storytelling, beschäftigte sich die Stadtbücherei in Bochum und berichtete in einem Beitrag des NRW-Blog darüber. Um eine praktische Vorstellung zu bekommen, lohnt es sich auch mal in den Blog dieser Bibliothek zu schauen. Einfach wundervoll fand ich den Beitrag „Herr Erdmann reist per Anhalter„.

Um mehr Aufmerksamkeit für Bibliotheken geht es in der Imagekampagne „Netzwerk Bibliothek“, mehr dazu beim dbv (via NRW-Blog). Lib{cache meinte, dass Bibliotheken schließlich mit vielen anderen Einrichtungen um das Interesse konkurrieren. Bezugnehmend auf Dale Carnegie empfiehlt er, statt dessen Freunde für Bibliotheken zu gewinnen. Das gelingt besser, wenn man anderen Aufmerksamkeit schenkte, als sich nur darum zu kümmern, selbst welche zu bekommen.

Aufmerksamkeit möchten auch TeilnehmerInnen von Postersessions. Hatori Kibble erklärte in einem Blogbeitrag, mit welchen Mitteln er sein Poster für die IFLA-Konferenz gestaltet hatte, und welche Angebote drumherum nützlich sein können. Empfehlenswert!

Und wie viele Leute fanden die Bibliotheksseiten in den sozialen Netzwerken Twitter, Facebook und Google+ so interessant, dass sie sie abonnierten? Die ZBW veröffentlicht ab sofort wieder Bibcharts. Darin kann man die Abonnentenzahlen vergleichen bzw. sich grafisch anzeigen lassen.

Bei der Onleihe wird gerade von drei Pilotbibliotheken eine neue Zusatzoption getestet. Die Nutzer können sich auch dafür entscheiden, einen Kaufbutton zu klicken, z.B. wenn das Buch ausgeliehen ist. Bei Bibliothekarisch.de schimpfte Dörte Böhner, Bibliotheksangebote derart zu kommerzialisieren. Auch Schneeschmelze und Netbib ärgern sich darüber, dass sich Bibliotheken auf solche Dinge einlassen. Ultrà Biblioteka sah im Kaufbutton ein Verstoß gegen den „Code of Ethics“ und schrieb einen Brief an die Ethik-Kommission. Zur angekündigten Provisionszahlung an Bibliotheken für weitergeleitete kaufwillige Kunden hat die Rechtsabteilung des Börsenverein schon eine ablehnende Meinung veröffentlicht.

Obwohl es manchmal gar so scheint, als würden sich neue Technologien durchsetzen, sollte man diese doch im Auge behalten, meinte Birgit Fingerle in einem Blogbeitrag bei ZBW Talk. In der Vergangenheit kam es durchaus vor, dass vermeintlich minderwertige Erfindungen weiterentwickelt wurden, bis sie die herkömmliche Technik überrundeten und dann plötzlich von den Kunden bevorzugt wurden (Dampfschiffe <-> Segelschiffe; analoge Fototechnik <-> digitale Fototechnik).

Über die Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke berichtete Bibliothekarisch.de. Man kann sich die Exponate auch virtuell anschauen. Zugegeben, ich war ziemlich enttäuscht, dass die Schriftstücke in so geringer Größe eingescannt wurden, dass man die Texte oft nicht lesen kann.

Auch schon früher träumten die Menschen von innovativen Erfindungen und Autoren beschrieben solche Ideen in Science Fiction Romanen. Was so alles davon wahr wurde, zeigte uns eine Grafik bei Bibliothekarisch.de. 🙂

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’12)

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In der 11. Kalenderwoche fand das BibCamp meets KnowledgeCamp in Köln statt. Deshalb musste aus Zeitgründen der letzte Wochenrückblick ausfallen. Dafür gab es in der vorigen Woche hier einige Berichte über die Sessions des BibCamp. Die neuesten Beiträge sammelte wie immer Bibliothekarisch.de. Im Wiki kann man nachsehen, welche Mitschriften, Fotos, Videos und Blogbeiträge zu den einzelnen Sessions erschienen sind.

Die Gewinner des B.I.T.online-Innovationspreises 2012 findet man auf der Seite des NRW-Blogs. In Nordrhein-Westfalen öffnen 24 ÖBs nun ihre Kataloge für Rezensionen und Bewertungen ihrer NutzerInnen. Sie werden dann in allen Bibliotheken angezeigt, die das jeweiligen Medium im Bestand haben. Über diese und andere Neuerungen berichtet ebenfalls NRW-Blog.

Bibliotheken und andere Einrichtungen, die Unterstützung auf ihrem Weg in die digitale Welt suchen, können sich jetzt auf der neuen Internetseite zum Bergmann-Deeg-Modell informieren (via Inetbib).

Steuereules Weblog verweist auf einen Artikel der Welt. Dort werden verschiedene Online-Dienste (Simfy, Picasa, Wuala, Zattoo u.a.) vorgestellt.

Wer sich für Linked Open Data (LOD) interessiert, schaut sich die Vortagsvideos, Folien und Fotos von der SWIB11 (Semantic Web in Bibliotheken) an (via Archivalia).

Hier noch der Hinweis auf zwei neue, frei zugängliche E-Books

Sessions zu Innovationen und Veränderungen

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Session "Innovationsmanagement"

Session "Innovationsmanagement"

Über Innovationsmanagement wird viel geredet, doch nur wenige tun es. Ein paar davon saßen in der Session des BibCamp meets KnowledgeCamp. Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein hat eine AG, die sich regelmäßig trifft, tauscht sich mit Kollegen aus und schreibt Empfehlungslisten. Auch die UB Erlangen hat eine AG und einen internen Blog, in dem die MitarbeiterInnen Vorschläge machen können. Die ZBW beschäftigt sogar eine eigene Innovationsmanagerin, veranstaltet Ideenworkshops und prämiert die besten Vorschläge. Aber es ist zumindest ein Anfang zu schauen, was andere Bibliotheken und andere Branchen machen bzw. Konferenzen zu besuchen. Doch wie erreicht man überhaupt, dass Vorschläge kommen, denn das ist nicht einfach selbstverständlich. Und hier verstecken sich die eigentlichen Herausforderungen. Das Betriebsklima spielt eine große Rolle, denn Freiräume zum Ausprobieren und Entwickeln von Ideen müssen gegeben sein. Wer ist der Ansprechparter bzw. wo werden die Ideen gesammelt und letztendlich FEEDBACK. Wird eine Idee umgesetzt, verändert oder warum ist sie eventuell ungeeignet, zu teuer, zu früh? Meine Stichpunkte der Session kann man im Etherpad nachlesen. Außerdem wurde die komplette Session als Video aufgezeichnet.

Ergebnis der Session "Change ..."

Ergebnis der Session "Change ..."

Zugegeben unter der Session „Change – Wie überwinde ich festgefahrene Strukturen und kulturelle Dinosaurier“ hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. In drei Gruppen trugen wir Ideen zusammen, wie wir uns die Welt wünschen: die Menschen, die Strukturen und die Ressourcen. Und bei BibCamp-TeilnehmerInnen waren die Ergebnisse (siehe auch Foto, anklicken zum Vergrößern) keine echte Überraschung. Etwas Erstaunen herrschte darüber, dass wir unsere Möglichkeiten zur Veränderung besser einschätzten, als man gemeinhin glauben möge. Obwohl die meisten im Bereich „Mensch“ wohl noch am ehesten den Einfluss haben, es besser zu machen. Damit wäre manchmal aber schon ein Anfang für Problemlösungen gemacht. Ich hätte mir mehr praktische Strategien gewünscht, mit denen man „kulturellen Dinosaurier“ erfolgreich begegnen könnte. Na, vielleicht hilft der Buchtipp „Das Pinguin-Prinzip“ von John Kotter dabei weiter. Die Zusammenfassung klingt jedenfalls vielversprechend.

Auch die Einführung und Nutzung von Internetanwendungen in Unternehmen bringt Veränderungen. Damit befasste sich die Session „Enterprise 2.0“ und veröffentlichte dazu eine interessante Mitschrift.

Written by lesewolke

22. März 2012 at 05:00

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